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Durch ständige Weiterentwicklung unserer Erzeugnisse können Abweichungen von den Bildern und dem Text dieser Druckschrift auftreten. Die Wiedergabe — auch auszugs- weise — ist nur mit unserer Genehmigung gestattet. Das Recht der Übersetzung behal- ten wir uns vor. Für Veröffentlichungen stellen wir Reproduktionen der Bilder, soweit vorhanden, gern zur Verfügung.
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® Mikroskop AMPLIVAL Gebrauchsanleitung...
Seite Inhaltsverzeichnis Aufbau und Funktion des Mikroskops AMPLIVAL Auspacken und Aufstellen Handhabung des Gerätes 3.1. Vorbereitende Arbeiten 3.1.1. Einstellen des Grobtriebs 3.1.2. Einstellen des Kondensortriebs 3.1.3. Einstellen des binokularen Tubus 3.1.4. Justieren der Beleuchtung 3.2. Durchlicht-Beobachtung im Hellfeld 3.3. Durchlicht-Beobachtung im Dunkelfeld 3.4.
1. Aufbau und Funktion des Mikroskops AMPLIVAL (Bilder 1 und 2) Die vorliegende Gebrauchsanleitung setzt die Grundkenntnisse der Durchlichtmikroskopie voraus. Sie beschränkt sich daher auf die Erläuterung der Besonderheiten des Mikroskops AMPLIVAL und seiner Handhabung. Die Funktion des Mikroskops wird durch folgende Eigenschaften unmittelbar beeinflußt: 1.
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sorführung (45) unterhalb des Tischträgers (18) so angeklemmt, daß die Unterkante des Einhängers (27) auf dem Anschlagstift (25) in der Kondensorführung aufliegt. Analoge Handgriffe werden ausgeführt, wenn der pankratische Kondensor gegen einen Einzelkondensor - z. B. aplanatisch-achromatischer Kondensor 1,4, Präparier-Wechsel- kondensor, Fluoreszenzkondensor oder andere —...
Anschließend kann der Winkeltubus 30° (20) auf den Tubusträger und der binokulare Tubus Faktor 1 (21) auf den Winkeltubus aufgesetzt und mit den zugeordneten Klemm- schrauben befestigt werden. Die Okulare, die an die Stelle der Staubschutzstopfen im binokularen Tubus treten, befinden sich im Zubehörbehälter (33).
Linken Triebknopf festhalten, rechten so lange im Uhrzeigersinn drehen, bis die ge- wünschte Gängigkeit erreicht ist. Hinweis: Drehen im Uhrzeigersinn bewirkt schwereren, gegen den Uhrzeigersinn leich- teren Gang des Grobtriebs. 3.1.2. Einstellen des Kondensortriebs Der Gang des Kondensortriebs kann dem Gewicht des benutzten Kondensors angepaßt werden.
Nach Wegnehmen dieser Mattscheibe wird mit Fokussieren und Zentrieren an der Lam- penfassung das Wendel auf der geschlossenen Aperturblende (8) abgebildet. Die Beobachtung kann über einen Taschenspiegel erfolgen, nachdem man den pankratischen Kondensor bis zum Anschlag nach oben gestellt hat. Nach der eben beschriebenen Justierung der Beleuchtung kann das Mikroskop zur eigentlichen Beobachtung vorbereitet werden.
Um die Apertur des Kondensors 1,4 voll nutzen zu können, wird zwischen Kondensor- Frontfläche und Unterseite des Präparats eine blasenfreie Ölverbindung (Kondensor- immersion) hergestellt. Diese Maßnahme ist nur notwendig, wenn an der Obergrenze des Auflösungsvermögens des Objektivs gearbeitet werden muß. Zur Ausleuchtung der großen Felder von Objektiven mit Aperturen unter 0,16 benutzt man den Großfeldkondensor f = 15 mm (53).
solche mit Irisblende benutzt werden, mit der man die Objektivapertur auf einen optimalen Wert abblenden kann. Bei zu hoher Objektivapertur wird das Dunkelfeldbild völlig überstrahlt. Sind Dunkelfeld-Untersuchungen mit Objektiven kleinerer Aperturen als 0,60 erforderlich, sollte der Präparier-Wechselkondensor in Dunkelfeldschaltung benutzt werden. Hierzu muß...
Bei jedem Objektivwechsel muß die Überdeckung der Ringbilder neu hergestellt werden, um einwandfreien Phasenkontrast zu erhalten. 3.5. Auflicht-Beobachtung (Bild 9) Das Mikroskop AMPLIVAL bietet die Möglichkeit, auch Untersuchungen im Auflicht durchzuführen. Hierzu wird die Auflicht-Ausrüstung an das Grundstativ (17) angesetzt. Das AMPLIVAL wird dadurch zum VERTIVAL.
4.3. Hilfsmittel zum mikroskopischen Messen und Zählen Am AMPLIVAL können alle geläufigen Hilfsmittel zum Messen und Zählen — Objekt- und Okularmeßplatten, Meßokulare sowie Meßschraubenokular - verwendet werden. Ihre Handhabung richtet sich nach der Druckschrift 30-G492 Messen und Zählen.
schlußglases oder der Beleuchtungslinse p in Fassung (29) eingeschraubt, wobei man die Handhaben (62) an seiner Grundplatte (60) benutzt. Nach Lösen der Klemmvorrich- tung (61) wird der Spiegel dreh- und neigbar; durch Anziehen der Klemmvorrichtung (61) wird die eingestellte Lage des Spiegels fixiert. Der Spiegel wird nach den bekannten Regeln zur Einstellung der Strahlenführung nach A.
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Die vorhandene alte Fettschicht ist vorher mit einem fettlösenden Mittel (außer Alkohol!) zu entfernen. Nicht benötigte Objektive sollten in ihren Schutzkapseln aufbewahrt werden. Wird das Mikroskop nicht benutzt, sollte es vor Staub geschützt werden. In tropischen und subtropischen Gebieten ist sorgfältiger Staubschutz und ausreichende Ventilation das beste Mittel, dem Befall mit Kleinlebewesen (Pilze, Bakterien) entgegen- zuwirken.