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Test with confidence
Limburg
Messen mit System
Limburg
COPYRIGHT
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Bedienungsanleitung
Bedienungsanleitung
Multi System 5050
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©
2002 HYDROTECHNIK GmbH
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2002 HYDROTECHNIK GmbH
Multi-System 5050
Multi-System 5050
F4
Bitte lesen Sie die Bedienungshinweise
sorgfältig durch, bevor Sie das Meßgerät
in Betrieb nehmen
ISDS
ESC
Menu
ENT
UNIVERSAL SERIAL BUS
L3160-00-62.00D
Intelligent Sensor
Detection System
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Ausgabe 15/07/2002
Inhaltsverzeichnis
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Inhaltszusammenfassung für Hydrotechnik Multi-System 5050

  • Seite 1 Test with confidence Multi-System 5050 Multi-System 5050 Limburg Messen mit System Limburg Bedienungsanleitung Bedienungsanleitung L3160-00-62.00D Multi System 5050 Bitte lesen Sie die Bedienungshinweise sorgfältig durch, bevor Sie das Meßgerät in Betrieb nehmen ISDS Intelligent Sensor Detection System Menu PQRS WXYZ UNIVERSAL SERIAL BUS ©...
  • Seite 2 Mit dem Multi-System 5050 haben Sie sich für ein leistungsfähiges, modernes Messgerät entschieden, welches Sie bei Ihren täglichen Messaufgaben unterstützen wird. Die Bedienung des Multi-System 5050 wird Ihnen sicherlich keine Schwierigkeiten bereiten, doch können Sie nur dann alle Möglichkeiten voll ausschöpfen, wenn Sie das Gerät genau kennen.
  • Seite 3: Inhaltsverzeichnis

    Multi-System 5050 Inhaltsverzeichnis Allgemeines ................................. Hinweise zum richtigen Laden des internen Geräteakkus ..................Allgemeine Sicherheitshinweise ..........................Anschlußbezeichnungen für Multi-System 5050 ...................... Anschlußmöglichkeiten für Multi-System 5050 ......................Beschreibung der Funktionstasten ........................... Beschreibung der Hinweissymbole im Display ......................1. Einschalten des Meßgerätes ..........................
  • Seite 4 5. Projekt-Menü ................................ Anschlußbelegungen für das Multi-System 5050 ..................6.1 Detaillierte technische Beschreibungen zu den analogen- und Frequenz-Messeingängen, dem digitalen Triggereingang (in) bzw. digitalen Signalausgang (out) und der Stromversorgung zum Multi-System 5050..... 6.2 Analogeingänge ............................... 6.3 Frequenzeingänge ..............................6.4 Digitaler Triggereingang (in) .............................
  • Seite 5: Allgemeines

    Das Meßgerät wurde auf praktische Belange hin optimiert und dient einer besseren Handhabung und besitzt neue technische Finessen. In Punkto Sensoren hat Hydrotechnik einen weiteren Meilenstein gesetzt und bietet durch das neue ISDS (Intelligent Sensor Detection System) den Einstieg in die Rubrik automatisches Erkennen von am Meßgerät angeschlossener Sensoren.
  • Seite 6 Multi-System 5050 Multi-System 5050 Die gespeicherten Meßwerte können direkt als Kurvenverlauf über das Display des Meßgerätes angezeigt werden. Der Anwender hat sofort den charakteristischen Kurvenverlauf seiner Meßwerte vor Augen und kann entsprechend seine Meßaufgaben korrigieren und die Meßparameter nach seinen Wünschen verändern, um so sein gewünschtes Meßergebnis zu erhalten.
  • Seite 7: Hinweise Zum Richtigen Laden Des Internen Geräteakkus

    Vor jeder Anwendung des Meßgerätes sollte sichergestellt werden, daß die internen NiCd-Akkus immer genügend Kapazität besitzen. Im Zweifelsfall kann über das HYDROTECHNIK-Steckernetzgerät weiter gearbeitet werden. Bei Betrieb mit dem HYDROTECHNIK-Steckernetzgerät (primär 230 VAC, sekundär 24 VDC) wird ein kontinuierliches Laden der Akkus gewährleistet.
  • Seite 8: Allgemeine Sicherheitshinweise

    Personen für Ihre Anlagen, Geräte, Prüfstände zulassen, um so das Sicherheitsrisiko je nach Anwendungsfall z. B. bei einer Fehlbedienung, eines falschen Anschlusses, eines Anlagentotalausfalles, bei Umweltverschmutzungen auf ein Minimum herabzusetzen. Hierdurch lassen sich klare Abgrenzungen der Verantwortungsbereiche zwischen dem Hersteller Hydrotechnik und dem Anwender (Betreiber) beschreiben.
  • Seite 9: Anschlußbezeichnungen Für Multi-System 5050

    Multi-System 5050 Multi-System 5050 Anschlußbezeichnungen für Multi-System 5050 Meßeingang Ch2 Meßeingang Ch4 Meßeingang Ch3 analog analog analog Meßeingang Ch1 analog Meßeingang Ch 6 für Frequenzen Externer Triggger in / out Meßeingang Ch 5 Externe Stromversorgung für Frequenzen Limburg 230 VAC/24 VDC...
  • Seite 10: Anschlußmöglichkeiten Für Multi-System 5050

    Multi-System 5050 Multi-System 5050 Anschlußmöglichkeiten für Multi-System 5050 Anschluss unterschiedlichster Sensoren max. 6 an den Messeingängen ISDS-fähige Sensoren werden automatisch vom Messgerät erkannt Sensoren für Sensoren für Volumendurchfluss Druck und Temperatur mit und ohne ISDS mit und ohne ISDS Temp.-Sensor...
  • Seite 11: Beschreibung Der Funktionstasten

    Multi-System 5050 Multi-System 5050 Beschreibung der Funktionstasten Ein- bzw. Ausschalter Diese beiden Tasten dienen einem sicheren Ein- bzw. Ausschalten des Gerätes über mechanische Schalter, die sich hinter der Folientastatur befinden. Alle anderen Tasten sind in die Folienstruktur integriert und geben beim Betätigen einen Impuls ab.
  • Seite 12: Beschreibung Der Hinweissymbole Im Display

    Symbol Batterie ausgeblendet. Sollte das Symbol blinken, so wurde ein falsches Netzgerät verwendet. Bitte benutzen Sie nur das „Original Netzgerät von HYDROTECHNIK“ Symbol Pfeil Pfeil mit Spitze nach links, blättern im Display nach links zur vorhergehenden Seite.
  • Seite 13: Einschalten Des Meßgerätes

    Multi-System 5050 Multi-System 5050 1. Einschalten des Meßgerätes Bevor eine weitere Beschreibung des Meßgerätes erfolgt, möchten wir darauf hinweisen, daß es unser Anliegen war, eine praxisbezogene Anleitung zu erstellen, die es Ihnen ermöglicht, durch klar gegliederte Abschnitte und einprägsame Übersichten, die logischen Zusammenhänge der Programmstruktur erkennen zulassen, und Sie auf einfachste Weise durch die Bedienung des Multi-Systems 5050...
  • Seite 14: Bedienstruktur

    Multi-System 5050 Multi-System 5050 Bedienstruktur Die nachfolgenden Bilder sollen dem Anwender die Bedienstruktur und den Aufbau der Programm-Menüs erklären. Nach dem Einschalten erscheint zuerst die Initialisierung und danach das Meßmenü. Durch Drücken der Menütaste gelangt man in das Hauptmenü. Ab hier lassen sich alle weiteren Untermenüs aufru- fen, die zur Meßauswertung bzw.
  • Seite 15: Auswahl Der Sprache Im Kurzwahlverfahren

    Multi-System 5050 Multi-System 5050 1.1 Auswahl der Sprache im Damit der Anwender sofort in seiner Landessprache mit dem Multi-System 5050 arbeiten Kurzwahlverfahren kann, sind folgende Bedienschritte vorzunehmen, da die Auslieferung des Messgerätes immer in der Bediensprache deutsch erfolgt. Meßgerät über die Taste einschalten.
  • Seite 16: Datum- Und Uhrzeiteinstellung

    Multi-System 5050 Multi-System 5050 1.2 Datum- und Uhrzeiteinstellung Über die Pfeiltasten kann das Datum bzw. die Zeit eingestellt werden. Über die Taste kann die gewünschte Zeile (unterlegter schwarzer Balken) aktiviert werden. Die Eingabe erfolgt über das Zahlenfeld. Da die einzugebenden Zahlenwerte blockweise nach der Reihenfolge: Tag - Monat - Jahr bzw.
  • Seite 17: Druckerauswahl

    In der Auswahlzeile „Drucker“ kann der entsprechende Drucker ausgewählt werden. Es kann zwischen HP-Farb- und schwarz/weiß-Druckern und anderen Fabrikaten ausgewählt werden. Die auswählbaren Drucker wurden in ihrer Funktion von HYDROTECHNIK getestet. 1.5 Firmenanschrift In der Auswahlzeile „Firma“ kann mittels der Pfeiltaste eine Textabänderung auf die...
  • Seite 18: Kanalfilter

    Im Reklamationsfall bei Soft- sowie Hardwarefehlern ist es ratsam, den Detailausdruck zu benutzen. Hier werden zusätzliche interne Informationen ausgedruckt, die dem Serviceteam von HYDROTECHNIK eine bessere Diagnose ermöglichen. Im Bedarfsfall schicken Sie uns eine kurze Fehlerbeschreibung mit diesem Detailausdruck. In beiden Fällen ist der Ausdruck über die Taste vorzunehmen.
  • Seite 19: Einstellungen Im Meßkanal-Menü

    Multi-System 5050 Multi-System 5050 2.0 Einstellungen im Meßkanal- Vorab eine kurze Erläuterung zu den Begriffen K1 bis K 11 Menü Aktive Meßkanäle sind: K1 = Ch1 = Meßeingang, analog, rückseitig K2 = Ch2 = Meßeingang, analog, rückseitig K3 = Ch3 = Meßeingang, analog, rückseitig K4 = Ch4 = Meßeingang, analog, rückseitig...
  • Seite 20: Eingabe Der Meßgröße

    Multi-System 5050 Multi-System 5050 Im Gegensatz zu einem nicht ISDS-fähigen Sensor müssen alle sensorspezifischen Kenndaten dem Gerät mitgeteilt, bzw. eingegeben werden. In einem weiteren Beispiel werden wir einen Sensor ohne ISDS beschreiben. Wir setzen den schwarzen Balken über die Pfeiltaste auf K2 und bestätigen...
  • Seite 21: Eingabe Des Meßbereichs

    Multi-System 5050 Multi-System 5050 2.5 Eingabe des Meßbereichs Auswahl „Meßbereich“ über Taste vornehmen. Es kann nun über die Zahlen- tastatur der Meßbereichsanfang und das Meßbereichsende eigegeben werden. In unserem Beispiel ist der Meßbereichsanfang auf 0 und das Meßbereichsende auf 600 gesetzt.
  • Seite 22 Multi-System 5050 Multi-System 5050 Aus dem beigefügten Kalibrierprotokoll für einen Drucksensor können die erforderlichen Kalibrierstützpunkte entnommen und Zeile für Zeile als Soll- und Istwerte eingegeben werden. Bitte beachten Sie, dass jede Eingabe mit der Taste zu bestätigen ist. In unserem Beispiel wurden die Werte von 0 bis 600 bar eingetragen.
  • Seite 23: Anzeige-Menü

    Multi-System 5050 Multi-System 5050 3.0 Aufruf Anzeige-Menü Nach Auswahl der entsprechenden Zeile und durch Drücken der Taste wird aus dem Hauptmenü das Anzeige-Menü aufgerufen. 3.1 Auswahl der Kanäle Ein weiteres Drücken der Taste ruft das Menü „Kanalauswahl“ zur Auswahl der Kanäle für die Anzeige auf.
  • Seite 24: Aufruf Kontrast

    Multi-System 5050 Multi-System 5050 3.3 Aufruf Kontrast Über die Tasten kann die gewünschte Kontrasteinstellung zwischen 10% bis 100% angewählt und über die Taste bestätigt werden. 3.4 Aufruf Darstellung Grafik oder Text Über die Tasten wird die Zeile „Darstellung“ angewählt. Mit der Taste wird zwischen Grafik und Text ausgewählt.
  • Seite 25: Darstellungsart „Grafik

    Multi-System 5050 Multi-System 5050 3.7 Darstellungsart „Grafik“ Bei der in unserem Beispiel gewählten Darstellung“Grafik“ erscheint im Display die aktuelle Messung aller ausgewählten Meßkanäle. Darstellung der Meßwerte mit Skalierung Mit der Softkeytaste kann zwischen „MINMAX“ und „MESSW“ umgeschaltet werden. MESSWERT Es wird der Mittelwert, der entsprechend der Anzeigerate berechnet wurde, dargestellt.
  • Seite 26: Speicher-Menü

    Die Meßwerte einer Speicherung nennt man Meßreihe. Im Multi-System 5050 können maximal 36 Meßreihen gespeichert werden, wobei jede Meßreihe aus vielen Meßwertsätzen bestehen kann. Die Speicherzeit ist vergleichbar mit einem Fenster, das einen gewissen Zeitabschnitt eines Meßvorgangs widerspiegelt. Sie sollten die Speicherzeit so groß...
  • Seite 27: Speicherung Mit Und Ohne Triggerung

    Multi-System 5050 Multi-System 5050 4.4 Speicherung mit und ohne Trigger Eine Messwertspeicherung ist völlig unabhängig davon, ob sie mit oder ohne Triggerung durchgeführt werden soll. Sofort nach Aktivierung einer Speicherung beginnt das Meßgerät mit dem Ablegen der Meßwerte im Speicher. Im Speicher ist dafür ein Bereich reserviert, dessen Größe von der Abtastrate, den Meßkanälen und der Speicherzeit bestimmt wird.
  • Seite 28 Multi-System 5050 Multi-System 5050 In unserem Beispiel werden die beiden Meßkanäle K1 (p1) und K2 (p2) über das Betäti- gen der Taste auf „Ja“ eingestellt. Mit der Taste bestätigen. Diese beiden ausgewählten Meßkanäle werden später gespeichert. Die Speicherzeit wird über die Taste angewählt und über die Taste...
  • Seite 29: Beschreibung Der Triggereinstellmöglichkeiten

    Multi-System 5050 Multi-System 5050 Beschreibung der Triggereinstellmöglichkeiten 4.7 Speicherparameter Mit den unterschiedlichen Triggereinstellungen eröffnen sich hilfreiche Möglichkeiten für den Anwender, um kompakte Meßreihen zu spei- chern, die sich auf das Wesentliche einer Meßaufgabe/Untersuchung beschränken. In der Vergangenheit arbeiteten die Meßtechniker mit langen Speicherzeiten, um ein bestimmtes Ereignis zu “erwischen”.
  • Seite 30 Multi-System 5050 Multi-System 5050 Triggerung auf einen Messwert Die Triggerung wird durch einen Messkanal ausgelöst. Die entsprechende Mess- größe ist auszuwählen. Weitere Bedingungen sind bei der Triggerung auf einen Messwert zu beachten: Festlegung des „Triggertyps“ und „Triggerwert“. Einstellung Triggertyp Der Triggertyp ist nur zur Triggerung auf die unterschiedlichen Messeingangs- signale und den hierzu definierten Messgrößen anwendbar.
  • Seite 31 Multi-System 5050 Multi-System 5050 Bedingung: Triggerwert (120 -5% = 114 bar) Hierzu ein grafisches Beispiel: 114 bar Speicher Start Pretrigger 80 % t (s) Bei steigender Flanke muß der Triggerkanal, im Beispiel p1 = 120 bar erst einen Messwert annehmen der 5% kleiner ist als der Triggerwert (120bar - 5% = 114 bar).
  • Seite 32: Darstellung Und Funktionsweise Des Pretriggers Bei Interner Und Manueller Triggerung

    Multi-System 5050 Multi-System 5050 Darstellung und Funktionsweise des Pretriggers bei interner und manueller Triggerung Bei interner Triggerung (z. B. größer) ist der Triggerpunkt abhängig von der Einstellung der Ansprechschwelle (Beispiel größer als 120 bar) Bei Über- bzw. Unterschreitung einer vorgegebenen Ansprechschwelle durch das Mess-Signal, startet automatisch die Speicherung und entsprechend der Pretriggereinstellung wird prozentual mehr oder weniger Zeit vor dem Triggerereignis (Vorgeschichte) gespeichert.
  • Seite 33: Einstellung Von 2 Triggern Über Eine Verknüpfung

    Multi-System 5050 Multi-System 5050 Eine Triggerung im Messgerät kann auch über eine Verknüpfung von zwei Ereignissen 4.10 Einstellung von 2 Triggern ausgelöst werden. In diesem Fall sind zwei Triggerbedingungen zu definieren über eine Verknüpfung Soll mit zwei Triggern gespeichert werden, so ist die Verknüpfung für den Trigger vorher einzustellen: Eine Triggerung wird ausgelöst, wenn bei Trigger 1 und Trigger 2...
  • Seite 34 Multi-System 5050 Multi-System 5050 Damit Sie bei manueller als auch bei interner Triggerung eine gespeicherte Messreihe erhalten, die tat- sächlich Ihren Wünschen bezüglich der Aufzeichnung vor und nach einem Triggerereignis entspricht, sind folgende Bedingungen einzuhalten: Das Triggerereignis sollte nicht eintreten, bevor das Messgerät nicht die Möglichkeit hatte, die entsprechenden Messwerte vor dem Trigger zu speichern.
  • Seite 35 Multi-System 5050 Multi-System 5050 Die beiden unten aufgeführten Beispiele zeigen eine unzulässige Speicherung der Messwerte. Wird ein vorzeitiger Messabbruch durchgeführt und zwar vor Beendigung einer kompletten Messzeit oder bereits in der Pretriggerphase, so ist keine zeitliche Interpretation der Messwertdarstellung in Bezug auf die eingegebenen Speicher- und Triggerparameter möglich.
  • Seite 36: Starten Einer Speicherung

    Multi-System 5050 Multi-System 5050 4.11 Starten einer Speicherung Im Hauptmenü kann über die Taste (Start) die Speicherung aufgerufen werden. Hierbei ist es nicht zwingend erforderlich, dass die Auswahl wie in unserem Beispiel auf dem Speichermenü steht. Von jeder Position im Hauptmenü kann man eine Speicherung aufrufen bzw.
  • Seite 37 Multi-System 5050 Multi-System 5050 Über den Tastenaufruf (Notiz) wird eine Notizeingabe aktiviert. Es wird in ein großes Schreibfeld gewechselt. Ein nochmaliges Drücken der Taste (Korr) lässt eine Texteingabe zu. In unserem Beispiel wurde die Notiz: Testphase eingegeben. Die Eingabe ist mit der Taste zu bestätigen.
  • Seite 38: Wahlweise Darstellung Einer Speicherung Im Display Oder Als Ausdruck

    Multi-System 5050 Multi-System 5050 4.13 Wahlweise Darstellung einer Speicherung im Display oder als Ausdruck Der Anwender hat die Wahl, sich seine gespeicherten Messreihen im Display anzeigen zu lassen oder direkt einen Ausdruck über einen Drucker durchzuführen. Sinnvoll ist die Darstellung der gespeicherten Werte am Display vorzunehmen, da alle hier getätigten Einstellungen auch für einen späteren Ausdruck über einen Drucker gelten.
  • Seite 39 Multi-System 5050 Multi-System 5050 Im linken Bild wurde der Darstellbereich der Grafik so verschoben, daß nur noch die Kurve einer Meßgröße sichtbar ist. In der Grafiklegende ist die Meßgröße p1 mit einem Pfeil gekennzeichnet. Dieser Pfeil nach oben sagt aus, daß der Ansichtbereich mit der Pfeiltaste nach oben verschoben werden muß, damit auch die Meßgröße p1 in der Grafik sichtbar...
  • Seite 40 Multi-System 5050 Multi-System 5050 Im Menüpunkt Ausgabe kann über die Taste zuzüglich noch die Statistik und die Grafikdarstellung y = f (x) aufgerufen werden. Bei der Anwahl „Ausgabe Statistik“ wird nebenstehendes Bild angezeigt. Bei der Druckerausgabe ist es wichtig, vorher die Symbolik (Kreuz, Kreis, Viereck etc.) und die Farbe der Kurven für die Kanäle festzulegen.
  • Seite 41: Projekt-Menü

    Multi-System 5050 Multi-System 5050 5.0 Aufruf Projekt-Menü Über das Projektmenü können Geräteeinstellungen gespeichert und später wieder geladen werden. Dies ist für den Anwender sehr hilfreich, da er für verschiedene Meßaufgaben unterschiedliche Geräteeinstellungen speichern kann. Damit sind schnelle Änderungen von Sensorparametern, Speichereinstellungen usw.
  • Seite 42: Anschlußbelegungen Für Das Multi-System 5050

    Multi-System 5050 Multi-System 5050 6.0 Anschlußbelegungen für das Multi-System 5050 Gerätedose 6-polig (Ch1 bis Ch6) Meßeingänge Ch3 Ch4 Amphenol-Tuchel T33 63 009 in / out für Trigger 4-polig Buchse für externe Spannungsversorgung: 24 V bis 30 Vdc Limburg PC-Schnittstelle Kleinspannungsbuchse 2polig n.
  • Seite 43: Triggereingang (In) Bzw. Digitalen Signalausgang (Out) Und Der Stromversorgung Zum Multi-System 5050

    Multi-System 5050 Multi-System 5050 6.1 Detaillierte technische Beschreibungen zu den Messeingängen, digitalem In/Out und Stromversorgung Mess- Ein-und Ausgänge: Alle Ein- bzw. Ausgänge sind nicht galvanisch getrennt und stehen über den Minuspol der Versorgungsspannung beziehungweise über den Masseanschluss der Sensoren miteinander in Verbindung, sowie über die gemeinsame Versorgungsspannung.
  • Seite 44: Frequenzeingänge

    Multi-System 5050 Multi-System 5050 6.3 Frequenzeingänge: Anzahl: 2 (ch5 und ch6), mit zuschaltbarer Richtungserkennung Frequenzsignal: > 0,25 Hz bis 5 kHz Eingangspegel: > 3,5 bis 30 VDC (Rechtecksignal) ± 0,15 % vom Messwert Meßgenauigkeit: Richtungserkennung: durch Phasenverschiebung von 90° zum Frequenzsignal Periodendauermessung: einstellbare Torzeit mit Faktor 1 = 10,9 ms (min.) bis Faktor 100 = 1092,3 ms (max.)
  • Seite 45: Digitaler Triggereingang (In)

    Multi-System 5050 Multi-System 5050 6.4 Digitaler Triggereingang (In): Eingang: galvanisch getrennt Eingangspegel: > 3,5-30VDC Eingangsstrom: ca. 1 mA Konstantstrom Eingangswiderstand: in Abhängigkeit vom Eingangspegel Frequenzbereich: Statisch bis 500 Hz. Verpolungsschutz: Diode Steckverbinder: 4-polig Lemosa (2 Stifte). Achtung ! Dieser Eingang darf nicht direkt an induktive Verbraucher, (Spule eines Magnetventiles) angeschlossen werden.
  • Seite 46: Stromversorgung

    Multi-System 5050 Multi-System 5050 6.6 Stromversorgung: Extern: Über 24 VDC 340 mA Steckernetzteil Minimal 12,5V DC mit Einschränkungen der Akkuladung und der Sensorversorgungsspannung Intern: 14,4V Ni-Cd Akku 1,2Ah Steckverbinder: Klinkenbuchse Eingangsbuchse Funktion Begrenzung Schutzart Mittelstift Versorgung + 33 VDC PTC, Transildiode Verpolschutzdiode Hülse...
  • Seite 47: Technische Daten Für Das Multi-System 5050

    Multi-System 5050 Multi-System 5050 7.0 Technische Daten für Multi-System 5050 (Referenz der spezifizierten Daten 23 °C ±3 °K) Meßeingänge: 6 Eingangsbuchsen (6-polig, Amphenol-Tuchel) 4 x 6-polig, analoge Signaleingänge Ch1 bis Ch4: 0 bis 20 mA, 4 bis 20 mA oder 0 bis 10 V, wählbar durch interne Software.
  • Seite 48: Technischer Anhang

    8.0 Technischer Anhang 8.1 Fehlersuchtabelle zum Messgerät Das Multi-System 5050 wurde im Werk nach strengsten Qualitätsmaßstäben geprüft und eingestellt. Sollten sich trotzdem Probleme ergeben, überprüfen Sie das Gerät bitte zunächst anhand der folgenden Liste „Störung / Fehl- bedienung“ oder sehen Sie auf der nächsten Seite unter „Weitere Fehlerbeschreibungen“ nach.
  • Seite 49: Weitere Fehlerbeschreibungen

    Multi-System 5050 Multi-System 5050 8.2 Weitere Fehlerbeschreibungen Dieses Kapitel gibt ein paar Hinweise zu einem fehlerhaften Verhalten des Meßgerätes, ohne daß das Meßgerät einen Fehlertext anzeigt. Jeder Fehler kann ein oder mehrere Ursachen haben, so dass Sie als Anwender jeden aufgeführ- ten Punkt zu dem Fehler prüfen sollten.
  • Seite 50: Fragen Die Immer Wieder Von Anwendern Gestellt Werden

    Multi-System 5050 Multi-System 5050 8.3 FAQ’s - Fragen die immer wieder von Anwendern gestellt werden Bei der grafischen online- Darstellung werden die Meßwerte entsprechend der eingestellten Anzeigerate gemittelt dargestellt. Wie sehe ich in diesem Fall Druckspitzen? Über die Softkeytaste F1 kann in die Minmaxdarstellung gewechselt werden. In diesem Fall wird für jeden Zeitpunkt eine senkrechte Linie zwischen den Min- und Maxwert jedes Kanals (erfaßt mit 1 ms) gezogen.
  • Seite 51: Druckerunterstützung

    Canon Extended Mode Commands Canon S450 Beispiele geben nur eine Auswahl der bei Hydrotechnik getesteten Drucker wieder. Es sind alle Drucker einsetzbar, die einen der oben aufgeführten Druckermodi unterstützen. Achtung: Reine Windows- Drucker (z.B. HP720) werden nicht von diesem Meßgerät unterstützt.
  • Seite 52: Kopplung Von Zwei Messgeräten Untereinander

    8.5 Kopplung von zwei Messgeräten untereinander Allgemeines Wenn die Zusatzkanäle (Berechnungskanäle, Triggerkanäle) des Multi-System 5050 außer acht gelassen werden, können mit diesem Meßgerät maximal 6 Größen gemessen bzw. gespeichert werden. Bei manchen Einsatzfällen ist diese Kanalanzahl nicht ausreichend und der Wunsch nach einer Speicherung von mehr Kanälen tritt auf. Steht Ihnen nicht nur ein Meßgerät zur Verfügung, so können Sie diese Meßgeräte koppeln und eine simultane Speicherung in mehreren Meßgeräten durchführen.
  • Seite 53: Kopplung Von Mehr Als Zwei Messgeräten Mit Triggerung Auf Externes Signal (Seriell Oder Paralell)

    Multi-System 5050 Multi-System 5050 8.6 Kopplung von mehr als zwei Messgeräten mit Triggerung auf ein externes Signal Für das Mastergerät und für jedes gekoppelte Gerät wird ein Verbindungskabel für externen Trigger (TKZ 8842-D8-04.00) benötigt. An den Pins 3 und 4 (grün/gelb, In) des Mastergerätes ist das externe Triggersignal anzuschließen. Die Pins 1 und 2 (weiß/braun, Out) sind mit den Pins 3 und 4 des nächsten Gerätes zu verbinden.
  • Seite 54: Entsprechende Programmierung Bei Kopplung Der Messgeräte

    Multi-System 5050 Multi-System 5050 8.7 Entsprechende Programmierung bei Kopplung der Messgeräte Allgemeines Bevor eine Speicherung über Kopplung gestartet werden kann, muß in allen Geräten folgende Einstellung vorgenommen werden: Auswahl der Speicherkanäle in jedem Gerät Programmierung der gleichen Abtastrate, Speicherzeit und Pretriggereinstellung in jedem Gerät Bei folgenden Einstellungen sind Unterschiede bei der Einstellung des Mastergerätes und der gekoppelten Geräte zu beachten:...
  • Seite 55: Deutung Der Fehlerausschriften Im Display Des Messgerätes

    Multi-System 5050 Multi-System 5050 8.8 Deutung der Fehlerausschriften im Display des Messgerätes Werden durch das Gerät fehlerhafte Eingaben erkannt, so wird dies durch eine Fehlerausschrift in der Form ??? <text> ??? in der letzten Zeile des Displays dargestellt. Manche Fehlerausschriften bestehen aus 2 Textzeilen, die nacheinander im Display ausgege- ben werden.
  • Seite 56: Meßbereich

    Multi-System 5050 Multi-System 5050 max. 8 Kanäle (1010/1026)“ Für eine Speicherung können maximal 8 Kanäle ausgewählt werden. (inklusiv der beiden intern berechenbaren Meßgrößen z. B. Differenz, Summe etc.) Meßbereich (303) Für einen Kanal wurde ein ungültiger Meßbereich eingegeben. Es ist darauf zu achten, daß der 1. Wert des Meßbereiches immer kleiners- ein muß...
  • Seite 57: Hinweise Zur Übertragung Von Messreihen Zum Pc

    Die USB- Schnittstelle an den PC’s erlaubt laut der USB- Spezifikation in der Revision 1.1 die Kopplung von maximal 127 USB- Einheiten. Dies wird von der PC- Software HYDROcomsys/WIN32 nicht unterstützt. Es ist immer nur ein Meßgerät (Multi-System 5050) mit dem PC...
  • Seite 58: Speicherplatzbedarf Einer Messreihe

    Multi-System 5050 Multi-System 5050 8.10 Speicherplatzbedarf einer Meßreihe Die Meßkanäle benötigten unterschiedliche Anzahl von Bytes für die Speicherung: A/D- Kanal 2 Byte IN/OUT- Kanal 2 Bytes Frequenz- Kanal 6 Bytes Bei jeder Speicherung wird neben den eigentlichen Meßwerten ein Speicherkopf (Header) mit gesichert. Der Speicherkopf benötigt 64 Bytes für die Speicherparameter (Abtastrate, Speicherzeit, Triggereinstellung, usw.) und für jeden Speicherkanal 146 Bytes für Kanal-...
  • Seite 59: Eingabe-Editor

    Multi-System 5050 Multi-System 5050 8.11 Eingabe- Editor Im Meßgerät ist ein numerischer und ein alphanumerischer Eingabeeditor installiert. Diese Eingabeeditoren helfen Ihnen, schnell und komfortabel Eingaben und Korrekturen in Parameterfeldern vorzunehmen. Numerische Eingabe Die numerische Eingabe wird bei der Eingabe von Zahlenwerten (Meßbereich Sensorik, Skalierungswerte Grafik,..) aktiviert und wirkt immer auf ein einzeiliges Parameterfeld.
  • Seite 60 Multi-System 5050 Multi-System 5050 Folgende Tasten stehen zur Verfügung: Leerzeichen und Ziffer 0 Umlaute Ä Ö Ü und Ziffer 1 Buchstaben A B C und Ziffer 2 Buchstaben D E F und Ziffer 3 Buchstaben G H I und Ziffer 4...
  • Seite 61: Garantieinformationen

    Multi-System 5050 Multi-System 5050 9.0 Garantieinformationen Für unsere technischen Geräte übernehmen wir im Rahmen unserer Garantiebedingungen die Garantie für einwandfreie Beschaffenheit. Die Dauer der Garantiezeit beträgt 6 Monate. Grundsätzlich gelten die allgemeinen Geschäftsbedingungen (siehe AGB-Gesetz). Der Garantieanspruch erlischt, wenn Reparaturen oder Eingriffe von Personen vorgenommen werden, die hierzu von uns nicht ermächtigt sind.

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