Sicherheitshinweise Bitte lesen Sie diese Informationen vor der Inbetriebnahme des Gerätes! Dieses Gerät ist gemäß IEC 1010, Sicherheitsbestimmungen für elektronische Meßgeräte, gebaut und geprüft und hat das Werk in sicherheitstechnisch einwandfreiem Zustand verlassen. Die einwandfreie Funktion und Betriebssicherheit des Gerätes kann nur dann gewährleistet werden, wenn bei der Benutzung die allge- mein üblichen Sicherheitsvorkehrungen sowie die speziellen Si- cherheitshinweise in dieser Bedienungsanleitung beachtet werden.
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Sicherheitshinweise - Die Sicherheit des Benutzers kann durch das Gerät beeinträchtigt sein, wenn es zum Beispiel ¦ sichtbare Schäden aufweist, ¦ nicht mehr wie vorgeschrieben arbeitet, ¦ längere Zeit unter ungeeigneten Bedingungen gelagert wurde, ¦ erschwerten Transportbedingungen ausgesetzt war. - In Zweifelsfällen sollte das Gerät grundsätzlich an den Hersteller "Wissenschaftlich-Technische-Werkstätten GmbH"...
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Andere Methoden wählen ..........34 Photometrie-Zusatzfunktionen ..........36 Anzeigeform und Dimension wählen.......36 Meßbereich anzeigen ............ 37 Chargenfaktoren eingeben..........39 Probevolumen wählen (WTW) ........42 Verdünnung eingeben (MERCK) ........44 Reaktionszeit einschalten ..........46 Eine Reaktionszeit starten ..........46 Mehrere Reaktionszeiten bei einem Verfahren....48 Extinktion messen ...............51 Extinktion messen gegen einen Referenzwert....
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Inhaltsverzeichnis Kalibrierfunktionen Übersicht ..........64 AutoCal (DIN/NIST-Pufferlösungen)........64 Ein- und Zweipunkt-Kalibrierung ConCal mit zwei frei einstellbaren Puffer-pH-Werten..........67 Zusatzfunktionen ..............69 Driftkontrolle AR (AutoRead) ein/ausschalten ......69 Auflösung der pH-Messung.............70 Kalibrierdaten ansehen ............71 mV-Messung............... 73 Absolute mV-Messung............ 73 Relative mV-Messung gegen Verschiebespannung ohne Temperaturkompensation........74 Relativmessung gegen Ag/AgCl-Bezugselektrode mit Temperaturkompensation .........
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Inhaltsverzeichnis Ionenselektive Messung............91 Kalibrieren ................91 Beliebige ionenselektive Messung .......... 93 Zusatzfunktionen ..............94 Kalibrierdaten ansehen..........94 Leitfähigkeitsmessung............97 Anschließbare Meßzellen............97 Vorbereitung................98 Messen................99 Zellkonstante C und Meßbereich einstellen ......100 Zellkonstante C bestimmen: "C Cal" ........102 Temperaturfunktion TC einstellen......... 104 Koeffizienten für eine lineare Temperaturfunktion bestimmen: "TC Cal"................
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Inhaltsverzeichnis Zusatzfunktionen .............. 118 AutoRead aus- und einschalten ..........118 Dimensionswechsel und Auflösung........119 Kalibrierdaten ansehen ............121 BSB 5 Meßprogramm ............122 BSB 5 Meßprogramm nach DIN 38409 Teil 51....123 Anfangsmessung ..............124 Endmessung .................130 Auswertung................133 Meßwerte anzeigen ..............135 Meßwerte löschen..............136 Drucken der BSB5-Messungen..........137 Bestimmung der Sauerstoffverbrauchsrate nach DIN 38414 Teil 6 ............
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Inhaltsverzeichnis Ergebnisse speichern ............160 Ergebnisse speichern, Funktion "Ident. Nr." eingeschaltet..162 Gespeicherte Ergebnisse drucken........163 Liste der Methoden drucken ..........163 Meßwertspeicher löschen............. 165 RS 232 C - Schnittstelle ............166 Pinbelegung................166 Befehlssatz................167 Ausgabeformat Meßwerte ............ 175 Datenübertragung..............175 Eigene Methoden eingeben ..........
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Inhaltsverzeichnis Instandhaltung ..............205 Lampenwechsel ..............205 Maßnahmen bei Küvettenbruch im Küvettenschacht ..206 Geräte-Nullabgleich durchführen ........208 12. Filter nachrüsten ............211 Fehlermeldungen ..............213 Technische Daten ............... 229 Werkseinstellungen............229 Gesamtgerät ..............232 Photometer ............... 235 pH und mV ................ 236 ISE ..................
Empfohlene Grundausstattung Empfohlene Grundausstattung für die pH-/ISE-Messung Mehrparameter-Meßgerät MultiLab P5 Einstab- oder Zweistab-Meßkette Temperaturfühler TFK 150 mindestens zwei Standard-Pufferlösungen oder Standardlösungen BA61101/07.00/Pla/MLP5-2...
Erläuterung Symbole Warnhinweise. Tätigkeiten des Benutzers, keine Gerätebedienung. Hervorhebungen im Text: Display- Zeichen erscheinen im Display des Photometers. Schrift fett-kursiv wichtige Hinweise, beziehen sich unmittelbar auf die nebenstehende Displayanzeige. fett allgemeine Hervorhebung bei wichtigen Informationen Allgemeine Hinweise und Informationen sind eingerahmt. BA61101/07.00/Pla/MLP5-2...
Geräteansicht Rückansicht Ein/Ausschalter Buchse für Netzsteckertrafo V24/RS232 C Schnittstelle Bananenbuchse für Temperaturfühler oder Referenzelektrode Buchse für Meßketten mit Stecker nach DIN 19262 DIN-Buchse 8-polig für Sauerstoff-Sensor DIN Buchse 7-polig für Leitfähigkeits-Meßzelle BA61101/07.00/Pla/MLP5-2...
Anschlüsse pH-Meßketten pH-Einstabmeßkette mit integriertem Temperatur- fühler DIN-Stecker der pH- Meßkette in pH-Buchse stecken. Bananenstecker in Bananenbuchse TP • stecken. pH- bzw. Redox-Einstabmeßkette mit Temperatur- fühler TFK 150 DIN-Stecker der Meßkette in pH-Buchse stecken. Bananenstecker des Temperaturfühlers beliebig in Bananen- buchsen stecken.
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Anschlüsse pH- bzw. Redox-Einstabmeßkette DIN-Stecker der Meßkette in pH-Buchse stecken. pH-Zweistabmeßkette (pH- und Bezugselektrode) DIN-Stecker der pH- Meßkette in pH-Buchse stecken. Bananenstecker der Bezugselektrode in Bananenbuchse TP • • stecken. BA61101/07.00/Pla/MLP5-2...
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Anschlüsse Zweistab-Meßkette z.B. ISE-Meßkette mit Temperaturfühler TFK 150 DIN-Stecker der Meß- elektrode in pH-Buchse stecken. Bananenstecker des Temperaturfühlers beliebig in Bananen- buchsen stecken. Bananenstecker der Referenzelektrode in die Bohrung des Bananen- steckers in Buchse TP •• einschieben. BA61101/07.00/Pla/MLP5-2...
Anschlüsse Leitfähigkeits-Meßzelle Stecker der Leitfähigkeits- Meßzelle in 7-polige DIN- Buchse stecken und festschrauben. Sauerstoff-Sensor Stecker des Sauerstoff- Sensors in 8-polige DIN- Buchse stecken und festschrauben. BA61101/07.00/Pla/MLP5-2...
Erläuterung Bedienelemente Display (Beispiele zu den Standardanzeigen) Informationen zur Messung: m g /L : Dimension. CSB : Anzeigeform. Informationen zur Benutzerführung: Â : Wechsel zum Menü "Zusatzfunktionen". Ã : Methode wählen. Á : Messen der eingestellten Methode, z.B. C1/25 CSB Küvettentest. Informationen zum Meßwert: 139 :...
Erläuterung Bedienelemente Ionensensitive Messung Fluorid ISE F Ionensensitive Messung Ammonium ISE N Ionensensitive Messung andere Parameter Anzeigeform Dimension ® Leitfähigkeit Salinität Zellenkonstante Temperaturkoeffizient Referenztemperatur Tref Temperaturfunktion für natürliche Wässer oder Meerwasser Zellenkonstante bestimmen C Cal Temperaturfunktion bestimmen TC Cal Tastenbedienung Einmaliges Drücken der Tasten: è...
Erläuterung Bedienelemente Rollmodus bei den Richtungstasten: Drücken und Festhalten der Tasten bewirkt das Durchlaufen aller einstellbarer Zeichen bzw. aller Cursorpositionen. Dieser Modus ist nur bei folgenden Menüs eingeschaltet: Rollmodus beim pH- ConCal ASY pH T = 23.6°C Kalibrierverfahren ConCal: pH= Ï.ÈÈ Einstellung des pH-Wertes Ã...
Erläuterung Bedienelemente Position 11: Leitfähigkeits- und Salinitätsmessung sowie photometrische Tests. Position 12: Sauerstoffmessung und BSB-Bestimmung. 12. Filter nicht belegt. Bei nachgerüstetem 12. Filter sind eigene photometrische Tests programmierbar. Eingebaute Filter: Position Wellenlänge Voreingestellte Methoden Drehschalter C1/25 CSB 160 C2/25 CSB 1500 N1/25 Nitrat 50 N4/25...
Erläuterung Bedienelemente Küvettenschacht und Küvetten Küvetten: 10 mm Rechteckküvette 20 mm Rechteckküvette 50 mm Rechteckküvette 14 mm Rundküvette BA61101/07.00/Pla/MLP5-2...
10 ml 20 mm Positionieren der Küvetten im Küvettenschacht Küvetten entsprechend der Kennzeichnung auf dem MultiLab P5 in den Küvettenschacht stellen. Bei falschem Positionieren der Küvette kann es zu Fehlmessungen kommen. Bis zum Anschlag in den Schacht schieben. Die Fehlermeldung: weist auf ein falsches Einsetzen hin.
Inbetriebnahme Netzbetrieb Die Netzspannung muß mit der am Trafo angegebenen Betriebsspannung übereinstimmen! Gerätestecker in die Netzsteckerbuchse des MultiLab P5 stecken. Netzsteckertrafo in die Steckdose des Stromnetzes stecken. MultiLab P5 einschalten. Nur die pH-Meßkette und die Leitfähigkeitsmeßzelle dürfen in dieselbe Lösung tauchen! Bei der ersten Messung nach Inbetriebnahme kann die Anzeige des Meßwerts einige Sekunden länger dauern als...
Inbetriebnahme Laden des Akkus Akku laden: - Netzsteckertrafo anschließen Die Ladezeit beträgt ca. 16 Stunden (48 Stunden bei der ersten Inbetriebnahme). Ein vollgeladener Akku bleibt ohne Benutzung ca. 3 Monate geladen. Das Laden des Akkus ist notwendig bei Anzeige des Ladezustandsymbols, z.B.: Bei Anzeige des Ladezustandsymbols den...
Photometrische Messungen Messung wiederholen Letzter Meßwert. Bei der Wiederholungs- messung bleibt die Küvette im Küvettenschacht. Andere Methoden wählen Filterposition einstellen, z.B. Position 5. Meßbereit für Küvettentest Ammonium A5/25. Andere Methode wählen. ¡ eingestellte Methode, z.B. A5/25. Ä Reaktionsküvettentests. Å Reagenzientests. ¡...
Photometrische Messungen Meßbereit für Methode P5/25 Phosphat. Küvette einsetzen. Anzeige des Meßwerts. Wechsel ins Menü "Zusatzfunktionen". Zurück zum Menü "Messen": Andere Methode wählen oder eingestellte Methode messen, z.B. P5/25 Phosphat. BA61101/07.00/Pla/MLP5-2...
Photometrie - Zusatzfunktionen Anzeigeform und Dimension wählen Beispiel: Ändern von mg/L PO -P in mmol/L PO ¡ Funktion Anzeigeform gewählt. ¡ Anzeigeform PO eingestellt. ¡ Anzeigeform PO einstellen. ¡ Dimension mg/L eingestellt. ¡ Dimension mmol/L einstellen. Mit à Anzeige des Meßbereichs (s.u.) oder mit Â...
Photometrie - Zusatzfunktionen Meßbereich anzeigen Bei nicht eingesetzter Küvette zeigt das MultiLab P5 den Meßbereich für die Standardküvette (je nach Test) an. Reaktionsküvettentests: Rundküvetten erforderlich, andere Küvetten bewirken den Hinweis Reagenzientests: Das MultiLab P5 erkennt die Schichtdicke der eingesetzten Küvette selbsttätig. Es berücksichtigt den Küvettentyp automatisch beim Berechnen des Meßwertes und Festlegen der...
Photometrie - Zusatzfunktionen Zurück zum Menü "Zusatzfunktionen". Zurück zum Messen. Meßbereit für Reaktions- küvettentest P5/25 Phosphat. PO 4 : Zitierform, mmol/L: Dimension. BA61101/07.00/Pla/MLP5-2...
Photometrie - Zusatzfunktionen Chargenfaktoren eingeben Mit der Eingabe von Chargenfaktoren hat der Anwender die Möglich- keit, produktionsbedingte Abweichungen des verwendeten Tests zu korrigieren. Die aktuellen Chargenfaktoren F1 und F2 sind für viele Reaktions- küvettentests auf den Außenetiketten der Packungen angegeben. Vorgabewerte: F1 = 1.00, F2 = 0.000.
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Photometrie - Zusatzfunktionen Bei Fehleingabe außerhalb des erlaubten Bereichs: Bestätigung der Faktor- eingabe mit £ oder Beenden der Eingabe mit ¤ bewirkt das Rückstellen des Wertes auf den nächst- liegenden Grenzwert, z.B. von 1.17 auf 1.10. Erneutes Einstellen von F1 (s.o.) möglich.
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Photometrie - Zusatzfunktionen Zurück zum Menü "Zusatzfunktionen". Zurück zum Messen. Meßbereit für Reaktions- küvettentest P5/25 Phosphat. Hinweis auf geänderte Faktoren: F neben Meßwert. BA61101/07.00/Pla/MLP5-2...
Photometrie - Zusatzfunktionen Probevolumen wählen (WTW) Der Meßbereich hängt außer vom Reagenziensatz auch vom verwendeten Probevolumen ab. Für einige Reaktionsküvettentests stehen verschiedene Volumina zur Wahl. Beispiel: Änderung des Probe- volumens für WTW-Test A5/25 Ammonium. ¡ Funktion Anzeigeform gewählt. ¡ Funktion Verdünnung wählen.
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Photometrie - Zusatzfunktionen Eingabe bestätigen. Anzeige des geänderten Meßbereichs 0.9 - 34.4 mg/L. Zurück zum Menü "Zusatz- funktionen". Zurück zum Messen. Hinweis auf geändertes Probenvolumen: ⇐ V vor Anzeigeform. Anzeige des Meßwerts. Hinweis auf geändertes Probenvolumen: ⇐ V vor Anzeigeform. BA61101/07.00/Pla/MLP5-2...
Photometrie - Zusatzfunktionen Verdünnung eingeben (MERCK) Zum Verdünnen destilliertes Wasser verwenden! Beispiel: Eingabe einer Verdünnung für MERCK-Test 14543 Phosphat Methode 14543 Phosphat wählen. dann Reaktionsküvettentest 14543 Phosphat gewählt. ¡ Funktion Anzeigeform gewählt. ¡ Funktion Verdünnung wählen. BA61101/07.00/Pla/MLP5-2...
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Photometrie - Zusatzfunktionen Eingestellte Verdünnung: 1 Teil Probe + 0 Teile destilliertes Wasser (= Probe unverdünnt). Verdünnung eingeben, z.B. 1 Teil Probe + 20 Teile dest. Wasser. (Ziffer 1 für die Probe ist fest eingestellt.) Anzeige des Meßbereichs: Geänderter Meßbereich von 1.1 - 84.0 mg/L PO Zurück zum Menü...
Photometrie - Zusatzfunktionen Reaktionszeit einschalten Methodenabhängige Reaktionszeiten sind im Photometer fest gespeichert. Die im Photometer vorhandene Uhr ist ein- und ausschaltbar. ¡ Funktion Anzeigeform gewählt. (Beispiel A5/25 Ammonium, Drehschalter auf Pos. 5). ¡ Funktion Reaktionszeit wählen. Reaktionszeit ist ausgeschaltet. Reaktionszeit ist eingeschaltet.
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Photometrie - Zusatzfunktionen Uhr läuft auch ohne eingesetzte Küvette. oder Zeit abwarten Nach Ablauf der Reaktions- zeit (Signalton!) erfolgt die oder mit Messung. Anzeige des Meßwerts. sofort messen Bei fehlender Küvette erscheint der Hinweis: Anzeige des Meßwerts. BA61101/07.00/Pla/MLP5-2...
Photometrie - Zusatzfunktionen Mehrere Reaktionszeiten bei einem Verfahren Beispiel Test 14752 MERCK Ammonium mit eingeschalteter Reaktionszeit. Uhr läuft auch ohne eingesetzte Küvette. oder Nach Ablauf der ersten Reaktionszeit (Signalton!) weiter nach Analysen- vorschrift vorgehen. Zweite Reaktionszeit beginnt. oder BA61101/07.00/Pla/MLP5-2...
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Photometrie - Zusatzfunktionen Zeit abwarten Nach Ablauf der Reaktions- zeit (Signalton!) erfolgt die oder mit Messung. Anzeige des Meßwerts. sofort messen Bei fehlender Küvette erscheint der Hinweis: Anzeige des Meßwerts. Reaktionszeit läuft nur einmal ab. Zum Einschalten der Funktion Reaktionszeit das verwendete Verfahren erneut aufrufen: Zurück zum Menü...
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Photometrie - Zusatzfunktionen Zurück zum Menü "Messen". Wieder meßbereit für die eingestellte Methode mit mehreren Reaktionszeiten alternative Schnellmethode: - Drehen des Drehschalters auf andere Position, - Zurückdrehen auf die Ausgangsposition. BA61101/07.00/Pla/MLP5-2...
Photometrie - Zusatzfunktionen Küvette mit Probe ein- setzen: Anzeige des Meßwerts. Extinktionsmessung: neben Meßwert. Zurück zum Messen. Extinktion messen gegen einen Referenzwert Das Messen der Extinktion gegen einen Referenzwert berücksichtigt den störenden Einfluß von Färbungen oder Trübungen der Probe. Die Messung des Referenzwerts erfolgt vor der Messung der Meßlösung.
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Photometrie - Zusatzfunktionen Messen der Extinktion als Referenzwert Eref. Der Referenzwert beträgt z.B. 0.132 E und ist gespeichert. Küvette mit Meßlösung einsetzen. Messen der Extinktion der Probe. Anzeige der korrigierten Extinktion der Probe. ¢ = Referenzwert ist vom Meßwert abgezogen. weitere Küvetten mit Meßlösung einsetzen.
Photometrie - Zusatzfunktionen Probenblindwertkorrektur Die Probenblindwertkorrektur berücksichtigt den störenden Einfluß von Färbungen oder Trübungen der Probe. Die Bestimmung des Probenblindwertes erfolgt vor der Messung der Meßlösung. Beispiel: Küvettentest P5/25 auf Filterposition 5. ¡ Funktion Anzeigeform gewählt. ¡ Funktion Blindwerte wählen. Probenblindwertkorrektur ist ausgeschaltet.
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Photometrie - Zusatzfunktionen Küvette mit Proben- blindlösung einsetzen: Anzeige des Meßwerts. Messen als Probenblindwert. Der Probenblindwert beträgt 1.4 mg/L PO -P und ist gespeichert. Küvette mit Meßlösung einsetzen. Messen der Probe. Anzeige des korrigierten Proben-Meßwerts. ¢ = Probenblindwert ist vom Meßwert abgezogen. Eine Blindwertkorrektur findet nur bei der ersten folgenden Messung statt.
Für AutoCalTEC zwei WTW-Technische Pufferlösungen verwenden, z.B. pH = 7.00 (25 °C) und pH = 4.01 (25 °C). Das Gerät hat die Daten von vier WTW-Technischen Puffer-lösungen gespeichert: pH = 2.00, pH = 4.01, pH = 7.00 und pH = 10.00, alle pH-Werte bei 25°C.
pH-Messung Meßwert ist "eingefroren". AutoCalTEC pH 23.6 °C ÃCt2 *AR TP pH-Meßkette und Temperaturmeßfühler spülen und in die zweite Pufferlösung tauchen. Messung starten. AutoCalTEC pH 23.6 °C Ãstop AR TP Warten bis zur Anzeige der ÂpH Meßkettendaten. Die Daten AutoCalTEC ¡...
pH-Messung pH-Messen mit AutoRead (AR) ÂMenü ÀCal 25.4°C ÁpH ÃMeth. AR TP pH-Meßkette und Temperaturmeßfühler spülen und in die Meßlösung tauchen. pH-Messung wählen. 6,75 ÂMenü Die Messung läuft, bis ein 25.4°C stabiler Meßwert erreicht ist Ãstop AR TP (Signalton). Warten, bis ¡ vor dem AR 7,23 ÂMenü...
pH-Messung Abbruch von Messungen mit AutoRead (AR) (Kalibrieren oder Messen) Beispiel: Kalibrierung Kalibrierung läuft. AutoCalTEC pH 23.6 °C Ãstop AR TP ÂpH ⇐ AutoCalTEC S= -59.2mV/pH Abbruch der Kalibrierung: Uasy= -1 mV ¡ das Zeichen hinter AutoCal TEC entfällt, auch wenn dies nur bei einem Puffer der Fall war.
Arbeiten ohne Temperaturmeßfühler Das MultiLab P5 erkennt automatisch, ob ein Temperaturmeßfühler steckt und zeigt dies im Display durch TP und den Temperaturwert Wenn kein Temperaturmeßfühler steckt, erscheint vor der Messung der Pufferlösungen automatisch eine Temperaturabfrage. Kalibrieren ohne Temperaturmeßfühler ÂMenü...
pH-Messung ÂMenü Gemessenen Temperaturwert eingeben. T=+02 Ì °C : Ziffer wählen ÃMess : Ziffer einstellen. Weiter s. pH-Messen mit AutoRead. Temperaturkompensation Temperaturabhängig sind: - die Steilheit der Meßkette, - der pH-Wert von Meß- und Pufferlösungen. - die Offset-Spannung der Meßkette. Die Temperaturkompensation berücksichtigt den Temperatureinfluß...
Weitere Kalibrierfunktionen Kalibrierfunktionen Übersicht Es gibt 3 verschiedene Kalibrierverfahren: 1) AutoCal TEC: Kalibrieren mit zwei WTW-Technischen Pufferlösungen. 2) AutoCal: Kalibrieren mit zwei DIN/NIST Pufferlösungen. 3) ConCal: konventionelles Kalibrieren mit Einstellung von Asymmetrie (Offset) bei pH = 7 und Steilheit mittels zweier Pufferlösungen.
pH-Messung Kalibrierverfahren ÂpH AutoCalTEC AutoCalDIN wählen. ¡AutoCalDIN ConCal pH-Meßkette und Temperaturmeßfühler spülen und in die erste Pufferlösung tauchen. Messung starten. AutoCalDIN pH 23.6 °C Ãstop AR TP Warten, bis ¡ vor dem AR AutoCalDIN pH 23.6 erscheint (Signalton). °C ÃCd2 *AR TP pH-Meßkette und Temperaturmeßfühler spülen und in die zweite Pufferlösung tauchen.
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pH-Messung Anzeige der verwendeten ÂpH AutoCalDIN ¡ Puffer. schaltet Cd1= 6.865 zwischen den Kalibrier- Cd2= 4.006 daten hin und her. Zurück zum pH-Menü. ÂMenü ÀCal 25.4°C ÁpH ÃMeth. AR TP BA61101/07.00/IWa/MLP5-2...
pH-Messung Ein- und Zweipunktkalibrierung ConCal mit zwei frei einstellbaren Puffer-pH-Werten ConCal, die konventionelle Kalibrierung erfolgt manuell, d.h. die Driftkontrolle AR ist automatisch ausgeschaltet. ÂpH ConCal ¡AutoCalTEC AutoCalDIN Kalibrierverfahren ConCal ÂpH AutoCalDIN wählen. ¡ConCal AutoCalTEC pH-Meßkette und Temperaturmeßfühler spülen und in die neutrale Pufferlösung tauchen.
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pH-Messung  : Einpunktkalibrierung beendet. Rückkehr zum Messen. £ : Zweipunktkalibrierung: Kalibrierung fortsetzen (siehe unten) pH-Meßkette und Temperaturmeßfühler spülen und in die zweite Standardlösung tauchen. Messung starten. ConCal SLO pH T = 23.6°C Stabilen Meßwert abwarten. Ì.ÊÎ Ã pH-Wert der Standard- ConCal SLO pH T = 23.6°C lösung entsprechend der...
pH-Messung Zusatzfunktionen Driftkontrolle AR (AutoRead) ein/ausschalten Die Driftkontrolle AR kann für die pH-Messung ein- bzw. ausgeschaltet werden. Im Display erscheint bei eingeschalteter Driftkontrolle AR . Hinweis: Die Driftkontrolle AR ist für pH- und Sauerstoff-Messung getrennt einschaltbar! AutoRead AR: Meßdauer 30 s bis 10 Minuten, max. Drift < 0.1 mV/30s Position 10: pH-Menü.
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pH-Messung Zurück zum Menü ÂpH "Zusatzfunktionen". ¡CalDat pH Dokumentation Zurück zum pH-Menü. ÂMenü ÀCal 25.4°C ÁpH ÃMeth. AR TP BA61101/07.00/IWa/MLP5-2...
mV-Messung Die Messung erfolgt konti- ÂMenü nuierlich unter Berücksichti- Usat 25.4°C gung der Temperaturab- hängigkeit der eingesetzten Bezugselektrode. Bei abgezogenem Temperaturfühler erfolgt die Temperatur- kompensation nach manueller Eingabe der Temperatur! Hochauflösende mV-Messung Menü "Zusatzfunktionen" ÂmV Dokumentation der mV-Messung: ¡ÇmV nein Verschiebespannung nein gewählt.
Ammonium Kalibrieren der Ammonium-Meßkette* * z. B. WTW-Meßkette NH500/2 Werkseinstellung ohne Kalibrierung. Zweipunktkalibrierung ohne Temperaturkompensation. Aus zwei Wertepaaren berechnet das Gerät Achsenabschnitt und Steilheit der Kennlinie. Basis der Berechnung ist die Nernst'sche Gleichung U=U0+Slg(c). Die Temperaturdifferenz von Kalibrier- und Meßlösung sollte nicht mehr als 2 K betragen.
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Ammonium Kalibrierung wählen. ISE CAL NH¿-N È C1= 10.00m¥/L à 25.4°C Konzentration der ersten ISE CAL NH¿-N Ï C1=009. 0m¥/L Standardlösung eingeben. : Ziffer wählen à 25.4°C : Ziffer einstellen. Meßkette und Temperaturfühler spülen und in die erste Standardlösung tauchen. Messung starten.
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Ammonium Anzeige der Kalibrier- ÂISE N ISE CAL NH¿-N daten, diese sind mit -58.7mV/D Datum und Uhrzeit -199.1mV gespeichert. Anzeige der verwendeten ÂISE N ISE CAL NH¿-N Standardlösungen. 9.70m¥/L schaltet zwischen den C2= 95.00m¥/L Kalibrierdaten hin und her. Zurück zum NH -N-Menü...
Ammonium Messen Anzeige der Konzentration standardmäßig in mg/l NH4-N oder mg/l NH4. Nach dem Kalibrieren: -N - Menü. ÂMenü ÀCal 25.4°C ÁNH¿-N ÃMeth. Meßkette und Temperaturfühler spülen und in die Meßlösung tauchen. 15,4 Messung starten. ÂMenü m¥/L -N-Messung läuft 25.4°C NH¿-N kontinuierlich.
Ammonium Kalibrierdaten ansehen -N-Menü. ÂMenü ÀCal 25.4°C ÁNH¿-N ÃMeth. Menü "Zusatzfunktionen" ÂISE N CalDat NH¿-N der Ammoniummessung ¡Dokumentation wählen. Anzeigeform CalDat NH -N wählen. ÂISE N Anzei¥eform ¡CalDat NH¿-N Dokumentation Anzeige der Kalibrierdaten ÂMenü ISE CAL NH¿-N Steigung S und -58.7mV/D Achsenabschnitt U0.
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Ammonium Zurück zum Menü ÂISE N Anzei¥eform "Zusatzfunktionen" der ¡CalDat NH¿-N -Messung. Dokumentation Zurück zum NH -N Menü. ÂMenü ÀCal 25.4°C ÁNH¿-N ÃMeth. BA61101/07.00/IWa/MLP5-2...
Fluorid Kalibrieren Zweipunktkalibrierung ohne Temperaturkompensation. Aus zwei Wertepaaren berechnet das Gerät Achsenabschnitt und Steilheit. Die Temperaturdifferenz von Kalibrier- und Meßlösung sollte nicht mehr als 2 K betragen. Position 10: pH-Menü. ÂMenü ÀCal 25.4°C ÁpH ÃMeth. AR TP Methodenwechsel. ÂMessen 14697 Äa-Ten ¡pH ISE F = Fluorid -...
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Fluorid Konzentration der ersten ISE CAL Ñ C1=009.9 m¥/L Standardlösung eingeben. : Ziffer wählen à : Ziffer einstellen. Meßkette und Temperaturfühler spülen und in die erste Standardlösung tauchen. ISE CAL Messung starten. Stabilen C1= 9.99 m¥/L Meßwert abwarten. 10.8mV ÃC2 25.4°C Konzentration der zweiten ISE CAL...
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Fluorid Anzeige der verwendeten ÂISE F ISE CAL Standardlösungen. 9.99m¥/L schaltet zwischen den C2=102.11m¥/L Kalibrierdaten hin und her. Zurück zum Fluorid-Menü. ÂMenü ÀCal 25.4°C ÁF- ÃMeth. BA61101/07.00/IWa/MLP5-2...
Fluorid Messen Position 10: pH-Menü. ÂMenü ÀCal 25.4°C ÁpH ÃMeth. AR TP Methodenwechsel. ÂMessen 14697 Äa-Ten ¡pH ISE F = Fluorid - ÂMessen ISE N Messung wählen. ¡ISE F Einstieg ins Fluorid - Menü. ÂMenü ÀCal 25.4°C ÁF- ÃMeth. Meßkette und Temperaturfühler spülen und in die Meßlösung tauchen.
Fluorid Zusatzfunktionen Kalibrierdaten ansehen Fluoridmenü. ÂMenü ÀCal 25.4°C ÁF- ÃMeth. Zusatzfunktionen wählen. ÂISE F CalDat F- ¡Dokumentation CalDat F- wählen. ÂISE F Dokumentation ¡CalDat F- Anzeige der ÂMenü ISE CAL Kalibrierdaten. -57.5mV/D -102.3mV Anzeige der verwendeten ÂMenü ISE CAL Standardlösungen. 9.99m¥/L C2=102.11m¥/L Anzeige des...
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Fluorid Zurück zum Menü ÂISE F Dokumentation "Zusatzfunktionen" der ¡CalDat F- Fluorid-Messung. Zurück zum Fluorid-Menü. ÂMenü ÀCal 25.4°C ÁF- ÃMeth. BA61101/07.00/IWa/MLP5-2...
Ionenselektive Messung Kalibrieren Zweipunktkalibrierung ohne Temperaturkompensation. Aus zwei Wertepaaren berechnet das Gerät Achsenabschnitt und Steilheit der Kennlinie. Die Temperaturdifferenz von Kalibrier- und Meßlösung sollte nicht mehr als 2 K betragen. Position 10: pH-Menü. ÂMenü ÀCal 25.4°C ÁpH ÃMeth. AR TP Methodenwechsel.
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Ionenselektive Messung Konzentration der ersten ISE CAL Ê C1= 11. 0 Kalibrier-Standardlösung eingeben. Ã 25.4°C : Ziffer wählen : Ziffer einstellen. Meßkette und Temperaturfühler spülen und in die erste Standardlösung tauchen. Messung starten. Stabilen ISE CAL 11.20 Meßwert abwarten. 10.8mV ÃC2 25.4°C Konzentration der zweiten...
Ionenselektive Messung Zusatzfunktionen Kalibrierdaten ansehen ISE-Menü. ÂMenü ÀCal 25.4°C ÁISE ÃMeth. Menü "Zusatzfunktionen" ÂISE CalDat der ISE-Messung gewählt. ¡Dokumentation CalDat wählen. ÂISE Dokumentation ¡CalDat Anzeige der ÂISE ISE CAL Kalibrierdaten. -57.5mV/D -102.3mV Anzeige der verwendeten ÂISE ISE CAL Standardlösungen. 11.20 102.10 Anzeige des ÂISE...
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Ionenselektive Messung Zurück zum Menü ÂISE Dokumentation "Zusatzfunktionen". ¡CalDat Zurück zum ISE-Menü. ÂMenü ÀCal 25.4°C ÁISE ÃMeth. BA61101/07.00/IWa/MLP5-2...
Leitfähigkeitsmessung Vorbereitung Zur Messung erforderliche Einstellungen: Zellenkonstante C (abhängig von der Art der Meßzelle; (nötig nach Meßzellenwechsel). Temperaturfunktion TC (abhängig von der Art der Meßlösung). Referenztemperatur: 25°C (nach DIN 38404 Teil 4 empfohlen). Art der Meßlösung Temperaturfunktion Referenztemperatur natürliche Wässer einstellen (Grund-, einstellen...
Leitfähigkeitsmessung Messen Zellenkonstante C, Temperaturfunktion TC und Referenztemperatur müssen richtig eingestellt sein ! Meßzelle mit einem Teil der Probelösung spülen und in die Lösung tauchen. Menü ÂMenü Leitfähigkeitsmessung. Á® 25.4°C ÃMeth. nlF 25 275,9 LF-Messung läuft ÂMenü kontinuierlich. ® µS/cm 25.4°C nlF 25 Zurück zum Menü...
Leitfähigkeitsmessung Zellenkonstante C bestimmen: "C Cal" Für Meßzellen mit Zellenkonstanten von ca. 0.5/cm bis 1.5/cm. Leitfähigkeitsmenü. ÂMenü Á® 25.4°C ÃMeth. nlF 25 Menü "Zusatzfunktionen" ® Dokumentation zur Leitfähigkeitsmessung. ¡C 0.609 Einstieg in "Zellkonstante ÂMenü ändern". Voreinstellung: È.ÎÈÑ ¡C feste Zellenkonstante ÃMeßbereich 0.609/cm.
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Leitfähigkeitsmessung Messen. C Ca¨ 0.01mKC¨ Ü alte Zellkonstante (C=1.000/cm) 23.3°C à C=0.623/cm Ü ermittelte Zellenkonstante. Meßbereich wählen. C=0.623 /cm 300.0 mS/cm Automatische Meßbereichs- ¡AutoRan¥e wahl oder festen Meß- 300.0 µS/cm bereich einstellen mit: Zurück zum Menü ® Dokumentation Zusatzfunktionen. ¡C È.ÎÊË...
Leitfähigkeitsmessung Temperaturfunktion TC einstellen Hinweis: Die Verwendung einer linearen Temperaturfunktion zur Temperaturkompensation ist nur bei Messungen im Bereich von ± 10 K um die Referenztemperatur zu empfehlen. Leitfähigkeitsmenü. ÂMenü 25.4°C Á® ÃMeth. nlF 25 Menü "Zusatzfunktionen" ® Dokumentation zur Leitfähigkeitsmessung. 0.609 ¡C Temperaturfunktion nlF...
Leitfähigkeitsmessung Wert einstellen. ÂMenü TC Cal : Ziffer wählen ¡TC È .00 %/K : Ziffer einstellen. Einstellbereich 0.00 ... 3.50 %/K Eingabe bestätigen. ÂMenü TC Cal Ê.ËÍ ¡TC Zurück zum Menü ® 0.609 /cm Zusatzfunktionen. 2.35 ¡TC Tref 25 °C Zurück zum ÂMenü...
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Leitfähigkeitsmessung Meßzelle mit einem Teil der Probelösung spülen und in die Lösung tauchen. Probe auf Temperatur 1 (= eingestellte Referenztemperatur T ref ) temperieren. Leitsfähigkeitsmenü. ÂMenü Á® 25.4°C ÃMeth. nlF 25 Menü "Zusatzfunktionen". ® Dokumentation 0.609 ¡C Temperaturfunktion nlF ® 0.609 /cm wählen.
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Leitfähigkeitsmessung Wertepaar 1 speichern. TC Cal Wertepaar 2 ermitteln ®2= 1034µS/cm 23.3°C starten. à Probe auf Temperatur 2 (max. 20°C über Start- Temperatur) temperieren. Meßwertstabilität abwarten. TC Cal ®2= 1456µS/cm 49.2°C Ü ermittelter à 3.21 %/K Temperaturkoeffizient Berechneten ® 0.609 /cm Temperaturkoeffizienten 3.21 ¡TC...
23.5°C kontinuierlich. nlF 20 Methode wechseln. ÂMessen ® ¡Sal 14564 ÄSO¿ Weiterführende Informationen zur Leitfähigkeitsmessung Ÿ Überwachung von Leitfähigkeitssystemen nach ISO 9000; GLP-Anforderungen. WTW-Applikationsbericht Nr. 395054 Ÿ Konduktometrische Salinitätsmessung. WTW-Applikationsbericht Nr. 993109 Ÿ Temperaturkompensation von Leitfähigkeitswerten. WTW-Applikationsbericht Nr. 1194055 BA61101/08.00/IWa/MLP5-2...
Sauerstoffmessung Kalibrieren mit OxiCal ®- SL oder OxiCal ® Hinweis: Der Sauerstoffsensor muß zur Kalibrierung hinreichend polarisiert sein! Polarisationszeit (Gerät eingeschaltet, Sensor angeschlossen): Ÿ Bei Erstinbetriebnahme oder nach Reinigung: ca. 25-50 Minuten, Ÿ bei kurzen Unterbrechungen bis zu 1 h: ca.
Sauerstoffmessung Warten bis ¡ vor dem AR ÂOº S= 0.983 erscheint. Kalibrierung T= 21.6°C beendet (Signalton). Die ¡AR ermittelten Daten sind gespeichert. Zurück zum Menü ÂMenü ÀCal Sauerstoffmessung. ÁOº m¥/L 21.6°C ÃMeth. Sauerstoff-Konzentration in Wasser messen Menü Sauerstoffmessung. ÂMenü ÀCal ÁOº...
Sauerstoffmessung -Referenz: Kalibrieren gegen einen bekannten (titrierten) Konzentrationswert Bemerkungen zur Löslichkeitsfunktion: Die Löslichkeit von Sauerstoff ist abhängig vom Lösungsmittel, den gelösten Stoffen und der Temperatur. Gemessen werden Sauerstoffpartialdruck und Temperatur. Anhand der im Gerät gespeicherten Löslichkeitsfunktion für reines Wasser (bzw. für Meerwasser) berechnet das Gerät die Konzentration.
Sauerstoffmessung Faktor ändern, bis die ÂOº Oº= 9.7m¥/L richtige Konzentration È .954 eingestellt ist. : Ziffer wählen : Ziffer einstellen. Wert bestätigen und zurück ÂMenü ÀCal zum Menü ÁOº m¥/L 21.6°C Sauerstoffmessung. ÃMeth. Messung starten. Messung ÂMenü ÀCal läuft kontinuierlich. Oº...
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Sauerstoffmessung Wahl bestätigen. ÂOº Oº=5.54m¥/L Anzeige der aktuellen Sal= È Sauerstoffkonzentration. Den Salinitätswert für das ÂOº Oº=4.62m¥/L Wasser einstellen. Sal= Ë : Ziffer wählen : Ziffer einstellen. Einstellung bestätigen und ÂMenü ÀCal zurück zum Menü ÁOº m¥/L 21.6°C Sauerstoffmessung. ÃMeth. Sal Sauerstoffkonzentrations- 4,62 ÂMenü...
- Meßprogramm Das MultiLab P5 enthält 2 Meßprogramme zur Bestimmung des Methode -Meßprogramm nach DIN 38409 Teil 51: BSB5 1. BSB (deutsche Displayanzeigen) 2. BOD -Meßprogramm nach ISO 5815: (englische Displayanzeigen) Der Anwender wählt das für seinen Einsatzbereich adäquate Meßprogramm.
Sauerstoffmessung BSB 5 Meßprogramm nach DIN 38409 Teil 51 Maximaler Speicherplatz: 1800 Meßwerte. Maximale Probenanzahl: 100. Maximale Verdünnungen: 5. Doppelte Endwertbestimmung. Flaschenbezeichnung 000 bedeutet: diese Flasche ist nicht vorhanden oder die Daten sollen gelöscht werden. Zeitfenster: 5 Tage - 15 Stunden Endmessung möglich Anfangsmessung 5 Tage + 15 Stunden...
Sauerstoffmessung drücken während des Programmablaufs bewirkt wo nötig: BSB5 verlassen ohne Speich. Ã nein Bitte überzeugen Sie sich vor der Messung von der Qualität des verwendeten Sauerstoffsensors. Anfangsmessung Menü Sauerstoffmessung. ÂMenü ÀCal ÁOº m¥/L 25.4°C ÃMeth. Methodenwechsel wählen. ÂMessen Verbr ¡Oº...
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Sauerstoffmessung Wahl bstätigen. BSB5 Anf.mess. frei 100 freie Proben. 01.03.94/01 Automatische Vergabe des ÃVerdünnun¥ Zählers nach dem Datum. Anzahl der Verdünnungen BSB5 Anf.mess. frei wählen. Í Verdünn. Vorgabewert 5. ÃMessen Einstellbereich 1 bis 5. Zahl einstellen mit oder Anzeige Display, wenn noch kein Verdünnungswasser gemessen ist: Verdünnungswasser BSB5 Anf.mess.
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Sauerstoffmessung Flaschennummern für An- BSB5 Anf.mess. Fl.-Nr. fangs- und Endmessung Ì A123 E123 E12 des Verdünnungswassers ÃMessen eingeben. : Ziffer wählen : Ziffer einstellen. Einstellung bestätigen und BSB5 A123 Messung starten für Oº m¥/L 23.4°C Flaschennummer A123. ¡ BSB5 Warten, bis neben AR ÁA123 erscheint: (Signalton).
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Sauerstoffmessung Verdünnungsvorschlag 01.03.94/01 È nach Bedarf ändern. 10 020 030 mL/L ÃFl.-Nr. Flaschennummern. 01.03.94/01 10 mL/L È A 00 E000 E000 ÃMessen 01.03.94/01 Flaschennummern 10 mL/L eingeben. A125 E126 E12 Ï : Ziffer wählen ÃMessen : Ziffer einstellen. Sauerstoffsensor in Flasche A125 tauchen. Messung starten.
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Sauerstoffmessung oder Wiederholungsmessung. BSB5 A125 Oº m¥/L 23.4°C Inkubieren! Die Messung für alle Verdünnungen durchführen. Doppelt eingegebene Flaschennummer: BSB 5 Fl.-Nr. A125 ver¥eben à Ungültige Flaschennummer: BSB 5 Fl.-Nr. A000 un¥ülti¥ à Nach Abschluß der Anfangsmessungen: BSB 5 Anfangsmessung BSB5 Anf.mess. gewählt.
Sauerstoffmessung Rückkehr zum BSB-Menü. BSB5 Anzei¥e ¡Anf.messun¥ Endmessun¥ Wiederholungsmessung nach Abschluß aller Messungen ist nicht möglich. BA61101/08.00/IWa/MLP5-2...
Sauerstoffmessung Endmessung Das Zeitfenster enthält die Nummern aller zur Endmessung anstehenden Proben. Abhängig davon, welche Flaschennummer gewählt ist, wechselt das Gerät automatisch zur dazugehörigen Probenkennzeichnung. Evtl. stehen zwei Verdünnungswassermessungen an. BSB 5 Menü. ÂBSB5 Anzei¥e ¡Anf.messun¥ Endmessun¥ BSB 5 Endmessung ÂBSB5 Anf.messun¥...
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Warten, bis vor AR BSB5 ÁE124 erscheint (Signalton). Oº m¥/L 20.2°C Ã ¡AR Das MultiLab P5 prüft die Anzahl der Endmessungen. Fehlende Flaschen: Vorgabe mit 000 überschreiben löscht Flaschennummer. BSB5 Endmess. 01.03.94/01 É Fl.-Nr. E 26 ÃMessen Flasche nicht auffindbar BSB5 Endmess.
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Sauerstoffmessung Sicherheitsabfrage. BSB5 Endmess. Fl.-Nr. E126 löschen? nein à Löschen bestätigen. BSB5 Endmess. Fl.Nr. E126 löschen? Ãnein Nächste Messung BSB5 Endmess. 01.03.94/01 anfordern. É Fl.-Nr. E 27 Vorschlag der nächsten ÃMessen Flasche. Wiederholungsmessung: Flaschennummer ist bereits BSB5 Endmess. 01.03.94/01 gemessen. Fl.Nr.
Sauerstoffmessung Löschen bestätigen. BSB5 löschen 11.11.93/09 löschen? Ãnein Löschen auslösen. BSB 5 löschen 30.12.93/02 ¡30.12.93/01 Ë Solange löschen bis: BSB5 löschen keine Werte à Drucken der BSB5-Messungen Die Druckereinstellung gilt für alle Meßverfahren, es ist nicht möglich, die Einstellung im BSB5 Programm zu ändern. BSB 5 - Menü.
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Sauerstoffmessung Probe wählen. BSB5 drucken 28.02.94/09 ¡01.03.94/01 01.03.94/02 Drucken. BSB5 drucken 28.02.94/09 ¡01.03.94/01 01.03.94/02 Beispiel für eine Auswertung (80 Zeichen pro Zeile) Probe:01.03.94/01 Proben- Proben- Sauerstoff- Sauerstoff- volumen anteil konzentration verbrauch φi Anfangsmessung: 01.03.94 in 1 l 10:43-12:05 Ver- Endmessung: dünnung 06.03.94 14:05-15:10...
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Sauerstoffmessung Beispiel für eine Auswertung (27 Zeichen pro Zeile): Probe: 01.03.94/01 Anfangsmessung: 01.03.94 10:43-12:05 Endmessung: 06.03.94 14:05-15:10 BSB5: 184 mg/l Verdünnungswasser A123: 8.5 mg/l E123: 7.7 mg/l E124: 7.6 mg/l 1.Verdünnung A125: 8.4 mg/l E126: 5.7 mg/l E127: 5.8 mg/l 2.Verdünnung A128: 8.4 mg/l...
Sauerstoffmessung Bestimmung der Sauerstoffverbrauchsrate nach DIN 38414 Teil 6 l Speichern der einzelnen Meßwerte alle 10 Sekunden. l Auswahl des Bereichs mit linearer Sauerstoffabnahme über ≥ 1 Minute. l Regulärer Abbruch bei Erfüllung der Linearität. l Abbruch spätestens nach 10 Minuten. l Abbruch bei Meßwerten <...
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Sauerstoffmessung Ergebnis 7,53 Anzeige der aktuellen Verbr abwarten. Sauerstoffkonzentration Oº m¥/L 22.2°C und der gemessenen Temperatur. Anzeige der berechneten ÂMeth. Oº-Rate: Sauerstoffverbrauchsrate 2.3 m¥/L/min und der gemessenen 22.2°C Temperatur. Wiederholungsmessung: Methodenwechsel. ÂMessen Oº-Verbrauch ¡Oº BSB5 Messung starten. 7,92 ÂVerbr Oº m¥/L 22.1°C Dokumentation: s.
Dokumentation Meßwerte können auf verschiedene Arten dokumentiert werden: Speichern im Meßwertspeicher Ausdruck (serielle Schnittstelle) Übergabe der Meßwerte an einen Computer Kennzeichnung der Dokumentationsart im Display Die Anzeige der verschiedenen Dokumentationsarten erscheint bei der Messung im Display links unten: £ Dok : Drucken auf Tastendruck.
Dokumentation D059s : Zeitgesteuertes automatisches Drucken. Zeit läuft rückwärts. S059s : Zeitgesteuertes automatisches Speichern. Zeit läuft rückwärts. Aufrufen des Menüs "Dokumentation" Photometrie: ¡ Funktion Anzeigeform gewählt. (Drehschalter z.B. auf Position 2, Test C2/25 CSB eingestellt). ¡ Funktion Dokumenta- tion wählen. pH-Messung: Dokumentation pH wählen.
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Dokumentation mV-Messung: Dokumentation mV wählen. dann ISE-Messung Dokumentation ISE wählen. Leitfähigkeitsmessung: Dokumentation LF (oder Salinität) wählen. dann Sauerstoffmessung: Dokumentation O wählen. dann BA61101/07.00/Pro/MLP5-3...
Ausdruck mit oder ohne Datum und Uhrzeit Modus der Meßwertnumerierung automatischer Druck nach der Messung oder nur auf Tastendruck Druckerkabel anschließen. Kabel AK 3000 verwenden. 1. Drucker einschalten. 2. MultiLab P5 einschalten. ¡ Funktion Anzeigeform gewählt. (Drehschalter z.B. auf Position 2, Test C2/25 CSB eingestellt).
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Dokumentation ¡ Funktion Dokumenta- tion wählen. Einstieg ins Menü Dokumentation. ¡ Voreingestellt: "keine" Dokumentation. ¡ Funktion Dokumentation "Drucker" wählen. Wahl bestätigen. ¡ 80 Zeichen pro Zeile eingestellt. ¡ Anzahl der Zeichen pro Zeile wählen. Wahl bestätigen. ¡ Ausdruck mit Datum und Uhrzeit eingestellt.
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Dokumentation ¡ Darstellungsform wählen. Wahl bestätigen. ¡ Funktion "Nr. weiter 001" eingestellt. Meßwerte fortlaufend numeriert von 001 bis 999. 001: Kein aktueller Meßwert z.B. nach RESET oder Löschen der Meßwert- nummern (s.u.). 112: Nächster dokumen- tierter Meßwert (z.B. Nr. 112) nach bereits erfolgten Mes- sungen mit eingeschalteter Dokumentation.
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Dokumentation Wahl bestätigen. ¡ Funktion "Nummer löschen: nein" eingestellt. Meßwertnumerierung setzt fort nach dem letzten dokumentierten Meßwert. ¡ Funktion "Nummer löschen: ja" einstellen. Meßwertnumerierung beginnt neu bei 001. Eingabe bestätigen und Verlassen des Auswahl- menüs "Nummer löschen". Weiterer Ablauf s.u. Funktion "Nummer neu"...
Dokumentation ¡ Funktion "automatisch" eingestellt. Meßwerte automatisch drucken. ¡ Funktion "Tastendruck" einstellen. Meßwerte auf Tastendruck drucken. Zurück zum Menü "Zusatzfunktionen". Zeitgesteuerter Ausdruck bei pH, mV, ISE N, ISE F, Leitfähigkeit, Salinität und Sauerstoff ¡ Funktion "automatisch" eingestellt. Meßwerte automatisch drucken. Zeitgesteuerter automa- tischer Ausdruck gewählt.
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Dokumentation Bei Zeiteingabe < 5 s: Taste £ oder Beenden der Eingabe mit ¤ bewirkt das Rückstellen der Anzeige auf ∆ t=005s. Erneutes Einstellen (s.o.) möglich. Zurück zum Menü "Zusatzfunktionen". (z.B. Sauerstoffmessung). Während des kontinuierlichen Messens mit zeit- gesteuertem Ausdruck keine Taste drücken oder festhalten, die nicht als Auswahl im Display erscheint £...
Dokumentation Kalibrierdaten drucken (pH, ISE N, ISE F, ISE, Sauerstoff) Drucker muß angeschlossen und eingeschaltet sein! Für die Dokumentation muß der Drucker mit Einstellung automatisch drucken gewählt sein! ¡ Funktion "automatisch" eingestellt. Meßwerte automatisch drucken. Nach erfolgreicher Kalibrierung: automatischer Ausdruck der Kalibrierdaten (Beispiel pH) AutoCalDIN * S=-60.9mV/pH...
Dokumentation Ergebnisse drucken Zurück zum Menü "Messen", z.B. Methode C2/25. Küvette einsetzen. Anzeige des Meßwerts. £ Dok : Auf Tastendruck die Daten mit den gewünschten Voreinstel- lungen an den Drucker senden. Drucken des Meßwerts. bei gewählter Funktion oder "automatisch" Drucken: Dok : Daten mit den ge- wünschten Voreinstellungen automatisch an den...
Dokumentation Ergebnisse drucken, Funktion "Ident. Nr." eingeschaltet Küvette einsetzen. Menü "Ident. Nr. einstellen" erscheint. Ident. Nr. einstellen, z.B. Nr. 184. Das Gerät ordnet den eingegebenen Probencode der zuletzt gemessenen Probe zu. Anzeige des Meßwerts. Übergabe der Daten in den gewünschten Einstellungen an den Drucker.
Zur Ablage der Ergebnisse, damit sie zu einem späteren Zeitpunkt für eine Dokumentation zur Verfügung stehen. Beispiel: Speichern der Daten vor Ort im MultiLab P5 und anschließende Ausgabe an einen Drucker oder PC im Büro. - Maximal 1000 Ergebnisse können gespeichert werden, bei einer höheren Anzahl von Meßwerten sind jeweils die letzten 1000...
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Dokumentation ¡ Funktion Dokumentation "Speicher" wählen. ¡ Funktion "Nummern" gewählt. Meßwerte speichern. ¡ Funktion "Nr. weiter 001" eingestellt. Meßwerte fortlaufend numeriert von 001 bis 999. 001: Kein aktueller Meßwert z.B. nach RESET oder Löschen der Meßwert- nummern (s.u.). 112: Nächster dokumen- tierter Meßwert (z.B.
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Dokumentation ¡ Funktion "Nummer neu" einstellen. Bei Funktion "Nummer neu" gewählt und bestätigt : Sprung in Auswahlmenü "Nummer löschen" ¡ Funktion "Nummer löschen: nein" eingestellt. Meßwertnumerierung setzt fort nach dem letzten dokumentierten Meßwert. ¡ Funktion "Nummer löschen: ja" einstellen. Meßwertnumerierung beginnt neu bei 001.
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Dokumentation ¡ Funktion "Ident. Nr." einstellen. Vor jeder Messung Eingabe einer beliebigen 3-stelligen Zahl (z.B. Kundennummer, Probenort, Flußkilometer). Hinweis: Zum Ausschalten der Funktion "Ident. Nr." die Funktion "Nummer weiter" wählen. ¡ Funktion "automatisch" eingestellt. Meßwerte automatisch speichern. ¡ Funktion "Tastendruck" einstellen.
Dokumentation Zeitgesteuertes Speichern bei pH, mV, ISE N, ISE F, Leitfähigkeit, Salinität und Sauerstoff ¡ Funktion "automatisch" eingestellt. Meßwerte automatisch speichern. Zeitgesteuertes automa- tisches Speichern gewählt. ¡ Zeitintervall " ∆ t=060 s " eingestellt. Meßwert nach 60 s automatisch speichern. ¡...
Dokumentation Während des kontinuierlichen Messens mit zeit- gesteuertem Speichern keine Taste drücken oder festhalten, die nicht als Auswahl im Display erscheint £ (z.B. oder Pfeiltasten). Nicht erlaubter Tastendruck stoppt die eingebaute Uhr während der Tastenbedienung. Ergebnisse speichern Zurück zum Menü "Messen".
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Dokumentation bei gewählter Funktion oder "automatisch" Speichern: 960 : Daten in den gewünschten Voreinstellun- gen automatisch speichern. Meßwertzähler läuft automatisch mit. BA61101/07.00/Pro/MLP5-3...
Dokumentation Ergebnisse speichern, Funktion "Ident. Nr" eingeschaltet Küvette einsetzen. Menü "Ident. Nr. einstellen" erscheint. Ident. Nr. einstellen, z.B. Nr. 184. Das Gerät ordnet den eingegebenen Probencode der zuletzt gemessenen Probe zu. Anzeige des Meßwerts. Übergeben der Daten in den gewünschten Ein- stellungen an den Meß- wertspeicher.
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Dokumentation ¡ Funktion "Nummern" voreingestellt. ¡ Funktion "Meth. Liste" wählen. Eingabe bestätigen. Drucken der aktuellen Liste aller Methoden. Dauer je nach Länge der Liste ca. 10-20 s. Ausdruck beendet. Ausdruck Methodenliste: Beispiel Filterrad-Position 2 (585 nm). C2/25 1500 mg/L 14541 1500 mg/L 14555...
Dokumentation Meßwertspeicher löschen ¡ Funktion Dokumentation "Speicher" wählen. ¡ Funktion "Nummern" voreingestellt. ¡ Funktion "löschen" wählen. Keine Sicherheitsabfrage! Bei Bestätigen löscht das Gerät die gespeicherten Ergebnisse sofort aus dem Meßwertspeicher! Eingabe bestätigen. Alle Daten im Meßwert- speicher sind gelöscht. BA61101/07.00/Pro/MLP5-3...
Dokumentation Befehlssatz Befehl Funktion à Beginn der Kommunikation mit dem ersten CR Gerätekennzeichen MLP5 > Display zeigt Remote LOGON MLP5 > CLOC Umschalten auf Normalbetrieb MLP5 > Display schaltet von Remote auf aktuelle Methode CLIS Methodenliste der eingestellten Position auslesen. 01 14561 0.020 - 0.500 mg/L...
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Dokumentation Photometer Befehl Funktion abhängig von der Drehschalterposition CMES Messen und Übertragen des Probenwertes 14561 22.02.94 08:45:27 * -0.010 mg/L MLP5 > CEXT Messen und Übertragen des Extinktionswertes Ext. 22.02.94 18:33:52 0.012 620nm MLP5 > CBLA Messen und Übertragen des Probenblindwertes. Die folgende Konzentrationsmessung berücksichtigt den Probenblindwert .
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Dokumentation pH unabhängig von der Drehschalterposition! Befehl Funktion CPHC pH-Meßwertübergabe. Auflösung wie am Gerät eingestellt. 22.02.94 13:45:09 7.82 20.7.°C MLP5 > wenn Temp.-Fühler gezogen INVALID COMMAND CMVC mV-Meßwertübergabe. Auflösung wie am Gerät eingestellt. 23.02.94 12:36:21 23.8 °C MLP5 > wenn Temp.-Fühler gezogen INVALID COMMAND CISF Fluoridmeßwertübergabe (falls Kalibrierwerte...
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Dokumentation RCPH Auslesen der pH-Kalibrierwerte (Kennung AutoCalTEC, AutoCalDIN oder ConCal, ¡ wenn AutoRead erfüllt) AutoCalDIN * S=-60.9mV/pH Uasy=-4mV Cd1=6.865 Cd2=1.679 11.03.94 09:34 MLP5 > bei fehlenden Kalibrierwerten erscheint: AutoCalDIN Cal Error 11.03.94 09:34 MLP5 > Auslesen der Fluorid-Kalibrierwerte (falls vorhanden) S=59.2mV/D U0=0.0mV C1=1.00mg/L...
Seite 171
Dokumentation Auslesen der Ammonium-Kalibrierwerte (falls vorhanden) S=59.2mV/D U0=0.0mV C1=1.00mg/L C2=0.00mg/L NH4-N 11.03.94 09:34 MLP5 > bei fehlenden Kalibrierwerten erscheint: ISE N Cal Error 11.03.94 09:34 MLP5 > Auslesen der Ionensensitiven Kalibrierwerte (falls vorhanden) S=59.2mV/D U0=0.0mV C1=1.00mg/L C2=0.00mg/L 11.03.94 09:34 MLP5 > bei fehlenden Kalibrierwerten erscheint: Cal Error 11.03.94 09:34...
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Dokumentation Leitfähigkeit unabhängig von der Drehschalterposition! Befehl Funktion CLF1A AutoRange einschalten, Leitfähigkeits- und Temperaturmeßwert abrufen Cond 22.02.94 09:00:28 uS/cm 21.9 °C MLP5 > CLF12 Meßbereich 0.000...3.000 µS (nur wenn C<0.15/cm) Cond 22.02.94 09:00:28 0.000 uS/cm 21.9 °C MLP5 > wenn C > 0.15/cm INVALID COMMAND CLF13 Meßbereich 0.00...30.00 µS...
Dokumentation Eigene Methoden eingeben Die Datenübergabe der eigenen Methode erfolgt in einem String. Die einzelnen Datenblöcke des Strings sind durch Leerzeichen getrennt: 5 Zeichen Methodenbezeichnung 1 Leerzeichen 5 Zeichen Wellenlänge 1 Leerzeichen 9 Zeichen Einheit 1 Leerzeichen 12 Zeichen Anzeigeform 1 Leerzeichen 12 Zeichen Nullpunkt: Exponentialdarstellung möglich.
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Dokumentation Die Erkennung eines Fehlers führt zur Fehlermeldung "INVALID COMMAND". Folgende Eingaben führen ebenfalls zur Fehlermeldung "INVALID COMMAND": - Steilheit = 0 oder > 32000 - Nullpunkt > 32000 - Meßbereichsanfang < 0 oder > 32000 - Meßbereichsende < 0 oder > 32000 - Meßbereichsende £...
MLP5 > CCLR löscht diese eigene Methoden Test1 MLP5 > Eingeben eines 12.Filters CFIL Eingabe der Wellenlänge 777nm MLP5 > Software Multi/ACHAT für Windows Die Software Multi/ACHAT (WTW-Produkt) unterstützt alle Schnittstellenbefehle des MultiLab P5 auf komfortable Weise. Windows erforderlich. BA61101/07.00/IWa/MLP5-2...
Konfigurieren Einige selten genutzte Funktionen sind in diesem Kapitel zusammengefaßt. Einstellen der Sprache Einstellen von Datum und Uhrzeit Reihenfolge der Methode ändern Eigene Methoden eingeben Informationen zum Softwarestand Wiederherstellen der Werkseinstellungen (RESET) Aufrufen des Menüs "Konfigurieren" Gerät ausschalten. Gerät einschalten und ÂMessen System Info gleichzeitig Â...
Konfigurieren Sprache Folgende Sprachen sind gespeichert: Deutsch Englisch Französisch Spanisch Italienisch Holländisch Schwedisch Dänisch Portugiesisch 10 Indonesisch 11 Ungarisch Menü "Konfigurieren". ÂMessen ¡ Funktion "Sprache" System Info ¡Sprache wählen. Datum/Uhrzeit ¡ Einsteigen ins Menü ÂKonfi¥urieren Sprache "Sprache". ¡deutsch en¥lish ¡ Sprache wählen, Âconfi¥urar idioma z.B.
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Konfigurieren ¡ Eingabe bestätigen. Âmedic. info sistem Displayanzeigen aller ¡idioma Menüs in Spanisch. fecha/hora Zurück zu deutscher Âconfi¥urar idioma Anzeige: ¡espanol Funktion "idioma espanol" italiano erneut aufrufen. ¡ deutsch wählen. ÂKonfi¥urieren Sprache ¡deutsch en¥lish ¡ Eingabe bestätigen. ÂMessen System Info Displayanzeigen aller ¡Sprache Menüs in Deutsch.
Konfigurieren Datum und Uhrzeit Menü "Konfigurieren". ÂMessen System Info ¡Sprache Datum/Uhrzeit ¡ Funktion ÂMessen Sprache "Datum/Uhrzeit" wählen. ¡Datum/Uhrzeit Reihenfol¥e Anzeige der aktuellen ÂKonfi¥urieren É 9.03.94 Datum Daten. Die erste Ziffer des 10:15 Uhrzeit Tages ist markiert. Daten aktualisieren. ÂKonfi¥urieren 19.03.94 Datum 10:1 É...
Konfigurieren Reihenfolge der Methoden ändern Die vorgegebene Reihenfolge der Methoden kann vom Benutzer auf seine Bedürfnisse zugeschnitten werden. Beispielsweise können alle Merck-Tests ausgeblendet werden. Menü "Konfigurieren". ÂMessen System Info ¡Sprache Datum/Uhrzeit ¡ Funktion "Reihenfolge" ÂMessen Datum/Uhrzeit wählen. ¡Reihenfol¥e Meth.Benutzer Umstellen der Methoden auswählen (Empfehlung: bei langen Listen Reihenfolge vorher schriftlich festlegen oder ausdrucken lassen).
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Konfigurieren ÂKonfi¥urieren Reihenfol¥e Ñ ¡0 C1/25 02 14540 Umsortieren. ¡ Funktion "Reihenfolge" ÂMessen Datum/Uhrzeit gewählt. Neue Reihen- ¡Reihenfol¥e folge gespeichert. Meth.Benutzer BA61101/07.00/IWA/MLP5-2...
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Konfigurieren Blockweises Ausblenden: ¡ Funktion "Block" ÂKonfi¥urieren Reihenfol¥e gewählt. ¡Block 00 + neue Nr. ¡ alle WTW-Tests sind ÂKonfi¥urieren Reihenfol¥e eingeblendet. ¡WTW Merck ¡ alle WTW-Tests sind ÂKonfi¥urieren Reihenfol¥e ausgeblendet. ¡WTW nein Merck ¡ alle WTW-Tests sind ÂKonfi¥urieren Reihenfol¥e wieder eingeblendet.
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Konfigurieren Wenige Methoden wählen: ¡ Funktion "00 + neue Nr.": ÂKonfi¥urieren Reihenfol¥e Das Gerät setzt alle ¡00 + neue Nr. Nummern auf 00, einzeln anschließend die einzelnen Nummern neu eingeben. Methodenliste. ÂKonfi¥urieren Reihenfol¥e ¡00 C1/25 00 14540 ¡ Nummer eingeben oder ÂKonfi¥urieren Reihenfol¥e mit Ã...
Konfigurieren Benutzerspezifische Methoden Bei der Eingabe von "Bezeichnung", "Einheit" und "Zitierform" haben die Tasten Rollfunktion. Filterposition beachten ! Kenndaten Menü "Konfigurieren". ÂMessen System Info ¡Sprache Datum/Uhrzeit ¡ Funktion ÂMessen Reihenfol¥e "Meth.Benutzer" wählen. ¡Meth.Benutzer System Info ¡ Kenndaten eingeben. ÂKonfi¥urieren Meth.Benutzer Daten müssen bekannt ¡Kenndaten sein.
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Konfigurieren z. B. +0.023. ÂKonfigurieren Meth.Benutzer Ë ¡Null +0.02 0E ÃS Steigung (E/c) ÂKonfi¥urieren Meth.Benutzer vorzeichenrichtig eingeben. ¡S +0000 0000 ÃMBA z. B. +0.568. ÂKonfi¥urieren Meth.Benutzer È ¡S +0000.568 ÃMBA Meßbereichsanfang ÂKonfi¥urieren Meth.Benutzer eingeben. Anzahl der È ¡MBA angezeigten Ziffern hängt ÃMBE von der Auflösung ab.
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Konfigurieren Bezugsküvette eingeben. ÂKonfi¥urieren Meth.Benutzer ÉÌ ¡Küvette Ãok z. B. 50. ÂKonfi¥urieren Meth.Benutzer ÍÈ ¡Küvette Ãok ¡ Methode gespeichert. ÂKonfi¥urieren Meth.Benutzer ¡Kenndaten lin.Re¥. Zurück zu "Meth.Benutzer" ÂMessen Reihenfol¥e ¡Meth.Benutzer System Info Zurück zu Funktion ÂMenü "Messen". Meßbereit für ÁTest1 m¥/L eigene Methode.
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Konfigurieren ¡ Erste Konzentration ÂKonfi¥urieren Meth.Benutzer eingegeben, z.B. 100. É ¡C1= 0 00 ÃE1 ¡ Erste Extinktion ÂKonfi¥urieren Meth.Benutzer eingeben. È ¡E1= 0. 00 E ÃC2 ¡ Erste Extinktion ÂKonfi¥urieren Meth.Benutzer eingegeben, z.B. 0.100. ¡E1= 0. 00 E É ÃC2 Weitere 9 Wertepaare nach obigem Schema eingeben.
Seite 194
Konfigurieren Meßbereichsende ÂKonfi¥urieren Meth.Benutzer eingeben. È ¡MBE ÃKüvette z. B. 1000. ÂKonfi¥urieren Meth.Benutzer È ¡MBE 10 0 ÃKüvette Bezugsküvette eingeben. ÂKonfi¥urieren Meth.Benutzer ÉÌ ¡Küvette Ãok z. B. 50. ÂKonfi¥urieren Meth.Benutzer ÍÈ ¡Küvette Ãok ¡ Methode gespeichert. ÂKonfi¥urieren Meth.Benutzer ¡lin.Re¥. löschen ¡...
Konfigurieren Filter 12 Eingabe nach Einbau eines 12. Filters. Eingabe unabhängig von der aktuellen Filterposition. Menü "Konfigurieren". ÂMessen System Info ¡Sprache Datum/Uhrzeit ¡ Funktion "Meth. ÂMessen Reihenfol¥e Benutzer" wählen. ¡Meth.Benutzer System Info ¡ Kenndaten angewählt. ÂKonfi¥urieren Meth.Benutzer ¡Kenndaten lin.Re¥. ¡ Filter 12 wählen. ÂKonfi¥urieren Meth.Benutzer ¡Filter 12...
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Konfigurieren z. B 360nm. ÂKonfi¥urieren Filter 12 3 0nm Î Zurück zu Funktion "Filter ÂKonfi¥urieren Meth.Benutzer 12". ¡Filter 12 Kenndaten Zurück zu Funktion ÂMessen Reihenfol¥e "Meth.Benutzer". ¡Meth.Benutzer System Info Zurück zu Funktion ÂMenü "Messen". ÁC1/25 m¥/L ÃMeth. Menü "Zusatzfunktionen" ÂC1/25 Dokumentation gewählt.
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Konfigurieren ÂMess ÀEref ÁE 360nm ⇐ neue Filterbezeichnung. BA61101/07.00/IWA/MLP5-2...
Konfigurieren System-Info (Softwarestand) Menü "Konfigurieren". ÂMessen System Info ¡Sprache Datum/Uhrzeit ¡ Funktion "System Info" ÂMessen Meth.Benutzer wählen. ¡System Info Sprache Datum und Versionsnummer kann vom Beispiel verschieden sein. BA61101/07.00/IWA/MLP5-2...
Konfigurieren Reset Das Wiederherstellen der werksseitigen Einstellungen ist in Einzelschritten möglich. "Reset all" ist die Summe aller Einzelschritte. Eigene Methoden und Meßwerte bleiben gespeichert. Unten sind alle Möglichkeiten aufgeführt. Ã löst den gewählten Reset aus. Gerät ausschalten. Gerät einschalten und ÂMenü...
Instandhaltung Lampenwechsel Zuerst Gerät ausschalten! Nach dem Lampenwechsel muß ein Nullabgleich durch- geführt werden! Schraube herausdrehen. Deckel entfernen. Schraube herausdrehen. Lampe entfernen. Neue Lampe einsetzen. Glasbulben der Lampe nicht mit den Fingern berühren! Lampe anschrauben. Deckel einsetzen. Deckel anschrauben. BA61101/07.00/IWA/MLP5-2...
Instandhaltung Maßnahmen bei Küvettenbruch im Küvetten- schacht Auf keinen Fall das MultiLab P5 umdrehen, um die ausgelaufene Flüssigkeit auszugießen! Das MultiLab P5 besitzt eine Ablaufvorrichtung unter dem Küvettenschacht (Ablauföffnung im Schacht und Auffangwanne mit Bodenablauf im Gerät), die bei ordnungsgemäßer Bedienung einen Kontakt der Flüssig- keit mit elektronischen Bauteilen verhindert.
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Instandhaltung Küvettenschacht vorsichtig ausspülen. Spülflüssigkeit ablaufen lassen. Küvettenschacht aus- trocknen (z.B. mit einem weichen Tuch) oder trocknen lassen. Nach dem Trocknen ist das Gerät wieder einsatzbereit. BA61101/07.00/Pla/MLP5-2...
Instandhaltung Geräte-Nullabgleich durchführen GERÄTE-NULLABGLEICH NUR NACH LAMPEN- oder FILTERWECHSEL bzw. NACH ERHALTENER FEHLERMELDUNG "ERROR 1"! Bei Auslieferung sind alle Geräte-Nullabgleiche sorgfältig durchgeführt und gespeichert. Für die MESSUNG in der Praxis ist daher KEIN NULLABGLEICH nötig! Die Werte aus den Nullabgleichen bleiben bis zum nächsten Abgleich erhalten.
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Mindestfüllmenge (s.u.) beachten! Nullabgleich starten. Warten Nullabgleich abgeschlos- sen. Den Nullabgleich nach Lampenwechsel beim MultiLab P5 für alle verwendeten Küvettentypen und alle Filterpositionen einzeln durchführen. Für einen ordnungsgemäßen Nullabgleich ist die unten angegebene Mindestfüllung für jeden Küvettentyp unbedingt zu beachten! Küvette...
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Instandhaltung Eine regelmäßige Überprüfung des Gerätes kann durch Extink- tionsmessung mittels mit dest. Wasser gefüllter, sauberer und nicht verkratzter Küvetten erfolgen: - Bei allen Wellenlängen außer 340 nm soll die gemessene Extinktion ±0.010 E betragen. - Für 340 nm beträgt die gemessene Extinktion ±0.030 E. Abweichungen von diesen Werten können außer durch Küvetten- fehler auch mechanisch bedingt sein (kleinere Abweichungen) oder durch falsch durchgeführte Nullabgleiche (Abweichungen abhängig...
Instandhaltung 12. Filter nachrüsten Zuerst Gerät ausschalten! Filterglas nicht mit den Fingern berühren! Drehschalter auf Position 6. Schraube entfernen. Deckel entfernen. Filter einsetzen. Filter anschrauben. BA61101/07.00/Pla/MLP5-2...
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Instandhaltung Deckel einsetzen. Deckel anschrauben. Per PC Filterdaten eingeben, z.B. über Software Multi- ACHAT von WTW. Nullabgleich für den nach- gerüsteten Filter durchführen! Eingabe der Filterdaten auch direkt über die Tastatur möglich (s. Kap. "Konfiguration: Benutzerspezifische Methoden"). BA61101/07.00/Pla/MLP5-2...
Das Ladezustandsymbol Æ ersetzt das Markierungszeichen ¡ in den Auswahlmenüs. Display dunkel. Gerät sollte nach Anschluß des Netz- steckertrafos wieder funktionsfähig sein. Anderenfalls Gerät zu WTW zur Reparatur einschicken. Bedienungselemente Falsche Positionierung der Küvette: Die Rechteck-Küvette ist nicht rechtsbündig im Küvettenschacht eingesetzt.
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Fehlermeldungen Photometrie Messen Allgemein: Overflow Ursache / Maßnahme: - Lampe defekt / Lampe wechseln - AD-Wandler übersteuert / Probe verdünnen - AD-Wandler defekt / Gerät zur Reparatur schicken Allgemein: Wert für Gerätenullpunkt verloren Maßnahme: Gerätenullpunkt abgleichen (siehe S. 208)! Messen: Der Meßwert liegt unter der Meß- bereichsgrenze des Reagenziensatzes.
Fehlermeldungen Messen: Meßwert liegt über der Meßbereichs- obergrenze des Reagenziensatzes. Der angezeigte Meßwert (z.B. 11.07 mg/L) ist ein Schätzwert. Maßnahme: - Ergebnis als Schätzwert angeben - Reagenziensatz mit höherem Meßbereich verwenden - Küvette mit kleinerer Schichtdicke wählen Messen: Meßwert liegt über der Meßbereichs- obergrenze des Reagenziensatzes.
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Fehlermeldungen Probenblindwertkorrektur: Sehr großer Einfluß des Probenblindwertes. Die Meß- genauigkeit ist erheblich vermindert. Ursache/Maßnahme: - Probenblindwert reduzieren - Probe getrübt / Probe filtrieren, z. B. Ultrafiltration - Probe gefärbt / Färbung entfernen, z. B. Oxidation Probenblindwertkorrektur: Sehr großer Einfluß des Probenblindwertes. Eine Messung ist nicht möglich.
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Fehlermeldungen Extinktion messen Absolute Messung: Gerätenullpunkt verstellt. Maßnahme: Gerätenullpunkt abgleichen Absolute und relative Messung: Meßbereich des Gerätes überschritten. Anzeige eines Schätzwertes. - Probe verdünnen - Andere Wellenlänge wählen - Ergebnis als Schätzwert angeben Absolute und relative Messung: Meßbereich des Gerätes unterschritten. Messung nicht möglich.
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Fehlermeldungen Messen: Meßwert nicht stabil. ÂMenü ÀCal Mögliche Ursache / Maßnahme: 25.4°C ÁpH - Diaphragma der Meßkette verunreinigt time-out AR TP / Diaphragma reinigen - Meßkette ungeeignet / Meßkette wechseln - Meßlösung nicht stabil / Abhängig vom Ziel der Messung und den Eigenschaften der Meßlösung - Meßkette zu alt / Meßkette wechseln - Zu große Temperaturunterschiede der...
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Fehlermeldungen Kalibrieren: Kalibrierdaten außerhalb ÀCal der zulässigen Bereiche. Zulässiger Steilheitsbereich: CalErr AR TP -62 mV ... -50 mV Mögliche Ursache / Maßnahme: - Falsche Pufferlösungen / Pufferlösungen wechseln, vgl. eingestelltes Puffersortiment - Alte Pufferlösungen / Pufferlösung wechseln, vgl. Haltbarkeitsangaben - Alte Meßkette / Meßkette wechseln - Kurzschluß...
Fehlermeldungen ISE N, ISE F und ISE Kalibrieren: Steilheit außerhalb des zulässigen Bereiches. ÀCal Zulässiger Bereich: -62 ... +62 mV Mögliche Ursache / Maßnahme: CalErr - Kabelbruch / Meß- oder Referenzelektrode wechseln oder Meßgerät reparieren - Ungeeignete Standardlösungen / Standardlösungen wechseln - Unbrauchbare oder fehlende Referenzelektrode / Referenzelektrode wechseln...
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Fehlermeldungen Leitfähigkeit Messen: Der Meßwert liegt außerhalb ÂMenü >30.00 des gewählten Meßbereiches. ® µS/cm 25.4°C Mögliche Ursache / Maßnahme: nlF 25 - Meßbereich zu klein / Nächst größeren Meßbeich oder automatische Meßbereichswahl wählen. Messen: Meßwert überschreitet den ÂMenü maximal möglichen Meßbereich. ®...
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Fehlermeldungen Zellenkonstante bestimmen: Die C Ca¨ 0.01mKC¨ Zellenkonstante ist kleiner als (C=1.000/cm) 0.500/cm. Bei Bestätigung bleibt der 23.3°C alte Wert erhalten. Ã C<0.500/cm Mögliche Ursache / Maßnahme: - Meßzelle mit Zellenkonstante kleiner als 0.500/cm / Die Kontrolle von Zellen mit einer Konstante unter 0.5/cm ist wenig sinnvoll und daher im Programm nicht berücksichtigt.
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Fehlermeldungen Der bestimmte Temperaturkoeffizient TC Cal ist größer als 3.50 %/K. ®2= 1034µS/cm Mögliche Ursache: 23.3°C - Die Meßlösung hat einen Temperatur- Ã TC>3.50%/K koeffizienten über 3.50%/K / Temperaturkoeffizient auf 0 %/K stellen und die Kompensation manuell aus- führen. Hinweis: Temperaturkoeffizienten größer als 3.5 %/K sind sehr selten.
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Fehlermeldungen Sauerstoff Kalibrieren: Meßwert nicht stabil. ÀCal Mögliche Ursache / Maßnahme: - Membran verschmutzt / Membran time-out Cal Error reinigen oder Sensor regnerieren - Membran feucht / Membran trocken tupfen - Temperaturmeßfühler feucht / Temperaturmeßfühler trocken tupfen - Temperaturunterschied zwischen Sensor und Kalibriergefäß...
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Fehlermeldungen Messen und Kalibrieren: 15,72 ÂMenü Elektrolytlösung verbraucht. Oº m¥/L 21.5°C Maßnahme: Sensor regenerieren Î Kalibrieren: Steilheit außerhalb des zulässigen Bereiches. Zulässiger Bereich: 0.6 bis 1.25 Mögliche Ursache / Maßnahme: - Membran verschmutzt / Membran reinigen oder Membrankopf wechseln - Membran ist feucht / Membran trocken tupfen - Goldelektrode ist verschmutzt / Sensor regenerieren...
Fehlermeldungen Konfigurieren Reihenfolge der Methoden: Alle Positionen der Methoden-Liste sind auf 00 gesetzt. Methodendaten fehlerhaft. ÂKonfi¥urieren Meth.Error. Instandhaltung Fehler im Programmablauf. - Gerät aus- und anschließend wieder einschalten. - RESET durchführen. Gerät defekt. Maßnahme: Gerät zur Reparatur schicken. BA61101/07.00/Pla/MLP5-2...
Technische Daten Werkseinstellungen Wir liefern das MultiLab P5 mit den unten aufgeführten Werkseinstel- lungen aus. Vom Anwender eingegebene Chargenfaktoren und die Verdünnung einer Probe gehen direkt in die Berechnung des Ergeb- nisses ein. Sie können Ergebnisse für eine spätere Dokumentation speichern.
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Technische Daten mV-Messung mV absolut pH-Funktionen AutoRead ja ISE-Funktionen C1=10 mg/l, C2=100 mg/l Leitfähigkeit Tref=25°C, Zellkonstante 0.609 /cm Temperaturkompensation nlF -Funktionen AutoRead nein Dokumentation keine Drucker: 80 Zeichen/Zeile mit Datum/Uhr Nr. weiter 001 automatisch (Photometrie) automatisch zeitgesteuert ∆ ∆ t = 60s (pH, LF und Sauerstoff) Speicher: Nr.
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Technische Daten Eingebaute Filter (Drehschalter) nach Position sortiert: nach Wellenlänge sortiert: Position Wellenlänge Wellenlänge Position Drehschalter Drehschalter frei frei BA61101/07.00/Pla/MLP5-2...
Technische Daten Gesamtgerät Meßwertdokumentation interner Speicher für 1000 Meßwerte mit Datum und Uhrzeit Anzeige Grafik-Display mit 84*32 Pixel Fehlermeldungen über Displayanzeige Bedienelemente für Benutzer Schalter Ein/Aus-Schalter Tasten Folientastatur mit 6 Tasten und taktiler Rückmeldung Küvettenschacht 14 mm Rundküvetten 10 mm, 20 mm und 50 mm Rechteckküvetten Analoge Eingänge pH und Temperatur von pH Buchse nach DIN 19262,...
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Technische Daten Digitale Schnittstelle RS 232 C Buchse, 9-polig, galvanisch getrennt. Druckeranschluß über RS 232 C- Schnittstelle. Computeranschluß über RS 232 C- Schnittstelle. Gerätesicherheit / Umweltbedingungen Schutzklasse 3 IEC 1010 Brandschutz-Gehäuse UL 94 V2 Schutzart IP 42 DIN 40050 Netzsteckertrafo EN 60742 Elektromagnetische Verträglichkeit EMV...
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Technische Daten Versorgung Bei Netzanschluß über Eingang: 205 V .. 255 V~ , 50..60 Hz Netzsteckertrafo Ausgang: 12 V .. 15.5 V~ Variante: Netzsteckertrafo für Eingang 105V .. 130 V~, 50..60 Hz, Ausgang wie oben. Akkubetrieb Eingebauter Akku: 5 NiCd-Akkus je 1.2V, 2200 mAh 8 Stunden meßbereit bei vollgeladenem Akku, Ladezeit 16...
Technische Daten Meßbereich Ammoniak 0.14.. 1400 mg/L NH 4 -N (Zweipunktkalibrierung) Vorgabewerte für Kalibrierung: 10 mg/L und 100 mg/L +62 mV/D > S > -62 mV/D Kalibrierbereich 0.01 .. 999.99 Meßbereich Fluorid 0.19.. 1900 mg/L F- (Zweipunktkalibrierung) Vorgabewerte für Kalibrierung: 10 mg/L und 100 mg/L +62 mV/D >...
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Technische Daten AutoCalTEC WTW-Technische Puffer: 2.00, 4.01, 7.00,10.00 (25°C) Meßwertanzeige nach Stabilität oder manuellem Abbruch. Kennzeichnung des Erreichens der Stabilität mit BA61101/08.00/IWa/MLP5-2...
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Technische Daten Temperatur Meßbereich -5.0°C..90°C Auflösung 0.1K ± 0.1K ± 1 digit Genauigkeit Temperatur (bei 15°C..35°C Umgebungstemperatur) Fühleraustauschfehler <0.2 K bei -5.0°C .. 60.0°C <0.4 K bei 60.0°C .. 110.0°C Temperaturbereich 0°C..90°C TetraCon 96 Überprüfen mit 0.01 m KCl und Einstellen der Zellenkonstante BA61101/08.00/IWa/MLP5-2...
Technische Daten Sauerstoff O , p) Meßgrößen mg/L O , mbar pO , % Sättigung, Temperatur kontinuierlich Meßprinzip potentiostatisches 3-Elektrodensystem Meßbereiche (Auflösung) 0.0 bis 300.0 mg/L (0.1 mg/l) 0%..999 % (1%) Sättigung Im Bereich 0.0 mg/L..30.0 mg/L ist die Auflösung wählbar zwischen 0.1 mg/L und 0.01 mg/L.
Technische Daten Bescheinigung des Herstellers Hiermit wird bescheinigt, daß das Mehrparameter-Meßgerät MultiLab P5 in Übereinstimmung mit den Bestimmungen der BMPT-AmtsblVfg 243/1991 funk-entstört ist. Dem Zentralamt für Zulassungen im Fernmeldewesen wurde das Inverkehrbringen dieses Geräts angezeigt und die Berechtigung zur Überprüfung der Serie auf die Einhaltung der Bestimmungen eingeräumt.
Meßwertdarstellung Die Darstellung der Meßwerte erfolgt in Abhängigkeit von der Obergrenze des gewählten Meßbereichs. Die Auflösung der Meßwerte beträgt im Regelfall 1 ‰ des Meßbereichsendwertes. BA61101/07.00/Pla/MLP5-2...