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30 100 029 - 3
Funkaktor
Stromstoß-Schaltrelais
geräuschlos FSR61G-230 V
Diese Geräte dürfen nur durch eine
Elektrofachkraft installiert werden,
andernfalls besteht Brandgefahr oder
Gefahr eines elektrischen Schlages!
Temperatur an der Einbaustelle:
-20°C bis +50°C.
Lagertemperatur: -25°C bis +70°C.
Relative Luftfeuchte:
Jahresmittelwert <75%.
gültig für Geräte ab Fertigungswoche
11/14 (siehe Aufdruck Unterseite Gehäuse)
Geräuschloses Solid-State-Relais nicht
potenzial frei, 400 Watt, Rückfallver -
zögerung mit Ausschaltvorwarnung und
Taster-Dauer licht zuschaltbar.
Verschlüsselter Funk, bidirektionaler Funk
und Repeater-Funktion zuschaltbar.
Stand-by-Verlust nur 0,8 Watt.
Für Einbaumontage.
45 mm lang, 45 mm breit, 33 mm tief.
Versorgungs-, Schalt- und
Steuerspannung örtlich 230V.
Bei einer Last < 1W muss ein GLE parallel
zur Last geschaltet werden.
Zusätzlich zu dem Funk-Steuereingang
über eine innenliegende Antenne kann
dieser Funk aktor auch mit einem even-
tuell davor montierten konventionellen
230 V-Steuertaster örtlich gesteuert
werden. Ein Glimmlampenstrom ist nicht
zugelassen.
Ab der Fertigungswoche 11/14 können
verschlüsselte Sensoren eingelernt
werden. Es kann bidirektionaler Funk
und/oder eine Repeater-Funktion einge-
schaltet werden.
Jede Zustandsänderung sowie ein -
gegangene Zentralsteuer-Telegramme
werden dann mit einem Funk-Telegramm
bestätigt. Dieses Funk-Tele gramm kann
in andere Aktoren, die GFVS-Software
und in Universal anzeigen FUA55 ein -
gelernt werden.
S
St
Mit i
d
i
gelernt werden.
Szenen-Steuerung: Mit einem der vier
Steuer signale eines als Szenentaster ein-
gelernten Tasters mit Doppelwippe können
mehrere FSR61 zu einer Szene ein- bzw.
ausgeschaltet werden.
Funktions-Drehschalter
Funktions-Drehschalter
Mit dem oberen Drehschalter werden in
der Stellung LRN bis zu 35 Funktaster
zugeordnet, davon ein oder mehrere
Zentralsteuerungs-Taster. Außerdem
Funk-Fenster-Türkontakte mit der Funktion
Schließer oder Öffner bei geöffnetem
Fenster, Funk-Außen-Helligkeits sensoren
FAH und Funk-Bewegungsmelder FBH.
Danach wird damit die gewünschte
Funktion dieses Strom stoß-Schaltrelais
gewählt:
ER = Schaltrelais
ESV= Stromstoßschalter. Gegebenenfalls
mit Rückfallverzögerung, dann
+
= ESV mit Taster-
Dauerlicht
+
= ESV mit Ausschalt -
vorwarnung
+
= ESV mit Taster-
Dauerlicht und
Ausschaltvorwarnung
Bei zugeschaltetem Taster-Dauerlicht
kann durch Tasten länger als 1 Sekunde
auf Dauerlicht gestellt werden, welches
nach 2 Stunden automatisch ausgeschaltet
wird oder durch Tasten ausgeschaltet
werden kann.
Bei zugeschalteter Ausschalt vor -
warnung
flackert die Beleuchtung ca.
30 Sekunden vor Zeitablauf beginnend
und insgesamt 3-mal in kürzer werdenden
Zeitabständen.
Sind Ausschaltvorwarnung und Taster-
Dauer licht
zugeschaltet, erfolgt
nach dem automatischen Ausschalten
des Dauerlichtes erst die Ausschalt -
vorwarnung.
Mit dem unteren Drehschalter kann in
der Funktion ESV die Rückfallverzögerung
von 2 bis 120 Minuten eingestellt werden.
4
In der Stellung
normale Stromstoß -
schalter-Funktion ES ohne Rückfall ver -
zögerung, ohne Taster-Dauerlicht und
ohne Ausschalt vorwarnung.
In der Stellung ER = Schaltrelais des
anderen Drehschalters erfüllt dieser
2. Drehschalter in den Einstellungen
4
außer
eine Sicherheits- und Strom -
spar-Funktion: Sollte der Ausschalt befehl
nicht erkannt werden, z.B. wegen eines
klemmenden oder zu hastig betätigten
Tasters, schaltet das Relais nach Ablauf
der zwischen 2 und 120 Sekunden ein -
stellbaren Zeit automatisch ab. Wurde
ein FTK eingelernt, ist diese Zeitfunktion
ausgeschaltet.
Universaltaster als Öffner:
Funktionseinstellung ER: Der Kontakt ist
beim Zuschalten der Versorgungs -
spannung offen. Beim Loslassen des
Tasters schließt der Kontakt sofort und
beim Betätigen öffnet der Kontakt sofort.
Funktionseinstellung ESV: Der Kontakt
schließt beim Zuschalten der Ver -
sorgungs spannung. Wird der Taster
betätigt, öffnet der Kontakt sofort. Beim
Loslassen des Tasters startet die einge-
stellte Zeit (2-120 Minuten), an deren
Ende der Kontakt schließt. In der
4
Stellung
schließt der Kontakt sofort.
Funk-Fenster-Türkontakte FTK und
Hoppe Fenstergriffe:
Funktionseinstellung ER: Mehrere FTK
und (oder) Hoppe- Fenstergriffe sind mit
einander verknüpft;
Schließer: Wenn ein Fenster geöffnet ist,
schließt der Kontakt, alle Fenster müssen
geschlossen sein, damit der Kontakt
öffnet (z.B. Steuerung von Dunstab zugs -
hauben).
Öffner: Alle Fenster müssen geschlossen
sein, damit der Kontakt schließt, wenn
ein Fenster geöffnet ist, öffnet der Kontakt
(z.B. für Klimasteuerung).
Dämmerungsschalter mit eingelerntem
Funk-Außen-Helligkeitssensor FAH und
in der Funktionseinstellung ESV. In der
Zeiteinstellung 120 öffnet der Kontakt bei
ausreichender Helligkeit 4 Minuten ver-
4
zögert in der Zeiteinstellung
sofort
ausreichender Helligkeit 4 Minuten ver
4
zögert, in der Zeiteinstellung
sofort.
Die Tasteransteuerung bleibt zusätzlich
möglich.
Bewegungserkennung mit eingelerntem
Funk-Bewegungsmelder FBH (Slave)
und in der Funktionseinstellung ER. Bei
Bewegung wird eingeschaltet. Wenn
keine Bewegung mehr erkannt wird,
öffnet der Kontakt nach der eingestellten
Rückfallverzögerungszeit t = 2 bis 255
4
Sekunden (Stellung
). Wird ein Funk-
Bewegungs-Helligkeits sensor FBH
(Master) eingelernt, wird beim Einlernen
mit dem unteren Drehschalter die
Schaltschwelle festgelegt, bei welcher in
Abhängigkeit von der Helligkeit (zusätz-
lich zur Bewegung) die Beleuchtung
einschaltet bzw. ausschaltet.
Ein Funk-Außen-Helligkeitssensor FAH
oder ein Funk-Bewegungs-Helligkeits -
sensor FBH (Master) kann in der
Funktionseinstellung ER gemeinsam mit
Bewegungsmelder FBH (Slave) verwendet
werden, damit Bewegung nur bei Dunkel -
heit ausgewertet wird. Wird vom FAH
oder FBH (Master) Helligkeit erkannt,
öffnet der Kontakt sofort.
Bei dem Einlernen wird auch die
Schalt schwelle eingelernt: zwischen
beginnender Dämmerung und völliger
Dunkelheit.
Die LED begleitet den Einlernvorgang
gemäß Bedienungsanleitung und zeigt
im Betrieb Funk-Steuerbefehle durch
kurzes Aufblinken an.
kurzes Aufblinken an.
Anschlussbeispiel
L
L
N
L
N
Technische Daten
Glühlampenlast und
400 W
1)
Halogenlampenlast
230 V
Leuchtstofflampen mit
400 VA
KVG parallel kompensiert
oder mit EVG
Kompakt-Leuchtstofflampen mit 400 VA
EVG und Energiesparlampen ESL
Steuerstrom
3,5 mA
230 V-Steuereingang örtlich
Max. Parallelkapazität
0,01 μF
(ca. Länge) der örtlichen
(30 m)
Steuerleitung
Stand-by-Verlust (Wirkleistung)
0,8 W
Bei Lampen mit max. 150 W.
1)
Einlernen der Funksensoren in
Funkaktoren
Alle Sensoren müssen in Aktoren einge-
lernt werden, damit diese deren Befehle
erkennen und ausführen können.
Aktor FSR61G-230 V einlernen
Bei der Lieferung ab Werk ist der Lern -
speicher leer. Um sicher zu stellen, dass
nicht bereits etwas eingelernt wurde,
den Speicherinhalt komplett löschen:
Den oberen Drehschalter auf CLR stellen.
Die LED blinkt aufgeregt. Innerhalb von
10 Sekunden den unteren Drehschalter
3-mal zu dem Rechtsanschlag (Drehen
im Uhrzeigersinn) und wieder davon weg
drehen. Die LED hört auf zu blinken und
erlischt nach 2 Sekunden. Alle einge-
lernten Sensoren sind gelöscht, der
Repeater und die Bestätigungs-Tele -
gramme sind ausgeschaltet.
Einzelne eingelernte Sensoren löschen:
Den oberen Drehschalter auf CLR stellen.
Die LED blinkt aufgeregt. Den Sensor
betätigen. Die LED erlischt.
Wurden alle Funktionen eines ver-
schlüsselten Sensors gelöscht, muss
dieser wie unter Verschlüsselte Sensoren
einlernen beschrieben neu eingelernt
werden.
Sensoren einlernen:
1. Den unteren Drehschalter auf die
gewünschte Einlernfunktion stellen:
U
di
ü
ht P iti
i h