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Sicherheitsausrüstung; Checkliste; Start - Pro-Design Thema 3 Betriebshandbuch

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Wenn Sie den THEMA 3 mit einem PRO-DESIGN Sitzgurt fliegen, ist die Bremsleineneinstellung
unverändert beizubehalten. Passen Sie bei Verwendung eines anderen Sitzgurtes gegebenenfalls die
Höhe der Griffe durch Verstellen der Leinenlänge an.
ACHTUNG! - Bei Zweifeln bezüglich der Bremsleineneinstellung stellen Sie diese lieber zu lang ein, da
eine allfällige Verkürzung problemlos durch Wickeln um die Hand erreicht werden kann.
SICHERHEITSAUSRÜSTUNG
Eine optimale Ausrüstung sollte für jeden Gleitschirmpiloten eine Selbstverständlichkeit sein. Tragen
Sie stets festes Schuhwerk, einen Helm und Handschuhe. Die Kleidung sollte warm sein (gerade im
Sommer vergißt man oft, wie kalt es oben sein kann) und genügend Bewegungsfreiheit gewähren. Ein
Rettungssystem kann bei nicht zu behebender Störung der Schirmkappe, bei Zusammenstößen in der
Luft, sowie bei Materialbruch lebensrettend sein und ist daher unerläßlich!
ACHTUNG! - Ein Rettungssystem erhöht zwar die Wahrscheinlichkeit einer Rettung, dennoch sollten
Sie im Zweifelsfall, "fliegen oder nicht fliegen", die Entscheidung zum Fliegen keinesfalls aufgrund
eines
mitgeführten
Rettungssystems
treffen.
Kein
Rettungssystem
kann
eine
100%ige
Funktionstüchtigkeit unter allen Bedingungen garantieren. Seine Verwendung kann zu Verwicklungen
oder sonstigen Behinderungen der beiden Schirmkappen führen und somit ein Ausfallen beider
Systeme bewirken.
(2) FLUGBETRIEB

CHECKLISTE

1. Überprüfung der Schirmkappe auf Risse und Beschädigungen, v.a. der Nähte, welche die Rippen
mit dem Unter- bzw. Obersegel verbinden, aber auch Überprüfung des Bereichs der Fangleinen - und
Bremsleinenanschlüsse.
2. Überprüfung der Fangleinen auf Beschädigungen, v.a. an den Nähten. Wichtig ist auch die
Fangleinen und Bremsleinen auf Verwicklungen zu kontrollieren. Die Leinenlängen müssen nach 25
Stunden Flugzeit und wann immer sich das Flugverhalten des Schirmes ändert, überprüft werden.
3. Überprüfung der Tragegurte und Rapidglieder auf einwandfreien Zustand.
4. Überprüfung der Verknotung des Steuergriffes an den Bremsleinen. Die Bremsleinen müssen freien
Lauf haben.
5. Überprüfung des Gurtzeuges. Das Gurtzeug darf keine Scheuerstellen oder sonstige
Beschädigungen aufweisen. Nach einer harten Landung muß das Gurtzeug auch innen kontrolliert
werden.
6. Überprüfung des Rettungssystems. Überprüfung, ob das Rettungssystem richtig eingehängt und
befestigt bzw. integriert ist. Überprüfung des Auslösemechanismus.
7. Überprüfung der Karabiner. Überprüfung der Einhängung und Sicherung der Karabiner.

START

Suchen Sie sich einen geeigneten Startplatz, bei dem Sie den Start jederzeit abbrechen können. Nach
Kontrolle des Gleitschirmes anhand der Checkliste den Schirm mit den Zellöffnungen nach oben
auflegen, so daß die Schirmkappe die Form eines Kreissektors bildet. Ziehen Sie den Schirm bei
starkem Gegenwind nicht zu stark auseinander, damit Sie beim Aufziehen weniger Widerstand haben.
- vorwärts Aufziehen
Bei fast allen Windbedingungen, außer starkem Gegenwind, möglich. Lassen Sie die "B-, C- und D-
Tragegurte" in die Armbeuge fallen und ziehen Sie die Kappe an den "A-Tragegurten" dynamisch auf.
ACHTUNG! - Es bestehen 2 A-Tragegurte, A1 und A2. Beide sind mit einem Magnetclip verbunden,
der sich automatisch unter Zug der Leinen löst und die beiden Tragegurte im Flug trennt. Vor dem
Start darauf achten, daß A1 und A2 Gurte mittels Magnetclips verbunden sind. Beim Aufziehen des
Schirmes beide A-Gurte zusammen in die Hand nehmen.
PRO-DESIGN VERSION 1.0 1.12

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