DPSI-2001
Bedienungsanleitung
Version 2.1
Hinweis für den Einsatz von Duralite-Akkus:
Viele Wettbewerbspiloten setzen in ihren Modellen Duralitezellen (Tadiran)
ein. Diese Akkus haben eine Nennspannung von 6V und ergeben bei
geringem Gewicht eine extrem hohe Kapazität. Der Nachteil dieser
Zellen liegt an ihrem hohen Innenwiderstand. Das bedeutet, dass bei ho-
hen Strömen, die aus diesen Akkus entnommen werden, die Spannung
stark einbrechen kann. Es kann dann durchaus sein, dass bei
hoher Servolast die Nennspannung auf bis zu 3,8V einbricht (z.Bsp. nach
mehreren gerissenen Flugfiguren). Dieser Einbruch dauert zwar nur ca.
0,5 bis 1 Sekunde, führt aber dazu, dass der Empfänger in dieser Zeit zu
wenig Spannung hat (schaltungstechnisch nämlich nur ca. 3,2-3,4V) und
damit für diese kurze Zeit ausfällt.
Um dieses Risiko zu vermeiden, kann der Empfänger beim DPSI-2001
mit einem dritten (Reserve)Akku versorgt werden. Bei diesem Akku
sollte es sich ebenfalls um einen Duralite-Akku (6V Nennspannung)
handeln. Die derzeit kleinste erhältliche Kapazität von 800 mAh reicht
dabei ohne weiteres aus, da ein normaler Empfänger ohne angeschlos-
senes Servo nur ca. 8-15 mA Strom verbraucht. Der zusätzliche Akku
wird nur entladen, wenn die Spannung der Hauptakkus auf unter ca. 5V
einbricht. Um das Vorhandensein dieses Akkus optisch anzuzeigen,
befindet sich im Schalterkabel eine dritte LED (in der Mitte), die bei ange-
schlossenem Akku (und eingeschaltetem DPSI-2001) leuchtet. Für
diesen Akku ist KEIN extra Schalter erforderlich, da er ebenfalls mit dem
Hauptschalter eingeschaltet wird.
Hinweis für den Einsatz eines zweiten Empfängers:
Das DPSI-2001 bietet die Möglichkeit, einen zweiten Empfänger anzu-
schließen. Da dies von einigen Veranstaltern gefordert wird (z.Bsp. Groß-
modelltreffen in Frankreich), ist das DPSI-2001 auch hier einsetzbar.
Dieser zweite Empfänger wird dann ebenfalls über die Servokabel mit 5V
versorgt. Beide Empfänger sollten identische Typen sein (z.Bsp. zweimal
SMC-20 oder ähnlich).
Durch all diese Maßnahmen wird so die maximale Betriebssicherheit in
Verbindung mit der maximal möglichen Leistung gewährleistet.
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