DPSI-2001
Bedienungsanleitung
Version 2.1
Um eine optische Einschaltkontrolle zu ermöglichen, wurden in das DPSI-
2001 drei Leuchtdioden eingebaut. Die ersten beiden LEDs zeigen an, ob
der jeweilige Akku eingeschaltet bzw. angeschlossen ist, die dritte LED
zeigt an, dass der Empfänger mit 5V versorgt wird. Um eine externe Über-
wachung der Akkus zu ermöglichen, sind zusätzlich drei LEDs im Schalter-
kabel des DPSI-2001 enthalten. Die beiden äußeren LEDs sind identisch
mit den beiden Akku-Anzeige-LEDs im DPSI-2001. Die mittlere LED ist
für die Kontrolle eines zusätzlichen Empfängerakkus (siehe
Betrieb mit Duralite-Akkus) vorgesehen.
Das DPSI-2001 braucht während langen Pausen (z.Bsp. im Winter) nicht
von den Akkus getrennt zu werden, da die Selbstentladung der Akkus
weit höher ist, als der Ruhestromverbrauch des DPSI-2001, der praktisch
nicht messbar ist.
Kurzschlüsse auf den Servoimpulsleitungen, gleich, ob gegen Minus oder
Plus des Servokabels führen nicht zur Zerstörung des DPSI-2001. Alle
anderen Servos an diesem Kanal bleiben voll funktionsfähig. Auch ein
Verpolen des Servos schadet dem DPSI-2001 nicht.
So können Bedienfehler und äußere Einflüsse nicht zur Zerstörung des
DPSI-2001 führen. Um die Ausfallsicherheit weiter zu erhöhen, ist die An-
zahl der am eigentlichen Schaltvorgang beteiligten Bauteile so gering wie
möglich gehalten. Um Probleme durch eventuelle Bauteileausfälle und
jegliche auftretende HF-Emission zu verhindern, wurde bei der
Entwicklung des DPSI-2001 bewusst auf den Einsatz eines
Microcontrollers verzichtet. Hier gilt: manchmal ist Weniger Mehr.
Um alle handelsüblichen Empfänger anschließen zu können, wird das
DPSI-2001 mit unterschiedlichen Servokabeln (zum Empfänger) ausge-
liefert, je nach Anforderung. Standardmäßig werden vergoldete Graupner
JR-Kontakte verwendet.
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