DPSI-2001
Bedienungsanleitung
Version 2.1
Es wurde bewusst auf eine elektronische Umschaltung zwischen den
Akkus verzichtet, da dies ein höheres Risiko des Ausfalls bedeuten wür-
de. Beim DPSI-2001 werden die beiden Akkus immer „parallel" entladen.
Dafür muss man zwar einen Spannungsabfall durch Längsdioden in Kauf
nehmen - dieser beträgt beim DPSI-2001 durch die hochwertigen Teile
aber nur 0,22V (bei 3A) - 0,28V (bei 19A).
Der Hauptvorteil des DPSI-2001 liegt jedoch darin, dass alle angeschlos-
senen Servos mit der vollen Akkuleistung versorgt werden und jedes Servo
den maximal möglichen Strom erhält, ohne den empfindlichen Empfän-
ger zu belasten. So können die bis zu 26 Servos (!), die aus 10 Empfänger-
kanälen resultieren, in Summe 19A Dauerstrom und bis zu 70A Spitzen-
strom aus dem DPSI-2001 entnehmen – und das ohne nennenswerte
Verluste! Jedes Servo erhält die volle Leistung aus den angeschlossenen
Akkus. So wird die maximale Stellgeschwindigkeit und die höchste Stell-
kraft des Servos gewährleistet.
Der Empfänger wird mit einer geregelten, stabilen Spannung von 5,0V
aus dem DPSI-2001 versorgt (laut Hersteller wird für einen sicheren
Betrieb der meisten Empfänger nur eine maximale Spannung von 5,3V
zugelassen).
Um die Sicherheit noch weiter zu steigern, wird beim DPSI-2001 für
jedes Servo ein hocheffektiver T-Filter in den Signalweg eingeschleift.
Dadurch werden HF-Störungen, die durch lange Servokabel "eingefan-
gen" werden können, um bis zu 90% reduziert. Ferritringe, wie sie bisher
eingesetzt wurden, können jetzt entfallen, was Gewicht und Kosten spart.
Die Entstörung des DPSI-2001 ist zudem erheblich wirksamer als eine
Entstörung durch Ferritringe (siehe Grafik auf der folgenden Seite).
Selbstverständlich ist mit den eingesetzten Filtern auch der störungsfreie
Betrieb mit den neuen Digitalservos möglich.
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