Die Wega hat die RA-Koordinaten 18h37m. Wenn die Wega im Okular zentriert ist, lockern Sie die Stellschraube des
RA-Einstellkreises und drehen die Skala, bis sie 18h36m anzeigt. (Wenn Sie sich auf der Nordhalbkugel befinden,
verwenden Sie die obere Zahlenreihe. Wenn Sie sich auf der Südhalbkugel befinden, verwenden Sie die untere
Zahlenreihe.)
Dafür drehen Sie den RA-Kreis, bis der Zeiger auf die 18 zeigt. Die kleinen Einteilungen stellen jeweils 10 Minuten dar,
drehen Sie also weitere 3 Schritte auf über 18h in Richtung von 19h. Dadurch gelangen Sie zu 18h30m. Da das Ziel 18h36
Minuten sind, drehen Sie einen weiteren halben Schritt weiter, damit gelangen Sie zu 18h35m. Dies ist für visuelle Zwecke
ausreichend.
Sehen Sie nun auf die Deklinationsskala. Es sollte auf 39 Grad zeigen. Dies stellt die Deklination der Wega dar. Sollte dies
nicht der Fall sein, lockern Sie die Inbusschraube auf der Deklinationsskala und drehen Sie, bis 39 angezeigt wird. Ziehen
Sie die Inbusschraube wieder fest. Nach dieser Einstellung müssen Sie die Deklinationsskala nicht mehr einstellen.
Die Montierung ist nun auf die Wega kalibriert und Sie können nun die Einstellkreise dafür verwenden, andere Objekte zu
finden. Versuchen Sie es.
Der interessante Ringnebel (M57) befindet sich auf: RA 18h52m und Dek. 33 Grad. Lösen Sie die Stellschraube der
RA-Skala, dann entsichern Sie die RA-Achse und drehen die Montierung, bis die Skala 18h52m anzeigt. Danach sichern Sie
die RA-Achse, aber ziehen die RA-Stellschraube noch nicht wieder fest. Nun entsichern Sie die Deklinationsachse und
drehen das Teleskop, bis der Zeiger der Deklinationsachse 33 auf der Skala anzeigt. Sichern Sie die Deklinationsachse.
Wenn Sie durch ein Okular mit kleiner Vergrößerung schauen, sollten Sie den Ringnebel im Sichtfeld haben. Verwenden Sie
die Zeitlupensteuerung für die Zentrierung des Nebels und sichern Sie die RA-Stellschraube. Wenn Sie bereit sind, sich zum
nächsten Objekt zu bewegen, entsichern Sie die RA-Stellschraube und drehen die RA- und Dek.-Achsen, bis Sie die
gewünschten Koordinaten erreichen.
Meridianumschlag
TDer Meridian ist eine imaginäre, von Nord nach
Süd verlaufende Line am Himmel und teilt den
Himmel in Ost- und Westhimmel (Abb. p). Wenn
Sie mit dem Teleskop die Meridian-Line
überqueren,
werden
die
Einstellreise ungültig. Wenn Sie das Teleskop
vom Osthimmel auf den Westhimmel (oder
umgekehrt)
ausrichten,
Meridianumschlag
durchgeführt
RA-Einstellkreis
manuell
werden.
Der Vorgang des Meridianumschlags ist im
Abschnitt
„Ausrichten
beschrieben. Wenn Sie einen Meridianumschlag
durchführen und danach auf das gleiche Objekt
zielen, denken Sie daran, den RA-Einstellkreis
auf die Koordinaten des Objekts umzustellen.
Wenn Sie einen Meridianumschlag durchführen,
um ein neues Objekt zubetrachten, stellen Sie
den RA-Einstellkreis auf die Koordinaten dieses
neuen
Objekts
ein.
RA-Stellschraube, wenn Sie von der Auffindung
zur Nachverfolgung von Objekten übergehen.
Es ist sinnvoll, Ihre Beobachtungen zu planen,
sodass Sie mehrere Objekte im Westen
nacheinander beobachten, bevor Sie Objekte im
Osten beobachten. Wenn Sie mehrere Objekte
auf der gleichen Seite des Himmels ansehen,
brauchen Sie den RA-Einstellkreis nicht so häufig
zurückzustellen. Die Beobachtung sollte im
Westen
beginnen,
weil
Westhimmel früher untergehen als Objekte im
Osthimmel.
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Angaben
der
muss
ein
und
der
wieder
eingestellt
Rektaszension
des
Teleskops"
Meridian-
Sichern
Sie
die
Ebene des örtlichen Horizonts
die
Objekte
am
Abb.p
Äquatoriale Montierung
(Nordhalbkugel)
Beobachtete
Objekte
Deklination
W
Linie
S
17
Zenit
Auf den Himmelsnordpol
ausgerichtete Montierung
Polarstern
O
Nadir
Ebene des Himmelsäquators
Breitengrad
N
Scheinbare
Bewegung
von Sternen