12.3 Formeln und Bezeichnungen
In Kapitel 7.5 „Info-Menü" werden Berechnungsergebnisse gezeigt, die hier näher erläutert werden.
Bild 11.1
Mittelwert in Bild 11.1 ist X mit überstrichenem Balken hier als „Xquer" bezeichnet.
1
∗ ∑ ()
Xquer =
1
Mit X(i) = Individueller Härte-Messwert, N = Gesamte Zahl von Messungen
Werden keine Härteverlaufsmessungen ausgeführt, ist der Mittelwert üblicherweise das
charakteristische Maß für die Härte eines Werkstoffs bzw. für eine bestimmte Prüfposition auf dem
Prüfteil. Durch Mittelwertbildung können Bedienereinflüsse und/oder Einflüsse durch
Materialinhomogenität verringert werden (Ausnahmen sind stark heterogene Werkstoffe wie GG
oder GGG-Gusseisen z.B.).
R = Range/Spannweite oder maximaler Fehler einer Messreihe
R = X(Max) – X(Min) bzw.
Relative Spannweite aus (2)
R
∗ 100
R[%] =
Xquer
Die Spannweite ermöglicht das Trappen von individuellen Fehlmessungen, die gelöscht werden
können, wobei die Verteilung der Messwerte innerhalb einer Messreihe zusätzlich in Betracht zu
ziehen ist. Für das Löschen von offenkundigen Fehlmessungen sind die jeweiligen Prüfvorschriften
und Prozeduren zu beachten.
Mittlerer Fehler der Einzelmessung σ:
∑ (− ( ) )
√
1
σ =
(−1)
Oder relativer mittlerer Fehler der Einzelmessung σ[%] aus (4):
∗ 100
σ[%] =
NewSonic SonoDur-R
2
Ausgabe 02 Nov/2014
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(4)
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