BETRIEBSANLEITUNG V W T R A N S P O R T E R INHALT Geleitwort ..................3 Bedienungs- und Kontrollorgane ..........5 Bedienungsanweisung ..............9 Fahrpraxis .................. 21 Winterbetrieb ................26 Abschmierdienst ................ 29 Reifenpflege ........
Betriebsanleitung nicht im verborgenen blühen! Nehmen Sie sich die Zeit und studieren Sie die folgenden Seiten! Natürlich kennen Sie den VW-Transporter, haben ihn vielleicht schon gefahren, sich mit vielen seiner Eigenheiten beschäftigt oder bereits mit anderen Fahrern darüber gesprochen. Aber erst wenn Sie diese Betriebsanleitung aufmerksam gelesen und sich in ihre Einzel- heiten vertieft haben, fahren Sie sicher, wirtschaftlich und stö-...
BEDIENUNGS- UND KONTROLLORGANE Wissen Sie schon über die Bedienungs- und Überwachungsorgane Ihres neuen VW-Transporters Be- scheid? Setzen Sie sich ruhig zuerst einmal hinter das Lenkrad, sehen Sie sich um, und machen Sie sich mit den verschiedenen Hebeln und Schaltern vertraut. Einiges wird Ih- nen schon bekannt sein —...
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Mit der Hand bedienen Sie: 16 - Kippschalter 5 - Zünd-Anlaßschloß (Seite 5) für Laderaumbeleuchtung 7 - Schalter für Fahrerraumbeleuchtung 17 - Handbremse 8 - Verteiler für Frischbelüftung 18 - Verteiler für Heizung 9 - Regulierhebel für Frischbelüftung 23 - Zugknopf für den Kraftstoffhahn 10 - Lenkrad 24 - Drehgriff für die Heizung 11 - Lichtschalter...
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In Ihren Kraftfahrzeugpapieren sind unter anderem auch Typbezeichnung, Baujahr, die Fahrgestell-Nummer und die Motoren-Nummer eingetragen. Die Polizei legt Wert dar- auf, daß diese Angaben mit denen an Ihrem Wagen übereinstimmen. Sie finden die Fahrgestell-Nummer im Motorraum auf dem rechten Mo- torabdeckblech das Typschild im Motorraum an der senkrechten...
BEDIENUNGSANWEISUNG Vor Beginn der Fahrt prüfen Sie bitte den Ölstand des Motors die Spannung des Keilriemens den Kraftstoffvorrat den Luftdruck der Reifen die Wirksamkeit der Bremsen die Stellung der Rückblickspiegel und, falls eine Fahrt bei Dunkelheit oder Nebel bevorsteht, die Außenbeleuchtung...
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Bevor Sie die Prüfungen im Motorraum durchführen, öffnen Sie den Deckel mit dem beigegebenen Vierkantschlüssel. Der Deckel läßt sich wieder schließen, wenn die Hal- tevorrichtung durch einen Druck auf die waagerecht liegende Stange ausgelöst wird. Der Ölstand wird nur bei stehendem Motor geprüft. Er soll immer zwischen den beiden Mar- kierungsstrichen des Ölmeßstabes liegen und darf nie unter den unteren Strich...
besserung der Schmiereigenschaften. Mischungen verschiedener Öle verfragen sich aber im allgemeinen nicht besonders gut. Wählen Sie daher bitte von vornherein ein gutes Marken-HD-Öl und bleiben Sie dabei! Weitere Hinweise über den Motor-Ölwechsel finden Sie in den Abschnitten „Abschmier- dienst" und „Winterbetrieb" auf den Seiten 27 und 30 bis 32. Der Keilriemen treibt das Kühlgebläse des Motors an.
Stellung des Kraftstoffhahnes: 1 - Geöffnet 2 - Reserve 3 - Geschlossen Den Kraftstoffhahn können Sie mit einem Zugknopf vom Fahrersitz aus betätigen. Normalerweise soll der Knopf eingeschoben und damit der Hahn in Stellung „Auf“ sein. Fängt der Motor aus Kraftstoffmangel an zu stottern, so muß der Knopf zum Umschal- ten auf „Reserve"...
Es ist daher sicher nicht zuviel verlangt, wenn Sie gelegentlich, mindestens aber einmal in jeder Woche, einen zuverlässigen Luftdruckprüfer zur Hand nehmen und sich von dem Luftdruck der Reifen überzeugen! Hier die Werte: Vorn ..........2,0 atü Hinten und Reserverad ....2,3 atü Krankenwagen vorn und hinten ....1,8 atü...
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Das Anlassen des Motors ist leicht, denn Sie kennen nun schon die einzelnen Handgriffe, überzeugen Sie sich aber vorher davon, daß der Schalthebel in Leerlaufstellung steht. Mit dem Zünd-Anlaß-Schalter können Sie durch einen Griff nacheinander Zündung und Anlasser einschalten. Durch Drehen des Schlüssels im Schloß nach rechts wird zunächst die Zündung eingeschaltet.
Springt der Motor innerhalb der ersten 10 Sekunden nicht an, so können Sie das Anlas- sen einige Male wiederholen. Bedenken Sie jedoch, daß durch langanhaltendes Starten die Batterie stark beansprucht wird, und legen Sie deshalb Erholungspausen für die Batterie von wenigstens gleicher Dauer ein. Den Startvorgang sollten Sie aber nicht un- terbrechen, wenn schon einige Zündungen hörbar werden, ohne daß...
Das Anfahren gelingt Ihnen spielend, wenn Sie folgendes beachten: 1 - Treten Sie den Kupplungshebel ganz durch. Halten Sie ihn in dieser Stellung 2 - schalten Sie den ersten Gang ein. Lösen Sie die Handbremse. 3 - Geben Sie etwas Gas und nehmen Sie gleichzeitig den Fuß mit dem Kupp- lungshebel langsam zurück.
Das geht in Wirklichkeit viel schneller, als wir es Ihnen hier beschreiben können. Wir wollen Sie auch nicht mit technischen Erklärungen langweilen, aber vielleicht interes- siert es Sie doch, daß beim Zurückschalten die Schaltkupplungsglieder des niedrigeren Ganges durch die Synchron-Einrichtung auf gleiche Drehzahl gebracht werden, so daß sich der Schaltvorgang völlig geräuschlos vollzieht.
Sie sich im Ernstfall ein Bild vom Verhalten des Wagens und vom Bremsweg machen können. Tun Sie es aber erst, wenn Sie im Rückblickspiegel sehen, daß Sie kein nachfolgendes Fahrzeug gefährden. Bremsen Sie besonders auf nasser oder vereister Strafe weich und mit Gefühl, denn blockierte Räder bringen den Wagen unweigerlich zum Schleudern.
Die Frischbelüftung am Dach über der Windschutzscheibe ermöglicht die gute Durchlüftung des Fahrer- und Laderaumes während der Fahrt. Mit einem bequem zu bedienenden Hebel, der an der linken Seite des Luftschachtes gelagert ist, öffnen Sie die Belüftung. Durch drei Rast- stellungen läßt sich die einströmende Luftmenge regulieren.
öffnen und dann erst in die gewünschte Lage zu bringen. Das geöffnete Verdeck sieht dann nicht nur besser aus, sondern wird auch durch richtige Lage der Falten geschont. Sonnendach schließen: Griff zunächst nach links, Dach nach vorn ziehen, bis der Verschlußhaken in die Öffnung faßt, und Griff kräftig wieder nach rechts legen.
Einfahr-Vorschriften ! Keine Sorge — auf die Beachtung komplizierter und ein- schränkender Einfahr-Vorschriften können Sie bei Ihrem neuen Wagen völlig verzichten! Die Konstruktion des VW-Motors hat einen Grad der Reife erreicht, der es in Verbindung mit modernsten Herstel- lungs- und Prüfverfahren erlaubt, von den früher während der Einfahrzeit üblichen Geschwindigkeitsbeschränkungen abzusehen.
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Schalten Sie auf Steigungen rechtzeitig zurück und halten Sie den Motor dadurch im günstigsten Drehzahlbereich! Zögern Sie nicht, in den nächstniedrigeren Gang zu gehen, sobald der Wagen trotz Haltens des Gashebels langsamer wird und sich die Geschwindigkeit der oberen Gren- ze des kleineren Ganges nähert.
Während der Fahrt werden Sie Ihr Augenmerk natürlich in erster Linie auf die Fahrbahn richten. Die notwendigen Handgriffe gelingen Ihnen jetzt schon im Dun- keln, und die 'Überwachung macht Ihnen Ihr VW-Transporter leicht, denn er meldet sich ganz von selbst. Die Blinker Rote Pfeile liegen nicht in Ihrem Blickfeld.
Wetter an und fahren Sie so, daß Sie immer noch rechtzeitig anhalten können, wenn ein Hindernis vor ihnen auftaucht. Fahren Sie besonders umsichtig bei nasser oder vereister Straße, denn selbst der VW-Transporter kann bei unvernünfti- ger Fahrweise ins Schleudern geraten.
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Parken in einer Lücke zwischen zwei an der Bordkante stehenden Fahrzeugen wird zum Ver- gnügen, wenn Sie sich folgenden Rat zunutze machen: Halten Sie genau neben dem vorn stehenden Wagen an. Drehen Sie das Lenk- rad nach rechts und fahren Sie langsam rückwärts in die Lücke ein. Wenn die vordere Stoßstange Ihres Transporters mit der hinteren des vor Ihnen parkenden Wagens auf gleicher Höhe liegt, drehen Sie das Lenkrad ganz nach links und fahren weiter zurück bis zur Bordkante:...
WINTERBETRIEB Im Winter werden Sie besonders zwei Vorzüge Ihres VW-Transporters schätzen lernen: Luftkühlung und Heizung Sorglos können Sie ihn schneidender Kälte aussetzen, sein luftgekühlter Motor wird immer startbereit sein. Sie fahren warm und vor den Unbilden der Witterung geschützt. Ein warmer Luftstrom hält die Windschutzscheibe in Ihrem Blickfeld von Eis und Feuchtigkeit frei.
Der Motor braucht vor dem Anfahren nicht warm zu laufen. Vermeiden Sie aber nach dem Anlassen bei tiefen Außentemperaturen hohe Drehzahlen. Falls Sie Ihren VW-Transporter im Winter nur auf kurzen Strecken und im Stadtverkehr fahren, so empfehlen wir Ihnen, den Ölwechsel ausnahmsweise in kürzeren Abständen vorzunehmen, also alle 2500 km bei Verwendung des vorgeschriebenen HD-Öls.
Benutzung wesentlich stärker beansprucht als während der wärmeren Jahreszeit. Zu- dem ist es eine Eigenschaft jeder Batterie, daß mit sinkender Außentemperatur auch ihre Leistungsfähigkeit nachläßt. Falls Sie Ihren VW-Transporter nur auf kurzen Stre- cken oder im Stadtverkehr fahren, so ist es ratsam, die Batterie im Winter hin und wie- der zusätzlich aufladen zu lassen.
Arbeiten! Eine Zusammenstellung mit den zugehörigen Kilometerabstän- den finden Sie auf Seite 75. Unser Kundendienst-Heft gibt Ihnen die Möglichkeit, Ihren VW-Transporter in unseren Werkstätten durch geschultes Personal wirklich sachgemäß mit den besten Schmier- mitteln und mit geringem Kosten- und Zeitaufwand abschmieren zu lassen, Vorteile, die...
Öleinfüllschraube Ölsieb. mit Verschlußdeckel Ölablaßschraube für den Motor Magnet- Ölablaßschrauben für die Hinterachse mit Ge- triebe Ölablaßschraube für das Zahnrad- vorgelege an den Hin- terrädern Motor-Ölwechsel in den vorgeschriebenen Abständen ist auch bei Verwendung der besten Markenöle notwendig. Verbrauchtes Öl im Motor bedeutet nichts anderes als verstärkte Abnut- zung und verminderte Lebensdauer der Maschine.
1 - Dichtung 2 - Ölsieb 3 - Dichtung 4 - Ölsiebdeckel 5 - Ölablabschraube mit Dichtring 6 - Sechskantmutter mit Federschei- Das Ölsieb hält Verunreinigungen zurück und muß bei jedem Ölwechsel ausgebaut und gereinigt werden. Die beiden Dichtungen sind jedesmal zu erneuern. Öl und Öl ist nicht das gleiche Es gibt gute Gründe dafür, zur Schmierung des VW-Motors ein Marken-HD-01...
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Und noch etwas über Motorenöl Der Qualitätsstand der heute erhältlichen Motorenöle gestattet es, daß Sie die Wahl des Fabrikates nach Ihrem eigenen Ermessen bestimmen können. Haben Sie ir- gendwelche Zweifel, wird man Sie in jeder VW-Werkstatt gern und richtig beraten. Am besten ist es, wenn Sie sich schon nach den ersten 500 Kilometern für ein Öl ent- scheiden und für die Zukunft dabei bleiben.
Zündverteiler Die Fettmenge am Gleitstück des Unterbrecherhebels ist in den vorgesehenen Abstän- den zu prüfen und nötigenfalls mit Universalfett zu ergänzen. Alle 5000km ist 1Tropfen Öl auf den Filzring in der Unterbrecherplatte zu geben. Wechsel- und Ausgleichgetriebe Ihres Volkswagens sind im Getriebegehäuse zusammengefaßt und werden gemeinsam mit einem einfachen Getriebeöl geschmiert.
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schraube oder einem Holzstopfen verschließen. Anschließend ist der Ölstand zu kontrol- lieren und nötigenfalls zu ersetzen. Das Öl soll etwa bis zum Rand der Öleinfüllöffnung stehen. Zur Bedeutung der besonderen Eigenschaften des Getriebeöles ist zu beachten, dass das Mischen von Getriebeölen verschiedener Fabrikate möglichst vermieden werden soll.
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Fahrgestell Richtiges Durchschmieren der Lagerstellen an der Vorderachse ist nur im entlas- teten Zustand, also bei angehobener Achse, gewährleistet. Vor dem Abschmieren sind die Schmiernippel mit einem Lappen gut zu reinigen, um das Eindringen von Schmutz in die Schmierstellen zu vermeiden. Das Mundstück der Abschmierpresse wird auf den Nippel gedrückt, worauf so lange Schmiermittel eingepreßt wird, bis es an den Rändern der Schmierstellen auszutreten beginnt.
Reifen und Bremsschläuche dürfen mit Fett und Öl nicht in Berührung kommen. Auch kleine Mengen davon sollte man möglichst sofort abwischen. Wird der Wagen häufig auf schlechten Straßen gefahren, so empfehlen wir, die Schmiernippel an den Lagerbolzen der Vorderachse und an den äußeren Spur- stangenköpfen zwischen den planmäßigen Schmierzeiten einmal, also etwa alle 1250km, abzuschmieren.
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Die Gleitflächen im Schaltdom, an der Anschlagplatte und die Auf- nahme der Schaltstange sind reichlich mit Universalfett zu ver- sehen. Beim Einbau ist darauf zu achten, daß die Führungskante der An- schlagplatte nach rechts oben zeigt. Anschließend überzeugt man sich, daß sich alle Gänge einwandfrei schalten lassen.
REIFENPFLEGE Den vorgeschriebenen Reifendruck und seine Bedeutung für die Lebensdauer der Reifen kennen Sie schon aus unserer Bedienungsanweisung auf Seite 13. Hier noch einige Hin- weise: Auch Ihre Fahrweise hat großen Einfluß auf den Reifenverschleiß. Starkes Beschleunigen, scharfes Bremsen und schnelles Kurvenfahren verursachen eine ungleich stärkere Abnut- zung der Reifen gegenüber vernünftiger Fahrtechnik.
Das Reserverad ist hinter der Rückenlehne des Beifahrersitzes untergebracht. Sie können es nach dem Entfernen der Lehne leicht herausnehmen. Den Wagenheber und das übrige Bordwerkzeug finden Sie unter dem Fahrersitz. Besonders bei hohen Geschwindigkeiten machen sich statisch dynamisch ausgewuchtete Räder vorteilhaft für die Fahreigenschatten des Wagens und die Lebensdauer der Reiten bemerkbar.
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6 - Radschrauben entfernen und Rad ab- nehmen. 7 - Wagen so hoch winden, daß sich die fünf Schraubenlöcher des aufgestellten Reservera- des mit den Löchern in der Bremstrommel annä- hernd decken. 8 - Zunächst nur eine Radschraube einsetzen und diese so weit anziehen, daß sich das Rad noch mit der Hand um diesen Punkt schwenken läßt, bis sich auch die übrigen Löcher von Rad und Bremstrommel decken.
WAGENPFLEGE Sauberes und gepflegtes Aussehen Ihres VW-Transporters liegt Ihnen als Fahrer oder Besitzer natürlich besonders am Herzen. Durch regelmäßige und vor allem sachkundige Behandlung erhalten Sie aber nicht nur sein äußeres Aussehen, sondern schützen gleichzeitig Aufbau und Fahrge- stell. Waschen Sie den neuen Wagen vor allem in den ersten Wochen recht häufig! Der Lack ist dankbar für diese Behandlung.
Besonders wichtig bei der Verwendung eines Waschmittel oder nach einer Schaum- wäsche ist es, den Wagen zusätzlich mit klarem Wasser abzuwaschen, um ganz si- cher zu gehen, daß auch die letzten Reste des Waschmittels abgewaschen werden. Nach dem Waschen wird der Wagen mit einem sauberen Tuch „abgeledert“, damit sich keine Wasserflecken bilden.
bemerkbar, der anzeigt, daß die Bestandteile des Poliermittels in den Lack eingezo- gen sind und sich das Lösungsmittel verflüchtigt hat. Nun wird mit Polierwatte so lan- ge kräftig nachgerieben, bis der erwartete Hochglanz eintritt. Das Polieren soll ab- schnittsweise in nicht zu großen Flächen erfolgen, um ein vorzeitiges Eintrocknen des Polierwassers zu vermeiden.
Sonnendach reinigen Der Plastik-Bezug des Sonnendaches benötigt keine besondere Pfleg. Das Verdeck wird in größeren Abständen, entsprechend dem Grad der Verschmutzung mit milder, lauwarmer Waschmittellösung abgeledert und anschließend gründlich mit Wasser ab- gespült. Flecke im Verdeckstoff dürfen nicht mit Aromaten, zum Beispiel Nitroverdün- ner oder chlorhaltigem Fleckenwasser, entfernt werden, da sie das Plastik-Material angreifen.
WARTUNGSDIENST Die Kundendienst-Organisation des Volkswagenwerkes bietet Ihnen ein weit- verzweigtes Netz autorisierter Werkstätten mit geschulten, erfahrenen Fachleuten und allen notwendigen Spezialwerkzeugen und -einrichtungen. überall, wo Sie un- terwegs das vertraute VW-Zeichen am Straßenrand antreffen, werden Sie als Ange- höriger der großen Gemeinschaft der Volkswagenfahrer aufgenommen. Hier werden Sie fachmännisch beraten und finden schnelle und wirksame Hilfe.
Falls die örtlichen Betriebsverhältnisse es mit sich bringen, dass der Wagen häufig auf sehr staubigen Straßen ge- fahren wird, so haben Sie es in der Hand, den Motor, durch entsprechend häufigeres Reinigen des Luftfilter, einem frühzeitigen Verschleiß zu begegnen. Das Ölfilter ist spätestens zu reinigen, wenn es so viel Staub aufgenommen hat, daß...
Automatische Kühlung prüfen Eine falsche Einstellung des Drosselringes am Kühlluftgebläse hat entweder eine zu langsame oder übermäßige Erwärmung des Motors zur Folge. Öffnet der Drosselring zu weit, kann er unter erheblicher Geräuschentwicklung am Gebläserad schleifen. Die automatische Kühlluftregelung ist richtig eingestellt, wenn sich nach Prüfung folgen- des ergibt: Bei kaltem Motor muß...
Kraftstoffilter reinigen Das Filter in der Kraftstoffpumpe scheidet Schmutzteilchen und Wasser aus dem Kraftstoff aus. In den vorgesehenen Abständen ist das Filter zu reinigen: 1 - Sechskantschraube mit dem 8-mm-Schraubenschlüssel herausschrauben und Deckel abnehmen. 2 - Filter herausnehmen und in Waschbenzin gründlich abspülen. 3 - Filter trocknen und einsetzen.
1 - Motor mit der Leerlauf-Begrenzungsschraube (l) auf normale Leerlaufdrehzahl (etwa 550 Umdrehungen in der Minute) einstellen. 2 - Leerlauf-Gemischschraube (2) so weit nach rechts drehen, bis die Leerlaufdrehzahl abfällt. Dann um eine viertel bis drittel Umdrehung nach links drehen. 3 - Leerlaufdrehzahl nachregulieren.
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Zylinderkopfdeckel abnehmen. Das Ventilspiel soll bei kaltem Motor und mittlerer Außentemperatur an Einlaß- und Auslaßventilen 0,20 mm betragen. Die Einstellung Ist grundsätzlich bei kaltem Motor vorzunehmen. Die Anordnung der Zylinder ist aus den in die Abschlußbleche eingeprägten Zahlen 1 bis 4 zu ersehen. Das Einstellen kann zweckmäßig in der Reihenfolge 1.—2.—3.—4.
a = 0,7mm Zündkerzen prüfen Die Kerzen werden herausgenommen und das „Kerzengesicht“ geprüft. Das Aussehen der Elektroden und Isolierkörper gibt hinreichenden Aufschluß über Einstellung und Zustand des Motors: Mittelgrau — gute Vergasereinstellung und richtiges Arbeiten der Kerze. Schwarz — Gemisch zu fett Hellgrau —...
Kompressionsdruck prüfen Zum Prüfen des Kompressionsdruckes müssen alle vier Zündkerzen ausge- schraubt sein. Der betriebswarme Motor ist mit dem Anlasser bei durchgetretenem Gaspedal — also offener Drosselklappe — durchzudrehen. Der Kompressionsdruck wird mit einem praktisch verlustfreien Druckmesser im Kerzensitz jedes Zylinders gemessen: Ergebnis —...
Verschmutzte oder verschmorte Kontakte werden entweder mit einer Kontaktfeile ge- säubert oder noch besser erneuert. Verteilerkopf zur Vermeidung von Kriechströmen und Kurzschlüssen innen und außen sauber- und trockenhalten. Verteilerrotor aufset- zen. Nach der Einstellung der Unterbrecherkontakte ist In jedem Falle der Zündzeitpunkt bei kaltem Motor neu einzustellen.
Sicherung auswechseln Die Sicherungsdose befindet sich unterhalb des Abla- gebords. Nach Durchbrennen einer Sicherung genügt es nicht, diese nur durch eine neue zu ersetzen. Vielmehr ist die Ursache des Kurzschlusses bzw. der Überlastung festzustellen. Auf keinen Fall dürfen mit Stanniol oder Draht geflickte Sicherungen verwendet werden, da dann ernstere Schäden an anderer Stelle der Anlage auftreten können.
Kontrollampen auswechseln Die Kontrollampe für Öldruck, Lichtmaschine, Blinker und Fernlicht und die Beleuch- tungslampen für den Geschwindigkeitsmesser sind unter der Schalttafel zugänglich. Die Fassungen der Kontrollampen lassen sich leicht aus den Röhrenhaltern heraus- ziehen. Batterie prüfen Vom einwandfreien Zustand der Batterie hängt die Startbereitschaft des Wagens ab.
Die Polköpfe sind mit einem sauberen Lappen, in Fällen starker Korrosion mit einem Polreiniger zu säu- bern. Polköpfe und Kabelanschlüsse werden mit Polschutzfett dick eingefettet. Man achte auf gute Verbindung des Massebandes mit dem Aufbau. Wenn Sie Ihr Fahrzeug längere Zeit stillegen, vertrauen Sie die Batterie am besten einer Werkstatt zur Pflege an.
Höheneinstellung (obere Schraube) Die Scheinwerfer sind der Höhe nach so einzustellen, daß die Hell-Dunkel-Grenze links vom Einstellkreuz waagerecht auf der Einstellinie und auf der rechten Seite des Ein- stellkreuzes schräg nach oben verläuft. Selteneinstellung (untere Schraube Die Scheinwerfer sind der Seite nach SO ein- zustellen, daß...
Der Nachfüllbehälter ist nach Abnehmen des Verschlußdeckels in der Bodenplatte vom Fahrerraum aus zugänglich. Zum Nachfüllen darf nur „Original-VW-Bremsflüssigkeit" verwendet werden. Der Behälter soll mindestens dreiviertelvoll sein. Entlüften der hydraulischen Bremse Läßt sich der Bremsfußhebel weit und federnd durchtreten, so ist Luft in das Bremssys- tem eingedrungen.
Nachstellen der hydraulischen Bremse Hat der Bremsfußhebel zu viel toten Gang, ehe sich Bremswirkung zeigt, so ist das Spiel zwischen Bremsbacken und -trommel zu groß geworden. Der Verschleiß der Bremsbeläge läßt sich mit einem Blick durch das Nachstelloch in der Bremstrom- mel ermitteln.
4 - Vorgang an der anderen Nachstellmutter wiederholen. Man beachte bei der Einstel- lung mit dem Schraubenzieher die entgegengesetzte Drehrichtung der beiden Nachstellmuttern. 5- Beide Nachstellmuttern um drei bis vier Rasten zurückstellen, bis sich das Rad frei drehen läßt. 6 - Nachstellen an den übrigen Rädern sinngemäß. 7 - Radzierkappen aufsetzen und auf festen Sitz prüfen.
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Am oberen Ende des Fußhebels gemessen soll das Kupplungsspiel 10 bis 20 mm (a) betragen. Es läßt sich mit der Nachstellmut- ter des Kupplungsseiles am Hebel der Aus- rückwelle einstellen: 1 - Gegenmutter am Endstück des Kupp- lungsseiles lösen. 2- Kupplungsspiel durch Verdrehen der Nachstellmutter einstellen.
festzustellen sein. Zu loses oder zu festes Einstellen kann in kürzester Zeit zur Zer- störung der Vorderradlager führen. Noch beendeter Einstellung sind die Sechskantmuttern durch das Umschlagen des Sicherungsbleches zu sichern. Bundbolzen prüfen und einstellen Die Bundbolzen in den Traghebeln der Vorderachse sind alle 5000 km zu prüfen und nötigenfalls nachzustellen.
Vorspur einstellen Die Vorspur der Vorderräder soll bei leerem, am Boden stehendem Fahrzeug 0 ± 1 mm, bei zulässigem Gesamtgewicht 2—5 mm, betragen. Dieses Maß kann nur mit einem Spurmeßgerät und damit nur in einer Werkstatt zuverlässig geprüft werden. Unzulässige Abweichungen von den angegebenen Werten be- einflussen die Straßenlage des Wagens und den Reifenverschleiß...
KONSTRUKTIONSMERKMALE Motor Der Motor ist im Heck des Wagens mit vier Schrauben an das in Gummi gelagerte Triebwerkgehäuse freitragend angeflanscht. Je zwei Zylinder liegen sich gegenüber und tragen einen gemeinsamen Zylin- derkopf aus Leichtmetall. Die Ventile sind in den Zylinderköpfen hängend angeordnet und werden über Stößel, Stößelstangen und Kipphebel durch die Nockenwelle gesteuert.
Getriebe und Hinterradantrieb Die Kraftübertragung vom Motor zum Getriebe erfolgt durch eine Einscheiben- trockenkupplung. Im Triebwerkgehäuse sind das Wechselgetriebe mit vier Vor- wärtsgängen und einem Rückwärtsgang und der Hinterachsantrieb vereinigt. Alle Mo- delle besitzen ein Synchrongetriebe mit Sperrsynchronisation. Die Zahnräder dieser Gänge sind schräg verzahnt und daher geräuscharm.
Motor Bauart ............ 4-Zylinder-4-Takt-Vergasermotor Anordnung ..........im Heck des Fahrzeuges Zylinderanordnung ......... je 2 Zylinder gegenüberliegend Maße Zylinderbohrung ......77mm Hub ........... 64mm Hubraum ........1192cm3 Verdichtungsverhältnis ......7,0 Ventile ........... hängend Ventilspiel ..........Einlaß 0,20 mm bei kalter Auslaß 0,20 mm Maschine einstellen Höchstleistung ........
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Zündzeitpunkteinstellung ..…………. 10° vor dem oberen Totpunkt Unterbrecherabstand .....…………… 0,4 mm Zündkerzen ......……………….. 14 mm Kerzengewinde Bosch 175T1 Beru 175/14 AC 43 L oder 43 F Auto-Lite AE 6 oder AER 6 Champion L 10 S oder L 85 Firestone 147 KLG F 70 Lodge H 14 Elektrodenabstand ....……………..
Handbremse ..........mechanisch auf die Hinterräder wirkend Räder ............4 ½ K X 15 Tiefbettfelge Reifen ............6,40—15 Reifendruck ..........vorn 2,0 atü ..............hinten 2,3 atü Krankenwagen ..........vorn und hinten 1,8 atü Radstand ............. 2400 mm Spurweite ......
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Laderaum unter der Pritsche Länge ......1200 mm = etwa 1,9 m² Breite ......1600 mm Höhe ......340 mm Laderaum ...... 0,65 m³ Leergewicht Zulässiges Gewichte in kg (betriebsfertig) Nutzlast Gesamtgewicht Plätze Kastenwagen ...... 1035* 830 1865 Pritschenwagen ohne Verdeck ..1065* 800 1865 Pritschenwagen mit Verdeck ..
Betriebsstoffverbrauch Kraftstoffverbrauch nach DIN 70030 p Kastenwagen, Achtsitzer Siebensitzer, Kombiwagen ..... 9,5 l/100 km Pritschenwagen ohne Plane ... 10,0 l/100km Pritschenwagen mit Plane ....10,4 l/l 00 km (Gemessener Verbrauch zuzüglich 10%, Wagen mit halber Nutzlast bei gleichbleibend ¾ der Höchstgeschwindigkeit [71,3km/h] auf ebener Strecke.) Kraftstoff .........
Schmierplan Schmierstofftabelle Schmierstoff Schmierstellen Spezifikation Motorenöl (Mar- Temperatur ken-HD-01 für Ot- °C °F Motor to-Motoren) über SAE 30 Ölbadluftfilter SAE 20 od. Vergasergelenke, Türscharniere, Filzring SAE 20 W in der Unterbrecherplatte unter SAE 10 W unter —25 —13 SAE 5 W Getriebeöl Getriebe, Hinterradantrieb über 0...
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Hinweise zum Dokument – BA161.pdf • BA161 ist die Abkürzung für „Betriebsanleitung erschienen Januar 1961“ • Die Durchnummerierung ist - bedingt durch das Fehlen der Nummerierung der Deckblätter (sind im Original unnummeriert) - um zwei Seiten verschoben. Leser, die mit Hilfe des Acrobat Reader eine Seite anspringen wollen, addieren bitte zwei dazu (z.B.: Sie wollen zur Seite 24 der Originalbetriebsanleitung, dann ge- hen Sie zur Seite 26 des pdf-Dokuments;...