Sicherheitshinweise Bestimmungsgemäßer Gebrauch Die Wegaufnehmer der Typenreihe WI sind für Wegmessungen wie z.B. in Prüfständen, zum Einbau in Mess−Stative und Mess−Vorrichtungen zum Prü fen von Werkstücken und zur Kontrolle von Fertigungsvorgängen oder in der Bauindustrie vorgesehen. Jeder darüber hinausgehende Gebrauch gilt als nicht bestimmungsgemäß. Zur Gewährleistung eines sicheren Betriebes darf der Aufnehmer nur nach den Angaben in der Montageanleitung verwendet werden.
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Weist darauf hin, dass wichtige Informationen über das Produkt oder über die Handhabung des Produktes gegeben werden. Symbol: Bedeutung: CE Kennzeichnung Mit der CE Kennzeichnung garantiert der Hersteller, dass sein Produkt den Anforderungen der relevanten EG Richtlinien entspricht (die Konformitätser klärung finden Sie unter http://www.hbm.com/HBMdoc). A1028 3.1 de/en/fr...
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Umbauten und Veränderungen Der Aufnehmer darf ohne unsere ausdrückliche Zustimmung weder konstruk tiv noch sicherheitstechnisch verändert werden. Jede Veränderung schließt eine Haftung unsererseits für daraus resultierende Schäden aus. Qualifiziertes Personal Dieses Gerät ist nur von qualifiziertem Personal ausschließlich entsprechend der technischen Daten in Zusammenhang mit den nachstehend ausgeführten Sicherheitsbestimmungen und Vorschriften einzusetzen.
Lieferumfang • Wegaufnehmer mit fest angeschlossenem Kabel • Bedienungsanleitung 1.1 Zubehör Einbauset: Montageblock 8mm und Werkzeug; Bestell Nr.: 1−WZB8 Einführung Die induktiven Miniatur Wegaufnehmer Typenreihe WI sind besonders kom pakt aufgebaut. Die Aufnehmer haben einen Spannschaft von nur 8mm und eine extrem kurze Gesamtlänge.
Aufbau und Wirkungsweise Die Aufnehmer bestehen aus einem ferromagnetischen Kern und einem Spu lenrohr, auf dem sich zwei hintereinander angeordnete Messspulen befinden, die zusammen eine induktive Halbbrücke bilden. Der ferromagnetische Kern ist auf einer nichtmagnetischen Kernstange mon tiert und befindet sich im Zentrum des Spulensystems. Axiale Verschiebungen des Kerns führen zu einer gegensinnigen Veränderung der Impedanz der Messspulen.
Elektrisches Anschliessen Die induktiven Miniatur Wegaufnehmer der Typenreihe WI sind für den Betrieb an 4,8 KHz Trägerfrequenzverstärkern vorgesehen. Das Messprinzip entspricht dem Differential Drossel Prinzip. Das Messprinzip basiert auf einer aktiven Halbbrücke, die intern zu einer Voll brückenschaltung ergänzt ist. Die Wegaufnehmer können daher im Vollbrüc kenbetrieb und im Halbbrückenbetrieb eingesetzt werden.
(maximal 200m). Voraussetzung dafür ist die Verwendung eines hochwertigen, kapazitätsar men Messkabels. Dabei greifen die zusätzlichen Fühlerleitungen (HBM Farben grau und grün) die Spannung am Aufnehmeranschluss ab und führen sie an den Sechsleiter Messverstärker zurück. Dieser regelt die Spannung so aus, dass sie verlustfrei am Aufnehmer ansteht.
5.1 Justage Mittelstellung Tasterausführung (WI/2mm−L, WI/5mm−L, WI/10mm−L) Durch Federkraft an den Anschlag gedrückt, befindet sich der Taster in Ruhe stellung. Der Anhub bis zum Messbereichsanfang beträgt ca. 0,5 mm. Hier hat der Aufnehmer sein maximales negatives Ausgangssignal. Dem Anhub folgt der Nennmessbereich, in dessen Mitte der elektrische Null punkt liegt.
Anhub verstellen: • Lösen Sie die Innensechskantschraube in der Bohrung der Sechskant− Mutter mit einem Sechskantschraubendreher SW 1,3 mm (1) Sechskantmutter Innensechskantschraube • Halten Sie den Tastbolzen während des Justiervorgangs vorne an der Tast spitze fest (2). • Justieren Sie den Anhub durch Drehen der Sechskantmutter (3) mit Gabel schlüssel und Innensechskantschlüssel und sichern Sie anschliessend mit der Innensechskantschraube die Mutter (1) gegen Verdrehen.
5.4 Messzirkel Mit Messzirkel ist die Summe aller Abmessungen zu verstehen, die in die Wegmessung eingehen, d.h. die Abmessungen von • Aufnehmer • Kern bzw. Tastbolzen • Werkstück • Werkstückhalterung • Halterung des Aufnehmers Temperaturänderungen verschieben das Nullsignal des induktiven Messsy stems um einen geringen Betrag.
Potentialunterschieden im Erdsystem bzw. Mehrfacherdung der Messkette Potenzialunterschiede durch kapazitive Einflüsse Schwingungen 6.1 Schirmungskonzept Die komplette Messkette wird bei Verwendung des HBM Schirmungskonzept Greenline und durch geeignete Führung des Kabelschirmes von einem Fara day‘schen Käfig vollständig umschlossen (siehe auch Sonderdruck G36.35.0 Greenline Schirmungskonzept).
Abmessungen Position bei eingefahrener Taststange SW 5 Kunststoffverguss +0,05 Ø8 ø3 ø5,7 Messeinsatz mit Gewinde M 2,5 nach DIN 878 Hartmetallkugel 1/8" Anfangsstellung nach DIN 7168 grob Abb. 7.1: WI/2mm−T A1028 3.1 de/en/fr...
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Position bei eingefahrener Taststange SW 5 Kunststoffverguss +0,05 Ø8 ø3 ø5,7 Messeinsatz mit Gewinde M 2,5 nach DIN 878 Hartmetallkugel 1/8" Anfangsstellung nach DIN 7168 grob Abb. 7.2: WI/5mm−T A1028 3.1 de/en/fr...
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Position bei eingefahrener Taststange SW 5 Kunststoffverguss +0,05 Ø8 ø3 ø5,7 Messeinsatz mit Gewinde M 2,5 nach DIN 878 Hartmetallkugel 1/8" Anfangsstellung nach DIN 7168 grob Abb. 7.3: WI/10mm−T A1028 3.1 de/en/fr...
Technische Daten Aufnehmertyp WI/2mm−T WI/5mm−T WI/10mm−T Nennmessweg (Nennmessspanne) Nennausgangsspanne (zwischen Anfangs mV/V punkt und Endpunkt bei unbelastetem Aus gang) Nennsignal am Anfangspunkt mV/V −40 Nennsignal am Endpunkt mV/V Toleranz der Nennausgangsspanne "1 Nullsignal Das Ausgangssignal ist Null bei Stellung des Tauchankers oder Tasters in der Mitte des Messbereiches Nullsignal Einstelltoleranz mV/V...
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Aufnehmertyp WI/2mm−T WI/5mm−T WI/10mm−T Belastbarkeit mit mechanischem Schock Blatt 26 (typgeprüft − 1000 Anzahl der Schocks (je Richtung) Schockbeschleunigung Schockdauer − Sinushalbwelle Schockform Federkonstante N/mm 0,05 0,05 Federkraft im Anfangspunkt Federkraft im Endpunkt 1,05 Max. zulässige Beschleunigung der Tastspitze bzw. Tauchanker, ca. Grenzfrequenz der Tastspitze bei "1 mm Hub, ca.