Fortsetzung
Der SFB54 ist sehr umfangreich. Die genaue Beschreibung des SFB54 kann
der Hilfe in Step7 entnommen werden. Für die Parametrierung des
Bausteins sind einige Dinge zu beachten, die im Folgenden kurz aufgezählt
werden:
Als Mode kann 1 oder 2 gewählt werden. Im Mode 1 ist die Adresse am
F_ID-Eingang egal. Im Mode 2 wird die auslösende Adresse mit einer
statischen Fehleradresse am F_ID verglichen. Ist sie identisch, wird der
Fehler ausgelesen.
In der gezeigten Parametrierung nach Abbildung „OB82" (siehe bildliche
Darstellung auf der vorherigen Seite) ist die Wahl egal. es wird immer der
Fehler ausgelesen, da die Vergleichsadresse an F_ID im Mode 2 dynamisch
erzeugt wird durch Auslesen der Variable „OB82_MDL_ADDR" des OB82
wie oben beschrieben. Sollen aber nur Fehler einer bestimmten
Komponente ausgelesen werden, so ist an dieser Stelle eine statische
Adresse in 32Bit-Format einzutragen.
Ein weiterer wichtiger Wert für den Input ist MLEN, welcher die Größe des
Fehlerspeichers (AINFO) in Byte beschreibt. Er wird berechnet nach:
27Byte+Länge des erwarteten Fehlerworts + 2Byte. Die ersten 27Byte sind
allgemeine Informationen. Ab Byte 28 folgen die Hersteller-spezifischen
Alarme, gefolgt von einem leeren Puffer von zwei Byte. Diese Regel ist keine
Vorgabe von Siemens, sondern als zweckmäßig ermittelt worden bei
eigenen Versuchen mit dem SFB54. Ist die Größe zu klein, kann der Fehler
nicht ausgelesen werden, da die Eintragung des herstellerspezifischen
Fehlers erst ab Byte 28 beginnt.
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46 Betriebsanleitung INVEOR Feldbus Profinet | DOC01454308 | 2014-04 | V2.00DE