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Lauda Microcool MC 2000 Betriebsanleitung

Umlaufkühler mit natürlichem kältemittel
Inhaltsverzeichnis
Betriebsanleitung
Microcool
MC 350, MC 600, MC 1200, MC 2000
Umlaufkühler mit natürlichem Kältemittel
Vor Beginn aller Arbeiten Anleitung lesen!
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Inhaltsverzeichnis
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Inhaltszusammenfassung für Lauda Microcool MC 2000

  • Seite 1 Betriebsanleitung Microcool MC 350, MC 600, MC 1200, MC 2000 Umlaufkühler mit natürlichem Kältemittel Vor Beginn aller Arbeiten Anleitung lesen! V1R25...
  • Seite 2 Hersteller: LAUDA DR. R. WOBSER GMBH & CO. KG Laudaplatz 1 97922 Lauda-Königshofen Deutschland Telefon:  +49 (0)9343 503-0 E-Mail:  info@lauda.de Internet:  https://www.lauda.de Originalbetriebsanleitung Q4DA-E_13-039, 1, de_DE   © LAUDA 2025 17.12.2025 2 / 65 Microcool...
  • Seite 3: Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis Sicherheit....................................6 Allgemeine Sicherheitshinweise..........................6 Pflichten des Betreibers............................... 6 Grenzen des Geräts............................... 7 1.3.1 Verwendung..............................7 1.3.2 Umweltanforderungen..........................7 1.3.3 Zeitliche Grenzen............................8 EMV-Anforderungen..............................8 Verbot von Änderungen am Gerät..........................8 Natürliche Kältemittel..............................8 Anforderungen an die Temperierflüssigkeit....................... 8 Werkstoffe und Materialien............................
  • Seite 4 LAUDA Temperierflüssigkeiten..........................29 Stromversorgung herstellen............................30 Gerät einschalten und mit Temperierflüssigkeit füllen.................... 31 Pumpendruck einstellen............................. 33 Betrieb....................................34 Allgemeine Warnhinweise und Sicherheitshinweise....................34 Gerät einschalten................................ 35 Grundanzeige und Menüpunkte..........................35 Anzeigen im Display..............................38 Temperatursollwert festlegen............................ 38 Temperaturgrenzwerte einschränken........................39 Zeitschaltuhr konfigurieren............................
  • Seite 5 Kälteaggregat................................59 11.3 Kältemittel und Füllmenge............................59 11.4 Hydraulikkreislauf............................... 60 11.5 Spannungsabhängige Daten............................60 Allgemeines..................................61 12.1 Urheberschutz................................61 12.2 Technische Änderungen............................. 61 12.3 Kontakt LAUDA................................61 12.4 Konformitätserklärung..............................61 12.5 Warenrücksendung und Unbedenklichkeitserklärung.................... 63 Index..................................... 64 Microcool 5 / 65...
  • Seite 6: Sicherheit

    Geht die Betriebsanleitung verloren, kontaktieren Sie den LAUDA Service Temperiergeräte. Die Kontaktdaten finden Sie in Ä Kapitel 12.3 „Kontakt LAUDA“ auf Seite 61 . Durch die Verwendung des Geräts resultieren Gefahren durch hohe oder tiefe Temperaturen, Feuer und durch Anwendung elektrischer Energie. Die Gefahren des Geräts sind soweit möglich konstruktiv entsprechend zutreff-...
  • Seite 7: Grenzen Des Geräts

    Insbesondere die Anwendung von gesetzlichen Vorschriften zur Betriebssi- cherheit sind zu beachten. 1.3  Grenzen des Geräts 1.3.1  Verwendung Bestimmungsgemäße Verwendung Das vorliegende Gerät darf ausschließlich zum Temperieren und Fördern von nichtbrennbaren Temperierflüssigkeiten in einem geschlossenen Kreislauf verwendet werden. Vernünftigerweise vorhersehbare Fehlan- Unter anderem gelten die folgenden Verwendungen als vernünftigerweise wendung vorhersehbare Fehlanwendung:...
  • Seite 8: Zeitliche Grenzen

    Verbot von Änderungen am Gerät Jegliche technische Modifikation am Gerät durch den Nutzer ist untersagt. Jegliche Konsequenzen daraus sind nicht durch den Kundendienst oder die Produktgarantie abgedeckt. Servicearbeiten dürfen nur vom LAUDA Service oder einem von LAUDA autorisierten Servicepartner durchgeführt werden. 1.6 ...
  • Seite 9: Werkstoffe Und Materialien

    Im Sicherheitsdatenblatt der Temperierflüssigkeit sind mögliche Gefahren und entsprechende Sicherheitsmaßnahmen im Umgang mit der Flüssigkeit spezifiziert. Das Sicherheitsdatenblatt der Temperierflüs- sigkeit ist daher für die bestimmungsgemäße Verwendung des Geräts heranzuziehen. Möchten Sie eigene Temperierflüssigkeiten verwenden, prüfen Sie, dass die Flüssigkeiten für die verbauten Werkstoffen und Materialien geeignet sind.
  • Seite 10: Aufbau Der Warnhinweise

    Schutzbrille Für bestimmte Tätigkeiten ist eine Schutzbrille erforderlich. Die Schutzbrille muss der Norm DIN EN 166 entsprechen. Die Brille muss dichtschließend und mit Seitenschildern ausgestattet sein. Schutzhandschuhe Für bestimmte Tätigkeiten sind Schutzhandschuhe erforderlich. Die Schutz- handschuhe müssen der Norm DIN EN ISO 374-1 entsprechen. Die Schutzhandschuhe müssen chemikalienbeständig sein.
  • Seite 11 Signalwort Bedeutung GEFAHR! Diese Kombination aus Symbol und Signalwort weist auf eine unmit- telbar gefährliche Situation hin, die zum Tod oder zu schweren Ver- letzungen führt, wenn sie nicht gemieden wird. WARNUNG! Diese Kombination aus Symbol und Signalwort weist auf eine möglicher- weise gefährliche Situation hin, die zum Tod oder zu schweren Verlet- zungen führen kann, wenn sie nicht...
  • Seite 12: Auspacken

    Sie unverzüglich den Spedi- teur, damit ein Schadensprotokoll erstellt und eine Über- prüfung des Transportschadens erfolgen kann. Verstän- digen Sie ebenfalls unverzüglich den LAUDA Service Temperiergeräte. Kontaktdaten finden Sie in Ä Kapitel 12.3 „Kontakt LAUDA“ auf Seite 61 Tab. 2: Serienmäßig enthaltenes Zubehör Gerätetyp...
  • Seite 13: Gerätebeschreibung

    3  Gerätebeschreibung 3.1  Gerätetypen Die Typenbezeichnung der Geräte setzt sich aus den folgenden Bestand- teilen zusammen Bestandteil Beschreibung Microcool <Zahl>, zum Beispiel Angabe der Kälteleistung in Watt Verfügbare Gerätetypen Gerätetyp Beschreibung MC 350 Luftgekühltes Tischgerät mit einer Kälteleistung von 350 Watt MC 600 Luftgekühltes Gerät zur Bodenaufstellung mit einer Kälteleistung von 600 Watt.
  • Seite 14: Aufbau Des Umlaufkühlers

    3.2  Aufbau des Umlaufkühlers Hinweis: Die Abbildungen zeigen teilweise Geräte in unterschiedlichen Gehäuse-Ausführungen. Dies hat keinen Einfluss auf die Bedienung. Frontseite MC 350 Abb. 1: Übersicht der Frontseite Einfüllstutzen mit Deckel Niveauanzeige Bedieneinheit Frontblende mit Lüftungsöffnungen Vier Standfüße 14 / 65 Microcool...
  • Seite 15 Rückseite MC 350 Abb. 2: Übersicht der Rückseite Überlaufstutzen Pumpenanschluss Vorlauf Pumpenanschluss Rücklauf Typenschild Alarmausgang RS 232-Schnittstelle Netzanschluss Entleerungsschraube Lüftungsöffnungen Microcool 15 / 65...
  • Seite 16 Frontseite MC 600, MC 1200, MC 2000 Abb. 3: Übersicht der Frontseite Einfüllstutzen mit Deckel Niveauanzeige Bedieneinheit Manometer Frontblende mit Lüftungsöffnungen Vier Rollen mit Feststellbremsen 16 / 65 Microcool...
  • Seite 17 Rückseite MC 600, MC 1200, MC 2000 Abb. 4: Übersicht der Rückseite Pumpenanschluss Vorlauf Bypass-Stellrad (ab MC 600) Pumpenanschluss Rücklauf Überlaufstutzen Typenschild RS 232-Schnittstelle Alarmausgang Netzanschluss Entleerungsschraube 10 Lüftungsöffnungen Microcool 17 / 65...
  • Seite 18: Bedienelemente

    Bedieneinheit Display LEDs Displaytasten Netzschalter Abb. 5: Bedieneinheit 3.3  Bedienelemente 3.3.1  Netzschalter Der Netzschalter kann in die folgenden Positionen gebracht werden: Mit der Position [I] wird das Gerät eingeschaltet. Mit der Position [O] wird das Gerät ausgeschaltet. 3.3.2  Displaytasten Pfeiltaste oben Eingabetaste Pfeiltaste unten Mit den Displaytasten können Funktionen im Display des Geräts gesteuert werden.
  • Seite 19: Funktionselemente

    3.4  Funktionselemente 3.4.1  LEDs zur Funktionsanzeige Gelbe LED Blaue Kälte-LED Rote Fehler-LED Jedes Gerät verfügt über drei LEDs mit den folgenden Funktionen: Die gelbe LED leuchtet, wenn Kryo 30 als Temperierflüssigkeit not- wendig wird. Die blaue Kälte-LED zeigt an, ob das Kälteaggregat aktiv ist. Die rote Fehler-LED leuchtet bei Gerätestörungen.
  • Seite 20: Manometer

    3.4.3  Manometer Die Gerätetypen mit Bypass verfügen über ein Manometer zum Ablesen des eingestellten Pumpendrucks. Der Pumpendruck wird mit dem Bypass- Stellrad reguliert. Das Bypass-Stellrad ist an der Geräterückseite. Abb. 8: Manometer 3.4.4  Niveauanzeige Über die Niveauanzeige kann der Füllstand der Temperierflüssigkeit im Kreislauf abgelesen werden.
  • Seite 21: Schnittstellen

    Technische Angaben zum Kälteaggregat finden Sie in Ä Kapitel 11.2 „Kälteaggregat“ auf Seite 59 3.4.6  Schnittstellen Beachten Sie Folgendes: Die an den Kleinspannungseingängen und Kleinspannungsausgängen angeschlossenen Einrichtungen müssen gegenüber berührungsgefährli- chen Spannungen eine sichere Trennung gemäß DIN EN 61140 auf- weisen. Zum Beispiel durch doppelte oder verstärkte Isolierung gemäß DIN EN 60730-1 oder DIN 60950-1.
  • Seite 22: Typenschild

    3.5  Typenschild In der nachfolgenden Tabelle sind die Angaben des Typenschilds näher erläu- tert. Bestimmte Angaben sind abhängig von eingebauten Geräteoptionen. Diese Angaben sind mit einem entsprechenden Zusatz vermerkt. Angabe Beschreibung Type: Gerätetyp Part No.: Bestellnummer des Geräts Serial No.: Seriennummer des Geräts Refrigerant: Bezeichnung des in der Kältemaschine verwen-...
  • Seite 23: Vor Der Inbetriebnahme

    4  Vor der Inbetriebnahme 4.1  Gerät aufstellen Für die Geräte gelten ganz bestimmte Aufstellbedingungen. Diese Aufstell- bedingungen sind zum größten Teil in den technischen Daten des Geräts spezifiziert. Nähere Informationen zu den technischen Daten finden Sie in Ä Kapitel 11.1 „Allgemeine Daten“ auf Seite 58 Zusätzliche Aufstellbedingungen sind im Folgenden beschrieben.
  • Seite 24: Externe Applikation

    WARNUNG! Überdruckgefährdung durch zu hohe Umgebungstemperatur Verletzung, Austritt von Kältemittel, Feuer Beachten Sie die zulässige Umgebungstemperatur und  Lagertemperatur. Stellen Sie das Gerät an eine geeignete Stelle im Raum. Stellen Sie Tischgeräte auf einen geeigneten Tisch. Tragen Sie hierzu das Gerät, indem Sie unter das Gerät fassen. Stellen Sie Geräte zur Bodenaufstellung auf einen geeigneten Untergrund.
  • Seite 25 Zugelassene Schläuche, Adapter und Schlauchschellen Tab. 3: Schläuche, nicht isoliert Außen- Lichte Tempera- Schlauch- maximaler zulässiger durch- Bestell- Weite Ø in turbereich tülle Druck messer in nummer in °C Geräte mit einem maxi- EPDM-Schlauch 10 mm malen Pumpendruck von 10 – 90 RKJ 111 <...
  • Seite 26: Eine Applikation Anschließen

    Isolierung Bestell- Temperaturbereich in °C Lichte Weite Ø in mm Wandstärke in mm Passend für Schlauch nummer RKJ 009 -50 – 110 RKJ 031 RKJ 013 -50 – 110 RKJ 032 Tab. 6: Adapter, passend für MC 600, MC 1200 und MC 2000 Bezeichnung Beschreibung Bestellnummer...
  • Seite 27 WARNUNG! Austritt von Temperierflüssigkeit während des Betriebs durch offene Applikation Verbrühung, Erfrierung Verwenden Sie nur hydraulisch geschlossene Applikationen.  WARNUNG! Bersten der externen Applikation durch zu hohen Druck Verbrühung, Erfrierung Bei tieferliegender, druckempfindlicher externer Applika-  tion beachten Sie auch den zusätzlichen Druck, der sich aus dem Höhenunterschied zwischen Applikation und Gerät ergibt.
  • Seite 28 WARNUNG! Verwendung ungeeigneter Temperierflüssigkeit Feuer, Mutation, Vergiftung, Umweltgefährdung, Geräte- schaden Es werden Temperierflüssigkeiten von LAUDA empfohlen.  Möchten Sie eigene Temperierflüssigkeiten verwenden,  müssen Sie prüfen, dass die Flüssigkeiten für die verbauten Werkstoffe und Materialien geeignet sind. Die Temperier- flüssigkeit muss mit einem Korrosionsschutz ausgestattet sein.
  • Seite 29: Inbetriebnahme

    5  Inbetriebnahme 5.1  LAUDA Temperierflüssigkeiten Beachten Sie Folgendes: Die Temperierflüssigkeiten decken jeweils einen empfohlenen Tempera- turbereich ab und müssen für den Temperaturbereich Ihrer Anwendung geeignet sein. An der unteren Grenze des Temperaturbereichs wird die Temperierflüs- sigkeit viskoser und beeinflusst Temperaturkonstanz, Pumpen- und Käl- teleistung.
  • Seite 30: Stromversorgung Herstellen

    Das Wasser muss frei von Verunreinigungen sein. Ungeeignet sind eisenhaltiges Wasser wegen Rostbildung, unbehandeltes Flusswasser wegen Algenbildung. Die Zugabe von Ammoniak ist nicht erlaubt. 5.2  Stromversorgung herstellen GEFAHR! Transportschaden Stromschlag Prüfen Sie das Gerät vor Inbetriebnahme genau auf Trans-  portschäden! Nehmen Sie das Gerät niemals in Betrieb, wenn Sie einen ...
  • Seite 31: Gerät Einschalten Und Mit Temperierflüssigkeit Füllen

    Personal: Bedienpersonal Beachten Sie: Der Netzstecker des Geräts dient als netztrennendes Bauteil. Der Netzstecker muss leicht erkennbar und leicht zugänglich sein. Schließen Sie das Gerät nur an eine Steckdose mit Schutzleiter (PE) Hinweis für gebäudeseitige Elektroinstalla- Die Geräte müssen installationsseitig mit einem maximal 16 Ampere tion: Leitungsschutzschalter abgesichert werden.
  • Seite 32 VORSICHT! Austritt von Temperierflüssigkeit Ausrutschen oder Stürzen Entleerungshahn muss geschlossen sein.  Stellen Sie die Dichtheit aller Hydraulikverbindungen  sicher. Personal: Bedienpersonal Schutzausrüstung: Schutzbrille Arbeitsschutzkleidung Schutzhandschuhe Sie haben die externe Applikation bereits angeschlossen, wie in den Kapiteln Ä Kapitel 4.2.1 „Schläuche“ auf Seite 24 und Ä Kapitel 4.2.2 „Eine Appli- kation anschließen“...
  • Seite 33: Pumpendruck Einstellen

    Füllstand zu gering (Unterniveau) Schalten Sie das Gerät mit dem Netzschalter ein. Es ertönt ein Signalton. Es wird die Softwareversion im Display  FILL im Display angezeigt. Bei Unterni- angezeigt. Danach wird veau wird die Pumpe und das Kälteaggregat nicht gestartet. Füllen Sie das Gerät mit Temperierflüssigkeit auf.
  • Seite 34: Betrieb

    6  Betrieb 6.1  Allgemeine Warnhinweise und Sicherheitshinweise WARNUNG! Undichtigkeit des Kältekreislaufs Verbrennung, Feuer Verwenden Sie keine korrosiven Temperierflüssigkeiten.  WARNUNG! Unkontrolliert laufender Kältekreis oder Pumpe trägt Wärme ins Bad ein Verbrennung Verwenden Sie keine brennbaren Temperierflüssigkeiten.  Bei temperaturempfindlicher Applikation, mit einer zuläs- ...
  • Seite 35: Gerät Einschalten

    Netzschalter (Circuit Breaker) hat nur eine Sicherungsfunktion. VORSICHT! Beschränkung der Bedienung oder Einrichtung Ergonomische Beeinträchtigung Positionieren Sie den LAUDA Thermostaten auf einem  Tisch, einem Podest oder dem Boden, sodass Sie alle Bedienelemente (Anschlüsse, Schnittstellen, Display, Tas- tatur) optimal bedienen können.
  • Seite 36 Am ausgewählten Menüpunkt drücken Sie die Eingabetaste. Die Anzeige blinkt.  Mit den Pfeiltasten können Sie den Wert bzw. die Einstellung verän- dern. Den geänderten Wert bzw. die geänderte Einstellung übernehmen Sie sofort durch Drücken der Eingabetaste. Falls Sie länger als 4 Sekunden keine Taste gedrückt haben, werden geänderte Werte bzw.
  • Seite 37 Abb. 11: Menü Microcool 37 / 65...
  • Seite 38: Anzeigen Im Display

    6.4  Anzeigen im Display Grundanzeige Die Grundanzeige ist die Anzeige im Display, die angezeigt wird, sofern keine anderen Operationen wie das Konfigurieren von Einstellungen vorge- nommen werden. In der Grundanzeige wird die Ist-Temperatur des Geräts in °C angezeigt. Abb. 12: Grundanzeige Menü Über die Eingabetaste kann das Menü...
  • Seite 39: Temperaturgrenzwerte Einschränken

    Personal: Bedienpersonal Wählen Sie den Menüpunkt zum Festlegen des Temperatursollwerts. Legen Sie den Sollwert fest. Liegt der eingegebene Sollwert außerhalb der einge- stellten Temperaturgrenzwerte kann der Wert nicht über- Abb. 13: Sollwerteingabe nommen werden. Der Editiermodus ist aktiv. Zudem wird ein akustisches Signal ausgegeben. Sie können den Soll- wert erneut eingeben.
  • Seite 40: Zeitschaltuhr Konfigurieren

    Unterer Temperaturgrenzwert Personal: Bedienpersonal Wählen Sie den Menüpunkt für den unteren Temperaturgrenzwert. Bestätigen Sie mit der Eingabetaste. Legen Sie den unteren Grenzwert fest. Abb. 15: Unterer Grenzwert Der Minimalwert der unteren Grenze ist 5 °C bei Ver- wendung von Aqua 90, -15 °C bei Verwendung von Kryo 30.
  • Seite 41 Auto-Shut-Down konfigurieren Wählen Sie den Menüpunkt zum Festlegen des Auto-Shut-Down. Bestätigen Sie mit der Eingabetaste. Legen Sie die Zeitspanne fest, bis zu der das Gerät in Stand-by geschaltet werden soll. Abb. 16: Auto-Shut-Down Möchten Sie den festgelegten Wert nicht übernehmen, warten Sie ca. 4 Sekunden. Das Display springt automat- isch in die Grundanzeige zurück.
  • Seite 42: Rs 232-Schnittstelle

    Sie haben die folgenden Optionen: Wollen Sie die verbleibende Zeitspanne lediglich anzeigen, warten Sie ca. 4 Sekunden. Die Grundanzeige wird wieder angezeigt. Um die verbleibende Zeitspanne zu bearbeiten, stellen Sie die Zeitspanne entsprechend ein. Bestätigen Sie mit der Eingabe- taste. Zurücksetzen Wählen Sie den Menüpunkt für den Auto-Shut-Down oder Auto- Start.
  • Seite 43: Protokoll

    Bestätigen Sie mit der Eingabetaste. Ihre Eingabe wird nach ca. 4 Sekunden automatisch übernommen. 6.8.2  Protokoll Protokoll RS 232 Beachten Sie Folgendes: Die Schnittstelle arbeitet mit 1 Stoppbit, ohne Paritätsbit und mit 8 Datenbits. Übertragungsgeschwindigkeit wahlweise: 2400, 4800, 9600 (Werks- einstellung) oder 19200 Baud. Die RS 232-Schnittstelle kann mit oder ohne Hardware-Handshake (RTS/CTS) betrieben werden.
  • Seite 44: Lesebefehle

    Beachten Sie Folgendes: Mit Hardware-Handshake: Beim Anschluss eines Thermostaten an den PC ein 1:1 und kein Null-Modem-Kabel verwenden. Die RS 232- Schnittstelle ist mit einem 1:1 kontaktierten Kabel direkt am PC anschließbar. Ohne Hardware-Handshake: Entsprechende Betriebsart am PC ein- stellen. Geschirmte Anschlussleitungen verwenden. Abschirmung mit Steckergehäuse verbinden.
  • Seite 45: Schreibbefehle

    ID Funktion Einheit, Auf- Befehl lösung 27 Begrenzung Vorlauftemperatur TiH (oberer Grenzwert) Hi [°C] IN_SP_04 29 Begrenzung Vorlauftemperatur TiL (unterer Grenzwert) Lo [°C] IN_SP_05 Tab. 11: Status ID Funktion Einheit Befehl 107 Gerätetyp (Beispiel Antwort: "MC") [–] TYPE 130 Gerätestatus: 0 = OK / -1 = Störung [–] STATUS 131 Störungsdiagnose;...
  • Seite 46: Alarmausgang

    Beachten Sie Folgendes: Für ”_“ ist auch ” “ (Leerzeichen) zulässig. Antwort vom Thermostat ”OK“ oder bei Fehler ”ERR_X“. Tab. 13: Temperatur ID Funktion Einheit Befehl 1 Sollwert Temperatur [°C] OUT_SP_00_XXX.XX 26 Begrenzung Vorlauftemperatur TiH (oberer Grenzwert) [°C] OUT_SP_04_XXX 28 Begrenzung Vorlauftemperatur TiL (unterer Grenzwert) [°C] OUT_SP_05_XXX Tab. 14: Status...
  • Seite 47: Schnittstelle Alarmausgang (Potentialfreier Kontakt)

    Zur zusätzlichen Ausgabe eines elektrischen Signals für Warnungen, wählen Sie die folgende Option. Möchten Sie den festgelegten Wert nicht übernehmen, warten Sie ca. 4 Sekunden. Das Display springt automat- Abb. 22: Option mit zusätzlicher Warnung isch in die Grundanzeige zurück. Bestätigen Sie mit der Eingabetaste. Die Bestätigung des Werts muss innerhalb von 4 Sekunden nach der letzten Eingabe erfolgen.
  • Seite 48: Offset Des Temperaturfühlers Eingeben

    CAL das Offset (das ist der additive Teil der Kennlinie) der internen punkt Messkette justiert werden. Es ist ein kalibriertes Referenzthermometer (z.B. aus der LAUDA DigiCal Reihe) erforderlich, das dem gewünschten Genauigkeitsgrad entspricht. Sonst sollte die Werkskalibrierung nicht verändert werden.
  • Seite 49 Personal: Bedienpersonal Wählen Sie den Menüpunkt zum Wiederherstellen der Werkseinstel- lung. Bestätigen Sie (kurz) mit der Eingabetaste. Halten Sie anschließend die Eingabetaste für ca. 3 Sekunden Abb. 25: Werkseinstellung gedrückt. donE angezeigt. Die Werkseinstellung ist wieder- Im Display wird  hergestellt. Microcool 49 / 65...
  • Seite 50: Instandhaltung

    7  Instandhaltung 7.1  Warnhinweise Instandhaltung GEFAHR! Kontakt mit spannungsführenden oder bewegten Teilen Stromschlag, Stoß, Schneiden, Quetschen Vor jeglichen Instandhaltungsarbeiten muss das Gerät vom  Netz getrennt werden. Instandhaltungsarbeiten dürfen nur von Fachkräften durch-  geführt werden. WARNUNG! Kontakt mit kalter Temperierflüssigkeit Erfrierung Bringen Sie die Temperierflüssigkeit vor dem Entleeren auf ...
  • Seite 51: Gerät Reinigen

    Intervall Instandhaltungsarbeit nach Bedarf, spätestens Prüfung des äußeren Zustands des Geräts auf Beschädigung und Standfestigkeit. jährlich zwanzigjährig Austausch von sicherheitsrelevanten elektrischen und elektromechanischen Komponenten. Dies beinhaltet den Circuit Breaker. 7.3  Gerät reinigen GEFAHR! Eindringen von Feuchtigkeit/Reinigungsmittel in das Gerät Stromschlag Verwenden Sie ein leicht feuchtes Tuch für die Reinigung.
  • Seite 52: Temperierflüssigkeit Prüfen

    Personal: Bedienpersonal Schalten Sie das Gerät aus. Nehmen Sie die Frontblende ab, indem Sie mit beiden Händen unten anfassen und das Gitter nach vorne ziehen. Um Schäden zu vermeiden, nehmen Sie die Frontblende langsam und vorsichtig ab. Kehren oder saugen Sie den Verflüssiger ab. Setzen Sie die Frontblende wieder vorsichtig ein.
  • Seite 53: Störungen

    Schalten Sie im Fehlerfall das Gerät am Netzschalter aus. Tritt nach Ein- schalten des Geräts der Fehler erneut auf, notieren Sie sich den Fehlercode und kontaktieren Sie den LAUDA Service Temperiergeräte. Kontaktdaten finden Sie in Ä Kapitel 12.3 „Kontakt LAUDA“ auf Seite 61. Microcool 53 / 65...
  • Seite 54: Übersicht Über Alarme

    Fehler werden mit einem E und einer fortlaufenden dreistel- ligen Nummer symbolisiert. 8.3  Übersicht über Alarme Alarme sind sicherheitsrelevant. Die Komponenten des Geräts wie beispiels- weise die Pumpe schalten sich ab. Es wird ein Zweiklang-Signalton vom Gerät ausgegeben. Zudem leuchtet die rote LED am Gerät. Ausgabe im Display Beschreibung Mögliche Abhilfe...
  • Seite 55: Übersicht Über Warnungen

    8.4  Übersicht über Warnungen Warnungen sind nicht sicherheitsrelevant. Das Gerät läuft weiter. Es wird für kurze Zeit ein Dauerton vom Gerät ausgegeben. Warnungen werden periodisch ausgegeben. Bei bestehender Störung werden Sie daher an die Störung erinnert. Anzeige im Display Beschreibung Bei einer Unterniveau-Warnung befindet sich der Füllstand der Temperierflüs- sigkeit unter der Minimalgrenze.
  • Seite 56: Außerbetriebnahme

    9  Außerbetriebnahme 9.1  Gerät entleeren Personal: Bedienpersonal WARNUNG! Kontakt mit kalter Temperierflüssigkeit Erfrierung Bringen Sie die Temperierflüssigkeit vor dem Entleeren auf  Raumtemperatur. Beachten Sie zusätzlich Folgendes: Beachten Sie die Vorschriften zur Entsorgung der benutzten Tem- perierflüssigkeit. Schalten Sie das Gerät aus. Lassen Sie das Gerät und die Temperierflüssigkeit auf Raumtempe- ratur abkühlen beziehungsweise erwärmen.
  • Seite 57: Entsorgung

    10  Entsorgung 10.1  Kältemittel entsorgen GEFAHR! Unkontrolliertes Entweichen von Kältemittel Explosion, Verbrennung, Feuer Entsorgen Sie keinen unter Druck stehenden Kältekreislauf.  Die Entsorgung ist nur durch zertifizierte Fachkräfte  erlaubt, die für den Umgang mit brennbaren Kältemitteln ausgebildet sind. Typ und Füllmenge des Kältemittels sind auf dem Typenschild ersichtlich.
  • Seite 58: Technische Daten

    11  Technische Daten 11.1  Allgemeine Daten Der Schalldruckpegel der Geräte liegt unter 70 dB. Entspre- chend der EG-Richtlinie 2006/42/EG wird der Schalldruck- pegel der Geräte daher nicht näher spezifiziert. Tab. 16: Allgemeine Daten Angabe Wert Einheit Aufstellung und Verwendung in Innenräumen --- Verwendung bis zu einer maximalen Höhe über 2.000 m dem Meeresspiegel...
  • Seite 59: Kälteaggregat

    11.2  Kälteaggregat Tab. 18: Kälteleistung   Einheit MC 350 MC 600 MC 1200 MC 2000 Kälteleistung (bei 20 °C) 1200 2000 Kälteleistung (bei 10 °C) 1050 1700 Kälteleistung (bei 0 °C) 1250 Kälteleistung (bei -10 °C) Die Kälteleistung wird bei einer bestimmten Temperatur der Temperierflüssigkeit gemessen.
  • Seite 60: Hydraulikkreislauf

    11.4  Hydraulikkreislauf Tab. 20: Hydraulikkreislauf   Einheit MC 350 MC 600 MC 1200 MC 2000 Füllvolumen 4 – 7 4 – 8 7 – 14 7 – 14 maximaler Förderstrom L/min (Wasser 20 °C) maximaler Förderdruck 0,35 1,30 1,30 1,30 (Wasser 20 °C) G ¾, Schlauch- G ¾, Schlauch- G ¾, Schlauch-...
  • Seite 61: Allgemeines

    Technische Änderungen Technische Änderungen am Gerät durch den Hersteller vorbehalten. 12.3  Kontakt LAUDA Kontaktieren Sie den LAUDA Service in den folgenden Fällen: Fehlerbehebung Technische Fragen Bestellung von Zubehör und Ersatzteilen Falls Sie anwendungsspezifische Fragen haben, wenden Sie sich an unseren Vertrieb.
  • Seite 62: Eu-Konformitätserklärung

    EN 378-2:2016 (Abl. 09.06.2017) • Bevollmächtigter für die Zusammenstellung der technischen Unterlagen: Dr. Jürgen Dirscherl, Leiter Forschung & Entwicklung Unterzeichnet für und im Namen von: LAUDA DR. R. WOBSER GMBH & CO. KG Lauda-Königshofen, 02.10.2025 Dr. Marc Stricker, Geschäftsführer (COO)
  • Seite 63: Warenrücksendung Und Unbedenklichkeitserklärung

    12.5  Warenrücksendung und Unbedenklichkeitserklärung Warenrücksendung Sie möchten LAUDA ein von Ihnen erworbenes LAUDA Produkt zurück- senden? Für die Warenrücksendung zum Beispiel zur Reparatur beziehungs- weise Reklamation benötigen Sie eine Freigabe von LAUDA in Form Return Material Authorization (RMA) oder Bearbeitungsnummer .
  • Seite 64: Index

    13  Index Füllstand gering ....... . 31 Alarm sinkt ....... . . 31 Beschreibung .
  • Seite 65 LED, gelbe ......38 Temperaturgrenzwerte festlegen ....39 Luftgekühlt Temperatursollwert festlegen .
  • Seite 68: Hersteller

    Hersteller: Laudaplatz 1 ◦ 97922 Lauda-Königshofen ◦ Deutschland Telefon: +49 (0)9343 503-0 E-Mail: info@lauda.de ◦ Internet: https://www.lauda.de...

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