Anwender-Dokumentation GFA-BASIC 3.0
DIM x(d1, [d2,...] ) Ly(d1, [d2,...] )]
DIM?(x())
Mit Hilfe des Befehls DIM können numerische und Zeichenkettenfelder
eingerichtet werden. Der Aufbau eines solchen Arrays wurde in der Ein-
führung dieses Abschnitts beschrieben.
Aus praktischer Sicht ist die mögliche Anzahl der Dimensionen des Arrays
nicht begrenzt. Die Anzahl der Array-Elemente bei mehrdimensionalen
Arrays ist insofern beschränkt, als daß die letzte Dimension kleiner als
65535 sein muß. Ebenso muß das Produkt aus der Anzahl der Feldele-
mente kleiner als 65535 sein. (So ist z.B. DIM a%(100,10,10) erlaubt, da
die letzte Dimension (10) und das Produkt aus der Anzahl der Feldele-
mente (100*10*10 = 10000) kleiner als 65535 sind.)
Mit Hilfe von OPTION BASE kann festgelegt werden, ob es ein nulltes
Array-Element gibt. In einem Array können nur Variablen desselben Typs
existieren. Das Ansprechen der Arrayelemente erfolgt über deren Indizes.
Die Funktion DIM? ermittelt, wie viele Elemente das Array hat.
Beispiel:
DIM x(10)
x(4)=3
PRINT x(LEN("Test"))
PRINT DIM?(x())
DIM
y%(2,3)
PRINT
DIM?(y%())
--> Richtet zwei Arrays ein. Schreibt in eines der Arrays einen Wert und liest ihn wieder aus.
Schreibt die Anzahl der Elemente der beiden Arrays auf den Bildschirm (11 und 12).