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Der Editor
Der Editor
Der Editor des GFA-BASIC
3.0 ist kein gewöhnlicher Text-Editor, son-
dern speziell für die Entwicklung von Programmen konzipiert. Dies zeigt
sich z.B. darin,
daß syntaktisch falsche Befehle bereits während
der
Programmerstellung
erkannt
werden.
Außerdem
werden
Befehle
in
Schleifen oder bedingten Anweisungen automatisch eingerückt und Be-
fehlsabkürzungen in den vollständigen Befehlsnamen überführt (z.B. p in
PRINT).
Beim Schreiben eines Programm-Listings wird immer dann, wenn eine
Zeile verlassen werden soll, eine Syntaxkontrolle durchgeführt. Ist der
Befehl in dieser Zeile syntaktisch nicht korrekt, so erscheint in der zweiten
Zeile die Meldung "Syntax Error". Durch das Setzen des Remark-Zeichens
(') am Zeilenanfang wird diese Zeile zum Kommentar. Danach ist es
möglich, die Zeile zu verlassen.
In jede Programmzeile kann nur ein Befehl aufgenommen werden. Hinter
diesem Befehl kann lediglich noch ein Remark-Text stehen. Dieser eine
Befehl darf nicht mehr als 255 Zeichen lang sein. Wird eine Zeile länger
als 80 Zeichen, so verschwindet ihr Anfang am linken Bildschirmrand. Es
wird also nur diese eine Zeile horizontal "gescrollt".
Beim Verlassen einer Befehlszeile wird eine Syntaxkontrolle (s.o.) durch-
geführt, die korrekte Einrückung des Befehls vorgenommen und die Zeile
formatiert. Dazu gehört z.B. das Entfernen überflüssiger Leerzeichen (z.B.
wird aus 2 + 2 dann 2+2) und das Schreiben von Befehlsworten und Va-
riablennamen
gemäß
dem
eingestellten DEFLIST.
Das voreingestellte
DEFLIST 0 führt z.B. dazu, daß alle Befehlsworte groß und alle Vari-
ablennamen klein geschrieben werden.
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