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Die Einstellungen für die Feuchteregelfunktion und den Be- und Entfeuchtungsreglertyp werden bei der Bestellung
des Lüftungsgerätes ausgewählt. Diese Einstellungen können später nur von einem Servicemitarbeiter geändert werden.
Die Feuchteregelfunktion hat zudem Vorrang vor der AQC-Funktion. Für Informationen zur Einstellung einer gewünschten
Feuchtigkeit siehe Kapitel „Steuerung und Einstellungen".
3.3. Zusätzliche Zonensteuerung (ZN)
Diese Funktion ermöglicht die Steuerung von bis zu drei verschiedenen Temperaturzonen im selben Lüftungssystem.
Die Temperatur der Hauptzone wird durch integrierte Heizer/Kühler aufrechterhalten. Die Temperatur in anderen Zonen
wird durch angeschlossene zusätzliche Zonenmodule aufrechterhalten, die zur Steuerung kanalmontierter Heiz-/Kühlge-
räte verwendet werden. Jede zusätzliche Temperaturzone wird auch einen separaten Temperatursensor und eine separate
Einstellung für die gewünschte Temperatur haben, die der Benutzer über das Bedienfeld einstellen kann.
Ein zusätzliches Zonenmodul kann auch Heiz-/Kühlgeräte steuern, die im gleichen Zuluftstrom installiert sind, wenn
mehr Heiz-/Kühlleistungsstufen erforderlich sind oder ein Vorwärmer dem Lüftungsgerät vorgeschaltet ist.
Weitere Informationen über diese Funktion und den Anschluss von Heiz-/Kühlgeräten finden Sie in der Bedienungsanlei-
tung unter „Zusätzliche Zonensteuerung C5".
Für Informationen zur Aktivierung dieser Funktion und zur Einstellung eines gewünschten Temperaturbereiches siehe
Kapitel „Steuerung und Einstellungen".
3.4. Kombinierter Wassererhitzer/Kühler
Es ist möglich, nur einen Warmwasserbereiter und eine Rohrleitungseinheit (Mischventil, Ventilstellglied, Umwälzpumpe)
sowohl zum Heizen als auch zum Kühlen zu verwenden. Damit die Funktion einwandfrei funktioniert, ist ein zusätzliches
externes Signal (z.B. von einem Thermostat) erforderlich, um zwischen Heiz- und Kühlbetrieb umzuschalten (siehe „Installa-
tionshandbuch").
Diese Funktion wird ab Werk vorbestellt und konfiguriert. Diese Funktion kann später nur von einem Servicemitarbeiter
geändert werden.
3.5. Steuerung von Direktverdampfungsvorrichtungen (DX)
Wenn die Einheit mit einer zusätzlichen Direktverdampfung (DX) bestellt wird, ist eine Funktion zur Steuerung einer ex-
ternen DX-Einheit aktiviert. Es gibt mehrere verschiedene Möglichkeiten, die DX-Einheit zu steuern:
•
Modulierte Steuerung – Das DX-Gerät wird durch ein 0..10 V-Signal gesteuert.
•
Schrittweise Steuerung – START/STOP-Typ DX-Geräte werden verwendet.
Diese Funktion wird ab Werk vorbestellt und konfiguriert. Diese Funktion kann später nur von einem Servicemitarbeiter
geändert werden.
3.6. Automatischer Druckausgleich
Wenn diese Funktion gewünscht wird, wird zusätzlich eine Abluftklappe (Luft, die aus den Räumlichkeiten abgesaugt
wird) montiert und ein Drucksensor in die C5-Steuerplatine installiert. Die Funktion hält die Druckdifferenz zwischen Zu-
und den Abluftströmen innerhalb des Lüftungsgerätes konstant, indem die Luftklappe reguliert wird. Dadurch wird sicher-
gestellt, dass die Abluft nicht in die Zuluft übertragen wird. Die Spülzone bei den Lüftungsgeräten mit Rotationswärmetau-
schern ist auch dadurch effizienter.
Falls der gewünschte Abluftvolumenstrom nicht erreicht wird (aufgrund einer falschen Auslegung oder
einem nicht fachgerechten Kanalsystem). ist es möglich, dass der Luftvolumenstrom während des Be-
triebs der automatischen Druckausgleichsfunktion verringert wird und ein Alarm für einen zu niedrigen
Luftstrom angezeigt wird. Es wird empfohlen, den Soll-Luftvolumenstromwert zu reduzieren, wenn
eine solche Situation auftritt.
Diese Funktion ist immer aktiv und darf nur von einem Servicemitarbeiter deaktiviert oder geändert werden.
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UAB KOMFOVENT behält sich Änderungen ohne vorherige Mitteilung vor
RHP PRO_user_manual_23-05