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Wärmepumpe; Schutzfunktionen - Komfovent Rhp Pro Benutzerhandbuch

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Inhaltsverzeichnis
2.11. Wärmepumpe
Alle RHP PRO Lüftungsanlagen sind mit einer integrierten Wärmepumpe ausgestattet, die sowohl im Heiz- als auch im
Kühlbetrieb arbeiten können. Ein Wärmepumpengerät besteht aus einem Rohrleitungssystem mit Kältemittel, Kompressor
(oder mehrere), zwei Heizkörpern (Verflüssiger und Verdampfer) und einer separaten Steuerelektronik (weitere Informa-
tionen zu den Komponenten der Wärmepumpe finden Sie im „Installationshandbuch"). Die Wärmepumpe wird automatisch
aktiviert, wenn ein Rotationswärmetauscher nicht in der Lage ist, die gewünschte Temperatur zu erreichen; und sie wird
abgeschaltet, sobald die gewünschte Temperatur erreicht ist.
Für den ordnungsgemäßen Betrieb einer Wärmepumpe ist ein bestimmter Luftstrom erforderlich (siehe „Installations-
handbuch" oder technisches Datenblatt Ihres Geräts), d. h. zur Gewährleistung eines effizienten Wärmeaustauschs und zur
Aufrechterhaltung des Kältemitteldrucks innerhalb der Grenzwerte. Wenn der Luftstrom unter eine Mindestgrenze fällt,
schaltet eine Wärmepumpe vorübergehend ab. Der Betrieb wird erst wieder aufgenommen, wenn der Luftstrom sich er-
höht. Steigt der Heiz-/Kühlbedarf bei ausgeschalteter Wärmepumpe, werden Zusatzheizungen/-kühlungen aktiviert
Bei laufender Wärmepumpe empfehlen wir, die Lüftungsgeräte mit einer möglichst geringen Luftmen-
gendifferenz zwischen Zu- und Abluftstrom zu betreiben. Bei hohen Strömungsungleichgewichten
(>20%) sinken Leistung und Wirkungsgrad der Wärmepumpe, daher arbeitet der Kompressor an einer
kritischen Kältemitteldruckgrenze. Dies führt zu einer reduzierten Lebensdauer und einer erhöhten
Ausfallwahrscheinlichkeit.
Zur Reduzierung des Energieverbrauchs des Lüftungsgeräts ist die Wärmepumpe nicht in Betrieb, wenn die Außenluft-
temperatur zwischen 15°C und 20°C liegt, da in diesem Fall der Rotationswärmetauscher normalerweise die gewünschte
Lufttemperatur erreichen kann.
Wenn die Wärmepumpe aufgrund eines zu geringen Luftstroms oder aufgrund von Außentemperaturgrenzwerten blockiert
ist, wird im Bedienfeld ein Symbol für das Verhindern des Wärmepumpenbetriebs angezeigt (siehe Kapitel „Bedienfeld C5.1").
Im Winter kommt es zu einer natürlichen Vereisung des Verdampfers der Wärmepumpe und zu einem automatischen
Abtauzyklus (siehe Kapitel „Schutzfunktionen").

2.12. Schutzfunktionen

Die Lüftungsanlage ist mit mehreren Schutzfunktionen ausgestattet, die den Betrieb der Anlage beeinflussen. Der Be-
diener darf diese Einstellungswerte nicht ändern. Diese Funktionen schützen das Gerät und seine Komponenten vor Be-
schädigung und gewährleisten den Schutz des Gebäudes und von Personen, wenn die Lüftungsanlage einer Gefahrensitu-
ation ausgesetzt ist.
Externe Brandmeldefunktion stoppt die Lüftungsanlage, sobald ein Signal von der Brandmeldeanlage des Gebäudes
oder von Rauchmeldern empfangen wird. Dies stoppt sofort die Belüftung und das Eindringen von Frischluft in den Brand-
bereich, um eine Brandausbreitung zu verhindern. Feueralarmmeldung wird auf einem Bedienfeld oder einem anderen
Gerät angezeigt, das zur Steuerung der Lüftungsanlage verwendet wird. Im Falle eines falschen Feueralarms, z. B. aufgrund
von Inspektionen der Brandschutzanlage, muss die Lüftungsanlage nach Ausschalten des Signals und Löschen der Feuer-
alarmmeldung neu gestartet werden. Wenn solche Tests regelmäßig durchgeführt werden, kann eine autorisierte Service-
person die Lüftungsanlage so programmieren, dass sie nach dem Ausschalten des Feueralarms im vorherigen Modus startet.
Der Anschluss des Signals der Gebäudebrandschutzanlage ist in der „Installationsanleitung" beschrieben.
Die interne Feueralarmfunktion stoppt die Lüftungsanlage, wenn ein Anstieg der Lufttemperatur im Gerät festgestellt
wird. Dies kann z. B. passieren, wenn heißer Rauch aus Brandabschnitten sowohl innerhalb als auch außerhalb des Gebäudes
in das Kanalsystem gelangt. Diese Funktion verhindert die Ausbreitung von Rauch innerhalb der Räumlichkeiten und warnt
vor einer möglichen Brandgefahr, wenn die Brandschutzanlage des Gebäudes noch nicht reagiert hat. Wenn die Lüftungs-
anlage für den Betrieb in Räumen mit hohen Temperaturen vorgesehen ist (z. B. in Trockenkammern, Bäckereien usw.), kann
diese Funktion deaktiviert werden. Dies darf nur von autorisiertem Servicepersonal durchgeführt werden.
Der Überhitzungsschutz für elektrische Heizungen besteht aus mehreren verschiedenen Regelalgorithmen. In-
tegrierte Thermostate unterbrechen die Stromzufuhr der elektrischen Heizung, wenn deren Temperatur einen kritischen
Grenzwert erreicht (z. B. bei einem Ausfall der Steuerelektronik der Heizung). Jede elektrische Heizung hat 2 Thermostate:
Automatischer Thermostat 70°C, der verhindert, dass die Heizrohre überhitzen, wenn das Heizgerät mit hoher Leistung
und niedriger Luftstromgeschwindigkeit läuft. Der Schutz wird wiederhergestellt, sobald die Heizung abkühlt und die
Thermostattemperatur sinkt. Der Heizungsbetrieb wird automatisch wiederhergestellt.
Abhängig von der Konfiguration.
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UAB KOMFOVENT behält sich Änderungen ohne vorherige Mitteilung vor
RHP PRO_user_manual_23-05
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