ITEC IDA 4-500 - 2. KONFIGURATION
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Über das Menü „Backup & Restore" können Ver-
stärkerkonfigurationsdaten in ein externes Archiv
heruntergeladen und zuvor gespeicherte Konfigurati-
onsdateien hochgeladen und vom aktuell angeschlos-
senen Verstärker übernommen werden.
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Über das Menü „Security" kann ein Passwort festge-
legt werden, um den Zugriff auf die Control Web App
des Verstärkers vor unbefugtem Zugriff zu schützen.
Passwortschutz ist besonders wichtig, wenn ein
Verstärker an ein kabelgebundenes Netzwerk ange-
schlossen ist, da für den Zugriff auf die Control Web
App kein WLAN-Passwort mehr erforderlich ist.
Hinweis: Es wird empfohlen, ein anderes Passwort für
die Control Web App als für den WLAN-Zugriff auf den
Verstärker zu verwenden
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Über das Menü „Power Management" können ver-
schiedene automatische Einschaltoptionen aktiviert
werden. Das Menü „Power Management" bietet
außerdem zeitgesteuerte Standby- und Stummschal-
n.
tungsfunktione
Hinweis: Im Eco-Modus ist das Netzwerk im Standby-Mo-
dus ausgeschaltet. Wenn Dante® für den Verstärker akti-
viert ist, verwenden Sie die Einstellungen „Audio (Digital)"
oder „Nur Netzwerk".
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Über das Menü „Output Routing" können bestimmte
Eingänge oder Zonen an die S/PDIF-Ausgänge des
Verstärkers weitergeleitet werden. Der Ausgangspegel
lässt sich ebenfalls anpassen.
Jede Zone und jeder Eingang kann an einen der digi-
talen Ausgänge weitergeleitet werden, auch Eingän-
ge, die keiner Zone aktiv zugewiesen sind. Der Status
des primären oder vorrangigen Eingangs ist irrelevant.
Der angegebene Eingang wird immer an den angege-
benen Ausgang weitergeleitet und steht nachgeschal-
teten Geräten zur Verfügung.
Hinweis: Wenn eine Zone für den digitalen S/PDIF-Aus-
gang ausgewählt ist, ist das Ausgangssignal variabel.
Wird ein Eingangssignal jedoch an einen S/PDIF-Ausgang
weitergeleitet, ist das Signal fest.
Hinweis: Die digitale Ausgangsfunktion ist besonders
nützlich, wenn Verstärker in Reihe geschaltet werden
sollen und ein bestimmter Eingang, z. B. ein zentrales
Paging-Mikrofon, an mehrere Verstärker weitergeleitet
werden soll.
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Das GPIO-Menü ermöglicht die Konfiguration der
Mehrzweck-GPIO-Schnittstellen-Pins. Eine Be-
schreibung der einzelnen Einstellungen finden Sie
unter IDA 4-500 Control.
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Das LAN-Menü ermöglicht die Konfiguration und
das Zurücksetzen der kabelgebundenen Netzwer-
koptionen und -parameter.
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Das WLAN-Menü ermöglicht die Konfiguration und
das Zurücksetzen der drahtlosen Netzwerkopti-
onen und -parameter.
IDA 4-500_DE_2025/05
2.4 Einrichtung und Signalführung
Dank ihrer netzwerkbasierten Konfigurationsfunkti-
onen bieten IDA 4-500 Verstärker eine hohe Flexibilität
hinsichtlich Quellen, Signalführung, Installationszonen
und Ausgangsmodi. Eingänge können Installationszo-
nen und diese Zonen den verfügbaren Verstärkeraus-
gängen im Low-Z- oder Hi-Z-Modus frei zugewiesen
werden.
Diese Flexibilität ermöglicht es beispielsweise, mit
einem Verstärker gleichzeitig sowohl Low-Z- als auch
Hi-Z-Lautsprecher anzusteuern oder verschiedene
Eingänge an verschiedene Ausgangszonen zu leiten.
Die folgenden Abschnitte beschreiben und veran-
schaulichen die empfohlene Vorgehensweise zur
Konfiguration der Eingangs-, Zonen- und Ausgangs-
führung. Ein allgemeines Signalflussschema ist in
Abbildung 2N dargestellt.
2.4.1 Eingangskonfiguration
Öffnen Sie das Konfigurations-Dashboard und wählen
Sie die Registerkarte „Eingang". Die Registerkarte
„Eingang" ist in Abbildung 2B dargestellt.
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Um die Standardeingangsnamen zu bearbeiten,
wählen Sie einfach das Feld „Eingangsname" aus
und geben Sie den gewünschten Wert ein.
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Definieren Sie einen Mono- oder Stereoeingang,
indem Sie die entsprechende Option auswählen.
Die Definition eines Stereoeingangs reduziert die
Anzahl der verfügbaren diskreten Eingänge.
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Wählen Sie aus dem Dropdown-Menü eine Option
für die Eingangsempfindlichkeit: +14 dB, +4 dB, -10
dB und „Mikrofon". Die Optionen +14 dB oder +4 dB
eignen sich im Allgemeinen für professionelle Audio-
quellen mit symmetrischen Ausgängen, während die
Option -10 dB besser für Consumer-Audioquellen mit
unsymmetrischen Ausgängen geeignet ist. Die Option
„Mikrofon" bietet die deutlich höhere Empfindlichkeit,
die für Mikrofone erforderlich ist.
Hinweis: Für den Anschluss sind nur dynamische Mikro-
fone geeignet. Phantomspeisung für Kondensatormikro-
fone ist nicht vorgesehen.
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Passen Sie die Eingangsverstärkung bei Bedarf mit
dem Schieberegler oder den Auf-/Ab-Symbolen an.
Die Verstärkungseinstellung dient zur Feineinstellung
des Ausgangspegels nach der ersten Inbetriebnahme.
Passen Sie den Eingangs-EQ gegebenenfalls mit
dem 5-Band-Equalizer an.
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