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Viessmann VITOCAL 200-S Bedienungsanleitung
Viessmann VITOCAL 200-S Bedienungsanleitung

Viessmann VITOCAL 200-S Bedienungsanleitung

Wärmepumpenregelung mit 7-zoll farb-touchdisplay
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Inhaltsverzeichnis
VIESMANN
Bedienungsanleitung
für den Anlagenbetreiber
Wärmepumpenregelung mit 7-Zoll Farb-Touchdisplay
VITOCAL 200-S
VITOCAL 222-S
VITOCAL 250-SH
Bitte aufbewahren!
6229810 DE
7/2025
Inhaltsverzeichnis
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Inhaltszusammenfassung für Viessmann VITOCAL 200-S

  • Seite 1 VIESMANN Bedienungsanleitung für den Anlagenbetreiber Wärmepumpenregelung mit 7-Zoll Farb-Touchdisplay VITOCAL 200-S VITOCAL 222-S VITOCAL 250-SH Bitte aufbewahren! 6229810 DE 7/2025...
  • Seite 2: Erläuterung Der Sicherheitshinweise

    Sicherheitshinweise Für Ihre Sicherheit Bitte befolgen Sie diese Sicher- heitshinweise genau, um Gefahren und Schäden für Menschen und Sachwerte auszuschließen. Erläuterung der Sicherheitshinweise Gefahr Hinweis Dieses Zeichen warnt vor Perso- Angaben mit dem Wort Hinweis enthal- nenschäden. ten Zusatzinformationen. Achtung Die Anlage enthält leicht entflammbares Dieses Zeichen warnt vor Sach- Kältemittel der Sicherheitsgruppe A2L...
  • Seite 3: Zusatzkomponenten, Ersatz- Und Verschleißteile

    Sicherheitshinweise Für Ihre Sicherheit (Fortsetzung) Sicherheitseinrichtungen nicht entfer- Verkleidungen nicht abbauen. ■ ■ nen, blockieren oder überbrücken. Anbauteile oder installiertes Zubehör ■ Keine Veränderungen an der Außen- nicht verändern oder entfernen. ■ einheit vornehmen: Rohrverbindungen nicht öffnen oder ■ Zulauf-/Ablaufleitungen und elektri- nachziehen.
  • Seite 4: Bedingungen An Den Aufstellraum

    Sicherheitshinweise Für Ihre Sicherheit (Fortsetzung) Verhalten bei Austritt von Kältemittel Verhalten bei Brand aus der Außeneinheit Gefahr Eine Niederdruckstörung kann ein Hin- Bei Feuer besteht Verbrennungsge- weis auf austretendes Kältemittel sein. fahr. Stromversorgung für alle Anlagen- ■ Gefahr komponenten von sicherer Stelle Austretendes Kältemittel kann zu aus unterbrechen.
  • Seite 5: Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis 1. Haftung ........................ 2. Zuerst informieren Symbole ....................10 Fachbegriffe ................... 10 Bestimmungsgemäße Verwendung ............10 Produktinformation ................. 11 Gerätevarianten .................. 11 ■ Aufbau und Funktion ................12 ■ Wärmepumpenregelung ..............13 ■ QR-Code für direkte WLAN-Verbindung („Access Point“) ....14 ■...
  • Seite 6 Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis Raumbeheizung/Raumkühlung mit Pufferspeicher einstellen ....30 Heizkennlinie einstellen ................. 31 Raumtemperatur vorübergehend anpassen .......... 31 „Einmal Zeitphase verlängern“ einschalten ........32 ■ „Einmal Zeitphase verlängern“ ausschalten ........32 ■ Raumtemperatur bei verlängerter Anwesenheit anpassen ....32 „Ferien zu Hause“ einschalten ............
  • Seite 7 Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis Lizenzinformationen für das integrierte Kommunikationsmodul TCU ■ abfragen ..................... 48 Lizenzinformationen von Drittkomponenten aufrufen ......49 ■ Third Party Software ................49 ■ Estrichtrocknung ..................50 Störungsmeldungen abfragen ............... 50 Störungsmeldung aufrufen ..............50 ■ Meldungslisten abfragen ................ 51 Schornsteinfeger-Prüfbe- ........................
  • Seite 8 Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis (Fortsetzung) Rücklauftemperatur ................72 ■ Sicherheitsventil ................. 72 ■ Smart Grid (SG) .................. 72 ■ Systemverbund ................... 73 ■ Temperatur-Sollwert ................73 ■ Trinkwasserfilter .................. 73 ■ Verdampfer ..................73 ■ Verdichter ................... 74 ■ Verflüssiger ..................74 ■...
  • Seite 9: Haftung

    Haftung Haftung Es besteht keine Haftung für entgangenen Gewinn, Die Haftungsbegrenzung findet keine Anwendung, ausgebliebene Einsparungen, mittelbare oder unmittel- wenn der Schaden vorsätzlich oder grob fahrlässig bare andere Folgeschäden, die aus der Benutzung der herbeigeführt wurde oder wenn eine zwingende Haf- in der Anlage integrierten WLAN-Schnittstelle oder den tung nach dem Produkthaftungsgesetz besteht.
  • Seite 10: Zuerst Informieren

    Zuerst informieren Symbole Symbole in dieser Anleitung Symbole an der Wärmepumpe Symbol Bedeutung Symbol Bedeutung Verweis auf anderes Dokument mit weiter- Warnung vor feuergefährlichen Stoffen führenden Informationen (ISO 7010 - W021) Bedienungshandbuch beachten Arbeitsschritt in Abbildungen: (ISO 7000 - 0790) Die Nummerierung entspricht der Reihen- Gebrauchsanweisung/Bedienungsanlei- folge des Arbeitsablaufs.
  • Seite 11: Produktinformation

    Bedarf zur Unterstützung der Wärmepumpe eingeschaltet. Bei Vitocal 222-S ist der Warmwasserspeicher direkt in ■ Vitocal 200-S und Vitocal 222-S verfügen über einen der Inneneinheit integriert. Dadurch benötigt Ihre in der Inneneinheit eingebauten Heizwasser-Durch- Anlage nur wenig Aufstellfläche.
  • Seite 12: Aufbau Und Funktion

    Zuerst informieren Produktinformation (Fortsetzung) Geräteübersicht Vitocal 200-S 200-S, 222-S 222-S, 250-SH Typ ...2C Typ ...2C Anzahl möglicher Heiz-/Kühlkreise Direkte Versorgung durch die Wär- 1 bis 2 1 bis 2 ■ mepumpe Versorgung über separaten Puffer- 1 bis 4 1 bis 4 1 bis 4 —...
  • Seite 13: Produktinformation

    Betriebssituation, einzeln oder gemeinsam in Betrieb. Wärmepumpenregelung Die Wärmepumpenregelung ist in die Inneneinheit Zudem ist in Viessmann One Base das integriert und regelt alle Funktionen Ihrer Anlage. Viessmann Energy Management integriert. Das Die Wärmepumpenregelung wird über ein 7-Zoll Farb- Viessmann Energy Management ermöglicht einen aus-...
  • Seite 14: Qr-Code Für Direkte Wlan-Verbindung („Access Point")

    Falls Ihre Anlage über einen separaten Pufferspeicher Inneneinheit integriert. verfügt, sind Ihre Heiz-/Kühlkreise an diesem Puffer- Bei Vitocal 200-S und Vitocal 250-SH hat Ihr Fachbe- speicher angeschlossen und werden darüber mit trieb gegebenenfalls einen separaten Warmwasser- Wärme/Kälte versorgt. In dieser Anlagenkonfiguration Speicher oder einen Heizwasser-Pufferspeicher mit sind maximal 4 Heiz-/Kühlkreise möglich.
  • Seite 15: Außentemperaturgrenzen

    Zuerst informieren Produktinformation (Fortsetzung) Außentemperaturgrenzen Luft/Wasser-Wärmepumpen nutzen die Außenluft als Um den Wärmebedarf für die Raumbeheizung und Wärmequelle. Der Betrieb ist nur innerhalb bestimmter Warmwasserbereitung auch außerhalb des angegebe- Außentemperaturgrenzen effizient: nen Temperaturbereichs zu decken, schaltet die Wär- ■ Raumbeheizung mepumpenregelung bei Bedarf automatisch eine 20 bis +35 °C andere Wärmequelle ein.
  • Seite 16: Stromausfall

    Zuerst informieren Ihre Anlage ist voreingestellt (Fortsetzung) Frostschutz Datum und Uhrzeit ■ Der Frostschutz Ihrer Wärmepumpe, des Warmwas- ■ Datum und Uhrzeit hat Ihr Fachbetrieb eingestellt. ser-Speichers und eines gegebenenfalls vorhande- nen separaten Pufferspeichers ist gewährleistet. Sie können die Einstellungen jederzeit individuell nach Hinweis Ihren Wünschen ändern.
  • Seite 17: Geräuschreduzierter Betrieb

    Zuerst informieren Tipps für mehr Komfort (Fortsetzung) Bedarfsgerechte Warmwasserbereitung Stellen Sie das Zeitprogramm für die Warmwasser- ■ bereitung so ein, dass Ihren Gewohnheiten entspre- chend immer ausreichend Warmwasser zur Verfü- gung steht: Siehe Seite 35. Beispiel: Sie benötigen morgens mehr Warmwasser als tags- über.
  • Seite 18: Über Die Bedienung

    Über die Bedienung Grundlagen der Bedienung Alle Einstellungen an Ihrer Anlage können Sie über die Bedienung über ViCare App Bedieneinheit und die ViCare App vornehmen. Die ViCare App ermöglicht Ihnen, Ihre Anlage über ein Bedienung über Touchdisplay mobiles Endgerät zu bedienen, z. B. Smartphone. Verfügbare Funktionen sind abhängig von der Anla- Die Bedieneinheit ist mit einem 7-Zoll Farb-Touchdis- genausstattung, z.
  • Seite 19: Homescreen

    Über die Bedienung Anzeigen im Display (Fortsetzung) können Sie zwischen folgenden Grundanzei- ■ Favoriten gen wählen: ■ Systemübersicht Raumklima Weitere Informationen zu den Grundanzeigen: Siehe ■ Warmwasser ab Seite 26. ■ ■ Energiecockpit Homescreen Nach dem Einschalten der Regelung wird der Home- Hinweis screen angezeigt.
  • Seite 20: Schaltflächen Und Symbole Im Funktionsbereich

    Über die Bedienung Schaltflächen und Symbole (Fortsetzung) Schaltflächen und Symbole im Funktionsbereich Schaltflächen in den Grundanzeigen: Siehe ab Raumkühlung mit Komfort-Raumtemperatur Seite 26. Ferienprogramm ist eingeschaltet. Ferien zu Hause ist eingeschaltet. Hinweis Raumkühlung ist aktiv. Die Symbole erscheinen nicht ständig, sondern abhän- Raumbeheizung ist aktiv.
  • Seite 21: Zur Verfügung Stehende Menüs Im „Hauptmenü

    Über die Bedienung Übersicht über das „Hauptmenü“ (Fortsetzung) Zur Verfügung stehende Menüs im „Hauptmenü“ „Ein-/Ausschalten“ „Ferien zu Hause“ Schalten Sie die Wärmepumpe aus und ein: Siehe Funktion „Ferien zu Hause“ Seite 53. Weitere Informationen: Siehe Seite 32. „Puffer Modus“ „Meldungslisten“ Schalten Sie den separaten Pufferspeicher in den Zur Abfrage aller anstehenden Meldungen „Heizbetrieb“...
  • Seite 22: Über Die Bedienung

    Über die Bedienung Betriebsprogramm (Fortsetzung) Symbol Betriebsprogramm Funktion Raumbeheizung/Raumkühlung „Heizen“ Die Räume des gewählten Heiz-/Kühlkreises werden nach den Vorgaben für die Raumtemperatur oder Vorlauftemperatur und dem Zeitprogramm beheizt: Siehe Kapitel „Raumbeheizung/Raum- kühlung“. Hinweis Bei Anlagen mit separatem Pufferspeicher muss der „Puffer Mo- dus“...
  • Seite 23: Besondere Betriebsprogramme Und Funktionen

    Über die Bedienung Betriebsprogramm (Fortsetzung) Betriebsprogramme über die Grundanzeige ein- stellen Betriebsprogramme für Heiz-/Kühlkreise: Siehe ■ Seite 29. ■ Betriebsprogramme für Warmwasserbereitung: Siehe Seite 35. Besondere Betriebsprogramme und Funktionen ■ „Estrichtrocknung“ ■ Externe Betriebsprogramm-Umschaltung Heizen/ Diese Funktion schaltet Ihr Fachbetrieb ein. Ihr Est- Kühlen: Siehe Seite 30.
  • Seite 24: Zeitphasen Einstellen

    Über die Bedienung Vorgehensweise zur Einstellung eines… (Fortsetzung) Für folgende Funktionen können Sie ein Zeitprogramm einstellen: Funktion Innerhalb der Zeitphase Außerhalb der Zeitphase Raumbeheizung Ihre Räume werden mit normaler Raum- Ihre Räume werden mit reduzierter Raum- temperatur oder Komfort-Raumtemperatur temperatur beheizt. beheizt.
  • Seite 25: Zeitprogramm Auf Andere Wochentage Kopieren

    Über die Bedienung Vorgehensweise zur Einstellung eines… (Fortsetzung) Zeitprogramm auf andere Wochentage kopieren Erläuterung der Vorgehensweise am Beispiel Raumbe- 3. „Mo“ heizung für den Heiz-/Kühlkreis 1. Beispiel: Sie möchten das „Zeitprogramm“ für „Montag“ auf 5. „Do“, „Fr“ „Donnerstag“ und „Freitag“ übertragen. zur Bestätigung Tippen Sie auf folgende Schaltflächen: um das Zeitprogramm zu verlassen.
  • Seite 26: Grundanzeigen

    Grundanzeigen Grundanzeige „Raumklima“ In der Grundanzeige „Raumklima“ können Sie die am Sie stellen für einen Heiz-/Kühlkreis das Betriebs- häufigsten benutzten Einstellungen für Raumbehei- programm „Heizen/Kühlen“ ein. zung und Raumkühlung vornehmen und abfragen: Sie schalten die Funktion „Einmal Zeitphase ver- Sie erhöhen den Wert für die Raumtemperatur. längern“...
  • Seite 27: Betriebsdaten Der Wärmepumpe Abfragen

    Grundanzeigen Grundanzeige „Energiecockpit“ (Fortsetzung) Systemverbund Wärmepumpenkaskade ■ Bei einem Systemverbund können Sie die energeti- ■ Bei einer Wärmepumpenkaskade können Sie die sche Situation an jedem Wärmeerzeuger separat energetische Situation an jeder Wärmepumpe sepa- abfragen. rat abfragen. ■ Falls Funktionen nur von der Wärmepumpe ausge- ■...
  • Seite 28: Grundanzeige „Systemübersicht

    Grundanzeigen Grundanzeige „Favoriten“ (Fortsetzung) Menüs als Favoriten kennzeichnen bei allen gewünschten Menüs Die Auswahl wird mit gekennzeichnet. Tippen Sie auf folgende Schaltflächen: zur Bestätigung für die Grundanzeige „Favoriten“ Die Liste der wählbaren Menüs wird angezeigt. Grundanzeige „Systemübersicht“ Je nach Anlagenausstattung und vorgenommenen Tippen Sie auf folgende Schaltflächen: Einstellungen können Sie in der Grundanzeige „Sys- temübersicht“...
  • Seite 29: Raumbeheizung/Raumküh-Heiz-/Kühlkreis Wählen

    Raumbeheizung/Raumkühlung Heiz-/Kühlkreis wählen Die Beheizung/Kühlung aller Räume kann auf mehrere Erläuterung der Vorgehensweise am Beispiel Heiz-/ Heiz-/Kühlkreise aufgeteilt sein, z. B. ein Heiz-/Kühl- Kühlkreis 2 wählen. kreis für Ihre Wohnung und ein Heiz-/Kühlkreis für Ihr Büro. Tippen Sie auf folgende Schaltflächen: In der Menüzeile werden werkseitig folgende Bezeich- nungen verwendet: „Heiz-/Kühlkreis 1“, „Heiz-/Kühl- für die Grundanzeige „Raumklima“...
  • Seite 30: Zeitprogramm Für Die Raumbeheizung/Raumkühlung

    Raumbeheizung/Raumkühlung Raumbeheizung/Raumkühlung ein- oder ausschalten… (Fortsetzung) zur Bestätigung Zeitprogramm für die Raumbeheizung/Raumkühlung In den Zeitprogrammen für Raumbeheizung und Raumkühlung stellen Sie ein, in welchen Zeitphasen Ihre Räume mit welchen Temperaturen beheizt oder gekühlt werden. Zeitprogramm einstellen Werkseitige Einstellung: Eine Zeitphase von 06:00 bis 22:00 Uhr für alle Wochentage mit dem Temperaturni- veau „Normal“.
  • Seite 31: Heizkennlinie Einstellen

    Raumbeheizung/Raumkühlung Heizkennlinie einstellen Damit Ihre Räume bei jeder Außentemperatur optimal Erläuterung der Vorgehensweise am Beispiel von beheizt werden, können Sie „Neigung“ und „Niveau“ Heiz-/Kühlkreis 1. der Heizkennlinie anpassen. Dadurch beeinflussen Sie die Vorlauftemperatur der Wärmepumpe. Tippen Sie auf folgende Schaltflächen: Werkseitige Einstellung: Abhängig von Ihrer Anlage Beispiel: Heizkennlinie mit Neigung „1,4“...
  • Seite 32: Einmal Zeitphase Verlängern" Einschalten

    Raumbeheizung/Raumkühlung Raumtemperatur vorübergehend anpassen (Fortsetzung) „Einmal Zeitphase verlängern“ einschalten Tippen Sie auf folgende Schaltflächen: Die Temperatur der zuletzt aktiven Zeitphase für für gewünschten Heiz-/Kühlkreis normale Raumtemperatur oder Komfort-Raumtem- peratur wird eingestellt. „Einmal Zeitphase verlängern“ ausschalten Die Funktion endet automatisch beim Umschalten auf die nächste Zeitphase für normale Raumtemperatur oder Komfort-Raumtemperatur.
  • Seite 33: Ferien Zu Hause" Einschalten

    Raumbeheizung/Raumkühlung Raumtemperatur bei verlängerter Anwesenheit… (Fortsetzung) „Ferien zu Hause“ einschalten Tippen Sie auf folgende Schaltflächen: für „Beginn“ und „Ende“ zur Bestätigung „Ferien zu Hause“ 3. Gegebenenfalls für gewünschten Heiz-/Kühl- kreis „Ferien zu Hause“ ausschalten Tippen Sie auf folgende Schaltflächen: 3. Gegebenenfalls für gewünschten Heiz-/Kühl- kreis „Ferien zu Hause“...
  • Seite 34: Ferienprogramm" Ausschalten

    Raumbeheizung/Raumkühlung Energie sparen bei langer Abwesenheit (Fortsetzung) „Ferienprogramm“ ausschalten Tippen Sie auf folgende Schaltflächen: 3. Gegebenenfalls für gewünschten Heiz-/Kühl- kreis „Ferienprogramm“...
  • Seite 35: Warmwasserbereitung

    Warmwasserbereitung Warmwassertemperatur Warmwasserbereitung Tippen Sie auf folgende Schaltflächen: Ihr Warmwasser wird nach eingestelltem Zeitpro- für die Grundanzeige „Warmwasser“ gramm immer auf die gewünschte Temperatur beheizt. Stellen Sie das Zeitprogramm für die Warmwasserbe- für den gewünschten Wert reitung ein: Siehe Kapitel „Zeitprogramm für die Warm- wasserbereitung“.
  • Seite 36: Einmalige Warmwasserbereitung" Außerhalb Des Zeitprogramms

    Warmwasserbereitung Zeitprogramm für die Warmwasserbereitung (Fortsetzung) Sie können das Zeitprogramm individuell nach Ihren Wünschen ändern. 6. Je nach Änderungswunsch: Tippen Sie auf folgende Schaltflächen: zur Änderung der Zeitphase ■ ■ für eine neue Zeitphase ■ um eine Zeitphase zu löschen. ■...
  • Seite 37: Erhöhte Trinkwasserhygiene Ausschalten

    Warmwasserbereitung Erhöhte Trinkwasserhygiene (Fortsetzung) für Startzeit „Beginn“ zur Bestätigung 5. Wählen Sie den gewünschten Wochentag oder täglich aus. Die Auswahl wird hervorgehoben. Erhöhte Trinkwasserhygiene ausschalten Tippen Sie auf folgende Schaltflächen: „Hygienefunktion“ 4. Wählen Sie den Wochentag oder täglich ab. „Warmwasser“ zur Bestätigung Warmwasser Verbrühschutz ein-/auschalten Mit dem Verbrühschutz begrenzen Sie die Warmwas-...
  • Seite 38: Hybridbetrieb

    Hybridbetrieb Regelstrategie einstellen Ihr Fachbetrieb hat einen externen Wärmeerzeuger als Ökologische Regelstrategie weitere Wärmequelle an Ihre Wärmepumpe ange- schlossen und den Hybridbetrieb konfiguriert. Die Wärmepumpenregelung legt die Außentempera- Abhängig von den Einstellungen Ihres Fachbetriebs turgrenze so fest, dass die CO -Emissionen minimiert und von der Außentemperatur werden entweder die werden.
  • Seite 39: Weitere Betriebspro

    Weitere Betriebsprogramme Geräuschreduzierter Betrieb Geräuschreduzierten Betrieb ein-/ausschalten Im geräuschreduzierten Betrieb werden die Drehzah- „Geräuschreduzierter Betrieb“ len des Ventilators und gegebenenfalls des Verdichters begrenzt. Dadurch reduziert sich der Geräuschpegel „Ein-/Ausschalten“ im Betrieb der Außeneinheit. „EIN“, falls Sie den geräuschreduzierten ■ Tippen Sie auf folgende Schaltflächen: Betrieb einschalten möchten.
  • Seite 40 Weitere Betriebsprogramme Notbetrieb ein-/ausschalten (Fortsetzung) Die Raumkühlung ist im Notbetrieb ausgeschaltet. Systemverbund In einem Systemverbund können Sie den Notbetrieb Tippen Sie auf folgende Schaltflächen: nur an der Wärmepumpe einschalten. Wärmepumpenkaskade Bei einer Wärmepumpenkaskade müssen Sie den „Erweitertes Menü“ Notbetrieb an jeder Wärmepumpe separat einschal- ten.
  • Seite 41: Weitere Einstellungen

    Weitere Einstellungen Bedienung sperren Sie können die Bedienung in 2 Stufen sperren: „Alles sperren“ 1. Stufe ■ Alle Funktionen in den Grundanzeigen sind Oder bedienbar. Meldungslisten werden ange- „Nur Grundanzeige bedienbar“ zeigt. ■ Alle anderen Funktionen sind gesperrt. 5. Geben Sie das Passwort ein. 2.
  • Seite 42: Lightguide Ein- Und Ausschalten

    Weitere Einstellungen Lightguide ein- und ausschalten Abhängig vom Aufbau des Wärmeerzeugers befindet Tippen Sie auf folgende Schaltflächen: sich am unteren oder oberen Rand der Bedieneinheit ein Leuchtstreifen (Lightguide). Der Lightguide informiert mit verschiedenen Anzeigen über Funktionen der Regelung. „Einstellungen“ Bedeutung der Anzeige: „Lightguide Standby-Modus“...
  • Seite 43: Sprache" Einstellen

    Weitere Einstellungen „Sommer-/Winterzeit“ automatisch umstellen (Fortsetzung) zur Bestätigung „Sprache“ einstellen Ihr Fachbetrieb hat die Sprache für die Displayanzeige „Einstellungen“ bei der Inbetriebnahme voreingestellt. Sie können die Sprache ändern. „Sprache“ Tippen Sie auf folgende Schaltflächen: 4. Gewünschte Sprache zur Bestätigung „Einheiten“ einstellen Sie können alle zur Verfügung stehenden Einheiten „Einheiten“...
  • Seite 44: Internetverbindung Über Wlan Einrichten

    Weitere Einstellungen Internetverbindung über WLAN einrichten Sie möchten Ihre Anlage mit der ViCare App über Ihr 4. Schalten Sie das WLAN an der Wärmepumpe ein: mobiles Endgerät bedienen. Hierfür müssen Sie Ihre Siehe Kapitel „WLAN ein-/ausschalten“. Wärmepumpe einmalig mit dem Internet verbinden und eine Verbindung zum Server herstellen.
  • Seite 45: Wlan Ein-/Ausschalten

    Weitere Einstellungen Internetverbindung über WLAN einrichten (Fortsetzung) Tippen Sie auf folgende Schaltflächen: „Ein“, falls Sie den Access Point aktivieren möchten. Oder „Aus“, falls Sie den Access Point deaktivieren „Einstellungen“ möchten. „Internet“ zur Bestätigung „Access Point“ WLAN ein-/ausschalten Sie benötigen zur Bedienung Ihrer Anlage per App „WLAN“...
  • Seite 46: Statische Ip-Adressierung

    Weitere Einstellungen Internetverbindung über WLAN einrichten (Fortsetzung) zur Bestätigung des Hinweises zur Internetnut- zung In der Grundanzeige wird angezeigt. Hinweis ■ Falls die Verbindung nicht hergestellt wurde, wird eine Fehlermeldung angezeigt. ■ Eine Internetverbindung besteht, falls das gewählte WLAN mit dem Internet verbunden ist. Prüfen Sie gegebenenfalls Ihre WLAN-Einstel- lungen.
  • Seite 47: Display Zur Reinigung Ausschalten

    Weitere Einstellungen Internetverbindung über LAN herstellen (Fortsetzung) „Internet“ zur Bestätigung „LAN“ „Ein“, falls Sie die LAN-Verbindung einschalten möchten. Oder „AUS“, falls Sie die LAN-Verbindung ausschal- ten möchten. Display zur Reinigung ausschalten Falls Sie das Display reinigen möchten, können Sie es „Einstellungen“...
  • Seite 48: Abfragen

    Abfragen Hilfetexte aufrufen Sie können zu den Anzeigen und Funktionen Hilfetexte um wieder in die ursprüngliche Anzeige zu aufrufen. gelangen. Tippen Sie auf folgende Schaltflächen: um die Hilfetexte aufzurufen. Informationen abfragen Je nach Anlagenausstattung und den vorgenommenen ■ Internet Einstellungen können Sie aktuelle Anlagendaten abfra- Open-Source-Lizenz ■...
  • Seite 49: Lizenzinformationen Von Drittkomponenten Aufrufen

    Abfragen Lizenzinformationen abfragen (Fortsetzung) „Informationen“ 5. „WLAN“ Internet Lizenzinformationen von Drittkomponenten aufrufen 1. Aktivieren Sie den Access Point der Wärmepumpe: 3. Verbinden Sie Ihr Endgerät mit dem Access Point Siehe Kapitel „Access Point aktivieren/deaktivie- der Wärmepumpe. ren“. Eine Passwortabfrage wird angezeigt. 2.
  • Seite 50: Estrichtrocknung

    Abfragen Lizenzinformationen abfragen (Fortsetzung) 5 Contact Information Viessmann Climate Solutions GmbH & Co. KG 35108 Allendorf Germany Fax +49 64 52 70-27 80 Phone +49 64 52 70-0 open-source-software-support@viessmann-climatesolutions.com www.viessmann.de Estrichtrocknung Ihr Fachbetrieb kann zur Estrichtrocknung die Funktion „Information“ „Estrichtrocknung“ aktivieren, z. B. in einem Neu- bau.
  • Seite 51: Meldungslisten Abfragen

    Abfragen Störungsmeldungen abfragen (Fortsetzung) 4. Notieren Sie Störungsnummer und Störungsursa- Gefahr che. Zum Beispiel: F.160 „Kommunikationsfehler Nicht behobene Störungen können lebensbe- CAN-BUS“. drohende Folgen haben. Sie ermöglichen dadurch dem Fachbetrieb eine Quittieren Sie Störungsmeldungen nicht mehr- bessere Vorbereitung und sparen unnötige Fahrt- mals in kurzen Abständen.
  • Seite 52: Schornsteinfeger-Prüfbetrieb Einschalten

    Schornsteinfeger-Prüfbetrieb Schornsteinfeger-Prüfbetrieb Ihr Fachbetrieb hat einen externen Wärmeerzeuger als Hinweis weitere Wärmequelle an Ihre Wärmepumpe ange- Der Schornsteinfeger kann den Schornsteinfeger-Prüf- schlossen. betrieb an der Bedieneinheit der Wärmepumpe auch einschalten, falls die Bedienung gesperrt ist. Den Schornsteinfeger-Prüfbetrieb für die Abgasmes- sung an Ihrem externen Wärmeerzeuger darf nur Ihr Schornsteinfeger bei der jährlichen Prüfung einschal- ten.
  • Seite 53: Aus- Und Einschalten

    Aus- und Einschalten Wärmeerzeugung/Kühlung aus-/einschalten Wärmeerzeugung/Kühlung ausschalten (Frostschutz aktiv) Sie können entweder einzelne Heiz-/Kühlkreise und/ Hinweis oder die Warmwasserbereitung oder die gesamte ■ Damit sich die Umwälzpumpen nicht festsetzen, wer- Anlage ausschalten. den alle an der Regelung angeschlossenen Umwälz- pumpen automatisch alle 24 Stunden kurz einge- Tippen Sie auf folgende Schaltflächen: schaltet.
  • Seite 54: Wärmepumpe Einschalten

    Aus- und Einschalten Wärmepumpe einschalten Schalten Sie den Netzschalter ein: Siehe Kapitel „Posi- tion des Netzschalters“. Nach kurzer Zeit wird im Display der Homescreen ■ angezeigt. ■ Der Lightguide leuchtet permanent. Ihre Wärmepumpe ist betriebsbereit. Hinweis Bei niedrigen Außentemperaturen verzögert sich nach langen Stillstandzeiten der Anlauf der Wärmepumpe aus technischen Gründen um mehrere Minuten.
  • Seite 55: Was Ist Zu Tun

    Was ist zu tun? Räume zu kalt Ursache Behebung Die Wärmepumpe ist ausgeschaltet. Schalten Sie die Sicherung in der Stromkreisvertei- ■ lung (Haussicherung) ein. Schalten Sie den Hauptschalter ein (falls vorhanden, ■ außerhalb des Heizraums). Schalten Sie den Netzschalter ein: Siehe Seite 54. ■...
  • Seite 56: Räume Zu Warm

    Was ist zu tun? Räume zu warm Ursache Behebung Einstellungen wurden geändert oder sind fehlerhaft. Prüfen und korrigieren Sie gegebenenfalls die Einstel- lungen: Betriebsprogramme: Siehe Seite 21. ■ Raumtemperatur: Siehe Seite 29. ■ Uhrzeit: Siehe Seite 42. ■ Zeitprogramm Raumbeheizung/Raumkühlung: Siehe ■...
  • Seite 57: Warmwasser Zu Heiß

    Was ist zu tun? Kein warmes Wasser (Fortsetzung) Ursache Behebung „Status“, „Warnung“, „Informationen“ oder „Stö- Fragen Sie die Art der Störung ab. ■ rungen“ wird im Display angezeigt. Notieren Sie die Störungsmeldung und quittieren Sie ■ die Störung: Siehe Seite 50. Benachrichtigen Sie Ihren Fachbetrieb.
  • Seite 58: Bedienung Gesperrt" Wird Angezeigt

    Was ist zu tun? „Bedienung gesperrt“ wird angezeigt Ursache Behebung Die Bedienung ist gesperrt. Heben Sie die Sperrung auf: Siehe Seite 41. „Außeneinheit gesperrt“ wird angezeigt Ursache Behebung Störung an der Außeneinheit Um die Außeneinheit zu entsperren, folgen Sie den ■...
  • Seite 59: Instandhaltung

    Instandhaltung Reinigung Die Oberfläche der Bedieneinheit können Sie mit Achtung einem Mikrofasertuch reinigen. Handelsübliche Reinigungsmittel können die Oberfläche der Außenverkleidung beschädigen. Gefahr Verwenden Sie nur milde wasserlösliche ■ Scharfkantige Lamellen des Wärmetauschers Haushaltsreiniger. (Verdampfers) können zu Schnittverletzungen ■ Verwenden Sie keine säure- oder lösungsmit- führen.
  • Seite 60: Trinkwasserfilter (Falls Vorhanden)

    Instandhaltung Inspektion und Wartung (Fortsetzung) Trinkwasserfilter (falls vorhanden) Aus hygienischen Gründen wie folgt vorgehen: ■ Bei nicht rückspülbaren Filtern alle 6 Monate den Fil- tereinsatz erneuern (Sichtkontrolle alle 2 Monate). ■ Bei rückspülbaren Filtern alle 2 Monate rückspülen. Beschädigte Anschlussleitungen Falls die Anschlussleitungen des Geräts oder des angeschlossenen Zubehörs beschädigt sind, müssen diese durch original Anschlussleitungen des Herstel-...
  • Seite 61: Anhang

    Anhang Übersicht „Hauptmenü“ Hinweis Je nach Ausstattung Ihrer Anlage sind unter nicht alle der aufgeführten Anzeigen und Abfragen möglich. Ein-/Ausschalten Puffer Modus Heiz-/Kühlkreis 1 Heiz-/Kühlkreis 2 Heiz-/Kühlkreis 3 Heiz-/Kühlkreis 4 Warmwasser Gesamte Anlage Puffer Modus Heizen Kühlen Raumklima Heiz-/Kühlkreis 1 Raumtemperatur Sollwerte Zeitprogramm Heizkennlinie...
  • Seite 62 Anhang Übersicht „Hauptmenü“ (Fortsetzung) Einstellungen Sprache Datum und Uhrzeit Bildschirmeinstellung Lightguide Standby-Modus Heiz-/Kühlkreise umbenennen Werkseitige Einstellungen Low Power Funk Ein/Aus Internet Bildschirm säubern Einheiten Bedienung sperren Passwort ändern Auswahl der Grundanzeige Informationen Allgemein Anlagendruck Außentemperatur Primärkreispumpe Temp. Hydraulische Weiche/Pufferspeicher Thermische Leistung Estrichtrocknung Position 4/3-Wege-Ventil Sammelstörmeldung...
  • Seite 63 Anhang Übersicht „Hauptmenü“ (Fortsetzung) Informationen Wärmepumpe Vorlauftemperatur Volumenstromsensor Notbetrieb Elektrische Zusatzheizung Funktionsstatus ■ Betriebsstatus ■ Ausschaltgrenze elektrische Zusatzheizung ■ Außentemperaturwert Ausschaltgrenze ■ Externer Wärmeerzeuger Statusmeldungen ■ Geräuschreduzierter Betrieb: Einstellung ■ Zeitprogramm ■ Smart Grid EVU-Sperre Externes Sperren Warmwasser Zeitprogramm Warmwasser Zeitprogramm Zirkulation Warmwassertemperatur Modus der Warmwasserbereitung...
  • Seite 64: Begriffserklärungen

    Anhang Übersicht „Hauptmenü“ (Fortsetzung) Informationen Kontaktdaten Fachbetrieb Internet ViCloud (Server) WLAN Access Point Open-Source-Lizenz Ferienprogramm Hinweis Die Auswahl steht nur zur Verfügung, falls bei der Inbetriebnahme „Mehrfamilienhaus“ ge- wählt wurde und mehrere Heiz-/Kühlkreise vorhanden sind. Alles auswählen Heiz-/Kühlkreis 1 Heiz-/Kühlkreis 2 usw.
  • Seite 65: Anlagenausführung

    Anhang Begriffserklärungen (Fortsetzung) Während des Abtauens steht die Wärmepumpe nicht Während des Abtauens kann an der Wärmepumpe für die Raumbeheizung/Raumkühlung oder Warmwas- Wasserdampf aufsteigen. serbereitung zur Verfügung. Anlagenausführung Die Anlagenausführung beschreibt die Komponenten Ihr Fachbetrieb passt die Anlage an die örtlichen Ihrer Anlage, z.
  • Seite 66: Evu-Sperre

    Anhang Begriffserklärungen (Fortsetzung) EVU-Sperre Ihr Energieversorgungsunternehmen (EVU) kann zu Während der EVU-Sperre wird die Anlage je nach ■ Zeiten mit hohem Strombedarf die Stromversorgung vorhandenen Anlagenkomponenten und Einstellung der Wärmepumpe sperren oder die elektrische Leis- über den separaten Pufferspeicher, den Heizwasser- tungsaufnahme begrenzen.
  • Seite 67: Heizkennlinie

    Anhang Begriffserklärungen (Fortsetzung) Heizkennlinie Neigung Heizkennlinie Heizkennlinien stellen den Zusammenhang zwischen Außentemperatur, Raumtemperatur-Sollwert und Vor- lauftemperatur dar. Je niedriger die Außentemperatur, desto höher ist die Vorlauftemperatur. Um bei jeder Außentemperatur genügend Wärme bei minimalem Energieverbrauch sicherzustellen, müssen die Gegebenheiten Ihres Gebäudes und Ihrer Anlage berücksichtigt werden.
  • Seite 68: Heiz-/Kühlkreise

    Anhang Begriffserklärungen (Fortsetzung) Hinweis Eine zu hohe oder zu niedrige Einstellung von Neigung oder Niveau verursacht keine Schäden an Ihrer Hei- zungsanlage. Beide Einstellungen wirken sich auf die Höhe der Vor- lauftemperatur aus, die dann gegebenenfalls zu nied- rig oder unnötig hoch sein kann. Außentemperatur in °C Abb.
  • Seite 69: Heizwasser-Durchlauferhitzer

    Anhang Begriffserklärungen (Fortsetzung) Heizwasser-Durchlauferhitzer Der Heizwasser-Durchlauferhitzer ist eine elektrische Hinweis Zusatzheizung, die in der Inneneinheit eingebaut ist. Der dauerhafte Betrieb einer elektrischen Zusatzhei- Falls die gewünschte Raumtemperatur oder Warm- zung führt zu erhöhtem Stromverbrauch. wassertemperatur mit der Wärmepumpe allein nicht erreicht wird, kann der Heizwasser-Durchlauferhitzer automatisch zugeschaltet werden.
  • Seite 70: Mischer

    Anhang Begriffserklärungen (Fortsetzung) Mischer Erwärmtes Heizwasser aus dem Wärmeerzeuger wird mit abgekühltem Heizwasser aus dem Heizkreis gemischt. Das so bedarfsgerecht temperierte Heizwas- ser wird mit der Heizkreispumpe in den Heizkreis gefördert. Damit der gewünschte Raumtemperatur- Sollwert erreicht wird, passt die Regelung über den Mischer die Vorlauftemperatur den verschiedenen Bedingungen an.
  • Seite 71 Anhang Begriffserklärungen (Fortsetzung) Paralleler Betrieb Alternativer Betrieb Abb. 13 Abb. 14 Außentemperatur Außentemperatur ϑ ϑ Untere Temperaturgrenze, Wert abhängig von der Temperaturgrenze, Wert abhängig von der Regel- Regelstrategie strategie Obere Temperaturgrenze Die Wärmepumpe wird bei Bedarf zur Raumbehei- Die Wärmepumpe wird bei Bedarf zur Raumbehei- zung/Raumkühlung und Trinkwassererwärmung zung/Raumkühlung und Trinkwassererwärmung eingeschaltet.
  • Seite 72: Rücklauftemperatur

    Anhang Begriffserklärungen (Fortsetzung) Regelstrategie mit konstanten Temperaturgrenzen Ihr Fachbetrieb hat die beiden Außentemperaturgren- fest eingestellt: Siehe Abb. 13 und Abb. 14. Rücklauftemperatur Die Rücklauftemperatur ist die Temperatur, mit der das Heiz- oder Kühlwasser aus einer Anlagenkomponente austritt, z. B. Heizkreis. Sicherheitsventil Sicherheitseinrichtung, die von Ihrem Fachbetrieb in Auch die Heizkreise verfügen über Sicherheitsventile.
  • Seite 73: Systemverbund

    Diese Temperatur hat Ihr Fachbetrieb sind, haben die Funktionen zur Warmwasserbereitung eingestellt. Vorrang vor den Funktionen zur Raumbeheizung. Systemverbund Kompatible Geräte mit Viessmann One Base können Beispiele für einen Systemverbund: einen Systemverbund bilden. In diesem Systemver- ■ In Verbindung mit einer Photovoltaikanlage: bund sind die Geräte vernetzt und können energieopti-...
  • Seite 74: Verdichter

    Anhang Begriffserklärungen (Fortsetzung) Verdichter Der Verdichter ist die zentrale Baugruppe der Wärme- Abhängig von der im Gebäude benötigten Energie wird pumpe. Mit dem Verdichter wird das für den Heizbe- die Drehzahl des Verdichters an die erforderliche Leis- trieb erforderliche Temperaturniveau erreicht. tung angepasst.
  • Seite 75: Erforderliche Angaben Zur Energieeffizienz

    Anhang Erforderliche Angaben zur Energieeffizienz Die erforderlichen Angaben zur Energieeffizienz gemäß der EU-Richtlinie über die umweltgerechte Gestaltung energieverbrauchsrelevanter Produkte fin- den Sie als Anlage zu dieser Bedienungsanleitung und mit Hilfe der Geräte-Herstell-Nr. unter climate-solutions.com/document-finder Entsorgungshinweise Entsorgung der Verpackung Die Entsorgung der Verpackung Ihres Produkts über- nimmt Ihr Fachbetrieb.
  • Seite 76: Stichwortverzeichnis

    Stichwortverzeichnis Stichwortverzeichnis Elektrische Zusatzheizung........65, 69 Abfrage...............27 Energiebilanz............. 27 – Betriebszustände, Temperaturen, Informationen..48 Energieeffizienz............75 – Estrichtrocknung............. 50 Energiepreise............. 38 – Hilfetexte..............48 Energiesparfunktion – Störungsmeldung............ 50 – Bei langer Abwesenheit.......... 33 Abgasmessung durch den Schornsteinfeger..... 52 – Ferienprogramm............33 Abschaltbetrieb............53 Energieversorgungsunternehmen......12, 66 Access Point............
  • Seite 77 Stichwortverzeichnis Stichwortverzeichnis (Fortsetzung) Heizen Menü-Struktur............61 – Komfort..............16 Mobilfunknetz............. 13 – Werkseitige Einstellung...........15 Heizkennlinie..............16 – Einstellen..............31 Name der Heiz-/Kühlkreise........42 – Erläuterung..............67 Neigung..............31 Heizkreis..............68 Neigung der Heizkennlinie......... 67 Heizkreispumpe............68 Netzschalter............... 54 Heizungsanlage........... 12, 14 Netzwerkauswahl............45 Heizverhalten des Wärmeerzeugers ändern....31 Niveau................
  • Seite 78 Stichwortverzeichnis Stichwortverzeichnis (Fortsetzung) Reduzierter Heizbetrieb..........66 Regelstrategie............38, 70 Wärmepumpe Reinigung............. 47, 59 – Ausschalten.............53 Reset................47 – Einschalten..............54 Rücklauftemperatur............72 Wärmepumpenkaskade........27, 74 Wärmepumpenregelung........12, 13 Wärmetauscher............12 Schornsteinfeger-Prüfbetrieb........52 Warmwasserbereitung..........15 Sicherheitsventil............72 – Außerhalb des Zeitprogramms........36 Smart Grid............16, 72 – Betriebsprogramm..........21, 35 Solltemperatur............73 –...
  • Seite 80: Zertifizierung

    Zertifizierung Ihr Ansprechpartner Für Rückfragen oder Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten an Ihrer Anlage wenden Sie sich bitte an Ihren Fachbetrieb. Viessmann Ges.m.b.H. Viessmann Climate Solutions GmbH & Co. KG A-4641 Steinhaus bei Wels 35108 Allendorf A Carrier Company A Carrier Company...

Diese Anleitung auch für:

Vitocal 222-sVitocal 250-sh

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