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Conrad Electronic CAP232 Bedienungsanleitung Seite 8

Kunstflugmodell
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Inhaltsverzeichnis
Zusammenkleben der Tragflächen
Die Tragflächenhälften (1) werden mit Hilfe von
eingedicktem Epoxyd-Kleber an den Wurzelrip-
pen (2) miteinander verklebt. Der Tragflächen-
Verbinder (3) sorgt für die notwendige Stabilität
der Klebeverbindung. Stecken Sie die beiden
Tragflächenhälften zunächst trocken zusam-
men. Durch Drehen und Wenden des Trag-
flächen-Verbinders können Sie die beste Pas-
sung ermitteln. Beim Flugmodell GILES (siehe
kleines Bild) muss der Einbau des Verbinders so
erfolgen, dass die lange Kante (4) der abge-
schrägten Flächen in Flugrichtung nach vorne
und die kurze Kante (5) nach unten gerichtet ist.
Wenn Sie die beste Kombination gefunden
haben, kleben Sie zunächst den Tragflächen-
Verbinder in eine Flächenhälfte ein. Achten Sie
bei der Verklebung darauf, dass alle eventuellen
Zwischenräume im Verbinder-Schacht (6) aus-
reichend mit eingedicktem Epoxyd-Harz ausge-
füllt sind. Anschließend werden alle restlichen
Klebeflächen mit Klebstoff bestrichen und die
beiden
Tragflächenhälften
zusammengefügt
und exakt zueinander ausgerichtet. Bis der
Klebstoff ausgehärtet ist, sichern Sie die Trag-
fläche an der Ober- und Unterseite mit einigen
Streifen Klebefilm (7) und Halteklammern (8).
Laminieren der Tragflächen
Die zusammengeklebten Tragflächen werden
oben und unten zusätzlich durch ein Streifen
Glasgewebe (1) verstärkt. Dazu ist ein entspre-
chend breiter Streifen der Bügelfolie (max. 7 cm)
über der Tragflächennaht (2) zu entfernen und
das mitgelieferte Glasgewebe in 2 gleich lange
Streifen zu schneiden. Legen Sie nun den ersten
Streifen auf der Unterseite der Tragfläche mittig
über die Klebenaht und tränken das trocken auf-
gelegte Gewebe mit langsam aushärtenden
Epoxyd-Harz. Verwenden Sie dabei nur soviel
Harz wie unbedingt notwendig und vermeiden
Sie die Entstehung von Harzseen. Nach dem
Aushärten wird die Oberseite der Tragfläche
(siehe Abbildung) nach dem gleichen Verfahren
laminiert. Die überstehenden Ränder (3) werden
erst nach dem Aushärten mit einem scharfen
Messer abgeschnitten. Dabei werden auch
gleich die hochstehenden Kanten und Ecken der
Glasmatte leicht überschliffen. Grobe Uneben-
heiten werden mit Leichtspachtel ausgefüllt und
nach dem endgültigen Verschleifen werden die
Klebestellen mit der beigelegten Bügelfolie ver-
schlossen.
Unser Tipp: Da beim Modell GILES die Klebestellen im montierten Zustand später nicht zu sehen sind, ist
es nicht unbedingt erforderlich sie mit der mitgelieferten Bügelfolie abzudecken. Verwenden Sie die Folie für
die Rumpfabschlussleiste (siehe Bild 15) oder später bei Bedarf für kleinere Schönheitsreparaturen.
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Bitte beachten Sie die Einbaulage des Fahrwerkes! Die gerade Kante (9) muss in die Flugrichtung
nach vorne zeigen.
Montage des Hauptfahrwerkes
Positionieren Sie nun den Fahrwerksbügel (1)
mittig und im rechten Winkel zum Rumpf. Der
Abstand zwischen der hinteren Kante und dem
Tragflächenausschnitt muss bei den Modellen
CAP und EXTRA genau 20 mm und beim
Modell GILES genau 6 mm betragen. Übertra-
gen Sie nun die 4 Bohrlöcher des Fahrwerks-
bügel auf den Rumpf und bohren mit einem
kleinen Bohrer die Löcher vor. Anschließend
werden die Bohrungen im Rumpf auf 4 mm Ø
erweitert. Unser Tipp: Legen Sie den Innen-
sechskantschrauben noch zusätzliche Beilag-
scheiben (2) unter, damit der Lack geschont
wird und die Kräfte großflächig übertragen
werden. Nachdem Sie anschließend das
Heckrad montiert und mit dem Stellring gesi-
chert haben, können Sie nun das Modell auf
die Räder stellen. Justieren Sie nun die beiden
Fahrwerks-Verkleidungen
anschließend die beiden selbstsichernden
Muttern den Radachsen fest an.
Bild 09
Tankmontage
Montieren Sie die drei Tankverschluss-Teile (A,
B und C) und bauen Sie dabei die Röhrchen (1,
3 und 5) entsprechend der abgebildeten Skizze
ein. Die Montageschraube (D) wird erst nach
dem Einbau des Verschlusses in den Tank und
nach dem Ausrichten der Röhrchen fest ange-
zogen. Der Anschluss (1) dient als Überlauf und
wird später mit dem Schalldämpfer verbunden.
Das Röhrchen wird im Bogen zum obersten
Punkt im Tank (2) geführt.
Bitte beachten Sie, dass bei den Model-
len CAP und EXTRA die Tanköffnung
von vorne gesehen mittig und nach
oben versetzt angebracht ist und der
Tank nur in dieser Lage ins Modell ein-
gebaut werden kann. Beim Modell
GILES ist der Verschluss links versetzt.
Der Anschluss (3) mit dem Tankpendel (4) wird mit dem Vergaser verbunden. Der Anschluss (5) wird zum
Betanken genutzt. Beim Einsatz eines Tankventils, das zwischen Anschluss 3 und dem Vergaser eingesetzt
wird, ist dieser Anschluss (5) nicht erforderlich und kann weggelassen werden. Unser Tipp: Um zu prüfen, ob
der Tank dicht ist, schließen Sie nun drei Treibstoffschläuche am Tank an und verschließen zwei der drei
Schlauchenden mit einer geeigneten Schraube. In das dritte Schlauchende blasen Sie kräftig hinein und hal-
ten dabei den kompletten Tank unter Wasser. Wenn der Tank dicht ist, dürfen keine Luftblasen aufsteigen.
Bild 10
und
ziehen
Sie
Bild 26
Bild 27
17
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