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Resol DeltaSol MX Plus Handbuch Für Den Fachhandwerker

Resol DeltaSol MX Plus Handbuch Für Den Fachhandwerker

Multifunktionsregler für komplexe solar- und heizungsanlagen
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Inhaltsverzeichnis
DeltaSol
Multifunktionsregler für komplexe
Solar- und Heizungsanlagen
Handbuch für den Fachhandwerker
Installation
Bedienung
Funktionen und Optionen
Fehlersuche
Das Internetportal für den einfachen und sicheren
Zugriff auf Ihre Anlagendaten – www.vbus.net
Vielen Dank für den Kauf dieses Gerätes.
Bitte lesen Sie diese Anleitung sorgfältig durch, um die Leistungsfähigkeit dieses Gerätes optimal nutzen zu können.
Bitte bewahren Sie diese Anleitung sorgfältig auf.
MX Plus
®
ab Firmwareversion 1.0
de
Handbuch
www.resol.de
Inhaltsverzeichnis
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Inhaltszusammenfassung für Resol DeltaSol MX Plus

  • Seite 1 Das Internetportal für den einfachen und sicheren Zugriff auf Ihre Anlagendaten – www.vbus.net Vielen Dank für den Kauf dieses Gerätes. Handbuch Bitte lesen Sie diese Anleitung sorgfältig durch, um die Leistungsfähigkeit dieses Gerätes optimal nutzen zu können. Bitte bewahren Sie diese Anleitung sorgfältig auf. www.resol.de...
  • Seite 2: Sicherheitshinweise

    Das Produkt entspricht den relevanten Richtlinien und ist daher mit Autorisierte Fachkräfte sind Personen, die über theoretisches Wissen und Erfah- der CE-Kennzeichnung versehen. Hiermit erklärt RESOL – Elektroni- rungen mit Installation, Inbetriebnahme, Betrieb, Wartung etc. elektrischer/elektro- sche Regelungen GmbH, dass der DeltaSol ®...
  • Seite 3: Reinigung

    Reinigung Symbolerklärung Das Produkt mit einem trockenen Tuch reinigen. Keine aggressiven Reinigungsmittel Warnhinweise sind mit einem Warnsymbol gekennzeichnet! verwenden. Signalwörter kennzeichnen die Schwere der Gefahr, die auftritt, wenn sie nicht Datensicherheit vermieden wird. Es werden regelmäßige Backups der auf dem Gerät gespeicherten Daten über die WARNUNG bedeutet, dass Personenschäden, unter Umständen auch SD-Karte empfohlen.
  • Seite 4: Inhaltsverzeichnis

    Der DeltaSol MX Plus ist ein umfangreicher Multifunktionsregler mit einem Schnittstellen wie LAN und Modbus RTU (optional) sowie eine WLAN-Funktionali- ® integrierten Web-Server. Über ein Web-Interface können Konfiguration, Funktions- tät und ein WLAN-Access-Point bieten viele Möglichkeiten der Konnektivität. kontrolle und der Zugang zu VBus.net einfach und bequem an einem beliebigen Endgerät vorgenommen werden.
  • Seite 5: Übersicht

    Übersicht PWM-Frequenz: 512 Hz PWM-Spannung: 10,5 V • 15 Relaisausgänge und 15 Eingänge für Temperatursensoren Pt1000, Schaltleistung: Pt500 oder KTY 1 (1) A 240 V~ (Halbleiterrelais) • Bis zu 5 Erweiterungsmodule über VBus (insgesamt 50 Sensoren und 40 ® 4 (2) A 24 V ⎓ / 240 V~ (potenzialfreies Relais) Relais) 0,9 A 30 V ⏔...
  • Seite 6: Installation

    Maße und Mindestabstände Installation Montage 293 mm 20 mm WARNUNG! Gefahr durch elektrischen Schlag! Bei geöffnetem Gehäuse liegen stromführende Bauteile frei! Î Vor jedem Öffnen des Gehäuses das Gerät allpolig von der Netzspannung trennen! Hinweis Starke elektromagnetische Felder können die Funktion des Gerätes be- einträchtigen.
  • Seite 7 Kapitel 2.2...
  • Seite 8: Elektrischer Anschluss

    Elektrischer Anschluss Hinweis WARNUNG! Gefahr durch elektrischen Schlag! Das Gerät muss jederzeit vom Netz getrennt werden können. Bei geöffnetem Gehäuse liegen stromführende Bauteile frei! Î Den Netzstecker so anbringen, dass er jederzeit zugänglich ist. Î Vor jedem Öffnen des Gehäuses das Gerät allpolig Î...
  • Seite 9 Die Temperatursensoren (S1 bis S15) mit beliebiger Polung an den Klemmen S1 Elektrischer Anschluss einer Hocheffizienzpumpe (HE-Pumpe) bis S15 sowie GND anschließen. Die Drehzahlregelung einer HE-Pumpe erfolgt über ein PWM-Signal/0-10-V-An- Die Leitungen führen Kleinspannung und dürfen nicht mit anderen Leitungen, die steuerung.
  • Seite 10: Datenkommunikation / Bus

    Die Stromversorgung des Reglers erfolgt über eine Netzleitung. Die Versorgungs- Auf der Internetseite www.resol.de stehen unterschiedliche Lösungen zur Visuali- spannung muss 100 – 240 V~ (50 – 60 Hz) betragen. sierung und Fernparametrisierung zur Verfügung. Dort sind auch Firmware-Updates zu finden.
  • Seite 11: Sd-Karteneinschub

    Der Regler verfügt über einen SD-Karteneinschub. Der Regler verfügt über eine Modbus-Schnittstelle zur seriellen Datenübertragung. Folgende Funktionen können mit einer SD-Karte ausgeführt werden: Die Datenpunktliste steht auf der Internetseite www.resol.de zur Verfügung. • Mess- und Bilanzwerte auf einer SD-Karte speichern. Nach der Übertragung in Pin-Belegung: einen Computer können die gespeicherten Werte beispielsweise mit einem Ta-...
  • Seite 12: Bedienung Und Funktion

    Bedienung und Funktion Menüpunkte anwählen und Werte einstellen Im Normalbetrieb des Reglers befindet sich das Display im Hauptmenü. Wenn für Tasten 1 min keine Taste gedrückt wird, erlischt die Displaybeleuchtung. Nach weiteren 4 min Der Regler wird über die 7 Tasten neben dem Display bedient, die folgende Funk- wechselt der Regler in den Home Screen (siehe Seite 49).
  • Seite 13 eingestellter Wert (noch nicht bestätigt) Einstellkanal Wenn aus verschiedenen Auswahlmöglichkeiten nur eine wählbar ist, werden sie mit Radiobuttons angezeigt. Wenn ein Punkt angewählt wird, ist der Radiobutton ausgefüllt. Minimalwert aktuell gespeicherter Wert Maximalwert Werte und Optionen können auf verschiedene Arten eingestellt werden: Zahlenwerte werden mit einem Schieber eingestellt.
  • Seite 14: Timer Einstellen

    Timer einstellen Wenn die Option Timer aktiviert wird, erscheint eine Wochenzeitschaltuhr, mit der Zeitfenster für den Be- trieb der Funktion eingestellt werden können. Im Kanal Tageauswahl stehen die Wochentage ein- zeln oder als häufig gewählte Kombinationen zur Aus- wahl. Werden mehrere Tage oder Kombinationen ausge- Um das Zeitfenster zu speichern, den Menüpunkt wählt, werden sie im Folgenden zu einer Kombination Speichern anwählen und die Sicherheitsabfrage...
  • Seite 15: Zeitfenster Kopieren

    Zeitfenster kopieren: Zeitfenster ändern: Um bereits eingestellte Zeitfenster für einen weiteren Um ein Zeitfenster zu ändern, folgendermaßen vor- gehen: Tag / eine weitere Kombination zu übernehmen, folgen- dermaßen vorgehen: Den Tag / die Kombination auswählen, für die Zeit- fenster übernommen werden sollen, und Kopie- Das zu ändernde Zeitfenster auswählen.
  • Seite 16: Timer Zurücksetzen

    Timer zurücksetzen: Funktionen einstellen Um bereits eingestellte Zeitfenster für einen Tag oder eine Kombination zurückzusetzen, folgendermaßen vorgehen: Den gewünschten Tag / die gewünschte Kombina- tion auswählen. In den Menüs Wahlfunktionen / neue Funktion… können Wahlfunktionen aus- gewählt und eingestellt werden. Die Anzahl und Art der angebotenen Wahlfunktionen hängt von den bereits ge- machten Einstellungen ab.
  • Seite 17 Mit der Auswahlmöglichkeit Schalter kann die Funktion über einen externen po- tenzialfreien Schalter aktiviert bzw. deaktiviert werden. Wenn Schalter ausgewählt wird, erscheint der Einstellkanal Sensor, mit dem ein Sensoreingang als Schalter definiert werden kann. Am Ende jedes Untermenüs zu einer Wahlfunktion stehen die Punkte Funkt. und Funktion speichern.
  • Seite 18: Untermenü Ausgang

    Untermenü Ausgang Das Untermenü Ausgang ist in fast allen Funktionen enthalten. Es wird in den Alle freien Ausgänge im Regler und ggf. angeschlossenen Modulen werden aufge- führt. Wenn - ausgewählt wird, läuft die Funktion softwareseitig normal, schaltet einzelnen Funktionsbeschreibungen daher nicht mehr aufgeführt. aber keinen Ausgang.
  • Seite 19 Drehzahlregelung Im Einstellkanal Drehzahl kann die Drehzahlregelung für den Ausgang aktiviert, bzw. deaktiviert werden. Wenn Ja eingestellt wird, erscheinen die Kanäle Min., Max. und Adapter. Im Einstellkanal Min. kann für den Ausgang eine relative Minimaldrehzahl für eine angeschlossene Pumpe vorgegeben werden. Im Einstellkanal Max.
  • Seite 20: Sensorkonfiguration

    Option PWM/0-10 V Handbetrieb Wenn die Option PWM/0-10 V aktiviert wird, kann der Ausgangsauswahl ein Im Einstellkanal Handbetrieb kann für den Ausgang ein Betriebsmodus gewählt PWM-/0-10-V-Ausgang zugewiesen werden. werden. Folgende Einstellmöglichkeiten stehen zur Verfügung: Im Kanal Signal kann zwischen einem PWM- und einem 0-10-V-Signal gewählt wer- Ein = Ausgang läuft mit 100 % (Handbetrieb) den.
  • Seite 21: Inbetriebnahme

    Inbetriebnahme 1. Sprache: Î Die gewünschte Menüsprache einstellen. Wenn das System hydraulisch befüllt und betriebsbereit ist, die Netzverbindung des Reglers herstellen. Der Regler durchläuft eine Initialisierungsphase, in der das Tastenkreuz rot leuchtet. Bei Inbetriebnahme oder nach einem Reset des Reglers startet nach der Initialisie- rungsphase das Inbetriebnahmemenü.
  • Seite 22: Das Inbetriebnahmemenü Beenden

    Grundsysteme Der Regler ist für verschiedene solare Grundsysteme vorprogrammiert. Die Aus- 7a. Schema (wenn 6. = Schema): wahl erfolgt entsprechend der Anzahl der Wärmequellen (Kollektorfelder) und Î Die Schemanummer des gewünschten Schemas Wärmesenken (Speicher, Schwimmbad). einstellen. Die Einstellung des solaren Gundsystems gehört zu den wichtigsten Einstellungen und wird schon im Inbetriebnahmemenü...
  • Seite 23: Übersicht Über Die Ausgangsbelegungen / Sensorbelegungen

    Übersicht über die Ausgangsbelegungen / Sensorbelegungen System 1.2.1 System 1.1.1 Relais; PWM / 0-10 V Sensoren Relais; PWM / 0-10 V Sensoren Solarpumpe R1; A Kollektor 1 Solarpumpe R1; A Kollektor 3-WV Speicher 2 Speicher unten Speicher 1 unten Speicher 2 unten R1;...
  • Seite 24 System 1.2.2 System 1.2.3 Sensoren Relais; PWM / 0-10 V Sensoren Relais; PWM / 0-10 V Kollektor Solarpumpe R1; A Kollektor Solarpumpe Speicher 1 R1; A Speicher 1 unten Solarpumpe Speicher 2 R2; B Speicher 1 unten 2-WV Speicher 1 Speicher 2 unten Speicher 2 unten 2-WV Speicher 2...
  • Seite 25 System 1.3.1 System 1.3.2 Sensoren Relais; PWM / 0-10 V Sensoren Relais; PWM / 0-10 V Kollektor 1 Solarpumpe R1; A Kollektor 1 Solarpumpe Speicher 1 R1; A Speicher 1 unten 2-WV Speicher 1 Speicher 1 unten Solarpumpe Speicher 2 R2; B Speicher 2 unten 2-WV Speicher 2 Speicher 2 unten...
  • Seite 26 System 1.3.3 System 1.4.1 Sensoren Relais; PWM / 0-10 V Sensoren Relais; PWM / 0-10 V Kollektor 1 Solarpumpe R1; A Kollektor 1 Solarpumpe R1; A Speicher 1 unten 3-WV Speicher 1 Speicher 1 unten 2-WV Speicher 1 Speicher 2 unten 3-WV Speicher 2 Speicher 2 unten 2-WV Speicher 2...
  • Seite 27 System 1.4.2 System 1.4.3 Sensoren Relais; PWM / 0-10 V Sensoren Relais; PWM / 0-10 V Kollektor 1 Solarpumpe R1; A Kollektor 1 Solarpumpe Speicher 1 R1; A Speicher 1 unten 3-WV Speicher 1 Speicher 1 unten Solarpumpe Speicher 2 R2; B Speicher 2 unten 3-WV Speicher 2 Speicher 2 unten...
  • Seite 28 System 1.5.1 System 1.5.2 Sensoren Relais; PWM / 0-10 V Sensoren Relais; PWM / 0-10 V Kollektor 1 Solarpumpe R1; A Kollektor 1 Solarpumpe R1; A Speicher 1 unten 2-WV Speicher 1 Speicher 1 unten 3-WV Speicher 1 Speicher 2 unten 2-WV Speicher 2 Speicher 2 unten 3-WV Speicher 2...
  • Seite 29 System 1.5.3 System 2.1.1 Sensoren Relais; PWM / 0-10 V Sensoren Relais; PWM / 0-10 V Kollektor 1 Solarpumpe Speicher 1 R1; A Kollektor 1 Pumpe Kollektor 1 R1; A Speicher 1 unten Solarpumpe Speicher 2 R2; B Speicher unten Pumpe Kollektor 2 R2;...
  • Seite 30 System 2.1.2 System 2.2.1 Sensoren Relais; PWM / 0-10 V Sensoren Relais; PWM / 0-10 V Kollektor 1 2-WV Kollektor 1 Kollektor 1 Pumpe Kollektor 1 R1; A Speicher unten 2-WV Kollektor 2 Speicher 1 unten Pumpe Kollektor 2 R2; B Kollektor 2 Solarpumpe R3;...
  • Seite 31 System 2.2.2 System 2.2.3 Sensoren Relais; PWM / 0-10 V Sensoren Relais; PWM / 0-10 V Kollektor 1 Pumpe Kollektor 1 R1; A Kollektor 1 2-WV Kollektor 1 Speicher 1 unten Pumpe Kollektor 2 R2; B Speicher 1 unten 2-WV Kollektor 2 Speicher 2 unten 2-WV Speicher 1 Speicher 2 unten...
  • Seite 32 System 2.2.4 System 2.2.5 Sensoren Relais; PWM / 0-10 V Sensoren Relais; PWM / 0-10 V Kollektor 1 2-WV Kollektor 1 Kollektor 1 2-WV Kollektor 1 Speicher 1 unten 2-WV Kollektor 2 Speicher 1 unten 2-WV Kollektor 2 Speicher 2 unten Solarpumpe R3;...
  • Seite 33 System 2.3.1 System 2.3.2 Sensoren Relais; PWM / 0-10 V Sensoren Relais; PWM / 0-10 V Kollektor 1 Solarpumpe Speicher 1 R1; A Kollektor 1 Pumpe Kollektor 1 R1; A Speicher 1 unten Solarpumpe Speicher 2 R2; B Speicher 1 unten Pumpe Kollektor 2 R2;...
  • Seite 34 System 2.3.3 System 2.3.4 Sensoren Relais; PWM / 0-10 V Sensoren Relais; PWM / 0-10 V Kollektor 1 Pumpe Kollektor 1 R1; A Kollektor 1 2-WV Kollektor 1 Speicher 1 unten Pumpe Kollektor 2 R2; B Speicher 1 unten 2-WV Kollektor 2 Speicher 2 unten 3-WV Speicher 1 Speicher 2 unten...
  • Seite 35 System 2.3.5 System 2.4.1 Sensoren Relais; PWM / 0-10 V Sensoren Relais; PWM / 0-10 V Kollektor 1 Pumpe Kollektor 1 R1; A Kollektor 1 2-WV Kollektor 1 Speicher 1 unten Pumpe Kollektor 2 R2; B Speicher 1 unten 2-WV Kollektor 2 Speicher 2 unten 2-WV Speicher 1 Speicher 2 unten...
  • Seite 36 System 2.4.2 System 2.4.3 Sensoren Relais; PWM / 0-10 V Sensoren Relais; PWM / 0-10 V Kollektor 1 Pumpe Kollektor 1 R1; A Kollektor 1 Solarpumpe Speicher 1 R1; A Speicher 1 unten Pumpe Kollektor 2 R2; B Speicher 1 unten Solarpumpe Speicher 2 R2;...
  • Seite 37 System 2.4.4 System 2.4.5 Sensoren Relais; PWM / 0-10 V Sensoren Relais; PWM / 0-10 V Kollektor 1 2-WV Kollektor 1 Kollektor 1 2-WV Kollektor 1 Speicher 1 unten 2-WV Kollektor 2 Speicher 1 unten 2-WV Kollektor 2 Speicher 2 unten Solarpumpe R3;...
  • Seite 38 System 3.1.1 System 3.1.2 Sensoren Relais; PWM / 0-10 V Sensoren Relais; PWM / 0-10 V Kollektor 1 2-WV Kollektor 1 Kollektor 1 Pumpe Kollektor 1 R1; A Speicher unten 2-WV Kollektor 2 Speicher unten Pumpe Kollektor 2 R2; B Kollektor 2 Solarpumpe R3;...
  • Seite 39 System 3.2.1 System 3.2.2 Sensoren Relais; PWM / 0-10 V Sensoren Relais; PWM / 0-10 V Kollektor 1 Pumpe Kollektor 1 R1; A Kollektor 1 Pumpe Kollektor 1 R1; A Speicher 1 unten Pumpe Kollektor 2 R2; B Speicher 1 unten Pumpe Kollektor 2 R2;...
  • Seite 40 System 3.2.3 System 3.2.4 Sensoren Relais; PWM / 0-10 V Sensoren Relais; PWM / 0-10 V Kollektor 1 2-WV Kollektor 1 Kollektor 1 2-WV Kollektor 1 Speicher 1 unten 2-WV Kollektor 2 Speicher 1 unten 2-WV Kollektor 2 Speicher 2 unten Solarpumpe Speicher 1 R3;...
  • Seite 41 System 3.2.5 System 3.3.1 Sensoren Relais; PWM / 0-10 V Sensoren Relais; PWM / 0-10 V Kollektor 1 Pumpe Kollektor 1 R1; A Kollektor 1 2-WV Kollektor 1 Speicher 1 unten 2-WV Kollektor 2 Speicher 1 unten Pumpe Kollektor 2 R2;...
  • Seite 42 System 3.3.2 System 3.3.3 Sensoren Relais; PWM / 0-10 V Sensoren Relais; PWM / 0-10 V Kollektor 1 2-WV Kollektor 1 Kollektor 1 Solarpumpe Speicher 1 R1; A Speicher 1 unten 2-WV Kollektor 2 Speicher 1 unten Solarpumpe Speicher 2 R2; B Speicher 2 unten Solarpumpe Speicher 3 R3;...
  • Seite 43 System 3.3.5 System 3.3.4 Sensoren Relais; PWM / 0-10 V Sensoren Relais; PWM / 0-10 V Kollektor 1 2-WV Kollektor 1 Kollektor 1 Pumpe Kollektor 1 R1; A Speicher 1 unten 2-WV Kollektor 2 Speicher 1 unten Pumpe Kollektor 2 R2;...
  • Seite 44 System 3.4.1 System 3.4.2 Sensoren Relais; PWM / 0-10 V Sensoren Relais; PWM / 0-10 V Kollektor 1 Pumpe Kollektor 1 R1; A Kollektor 1 Pumpe Kollektor 1 R1; A Speicher 1 unten Pumpe Kollektor 2 R2; B Speicher 1 unten Pumpe Kollektor 2 R2;...
  • Seite 45 System 3.4.3 System 3.4.4 Sensoren Relais; PWM / 0-10 V Sensoren Relais; PWM / 0-10 V Kollektor 1 2-WV Kollektor 1 Kollektor 1 Solarpumpe Speicher 1 R1; A Speicher 1 unten 2-WV Kollektor 2 Speicher 1 unten Solarpumpe Speicher 2 R2; B Speicher 2 unten Solarpumpe R3;...
  • Seite 46: Schrittweise Einstellung

    System 3.4.5 Schrittweise Einstellung Der DeltaSol MX Plus ist ein Regler, der dem Benutzer eine große Funktions- ® vielfalt bietet. Gleichzeitig lässt er dem Benutzer sehr viel Freiheit bei der Kon- figuration. Für die Realisierung einer komplexen Anlage ist daher eine sorgfältige Planung notwendig.
  • Seite 47: Menüstruktur

    Menüstruktur Hauptmenü Status Solar Solar Anlage Grundeinstellung Grundeinstellung Heizung Wahlfunktionen System Funktionskontrolle Kollektor Grundeinstellungen Speicher … SD-Karte Ladelogik Handbetrieb Anlage … Bedienercode Wahlfunktionen Wahlfunktionen Parallelrelais Parallelrelais Heizung Mischer Ausgang Gemeinsame Relais Zonenladung Bezugsrelais Heizkreise Fehlerrelais Nachlauf Wahlfunktionen … Verzögerung Estrich-Trocknung …...
  • Seite 48: Hauptmenü

    Hauptmenü Anlage In diesem Menü werden die Statusinformationen für alle aktivierten Anlagen-Wahl- funktionen angezeigt. Heizung In diesem Menü wird der Status der aktivierten Anforderungen und Heizkreise sowie der ausgewählten Wahlfunktionen angezeigt. Folgende Menübereiche stehen zur Auswahl: In diesem Menü werden die aktuellen Messwerte der Vor- und Rücklaufsensoren, •...
  • Seite 49: Home Screen

    Fehlercode sowie einen Kurztext zur Art des Fehlers an. Hinweis Um eine Fehlermeldung zu quittieren, folgendermaßen vorgehen: Der Fehler !VL/RL vertauscht kann nur korrekt detektiert und ge- meldet werden, wenn der Kollektorsensor die Temperatur am Kollektor- Die Zeile mit dem Code der gewünschten Fehlermeldung mit den Tasten ❶ austritt direkt im Medium misst.
  • Seite 50: Solar

    Solar Kollektor (1 / 2 / 3) In diesem Menü können alle Einstellungen für den Solarteil der Anlage gemacht werden. Das Menü Solar besteht aus den folgenden Untermenüs: • Grundeinstellung • Wahlfunktionen • Funktionskontrolle • Urlaubsfunktion Bei Systemen mit 2 oder 3 Kollektorfeldern werden statt des Menüpunktes Kollek- •...
  • Seite 51 Speicher (1 / 2 / 3 / 4 / 5) Die Speichernummern werden den Sensoren wie folgt zugeordnet: Speicher 1 = Sensor S2 Speicher 2 = Sensor S4 Speicher 3 = Sensor S5 Speicher 4 = Sensor S6 oder S7 Speicher 5 = Sensor S7 Jede Speicherbeladung bleibt für die Mindestlaufzeit aktiv, unabhängig von der Aus- schaltbedingung...
  • Seite 52 Ladelogik Option Spreizladung In Mehrspeichersystemen ohne 3-Wege-Ventile kann eine Spreizfunktion aktiviert werden: Sobald die einstellbare Temperaturdifferenz zwischen Kollektor und Vor- rangspeicher überschritten ist, wird der nächste Speicher parallel beladen, sofern er nicht gesperrt ist. Wenn die Temperaturdifferenz um 2 K unterschritten wird, schaltet die Pumpe wieder ab.
  • Seite 53: Wahlfunktionen

    Relais Wahlfunktionen In diesem Untermenü wird für die Ausgänge des gewählten Systems angezeigt, wel- In diesem Menü können Zusatzfunktionen für den Solarteil der Anlage ausgewählt cher Komponente sie zugewiesen sind. Auch alle notwendigen Einstellungen für die und eingestellt werden. Ausgänge können hier vorgenommen werden. Es können bis zu 16 Wahlfunktionen ausgewählt und eingestellt werden.
  • Seite 54 meträgermedium wird über einen Bypass am Speicher vorbeigeleitet. Die Beladung Solar / Wahlfunktionen / neue Funktion… / Bypass wird erst begonnen, wenn das Medium ausreichend erwärmt ist. Einstellbereich / Einstellkanal Bedeutung Werkseinstellung Auswahl Kollektor Kollektorfeld systemabhängig systemabhängig Ausgang Bypassausgang systemabhängig systemabhängig Variante (Pumpen- oder Ventil- Pumpe, Ventil...
  • Seite 55: Externer Wärmetauscher

    CS-Bypass Externer Wärmetauscher Diese Funktion ist eine weitere Möglichkeit, den Solarkreis anzusteuern. Diese Funktion dient dazu, Ladekreise miteinander zu koppeln, die durch einen ge- meinsamen Wärmetauscher voneinander getrennt sind. Hinweis Der zugewiesene Ausgang wird eingeschaltet, wenn einer der eingestellten Speicher Um die CS-Bypassfunktion zu nutzen, muss ein CS10-Einstrahlungssensor solar beladen wird und eine Temperaturdifferenz zwischen dem Sensor des betref- angeschlossen sein.
  • Seite 56 Die Frostschutzfunktion des Wärmetauschers arbeitet unabhängig davon, ob eine Röhrenkollektorfunktion solare Beladung stattfindet. Hinweis In Systemen mit 2 oder 3 Kollektorfeldern arbeitet die Option Zieltempe- ratur aus hydraulischen Gründen nicht einwandfrei. Solar / Wahlfunktionen / neue Funktion… / Ext. WT Einstellkanal Bedeutung Einstellbereich / Auswahl Werkseinstellung...
  • Seite 57: Zieltemperatur

    Zieltemperatur Frostschutz Diese Funktion aktiviert den Ladekreis zwischen Kollektor und Speicher, wenn die Wird diese Funktion ausgewählt, verändert sich die Arbeitsweise der Drehzahl- Kollektortemperatur unter die eingestellte Einschalttemperatur fällt. So wird das regelung. Der Regler behält die Minimaldrehzahl bei, bis die Temperatur am zuge- Wärmeträgermedium gegen Einfrieren und Eindicken geschützt.
  • Seite 58: Nachheizunterdrückung

    Nachheizunterdrückung Die Parallelrelaisfunktion ist unabhängig davon, ob der Speicher zur solaren Be- ladung oder aufgrund einer solaren Wahlfunktion (z. B. Kollektorkühlung) beladen wird. Hinweis Wenn sich ein Relais im Handbetrieb befindet, wird der ausgewählte Parallelausgang nicht mitgeschaltet. Solar / Wahlfunktionen / neue Funktion… / Parallelrelais Diese Funktion dient dazu, die Nachheizung eines Speichers zu unterdrücken, wenn Einstellkanal Bedeutung Einstellbereich / Auswahl...
  • Seite 59: Typ Kollektorkühlung

    Typ Kollektorkühlung Drainback-Option Wenn die Kollektormaximaltemperatur überschritten ist, werden die Speicher über ihre jeweilige Maximaltemperatur hinaus beladen. Die Speicher werden so lange weiter beladen, bis alle ihre Speichernottemperatur erreicht haben oder die Kollektormaximaltemperatur um mindestens 5 K unter- schritten wird. Der Kollektorkühlbetrieb wird reglerintern als solare Beladung behandelt, es gelten die gemachten Einstellungen, z.
  • Seite 60 Die Option Drain-Impuls dient dazu, die Pumpe nach dem Entleeren des Systems Zwillingspumpe nach einer Verzögerungszeit erneut für eine kurze Dauer einzuschalten. So entsteht eine Wassersäule, bei deren Zurückfallen eventuell im Kollektor verbliebenes Was- ser mit in den Vorratsbehälter gesogen wird. Hinweis Wenn in Mehrspeichersystemen die Drainback-Option genutzt wird, muss im Menü...
  • Seite 61: Überwärmeabfuhr

    Solar / Wahlfunktionen / neue Funktion… / Zwillingspumpe Im Menüpunkt Typ kann ausgewählt werden, ob die Überwärmeabfuhr über eine zusätzliche Pumpe oder ein Ventil aktiviert wird. Einstellkanal Bedeutung Einstellbereich / Auswahl Werkseinstellung Typ Pumpe Ausgangsauswahl Zwillings- Ausgang systemabhängig systemabhängig pumpe Der zugewiesene Ausgang wird mit 100 % eingeschaltet, wenn die Kollektortempe- ratur die eingestellte Kollektor-Übertemperatur erreicht.
  • Seite 62: Überdruck

    Volumenstromüberwachung Drucküberwachung Diese Funktion dient dazu, Fehlfunktionen, die den Durchfluss verhindern, zu er- Hinweis kennen und den betroffenen Ausgang auszuschalten. So sollen Anlagenschäden, z. B. Die Drucküberwachung funktioniert nur, wenn ein Grundfos Direct Sensor™ durch ein Trockenlaufen der Pumpe, vermieden werden. vom Typ RPD / RPS verwendet wird.
  • Seite 63: Funktionskontrolle

    Solar / Wahlfunktionen / neue Funktion... / Drucküberw. Mögliche Ursachen sind: • zu schwache Pumpenleistung Einstellbereich / Aus- Einstellkanal Bedeutung Werkseinstellung • blockierte Anlagenteile wahl • Durchströmungsfehler im Kollektorfeld Sensor Zuweisung Drucksensor Ga1, Ga2, Gd1, Gd2 • Luft in der Anlage Minderdruck Option Minderdrucküberwachung Ja, Nein Nein...
  • Seite 64: Speichermaximaltemperatur

    Speichermaximaltemperatur Urlaubsfunktion Diese Funktion dient dazu, eine Überschreitung der eingestellten Speichermaximal- temperatur festzustellen und zu melden. Der Regler vergleicht die aktuelle Spei- chertemperatur mit der eingestellten Speichermaximaltemperatur und kontrolliert somit die Speicherladekreise. Die Speichermaximaltemperatur gilt als überschritten, wenn die gemessene Tempe- ratur am Speichersensor die eingestellte Speichermaximaltemperatur um mindes- tens 5 K überschreitet.
  • Seite 65: Expertenmenü Solar

    Option Speicherkühlung Expertenmenü Solar Die Speicherkühlung dient dazu, stark erhitzte Speicher während der Nacht wieder herunterzukühlen, um für den folgenden Tag Wärmeaufnahmekapazität zu gewinnen. Die Speicherkühlung wird nur aktiv, wenn die Speichermaximaltemperatur über- schritten ist. Fällt zusätzlich die Kollektortemperatur unter die Speichertemperatur, wird die Solarpumpe eingeschaltet.
  • Seite 66: Anlage

    Anlage Parallelrelais In diesem Menü können alle Einstellungen für den nicht-solaren Teil der Anlage ge- Diese Funktion dient dazu, einen ausgewählten Ausgang immer mit einem ausge- wählten Bezugsrelais zusammen zu schalten. So kann z. B. ein Ventil mit einem eige- macht werden.
  • Seite 67: Zonenladung

    Mischer Zonenladung Diese Funktion dient dazu, die Vorlauf-Isttemperatur an die Mischer-Zieltemperatur Diese Funktion dient dazu, einen bestimmten Speicherbereich zwischen 2 Sensoren anzugleichen. Dazu wird der Mischer entsprechend der Abweichung im Zeittakt durchgängig zu beladen. Dazu werden 2 Sensoren zur Überwachung der Einschalt- auf- bzw.
  • Seite 68: Wärmeaustausch

    Fehlerrelais Diese Funktion dient dazu, Wärme von einer Wärmequelle an eine Wärmesenke zu übertragen. Der zugewiesene Ausgang wird aktiviert, wenn alle Einschaltbedingungen erfüllt sind: • die Temperaturdifferenz zwischen den zugewiesenen Sensoren hat die Einschalt- temperaturdifferenz überschritten • die Temperaturdifferenz zwischen den zugewiesenen Sensoren hat die Ausschalt- temperaturdifferenz nicht unterschritten •...
  • Seite 69 Festbrennstoffkessel Anlage / Wahlfunktionen / neue Funktion… / Feststoffkessel Einstellkanal Bedeutung Einstellbereich / Auswahl Werkseinstellung Ausgang Ausgangsauswahl systemabhängig systemabhängig Zuweisung Sensor Festbrenn- Sen. Kessel systemabhängig systemabhängig stoffkessel Sen. Speicher Zuweisung Sensor Speicher systemabhängig systemabhängig Einschalttemperaturdifferenz 2,0 … 30,0 K 6,0 K DTEin Ausschalttemperaturdifferenz 1,0 …...
  • Seite 70: Rücklaufanhebung

    Rücklaufanhebung Einstellkanal Bedeutung Einstellbereich / Auswahl Werkseinstellung Sen. Quelle Zuweisung Sensor Wärmequelle systemabhängig systemabhängig Einschalttemperaturdifferenz 2,0 … 30,0 K 6,0 K DTEin Ausschalttemperaturdifferenz 1,0 … 29,0 K 4,0 K DTAus Sommer aus Sommerabschaltung Ja, Nein Nein Zuweisung Außentemperatur- Sensor systemabhängig systemabhängig sensor TAus...
  • Seite 71 DT -Funktion Hinweis Wenn die eingestellte Einschalttemperaturdifferenz (DTEin) erreicht ist, gilt die Schalt- Für Informationen zur Timereinstellung siehe Seite 14. bedingung für die DT-Funktion als erfüllt. Wenn die eingestellte Ausschalttemperaturdifferenz (DTAus) erreicht ist, gilt die Tha- S3* Thb-S4* Timer Bezugsausgang Vol.str.
  • Seite 72: Rücklaufbeimischung

    Anlage / Wahlfunktionen / neue Funktion… / Einstr.schalter Einstellkanal Bedeutung Einstellbereich / Auswahl Werkseinstellung Solltemperaturdifferenz 3 … 100 K 10 K DTSoll Einstellkanal Bedeutung Einstellbereich / Auswahl Werkseinstellung Sen. Quelle Sensor Wärmequelle systemabhängig systemabhängig Ausgang Ausgangsauswahl systemabhängig systemabhängig Sen. Senke Sensor Wärmesenke systemabhängig systemabhängig...
  • Seite 73 Die Heizkreisrücklauftemperatur wird so um DTSoll angehoben. Die einstellbare Einstellbereich / Einstellkanal Bedeutung Werkseinstellung Maximaltemperatur Kesselrücklauf begrenzt die Höhe der Mischtemperatur. Wenn Auswahl die Speichertemperatur um die Ausschaltdifferenz unter die Heizkreisrücklauftem- Aktiviert, Deakti- Funkt. Aktivierung / Deaktivierung Aktiviert peratur sinkt, fährt der Mischer vollständig zu. viert, Schalter Sensor Zuweisung Schaltereingang...
  • Seite 74: Heizung

    Heizung Heizung / Gem. Relais Einstellkanal Bedeutung Einstellbereich / Auswahl Werkseinstellung In diesem Menü können alle Einstellungen für den Heizungsteil der Anlage bzw. die Heizkreise gemacht werden. Anf. 1 (2) Anforderung 1 (2) Aktiviert, Deaktiviert Deaktiviert Es können gemeinsame Relais für Anforderungen, Ladepumpen oder Ventile aktiviert, Anf.
  • Seite 75 Die Option Kesselsch. min dient dazu, einen Kessel vor dem Auskühlen zu schüt- Einstellkanal Bedeutung Einstellbereich / Auswahl Werkseinstellung zen. Wenn die eingestellte Mindesttemperatur unterschritten wird, schaltet das zu- Korrektur Korrektur für Spannungssignal 0,0 … 1,0 V 0,1 V gewiesene Relais ein, bis die Mindesttemperatur wieder um 5 K überschritten wird. Mindestlaufz.
  • Seite 76: Heizkreise

    Mit den Einstellkanälen TMax und TMin können die Maximal- und Minimalwerte 10.2 Heizkreise für die Kesselsolltemperatur eingestellt werden. Der Regler verfügt über 2 gemischte witterungsgeführte Heizkreise und kann mit Wenn die Option Sen. Vorlauf aktiviert wird, prüft der Regler, ob die errechnete den entsprechenden Erweiterungsmodulen bis zu 5 weitere gemischte Heizkreise Solltemperatur im Wärmeerzeuger erreicht wird und passt das Spannungssignal ge- ansteuern.
  • Seite 77: 10.2.1 Untermenü Grundeinstellungen

    10.2.1 Untermenü Grundeinstellungen 10.2.2 Untermenü Heizsystem In diesem Menü können die Relais für die Heizkreispumpe und den Heizkreismi- scher ausgewählt werden. Für einen gemischten Heizkreis sind 3 Relais erforderlich. Im Parameter System kann zwischen Heizen, Kühlen und Heiz./Kühl. ausgewählt werden. In diesem Menü...
  • Seite 78 Heizkennlinien Um die Abweichung der Raumtemperatur von der eingestellten Raumsolltempe- ratur zu berechnen, benötigt der Regler mindestens einen Raum vom Typ Sensor. Die Einstellungen dafür können im Untermenü Raumregelung gemacht werden. Im Modus Raum berechnet der Regler die Vorlaufsolltemperatur nur nach der Raumtemperatur, ohne Berücksichtigung der Außentemperatur.
  • Seite 79: Nachheizung

    Sommerbetrieb Beim Absenkmodus Tag/Aus (siehe Seite 78) werden der Heizkreis und die Nachheizung während des Nachtbetriebs ganz ausgeschaltet. Mit der Start-Op- timierung kann die Nachheizung bereits vor dem Beginn des Tagbetriebs aktiviert werden, damit der Speicher rechtzeitig auf eine ausreichend hohe Temperatur ge- bracht wird.
  • Seite 80: 10.2.3 Untermenü Kühlsystem

    10.2.3 Untermenü Kühlsystem Einstellkanal Bedeutung Einstellbereich / Auswahl Werkseinstellung Pumpe aus Ausschalten der Heizkreis- Ja, Nein Nein In diesem Menü können Einstellungen zur Kühllogik gemacht werden. pumpe bei überschrittender Für die Kühllogik stehen 2 Modi zur Auswahl: TVorlmax • Gerade Tagkorr.
  • Seite 81: Nachkühlung

    Taupunkt Ein/Aus: In diesem Modus wird die Nachkühlung aktiviert, wenn die HK-Pumpe für den Kühlbetrieb eingeschaltet wird. Absolut: In diesem Modus werden eine Ein- und eine Ausschalttemperatur für einen Speicherbezugssensor eingestellt. Die Nachkühlung wird aktiviert, wenn die Einschalttemperatur an Sensor 1 überschrit- ten ist.
  • Seite 82: 10.2.4 Untermenü Raumregelung

    sene Temperatur die eingestellte Raumsolltemperatur an allen aktivierten Räumen, Einstellkanal Bedeutung Einstellbereich / Auswahl Werkseinstellung wird der Heizkreis ausgeschaltet, wenn der Parameter HK aus aktiviert ist. Not-Aus Option Not-Aus Ja, Nein Nein Wenn ein Raumbediengerät vom Typ RC verwendet wird (siehe Seite 95), wird die Feuchte Relative Feuchte 5 …...
  • Seite 83: 10.2.5 Untermenü Sonderfunktionen

    10.2.5 Untermenü Sonderfunktionen Wenn Fern oder BAS ausgewählt wird, ist über die App ein Lesezugriff möglich. Î Um eine App zu verwenden, den Modus auf App einstellen. In diesem Menü können Sonderfunktionen für den Heizkreis eingestellt werden. Wenn eine App verwendet wird, kann die Betriebsart sowohl im Reglermenü als Fernzugriff auch in der App eingestellt werden.
  • Seite 84: Energiesparbetrieb

    Option Überwärmeabfuhr Kopplung Ab dem 2. Heizkreis verfügen die Heizkeise über den Parameter Kopplung. Mit diesem Parameter übernehmen die Heizkreise die Betriebsart des 1. Heizkreises. Um für die Heizkreise eine eigene Betriebsart einzustellen, muss die Kopplung de- aktiviert werden. Heizung / Heizkreise / neuer Heizkreis… / Sonderfunkt. Einstellkanal Bedeutung Einstellbereich / Auswahl Werkseinstellung...
  • Seite 85: Wahlfunktionen

    Thermische Desinfektion Einstellkanal Bedeutung Einstellbereich / Auswahl Werkseinstellung Ausschalttemperaturdifferenz 1 … 49 K DTAus Energiesparbetrieb Pause Pausenzeit Energiespar- 0 … 60 min 15 min betrieb Laufzeit Laufzeit Energiesparbetrieb 0 … 60 min 2 min Kopplung Option Kopplung Betriebsart Ja, Nein (HK 2 …...
  • Seite 86: Brauchwassererwärmung

    Heizung / Wahlfunktionen / neue Funktion… / Th. Desinfektion Brauchwassererwärmung Einstellkanal Bedeutung Einstellbereich / Auswahl Werkseinstellung Anforderung Relaisauswahl Anforderung systemabhängig systemabhängig Modus Modus der Anforderung Standard, Anforderung Standard Umwälzpumpe Option Umwälzpumpe Ja, Nein Nein Ausgang Ausgangsauswahl Umwälz- systemabhängig systemabhängig pumpe Diese Funktion dient dazu, durch Anforderung einer Nachheizung den Brauchwasser- Sensor Zuweisung Sensor Des-...
  • Seite 87: Brauchwasser-Vorerwärmung

    Mit der Option BAS aus kann die Brauchwassererwärmung über den Betriebs- Brauchwasser-Vorerwärmung artenschalter vom Automatikmodus auf Aus gestellt werden. Wird FSK aus aktiviert, wird die Brauchwassererwärmung unterbunden, wenn ein ausgewählter Festbrennstoffkessel aktiv ist. Heizung / Wahlfunktionen / neue Funktion… / BW-Erwärm. Einstellkanal Bedeutung Einstellbereich / Auswahl Werkseinstellung...
  • Seite 88: Thermisch

    Heizung / Wahlfunktionen / neue Funktion… / BW-Vorerw. Zirkulation Einstellkanal Bedeutung Einstellbereich / Auswahl Werkseinstellung Pumpe Ausgangsauswahl Pumpe systemabhängig Ventil Option Ventil Ja, Nein Nein Ventil Ausgangsauswahl Ventil systemabhängig Temp.sensor Temperatursensor systemabhängig Sen. Vol. Volumenstromsensor systemabhängig TMax BW BW-Maximaltemperatur 20 … 90 °C 60 °C Startdrehzahl Startdrehzahl Brauchwasser-...
  • Seite 89: Anforderung

    Anforderung 10.4 Estrich-Trocknung Der zugewiesene Strömungsschalter wird auf Durchgang überwacht. Wird ein Durchgang am Strömungsschalter festgestellt, wird der Ausgang für die eingestellte Laufzeit eingeschaltet. Nach Ablauf der Laufzeit wird der Ausgang wieder ausge- schaltet. Während der eingestellten Pausenzeit bleibt der Ausgang ausgeschaltet, auch wenn ein Durchgang am zugewiesenen Sensor festgestellt wird.
  • Seite 90 Wird die Vorlaufsolltemperatur nach den ersten 24 Stunden bzw. nach den jewei- Vorlaufsolltemperatur Haltezeit ligen Anstiegszeiten nicht erreicht oder wird sie dauerhaft überschritten, wird die TMax Estrich-Trocknung abgebrochen. Der Heizkreis wird ausgeschaltet und eine Fehlermeldung angezeigt. Das Tasten- kreuz leuchtet rot. Fehler 1: Vorlaufsensor defekt Anstiegszeit Fehler 2: seit über 5 min ist die Vorlauftemperatur größer als die Vorlaufmaximaltem-...
  • Seite 91: Wmz

    Wenn ein Wärmemengenzähler zum ersten Mal konfiguriert wird oder nachdem seine Gesamtmenge zurückgesetzt wurde, erscheint der Einstellkanal Übertrag. Hier kann ein früherer Wert eingetragen werden, der in die Gesamtmenge über- nommen werden soll. Wenn die Option Alternativanzeige aktiviert wird, rechnet der Regler die Wär- memenge in die ersparte Menge fossilen Brennstoffs (Kohle, Öl oder Gas), oder die ersparte CO -Emission um.
  • Seite 92: Impulszähler

    Impulszähler Grundeinstellungen Mit einem Impulszähler können die Impulse eines Gerätes mit S0-Ausgang gezählt In diesem Menü können alle Basis-Parameter für den Regler eingestellt werden. werden, z. B. zur Bilanzierung des Ertrages einer PV-Anlage. Normalerweise sind diese Einstellungen bereits im Inbetriebnahmemenü gemacht Unter Eingang muss dazu einer der Impulseingänge des Reglers ausgewählt wer- worden.
  • Seite 93: Sensoren

    12.1 Sensoren Einstellkanal Bedeutung Einstellbereich / Auswahl Werkseinstellung Laufzeit Blockierschutz-Laufzeit 1 … 30 s 10 s Einheiten Untermenü Einheiten Temp.-Einh. Temperatureinheit °C, °F °C Vol.-Einh. Volumeneinheit Gallonen, Liter Liter Druck-Einh. Druckeinheit psi, bar Energie-Einh. Energieeinheit kWh, MBTU In diesem Untermenü kann für jeden Sensoreingang eingestellt werden, welcher Schema Schemaauswahl 0000 …...
  • Seite 94: Module

    CS-Sensoroffset Einstellkanal Bedeutung Einstellbereich / Auswahl Werkseinstellung Wenn ein CS10-Einstrahlungssensor angeschlossen werden soll, muss vor dem An- Digitaler Grundfos Direct schluss ein Offset durchgeführt werden. Gd1, 2 Sensor oder Feuchtesensor FHRd 1, 2 Dazu folgendermaßen vorgehen: Auswahl des Sensortyps* RPD, VFD, RHD, Keine Keine Im Kanal Typ den CS-Typ auswählen.
  • Seite 95: Geräte

    Menüs des Reglers zur Auswahl. Der Regler erkennt Firmware-Updates nur, wenn sie in einem Ordner Grundeinstellungen / Geräte namens RESOL auf der ersten Ebene der SD-Karte gespeichert sind. ÎAuf der SD-Karte einen Ordner RESOL anlegen und die herunter- Einstellkanal...
  • Seite 96: Handbetrieb

    Reglereinstellungen speichern Handbetrieb Î Um die Reglereinstellungen auf der SD-Karte zu speichern, den Menüpunkt Einst. speichern auswählen. Während des Speichervorgangs erscheint im Display Bitte warten..., danach die Meldung Erfolgreich!. Die Reglereinstellungen werden in einer .SET-Datei auf der SD-Karte gespeichert. Reglereinstellungen laden Um die Reglereinstellungen von einer SD-Karte zu laden, den Menüpunkt In diesem Menü...
  • Seite 97: Bedienercode

    Handbetrieb Bedienercode Einstellkanal Bedeutung Einstellbereich / Auswahl Werkseinstellung Alle Ausgänge... Auswahl Betriebsmodus aller Auto, Aus Ausgänge Relais 1 … X Betriebsmodus Relais Ein, Auto, Aus Auto Ausgang A … D Betriebsmodus Signalausgang Ein, Max., Auto, Min., Aus Auto Anforderung 1 (2) Betriebsmodus Anforderung Max., Auto, Min., Aus Auto Pumpe 1 (2) Betriebsmodus Pumpe...
  • Seite 98: Fehlersuche

    Die Sicherung des Reglers ist defekt. Ursache überprüfen und Stromver- Diese wird nach Öffnen des Gehäuse- sorgung wieder herstellen. deckels zugänglich und kann dann durch die Ersatzsicherung ausge- tauscht werden. Hinweis Für Antworten auf häufig gestellte Fragen (FAQ) siehe www.resol.de.
  • Seite 99 Pumpe läuft heiß, jedoch kein Wärmetransport vom Kollektor zum Speicher, Vor- Pumpe wird vermeintlich spät eingeschaltet. und Rücklauf gleich warm; evtl. auch Blubbern in der Leitung. Luft im System? Einschalt-Temperaturdifferenz System entlüften; Systemdruck mind. DTEin zu groß gewählt? nein auf statischen Vordruck plus 0,5 bar nein bringen;...
  • Seite 100 Die Solarkreispumpe läuft nicht, obwohl der Kollektor deutlich wärmer als der Speicherisolation eng anliegend? Speicher ist. nein Displaybeleuchtung an? Isolation ersetzen oder verstärken. Falls nicht, Taste ➄ drücken. Schaltet Speicher-Anschlüsse isoliert? die Displaybeleuchtung ein? Kein Strom vorhanden; Sicherungen nein Anschlüsse isolieren. nein prüfen / austauschen und Stromzufüh- rung überprüfen.
  • Seite 101: Index

    Index Symbole Festbrennstoffkessel ......................69 DT-Funktion .......................... 71 Frostschutzfunktion ......................83 Frostschutz, solare Wahlfunktion ..................57 Zahlen Funktionsblock ........................70 0-10-V-Kesselansteuerung ....................75 Gemeinsame Relais ......................74 Absenkmodi ......................... 78 Geräte............................ 95 Anmeldung externer Module ................... 94 Grundeinstellungen, Heizkreise ..................77 App ............................
  • Seite 102 Timer ............................. 14 Nachheizung, Heizkreis ...................... 83 Nachheizunterdrückung ....................58 Überwärmeabfuhr....................... 61 Nachtabsenkung ........................77 Urlaubsfunktion ........................64 Nachtbetrieb ........................78 VBus ............................. 10 ® Parallelrelais, solare Wahlfunktion ................... 58 Volumenstromüberwachung ..................... 62 Pendelladung ......................... 52 Vorlaufmaximaltemperatur ....................77 Vorlaufminimaltemperatur ....................77 Raumbediengerät ........................
  • Seite 104 Eine Verwendung außerhalb des Urheberrechts bedarf der und Texte aus, sie haben lediglich Beispielcharakter. Werden darin vermittelte Inhalte Zustimmung der Firma RESOL – Elektronische Regelungen GmbH. Dies gilt benutzt oder angewendet, so geschieht dies ausdrücklich auf das eigene Risiko des insbesondere für Vervielfältigungen / Kopien, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und...

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