Inhalt 1 Konformitätserklärung ................... 5 EU Konformitätserklärung..................5 UK Declaration of Conformity..................6 2 Sicherheit ........................7 Sicherheitszeichen....................8 Sicherheitshinweise....................10 Warnzeichen im Text....................14 Anforderungen an das Personal................15 Recyclinginformationen................... 16 3 Einführung ........................17 Allgemeine Informationen..................17 4 Einbau ..........................19 Auspacken, Transport und Lagerung..............19 Systemauslegung und Einbau.................21 4.2.1 Systemauslegung..................
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Werkzeugbedarf...................... 75 Tabelle mit Pumpendaten..................77 Angaben zum Pumpenkopfspiel................79 7 Ersatzteile ........................89 Bestellung von Ersatzteilen..................89 Alfa Laval Service....................89 Garantie – Definition....................90 8 Teileliste und Explosionszeichnung ............91 Pumpenbaugröße SRU1, SRU2 und SRU3............91 Pumpenbaugröße SRU4 und SRU5............... 93 Pumpenbaugröße SRU6..................95...
1 Konformitätserklärung 1.1 EU Konformitätserklärung Das benannte Unternehmen Alfa Laval Kolding A/S, Albuen 31, DK-6000 Kolding, Dänemark, +45 79 32 22 00 Name des Unternehmens, Anschrift und Telefonnummer erklärt hiermit, dass das Produkt Pumpe Bezeichnung SRU1, SRU2, SRU3, SRU4 SRU5 SRU6 Seriennummer von E10.000 bis E1.000.000...
1 Konformitätserklärung 1.2 UK Declaration of Conformity Das benannte Unternehmen Alfa Laval Kolding A/S, Albuen 31, DK-6000 Kolding, Dänemark, +45 79 32 22 00 Name des Unternehmens, Anschrift und Telefonnummer erklärt hiermit, dass das Produkt Pumpe Bezeichnung SRU1, SRU2, SRU3, SRU4 SRU5 SRU6 Seriennummer von E10.000 bis E1.000.000...
Danach kann der Benutzer zum relevanten Abschnitt für die aus- zuführende Ausgabe oder die gewünschten Informationen wech- seln. Das Kapitel Technische Daten immer sorgfältig lesen. Dies ist das vollständige Handbuch für das gelieferte Alfa Laval Produkt. HINWEIS Die Abbildungen und Spezifikationen in diesem Bedienungshandbuch gelten zum Zeitpunkt der Drucklegung.
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Sicherheit 2 Wenn schwer, Transport mit Gabelstapler oder anderen Industrie- fahrzeugen. Strom. Scharfes Teil. Quetschen der Hände. 200007896-1-DE...
Stellen Sie immer sicher, dass die Druckluft entspannt wurde. Die Pumpe immer in aufrechter Position transportieren. Immer die vorgesehenen Anhebepunkte benutzen. Immer sicher- stellen, dass das Hebezeug für das gelieferte Alfa Laval Produkt geeignet ist. Die Einheit muss während des Transports immer sicher befestigt sein.
Niemals die Pumpe für Produkte verwenden, die nicht im Alfa Laval Pumpenauswahlprogramm aufgeführt sind. Immer die Anweisungen auf den Sicherheitsdatenblättern der Lieferanten von Reinigungsmittel, Lösungsmitteln, Ölen usw. be- folgen. Das Alfa Laval Pumpenauswahlprogramm erhalten Sie bei Ihrer Alfa Laval Verkaufsgesellschaft vor Ort. 200007896-1-DE...
2 Sicherheit Wartung Um den Betrieb des gelieferten Alfa Laval Produktes zu optimie- ren und die Ausfallzeiten aufgrund von Reparaturarbeiten zu mi- nimieren, sollte die Systemwartung folgende Punkte umfassen: • Inspektion und Wartung des gelieferten Alfa Laval Produktes: Die technische Dokumentation muss strikt befolgt werden •...
Sicherheitsüberprüfung Alle Schutzeinrichtungen (Schild, Schutz, Abdeckung oder ande- re) des gelieferten Alfa Laval Produkts müssen mindestens alle 12 Monate einer Sichtprüfung unterzogen werden. Eine verloren gegangene oder beschädigte Schutzeinrichtung muss insbeson- dere dann ersetzt werden, wenn dies zu einer Verschlechterung der Sicherheitsleistungen führen könnte.
Verletzungen oder zum Tod führen kann. VORSICHT Weist auf eine möglicherweise gefährliche Situation hin, die, sofern sie nicht vermieden wird, zu leichten oder mittelschweren Schäden am Alfa Laval Produkt führen kann. HINWEIS Weist auf wichtige Informationen hin, durch die Arbeiten vereinfacht oder erklärt werden.
Praktikanten/Auszubildende können Arbeiten unter der Aufsicht eines erfahrenen Mitarbeiters ausführen. Generelle Öffentlichkeit Der allgemeinen Öffentlichkeit darf der Zugang zu dem gelieferten Alfa Laval Produkt nicht gewährt werden. In einigen Fällen kann die Beschäftigung von Spezialisten (z. B. Elektriker, Schweißer) erforderlich sein. In einigen Fällen müssen diese Spezialisten aufgrund örtlicher Bestimmungen bereits über Erfahrung mit ähnlichen...
Restmengen der Prozessflüssigkeit sind korrekt zu entsorgen. Im Zweifel oder wenn keine entsprechenden lokalen Bestimmungen vorliegen, wenden Sie sich bitte an Ihre Alfa Laval Verkaufsgesellschaft vor Ort. So können Sie sich mit Alfa Laval in Verbindung setzen: Kontaktpersonen und -adressen weltweit werden auf unserer Website gepflegt.
3 Einführung Die Alfa Laval SRU Drehkolbenpumpe ist eine zuverlässige positive Verdrängerpumpe für die schonende Förderung von empfindlichen Prozessflüssigkeiten. Die Pumpe wurde sorgfältig entwickelt, um zuverlässige Leistung, störungsfreien Betrieb und überlegene Energieeffizienz für anspruchsvolle Anwendungen zu bieten. Sie sind eine ausgezeichnete Wahl für Aufgaben, die kontaminationsfreie Pumpen erfordern, damit hohe...
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4 Einbau 4.1 Auspacken, Transport und Lagerung Bei Auswahl und Einsatz eines Hebezeugs Pumpengewicht beachten (Technische Daten auf Seite 73). In den Zeichnungen wird gezeigt, wie die Pumpe anzuheben ist. Hebezeug mit ausreichender Leistung wählen und festgelegte Leistungsgrenzen nicht überschreiten. Pumpe mit Antriebsaggregat Pumpe mit freiem Wellenende Bei Empfang der Pumpe ist wie folgt zu...
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4 Einbau Wenn die Pumpe nicht sofort nach Lieferung und Überprüfung installiert wird, muss sie wieder verpackt und an einem geeigneten Ort gelagert werden. Dabei ist Folgendes zu beachten: - An den Anschlüssen befindliche Kunststoffabdeckungen oder Dichtungen dürfen nicht entfernt werden. - Pumpen, die mit korrosionssicherer Verpackung geliefert wurden, müssen wieder darin verpackt werden.
Einbau 4 4.2 Systemauslegung und Einbau HINWEIS Zur Gewährleistung des optimalen Betriebs muss die Pumpe korrekt eingebaut werden. Bei der Auslegung des Pumpensystems müssen folgende Punkte berücksichtigt werden: 4.2.1 Systemauslegung Entleerungsleitung • Sicherstellen, dass der NPSH-Bedarf (Net Positive Suction Head) des Systems über dem von der Pumpe benötigten NPSH liegt.
4 Einbau Nicht vergessen: Die Stützkonstruktionen der Rohrleitungen müssen auch das Gewicht des gepumpten Produktes tragen. • Es sind immer kurze, gerade Ansaugleitungen vor- zusehen, um Reibungsverluste in den Leitungen zu vermeiden und den verfügbaren NPSH-Wert zu verbessern. • In der Nähe des Saug- und Druckstutzens der Pumpe sind jegliche Bogen, T-Stücke und Veren- gungen zu vermeiden.
4 Einbau 4.2.5 Pump Lubrication The pump will be supplied pre-filled with food grade (NSF-1) oil as standard. Oil changing: Oil level must be checked with the pump static. The oil should be changed every 3000 hrs of operation or every 2 years, whichever comes first.
Einbau 4 4.2.6 Fundamente für den Grundrahmen Pumpen mit Antriebsaggregat werden normalerweise auf einer Grundplatte geliefert. Unsere Standardgrundrahmen sind für die Aufnahme der Befestigungsbolzen vorgebohrt. Um die Pumpe dauerhaft und mit der notwendigen Steifigkeit zu befestigen, ist ein Fundament erforderlich, das in der Lage ist, Vibrationen sowie Spannungen und Stoßkräfte auf die Pumpe zu absorbieren.
4 Einbau 4.2.7 Ausrichten der Kupplung Vor Einbau der Pumpe unbedingt sicherstellen, dass die Montagefläche eben ist, um eine Verwindung der Grundplatte zu verhindern. Verwindungen können zu einem Versatz zwischen Pumpe/Motorwelle führen und dadurch Pumpe bzw. Motor beschädigen. Nachdem die Grundplatte befestigt wurde, muss die Fluchtung von Pumpen- und Motorwelle an der Kupplung überprüft und gegebenenfalls korrigiert werden.
4 Einbau 4.3 Gespülte Wellenabdichtungen und Checkliste Überprüfungen vor Inbetriebnahme der Pumpe HINWEIS Diese Seite gilt nicht für ATEX-Anwendungen. Anweisungen für ATEX-Anwendungen siehe ATEX-Ergänzung. Gespülte Wellenabdichtungen werden zum Kühlen oder Reinigen der Dichtflächen eingesetzt. Hierfür ist es unerlässlich, dass: - das Spülsystem richtig angeschlossen wird (siehe unten) - eine geeignete Spülflüssigkeit verwendet und diese mit richtigem Druck und...
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Einbau 4 Möglichkeiten der Anordnung von Spülsystemen Austritt Spülflüssigkeit Verbindungsleitung Eintritt Spülflüssigkeit 3201-0026 In Reihe geschaltetes Spülsystem Austritt Spülflüssigkeit Eintritt Spülflüssigkeit 3201-0027 Parallel geschaltetes Spülsystem Spülflüssigkeit. Die Spülflüssigkeit muss entsprechend des zu fördernden Produkts und der Betriebsbedingungen, also Druck und Temperatur, gewählt werden.
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4 Einbau Spüldruck und Volumenstrom. Einfachwirkende Gleitringdichtung: max. 0,5 bar (7 PSI). Bei höheren Drücken kommt es an den Lippendichtungen zu Leckagen. Doppeltwirkende Gleitringdichtung/gespülte Stopfbuchsendichtung: 1,0 bar (14 PSI) über dem Förderdruck der Pumpe. Bei schwankendem Förderdruck ist der Spüldruck entsprechend dem max. Förderdruck einzustellen.
5 Wartung 5.1 Reinigung im Einbauzustand (CIP) WARNUNG Mit Reinigungsmitteln immer sehr vorsichtig umgehen und die Hinweise in den Sicherheitsdatenblättern beachten. Nach der Reinigung immer reichlich mit sauberem Wasser nachspülen. Bei Verwendung von Laugen oder Säuren müssen immer Gummihandschuhe und Schutzbrille getragen werden. Reinigungsmittel müssen immer unter Beachtung der geltenden Vorschriften und Sicherheitsrichtlinien gelagert und entsorgt werden.
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5 Wartung Dichtungsspülmedium während der Prozessschritte eine Differenztemperatur von mehr als 50 °C (90 °F) aufweist. 200007896-1-DE...
Wartung 5 5.2 Wartungsplan Es empfiehlt sich, Manometer an Saug- und Druckseite der Pumpe einzubauen, um mögliche Fehlfunktionen in der Pumpe/den Rohrleitungen erkennen zu können. Wartungsplan Folgende Kontrollen sind einmal wöchentlich durchzuführen: • Kontrolle des Getriebe-Ölstandes bei Pumpe im Stillstand •...
5 Wartung Austausch von Dichtungen 1. Rotorgehäusedeckel entfernen (siehe Zerlegen auf Seite 35). 2. Rotormuttern lösen und sicherstellen, dass die Komponenten vor der Wartung trocken sind. 3. Eine Stiftlampe verwenden und damit die Blindgewindebohrung auf Verschmutzungen untersuchen. Liegen Verschmutzungen vor, müssen sie wie im Folgenden beschrieben entfernt werden.
Wartung 5 5.3 Zerlegen Vor dem Zerlegen der Pumpe müssen immer die Sicherheitsmaßnahmen beachtet werden. Siehe Teileliste und Explosionszeichnung auf Seite 91. Entfernen des Rotorgehäusedeckels. a) Muttern (13) des Rotorgehäusedeckels entfernen und Deckel (12) abnehmen. Ausbau der Rotoren. a) Klotz aus Kunststoff oder Holz zwischen die beiden Rotoren (17) schieben, um die Drehbewegung zu blockieren.
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5 Wartung a) Bei Stopfbuchspackungen die Stopfbuchsbrille lösen, um die Welle vom Dichtungsdruck zu entlasten. Bei gespülten mechanischen Dichtungen die Muttern vom Spülgehäuse entfernen und das Spülgehäuse vom Rotorgehäuse abnehmen. b) Befestigungsmuttern (4) des Rotorgehäuses und Unterlegscheiben (4A) entfernen. c) Rotorgehäuse (9) mit einem Gummihammer leicht an beiden Seiten abdrücken.
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Wartung 5 Ausbau des Getriebegehäusedeckels. a) Schrauben (6) entfernen. b) Dichtungsring/Dichtungsmasse aufbrechen, Lippendichtung (7) herausdrücken und anschließend Getriebegehäusedeckel (5) abnehmen. Lippendichtung vor dem Wiederzusammenbau unbedingt erneuern. Ausbau der Gleichlaufräder. a) Bei den Pumpenbaureihen 1, 2 und 3 Schrauben (40) des Klemmflansches lösen und Klemmflansch (39) entfernen.
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5 Wartung Ausbau der Lager. a) Wellen (24 und 25) in einem Schraubstock mit weichen Backen befestigen, um die Dichtungs-Sitzflächen zu schützen. b) Lagersicherungsmuttern (30) durch einen kräftigen Schlag auf einen Hakenschlüssel entfernen. Die Muttern können sehr fest sitzen, da sie mit einer Gewindesicherungsmasse versehen sind.
Wartung 5 5.4 Montage 5.4.1 Montage der Lager auf den Wellen Die Wellenoberflächen dürfen auf keinen Fall beschädigt werden; dies gilt insbesondere für die Dichtungs-Sitzflächen. Alle Schraubverbindungen müssen wie in Technische Daten auf Seite 73 gezeigt gemäß Drehmomententabelle angezogen werden. Bei den Pumpen der Baugrößen 1, 2 und 3 ist keine Erwärmung erforderlich.
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5 Wartung Lager abkühlen lassen (nur bei Pumpenbaugrößen 4, 5 und 6). Wird dies nicht befolgt, sind falsch sitzende Lager die Folge. a) Permabond der Qualität 145 oder ein gleichwertiges Produkt auf das Gewinde der Wellensicherungsmutter auftragen. b) Wellensicherungsmutter (30) schrittweise anziehen und dabei gleichzeitig die Lager (26 und 31) und das Distanzstück (32) drehen.
Wartung 5 5.4.2 Einbau der Wellenpakete Wellendistanzring (27) ersetzen. a) Bei Pumpen mit vertikalen Anschlüssen wird der Distanzring in die rechte Lagerbohrung eingeführt, und zwar bei Ansicht des Getriebegehäuses von vorn. b) Bei Pumpen mit horizontalen Anschlüssen wird der Wellendistanzring in die obere Lagerbohrung eingesetzt.
5 Wartung 5.4.3 Einbau der Dichtungshalter Dichtfläche der Dichtungsflansche (14) reinigen, Flansche einsetzen und anziehen. a) Ausrichtung der Rotoren gemäß Prüfen des Rotorabstands auf Seite 43, Einstellung des Rotor-Distanzrings, prüfen. b) Wenn die Rotoreinstellung korrekt ist, Dichtungsflansche entfernen und neue Lippendichtungen (16) in die Dichtungsflansche drücken.
Wartung 5 5.4.4 Prüfen des Rotorabstands Eine falsche Einstellung des Rotorspiels führt zur Beschädigung der Pumpe. Rotoren auf die Wellen (24 und 25) schieben und Rotormuttern (22) anziehen. a) Mit einem Tiefenmikrometer prüfen, ob das Axialspiel innerhalb der Toleranz von 0,012 mm (0,0005 in) liegt.
5 Wartung 5.4.5 Einbau der Gleichlaufräder Gleichlaufräder (36) auf die Wellen (24 und 25) schieben und anhand der Markierungen ausrichten. a) Vor dem Einbau sind die Klemmflansche (38) mit Getriebeöl zu schmieren. Die Hochdruckpumpen der Baugrößen 1, 2 und 3 (d.h. LD- und HD-Modelle) haben zwei Klemmflansch-Sätze.
Wartung 5 5.4.6 Einstellung des Rotorgleichlaufs Falls die Synchronisierung der Rotoren nachreguliert werden muss (und vorausgesetzt, dass die Pumpe nicht gerade umgebaut wurde), muss vorher unbedingt die Ursache der fehlerhaften Synchronisierung festgestellt werden. Zur Einstellung der Rotorsynchronisierung muss eine der Wellen innerhalb der Klemmflansche/Spannelemente frei beweglich sein.
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5 Wartung Schrauben der Spannelemente bzw. Klemmflansche anziehen. Prüfen, ob der Gleichlauf weiterhin korrekt ist. Rotoren ausbauen. 200007896-1-DE...
Wartung 5 5.4.7 Montage des Getriebedeckels Bohrung des Getriebegehäusedeckels reinigen und sämtliches Dichtungsmaterial bzw. die Dichtungsmasse von der Deckelfläche entfernen. Eine neue Lippendichtung (7) in den Deckel (5) drücken. Bei Temperaturen über 130 °C müssen FPM- Lippendichtungen eingebaut werden. Innenfläche des Deckels, die auf der Dichtfläche des Getriebegehäuses aufliegt, mit Dichtungsflüssigkeit bestreichen.
5 Wartung 5.4.8 Einbau und Ausgleichen des Rotorgehäuses Das Rotorgehäuse benötigt evtl. neue Ausgleichssegmente, wenn neue Teile eingesetzt worden sind. Das Spiel zwischen Rotor und Gehäuserückwand ist vor der Inbetriebnahme der Pumpe zu prüfen. Siehe Angaben zum Pumpenkopfspiel auf Seite 79. HINWEIS Die korrekten Spielabmessungen erfahren Sie von Ihrem Lieferanten unter Angabe der Seriennummer der Pumpe.
Wartung 5 5.4.9 Primärdichtungen einbauen Siehe hierzu Ausbau und Einbau der Primärdichtungen auf Seite 53 (Anweisungen für den Einbau der Dichtungen). 200007896-1-DE...
5 Wartung 5.4.10 Einbau der Rotoren a) Neue O-Ringe (18) in den Rotor einsetzen. b) Rotoren (17) auf die Wellen (24 and 25) schieben; dabei sind die beiden Leitflügel (mit Einsenkung) bei Pumpen mit vertikalen Anschlüssen in die Ebene 3–9 Uhr zu bringen, bei Pumpen mit horizontalen Anschlüssen jedoch in die Ebene 6–12 Uhr.
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Wartung 5 Um festzustellen, ob die Rotoren korrekt synchronisiert worden sind, Antriebswelle (24) von Hand durchdrehen, mit einer Fühlerlehre das Eingriff-Spiel messen und mit den empfohlenen Maßen in Technische Daten auf Seite 73 vergleichen. 200007896-1-DE...
5 Wartung 5.4.11 Einbau des Rotorgehäusedeckels a) Neuen O-Ring (11) dünn mit Fett bestreichen und in den Rotorgehäusedeckel (12) legen. b) Rotorgehäuseabdeckung auf das Rotorgehäuse (9) aufsetzen und Muttern (13) anziehen. c) Vor Inbetriebnahme der Pumpe ist die Inbetriebnahme-Checkliste abzuarbeiten. 200007896-1-DE...
Wartung 5 5.5 Ausbau und Einbau der Primärdichtungen HINWEIS Diese Seite gilt nicht für ATEX-Anwendungen. Anweisungen für ATEX-Anwendungen siehe ATEX-Ergänzung. 5.5.1 R90 einfachwirkende Gleitringdichtung Gleitringdichtungen sind sehr empfindlich. Sie müssen mit größter Sorgfalt behandelt werden. Dichtungsteile vor dem Einbau reinigen und Dichtflächen auf Beschädigung prüfen.
5 Wartung Einbau der Dichtung 1. Wellen zur Kennzeichnung des Dichtungs-Setzmaßes markieren (siehe Tabelle oben). 2. O-Ringe (71) mit geeignetem Fett leicht schmieren und auf feststehenden Gegenring (72) setzen. 3. Die feststehenden Gegenringe in die Gewindebohrungen des Rotorgehäuses drücken und dabei die Ausschnitte an den Antirotationsstiften ausrichten.
Wartung 5 5.5.2 R90 Einfachwirkende gespülte/gekühlte Gleitringdichtung Artikel Beschreibung O-Ring für feststehenden Gegenring Feststehender Gegenring O-Ring des mitlaufenden Gleitrings Mitlaufende Gleitringdichtung (Dich- tungspaket) O-Ring Spülgehäuse Lippendichtung für Spülgehäuse O-Ring Distanzring Distanzhalter Die mitlaufende Gleitringdichtung (74) besteht aus mit- Dichtungsgehäuse laufendem Gleitring, Unterlegscheibe (98), Wellfeder (99), Mitnehmer (100) und Madenschraube (78).
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5 Wartung 6. O-Ring des Distanzhalters (77) leicht einfetten und in die Nut im Distanzhalter (77A) einsetzen. 7. Wellen leicht einfetten und Distanzhalter anbringen, indem er über die Wellen gegen den Wellenansatz gedrückt wird. 8. Dichtungsgehäuse über den Distanzhalter schieben (nur für SRU1-3). 9.
Wartung 5 5.5.3 R90 Doppeltwirkende gespülte Gleitringdichtung Artikel Beschreibung O-Ring für feststehenden Gegenring Feststehender Gegenring O-Ring des mitlaufenden Gleitrings Mitlaufende Gleitringdichtung – innenlie- gend Mitlaufende Gleitringdichtung – außen- liegend O-Ring Spülgehäuse Dichtungsgehäuse Die innenliegende mitlaufende Gleitringdichtung (74A) besteht aus mitlaufendem Gleitring, Unterlegscheibe (98), Wellfeder (99) und Mitnehmer (100).
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5 Wartung 1. O-Ringe (71 und 73) mit geeignetem Fett leicht einfetten und in die mitlaufenden Gleitringdichtungen und feststehenden Gegenringe (74A, 74B und 72) einsetzen. 2. Feststehende Gegenringe in die Rotorgehäusebohrungen und das Spülgehäuse (79) einsetzen. 3. O-Ring (75) in die Rotorgehäusebohrungen einsetzen. 4.
Wartung 5 5.5.4 Einfachwirkende Hyclean Gleitringdichtungen Artikel Beschreibung O-Ring Rotorgehäuse Wellfeder Feststehender Gegenring O-Ring Welle Mitlaufender Gleitring Unterlegscheibe Clip 3201-0002 Ausbau der Dichtung 1. Rotorgehäusedeckel, Rotoren und Rotorgehäuse entfernen. 2. Schrauben lösen und Clips (89) und Unterlegscheiben (90) vom Rotorgehäuse entfernen. 3.
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5 Wartung 7. Clips (89) und Unterlegscheiben (90) wieder einsetzen und Schrauben anziehen. HINWEIS Bei den Pumpenmodellen SRU1-5 wird die Unterlegscheibe unter dem Clip platziert, aber bei den Pumpenmodellen SRU6 wird die Unterlegscheibe oben auf dem Clip platziert. 8. Dichtungsflächen mit Lösungsmittel reinigen. 9.
Wartung 5 5.5.5 Hyclean Einfachwirkende gespülte/gekühlte Gleitringdichtung Artikel Beschreibung Dichtungsgehäuse O-Ring Rotorgehäuse Wellfeder Feststehender Gegenring O-Ring Welle Mitlaufender Gleitring Unterlegscheibe O-Ring Spülgehäuse Lippendichtung Ausbau der Dichtung 1. Spülflüssigkeit abschalten und Spülanschluss abnehmen. 2. Rotorgehäusedeckel, Rotoren und Rotorgehäuse entfernen. 3. Schrauben der Spülgehäuse lösen und Spülgehäuse (79) sowie Lippendichtungen (88) entfernen.
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5 Wartung 10. Fest auf die Flächen des feststehenden Gegenrings drücken, um zu prüfen, ob sie noch frei beweglich sind. Falls nicht, sind sie nicht korrekt angebracht. Demontieren, neu einfetten und wieder anbringen. 11. Dichtungsflächen mit Lösungsmittel reinigen 12. Rotorgehäuse, Rotoren und Rotorgehäusedeckel wieder anbringen. 200007896-1-DE...
Wartung 5 5.5.6 Stopfbuchsendichtung Artikel Beschreibung O-Ring Wellenschutzhülse Wellenschutzhülse Distanzhalter Packungsringe Laternenring (falls vorhanden) Plattendichtung Stopfbuchsengehäuse Stopfbuchsenbrille Spritzring Schraube Ausbau der Stopfbuchsen-Dichtung 1. Muttern der Stopfbuchsenbrille lösen. 2. Rotorgehäuse abnehmen, wobei Stopfbuchsengehäuse (7), Dichtring (4) und Stopfbuchsenbrille (8) noch zusammengebaut bleiben. 3.
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5 Wartung 1. Muttern der Stopfbuchsenbrille leicht und gleichmäßig anziehen. 2. Pumpe starten. Etwa 10 Minuten laufen lassen und dabei Temperatur und Leckage des Stopfbuchsengehäuses überwachen. Die Temperaturen des Stopfbuchsgehäuses müssen konstant sein. 3. Muttern der Stopfbuchsenbrille nacheinander jeweils um 1/6 Umdrehung anziehen, bis die Leckage ein akzeptables Maß...
Wartung 5 5.6 Überströmventil HINWEIS Das Überströmventil darf nicht bei laufender Pumpe zerlegt werden. Bei Arbeiten dieser Art sind unbedingt die am Anfang des Handbuchs aufgeführten Sicherheitshinweise zu beachten. Beim Ausbau der Federn ist mit größter Vorsicht zu arbeiten, da diese unter Druck stehen.
5 Wartung 5.6.1 Zerlegen des Überströmventils 1. Hebel für manuelle Betätigung, falls vorhanden, entfernen. 2. Schrauben (25) und Ventilgehäuse (24) entfernen. 3. Nutmutter(n) (23) und Federspanner (21) ausbauen. Wenn die Federn noch unter Druck stehen, sind, sobald die Nutmutter das Gewindeende erreicht, die Schrauben (26) des Federspanners zu lösen.
Wartung 5 5.6.3 Ventileinstellung Das Überströmventil muss für die jeweiligen Leistungsanforderungen eingestellt werden. HINWEIS An der Druckseite der Pumpe muss ein Manometer installiert werden, um während der Einstellung den Förderdruck zu messen. Dünner Stab 1. Pumpe stoppen. 2. Ventilgehäuse (24) entfernen. 3.
5 Wartung 5.7 Heiz-/Kühlvorrichtungen Die SRU-Pumpen können wahlweise mit Heiz- oder Kühlvorrichtungen ausgerüstet werden. Diese dienen vorwiegend dem Erwärmen des Pumpenkopfs, um die Viskosität des geförderten Mediums aufrecht zu erhalten und mögliche Kristallisation oder Verfestigung zu vermeiden. Diese Vorrichtungen können auch zur Kühlung eingesetzt werden.
Wartung 5 Sämtliche Spülanschlüsse sind als Innengewinde ausgeführt. 5.8 Fehlersuche Problem Mögliche Ursachen Lösungen √ √ Falsche Drehrichtung. Laufrichtung des Antriebs ändern. Luft aus Saugleitung und Pumpen- √ Pumpe saugt nicht an. kammer entweichen lassen und Flüssigkeit einleiten. Durchmesser der Saugleitung ver- größern.
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5 Wartung Problem Mögliche Ursachen Lösungen Pumpengehäuse erwärmen. Produkttemperatur un- √ √ √ ter Auslegungswert. Produkttemperatur erhöhen. System reinigen. Filter in Saugleitung einbauen. √ √ Unerwartete Feststoff- √ √ teile im Produkt. Falls Feststoffe unvermeidbar sind, evtl. doppeltwirkende Gleitringdich- tungen verwenden. Auf Hindernisse prüfen (z.
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Wartung 5 Problem Mögliche Ursachen Lösungen Unzureichende Siehe Bedienungsanleitung des √ √ √ √ √ √ Schmierung des Ge- Pumpenherstellers. triebes. Auslegungs- und Betriebsdruck prü- Kontakt Metall/Metall fen. √ √ √ √ √ √ √ √ bei Pumpenelementen. Hersteller konsultieren. Pumpenelement abge- √...
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5 Wartung Problem Mögliche Ursachen Lösungen Überprüfen und Motorlager erneu- √ √ Motor defekt. ern. √ Pumpenelement fehlt. Pumpenelement einbauen. 200007896-1-DE...
Getriebemotor, 4-polig, nach metrischer Norm IEC, 50/60 Hz, geeignet für Frequenzumformung, IP55, Isolati- onsklasse F. Gewährleistung Erweiterte 3-jährige Gewährleistung auf die SRU-Pumpenbaureihe. Diese Garantie deckt alle nicht verschleiß- enden Teile ab. Garantiebedingung ist, dass ausschließlich Originalersatzteile von Alfa Laval verwendet wer- den.
6 Technische Daten 6.2 Ungefähr benötigte Ölmengen Lage der Anschlüsse Lage der Anschlüsse Pumpentyp Vertikal Liter Horizontal Liter Vertikal US Pints Horizontal US Pints SRU1 SRU2 SRU3 SRU4 SRU5 SRU6 14,8 6.3 Gewicht Pumpe ohne Antrieb kg (lb) Typische Pumpe mit Antrieb kg (lb) Pumpentyp Lage der Anschlüsse Lage der Anschlüsse...
Technische Daten 6 6.5 Tabelle mit Pumpendaten Verdrängung Saug- und Förderhö- Differenz- Max. Max. Leis- druck Drehzahl tung bei U/min 1.000 Hygie- U/min in Modell Erweitert nisch Liter/ gal/ gal/ mm Zoll mm Zoll 100 U 100 U SRU1/005/LD oder H 0,053 1,17 1,40...
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6 Technische Daten Der maximale Pumpendifferenzdruck kann je nach verwendetem Anschlusstyp wie unten beschrieben begrenzt sein: • DIN11851 – 40 bar / 580 PSI (25-40 mm), 25 bar / 362 PSI (50 – 100 mm), 16 bar / 232 PSI (150 mm) •...
Technische Daten 6 6.6 Angaben zum Pumpenkopfspiel Radiales Spiel Rückwärtiges Spiel vorne Rotorlänge Eingriffspiel Spiel Min. Eingriffspiel an allen Eingriffpositionen. Alle Maßangaben in Millimeter. SRU1/005/LD (HD) ZWEI- UND DREIFLÜGELIGE EDELSTAHL- ROTOREN 8 BAR Rückwär- Temperatur Rotor Front Rotor Radial Min. MESH Durch- DREIFLÜ- ZWEIFLÜGE-...
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6 Technische Daten SRU2/013/LS (HS) ZWEI- UND DREIFLÜGELIGE EDELSTAHL- ROTOREN 10 BAR Rückwär- Temperatur Rotor Front Rotor Radial Min. MESH Durch- DREIFLÜ- ZWEIFLÜGE- °C Länge Spiel Spiel Spiel messer GELIG LIG 70 °C 22,63 (min.) 0,12 86,28 (min.) 70 °C 0,08 0,24 22,60...
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Technische Daten 6 SRU2/018/LS (HS) ZWEI- UND DREIFLÜGELIGE EDELSTAHL- ROTOREN 7 BAR Rückwär- Temperatur Rotor Front Rotor Radial Min. MESH Durch- DREIFLÜ- ZWEIFLÜGE- °C Länge Spiel Spiel Spiel messer GELIG LIG 70 °C 32,02 (min.) 0,12 86,26 (min.) 70 °C 0,08 0,34 31,99...
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6 Technische Daten SRU3/027/LS (HS) ZWEI- UND DREIFLÜGELIGE EDELSTAHL- ROTOREN 10 BAR Rückwär- Temperatur Rotor Front Rotor Radial Min. MESH Durch- DREIFLÜ- ZWEIFLÜGE- °C Länge Spiel Spiel Spiel messer GELIG LIG 70 °C 30,13 (min.) 0,15 107,88 (min.) 70 °C 0,13 0,32 30,10...
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Technische Daten 6 Radiales Spiel Rückwärtiges Spiel vorne Rotorlänge Eingriffspiel Spiel Min. Eingriffspiel an allen Eingriffpositionen. Alle Maßangaben in Millimeter. SRU3/038/LD (HD) ZWEI- UND DREIFLÜGELIGE EDELSTAHL- ROTOREN 10 BAR Rückwär- Temperatur Rotor Front Rotor Radial Min. MESH Durch- DREIFLÜ- ZWEIFLÜGE- °C Länge Spiel...
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6 Technische Daten SRU4/055/LD (HD) ZWEI- UND DREIFLÜGELIGE EDELSTAHL- ROTOREN 20 BAR Rückwär- Temperatur Rotor Front Rotor Radial Min. MESH Durch- DREIFLÜ- ZWEIFLÜGE- °C Länge Spiel Spiel Spiel messer GELIG LIG 70 °C 38,11 (min.) 0,20 137,90 (min.) 70 °C 0,15 0,32 38,08...
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Technische Daten 6 SRU4/079/LD (HD) ZWEI- UND DREIFLÜGELIGE EDELSTAHL- ROTOREN 15 BAR Rückwär- Temperatur Rotor Front Rotor Radial Min. MESH Durch- DREIFLÜ- ZWEIFLÜGE- °C Länge Spiel Spiel Spiel messer GELIG LIG 70 °C 54,81 (min.) 0,23 137,64 (min.) 70 °C 0,15 0,32 54,78...
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6 Technische Daten SRU5/116/LD (HD) ZWEI- UND DREIFLÜGELIGE EDELSTAHL- ROTOREN 20 BAR Rückwär- Temperatur Rotor Front Rotor Radial Min. MESH Durch- DREIFLÜ- ZWEIFLÜGE- °C Länge Spiel Spiel Spiel messer GELIG LIG 70 °C 50,98 (min.) 0,20 172,22 (min.) 70 °C 51,04 0,29 0,15...
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Technische Daten 6 Radiales Spiel Rückwärtiges Spiel vorne Rotorlänge Eingriffspiel Spiel Min. Eingriffspiel an allen Eingriffpositionen. Alle Maßangaben in Millimeter. SRU6/260/LS (HS) ZWEI- UND DREIFLÜGELIGE EDELSTAHL- ROTOREN 10 BAR Rückwär- Temperatur Rotor Front Rotor Radial Min. MESH Durch- DREIFLÜ- ZWEIFLÜGE- °C Länge Spiel...
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6 Technische Daten SRU6/353/LS (HS) ZWEI- UND DREIFLÜGELIGE EDELSTAHL- ROTOREN 7 BAR Rückwär- Temperatur Rotor Front Rotor Radial Min. MESH Durch- DREIFLÜ- ZWEIFLÜGE- °C Länge Spiel Spiel Spiel messer GELIG LIG 70 °C 113,68 (min.) 0,25 201,11 (min.) 70 °C 0,35 0,40 113,65...
3. Kapazität oder andere relevante Identifikation 7.2 Alfa Laval Service Alfa Laval ist in allen großen :Ländern der Welt vertreten. Zögern Sie nicht, sich bei Fragen, Problemen oder bei Bedarf an Ersatzteilen für Alfa Laval Geräte an Ihre lokale Alfa Laval Vertretung zu wenden. 200007896-1-DE...
Eine abweichende Verwendung, die nicht mit Alfa Laval Kolding A/S vereinbart wurde, schließt jegliche Haftung und Garantie aus. Ohne ausdrückliche Genehmigung von Alfa Laval Kolding A/S ist es nicht gestattet, das gelieferte Alfa Laval Produkt zu modifizieren oder zu verändern.