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B
EDIENUNG
4.1
S
PANNEN DES
© Copyright
HWR Spanntechnik GmbH
W
ERKSTÜCKS
Allgemeine Gefahr
Es ist unbedingt auszuschließen, dass die Hybridspannbacken mit
einer zu hohen Drehzahl und damit mit zu hoher Fliehkraft betrieben
werden. Ansonsten besteht die Gefahr, dass das Werkstück nicht
ausreichend gespannt wird.
Achtung
Für jede Aufspannung muss eine Berechnung der erforderlichen Spann-
kraft gemäß VDI 3106 durchgeführt werden.
Schritt 1
Öffnen Sie die Spanneinheit durch Verdrehen der Spindeln (1,
siehe Abb. 4-1).
Schritt 2
Platzieren Sie das Werkstück in der INOTop®-Spanneinheit.
Schritt 3
Zentrieren Sie das Werkstück durch das Spannfutter der Werk-
zeugmaschine über Handspannung bzw. Kraftspannung (Zylin-
der).
Achtung
Bei der Kraftspannung muss mit geringstem Hydraulikdruck gearbeitet
werden, um Verformungen des Bauteils zu minimieren.
Schritt 4
Spannen Sie das Werkstück mit Hilfe eines Drehmoment-
schlüssels durch gleichmäßiges Anziehen der Spindeln (1, sie-
he Abb. 4-1).
Achtung
Beachten Sie die Spindelanzugsmomente auf den Anschlagbacken.
Schritt 5
Ziehen Sie den Drehmomentschlüssel nach Spannen des
Werkstücks ab.
Allgemeine Gefahr
Gemäß DIN EN 1550 darf die Spindel der Werkzeugmaschine nicht
anlaufen solange der Drehmomentschlüssel im Spannfutter steckt.
INOTop
®
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