Einzelteile
Original- und Funktionsteile
Bitte beachten, um Defekte, schwere Personenschäden und
Sachschäden zu vermeiden:
1. Nur DJI-Originalteile oder Teile mit DJI-Freigabe verwenden!
Nicht freigegebene Teile oder Teile von Fremdherstellern können
Systemstörungen verursachen und die Betriebssicherheit des
Produkts beeinträchtigen.
2. Fluggerät innen und außen vor Fremdkörpern schützen (Wasser, Öl,
Erde, Sand usw.)!
3. Sicherstellen, dass das Fluggerät innen und außen (Fernsteuerung,
Kamera, Gimbal, Kompass, Antriebe und Akku) in einwandfreiem
technischem Zustand, unversehrt und betriebsbereit ist. Ausführliche
Informationen zur Funktionsprüfung dieser Komponenten finden Sie
in den anderen Kapiteln dieses Dokuments.
4. Das Fluggerät und dessen Komponenten dürfen NICHT umgebaut
oder verändert werden. Unbefugte Umbauten können Störungen
zur Folge haben und die Funktionalität bzw. Betriebssicherheit des
Fluggeräts beeinträchtigen.
Fernsteuerung
1. Verwenden Sie die Anschlüsse auf der Fernsteuerung unter strikter
Einhaltung der Spezifikationen.
2. Vergewissern Sie sich, dass das Anzeigegerät auf der
Fernsteuerung mit dem Internet verbunden ist. Andernfalls können
Flugaufzeichnungen nicht gespeichert werden, DJI kann eventuell
die Reparaturleistungen im Rahmen der Garantie nicht erbringen und
übernimmt keine Haftung für Ihnen entstandene Verluste.
1. Vergewissern Sie sich vor jedem Flug, dass der Akku der Fernsteuerung
vollständig geladen ist.
2. Wenn die Fernsteuerung im eingeschalteten Zustand 5 Minuten lang
nicht verwendet wurde und nicht mit dem Fluggerät verbunden ist, ertönt
ein Alarmton. Nach 6 Minuten schaltet sie selbsttätig ab. Um den Alarm
zu beenden, bewegen Sie die Knüppel, oder betätigen Sie eine beliebige
andere Funktion der Fernsteuerung.
3. Damit die optimale Sendeleistung gewährleistet ist, klappen Sie die
Antennen der Fernsteuerung aus, und richten diese korrekt aus.
4. Damit das GNSS-System der Fernsteuerung ordnungsgemäß funktioniert,
muss das DJI-Logo zum Himmel weisen. Außerdem muss die
Fernsteuerung ausreichend Abstand zu Metallgegenständen haben.
5. Wenn die Fernsteuerung defekt ist, muss sie repariert oder ggf. ersetzt
werden. Durch Schäden an der Antenne wird die Sendeleistung der
Fernsteuerung stark beeinträchtigt.
6. Ersatzfernsteuerungen müssen mit dem Fluggerät verbunden sein. Es
handelt sich nur um eine sichere Verbindung, wenn bei einem Test eine
Übertragungsweite von 300 Meter erreicht wird. Genauere Informationen
finden Sie in der Bedienungsanleitung.
7. Für die Fernsteuerung wird eine herausnehmbare Intelligent Battery
verwendet. Entnehmen Sie den Sicherheitsvorschriften zur WB37 Intelligent
Battery Anweisungen zur Verwendung und Sicherheitswarnungen.
8. Vor dem Verbinden eines Fluggeräts mit einer Fernsteuerung müssen alle
vorherigen Verbindungen des Fluggeräts zu anderen Fernsteuerungen
getrennt werden. Wenn ein Fluggerät daher mit einer Fernsteuerung
verbunden ist, die sich im Modus zur Steuerung mehrerer Fluggeräte
befindet, kann das Fluggerät ausschließlich über diese Fernsteuerung
gesteuert werden. Zur Steuerung eines Fluggeräts unter Verwendung
einer anderen Fernsteuerung muss dieses Fluggerät manuell über die DJI
GS RTK App mit der Fernsteuerung verbunden werden.
Kamera
Bitte beachten Sie Folgendes, um schwere Sach- und Personenschäden zu
vermeiden:
1. Verschließen oder blockieren Sie NIEMALS die Belüftungsöffnungen
an der Kamera. Durch die im Betrieb entstehende Wärme können
Personenschäden oder Sachschäden entstehen.
1. Prüfen Sie vor dem Betrieb die Kameraeinstellungen, und passen Sie sie
ggf. nach Ihren Wünschen an.
2. Prüfen Sie die Funktion der Kamera mithilfe von Testaufnahmen. Stellen
Sie den einwandfreien Betrieb sicher, bevor Sie wichtige Fotos oder
Videos aufnehmen.
3. Bei eingeschalteter Kamera darf die Micro-SD-Karte nicht abgezogen
werden.
4. Fotos und Videos können nur bei eingeschalteter Intelligent Flight Battery
aus der Kamera exportiert werden.
5. Richten Sie sich beim Ausschalten der Intelligent Flight Battery nach
den Vorgaben. Andernfalls werden Ihre Kameraeinstellungen nicht
gespeichert, und die aufgezeichneten Videos können beschädigt werden.
HINWEIS: DJI übernimmt keine Verantwortung für Schäden an Bildern
oder Videos, die nicht maschinenlesbar aufgezeichnet werden/wurden.
Gimbal
1. Bei Kollisionen und Stößen können die Präzisionsteile im Gimbal
beschädigt werden, sodass der Gimbal unter Umständen nicht mehr
einwandfrei funktioniert.
2. Schützen Sie den eingeschalteten Gimbal vor äußerer Krafteinwirkung.
3. Belasten Sie den Gimbal NICHT mit zusätzlichem Gewicht, da er sonst in
seiner Funktion gestört oder eventuell der Motor beschädigt wird.
4. Entfernen Sie vor dem Einschalten die Gimbal-Klemme. Wenn das
Fluggerät über längere Zeit nicht benutzt werden soll, bringen Sie die
Gimbal-Klemme wieder an, um den Gimbal zu fixieren.
Kompass
Bitte beachten Sie Folgendes, um schwere Sach- und Personenschäden zu
vermeiden:
1. Landen Sie sofort, wenn es im Flugbetrieb zum offensichtlichen Abgleiten
kommt (d. h. das Fluggerät nicht mehr gerade fliegt).
Kalibrieren Sie den Kompass nur dann, wenn die „DJI GS RTK"-App oder
die Statusanzeige Sie dazu auffordern. Beachten Sie beim Kalibrieren Ihres
Kompasses folgende Regeln:
1. Der Kompass darf NICHT kalibriert werden, wenn das Risiko
starker magnetischer Störausstrahlung besteht (z. B. unterirdische
Magnetitvorkommen, Parkhäuser oder Stahlbewehrungen).
2. Tragen Sie bei der Kalibrierung KEINE ferromagnetischen Teile bei sich
(z. B. Mobiltelefone).
3. In der „DJI GS RTK"-App werden Sie nach der Kalibrierung aufgefordert,
den Kompassfehler zu beheben, wenn der Kompass von starken
Störungen beeinträchtigt wird. Befolgen Sie zur Bereinigung des
Kompassproblems die Anweisungen auf dem Bildschirm.
Antrieb
Bitte beachten, um schwere Personenschäden durch die drehenden
Propeller und Motoren zu vermeiden:
Propeller
1. Alte, beschädigte oder defekte Propeller dürfen NICHT verwendet
werden.
2. Bevor Sie die Propeller berühren, schalten Sie das Fluggerät stets
ab.
3. Achten Sie beim An- und Abbauen der Propeller auf die scharfen
Propellerkanten. Tragen Sie bei der Handhabung der Propeller
Handschuhe oder andere Schutzkleidung.
4. Arbeiten Sie beim An- und Abbauen der Propeller nach Möglichkeit
mit Werkzeug (Schraubenschlüssel, Schraubendreher, Zange usw.).
5. Vergewissern Sie sich, dass die Propeller sicher befestigt sind, damit
sie sich nicht von den Motoren lösen.
6. Schalten Sie die Motoren nicht ein, wenn die Propeller angebaut sind
und sich Menschen oder Tiere in der unmittelbaren Nähe aufhalten!
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