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Anschlagvorrichtung; Andere Hinweise - Ridgegear Rga30 Bedienungsanleitung

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Zusatzeinrichtungen, aus denen sich die Sicherheitsausrüstung
zusammensetzt, wie z.B. Au anggurte, Verbindungsmittel usw.
miteinander kompatibel sind.
- Es dürfen nur Geräte verwendet werden, die den europäischen
Normen entsprechen.
- Es ist auf die Gefahren zu achten, die mit einer Verkettung von
einzelnen Komponenten verbunden sind, deren Kombination zu
Gefahren für den Anwender führen kann. Es ist insbesondere auf die
kombinierte Steifigkeit der einzelnen Elemente zu achten, um zu
vermeiden, dass die Auslösung des Höhensicherungsgeräts gestört,
verzögert oder durch einen Rückprall entriegelt wird.
- Vor jedem Einsatz ist eine optische Prüfung aller Bestandteile
der Ausrüstung vorzunehmen: Höhensicherungsgerät, Gurtband,
Verbindungsmittel, Au anggurt. (#3.1)
• Zustand des Verankerungselements.
• Zustand des Gehäuses und der Gehäusemontage: Keine
Verformungen, keine Spaltbildung, keine Spuren starker Stoßwirkung,
Schrauben ordnungsgemäß angezogen.
• Zustand des Halteseils: keine Knicke oder Ausfransungen, keine
Spuren einer chemischen Verätzung, keine Verformung.
• Zustand des automatischen Verbindungsstücks: es werden eine
Überprüfung auf gute Verriegelung, Abwesenheit von Verformungen
und Korrosion sowie die Nicht-Aktivierung des Sturzanzeigers überprüft.
• Es muss auch das Gültigkeitsdatum der Vorrichtung überprüft werden.
Die letzte Inspektion muss vor weniger als einem Jahr erfolgt sein.
• Überprüfen Sie vor jeder Nutzung die Aktivierung des
Sicherheitssystems, indem Sie mit einem Ruck am Halteseil ziehen. Der
Fallschutz muss das Halteseil blockieren und sein Entrollen verhindern
(#3.2). Durch langsames und stetiges Ziehen am Halteseil muss dieses
sich normal entrollen und sich wieder von selbst aufrollen.
ACHTUNG : Leine oder Verbindungsmittel dürfen zum Aufrollen
niemals einfach losgelassen werden sondern müssen bis zum
vollständigen Aufrollen mit der Hand geführt werden (#3.2).
- Wenn auch nur der geringste Mangel am Zustand oder Betrieb
festgestellt wird oder Zweifel bestehen, darf das Gerät nicht verwendet
werden, sondern ist zur Überprüfung bzw. Reparatur an den Hersteller
oder an eine zugelassene Werkstatt oder Prüfstelle einzusenden.
- Wenn das Gerät einen Sturz aufgehalten hat, ist eine Inspektion
unbedingt vorgeschrieben. In jedem Fall ist das Höhensicherungsgerät
aus dem Verkehr zu ziehen und darf nicht weiter verwendet werden,
bevor eine kompetente Person seine Weiterverwendung schriftlich
genehmigt hat.

ANSCHLAGVORRICHTUNG :

- Überprüfen Sie vor jeder Nutzung, dass der Anschlag des Fallschutzes
korrekt ist. Der Anschlagpunkt, bei dem der Fallschutz wie die zur
Realisierung des Anschlags benutzten Elemente eingehakt ist, muss der
Norm EN 795 (#3.5) entsprechen.
- Der Anschlagpunkt muss sich zwecks einer ausschließlich vertikalen
Nutzung über dem Nutzer befinden. Wenn die Absturzsicherung
horizontal einsetzbar ist (#1-9), siehe Anhang „horizontaler Einsatz"
weiter unten.
- Wenn die Absturzsicherung in einer Betriebskonfiguration mit
Faktor 2 (#1-12) kompatibel ist, kann der Benutzer den Einhängepunkt
der Vorrichtung überschreiten. Im Falle eines Sturzes sind
jedoch der Bremsweg und die maximale Kraft wichtiger. In dieser
Nutzungskonfiguration ist daher der zugehörige Absturzraum wichtiger
(#1-13).
- Die Absturzsicherung darf nur an ihrem Verankerungselement (Ring,
Loch) aufgehängt werden. Die Absturzsicherung darf nicht durch
Au ängen des Verankerungselements am Gurtwerk verwendet werden.
Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass der bei bestimmten
Absturzsicherungsmodellen vorhandene textile Handhabungsgri
keineswegs ein Verankerungselement ist (#3.5).
- Es können einzig und allein Elemente Verwendung finden, die den
Normen EN 362 und EN 795 entsprechen (Verbindungsstücke,
Halteseile, Schlingen..).
- Der Fallschutz darf sich keinesfalls auf ein Element des Tragwerks
(#3.8), beziehen, er muss mit der Verankerung und dem Anschlagpunkt
am Gurtzeug des Nutzers in Ausrichtung sein.
- Der Fallschutz ist zur Verwendung mit einem Au anggurt als einziges
Mittel zum Greifen einer Person vorgesehen. Es sollte sichergestellt
werden, dass dieses Gurtwerk der Norm EN 361 entspricht, dass seine
Größe an die Größe des Nutzers angepasst ist, dass seine Einstellungen
und seine Einrichtung korrekt sind, dass die Nähte, Schnallen und
Spanngurte keine Verformungen, Brüche, Oxidationsspuren oder
sonstige Schäden aufweisen.(#3.3)
- Das Verbindungsstück am Ende des Halteseils darf ausschließlich
auf dem Ring des Gurtwerks verriegelt werden, der zu diesem Zweck
vorgesehen ist (siehe Gebrauchsanweisungen des Gurtwerks zu diesem
Punkt).
NUTZUNGSBEDINGUNGEN :
- Um die Sicherheitsbedingungen während der Arbeiten in der Höhe
zu optimieren, ist es wichtig, die Verlagerungen in maximaler Höhe
zu begrenzen und sie in moderatem Tempo durchzuführen, so dass
der Fallschutz unter einwandfreien Bedingungen funktioniert. Um
den Pendele ekt zu begrenzen, darf ein Winkel von 30° in Bezug auf
die Vertikale der Verankerung (#3.6) nicht überschritten werden. Zur
Nutzung in der Horizontale, siehe den folgenden Abschnitt „Horizontale
Nutzung".
- Im Falle eines pendelnden Sturzes ist die Höhe des vertikalen Sturzes
größer als für einen unmittelbaren Sturz. Entfernen Sie sich nicht von
dem Lot des Anschlagpunkts des Fallschutzes um einen Abstand, der
größer als die Hälfte der Höhe ist, die sich zwischen dem Anschlagpunkt
und der Arbeitsebene (#5) befindet.
- Es ist notwendig, vor jedem Gebrauch zu überprüfen, dass der
Freiraum unter den Füßen des Nutzers des Fallschutzes (Sturzraum)
mindestens gleich dem Wert ist, der bei den Eigenschaften der
Vorrichtung angegeben ist (#1). Überprüfen Sie, dass kein Hindernis auf
der Flugbahn des möglichen Sturzes vorhanden ist.
- Die Verwendung des Absturzsicherungssystems muss so erfolgen, dass
die Absturzgefahr und die Fallhöhe minimiert werden.
- Nicht über Schüttgut verwenden, in dem man versinken kann (#3.7).
- Um die Ausrüstung in einwandfreiem Betriebszustand zu erhalten, darf
sie nicht bei Temperaturen außerhalb des Bereichs zwischen -30°C und
+50°C (#3.11) verwendet werden.
- Trotz des durch das Gehäuse gewährleisteten guten Schutzes ist es
wichtig, den Fallschutz und vor allem das Halteseil nicht aggressiven
Umgebungen auszusetzen, die Säuren, Basen oder Lösungsmittel
umfassen, die das Material beschädigen können, und zwar vor allem
dann, wenn die Umgebungstemperatur erhöht ist.
- Achten Sie ebenso beim Einsatz des Fallschutzes, dass Sie es
vermeiden, das Halteseil an scharfen oder rauen Kanten zu reiben, die es
beschädigen können. Verwenden Sie Kantenschutz.
- Im Sonderfall des ARA-Sicherungsgurtbands Dyneema® (#1-1=D),
darf der Benutzer die ARA-Sicherungsschlinge nicht einer Temperatur
von mehr als oder gleich 140°C aussetzen. Dieser Wert entspricht dem
Schmelzpunkt der Dyneema®-Sicherungsbandschlinge. Dieses Band
hat auch einen niedrigen Reibungskoe zienten.
- Bei Verwendung eines selbsteinziehenden Verbindungsmittels in
umgekehrter Position besteht die Gefahr von Kopfverletzungen (siehe
Tabelle #1-15). Es wird empfohlen, gleichzeitig einen Schutzhelm zu
tragen.

ANDERE HINWEISE :

Wenn wichtige Verlagerungen notwendig sind, ist es möglich, als
Verankerung eine flexible Rettungsleine zu benutzen, die der Norm
EN795 Klasse C entspricht. Es sei angemerkt, dass diese Kombination
Gegenstand einer CE-Typenprüfung gewesen sein muss. In diesem
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