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Stellen Sie die zwei Bremsen fest; die Bremsgriffe sollten
in keinem Fall als Abstützung für Umsetzungen verwendet
werden. Stützen Sie sich beim Verlassen des Rollstuhls
niemals auf die Fußplatten.
Überwinden von Hindernissen mit Begleitperson
Auf den Bürgersteig gelangen
Der Begleiter positioniert den Rollstuhl im vorwärts vor
dem Bürgersteig. Er/sie kippt den Rollstuhl nach hinten
zu sich bis die Lenkräder den Gehweg erreichen; er/sie
schiebt den Rollstuhl vorwärts, bis die Hinterräder an der
Bordsteinkante stehen und schiebt den Rollstuhl weiter,
bis die Hinterräder über die Bordsteinkante fahren.
Vom Bürgersteig herunterfahren
Der Begleiter positioniert den Rollstuhl vorwärts mit den
Lenkrädern an der Bordsteinkante und kippt ihn nach
hinten zu sich. Dann schiebt er/sie den Rollstuhl vorsichtig
vorwärts, bis die Hinterräder die Straße berühren, danach
senkt er/sie die Lenkräder allmählich auf den Boden.
Treppen überwinden
Da das Überwinden von Treppen schwierig ist, empfeh-
len wir den Einsatz von zwei Begleitern, einen vor dem
Rollstuhl und einen hinter dem Rollstuhl an den Schiebe-
griffen. Der Begleiter, der hinter dem Rollstuhl positioniert
ist, kippt ihn nach hinten zu sich heran wobei er die Hand-
griffe fest umfasst hält. Der Begleiter, der vor dem Roll-
stuhl positioniert ist, hält die vorderen Seitenrahmen fest
umfasst und hebt den Stuhl über die Stufen, während der
andere Begleiter einen Fuß auf die nächste Stufe setzt
und den Vorgang wiederholt.
Senken Sie die Lenkräder des Rollstuhls nicht, bis die letz-
te Stufe von dem Begleiter, der vor dem Rollstuhl positio-
niert ist, überquert ist. Eine Treppe hinunter ist der gleiche
Vorgang wie oben, aber in umgekehrter Reihenfolge.
Versuchen
Sie nicht, den Rollstuhl an irgendwel-
chen abnehmbaren Teilen zu heben (wie beispiels-
weise Armlehnen,
Beinstützen oder Fußstützen).
Vermeiden Sie die Benutzung einer Rolltreppe.
Befahren von Steigungen durch Selbstfahrer
Wir empfehlen, Rampen mit einer Steigung von mehr als
9° zu vermeiden. Bei größeren Steigungen besteht das
Risiko des Umkippens im Falle des Durchdrehens der Rä-
der oder bei schrägem Anfahren.
Rampen hinauffahren
Beugen Sie Ihren Oberkörper vorwärts und bedienen
Sie Ihre Greifreifen mit schnellen Stößen, um eine ange-
messene Geschwindigkeit zu erreichen.Wenn Sie anhal-
ten wollen, um sich auf Ihrem Weg auszuruhen, betätigen
Sie die zwei Bremsen unbedingt gleichzeitig.
Rampen hinunterfahren
Beugen Sie Ihren Oberkörper nach hinten und steuern
Sie über die Greifreifen, die durch Ihre Hände gleiten, die
Geschwindigkeit und Richtung. Vermeiden Sie plötzliche
Richtungswechsel und versuchen Sie niemals, eine Ram-
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Drive Medical GmbH & Co. KG | Stand: 28.06.2023 | Irrtum und Änderungen vorbehalten
pe diagonal hinauf- und herunterzufahren und versuchen
Sie nicht den Rollstuhl beim Anstieg zu drehen. Der Roll-
stuhl ist nicht als Sitz zum Führen eines Fahrzeuges ge-
eignet.
Beachten Sie das zugelassene Maximalgewicht des
Benutzers. Diese Angabe finden Sie in den technischen
Daten in dieser Bedienungsanleitung sowie auf dem
Typenschild.
Schützen Sie das Produkt vor Sonneneinstrahlung
Produktteile können sich aufheizen und bei Berührung
Hautverletzungen verursachen.
Transport in Kraftfahrzeugen zur Beförderung mobili-
tätsbehinderter Personen (KMP)
Transport
Alle von Drive DeVilbiss als Sitz in Fahrzeugen freige-
gebenen Rollstühle sind nach ISO 7176 19 getestet. Die
Tests gemäß ISO 7176-19 wurden mit den Rückhaltesys-
temen der Firma AMF-Bruns durchgeführt. Die korrek-
te Montage des Rückhaltesystems ist Voraussetzung für
den sicheren Transport der Produkte im KMP und Grund-
lage für die Freigabe. Fixierpunkte am Rückhaltesystem
(siehe Anbauanleitung AMF Bruns) Die Rückhaltesyste-
me der Firma AMF-Bruns stellen die Kraftknoten zur Be-
festigung der Produkte im KMP bereit. Die Produkte dür-
fen nur an diesen Kraftknotenpunkten zur Rückhaltung
im KMP befestigt werden.
Die für den Transport verantwortliche Person sollte mit
den aktuellen Vorschriften für den Transport sowie mit
der Bedienung des KMP und des Rückhaltesystems ver-
traut sein. Zur Sicherung des Rollstuhls müssen am Fahr-
zeug verankerte vier-Punkt Rückhaltesysteme
benutzt werden.
Gebrauchszustand herstellen
Ihr Multifunktions-Rollstuhl wird in der Regel komplett
montiert, angeliefert. Um ihn gebrauchsfertig zu machen,
genügen einige einfache Handgriffe.
Klemmgefahr!
Ob Ihr Rollstuhl als Sitz
im Kraftfahrzeug zur Be-
förderung
mobilitätsbe-
hinderter Personen (KMP)
zugelassen ist oder nicht,
können Sie anhand des
Hakensymbol (Bild 1) am
Rollstuhl erkennen oder
in dieser Bedienungsan-
leitung, Kapitel Transport
in Kraftfahrzeugen zur Be-
förderung
mobilitätsbe-
hinderter Personen (KMP)
nachlesen.
Gebrauchsanweisung MULTITEC