STURMSCHEIBE
Die Sturmscheibe wird mit beiden Händen an den Holzgriffen in der Schnurmitte gehalten und dann
über die Schnüre angetrieben. Durch gleichmäßiges Ziehen und Nachlassen der Schnüre dreht sich
die Scheibe ständig im und gegen den Uhrzeigersinn. Die schnelle Rotation der Scheibe verursacht
Windgeräusche, daher der Name „Sturmscheibe". Durch eine entsprechende Bemalung wird die
rotierende Scheibe neben einem Hörgenuss auch zu einem Farbgenuss.
Materialliste:
1 Pappelsperrholzplatte 130 x 130 x 6 mm
1 Fichtenholzleiste 10 x 10 x 200 mm
1,4 m Perlonschnur Ø 1,5 mm
Arbeitsanleitung:
1. Schneide die Schablone für die Sturmscheibe (A) aus, übertrage die Umrisse mit Bleistift auf die
Sperrholzplatte (130 x 130 x 6 mm) und markiere die Bohrstellen mit einem Vorstecher.
Die sechs Ø 10 mm Bohrungen sind nicht unbedingt erforderlich, allerdings ist ohne diesen
Bohrungen das Windgeräusch etwas leiser.
Bohre die Sperrholzplatte (A) mit einem Ø 3 mm und wenn gewünscht mit einem Ø 10 mm Bohrer.
Verwende dazu am besten eine Ständerbohrmaschine und Holz-Spiralbohrer mit Zentrierspitze.
Achte auf ein sauberes Auflagebrett, damit die Löcher auf der Unterseite nicht „ausreißen"!
Säge danach die Scheibe (A) mit einem Laubsägebogen aus und schleife die Sägestellen nach.
Nun kann die Scheibe (A) bemalt werden. Wir empfehlen dazu schnell trocknende Acrylfarben.
Schablone ausschneiden
und übertragen!
- 1 -
© Winkler Schulbedarf GmbH
www.winklerschulbedarf.com
WINKLER - Nr. 102723