Grundlagen
Phasendiversity
Eine sehr viel bessere Methode zur Störungsreduzierung ist das Phasendiversity-Antennenprinzip. Allerdings ist das
Phasendiversity auch technisch aufwendiger als z. B. das HighCut, da hierbei 2 Tuner und 2 Antennen benötigt
werden.
Das Phasendiversity arbeitet mit zwei unterschiedlichen Empfangsmodi, dem Empfangsmodus „ungestörtes Signal"
und dem Empfangsmodus „gestörtes Signal".
Diese Empfangsart entspricht im Prinzip der Arbeitsweise einer Richtantenne.
Im Betrieb werden diese Antennen virtuell permanent in Richtung der Signalquelle „gedreht".
S342_011
Das Drehen der Antenne wird natürlich nur durch die digitale Signalbearbeitung nachgebildet.
Es findet keine reale Verdrehung der Antenne statt. Allerdings sind die Auswirkungen identisch. Ziel ist es dabei,
dem direkten Signal möglichst viel, dem reflektierten Signal möglichst keine Antennenfläche anzubieten.
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