5.2.2. Einstellen der Periode:
Das Signal kann auch als Periode eingestellt und angezeigt werden. Drücken Sie die Taste 【Period】. Der
aktuelle Periodenwert wird angezeigt. Verwenden Sie dann die Zifferntasten oder den Einstellknopf zur
Eingabe des Periodenwerts. Intern wird jedoch weiterhin mit der Frequenzsynthese gearbeitet. Bei der
Eingabe und Anzeige der Werte handelt es sich lediglich um eine Konvertierung. Bedingt durch die geringe
Frequenzauflösung können nur Frequenzpunkte mit großen Periodensprüngen bei längeren Perioden
eingegeben werden. Die Eingabe und Anzeige der Periode ist zwar genau, aber die Periodenwerte des
tatsächlichen Ausgangssignals werden sehr unterschiedlich sein.
5.2.3. Einstellen der Amplitude:
Drücken Sie die Taste 【 Ampl 】 , um die aktuelle Amplitude anzuzeigen. Verwenden Sie dann die
Zifferntasten oder den Einstellknopf zur Eingabe des Amplitudenwerts. Die Amplitude wird an „Ausgang"
ausgegeben.
Das Verhältnis zwischen maximaler Amplitude und Offset-Wert sollte unter Formel. Wenn die Einstellungen
von Amplitude die Spezifikation überschreitet, wird der Generator diese abändern, bis sie im Bereich des
erlaubten maximalen Amplitudenwertes liegt. Vpp≤2× (10-|offset|)
5.2.4. Format des Amplitudenwerts:
Es gibt zwei Formen zur Eingabe und Anzeige der Amplitude: Peak-Peak-und RMS
Drücken Sie 【Vpp】 oder【mVpp】 zur Eingabe des Amplitudenwertes Peak-Peak nachdem die Ziffern
eingegeben wurde.
Drücken Sie 【mVrms】 oder 【Vrms】 zur Eingabe des Amplitudenwertes RMS. RMS-Wert gilt nur für
Sinus-, Rechteck-, Puls-, und Rampen-Signale. Andere Wellenformen können nur mit Amplitudenwerten des
Peak-Peak angezeigt werden.
5.2.5. Amplitudendämpfer:
Drücken Sie die Taste 【Menu】 um auf den Dämpfungswert umzuschalten (Attenuation). Der Generator
wählt dann die Dämpfung automatisch anhand des eingestellten Amplitudenwerts und „Auto" wird in der
Anzeige dargestellt. Geben Sie den Dämpfungswert über die Zifferntasten ein oder wählen Sie den Wert mit
dem Drehregler. Die Dämpfung beträgt 0 dB, 20 dB, 40 dB und 60 dB. Sie können die Dämpfung auch mit
dem Einstellknopf einstellen. Die Dämpfung ändert sich pro Schritt um eine Einstellung. Wenn der feste
Dämpfungsmodus gewählt wird, ändert sich der Dämpfungsschritt nicht zusammen mit der Signalamplitude,
so dass das Ausgangssignal innerhalb des gesamten Amplitudenbereichs laufend angepasst wird. Ist
allerdings die Signalamplitude bei einer Dämpfung von 0 dB klein, so erhöht sich die Verzerrung des Signals,
und der Rauschabstand wird geringer.
5.2.6. Ausgangsimpedanz:
Der Amplitudeneinstellwert wird bei offenem Ausgang kalibriert. Die wirkliche Spannung der
Ausgangsimpedanz ist der Amplituden-Einstellwert multipliziert mit dem Zuweisungsverhältnis aus
Lastimpedanz und Ausgangsimpedanz. Die Ausgangsimpedanz beträgt ca. 50 . Ist die Lastimpedanz groß
genug, geht das Zuweisungsverhältnis gegen 1. Der Spannungsabfall der Ausgangsimpedanz kann
vernachlässigt werden. Die wirkliche Spannung ist nahe dem eingestellten Wert für die Amplitude. Wenn
jedoch die Lastimpedanz kleiner ist, kann der Spannungsabfall der Ausgangsimpedanz nicht vernachlässigt
werden. Es sollte darauf geachtet werden, dass die wirkliche Spannung nicht mit dem eingestellten Wert für
die Amplitude zusammenfällt.
Mit 50Ω Innenwiderstand, ein kurzzeitiger Kurzschluss des Ausgangs beschädigt den Generator nicht,
jedoch sollte der Benutzer dies zu vermeiden. Ein Kurzschluss unter Hochspannung kann zu einer
Beschädigung des Generators führen. Der Generator verfügt über eine Funktion des gegenüberliegenden
Überspannungsschutzes, mit der der Generator automatisch den Ausgang schließt und einen Alarm mit Hilfe
der Ausgangsanzeige auslöst, wenn achtlos eine hohe Spannung (weniger als 30V) an den Ausgang
angeschlossen wurde. Geben Sie den Ausgang durch Drücken 【Output】-Taste wieder frei, sobald die
Störung behoben ist.
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