7.4.2
Luftvolumenströme
Für eine optimale Funktion des Abluftgerätes und zur Vermeidung eines Unterdrucks im Raum,
muss sichergestellt sein, dass die abgesaugte Luftmenge an Zuluft nachströmen kann. Beachten
Sie folgende Angaben nach DIN 18017-3, um ein optimales Strömungsverhältnis von Zuluft und
Abluft zu schaffen.
Zuluft
Beachten Sie folgende Punkte bei der Gestaltung der Luftzuführung:
• Sehen Sie für jeden zu entlüftenden innenliegenden Raum eine unverschließbare Nachströ-
möffnung mit einem freien Querschnitt von mindestens 150 cm² vor, um eine ausreichende
Luftzufuhr zu gewährleisten.
• Wir empfehlen eine externe Luftzufuhr, z. B. das inVENTer aV100 ALD, an einer Stelle im
oberen Wandbereich, am besten oberhalb eines Heizkörpers des zu entlüftenden Raumes zu
platzieren (so wird die nachströmende Außenluft bereits vorgewärmt).
Abluft
Beachten Sie folgende Punkte bei der Gestaltung der Abluftabführung:
• Führen Sie die Abluft möglichst nahe der Raumdecke in das Steigrohr oder direkt nach
außen ab.
• Platzieren Sie in Bädern die Abluft- und Zuluftgeräte so, dass keine Zuglufterscheinungen
(Luftvolumenströme über 0,2 m/s) im Aufenthaltsbereich der Nutzer entstehen.
• Bringen Sie den Abluftventilator im Luftvolumenstrom des Raumes an, um einen optimalen
Feuchteaustrag und verlässliche Angaben des Feuchtesensors zu gewährleisten. Anlagen
zur Entlüftung von Sanitärräumen wie Bädern und Toiletten müssen (je nach Ausführungsart
und Betriebsweise) nach den Regeln der Technik und gemäß den entsprechenden Forderun-
gen der DIN 18017-3 ausgelegt werden.
• Abweichende Ausführung und ungünstige Einbau- und Betriebsbedingungen können zu einer
Reduzierung des planmäßigen Luftvolumenstroms führen. Gemäß DIN 18017-3 kann der
Luftvolumenstrom bei gleichzeitigem Betrieb von mehreren Lüftungsgeräten im Versorgungs-
schacht und bedingt durch äußere Einflüsse bis zu 15 % unter dem planmäßigen Volumen-
strom liegen.
Abluftventilator Taris | 5011-0005
Installation und Montage / Einbauort und Einbaulagen
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