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Leser für MIFARE Proximity-Karten SO-MF3 Firmwareversion 1.00 so-mf3_de 03/24 SATEL sp. z o.o. • ul. Budowlanych 66 • 80-298 Gdańsk • POLEN Tel. +48 58 320 94 00 www.satel.pl...
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Eingriffe in die Konstruktion, eigenmächtige Reparaturen oder Änderungen, die vom Hersteller nicht erlaubt sind, lassen die Garantie entfallen. Das Ziel der Firma SATEL ist ständig die höchste Qualität der Produkte zu gewährleisten, was zu Veränderungen in der technischen Spezifikation und der Software führt. Aktuelle Informationen über die eingeführten Änderungen sind auf unserer Website...
INHALTSVERZEICHNIS 1. Eigenschaften ........................3 2. Beschreibung ........................4 LED-Anzeigen ......................4 PUSH IN Klemmen ..................... 4 Werkzeug zum Öffnen des Gehäuses ................ 5 3. Anschluss des Lesers an den Computer ................5 4. CR SOFT Programm ......................6 Starten des Programms ....................6 4.1.1 Einstellen des Administratorkennworts ..............
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SO-MF3 SATEL 5.1.3 Montage des Lesers im System INTEGRA ............30 Anschluss mittels EM-Marin Interface ................. 30 Anschluss mittels Wiegand Interface ................31 Nutzung des Lesers im System INTEGRA ............... 31 6. Leser im System ACCO ....................31 Installation im System ACCO ..................31 Installation im Überblick ..................
SATEL SO-MF3 Der Leser SO-MF3 kann betrieben werden als: • Zutrittskartenleser im Alarmsystem INTEGRA, • Zutrittskartenleser im Zutrittskontrollsystem ACCO, • Zutrittskartenleser in Systemen von anderen Herstellern, • Standalone-Zutrittskontroller. Die für den gewählten Betriebsmodus erforderlichen Einstellungen sind vor der Montage über das Programm CR SOFT zu programmieren.
SO-MF3 SATEL 2. Beschreibung 2.1 LED-Anzeigen Farbe blau grün gelb Das Blinken der LEDs nacheinander von links nach rechts bedeutet fehlende Verbindung mit der Zentrale / mit dem Controller (z. B. inkorrekten Anschluss). Das Blinken der LEDs nacheinander von rechts nach links bedeutet fehlende Kommunikation mit der Zentrale / mit dem Controller (korrekter Anschluss, aber das Gerät ist nicht identifiziert worden).
Anschluss des Lesers an den Computer erforderlich. Für den Anschluss des Lesers an den Computer verwenden Sie den USB / RS-485 Konverter (z. B. ACCO-USB von der Firma SATEL). Folgen Sie den Anweisungen, die in der Anleitung des Konverters enthalten sind. Schließen Sie nicht mehr als 24 Zutrittskontrollgeräte mit MIFARE-Leser (SO-MF5, SO-MF3, CR-MF5 und CR-MF-3) an den Konverter an.
Einstellungen. Das Programm dient zur Programmierung von Einstellungen der Zutrittskontrollgeräte mit MIFARE-Leser (SO-MF5, SO-MF3, CR-MF5 und CR-MF-3) und zur Programmierung von MIFARE-Karten (Programmiergerät SO-PRG ist erforderlich). Sie können es von der Website www.satel.pl herunterladen. Erforderliche Programmversion: 1.1 (oder höher).
SATEL SO-MF3 Kennwortänderung 4.1.2 in der Menüleiste. Es wird das Menü angezeigt. 1. Klicken Sie auf 2. Klicken Sie auf „KENNWORT ÄNDERN”. Es wird das Fenster „KENNWORT ÄNDERN” angezeigt. 3. Im Feld „Altes Kennwort” geben Sie das aktuelle Kennwort ein.
SO-MF3 SATEL 2. Klicken Sie auf „KONFIGURATION”. Es wird das Fenster „Konfiguration” angezeigt. 3. Klicken Sie auf das Feld „Programmsprache”. Es wird die Liste der Sprachen angezeigt. 4. Klicken Sie auf die gewünschte Sprache. 5. Klicken Sie auf „SPEICHERN”. Das Fenster „KONFIGURATION” wird geschlossen.
SATEL SO-MF3 Liste der Projekte In der Liste werden Projekte angezeigt, auf die Sie Zugriff haben. Klicken Sie auf ein Projekt, um es zu öffnen. Symbolleiste für die Liste der Projekte In der Symbolleiste werden projektbezogene Schaltflächen und Funktionen angezeigt.
SO-MF3 SATEL Titelleiste. Menüleiste (siehe „Menüleiste” S. 10). in der Registerkarte verfügbare Einstellungen. Registerkarten Klicken Sie auf eine Registerkarte, um die in der Registerkarte verfügbaren Einstellungen anzuzeigen. PROJEKT – Informationen über Projekt. SYSTEM – Systemeinstellungen: INTERFACES – Einstellungen der Kommunikationsschnittstellen.
SATEL SO-MF3 verbunden ist. Auf der linken Seite der Schaltfläche wird die Information angezeigt, ob das Programm mit den Zutrittskontrollgeräten oder dem Programmiergerät verbunden ist. - klicken Sie, um den COM-Port zu wählen, der zur Kommunikation mit den Zutrittskontrollgeräten / dem Programmiergerät verwendet werden soll. Nach Auswahl des COM-Portes wird die Portnummer anstelle der drei Punkte angezeigt.
Online-System – System, in dem das Zutrittskontrollgerät an ein anderes Gerät (z. B. Controller oder Zentrale) angeschlossen ist, das über die Gewährung des Zutritts entscheidet. Sie können wählen: INTEGRA/ACCO – die Zutrittskontrollgeräte und Karten werden im System der Firma SATEL verwendet: im Alarmsystem INTEGRA oder Zutrittskontrollsystem ACCO.
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SATEL SO-MF3 Anderes – die Zutrittskontrollgeräte und Karten werden im System eines anderen Herstellers verwendet. Autonomes System – System, in welchem das Zutrittskontrollgerät selbständig über die Gewährung des Zutritts zu einer einzelnen Tür entscheidet (wird als Standalone- Zutrittskontroller betrieben). 2. Klicken Sie auf den Typ des Projekts, den Sie erstellen wollen. Es wird das Fenster „Hauptschlüssel des Projekts (OSDP) eingeben”...
SO-MF3 SATEL 4.3.2 Importieren eines Projektes Diese Funktion ist verfügbar, wenn die Liste der Projekte angezeigt wird. . Es wird das Fenster „Projekt importieren” angezeigt. 1. Klicken Sie auf 2. Im Feld „Pfad” geben Sie den Dateipfad ein oder klicken Sie auf , um den Speicherort der Datei im Systemfenster anzugeben.
SATEL SO-MF3 2. Klicken Sie auf „VERBINDUNG”. Es wird das Fenster „Verbindung” angezeigt. 3. Klicken Sie auf den COM-Port, der dem Konverter zugewiesen ist, an welchen die Zutrittskontrollgeräte, mit denen sich das Programm verbinden soll, angeschlossen sind. 4. Wenn Geräte mit Werkseinstellungen an den Konverter angeschlossen sind, klicken Sie auf „IDENTIFIZIEREN”.
SO-MF3 SATEL in der Menüleiste, um die Einstellungen der Schnittstellen in die 3. Klicken Sie auf Geräte zu speichern. Interface-Einstellungen Open Supervised Device Protocol (OSDP) Das Protokoll wird zur Kommunikation über den RS-485-Bus verwendet. Der Bus dient zum Anschluss von Zutrittskontrollgeräten mit MIFARE-Leser an den Computer. Er kann auch zum Anschluss im System ACCO NET oder in Systemen anderer Hersteller verwendet werden.
Token-Einstellungen für das Online-System INTEGRA/ACCO SATEL-Token-Schlüssel – Zugriffsschlüssel auf die Kartennummer für alle Kartentypen. Nach der Projekterstellung ist er derselbe wie der Hauptschlüssel. Sie können ihn ändern. In jedem Projekt sollte der Schlüssel individuell sein (für jedes Projekt anders).
Die Länge der Kartennummer im System INTEGRA/ACCO beträgt 5 Bytes. Für die Karten des Typs MIFARE Classic werden nur die unteren 6 Bytes des Schlüssels verwendet. Wenn Sie die Option Ohne Verschlüsselung einschalten, wird der SATEL-Token- Schlüssel gelöscht. Programmieren Sie die gleichen Einstellungen im Alarmsystem INTEGRA / Zutrittskontrollsystem ACCO.
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SATEL SO-MF3 MIFARE Application Directory Serial Number (MSN) – Kartennummer kann programmiert und im Speicherbereich der Karte, der aufgrund der Application ID (AID) identifiziert wird, geschrieben werden. Sektornummer – Nummer des Datensektors, in dem die Kartennummer geschrieben wird. Sie können eine Zahl von 0 bis 16 eingeben. Parameter für den Modus Sector Serial Number (SSN).
SO-MF3 SATEL – Application Anwendungskennung, Verzeichnis anzeigt, Kartennummerdatei enthält. Sie können 6 hexadezimale Zeichen (3 Bytes) eintragen. Datei-ID – Nummer der Datei mit der Kartennummer. Verschiebung – Position des ersten Bytes der Kartennummer in der Datei. Sie können eine Zahl von 0 bis 99 eingeben.
SATEL SO-MF3 Beschreibung der Registerkarte „GERÄTE” Symbolleiste für die Liste der Geräte. Liste der Geräte. Symbolleiste für die Liste der Geräte In der Symbolleiste werden gerätebezogene Schaltflächen und Funktionen angezeigt. - klicken Sie, um ein Gerät zum Projekt hinzuzufügen, ohne eine Verbindung mit dem Gerät herzustellen (siehe „Hinzufügen zum Projekt eines nicht an den Computer...
Seriennummer – Seriennummer des Gerätes. Sie wird nach dem Verbindungsaufbau mit dem Gerät ausgelesen. Sie finden sie auf dem Aufkleber im Inneren des Gerätegehäuses (gekennzeichnet als Satel MNI). Version – Firmwareversion des Gerätes. Zustand – im Feld wird das Icon angezeigt, das den Zustand der Verbindung mit dem Gerät darstellt.
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SATEL SO-MF3 EM-Marine – Schnittstelle, die in Systemen INTEGRA und ACCO verwendet wird. Wiegand – Schnittstelle, die in Systemen INTEGRA, ACCO und in Systemen anderer Hersteller verwendet wird. Karte-ID senden – Art, wie die Karte-ID gesendet wird: Gemäß System – die Karte-ID wird gemäß den Einstellungen des Systems, in dem das Gerät betrieben wird, gesendet.
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SO-MF3 SATEL Eingang IN3 – Funktion des Eingangs IN3: Ausschalten – Eingang wird nicht verwendet. Tonsignalgeber – Steuerung des akustischen Signalgebers. LED: grün – Steuerung der grünen LED. LED: rot – Steuerung der roten LED. LED: gelb – Steuerung der gelben LED.
SATEL SO-MF3 Zusätzliche Einstellungen Tonlautstärke – Lautstärke der vom Leser ausgegebenen Töne. Sabotage – bei eingeschalteter Option kontrolliert das Gerät den Zustand des Sabotageschutzes. Änderung der OSDP-Adresse des Gerätes 1. Doppelklicken Sie auf das Feld in der Spalte „OSDP-Adresse”. Es wird das Fenster „Adresse des Geräts einstellen”...
Verwendungslimit – Anzahl der Kartenverwendung, nach welcher der Benutzer den Zugriff auf das Gerät verliert. Code ändern – gilt nicht für Leser SO-MF3. Dauersperrung/Dauerfreigabe der Tür – bei eingeschalteter Option kann der Benutzer die Tür dauerhaft sperren / dauerhaft freigeben.
SATEL SO-MF3 3. Klicken Sie auf „HINZUFÜGEN”. Das Fenster „Karte zuweisen” wird geschlossen. In der Spalte „Karte” wird die Kartennummer angezeigt. Änderung der Benutzerkarte 1. Klicken Sie auf die Kartennummer des Benutzers. Es wird das Fenster „Karte ändern” angezeigt. Im Fenster „Karte ändern” werden Karten angezeigt, die dem Benutzer zugewiesen werden können.
SO-MF3 SATEL 4.3.10 Exportieren eines Projektes Diese Funktion ist nach dem Öffnen eines Projektes verfügbar. in der Menüleiste. Es wird das Menü angezeigt. 1. Klicken Sie auf 2. Klicken Sie auf „Exportieren”. Es wird das Fenster „Projektexport” angezeigt. 3. Im Feld „Kennwort” geben Sie das Kennwort ein, mit dem die exportierte Datei geschützt wird (von 1 bis 16 Ziffern, Buchstaben oder Sonderzeichen).
SATEL SO-MF3 3.5. Programmieren Sie die Einstellungen des Lesers (S. 20): − wählen Sie EM-Marin oder Wiegand als Typ des zusätzlichen Interface (wählen Sie das Interface, welches das Erweiterungsmodul INT-R unterstützt, an welches der Leser angeschlossen werden soll – siehe Anleitung des Erweiterungsmoduls für Karten- und iButton-Leser INT-R),...
(siehe „Anschluss mittels EM-Marin Interface” oder „Anschluss mittels Wiegand Interface”). 6. Schließen Sie das Gehäuse des Lesers. 7. Schalten Sie die Stromversorgung des Lesers ein. Anschluss mittels EM-Marin Interface Klemmen des Erweiterungsmoduls INT-R Klemmen des Lesers SO-MF3 Leser A Leser B TMPA TMPB +12V CLK/D0...
SO-MF3 SATEL 3. Programmieren Sie den Leser mit dem CR SOFT Programm. 3.1. Erstellen Sie ein neues Projekt vom Typ Online-System: INTEGRA/ACCO (S. 12) oder öffnen Sie ein existierendes Projekt. 3.2. Stellen Sie eine Verbindung zwischen dem Programm und dem Gerät her (S. 14).
SATEL SO-MF3 Klemmenbeschreibung für den Leser im ACCO System 6.1.2 Klemme Beschreibung nicht benutzt nicht benutzt nicht benutzt DATA/D1 nicht benutzt [EM-Marin Interface] / Daten (1) [Wiegand Interface] Busklemme RS-485 [OSDP] Busklemme RS-485 [OSDP] Sabotageausgang +12V Stromversorgungseingang +12 V DC...
SO-MF3 SATEL Anschluss mittels EM-Marin Interface Anschluss an den Controller ACCO-KP-PS / ACCO-KP Klemmen des Controllers ACCO-KP-PS / ACCO-KP Klemmen des Lesers SO-MF3 Leser A Leser B TMPA TMPB +12V CLK/D0 SIGA SIGB IN1 [programmieren Sie als LED: rot] LD2A LD2B IN2 [programmieren Sie als LED: grün]...
SATEL SO-MF3 Anschluss an den Controller ACCO-KP2 Klemmen des Controllers ACCO-KP2 Klemmen des Lesers SO-MF3 Leser A Leser B +G1…+G4 +12V CLK/D0 IN1 [programmieren Sie als LED: rot] OUT3 OUT7 IN2 [programmieren Sie als LED: grün] OUT2 OUT6 IN3 [programmieren Sie als Tonsignalgeber]...
6.2 Nutzung des Lesers im System ACCO Informationen zur Nutzung des Lesers finden Sie in den Anleitungen für Controller und Anleitungen für das System ACCO NET. Beachten Sie jedoch, dass die LED-Anzeigen anders funktionieren, wenn der Leser SO-MF3 die OSDP-Kommunikation verwendet (über den RS-485-Bus angeschlossen ist).
SATEL SO-MF3 6.2.1 LED-Anzeigen (OSDP-Kommunikation) Farbe Beschreibung leuchtet – die Tür ist entsperrt (dauerhaft freigegeben) blinkt langsam – die Tür ist nach der Aktivierung des Eingangs vom Typ „Brand – Tür-Dauerfreigabe” entsperrt (dauerhaft blau freigegeben) blinkt schnell – die Tür ist freigegeben (Benutzer hat Zutritt erlangt) leuchtet –...
SO-MF3 SATEL 5. Führen Sie die Kabel zur Stelle, an der Sie den Leser montieren wollen. Für den RS-485- Bus wird die Verwendung eines UTP-Kabels (ungeschirmte verdrillte Adernpaare) empfohlen. Für die anderen Verbindungen verwenden Sie gerade ungeschirmte Kabel. Der RS-485-Bus kann bis zu 1200 Meter lang sein.
SATEL SO-MF3 3. Führen Sie die Leitungen durch die Öffnung im Gehäuseunterteil. 4. Mit den Dübeln und Schrauben befestigen Sie das Gehäuseunterteil an der Wand. Die Dübeln sollen an die Montagefläche entsprechend angepasst werden (andere bei Beton und Ziegel, andere bei Gips oder Holz usw.).
SO-MF3 SATEL Klemmenbeschreibung für den Standalone-Zutrittskontroller 8.2.2 Klemme Beschreibung Klemme NC des Relaisausgangs gemeinsame Klemme des Relaisausgangs Klemme NO des Relaisausgangs DATA/D1 nicht benutzt Busklemme RS-485 [OSDP] Busklemme RS-485 [OSDP] Sabotageausgang +12V Stromversorgungseingang +12 V DC Masse CLK/D0 nicht benutzt Eingang zur Überwachung des Türzustands...
SATEL SO-MF3 6. Schließen Sie einen elektromagnetischen Türschloss, eine Verriegelung oder einen anderen Aktor an den Relaisausgang wie in Abbildung 9 an. Je nach Typ der Einrichtung, verwenden Sie folgende Klemmen: − NC: NC und C, − NO: NO und C.
SO-MF3 SATEL 8.3.2 LED-Anzeigen Farbe Beschreibung leuchtet – die Tür ist entsperrt (dauerhaft freigegeben) blau blinkt – die Tür ist freigegeben (Benutzer hat Zutritt erlangt) leuchtet – Alarm blinkt – Alarmspeicher grün präsentiert keinen Zustand leuchtet – die Tür ist gesperrt (dauerhaft geschlossen) gelb 8.3.3...
Sie die Karte an den Leser und halten Sie sie. Die Tür kehrt in den Normalbetrieb zurück. Die LED wird ausgeschaltet. 9. Aktualisierung der Firmware 1. Downloaden Sie von der Website support.satel.pl das Programm zur Aktualisierung der Firmware des Gerätes. 2. Starten Sie das heruntergeladene Programm.