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Siemens SINAMICS G120 Bedienungsanleitung
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Inhaltsverzeichnis
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Inhaltszusammenfassung für Siemens SINAMICS G120

  • Seite 2: Umrichter Mit Den Control Units Cu250S-2 (Vektor)

    SINAMICS G120 Umrichter mit den Control Units CU250S-2 (Vektor) 08/2013 Produktinformation Bestellnummern für Speicherkarten und Lizenzen Ergänzung zur Betriebsanleitung 06/2013, FW V4.6, Abschnitt 3.2 Control Units Die Control Unit bietet Softwarefunktionen, die über Lizenzen freigeschaltet werden müssen. Sie können die Software als Lizenz ohne Speicherkarte kaufen, wenn Sie für den Betrieb Ihres Umrichters schon eine der unten aufgeführten Speicherkarten verwenden.
  • Seite 3: Umrichter Mit Den Control Units

    Änderungen in diesem ___________________ Umrichter mit den Control Units CU250S- Handbuch 2 (Vektor) ___________________ Sicherheitshinweise ___________________ Einleitung SINAMICS ___________________ Beschreibung SINAMICS G120 ___________________ Umrichter mit den Control Units Installieren CU250S-2 (Vektor) ___________________ Inbetriebnehmen Betriebsanleitung ___________________ Klemmenleiste anpassen ___________________ Feldbus konfigurieren...
  • Seite 4: Qualifiziertes Personal

    Hinweise in den zugehörigen Dokumentationen müssen beachtet werden. Marken Alle mit dem Schutzrechtsvermerk ® gekennzeichneten Bezeichnungen sind eingetragene Marken der Siemens AG. Die übrigen Bezeichnungen in dieser Schrift können Marken sein, deren Benutzung durch Dritte für deren Zwecke die Rechte der Inhaber verletzen kann. Haftungsausschluss Wir haben den Inhalt der Druckschrift auf Übereinstimmung mit der beschriebenen Hard- und Software geprüft.
  • Seite 5: Änderungen In Diesem Handbuch

    Änderungen in diesem Handbuch Wesentliche Änderungen gegenüber dem Handbuch Ausgabe 01/2013 Eine Übersicht aller neuen und geänderten Funktionen in der Firmware V4.6 finden Sie im Abschnitt Neue und erweiterte Funktionen (Seite 417). Überarbeitete Beschreibungen im Kapitel Bestellnummer der Speicherkarte aktualisiert. Control Units (Seite 26) Übersicht der zulässigen Motoren ergänzt.
  • Seite 6 Änderungen in diesem Handbuch Umrichter mit den Control Units CU250S-2 (Vektor) Betriebsanleitung, 06/2013, FW V4.6, A5E31759476A AB...
  • Seite 7: Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis Änderungen in diesem Handbuch ......................5 Sicherheitshinweise ..........................15 Allgemeine Sicherheitshinweise ....................16 Sicherheitshinweise zu elektromagnetischen Feldern (EMF) ............19 Umgang mit Elektrostatisch Gefährdeten Bauelementen (EGB) ..........20 Restrisiken von Antriebssystemen (Power Drive Systems) ............21 Einleitung .............................. 23 Über dieses Handbuch ........................
  • Seite 8 Inhaltsverzeichnis 4.4.1 Control Unit auf Power Module aufschnappen ................58 4.4.2 Übersicht der Schnittstellen ......................59 4.4.3 Klemmenleisten ........................... 61 4.4.4 Vorbelegung der Klemmenleiste wählen ..................63 4.4.5 Klemmenleiste verdrahten ......................67 Geber installieren ........................69 Umrichter EMV-gerecht anschließen ..................70 4.6.1 EMV-gerechter Anschluss der Umrichter ..................
  • Seite 9 Inhaltsverzeichnis 7.3.3 Kommunikation zur Steuerung konfigurieren ................121 7.3.4 Adresse einstellen ........................122 7.3.5 Telegramm wählen - Vorgehen ....................122 PROFIdrive-Profil für PROFIBUS und PROFINET ..............124 7.4.1 Zyklische Kommunikation ......................124 7.4.1.1 Steuer- und Zustandswort 1 ....................... 128 7.4.1.2 Steuer- und Zustandswort 3 .......................
  • Seite 10 Inhaltsverzeichnis 7.8.3 Umrichter in CANopen integrieren .................... 216 7.8.3.1 Umrichter am CAN-Bus anschließen ..................217 7.8.3.2 Node ID und Baudrate einstellen ....................217 7.8.3.3 Baudrate einstellen ........................218 7.8.3.4 Überwachung der Kommunikation einstellen ................218 7.8.4 Freies PDO-Mapping am Beispiel von Stromistwert und Momentengrenze ......219 Funktionen einstellen ...........................
  • Seite 11 Inhaltsverzeichnis 8.7.1 Einheitenumschaltung ........................ 267 8.7.1.1 Umstellen der Motornorm ......................268 8.7.1.2 Umschalten des Einheitensystems .................... 269 8.7.1.3 Umschalten der Prozessgrößen für Technologieregler ............. 270 8.7.1.4 Einheiten mit STARTER umschalten ..................270 8.7.2 Energiesparanzeige ........................272 8.7.3 Bremsfunktionen des Umrichters ....................274 8.7.3.1 Elektrische Bremsmethoden ......................
  • Seite 12 Inhaltsverzeichnis 9.5.1 Schreibschutz ..........................342 9.5.2 Know-How-Schutz ........................344 9.5.2.1 Einstellungen für den Know-How-Schutz .................. 346 9.5.2.2 Ausnahmeliste für den Know-How-Schutz erstellen ..............348 Instandsetzen ............................349 10.1 Übersicht zum Tausch von Umrichterkomponenten ..............349 10.2 Control Unit tauschen mit freigegebener Sicherheitsfunktion ........... 351 10.3 Control Unit tauschen ohne freigegebene Sicherheitsfunktionen ..........
  • Seite 13 Inhaltsverzeichnis Anhang ............................... 417 Neue und erweiterte Funktionen ....................417 A.1.1 Firmware Version 4.6 ......................... 417 A.1.2 Firmware Version 4.6.6 ......................418 Lizenzierte Funktionen freischalten ................... 419 A.2.1 Lizenzierung ..........................419 A.2.2 Licence Key erzeugen oder anzeigen ..................420 A.2.3 Licence Key auf die Karte schreiben ..................
  • Seite 14 Inhaltsverzeichnis Umrichter mit den Control Units CU250S-2 (Vektor) Betriebsanleitung, 06/2013, FW V4.6, A5E31759476A AB...
  • Seite 15: Sicherheitshinweise

    Sicherheitshinweise Bestimmungsgemäße Verwendung Der in diesem Handbuch beschriebene Umrichter ist ein Gerät zur Ansteuerung eines Drehstrom-Asynchronmotors. Der Umrichter ist zum Einbau in elektrische Anlagen oder Maschinen bestimmt. Der Umrichter ist für den industriellen und gewerblichen Einsatz in Industrienetzen zugelassen. Der Einsatz in öffentlichen Netzen erfordert zusätzliche Maßnahmen. Entnehmen Sie die technischen Daten und die Angaben zu Anschlussbedingungen dem Typenschild und der Betriebsanleitung.
  • Seite 16: Allgemeine Sicherheitshinweise

    Sicherheitshinweise 1.1 Allgemeine Sicherheitshinweise Allgemeine Sicherheitshinweise GEFAHR Lebensgefahr durch unter Spannung stehende Teile und andere Energiequellen Beim Berühren unter Spannung stehender Teile erleiden Sie Tod oder schwere Verletzungen. • Arbeiten Sie an elektrischen Geräten nur, wenn Sie dafür qualifiziert sind. •...
  • Seite 17 Sicherheitshinweise 1.1 Allgemeine Sicherheitshinweise WARNUNG Lebensgefahr durch Berührung unter Spannung stehender Teile bei beschädigten Geräten Unsachgemäße Behandlung von Geräten kann zu deren Beschädigung führen. Bei beschädigten Geräten können gefährliche Spannungen am Gehäuse oder an freiliegenden Bauteilen anliegen. • Halten Sie bei Transport, Lagerung und Betrieb die in den technischen Daten angegebenen Grenzwerte ein.
  • Seite 18 Sicherheitshinweise 1.1 Allgemeine Sicherheitshinweise WARNUNG Lebensgefahr durch Brandausbreitung bei unzureichenden Gehäusen Durch Feuer und Rauchentwicklung können schwere Personen- oder Sachschäden auftreten. • Bauen Sie Geräte ohne Schutzgehäuse derart in einem Metallschaltschrank ein (bzw. schützen Sie das Gerät durch eine andere gleichwertige Maßnahme), dass der Kontakt mit Feuer innerhalb und außerhalb des Gerätes verhindert wird.
  • Seite 19: Sicherheitshinweise Zu Elektromagnetischen Feldern (Emf)

    Sicherheitshinweise 1.2 Sicherheitshinweise zu elektromagnetischen Feldern (EMF) WARNUNG Unfallgefahr durch fehlende oder unleserliche Warnschilder Fehlende oder unleserliche Warnschilder können Unfälle mit Todesfolge oder mit schweren Verletzungen auslösen. • Überprüfen Sie die Vollständigkeit der Warnschilder an Hand der Dokumentation. • Bringen Sie auf den Komponenten fehlende Warnschilder, gegebenenfalls in der jeweiligen Landessprache, an.
  • Seite 20: Umgang Mit Elektrostatisch Gefährdeten Bauelementen (Egb)

    Sicherheitshinweise 1.3 Umgang mit Elektrostatisch Gefährdeten Bauelementen (EGB) Umgang mit Elektrostatisch Gefährdeten Bauelementen (EGB) Elektrostatisch gefährdete Bauelemente (EGB) sind Einzelbauteile, integrierte Schaltungen, Baugruppen oder Geräte, die durch elektrostatische Felder oder elektrostatische Entladungen beschädigt werden können. ACHTUNG Schädigung durch elektrische Felder oder elektrostatische Entladung Elektrische Felder oder elektrostatische Entladung können Funktionsstörungen durch geschädigte Einzelbauteile, integrierte Schaltungen, Baugruppen oder Geräte verursachen.
  • Seite 21: Restrisiken Von Antriebssystemen (Power Drive Systems)

    Sicherheitshinweise 1.4 Restrisiken von Antriebssystemen (Power Drive Systems) Restrisiken von Antriebssystemen (Power Drive Systems) Die Komponenten für Steuerung und Antrieb eines Antriebssystems sind für den industriellen und gewerblichen Einsatz in Industrienetzen zugelassen. Der Einsatz in öffentlichen Netzen erfordert eine andere Projektierung und / oder zusätzliche Maßnahmen. Der Betrieb dieser Komponenten ist nur in geschlossenen Gehäusen oder in übergeordneten Schaltschränken mit geschlossenen Schutzabdeckungen unter Anwendung sämtlicher Schutzeinrichtungen zulässig.
  • Seite 22 Sicherheitshinweise 1.4 Restrisiken von Antriebssystemen (Power Drive Systems) 3. Gefährliche Berührspannungen z. B. durch – Bauelementeversagen – Influenz bei elektrostatischen Aufladungen – Induktion von Spannungen bei bewegten Motoren – Betrieb und / oder Umgebungsbedingungen außerhalb der Spezifikation – Betauung / leitfähige Verschmutzung –...
  • Seite 23: Einleitung

    Einleitung Über dieses Handbuch Wer benötigt die Betriebsanleitung und wofür? Die Betriebsanleitung richtet sich schwerpunktmäßig an Monteure, Inbetriebsetzer und Maschinenbediener. Die Betriebsanleitung beschreibt die Geräte und Gerätekomponenten und befähigt die angesprochenen Zielgruppen, den Umrichter fachgerecht und gefahrlos zu montieren, anzuschließen, einzustellen und in Betrieb zu nehmen. Was ist in der Betriebsanleitung beschrieben? Die Betriebsanleitung ist eine komprimierte Zusammenstellung aller notwendigen Informationen für den normalen und sicheren Betrieb des Umrichters.
  • Seite 24: Wegweiser Durch Dieses Handbuch

    Einleitung 2.2 Wegweiser durch dieses Handbuch Wegweiser durch dieses Handbuch In diesem Handbuch finden Sie Hintergrundinformationen zu Ihrem Umrichter und eine vollständige Beschreibung der Inbetriebnahme: ① Hier finden Sie Informationen zur Hardware Ihres Umrichters und zu den Inbetriebnahme- Werkzeugen: • Beschreibung (Seite 25) ②...
  • Seite 25: Beschreibung

    Beschreibung Den Umrichter identifizieren Hauptkomponenten des Umrichters Jeder SINAMICS G120-Umrichter besteht aus einer Control Unit und einem Power Module. • Die Control Unit steuert und überwacht das Power Module und den angeschlossenen Motor. • Die Power Module stehen für Motoren in einem Leistungsbereich von 0,37 kW bis 250 kW zur Verfügung.
  • Seite 26: Control Units

    Beschreibung 3.2 Control Units Control Units Die Control Units CU250S-2 unterscheiden sich untereinander in Bezug auf die Art der Feldbusse. Bezeichnung Bestellnummer Feldbus CU250S-2 6SL3246-0BA22-1BA0 USS, Modbus RTU CU250S-2 DP 6SL3246-0BA22-1PA0 PROFIBUS DP CU250S-2 PN 6SL3246-0BA22-1FA0 PROFINET IO EtherNet/IP CU250S-2 CAN 6SL3246-0BA22-1CA0 CANopen Speicherkarten...
  • Seite 27 Beschreibung 3.2 Control Units Schirmanschlusssatz für die Control Unit Der Schirmanschlusssatz ist eine optionale Komponente. Der Schirmanschlusssatz besteht aus den folgenden Komponenten: ● Schirmblech ● Elemente zur optimalen Schirmauflage und Zugentlastung der Signal- und Kommunikationsleitungen Bestellnummer für das SINAMICS CU-Screening Termination Kit 4: 6SL3264-1EA00-0LA0. Umrichter mit den Control Units CU250S-2 (Vektor) Betriebsanleitung, 06/2013, FW V4.6, A5E31759476A AB...
  • Seite 28: Power Module

    Beschreibung 3.3 Power Module Power Module In diesem Abschnitt finden Sie die wesentlichen Angaben zu den Power Modulen. Weitergehende Informationen entnehmen Sie bitte den jeweiligen Montagehandbüchern Handbücher für Ihren Umrichter (Seite 469). Alle Leistungsangaben beziehen sich auf die Bemessungswerte bzw. auf die Leistung für den Betrieb mit geringer Überlast (LO).
  • Seite 29 Beschreibung 3.3 Power Module PM340, 1 AC 200 V - Einsatzgebiet Standardanwendungen Die Power Module PM340 gibt es ohne Filter oder mit integriertem Netzfilter Klasse A in der Schutzart IP20. Die PM340 ermöglichen dynamisches Bremsen über einen externen Bremswiderstand. Bestellnummernbereich: 6SL3210-1SB1… Baugröße FSGX Leistungsbereich (kW)
  • Seite 30: Schirmanschlusssatz

    Beschreibung 3.3 Power Module Schirmanschlusssatz Der Schirmanschlusssatz bietet die optimale Möglichkeit zur Schirmung und Zugentlastung von Netz- und Motorkabel. Er besteht aus dem Schirmblech sowie Zackenbändern mit Schrauben. Bei den Power Modulen PM240-2 gehört der Schirmanschlusssatz zum Lieferumfang. Für die Power Module PM240, PM250, PM260 und PM340 ist der Schirmanschlusssatz eine optionale Komponente.
  • Seite 31: Netzfilter

    Beschreibung 3.4 Komponenten für die Power Module Komponenten für die Power Module 3.4.1 Netzfilter Mit einem Netzfilter erreicht der Umrichter eine höhere Funkstörklasse. Für Umrichter mit eingebautem Netzfilter ist kein externes Filter erforderlich. Nebenstehend Beispiele für Netzfilter. Die Netzfilter entsprechen der Klasse A, bzw.
  • Seite 32 Beschreibung 3.4 Komponenten für die Power Module 3.4.2 Netzdrossel Die Netzdrossel unterstützt den Überspannungsschutz, glättet die Oberschwingungen im Netz und überbrückt Kommutierungseinbrüche. Für die nachfolgend aufgelisteten Power Module ist eine Netzdrossel geeignet, um die genannten Effekte zu dämpfen. Nebenstehend Beispiele für Netzdrosseln. für PM240 für PM240-2 ACHTUNG...
  • Seite 33: Netzdrosseln Für Pm240

    Beschreibung 3.4 Komponenten für die Power Module Netzdrosseln für PM240-2 Power Module 6SL321⃞-… Leistung Netzdrossel …1PE11-8⃞L0, …1PE12-3⃞L0, 0,55 kW … 1,1 kW 6SL3203-0CE13-2AA0 …1PE13-2⃞L0 …1PE14-3⃞L0, …1PE16-1⃞L0, 1,5 kW … 3,0 kW 6SL3203-0CE21-0AA0 …1PE18-0⃞L0 Netzdrosseln für PM340 1AC Bestellnummer 6SL3210-… Leistung Netzdrossel …-1SB11-0⃞A0, 0,12 kW …...
  • Seite 34: Ausgangsdrossel

    Beschreibung 3.4 Komponenten für die Power Module 3.4.3 Ausgangsdrossel Ausgangsdrosseln reduzieren die Spannungsbelastung der Motorwicklungen. Ferner reduzieren sie die Belastung des Umrichters durch kapazitive Umladeströme in den Leitungen.Bei Motorleitungen ab 50 m geschirmt oder 100 m ungeschirmt ist eine Ausgangsdrossel erforderlich. für FSGX Die Ausgangsdrosseln sind für Pulsfrequenzen von 4 kHz ausgelegt.
  • Seite 35 Beschreibung 3.4 Komponenten für die Power Module Ausgangsdrosseln für Power Module PM250 Power Module 6SL3225-… Leistung Ausgangsdrossel …0BE25-5⃞A0, …0BE27-5⃞A0, 7,5 kW … 15,0 kW 6SL3202-0AJ23-2CA0 …0BE31-1⃞A0 …0BE31-5⃞A0 18,5 kW 6SE6400-3TC05-4DD0 …0BE31-8⃞A0 22 kW 6SE6400-3TC03-8DD0 …0BE32-2⃞A0 30 kW 6SE6400-3TC05-4DD0 …0BE33-0⃞A0 37 kW 6SE6400-3TC08-0ED0 …0BE33-7⃞A0 45 kW...
  • Seite 36: Sinusfilter

    Beschreibung 3.4 Komponenten für die Power Module 3.4.4 Sinusfilter Der Sinusfilter am Ausgang des Umrichters liefert nahezu sinusförmige Spannungen am Motor, sodass Sie standardmäßige Motoren ohne Sonderkabel einsetzen dürfen. Die maximal zulässige Motorzuleitungslänge erhöht sich auf 300 m. Beim Einsatz eines Sinusfilters gilt Folgendes: •...
  • Seite 37 Beschreibung 3.4 Komponenten für die Power Module Sinusfilter für Power Module PM250 Power Modul 6SL3225-… Leistung Sinusfilter …0BE25-5⃞A0 7,5 kW 6SL3202-0AE22-0SA0 …0BE27-5⃞ A0, …0BE31-1⃞A0 11,0 kW … 15,0 kW 6SL3202-0AE23-3SA0 …0BE31-5⃞A0, …0BE31-8⃞A0 18,5 kW … 22 kW 6SL3202-0AE24-6SA0 …0BE32-2⃞A0 30 kW 6SL3202-0AE26-2SA0 …0BE33-0⃞A0, …0BE33-7⃞A0 37 kW …...
  • Seite 38: Bremswiderstand

    Beschreibung 3.4 Komponenten für die Power Module 3.4.5 Bremswiderstand Der Bremswiderstand erlaubt schnelles Bremsen von Lasten mit einem hohen Trägheitsmoment. Das Power Module steuert den Bremswiderstand über seinen integrierten Brems-Chopper Bremswiderstände für PM240 Power Module 6SL3224-… Leistung Bremswiderstand …0BE13-7UA0, …0BE15-5UA0, 0,37 kW …...
  • Seite 39: Brake Relay

    überwacht mit dem Safe Brake Relay die Bremsenansteuerung. Bestellnummer: 6SL3252-0BB01-0AA0 Weitere Informationen zum Safe Brake Relay finden Sie im Funktionshandbuch Safety Integrated, siehe auch Abschnitt: Funktionshandbuch Safety Integrated (http://support.automation.siemens.com/WW/view/de/10804921/13330 Unterstütze Motorreihen Der Umrichter ist für die folgenden Motorreihen ausgelegt: IEC-Motoren SIMOTICS GP, SIMOTICS SD Hauptmotoren SIMOTICS M...
  • Seite 40: Zulässige Geber

    Beschreibung 3.6 Zulässige Geber Zulässige Geber Sie dürfen die folgenden Geber an die Control Unit anschließen: Resolver für Lage- und Drehzahlregelung HTL-Geber für Lage- und Drehzahlregelung TTL-Geber für Lage- und Drehzahlregelung Sinus-Cosinus-Geber für Lage- und Drehzahlregelung SSI-Geber für Lageregelung Endat 2.1 für Lage- und Drehzahlregelung Sensor Module Um einen nicht DRIVE-CLiQ-fähigen Geber an die DRIVE-CLiQ-Schnittstelle des Umrichters...
  • Seite 41: Werkzeuge Zur Inbetriebnahme Des Umrichters

    STARTER Inbetriebnahme-Werkzeug (PC-Software) STARTER auf DVD: Verknüpfung zum Umrichter über USB-Schnittstelle, 6SL3072-0AA00-0AG0 PROFIBUS oder PROFINET Download: STARTER (http://support.automation.siemens.com/WW/view/de/1080498 5/133200) Drive ES Basic 6SW1700-5JA00-5AA0 Als Option zu STEP 7 mit Routingfunktion über Netzwerkgrenzen für PROFIBUS und PROFINET Umrichter mit den Control Units CU250S-2 (Vektor)
  • Seite 42 Beschreibung 3.8 Werkzeuge zur Inbetriebnahme des Umrichters Umrichter mit den Control Units CU250S-2 (Vektor) Betriebsanleitung, 06/2013, FW V4.6, A5E31759476A AB...
  • Seite 43: Installieren

    2. Installieren Sie das Power Module. Siehe auch Power Module installieren (Seite 45). Informationen zu Ihrem Power Module finden Sie auch im entsprechenden Montagehandbuch (http://support.automation.siemens.com/WW/view/de/30563 173/133300). 3. Installieren Sie die Control Unit. Siehe auch Control Unit installieren (Seite 58). Sie haben alle Komponenten des Umrichters installiert und können den Umrichter in Betrieb nehmen.
  • Seite 44: Drosseln, Filter Und Bremswiderstände Installieren

    Installieren 4.2 Drosseln, Filter und Bremswiderstände installieren Drosseln, Filter und Bremswiderstände installieren Drosseln, Filter und Bremswiderstände installieren Die Installation der Drosseln, Filter und Bremswiderstände ist in der jeweils mitgelieferten Dokumentation beschrieben. Siehe auch Abschnitt: Weitergehende Informationen zum Umrichter (Seite 469). Unterbaukomponenten installieren Für die Power Module PM240 und PM250, Baugrößen FSA, FSB und FSC gibt es Drosseln, Filter und Bremswiderstände als Unterbaukomponenten.
  • Seite 45: Power Module Installieren

    Installieren 4.3 Power Module installieren Elektrische Anschlüsse von Netzdrossel und Netzfilter ● Netzanschluss über Klemmen ● Umrichteranschluss über ein vorgefertigtes Kabel Elektrische Anschlüsse von Ausgangsdrossel und Sinusfilter ● Umrichteranschluss über ein vorgefertigtes Kabel ● Motoranschluss über Klemmen Power Module installieren 4.3.1 Power Module montieren Power Module mit Schutzart IP20 montieren...
  • Seite 46: Power Module In Durchstecktechnik Montieren

    Installieren 4.3 Power Module installieren Power Module in Durchstecktechnik montieren Wir empfehlen Ihnen, den optionalen Einbaurahmen für den Einbau des Push-Through- Geräts in einem Schaltschrank zu verwenden. Der Einbaurahmen enthält die notwendigen Dichtungen und den Rahmen zur Einhaltung der Schutzart IP54. Wenn Sie den optionalen Einbaurahmen nicht verwenden, müssen Sie die erforderliche Schutzart durch andere Maßnahmen sicherstellen.
  • Seite 47: Abmessungen, Bohrschablonen, Mindestabstände Und Anzugsdrehmomente

    Installieren 4.3 Power Module installieren 4.3.2 Abmessungen, Bohrschablonen, Mindestabstände und Anzugsdrehmomente Maße und Bohrbilder für Power Module mit Schutzart IP20 Bohrbilder Power Module PM240, PM250, PM260 und PM340 1AC FSB…FSF FSGX Bohrbilder Power Module PM240-2 FSB, FSC Umrichter mit den Control Units CU250S-2 (Vektor) Betriebsanleitung, 06/2013, FW V4.6, A5E31759476A AB...
  • Seite 48 Installieren 4.3 Power Module installieren Tabelle 4- 1 Maße und Abstände für PM240 Frame Size Maße (mm) Abstände (mm) Höhe Breite Tiefe oben unten seitlich 36,5 FSD ohne Filter FSD mit Filter FSE ohne Filter FSE mit Filter FSF ohne Filter FSF mit Filter FSGX 1533...
  • Seite 49 Installieren 4.3 Power Module installieren Tabelle 4- 4 Montagematerial für PM240-2 Frame Size Material Anzugsdrehmoment FSA, FSB Schrauben M4 2,5 Nm Schrauben M5 2,5 Nm Tabelle 4- 5 Maße und Abstände für PM340 1AC Frme Size Maße (mm) Abstände (mm) Höhe Breite Tiefe...
  • Seite 50: Maße Und Bohrbilder Für Power Module In Durchstecktechnik

    Installieren 4.3 Power Module installieren Maße und Bohrbilder für Power Module in Durchstecktechnik Montageausschnitt im Schaltschrank für Power Module PM240-2; Bohrungen zur Befestigung des Montagerahmens FSA, FSB Tabelle 4- 9 Maße und Abstände für PM240-2 in Durchstecktechnik, FSA … FSC Frame Maße (mm) Abstände (mm)
  • Seite 51 Installieren 4.3 Power Module installieren Gesamte Tiefe des Umrichters Power Module Frame Size FSA … FSF ① ② Der Umrichter besteht mindestens aus einem Power Module und einer gesteckten Control Unit: Gesamte Tiefe des Umrichters = Tiefe des Power Modules + 63 mm (Control Unit) ①...
  • Seite 52: Netz, Motor Und Umrichterkomponenten Anschließen

    Installieren 4.3 Power Module installieren 4.3.3 Netz, Motor und Umrichterkomponenten anschließen 4.3.3.1 Anschlussübersicht Power Module Power Module an Motor und Versorgungsnetz anschließen Bild 4-2 Anschluss der Power Module PM240, PM240-2 und PM340 3AC Bild 4-3 Anschluss der Power Module PM340 1AC Umrichter mit den Control Units CU250S-2 (Vektor) Betriebsanleitung, 06/2013, FW V4.6, A5E31759476A AB...
  • Seite 53 Installieren 4.3 Power Module installieren Bild 4-4 Anschluss der Power Module PM250 Bild 4-5 Anschluss der Power Module PM260 Umrichter mit den Control Units CU250S-2 (Vektor) Betriebsanleitung, 06/2013, FW V4.6, A5E31759476A AB...
  • Seite 54: Stromverteilungssysteme

    Installieren 4.3 Power Module installieren 4.3.3.2 Stromverteilungssysteme Der Umrichter ist für folgende Stromverteilungssysteme gemäß EN 60950 ausgelegt. TN-S-Netz TN-C-S-Netz TN-C-Netz TT-Netz IT-Netz In einem TN-S-Netz In einem TN-C-S-Netz In einem TN-C-Netz In einem TT-Netz ist Ein IT-Netz hat keine sind durchgängig sind die Funktionen sind die Funktionen ein Punkt direkt...
  • Seite 55 Installieren 4.3 Power Module installieren GEFAHR Stromschlag durch Berühren der Motoranschlüsse Sobald Sie den Umrichter ans Netz angeschlossen haben, können die Motoranschlüsse des Umrichters unter gefährlicher Spannung stehen. Wenn der Motor mit dem Umrichter verbunden ist, besteht bei geöffnetem Klemmenkasten Lebensgefahr durch Berühren der Anschlüsse im Motor.
  • Seite 56 Installieren 4.3 Power Module installieren Netzleitung am Umrichter anschließen Vorgehen Um den Umrichter mit dem Netz zu verbinden, gehen Sie folgendermaßen vor: 1. Öffnen Sie, soweit vorhanden, die Klemmenabdeckungen des Umrichters. 2. Schließen Sie das Netz an die Klemmen U1/L1, V1/L2 und W1/L3 an. 3.
  • Seite 57 Installieren 4.3 Power Module installieren Motorleitung am Umrichter anschließen Vorgehen Um die Motorleitung am Umrichter anzuschließen, gehen Sie folgendermaßen vor: 1. Öffnen Sie, soweit vorhanden, die Klemmenabdeckungen des Umrichters. 2. Schließen Sie den Motor an die Klemmen U2, V2 und W2 an. Beachten Sie die Vorschriften zur EMV-gerechten Verdrahtung: Umrichter EMV-gerecht anschließen (Seite 70) 3.
  • Seite 58: Control Unit Installieren

    Installieren 4.4 Control Unit installieren Control Unit installieren WARNUNG Lebensgefahr durch gefährliche Spannung beim Anschluss einer nicht geeigneten Stromversorgung Beim Berühren unter Spannung stehender Teile können Sie im Fehlerfall Tod oder schwere Verletzungen erleiden. • Verwenden Sie für alle Anschlüsse und Klemmen der Elektronikbaugruppen nur Stromversorgungen mit Schutzkleinspannung PELV (PELV = Protective Extra Low Voltage), Klasse 2.
  • Seite 59: Übersicht Der Schnittstellen

    Installieren 4.4 Control Unit installieren 4.4.2 Übersicht der Schnittstellen Schnittstellen auf der Front der Control Unit Für den Zugang zu den Schnittstellen auf der Front der Control Unit müssen Sie das Operator Panel (falls vorhanden) abstecken und die Fronttüren öffnen. ①...
  • Seite 60: Schnittstellen Auf Der Unterseite Der Control Unit

    Installieren 4.4 Control Unit installieren Schnittstellen auf der Unterseite der Control Unit Umrichter mit den Control Units CU250S-2 (Vektor) Betriebsanleitung, 06/2013, FW V4.6, A5E31759476A AB...
  • Seite 61: Klemmenleisten

    Installieren 4.4 Control Unit installieren 4.4.3 Klemmenleisten Klemmenleisten hinter der oberen Fronttür Für die Analogeingänge dürfen Sie die interne 10-V-Versorgungsspannung (Beispiel: Klemmen 1 … 4, 13) oder eine externe Spannungsquelle (Beispiel: Klemmen 10, 11) verwenden. Umrichter mit den Control Units CU250S-2 (Vektor) Betriebsanleitung, 06/2013, FW V4.6, A5E31759476A AB...
  • Seite 62: Klemmenleisten Hinter Der Unteren Fronttür

    Installieren 4.4 Control Unit installieren Klemmenleisten hinter der unteren Fronttür Hinweis Wenn Ihre Anwendung eine UL-Zertifizierung erfordert, beachten Sie den Hinweis zum Digitalausgang im Abschnitt Technische Daten, Control Unit CU250S-2 (Seite 391). Die Vorbelegung der Funktionen der Ein- und Ausgänge bestimmen Sie im Allgemeinen bei der Grundinbetriebnahme.
  • Seite 63: Vorbelegung Der Klemmenleiste Wählen

    Installieren 4.4 Control Unit installieren Wie Sie mehrere fehlersichere Eingänge des Umrichters nutzen, ist im Funktionshandbuch Safety Integrated beschrieben. Siehe auch Abschnitt: Weitergehende Informationen zum Umrichter (Seite 469). Weitere Informationen zum fehlersicheren Eingang finden Sie im Kapitel Fehlersicherer Eingang (Seite 101). 4.4.4 Vorbelegung der Klemmenleiste wählen Die Ein- und Ausgänge des Umrichters und die Feldbus-Schnittstelle haben in der...
  • Seite 64 Installieren 4.4 Control Unit installieren Makro 1: Zwei Festdrehzahlen Makro 2: Zwei Festdrehzahlen mit Makro 3: Vier Festdrehzahlen Sicherheitsfunktion DI 4 und DI 5 = high: der Umrichter Mehrere DI = high: der Umrichter addiert beide Festdrehzahlen. addiert die entsprechenden Festdrehzahlen.
  • Seite 65 Installieren 4.4 Control Unit installieren Makro 7: Umschalten über DI 3 zwischen Feldbus und Tippen Makro 8: Motorpotenziometer (MOP) mit Sicherheitsfunktion Werkseinstellung für Umrichter mit PROFIBUS- oder PROFINET-Schnittstelle PROFIdrive Telegramm 1 Makro 9: Motorpotenziometer (MOP) Makro 12: Zweidrahtsteuerung mit Makro 13: Sollwert über Analogeingang Methode 1 mit Sicherheitsfunktion Werkseinstellung für Umrichter ohne...
  • Seite 66 Installieren 4.4 Control Unit installieren Makro 14: Umschalten über DI 3 zwischen Feldbus und Motorpotenziometer (MOP) PROFIdrive Telegramm 1 Makro 15: Umschalten über DI 3 zwischen Analogsollwert und Makro 17: Zweidrahtsteuerung mit Motorpotenziometer (MOP) Methode 2 Makro 18: Zweidrahtsteuerung mit Methode 3 Umrichter mit den Control Units CU250S-2 (Vektor) Betriebsanleitung, 06/2013, FW V4.6, A5E31759476A AB...
  • Seite 67: Klemmenleiste Verdrahten

    Installieren 4.4 Control Unit installieren Makro 19: Dreidrahtsteuerung mit Makro 20: Dreidrahtsteuerung mit Makro 21: Feldbus USS Methode 1 Methode 2 Makro 22: Feldbus CANopen USS-Einstellung: 38400 Baud, 2 PZD, PKW variabel CANopen-Einstellung: 20 kBaud 4.4.5 Klemmenleiste verdrahten ACHTUNG Beschädigung des Umrichters bei langen Signalleitungen Lange Leitungen an den Digitaleingängen und an der 24-V-Stromversorgung des Umrichters können bei Schaltvorgängen zu Überspannungen führen.
  • Seite 68 7. Wenn Sie geschirmte Leitungen verwenden, müssen Sie den Schirm großflächig und elektrisch gut leitend mit der Montageplatte des Schaltschranks oder mit der Schirmauflage des Umrichters verbinden. Siehe auch: EMV-Aufbaurichtlinie (http://support.automation.siemens.com/WW/view/de/60612658) 8. Verwenden Sie eine Zugentlastung. Sie haben die Klemmenleisten des Umrichters verdrahtet. Umrichter mit den Control Units CU250S-2 (Vektor)
  • Seite 69: Geber Installieren

    Installieren 4.5 Geber installieren Geber installieren Geber für die Drehzahlregelung Der Geber muss auf der Motorwelle montiert sein. Tabelle 4- 11 Erlaubte Geber für Drehzahlregler Klemmenleiste SUB-D-Stecker DRIVE-CLiQ-Schnittstelle Resolver HTL- HTL- oder TTL- Anschluss über Sensor Module SMC oder SME DRIVE- Geber Geber...
  • Seite 70: Umrichter Emv-Gerecht Anschließen

    Installieren 4.6 Umrichter EMV-gerecht anschließen Umrichter EMV-gerecht anschließen 4.6.1 EMV-gerechter Anschluss der Umrichter Zum störungsfreien Betrieb des Antriebs ist eine EMV-gerechte Installation von Umrichter und Motor erforderlich. Installieren und betreiben Sie Umrichter mit der Schutzart IP20 in einem geschlossenen Schaltschrank. Umrichter mit der Schutzart IP55 sind für die Installation außerhalb eines Schaltschrankes geeignet.
  • Seite 71 Installieren 4.6 Umrichter EMV-gerecht anschließen ● Stellen Sie für Schraubverbindungen an lackierten oder eloxierten Oberflächen mit einer der folgenden Methoden einen leitfähigen Kontakt her: – Verwenden Sie spezielle (gezahnte) Kontaktscheiben, die durch die lackierte bzw. eloxierte Oberfläche schneiden. – Entfernen Sie die Isolierschicht an den Kontaktstellen. ●...
  • Seite 72: Emv-Gerechte Verdrahtung Für Power Module Mit Schutzart Ip20

    Installieren 4.6 Umrichter EMV-gerecht anschließen ● Verwenden Sie für Leistungsleitungen EMV-Schirmschienen. Verwenden Sie für Signal- und Datenleitungen die Schirmauflageelemente im Umrichter. ● Unterbrechen Sie Kabelschirme nicht durch Zwischenklemmen. ● Verwenden Sie für die Kabelschirme entsprechende EMV-Klemmen. Die EMV-Klemmen verbinden den Kabelschirm mit der EMV-Schirmschiene oder mit dem Schirmauflageelement über eine große leitende Fläche.
  • Seite 73 Installieren 4.6 Umrichter EMV-gerecht anschließen Bild 4-7 Schirmauflage - Detail Schirmung mit Schirmblech: Schirmanschlusssätze gibt es für alle Baugrößen der Power Module (weitere Informationen finden Sie im Katalog D11.1). Die Kabelschirme müssen über die Schirmschellen großflächig mit dem Schirmblech verbunden sein. Schirmung ohne Schirmblech: Eine EMV-gerechte Schirmung ist auch ohne Schirmblech möglich.
  • Seite 74 ● Wenn die Leitung den Schaltschrank verlässt, legen Sie den Schirm zusätzlich auf der Schirm-Schiene des Schaltschranks auf. Weitere Informationen zur EMV-gerechten Installation Weitere Informationen zu EMV-gerechter Installation, Aufbau des Schaltsachranks und Potenzialausgleich finden Sie hier: EMV-Aufbaurichtlinie (http://support.automation.siemens.com/WW/view/de/60612658). Umrichter mit den Control Units CU250S-2 (Vektor) Betriebsanleitung, 06/2013, FW V4.6, A5E31759476A AB...
  • Seite 75: Inbetriebnehmen

    Inbetriebnehmen Leitfaden zur Inbetriebnahme Vorgehen Um den Umrichter in Betrieb zu nehmen, gehen Sie folgendermaßen vor: 1. Legen Sie die Anforderungen Ihrer Anwendung an den Antrieb fest. → (Seite 76). 2. Setzen Sie den Umrichter bei Bedarf auf die Werkseinstellung zurück. →...
  • Seite 76: Inbetriebnahme Vorbereiten

    → Weitere Anforderungen der Anwendung festlegen (Seite 84). Motor ● Welcher Motor ist am Umrichter angeschlossen? Wenn Sie das Inbetriebnahme-Werkzeug STARTER und einen SIEMENS-Motor verwenden, dann brauchen Sie nur die Bestellnummer des Motors. Ansonsten notieren Sie die Daten vom Typenschild des Motors.
  • Seite 77: Verdrahtungsbeispiele Für Die Werkseinstellungen

    Inbetriebnehmen 5.2 Inbetriebnahme vorbereiten 5.2.1 Verdrahtungsbeispiele für die Werkseinstellungen Wenn Sie die Werkseinstellung des Umrichters nutzen wollen, müssen Sie die Klemmenleiste Ihres Umrichters so verdrahten, wie in den folgenden Beispielen dargestellt. Verdrahtung der Control Units CU250S-2 ohne PROFIBUS- oder PROFINET-Schnittstelle Bild 5-1 Verdrahtung bei Werkseinstellung der CU250S-2 Umrichter mit den Control Units CU250S-2 (Vektor)
  • Seite 78: Verdrahtung Der Control Units Cu250S-2 Mit Profibus- Oder Profinet-Schnittstelle

    Inbetriebnehmen 5.2 Inbetriebnahme vorbereiten Verdrahtung der Control Units CU250S-2 mit PROFIBUS- oder PROFINET-Schnittstelle DI 3 = LOW: Kommunikation über PROFIdrive Telegramm 1 DI 3 = HIGH: Steuerung über Klemmenleiste Bild 5-2 Verdrahtung bei Werkseinstellung der CU250S-2 Umrichter mit den Control Units CU250S-2 (Vektor) Betriebsanleitung, 06/2013, FW V4.6, A5E31759476A AB...
  • Seite 79: Passt Der Motor Zum Umrichter

    Inbetriebnehmen 5.2 Inbetriebnahme vorbereiten 5.2.2 Passt der Motor zum Umrichter? Ab Werk ist der Umrichter auf einen Motor wie in der folgenden Abbildung gezeigt voreingestellt. Bild 5-3 Motordaten in Werkseinstellung Der Bemessungsstrom des Motors muss im Bereich 13 % … 100 % des Umrichter- Bemessungsstrom liegen.
  • Seite 80: Werkseinstellung Der Umrichtersteuerung

    Inbetriebnehmen 5.2 Inbetriebnahme vorbereiten 5.2.3 Werkseinstellung der Umrichtersteuerung Motor ein- und ausschalten Die Umrichter sind ab Werk so eingestellt, dass der Motor nach dem Einschalten in 10 Sekunden (bezogen auf 1500 1/min) auf seinen Drehzahlsollwert beschleunigt. Nach dem Ausschalten bremst der Motor ebenfalls mit der Rücklaufzeit von 10 Sekunden. Bild 5-4 Motor ein-, ausschalten und reversieren in Werkseinstellung Motor im Tippbetrieb ein- und ausschalten...
  • Seite 81: Funktionsmodule Des Umrichters

    Inbetriebnehmen 5.2 Inbetriebnahme vorbereiten 5.2.4 Funktionsmodule des Umrichters Funktionsmodule Nicht alle Funktionen des Umrichters sind bereits in der Werkseinstellung frei gegeben. Sie müssen z. B. die Funktion "Geber" frei geben, damit der Umrichter das Gebersignal auswertet. Ein Funktionsmodul ist eine Menge von Funktionen des Umrichters, die Sie in Summe freigeben oder sperren können.
  • Seite 82 Inbetriebnehmen 5.2 Inbetriebnahme vorbereiten Positionierantrieb mit einem Drehzahlgeregelter Antrieb mit oder zwei Gebern und einem Geber, freien erweiterten Funktionsbausteinen und Sicherheitsfunktionen erweiterten Sicherheitsfunktionen Qualitative Auslastung des Umrichters durch frei gegebene Funktionsmodule Die Rechenleistung des Umrichters ist für die typischen Anwendungen des Umrichters ausgelegt.
  • Seite 83: U/F-Steuerung Oder Vektorregelung (Drehzahl/Drehmoment)

    Inbetriebnehmen 5.2 Inbetriebnahme vorbereiten 5.2.5 U/f-Steuerung oder Vektorregelung (Drehzahl/Drehmoment)? Für Asynchronmotoren gibt es zwei unterschiedliche Steuer- bzw. Regelungsverfahren: ● U/f-Steuerung (Berechnung der Motorspannung anhand einer Kennlinie) ● Drehzahlregelung (auch: feldorientierte Regelung oder Vektorregelung) Entscheidungskriterien für U/f-Steuerung oder Vektorregelung Um die Drehzahl von Asynchronmotoren zu ändern ist die U/f-Steuerung in vielen Anwendungen ausreichend.
  • Seite 84: Geber Für Drehzahlregelung Und Lageregelung

    Inbetriebnehmen 5.2 Inbetriebnahme vorbereiten 5.2.6 Geber für Drehzahlregelung und Lageregelung Geberlose Vektorregelung oder Drehzahlregelung mit Geber? Der Umrichter kann die Drehzahl des Motors sowohl ohne als auch mit Geber regeln. Bild 5-6 Drehzahlregelung mit und ohne Geber Die Drehzahlregelung mit Geber hat gegenüber der geberlosen Vektorregelung den Vorteil der höheren Drehzahlgenauigkeit, insbesondere bei Drehzahlen <...
  • Seite 85: Rücksetzen Auf Werkseinstellung

    Inbetriebnehmen 5.3 Rücksetzen auf Werkseinstellung Rücksetzen auf Werkseinstellung Es gibt Fälle, in denen bei der Inbetriebnahme etwas schief läuft, z. B.: ● Während der Inbetriebnahme wurde die Netzspannung unterbrochen und Sie können die Inbetriebnahme nicht abschließen. ● Sie haben sich bei der Inbetriebnahme verrannt und können die einzelnen Einstellungen nicht mehr nachvollziehen.
  • Seite 86 Inbetriebnehmen 5.3 Rücksetzen auf Werkseinstellung Vorgehen Um die Sicherheitsfunktionen im Umrichter mit dem STARTER auf Werkseinstellungen zurückzusetzen, gehen Sie folgendermaßen vor: 1. Gehen Sie online 2. Rufen Sie die Maske der Sicherheitsfunktionen auf 3. Wählen Sie in der Maske "Safety Integrated" die Schaltfläche zum Wiederherstellen der Werkseinstellung.
  • Seite 87: Grundinbetriebnahme Mit Starter

    5.4 Grundinbetriebnahme mit STARTER Grundinbetriebnahme mit STARTER STARTER und STARTER-Masken Der STARTER ist ein PC-Tool zur Inbetriebnahme von Siemens-Umrichtern. Die grafische Benutzeroberfläche des STARTERS unterstützt Sie bei der Inbetriebnahme Ihres Umrichters. Die meisten Umrichterfunktionen sind im STARTER in "Masken" zusammengefasst.
  • Seite 88: Über Usb Verbundenen Umrichter Ins Projekt Übernehmen

    Inbetriebnehmen 5.4 Grundinbetriebnahme mit STARTER 5.4.2 Über USB verbundenen Umrichter ins Projekt übernehmen Vorgehen Um einen über USB verbundenen Umrichter in Ihr Projekt zu übernehmen, gehen Sie folgendermaßen vor: 1. Schalten Sie die Versorgungsspannung des Umrichters ein. 2. Stecken Sie eine USB-Leitung zuerst auf Ihren PC und dann auf den Umrichter. 3.
  • Seite 89: Antrieb Konfigurieren

    Inbetriebnehmen 5.4 Grundinbetriebnahme mit STARTER Sie haben die USB-Schnittstelle eingestellt. Der STARTER zeigt nun den über USB verbundenen Umrichter an. 5.4.3 Antrieb konfigurieren Die Grundinbetriebnahme des Umrichters besteht aus folgenden Schritten: 1. Grundinbetriebnahme starten 2. Antrieb konfigurieren 3. Konfigurierte Daten in den Antrieb laden Grundinbetriebnahme starten Vorgehen Um die Grundinbetriebnahme zu starten, gehen Sie folgendermaßen vor:...
  • Seite 90 Inbetriebnehmen 5.4 Grundinbetriebnahme mit STARTER Antrieb konfigurieren Vorgehen Um den Antrieb zu konfigurieren, gehen Sie folgendermaßen vor: Wählen Sie die für Ihre Anwendung notwendigen Funktionsmodule. Wählen Sie die Regelungsart. Wählen Sie die Voreinstellung der Schnittstellen des Umrichters. Siehe auch Abschnitt: Vorbelegung der Klemmenleiste wählen (Seite 63).
  • Seite 91 Inbetriebnehmen 5.4 Grundinbetriebnahme mit STARTER Stellen Sie die wichtigsten Parameter passend zu Ihrer Anwendung ein. Wir empfehlen die Einstellung "Nur Motordaten berechnen". Wählen Sie, ob der Umrichter einen oder zwei Geber auswertet. Wählen Sie die Schnittstelle, an welcher der Geber angeschlossen ist. Wählen Sie einen der Standardgeber aus der Liste der...
  • Seite 92: Geberdaten Anpassen

    Inbetriebnehmen 5.4 Grundinbetriebnahme mit STARTER Dieser Schritt ist nur sichtbar, wenn Sie den Einfachpositionierer konfiguriert haben. Sie dürfen diese Maske zunächst übergehen. Die Einstellungen sind im Rahmen der Inbetriebnahme des Einfach- positionierers erläutert im Funktionshandbuch "Einfach- positionierer". Beenden Sie die Grundinbetriebnahme mit Sichern Sie Ihr Projekt Sie haben alle Daten eingegeben, die für die Grundinbetriebnahme Ihres Umrichters notwendig sind.
  • Seite 93: Konfigurierte Daten In Den Antrieb Laden

    Inbetriebnehmen 5.4 Grundinbetriebnahme mit STARTER 3. In der Maske "Geberdaten" haben Sie Zugriff auf folgende Einstellungen: – Sie können alle Geberdaten ändern. – Sie können einen anderen Gebertyp wählen. Der STARTER bietet in dieser Maske nur die Gebertypen an, die für die konfigurierte Schnittstelle erlaubt sind. Wenn Sie eine andere Geberschnittstelle einstellen wollen, müssen Sie den Umrichter neu konfigurieren.
  • Seite 94: Motordaten Identifizieren

    Inbetriebnehmen 5.4 Grundinbetriebnahme mit STARTER 5. Wählen Sie die Schaltfläche "Daten in Antrieb laden". 6. ☑ Wählen Sie in der Maske "Nach dem Laden RAM nach ROM kopieren". 7. Laden Sie Ihre Konfiguration in den Umrichter. 8. Schließen Sie die Maske "Inbetriebnahme". Sie haben Ihre Konfiguration in den Antrieb geladen und damit die Grundinbetriebnahme durchgeführt.
  • Seite 95 Inbetriebnehmen 5.4 Grundinbetriebnahme mit STARTER Vorgehen Um die Motordaten-Identifikation und die Optimierung der Motorregelung zu starten, gehen Sie folgendermaßen vor: 1. Öffnen Sie durch einen Doppelklick die Steuertafel im STARTER. 2. Holen Sie sich die Steuerungshoheit für den Umrichter. 3. Setzen Sie die "Freigaben" 4.
  • Seite 96 Inbetriebnehmen 5.4 Grundinbetriebnahme mit STARTER Umrichter mit den Control Units CU250S-2 (Vektor) Betriebsanleitung, 06/2013, FW V4.6, A5E31759476A AB...
  • Seite 97: Klemmenleiste Anpassen

    Klemmenleiste anpassen In diesem Kapitel ist beschrieben, wie Sie die Funktion einzelner Ein- und Ausgänge des Umrichters anpassen. Wenn Sie die Funktion eines Ein- oder Ausgangs anpassen, überschreiben Sie die Einstellungen der Grundinbetriebnahme. Siehe auch folgende Kapitel: ● Grundinbetriebnahme mit STARTER (Seite 87) ●...
  • Seite 98: Digitaleingänge

    Klemmenleiste anpassen 6.1 Digitaleingänge Digitaleingänge Klemmen der Digitaleingänge Funktion des Digitaleingangs ändern Verschalten Sie den Status-Parameter des Digitaleingangs mit einem Binektor-Eingang Ihrer Wahl. Binektor-Eingänge sind in der Parameterliste des Listenhandbuchs mit "BI" gekennzeichnet. Tabelle 6- 1 Binektoreingänge (BI) des Umrichters (Auswahl) Bedeutung Bedeutung p0810 Befehlsdatensatz-Anwahl CDS Bit 0...
  • Seite 99 Klemmenleiste anpassen 6.1 Digitaleingänge Vorgehen Um das Quittieren von Störungen mit dem Digitaleingang DI 1 mithilfe von STARTER zu verschalten, gehen Sie folgendermaßen vor: 1. Gehen Sie online. 2. Wählen Sie "Ein/Ausgänge". 3. Ändern Sie die Funktion des Eingangs über die entsprechende Maske. Sie haben den Digitaleingang DI 1 mit dem Befehl zum Quittieren von Störungen verschaltet.
  • Seite 100: Analogeingänge Als Digitaleingänge

    Klemmenleiste anpassen 6.1 Digitaleingänge Vorgehen Um eine umschaltbare Klemme als Digitaleingang zu nutzen, gehen Sie folgendermaßen vor: 1. Gehen Sie ins Menü 1. Gehen Sie online. "PARAMS". 2. Wählen Sie in Ihrem 2. Wählen Sie als Projekt den betreffenden Parameterfilter Umrichter.
  • Seite 101: Fehlersicherer Eingang

    Klemmenleiste anpassen 6.2 Fehlersicherer Eingang Fehlersicherer Eingang Dieses Handbuch beschreibt die Sicherheitsfunktion STO mit Ansteuerung über einen fehlersicheren Eingang. Alle anderen Sicherheitsfunktionen, weitere fehlersichere Digitaleingänge des Umrichters und die Ansteuerung der Sicherheitsfunktionen über PROFIsafe sind im Funktionshandbuch Safety Integrated beschrieben. Fehlersicheren Eingang festlegen Wenn Sie die Sicherheitsfunktion STO nutzen, müssen Sie die Klemmenleiste in der Grundinbetriebnahme für einen fehlersicheren Eingang konfigurieren, z.
  • Seite 102 Klemmenleiste anpassen 6.2 Fehlersicherer Eingang Sie haben folgende Möglichkeiten, um das Risiko von beschädigten Leitungen im laufenden Betrieb Ihrer Maschine oder Anlage zu reduzieren: ● Verwenden Sie geschirmte Leitungen mit geerdetem Schirm. ● Verlegen Sie Signalleitungen in Stahlrohren. Diese besonderen Arten der Leitungsführung sind normalerweise nur bei Verlegung über größere Distanzen erforderlich, z.
  • Seite 103: Digitalausgänge

    Klemmenleiste anpassen 6.3 Digitalausgänge Digitalausgänge Klemmen der Digitalausgänge Funktion des Digitalausgangs ändern Verschalten Sie den Digitalausgang mit einem Binektor- Ausgang Ihrer Wahl. Binektor-Ausgänge sind in der Parameterliste des Listenhandbuchs mit "BO" gekennzeichnet. Tabelle 6- 2 Binektorausgänge (BO) des Umrichters (Auswahl) Digitalausgang deaktivieren r0052.9 PZD-Steuerung...
  • Seite 104 Klemmenleiste anpassen 6.3 Digitalausgänge Vorgehen Um den Digitalausgang DO 1 durch STARTER mit der Störmeldung zu verschalten, gehen Sie folgendermaßen vor: 1. Gehen Sie online. 2. Wählen Sie "Ein/Ausgänge". 3. Ändern Sie die Funktion des Ausgangs über die entsprechende Maske. Sie haben den Digitalausgang DO 1 mit der Störmeldung verschaltet.
  • Seite 105 Klemmenleiste anpassen 6.3 Digitalausgänge Vorgehen Um eine umschaltbare Klemme als Digitalausgang zu nutzen, gehen Sie folgendermaßen vor: 1. Gehen Sie ins Menü 1. Gehen Sie online. "PARAMS". 2. Wählen Sie in Ihrem 2. Wählen Sie als Projekt den betreffenden Parameterfilter Umrichter.
  • Seite 106: Analogeingänge

    Klemmenleiste anpassen 6.4 Analogeingänge Analogeingänge Klemmen der Analogeingänge Funktion des Analogeingangs ändern 1. Legen Sie den Typ des Analogeingangs mit dem Parameter p0756 und dem Schalter auf dem Umrichter fest (z. B. Spannungseingang - 10 V … 10 V oder Stromeingang 4 mA …...
  • Seite 107: Kennlinien Des Analogeingangs

    Klemmenleiste anpassen 6.4 Analogeingänge Kennlinien des Analogeingangs Wenn Sie den Typ des Analogeingangs mit p0756 ändern, wählt der Umrichter selbständig die passende Normierung des Analogeingangs. Die lineare Normierungskennlinie ist durch zwei Punkte (p0757, p0758) und (p0759, p0760) festgelegt. Die Parameter p0757 … p0760 sind über ihren Index einem Analogeingang zugeordnet, z.
  • Seite 108: Interne Verschaltung Des Analogeingangs

    Klemmenleiste anpassen 6.4 Analogeingänge Vorgehen Um die Kennlinie passend zum Beispiel anzupassen, gehen Sie folgendermaßen vor: 1. Setzen Sie p0756[0] = 3 Sie haben den Analogeingang 0 als Stromeingang mit Drahtbruchüberwachung festgelegt. Nach der Änderung p0756 = 3 setzt der Umrichter die Normierungskennlinie auf folgende Werte (siehe oben das Beispiel für Normierungskennlinie): p0757[0] = 4,0;...
  • Seite 109: Erweiterte Einstellungen

    Klemmenleiste anpassen 6.4 Analogeingänge Interne Verschaltung des Analogeingangs anpassen Beispiel Der Umrichter soll den Zusatzsollwert über den Analogeingang AI 0 erhalten. Dazu müssen Sie den AI 0 mit der Signalquelle für den Zusatzsollwert verbinden. Vorgehen Um den Analogeingang mit dem Zusatzsollwert durch STARTER zu verschalten, gehen Sie folgendermaßen vor: 1.
  • Seite 110: Ausblendband

    Klemmenleiste anpassen 6.4 Analogeingänge Ausblendband Einstreuungen in der Leitung können kleine Signale von wenigen Millivolt verfälschen. Um einen Sollwert von exakt 0 V über einen Analogeingang vorgeben zu können, müssen Sie ein Ausblendband festlegen. Bild 6-4 Ausblendband des Analogeingangs p0764[0] Ausblendband des Analogeingangs AI 0 (Werkseinstellung: 0) p0764[1] Ausblendband des Analogeingangs AI 1 (Werkseinstellung: 0)
  • Seite 111: Analogausgänge

    Klemmenleiste anpassen 6.5 Analogausgänge Analogausgänge Klemmen der Analogausgänge Funktion des Analogausgangs ändern 1. Legen Sie den Typ des Analogausgangs mit dem Parameter p0776 fest (z. B. Spannungsausgang -10 V … 10 V oder Stromausgang 4 mA … 20 mA). 2. Verschalten Sie den Parameter p0771 mit einem Konnektor-Ausgang Ihrer Wahl (z.
  • Seite 112: Kennlinie Des Analogausgangs Einstellen

    Klemmenleiste anpassen 6.5 Analogausgänge Tabelle 6- 4 Parameter für die Normierungskennlinie Parameter Beschreibung p0777 x-Koordinate des 1. Kennlinienpunktes [% von p200x] p200x sind die Parameter der Bezugsgrößen, z. B. ist p2000 die Bezugsdrehzahl. p0778 y-Koordinate des 1. Kennlinienpunktes [V oder mA] p0779 x-Koordinate des 2.
  • Seite 113: Interne Verschaltung Des Analogausgangs

    Klemmenleiste anpassen 6.5 Analogausgänge Interne Verschaltung des Analogausgangs Sie legen die Funktion des Analogausgangs fest, indem Sie den Parameter p0771 mit einem Konnektorausgang Ihrer Wahl verschalten. Der Parameter p0771 ist über seinen Index dem jeweiligen Analogeingang zugeordnet, z. B. gilt der Parameter p0771[0] für den Analogausgang 0.
  • Seite 114 Klemmenleiste anpassen 6.5 Analogausgänge Erweiterte Einstellungen Sie können das Signal, das Sie über einen Analogausgang ausgeben, folgendermaßen manipulieren: ● Betragsbildung des Signals (p0775) ● Signal invertieren (p0782) Weitere Informationen finden Sie in der Parameterliste des Listenhandbuchs. Umrichter mit den Control Units CU250S-2 (Vektor) Betriebsanleitung, 06/2013, FW V4.6, A5E31759476A AB...
  • Seite 115: Feldbus Konfigurieren

    Feldbus konfigurieren Feldbus-Varianten der Control Unit Feldbus-Schnittstellen der Control Units Die Control Units gibt es in unterschiedlichen Varianten zur Kommunikation mit einer überlagerten Steuerung: Feldbus Profile Control Unit Schnittstelle PROFIBUS (Seite 120) CU250S-2 DP D-Sub-Buchse PROFIdrive • PROFINET (Seite 116) CU250S-2 PN Zwei RJ45-Stecker PROFIenergy...
  • Seite 116: Kommunikation Über Profinet

    Die Control Units besitzen zwei RJ45-Buchsen über die Sie eine Linientopologie realisieren können. Durch den Einsatz von Switches können Sie alle Topologien realisieren. Weitergehende Informationen zu PROFINET im Internet Allgemeine Informationen zu PROFINET finden Sie unter Industrial Communication (http://support.automation.siemens.com/WW/view/de/19292127). Die Projektierung der Funktionen ist beschrieben im Handbuch PROFINET Systembeschreibung (http://www.automation.siemens.com/mcms/automation/de/industrielle- kommunikation/profinet/Seiten/Default.aspx).
  • Seite 117: Umrichter Am Profinet Anschließen

    Hinweise zur Montage des SIMATIC NET Industrial Ethernet FastConnect RF45 Plug 180 finden Sie im Internet in der Produktinformation "Montageanleitung für SIMATIC NET Industrial Ethernet FastConnect RJ45 Plug (http://support.automation.siemens.com/WW/view/de/37217116/133300)". Verlegung und Schirmung der PROFINET-Leitung Informationen hierzu finden Sie im Internet: Installationsrichtlinien PNO (http://www.profibus.com/community/regional-pi-associations/germany-...
  • Seite 118: Kommunikation Zur Steuerung Konfigurieren

    ● Die GSDML ist im Umrichter gespeichert. Wenn Sie eine Speicherkarte in den Umrichter stecken und p0804 = 12 setzen, wird die GSDML als gepackte Datei (PNGSD.ZIP) ins Verzeichnis /SIEMENS/SINAMICS/DATA/CFG auf der Speicherkarte geschrieben. Entpacken Sie die GSDML, bevor Sie die Gerätedatei verwenden.
  • Seite 119: Diagnose Über Die Steuerung Aktivieren

    Standard Telegramm 20, PZD-2/6 350: SIEMENS Telegramm 350, PZD-4/4 SIEMENS Telegramm 352, PZD-6/6 353: SIEMENS Telegramm 353, PZD-2/2, PKW-4/4 354: SIEMENS Telegramm 354, PZD-6/6, PKW-4/4 999: Telegramme erweitern und Signal-Verschaltung ändern (Seite 132) Wenn Sie die Funktion "Einfachpositionierer" im Umrichter freigegeben haben, gelten...
  • Seite 120: Kommunikation Über Profibus

    Zulässige Leitungslängen, Verlegung und Schirmung der PROFIBUS-Leitung Bei einer Übertragungsgeschwindigkeit von 1 Mbit/s beträgt die maximal zulässige Leitungslänge 100 m. Weitere Informationen dazu finden Sie im Internet: ● Produkt Support (http://support.automation.siemens.com/WW/view/de/1971286) ● Installationsrichtlinien PNO (http://www.profibus.com/community/regional-pi- associations/germany-new/downloads/installations-richtlinien/) Umrichter mit den Control Units CU250S-2 (Vektor)
  • Seite 121: Kommunikation Zur Steuerung Konfigurieren

    – Die GSD ist im Umrichter gespeichert. Wenn Sie eine Speicherkarte in den Umrichter stecken und p0804 = 12 setzen, schreibt der Umrichter die GSD ins Verzeichnis /SIEMENS/SINAMICS/DATA/CFG auf der Speicherkarte. 2. Importieren Sie die GSD in das Projektierungs-Tool Ihrer Steuerung.
  • Seite 122: Adresse Einstellen

    Feldbus konfigurieren 7.3 Kommunikation über PROFIBUS 7.3.4 Adresse einstellen Die PROFIBUS-Adresse des Umrichters stellen Sie über die Adress-Schalter auf der Control Unit, über Parameter p0918 oder im STARTER ein. Über den Parameter p0918 (Werkseinstellung: 126) oder über STARTER können Sie die Adresse nur einstellen, wenn alle Adress-Schalter auf "OFF"...
  • Seite 123 Standard Telegramm 20, PZD-2/6 350: SIEMENS Telegramm 350, PZD-4/4 SIEMENS Telegramm 352, PZD-6/6 353: SIEMENS Telegramm 353, PZD-2/2, PKW-4/4 354: SIEMENS Telegramm 354, PZD-6/6, PKW-4/4 999: Telegramme erweitern und Signal-Verschaltung ändern (Seite 132) Wenn Sie die Funktion "Einfachpositionierer" im Umrichter freigegeben haben, gelten...
  • Seite 124: Profidrive-Profil Für Profibus Und Profinet

    Wenn Sie die Funktion "Einfachpositionierer" konfiguriert haben, verfügt der Umrichter über die folgenden Telegramme: ● Standard Telegramm 7, PZD-2/2 ● Standard Telegramm 9, PZD-10/5 ● SIEMENS Telegramm 110, PZD-12/7 ● SIEMENS Telegramm 111, PZD-12/12 ● Telegramm 999, freie Verschaltung Diese Telegramme sind beschrieben im Funktionshandbuch "Einfachpositionierer und Technologie".
  • Seite 125 Feldbus konfigurieren 7.4 PROFIdrive-Profil für PROFIBUS und PROFINET Telegramme ohne "Einfachpositionierer" Wenn Sie die Funktion "Einfachpositionierer" nicht konfiguriert haben, verfügt der Umrichter über die folgenden Telegramme: Bild 7-2 Telegramme 1 … 352 für die zyklische Kommunikation Umrichter mit den Control Units CU250S-2 (Vektor) Betriebsanleitung, 06/2013, FW V4.6, A5E31759476A AB...
  • Seite 126 Feldbus konfigurieren 7.4 PROFIdrive-Profil für PROFIBUS und PROFINET Bild 7-3 Telegramme 353 … 999 für die zyklische Kommunikation Abkürzung Erläuterung Abkürzung Erläuterung STW1 Steuerwort 1 MIST_GLATT Geglätteter Drehmoment-Istwert ZSW1 Zustandswort 1 PIST Wirkleistung-Istwert STW3 Steuerwort 3 M_LIM Grenze für Drehmoment ZSW3 Zustandswort 3 FAULT_CODE...
  • Seite 127: Verschaltung Der Prozessdaten

    Feldbus konfigurieren 7.4 PROFIdrive-Profil für PROFIBUS und PROFINET Verschaltung der Prozessdaten Bild 7-4 Verschaltung der Sendewörter Bild 7-5 Verschaltung der Empfangswörter Die Telegramme nutzen – mit Ausnahme von Telegramm 999 (freie Verschaltung) – die wortweise Übertragung der Sende- und Empfangsdaten (r2050/p2051). Umrichter mit den Control Units CU250S-2 (Vektor) Betriebsanleitung, 06/2013, FW V4.6, A5E31759476A AB...
  • Seite 128: Steuer- Und Zustandswort 1

    Feldbus konfigurieren 7.4 PROFIdrive-Profil für PROFIBUS und PROFINET Wenn Sie für Ihre Anwendung ein individuelles Telegramm benötigen (z. B. übertragen von Doppelwörtern), können Sie eines der vordefinierten Telegramme über die Parameter p0922 und p2079 anpassen. Details dazu finden Sie im Listenhandbuch in den Funktionsplänen 2420 und 2472.
  • Seite 129: Steuerwort 1 (Stw1)

    Feldbus konfigurieren 7.4 PROFIdrive-Profil für PROFIBUS und PROFINET Steuerwort 1 (STW1) Steuerwort 1 (Bit 0 … 10 gemäß PROFIdrive-Profil und VIK/NAMUR, Bit 11 … 15 umrichterspezifisch). Bedeutung Erläuterung Signal- Verschaltung Telegramm 20 Alle anderen im Umrichter Telegramme 0 = AUS1 Der Motor bremst mit der Rücklaufzeit p1121 des p0840[0] = Hochlaufgebers.
  • Seite 130: Zustandswort 1 (Zsw1)

    Feldbus konfigurieren 7.4 PROFIdrive-Profil für PROFIBUS und PROFINET Zustandswort 1 (ZSW1) Zustandswort 1 (Bits 0 … 10 gemäß PROFIdrive-Profil und VIK/NAMUR, Bits 11 … 15 umrichterspezifisch). Bit Bedeutung Anmerkungen Signal- Verschaltung Telegramm 20 Alle anderen im Umrichter Telegramme 1 = Einschaltbereit Stromversorgung ist eingeschaltet, Elektronik ist p2080[0] = initialisiert, Impulse sind gesperrt.
  • Seite 131: Steuer- Und Zustandswort 3

    Feldbus konfigurieren 7.4 PROFIdrive-Profil für PROFIBUS und PROFINET 7.4.1.2 Steuer- und Zustandswort 3 Die Steuer- und Zustandswörter erfüllen die Spezifikationen für das PROFIdrive-Profil, Version 4.1 für die Betriebsart "Drehzahlregelung". Steuerwort 3 (STW3) Das Steuerwort 3 ist standardmäßig wie folgt vorbelegt. Sie können die Signal-Verschaltung ändern.
  • Seite 132: Telegramme Erweitern Und Signal-Verschaltung Ändern

    Feldbus konfigurieren 7.4 PROFIdrive-Profil für PROFIBUS und PROFINET Zustandswort 3 (ZSW3) Zustandswort 3 hat die folgende Standard-Belegung. Bit Wert Bedeutung Beschreibung Signal-Verschaltung im Umrichter Gleichstrombremsung aktiv p2051[3] = r0053 |n_ist| > p1226 Betrag der aktuellen Drehzahl > Stillstandserkennung |n_ist| > p1080 Betrag der aktuellen Drehzahl >...
  • Seite 133 Standard Telegramm 20, PZD-2/6 350: SIEMENS Telegramm 350, PZD-4/4 352: SIEMENS Telegramm 352, PZD-6/6 353: SIEMENS Telegramm 353, PZD-2/2, PKW-4/4 354: SIEMENS Telegramm 354, PZD-6/6, PKW-4/4 Wenn Sie die Funktion "Einfachpositionierer" im Umrichter freigegeben haben, gelten die folgenden Werte: Standard Telegramm 7, PZD-2/2...
  • Seite 134: Signal-Verschaltung Des Telegramms Frei Wählen

    Feldbus konfigurieren 7.4 PROFIdrive-Profil für PROFIBUS und PROFINET Signal-Verschaltung des Telegramms frei wählen Die Signale im Telegramm lassen sich frei verschalten. Vorgehen Um die Signal-Verschaltung eines Telegramms zu ändern, gehen Sie folgendermaßen vor: 1. Setzen Sie mit dem STARTER oder einem Operator Panel den Parameter p0922 = 999. 2.
  • Seite 135: Anforderungs- Und Antwortkennungen

    Feldbus konfigurieren 7.4 PROFIdrive-Profil für PROFIBUS und PROFINET Anforderungs- und Antwortkennungen Die Bits 12 … 15 des 1. Wortes des Parameterkanals enthalten die Anforderungs- und Antwortkennung. Tabelle 7- 1 Anforderungskennungen Steuerung → Umrichter Anforderungs- Beschreibung Antwortkennung kennung positiv negativ keine Anforderung 7 / 8 Anforderung Parameterwert 1 / 2...
  • Seite 136 Feldbus konfigurieren 7.4 PROFIdrive-Profil für PROFIBUS und PROFINET Tabelle 7- 3 Fehlernummern bei Antwortkennung 7 Beschreibung 00 hex Unzulässige Parameternummer (Zugriff auf nicht vorhandenen Parameter.) 01 hex Parameterwert nicht änderbar (Änderungsauftrag für einen nicht änderbaren Parameterwert.) 02 hex Untere oder obere Wertgrenze überschritten (Änderungsauftrag mit Wert außerhalb der Wertgrenzen.) 03 hex Fehlerhafter Subindex (Zugriff auf nicht vorhandenen Subindex.)
  • Seite 137 Feldbus konfigurieren 7.4 PROFIdrive-Profil für PROFIBUS und PROFINET Offset und Seitenindex der Parameternummern Parameternummern < 2000 PNU = Parameternummer. Schreiben Sie die Parameternummer in PNU (PKE Bit 10 … 0). Parameternummern ≥ 2000 PNU = Parameternummer - Offset. Schreiben Sie die Parameternummer minus den Offset in PNU (PKE Bit 10 …...
  • Seite 138 Feldbus konfigurieren 7.4 PROFIdrive-Profil für PROFIBUS und PROFINET Telegrammbeispiele Leseanforderung: Seriennummer des Power Modules auslesen (p7841[2]) Um den Wert des indizierten Parameters p7841 zu erhalten, müssen Sie das Telegramm des Parameterkanals mit folgenden Daten füllen: ● PKE, Bit 12 … 15 (AK): = 6 (Anforderung Parameterwert (Feld)) ●...
  • Seite 139: Querverkehr

    ● PWE1, Bit 0 … 15: = 2D2 hex (722 = 2D2 hex) ● PWE2, Bit 10 … 15: = 3f hex (Drive Object - bei SINAMICS G120 immer 63 = 3f hex) ● PWE2, Bit 0 … 9: = 2 hex (Index des Parameters (DI 2 = 2))
  • Seite 140: Azyklische Kommunikation

    Feldbus konfigurieren 7.4 PROFIdrive-Profil für PROFIBUS und PROFINET Vorgehen Um den Querverkehr zu konfigurieren, gehen Sie folgendermaßen vor: 1. Legen Sie In der Steuerung fest: – Welche Umrichter arbeiten als Publisher (Sender) oder Subscriber (Empfänger)? – Welche Daten oder Datenbereiche (Abgriffe) nutzen Sie für den Querverkehr? 2.
  • Seite 141 Feldbus konfigurieren 7.4 PROFIdrive-Profil für PROFIBUS und PROFINET Parameterwerte lesen Tabelle 7- 4 Auftrag zum Lesen von Parametern Datenblock Byte n Byte n + 1 01 hex ... FF hex Header Referenz 01 hex: Leseauftrag 01 hex ... 27 hex 01 hex Anzahl der Parameter (m) Adresse Parameter 1...
  • Seite 142: Parameterwerte Ändern

    Feldbus konfigurieren 7.4 PROFIdrive-Profil für PROFIBUS und PROFINET Parameterwerte ändern Tabelle 7- 6 Auftrag zum Ändern von Parametern Datenblock Byte n Byte n + 1 01 hex ... FF hex Header Referenz 02 hex: Änderungsauftrag 01 hex ... 27 hex 01 hex Anzahl der Parameter (m) Adresse Parameter 1...
  • Seite 143 Feldbus konfigurieren 7.4 PROFIdrive-Profil für PROFIBUS und PROFINET Tabelle 7- 8 Antwort, wenn der Umrichter den Änderungsauftrag nicht vollständig ausgeführt hat Datenblock Byte n Byte n + 1 Header Referenz (identisch zu Änderungsauftrag) 82 hex 01 hex Anzahl Parameter (identisch zu Änderungsauftrag) Werte Parameter 1 Format...
  • Seite 144 Änderungsauftrag oberhalb aktuell gültiger Grenze (Beispiel: Ein Parameterwert ist zu groß für die Umrichterleistung) CC hex Änderungsauftrag nicht erlaubt (Ändern nicht erlaubt, da Zugriffsschlüssel nicht vorhanden) Weitere Applikationsbeispiele Siehe auch: Parameter lesen und schreiben über PROFIBUS (http://support.automation.siemens.com/WW/view/de/30566350). Umrichter mit den Control Units CU250S-2 (Vektor) Betriebsanleitung, 06/2013, FW V4.6, A5E31759476A AB...
  • Seite 145: Profienergy-Profil Für Profinet

    Feldbus konfigurieren 7.5 PROFIenergy-Profil für PROFINET PROFIenergy-Profil für PROFINET PROFIenergy ist ein Energiemanagement für Produktionsanlagen, das auf dem Kommunikationsprotokoll PROFINET basiert. Die Funktionalität ist zertifiziert und im PROFIenergy-Profil der PNO beschrieben. Die Steuerung überträgt die PROFIenergy-Befehle im azyklischen Betrieb im Datensatz 80A0 hex an den Umrichter.
  • Seite 146 Feldbus konfigurieren 7.5 PROFIenergy-Profil für PROFINET Tabelle 7- 10 Abhängigkeiten der Einstellungen von p5611.0 … p5611.2 Bit 0 Bit 1 Bit 2 Energiesparmodus freigegeben. Anzeige in r5613 • keine weiteren "automatischen" Reaktionen. • Reaktionen auf PROFIenergy-Befehle umrichterseitig einstellen. • Energiesparmodus nicht freigegeben. Keine Reaktion auf PROFIenergy- Befehle von der Steuerung Energiesparmodus freigegeben mit folgenden Reaktionen: Anzeige in r5613...
  • Seite 147 Feldbus konfigurieren 7.5 PROFIenergy-Profil für PROFINET ● Signalquelle, um den Umrichter in den Zustand S1 (Einschaltsperre) zu setzen: p5614 (z. B. p5614 = 722.0 heißt, Sie setzen den Umrichter über den DI0 in den Zustand "Einschaltsperre"). ● Energieverbrauchsanzeige auf 0 zurücksetzen: p0040 Anzeigen Anzeigewert im Umrichter...
  • Seite 148: Kommunikation Über Ethernet/Ip

    Sie die EDS-Datei der ODVA in Ihre Steuerung. Sie finden die Datei im Internet unter: (http://support.automation.siemens.com/WW/view/de/48351511) . Sie haben den Umrichter über EtherNet/IP mit der Steuerung verbunden. Siehe auch Abschnitt: Schnittstellen, Stecker, Schalter, Steuerklemmen und LEDs der CU (Seite 59).
  • Seite 149: Was Brauchen Sie Für Die Kommunikation Über Ethernet/Ip

    Weitere Einstellungen für die Kommunikation über EtherNet/IP Kommunikationsprofil einstellen Der Umrichter bietet zwei Kommunikationsprofile ● p8980 = 0: SINAMICS-Profil (Werkseinstellung) Ein von Siemens definiertes Antriebsprofil für EtherNet/IP auf der Basis von PROFIdrive ● p8980 = 1: ODVA AC/DC Drive-Profil Ein von der ODVA-Organisation definiertes Antriebsprofil Telegrammauswahl Das Telegramm wählen Sie über p0922.
  • Seite 150: Zusätzliche Einstellungen, Wenn Sie Mit Dem Ac/Dc Drive-Profil Arbeiten

    Feldbus konfigurieren 7.6 Kommunikation über EtherNet/IP Wenn Sie das AC/DC-Profil der ODVA nutzen, wählen Sie das Standardtelegramm, p0922 = 1. Wenn Sie die im Abschnitt Unterstützte Objekte (Seite 151) beschriebenen Assemblies nutzen möchten, können Sie nicht mit der EDS-Datei arbeiten. In diesem Fall müssen Sie den Umrichter selbst in Ihre Steuerung integrieren.
  • Seite 151: Unterstützte Objekte

    6 hex Connection Manager object 28 hex Motor Data Object 29 hex Supervisor Object 2A hex Drive Object 32C hex Siemens Drive Object 32D hex Siemens Motordata Object 90 hex Parameter object 91 hex Parameter object free access (DS47) F5 hex...
  • Seite 152 Feldbus konfigurieren 7.6 Kommunikation über EtherNet/IP Assembly Basic Speed Control, Instance Number: 20, Type: Output Assembly Basic Speed Control, Instance Number: 70, Type: Intput Assembly Basic Speed Control with parameter assembly, Instance Number: 120, Type: Output Umrichter mit den Control Units CU250S-2 (Vektor) Betriebsanleitung, 06/2013, FW V4.6, A5E31759476A AB...
  • Seite 153 Feldbus konfigurieren 7.6 Kommunikation über EtherNet/IP Assembly Basic Speed Control with parameter assembly, Instance Number: 170, Type: Input Assembly Extended Speed Control, Instance Number: 21, Type: Output Assembly Extended Speed Control, Instance Number: 71, Type: Input Umrichter mit den Control Units CU250S-2 (Vektor) Betriebsanleitung, 06/2013, FW V4.6, A5E31759476A AB...
  • Seite 154 Feldbus konfigurieren 7.6 Kommunikation über EtherNet/IP Assembly Extended Speed Control with parameter assembly, Instance Number: 121, Type: Output Byte Bit 7 Bit 6 Bit 5 Bit 4 Bit 3 Bit 2 Bit 1 Bit 0 NetRef Net CtrL Fault Reset Reverse Forward Speed Reference (Low Byte)
  • Seite 155 Feldbus konfigurieren 7.6 Kommunikation über EtherNet/IP Assembly Extended Speed Control with parameter assembly, Instance Number: 171, Type: Input Byte Bit 7 Bit 6 Bit 5 Bit 4 Bit 3 Bit 2 Bit 1 Bit 0 Ref From Ref From Ready Running Running Warning...
  • Seite 156 Feldbus konfigurieren 7.6 Kommunikation über EtherNet/IP Assembly Basic Speed and Torque Control , Instance Number: 72, Type: Input Byte Bit 7 Bit 6 Bit 5 Bit 4 Bit 3 Bit 2 Bit 1 Bit 0 Running Forward Forward Speed Actual (Low Byte) Speed Actual (High Byte) Torque Actual (High Byte) Torque Actual (High Byte)
  • Seite 157 Feldbus konfigurieren 7.6 Kommunikation über EtherNet/IP Assembly Basic Speed and Torque Control with papameter assembly, Instance Number: 172, Type: Input Byte Bit 7 Bit 6 Bit 5 Bit 4 Bit 3 Bit 2 Bit 1 Bit 0 Running Faulted Forward Speed Actual (Low Byte) Speed Actual (High Byte) Torque Actual (High Byte)
  • Seite 158 Feldbus konfigurieren 7.6 Kommunikation über EtherNet/IP Extended Speed and Torque Control, Instance Number: 73, Type: Input Byte Bit 7 Bit 6 Bit 5 Bit 4 Bit 3 Bit 2 Bit 1 Bit 0 Ref From Crtl From Ready Running Running Warning Faulted Reference...
  • Seite 159 Feldbus konfigurieren 7.6 Kommunikation über EtherNet/IP Basic Speed and Torque Control with parameter assembly, Instance Number: 173, Type: Input Byte Bit 7 Bit 6 Bit 5 Bit 4 Bit 3 Bit 2 Bit 1 Bit 0 Ref From Crtl From Ready Running Running...
  • Seite 160: Generisches I/O-Modul Erzeugen

    Feldbus konfigurieren 7.6 Kommunikation über EtherNet/IP 7.6.6 Generisches I/O-Modul erzeugen Für bestimmte Steuerungen können Sie die von der ODVA zur Verfügung gestellte EDS- Datei nicht verwenden. In diesen Fällen müssen Sie in der Steuerung ein generisches I/O- Modul für die zyklische Kommunikation erstellen. Vorgehen Um ein generisches I/O-Modul zu erstellen, gehen Sie folgendermaßen vor: 1.
  • Seite 161: 7.7 Kommunikation Über Rs485

    Feldbus konfigurieren 7.7 Kommunikation über RS485 Kommunikation über RS485 7.7.1 Umrichter über die RS485-Schnittstelle in ein Bus-System integrieren Anbindung an ein Netzwerk über RS485 Verbinden Sie den Umrichter über die RS485-Schnittstelle mit Ihrem Feldbus. Position und Belegung der RS485-Schnittstelle finden Sie im Abschnitt Übersicht der Schnittstellen (Seite 59).
  • Seite 162: Kommunikation Über Uss

    Feldbus konfigurieren 7.7 Kommunikation über RS485 7.7.2 Kommunikation über USS Das USS-Protokoll ist eine serielle Datenverbindung zwischen einem Master und einem oder mehreren Slaves. Ein Master ist z. B.: ● Eine speicherprogrammierbare Steuerung (z. B. SIMATIC S7-200) ● Ein PC Der Umrichter ist immer ein Slave.
  • Seite 163: Weitere Einstellungen

    Feldbus konfigurieren 7.7 Kommunikation über RS485 Weitere Einstellungen Parameter Beschreibung p2020 Baudrate einstellen Wert Baudrate Wert Baudrate 2400 57600 4800 76800 9600 93750 19200 115200 38400 187500 p2022 Feldbus-SS USS PZD Anzahl Einstellung der Anzahl der 16-Bit-Wörter im PZD-Teil des USS-Telegramms Einstellbereich: 0…...
  • Seite 164: Nutzdatenbereich Des Uss-Telegramms

    Feldbus konfigurieren 7.7 Kommunikation über RS485 Telegrammteil Beschreibung Startverzögerung / Zwischen zwei Telegrammen kommt immer die Start-, bzw. Antworverzögerung Antwortverzögerung (siehe auch Telegramm-Überwachung (Seite 171)) Ein ASCII-Zeichen (02 hex) zeigt den Beginn der Nachricht an. Die Telegrammlänge "LGE" berechnet sich wie folgt: LGE = Nutzdaten (n Byte) + ADR (1 Byte) + BCC (1 Byte) Bit 7 = 0: normaler Datenaustausch.
  • Seite 165: Uss-Parameterkanal

    Feldbus konfigurieren 7.7 Kommunikation über RS485 Parameterkanal Im Parameter p2023 legen Sie länge des Parameterkanals fest. Parameterkanal mit fester und variabler Länge ● p2023 = 0 Bei dieser Einstellung werden keine Parameterwerte übertragen. ● p2023 = 3 Diese Einstellung können Sie wählen, wenn Sie nur 16-Bit-Daten oder Alarmmeldungen lesen oder schreiben wollen.
  • Seite 166 Feldbus konfigurieren 7.7 Kommunikation über RS485 Anforderungs- und Antwortkennungen Die Bits 12 … 15 des 1. Wortes des Parameterkanals enthalten die Anforderungs- und Antwortkennung. Tabelle 7- 11 Anforderungskennungen Steuerung → Umrichter Anforderungs- Beschreibung Antwortkennung kennung positiv negativ keine Anforderung 7 / 8 Anforderung Parameterwert 1 / 2 7 / 8...
  • Seite 167 Feldbus konfigurieren 7.7 Kommunikation über RS485 Tabelle 7- 13 Fehlernummern bei Antwortkennung 7 Beschreibung 00 hex Unzulässige Parameternummer (Zugriff auf nicht vorhandenen Parameter.) 01 hex Parameterwert nicht änderbar (Änderungsauftrag für einen nicht änderbaren Parameterwert.) 02 hex Untere oder obere Wertgrenze überschritten (Änderungsauftrag mit Wert außerhalb der Wertgrenzen.) 03 hex Fehlerhafter Subindex (Zugriff auf nicht vorhandenen Subindex.)
  • Seite 168: Parameternummer

    Feldbus konfigurieren 7.7 Kommunikation über RS485 Parameternummer Parameternummern < 2000 PNU = Parameternummer. Schreiben Sie die Parameternummer in PNU (PKE Bit 10 … 0). Parameternummern ≥ 2000 PNU = Parameternummer - Offset. Schreiben Sie die Parameternummer minus den Offset in PNU (PKE Bit 10 …...
  • Seite 169 Feldbus konfigurieren 7.7 Kommunikation über RS485 Telegrammbeispiele, Länge des Parameterkanals = 4 Leseanforderung: Seriennummer des Power Modules auslesen (p7841[2]) Um den Wert des indizierten Parameters p7841 zu erhalten, müssen Sie das Telegramm des Parameterkanals mit folgenden Daten füllen: ● PKE, Bit 12 … 15 (AK): = 6 (Anforderung Parameterwert (Feld)) ●...
  • Seite 170: Uss-Prozessdatenkanal (Pzd)

    ● PWE1, Bit 0 … 15: = 2D2 hex (722 = 2D2 hex) ● PWE2, Bit 10 … 15: = 3f hex (Drive Object - bei SINAMICS G120 immer 63 = 3f hex) ● PWE2, Bit 0 … 9: = 2 hex (Index oder Bit-Nummer des Parameters: DI 2 = r0722.2)
  • Seite 171: Telegramm-Überwachung

    Feldbus konfigurieren 7.7 Kommunikation über RS485 Die ersten zwei Wörter sind: ● Steuerwort 1 (STW1) und Hauptsollwert (HSW) ● Statuswort 1 (ZSW1) und Hauptistwert (HIW) Wenn p2022 größer oder gleich 4 ist empfängt der Umrichter das Zusatz-Steuerwort (STW2). Mit dem Parameter p2051 legen Sie die Quellen der PZD fest. Weitere Informationen finden Sie im Listenhandbuch.
  • Seite 172: Telegramm-Überwachung Des Masters

    Feldbus konfigurieren 7.7 Kommunikation über RS485 Der Slave antwortet erst nach Ablauf der Antwortverzögerung. Bild 7-17 Startverzögerung und Antwortverzögerung Die Dauer der Startverzögerung beträgt mindestens die Zeit für zwei Zeichen und hängt von der Baudrate ab. Tabelle 7- 16 Dauer der Startverzögerung Baudrate in bit/s Übertragungszeit pro Zeichen (= 11 bit) Min.
  • Seite 173: Kommunikation Über Modbus Rtu

    Feldbus konfigurieren 7.7 Kommunikation über RS485 7.7.3 Kommunikation über Modbus RTU Übersicht über die Kommunikation mit Modbus Das Modbus-Protokoll ist ein Kommunikationsprotokoll mit Linientopologie auf Basis einer Master/Slave-Architektur. Modbus bietet drei Übertragungsarten: ● Modbus ASCII Daten im ASCII-Code. Der Datendurchsatz ist im Vergleich zu RTU geringer. ●...
  • Seite 174: Grundeinstellungen Für Die Kommunikation

    Feldbus konfigurieren 7.7 Kommunikation über RS485 7.7.3.1 Grundeinstellungen für die Kommunikation Die Bus-Adresse des Umrichters stellen Sie über die Adress-Schalter auf der Control Unit, über den Parameter p2021 oder im STARTER ein. Über den Parameter p2021 (Werkseinstellung: 1) oder über STARTER können Sie die Adresse nur einstellen, wenn alle Adress-Schalter auf "OFF"...
  • Seite 175 Feldbus konfigurieren 7.7 Kommunikation über RS485 Weitere Einstellungen Parameter Beschreibung p2030 = 2 Feldbus Protokollauswahl 2: Modbus p2020 Feldbus-Baudrate Werkseinstellung = 19200 bit/s p2024 Modbus Timing (siehe Abschnitt "Baudraten und Mapping-Tabellen (Seite 176)") Index 0:Maximale Slave-Telegramm-Verarbeitungszeit: • Zeit nach der der Slave eine Antwort an den Master gesendet haben muss. Index 1: Zeichenverzugszeit: •...
  • Seite 176: Modbus-Rtu-Telegramm

    Feldbus konfigurieren 7.7 Kommunikation über RS485 7.7.3.2 Modbus-RTU-Telegramm Beschreibung Bei Modbus gibt es genau einen Master und bis zu 247 Slaves. Der Master stößt immer die Kommunikation an. Die Slaves können nur auf Anforderung des Masters Daten übertragen. Kommunikation von Slave zu Slave ist nicht möglich. Die Control Unit arbeitet immer als Slave.
  • Seite 177: Modbus-Register Und Parameter Der Control Unit

    Feldbus konfigurieren 7.7 Kommunikation über RS485 Außerdem ist zwischen den einzelnen Bytes eines Frames eine Zeichenverzugszeit zulässig. Höchstdauer: Abarbeitungszeit für 1,5 Byte (einstellbar über p2024[1]). Tabelle 7- 17 Baudraten, Übertragungszeiten und Delays Baudrate in bit/s (p2020) Übertragungszeit pro Min. Pause zwischen Maximale Pause Zeichen (11 bit) zwei Telegrammen...
  • Seite 178 Feldbus konfigurieren 7.7 Kommunikation über RS485 Tabelle 7- 18 Zuordnung der Modbus-Register zu den Parametern der Control Unit Modbus Beschreibung Mod- Ein- Normie- On-/OFF-Text Daten / Parameter Reg.-Nr bus- heit rungs- bzw. Zugriff faktor Wertebereich Prozessdaten Regelungsdaten 40100 Steuerwort Prozessdaten 1 40101 Hauptsollwert Prozessdaten 2...
  • Seite 179 Feldbus konfigurieren 7.7 Kommunikation über RS485 Modbus Beschreibung Mod- Ein- Normie- On-/OFF-Text Daten / Parameter Reg.-Nr bus- heit rungs- bzw. Zugriff faktor Wertebereich Umrichterdiagnose 40340 Drehzahl-Sollwert -16250 … 16250 r0020 40341 Drehzahl-Istwert -16250 … 16250 r0022 40342 Ausgangsfrequenz - 327.68 … 327.67 r0024 40343 Ausgangsspannung 0 …...
  • Seite 180: Schreib- Und Lesezugriff Über Fc 03 Und Fc 06

    Feldbus konfigurieren 7.7 Kommunikation über RS485 7.7.3.4 Schreib- und Lesezugriff über FC 03 und FC 06 Verwendete Function Codes Für den Datenaustausch zwischen Master und Slave werden bei der Kommunikation über Modbus vordefinierte Function Codes verwendet. Die Control Unit nutzt den Modbus Function Code 03, FC 03, (Read Holding Registers) zum Lesen und den Modbus Function Code 06, FC 06, (Preset Single Register) zum Schreiben.
  • Seite 181 Feldbus konfigurieren 7.7 Kommunikation über RS485 Die Response gibt den entsprechenden Datensatz zurück: Tabelle 7- 21 Antwort des Slaves auf den Lese-Request Beispiel Byte Beschreibung 11 h Slave Address 03 h Function Code 04 h Anzahl der Bytes (4 Bytes werden zurück gegeben) 11 h Daten erstes Register "High"...
  • Seite 182: Ablauf Der Kommunikation

    Feldbus konfigurieren 7.7 Kommunikation über RS485 Tabelle 7- 23 Aufbau eines Schreib-Requests für Slave Nummer 17 Beispiel Byte Beschreibung 11 h Slave Address 06 h Function Code 00 h Register Startadresse "High" (Schreibregister 40100) 63 h Register Startadresse "Low" 55 h Register-Daten "High"...
  • Seite 183: Prozessdaten-Überwachungszeit (Sollwert-Timeout), P2040

    Feldbus konfigurieren 7.7 Kommunikation über RS485 Logischer Fehler Erkennt der Slave einen logischen Fehler innerhalb einer Anfrage, antwortet er mit einer "Exception Response" an den Master. Dabei setzt der Slave in der Antwort das höchste Bit im Funktions-Code auf 1. Erhält er z. B. einen nicht unterstützen Funktions-Code vom Master, so antwortet der Slave mit einer "Exception Response"...
  • Seite 184: Kommunikation Über Canopen

    Umrichter in ein CANopen-Netz einbinden Zum Einbinden des Umrichters in ein CANopen-Netz empfehlen wir die EDS-Datei im Internet (http://support.automation.siemens.com/WW/view/de/48351511). Diese Datei ist die Beschreibungsdatei der SINAMICS G120-Umrichter für CANopen-Netze. Damit können Sie die Objekte des Geräteprofils CiA 402 nutzen. 7.8.1...
  • Seite 185: Netzwerkmanagement (Nmt-Service)

    Feldbus konfigurieren 7.8 Kommunikation über CANopen COB-ID Ein Kommunikationsobjekt enthält die zu übertragenden Daten und eine eindeutige 11 Bit lange COB-ID. Die COB-ID legt auch die Priorität für die Abarbeitung der Kommunikationsobjekte fest. Grundsätzlich gilt, dass das Kommunikationsobjekt mit der niedrigsten COB-ID die höchste Priorität besitzt.
  • Seite 186: Enter Pre-Operational

    Feldbus konfigurieren 7.8 Kommunikation über CANopen ● Operational In diesem Zustand kann der Teilnehmer sowohl SDO als auch PDO verarbeiten. ● Stopped In diesem Zustand kann der Teilnehmer weder PDO noch SDO verarbeiten. Einer der folgenden Befehle beendet den Zustand Stopped: –...
  • Seite 187: Reset Node

    Feldbus konfigurieren 7.8 Kommunikation über CANopen ● Reset Node Befehl zum Übergang von Operational, Pre-Operational oder Stopped zu Initialisation. Nach dem Befehl Reset Node setzt der Umrichter alle Objekte (1000 hex - 9FFF hex) in den Zustand nach Spannung Ein zurück. ●...
  • Seite 188: Sdo-Dienste

    Feldbus konfigurieren 7.8 Kommunikation über CANopen Der NMT-Master kann eine Anforderung gleichzeitig an einen oder mehrere Slaves richten. Dabei gilt: ● Anforderung an einen Slave: Die Steuerung spricht den Slave mit seiner Node-ID (1 … 127) an. ● Anforderung an alle Slaves: Node-ID = 0 Der aktuelle Zustand des Teilnehmers wird über p8685 angezeigt.
  • Seite 189: Über Sdo Auf Sinamics-Parameter Zugreifen

    Feldbus konfigurieren 7.8 Kommunikation über CANopen Aufbau der SDO-Protokolle Der grundsätzliche Aufbau der SDO-Protokolle ist nachfolgend dargestellt: In Byte 0 (CS = Command specifier) ist die Art die Zugriffsart des Protokolls enthalten: Schreiben 4 Byte Lesen 3 Byte • 2F hex: •...
  • Seite 190 Feldbus konfigurieren 7.8 Kommunikation über CANopen Beispiele für Objektnummern Parameter Nummer des Umrichterparameters - Offsetwert Objektnummer Dezimal Hexadezimal ● p0010: 10 dez A hex ⇒ 200A hex ● p11000: 1000 dez 3E8 hex ⇒ 23E8 hex ● r20001: 1 dez 1 hex ⇒...
  • Seite 191: Über Sdo Auf Pzd-Objekte Zugreifen

    Feldbus konfigurieren 7.8 Kommunikation über CANopen 7.8.1.4 Über SDO auf PZD-Objekte zugreifen Zugriff auf gemappte PZD-Objekte Wenn Sie auf Objekte zugreifen, die über das Empfangs- oder Sendetelegramm gemappt sind, können Sie ohne weitere Einstellungen auf die Prozessdaten zugreifen. Bild 7-20 Zufriff auf die Prozessdaten Zugriff auf nicht gemappte PZD-Objekte Wenn Sie auf Objekte zugreifen, die nicht über das Empfangs- oder Sendetelgramm...
  • Seite 192 Feldbus konfigurieren 7.8 Kommunikation über CANopen SDO-Abbruchcodes Abbruchcode Beschreibung 0503 0000 hex Toggle bit not alternated Umschaltbit hat nicht gewechselt 0504 0000 hex SDO protocol timed out Zeitüberschreitung beim SDO-Protokoll 0504 0001 hex Client/server command specifier not valid or unknown Client-/Server-Befehl nicht gültig oder unbekannt 0504 0002 hex Invalid block size (block mode only)
  • Seite 193: Pdo Und Pdo-Dienste

    Feldbus konfigurieren 7.8 Kommunikation über CANopen Abbruchcode Beschreibung 0609 0032 hex Value of parameter written too low. Wert des geschriebenen Parameters zu klein 0609 0036 hex Maximum value is less than minimum value. Maximalwert ist kleiner als Minimalwert 060A 0023 hex Resource not available: SDO connection.
  • Seite 194: Aufbau Der Pdo

    Feldbus konfigurieren 7.8 Kommunikation über CANopen Aufbau der PDO Ein PDO besteht aus den Kommunikations- und den Mappingparametern. Nachfolgend finden Sie Beispiele für den Aufbau der TPDO und RPDO Die Werte für Kommunikationsparameter finden Sie in den Tabellen im Abschnitt Objektverzeichnisse (Seite 204) Bild 7-21 Aufbau der Kommunikationsobjekte RPDO und TPDO...
  • Seite 195: Synchrone Datenübertragung

    Feldbus konfigurieren 7.8 Kommunikation über CANopen Inhibit time (Sperrzeit) Mit der Inhibit time legen Sie die minimale Pause zwischen zwei Übertragungen fest. Synchrone Datenübertragung Ein periodisches Synchronisationsobjekt (SYNC-Objekt) sorgt dafür, dass die Geräte am CANopen-Bus während der Übertragung synchronisiert bleiben. Jedes als Synchronisationsobjekt übertragene PDO muss eine "Übertragungsart", 1 ...
  • Seite 196 Feldbus konfigurieren 7.8 Kommunikation über CANopen PDO-Dienste Die PDO-Dienste lassen sich wie folgt unterteilen: ● Write-PDO ● Read-PDO ● SYNC-Dienst Write-PDO Der Dienst "Write-PDO" folgt dem Push-Modell. Das PDO hat exakt einen Producer. Es gibt keinen, einen oder mehrere Consumer. Über Write-PDO sendet der Producer des PDO die Daten des gemappten Applikationsobjektes an die einzelnen Consumer.
  • Seite 197: Predefined Connection Set

    Feldbus konfigurieren 7.8 Kommunikation über CANopen 7.8.1.6 Predefined Connection Set Wenn Sie den Umrichter mit der Werkseinstellung in CANopen einbinden, empfängt der Umrichter Steuerwort und Drehzahl-Sollwert von der Steuerung. Der Umrichter gibt das Zustandswort und den Drehzahl-Istwert an die Steuerung zurück. Das sind die Einstellungen, die im Predefined Connection Set festgelegt sind.
  • Seite 198: Freies Pdo-Mapping

    Feldbus konfigurieren 7.8 Kommunikation über CANopen Bild 7-24 TPDO-Mapping mit dem Predefined Connection Set Berechnen Sie die COB-IDs nach folgender Formel und tragen Sie die Ergebnisse in die Parameter p8700, p8701, p8720 und 8721 ein. COB-ID für TPDO und RPDO im Predefined Connection Set •...
  • Seite 199 Feldbus konfigurieren 7.8 Kommunikation über CANopen Prozessdaten über Freies PDO-Mapping verschalten Vorgehen Um die Prozessdaten zu verschalten, gehen Sie folgendermaßen vor: 1. Prozessdaten festlegen, Beispiele: – Stromistwert (r0068) vom Umrichter an die Steuerung senden (TPDO - Transmit Prozess-Daten-Objekt) – Drehzahl-Zusatzsollwert von der Steuerung an den Umrichter senden (RPDO - Receive Prozess-Daten-Objekt) und in p1075 schreiben 2.
  • Seite 200: Freies Rpdo-Mapping - Übersicht

    Feldbus konfigurieren 7.8 Kommunikation über CANopen Freies RPDO-Mapping - Übersicht Umrichter mit den Control Units CU250S-2 (Vektor) Betriebsanleitung, 06/2013, FW V4.6, A5E31759476A AB...
  • Seite 201: Objekte Aus Empfangs- Und Sendepuffer Verschalten

    Feldbus konfigurieren 7.8 Kommunikation über CANopen Freies TPDO-Mapping - Übersicht 7.8.1.8 Objekte aus Empfangs- und Sendepuffer verschalten Vorgehen Um die CANopen PDO-Konfiguration durchzuführen, gehen Sie folgendermaßen vor: 1. Telegramm-Erstellen: PDO erstellen (Parametrieren der PDO Com. Parameter und PDO MappingParameter), siehe Predefined Connection Set (Seite 197) und Freies PDO-Mapping (Seite 198) 2.
  • Seite 202: Empfangspuffer Verschalten

    Feldbus konfigurieren 7.8 Kommunikation über CANopen Empfangspuffer verschalten Der Umrichter schreibt die empfangenen Daten in den Empfangspuffer: ● PZD-Empfangswort 1 … PZD-Empfangswort 12 doppelwortweise in r2060[0] … r2060[10]. ● PZD-Empfangswort 1 … PZD-Empfangswort 12 wortweise in r2050[0] … r2050[11] ● PZD 1 … PZD 4 bitweise in r2090.0 … r2090.15 bis r2093.0 … r2093.15 Die Position der gemappten Objekte im Empfangspuffer werden angezeigt in: ●...
  • Seite 203: Canopen-Betriebsarten

    Feldbus konfigurieren 7.8 Kommunikation über CANopen 7.8.1.9 CANopen-Betriebsarten Der Umrichter verfügt über folgende CANopen-Betriebsarten ● Profile Velocity Mode: Drehzahlregelung mit Geber mit den dafür relevanten Objekten. ● Velocity Mode: Einfache Geschwindigkeitssteuerung mit Rampen mit den dafür relevanten Objekte. Sie wird vorzugsweise für Umrichter mit U/f- bzw. I/f-Steuerung eingesetzt. ●...
  • Seite 204: Objektverzeichnisse

    Feldbus konfigurieren 7.8 Kommunikation über CANopen 7.8.2 Objektverzeichnisse 7.8.2.1 Allgemeine Objekte des Kommunikationsprofils CiA 301 Übersicht Die folgende Tabelle listet die antriebsunabhängigen Kommunikationsobjekte auf. In der Spalte "SINAMICS-Parameter" stehen die Parameternummern, denen sie im Umrichter zugeordnet sind. Tabelle 7- 26 Antriebsunabhängige Kommunikationsobjekte Sub-Index Name des Objektes SINAMICS-Parameter...
  • Seite 205 Feldbus konfigurieren 7.8 Kommunikation über CANopen Sub-Index Name des Objektes SINAMICS-Parameter Über- Daten- Vorein- schreib-/ Index (hex) tragung gestellte lesbar (hex) Werte 1010 Store parameters p0977 Largest subindex supported Save all parameters p0977 Save communication p0977 parameters (0x1000-0x1fff) Save application related p0977 parameters (0x6000-0x9fff) 1011...
  • Seite 206 Feldbus konfigurieren 7.8 Kommunikation über CANopen RPDO-Konfigurationsobjekte Die folgenden Tabellen listen die Kommunikations- und Mappingparameter zusammen mit den Indizes für die einzelnen RPDO-Konfigurationsobjekte auf. Die Konfigurationsobjekte werden über SDO hergestellt. In der Spalte "SINAMICS-Parameter" stehen die Parameternummern, denen sie im Umrichter zugeordnet sind. Tabelle 7- 27 RPDO-Konfigurationsobjekte - Kommunikationsparameter Sub- Name des Objekts...
  • Seite 207 Feldbus konfigurieren 7.8 Kommunikation über CANopen Tabelle 7- 28 RPDO-Konfigurationsobjekte - Mappingparameter Sub- Name des Objekts SINAMICS- Daten- Predefined schreib-/ Index index Parameter Connection Set lesbar (hex) (hex) 1600 Receive PDO 1 mapping Parameter Number of mapped application Objects in PDO PDO mapping for the first application object to be p8710.0 6040 hex...
  • Seite 208 Feldbus konfigurieren 7.8 Kommunikation über CANopen Sub- Name des Objekts SINAMICS- Daten- Predefined schreib-/ Index index Parameter Connection Set lesbar (hex) (hex) 1604 Receive PDO 5 mapping Parameter Number of mapped application Objects in PDO PDO mapping for the first application object to be p8714.0 mapped PDO mapping for the second application object to...
  • Seite 209 Feldbus konfigurieren 7.8 Kommunikation über CANopen TPDO-Konfigurationsobjekte Die folgenden Tabellen listen die Kommunikations- und Mappingparameter zusammen mit den Indizes für die einzelnen TPDO-Konfigurationsobjekte auf. Die Konfigurationsobjekte werden über SDO hergestellt. In der Spalte "SINAMICS-Parameter" stehen die Parameternummern, denen sie im Umrichter zugeordnet sind. Tabelle 7- 29 TPDO-Konfigurationsobjekte - Kommunikationsparameter Sub- Name des Objektes...
  • Seite 210 Feldbus konfigurieren 7.8 Kommunikation über CANopen Sub- Name des Objektes SINAMICS- Daten- Predefined schreib-/ Index Index Parameter Connection Set lesbar (hex) (hex) 1804 Transmit PDO 5 Communication Parameter Largest subindex supported COB ID used by PDO p8724.0 C000 06DF hex Transmission type p8724.1 FE hex...
  • Seite 211 Feldbus konfigurieren 7.8 Kommunikation über CANopen Tabelle 7- 30 TPDO-Konfigurationsobjekte - Mappingparameter Sub- Name des Objektes SINAMICS Datentyp Predefined schreib-/ Index Index Parameter Connection lesbar (hex) (hex) 1A00 Transmit PDO 1 mapping Parameter Number of mapped application Objects in PDO PDO mapping for the first application object to be p8730.0 6041 hex...
  • Seite 212 Feldbus konfigurieren 7.8 Kommunikation über CANopen Sub- Name des Objektes SINAMICS Datentyp Predefined schreib-/ Index Index Parameter Connection lesbar (hex) (hex) 1A04 Transmit PDO 5 mapping Parameter Number of mapped application Objects in PDO PDO mapping for the first application object to be p8734.0 mapped PDO mapping for the second application object to...
  • Seite 213: Freie Objekte

    Feldbus konfigurieren 7.8 Kommunikation über CANopen 7.8.2.2 Freie Objekte Über Empfangs- und Sende-Doppelwörter können Sie beliebige Prozessdatenobjekte des Empfangs- und Sendepuffers verschalten. ● Normierung der Prozessdaten der freien Objekte: – 16 Bit (Wort): 4000 hex ≙100 % – 32 Bit (Doppelwort) 4000000 hex ≙100 % –...
  • Seite 214: Objekte Des Antriebsprofils Cia 402

    Feldbus konfigurieren 7.8 Kommunikation über CANopen 7.8.2.3 Objekte des Antriebsprofils CiA 402 Folgende Tabelle listet das Objektverzeichnis mit dem Index der einzelnen Objekte für die Antriebe auf. In der Spalte "SINAMICS-Parameter" stehen die Parameternummern, denen sie im Umrichter zugeordnet sind. Sub- Name des Objekts SINAMICS-...
  • Seite 215 Feldbus konfigurieren 7.8 Kommunikation über CANopen Sub- Name des Objekts SINAMICS- Über- Daten- Vorein- schreib-/ Index index Parameter tragung stellung lesbar (hex) (hex) Profile Torque Mode 6071 Target torque r8797 SDO/ – Drehmoment-Sollwert 6072 max torque p1520 6074 Torque demand value r0079 SDO/ –...
  • Seite 216: Umrichter In Canopen Integrieren

    STARTER ≥ Version 4.2 installiert. • Der Umrichter ist mit einem CANopen-Master verbunden. • Das EDS (electronic data sheet) (http://support.automation.siemens.com/WW/view/de/4835 1511) ist auf Ihrem CANopen-Master installiert. • Sie haben die Schnittstellen des Umrichters in der Grundinbetriebnahme auf den Feldbus CANopen eingestellt.
  • Seite 217: Umrichter Am Can-Bus Anschließen

    Feldbus konfigurieren 7.8 Kommunikation über CANopen 7.8.3.1 Umrichter am CAN-Bus anschließen Verbinden Sie den Umrichter über die neunpolige SUB-D-Stiftleiste mit dem Feldbus. Die Anschlüsse der Stiftleiste sind kurzschlussfest und potenzialfrei. Wenn der Umrichter den ersten oder letzten Slave im CANopen-Netz bildet, müssen Sie den Busabschluss- Widerstand zuschalten.
  • Seite 218: Baudrate Einstellen

    Feldbus konfigurieren 7.8 Kommunikation über CANopen 7.8.3.3 Baudrate einstellen Übertragungsrate einstellen Die Übertragungsrate stellen über den Parameter p8622 oder in der STARTER-Maske "Control Unit/Kommunikation/CAN" im Reiter CAN-Schnittstelle ein. Einstellbereich: 10 kbit/s … 1 Mbit/s. Die maximal zulässige Leitungslänge bei 1 Mbit/s beträgt 40 m.
  • Seite 219: Funktionsweise

    Feldbus konfigurieren 7.8 Kommunikation über CANopen Heartbeat Funktionsweise Der Slave sendet periodisch Heartbeat-Nachrichten. Andere Slaves und der Master können dieses Signal überwachen. Im Master stellen Sie die Reaktionen ein, für den Fall, dass der Heartbeat ausbleibt. Wert für Heartbeat einstellen Stellen Sie in p8606 die Zykluszeit für den Heartbeat in Millisekunden ein.
  • Seite 220 Feldbus konfigurieren 7.8 Kommunikation über CANopen Stromistwert (r0068) mit TPDO1 mappen Vorgehen Um den Stromistwet als Sendeobjekt in die Kommunikation zu übernehmen, gehen Sie folgendermaßen vor: 1. Legen Sie den OV-Index für den Stromistwert fest: erster freier OV-Index aus den Sendedaten der Tabelle "Freie Objekte" 5810 2.
  • Seite 221: Funktionen Einstellen

    Funktionen einstellen Übersicht der Umrichterfunktionen Bild 8-1 Übersicht der Funktionen im Umrichter Umrichter mit den Control Units CU250S-2 (Vektor) Betriebsanleitung, 06/2013, FW V4.6, A5E31759476A AB...
  • Seite 222 Funktionen einstellen 8.1 Übersicht der Umrichterfunktionen Funktionen, die Sie in jeder Anwendung brauchen Funktionen, die Sie nur in speziellen Anwendungen brauchen Die Funktionen, die Sie in jeder Anwendung brauchen, sind Die Funktionen, deren Parameter Sie nur bei Bedarf in der obigen Funktionsübersicht dunkelgefärbt. anpassen müssen, sind in der obigen Funktionsübersicht weiß...
  • Seite 223: Umrichtersteuerung

    Funktionen einstellen 8.2 Umrichtersteuerung Umrichtersteuerung 8.2.1 Motor ein- und ausschalten Nach dem Einschalten der Versorgungsspannung geht der Umrichter normalerweise in den Zustand "einschaltbereit". In diesem Zustand wartet der Umrichter auf den Befehl zum Einschalten des Motors: • Mit dem Befehl EIN schaltet der Umrichter den Motor ein. Der Umrichter wechselt in den Zustand "Betrieb".
  • Seite 224 Funktionen einstellen 8.2 Umrichtersteuerung Umrichter- Erläuterung Zustand Der Umrichter reagiert in diesem Zustand nicht auf den Befehl EIN. Der Umrichter geht unter folgenden Bedingungen in diesen Zustand: EIN war beim Einschalten des Umrichters aktiv. • Ausnahme: Bei aktiver Einschaltautomatik muss EIN nach dem Zuschalten der Spannungsversorgung aktiv sein.
  • Seite 225: Umrichtersteuerung Über Digitaleingänge

    Funktionen einstellen 8.2 Umrichtersteuerung 8.2.2 Umrichtersteuerung über Digitaleingänge Es stehen fünf Methoden für die Ansteuerung des Motors über Digitaleingänge zur Verfügung. Tabelle 8- 1 Zweidrahtsteuerung und Dreidrahtsteuerung Verhalten des Motors Steuerbefehle Typische Anwendung Zweidrahtsteuerung, Methode 1 Vor-Ort- Steuerung in der 1.
  • Seite 226: Zweidrahtsteuerung Methode 1

    Funktionen einstellen 8.2 Umrichtersteuerung 8.2.3 Zweidrahtsteuerung Methode 1 Sie schalten den Motor mit einem Steuerbefehl ein und aus (ON/OFF1). Mit einem zweiten Steuerbefehl kehren Sie die Drehrichtung des Motors um (Reversieren). Bild 8-3 Zweidrahtsteuerung, Methode 1 Tabelle 8- 2 Funktionstabelle EIN/AUS1 Reversieren Funktion...
  • Seite 227: Zweidrahtsteuerung, Methode 2

    Funktionen einstellen 8.2 Umrichtersteuerung 8.2.4 Zweidrahtsteuerung, Methode 2 Sie schalten den Motor mit einem Steuerbefehl ein und aus (EIN/AUS1) und wählen gleichzeitig Rechtslauf des Motors an. Mit dem zweiten Steuerbefehl schalten Sie den Motor ebenfalls ein und aus, wählen aber Linkslauf des Motors an. Der Umrichter akzeptiert einen neuen Steuerbefehl nur bei Stillstand des Motors.
  • Seite 228: Zweidrahtsteuerung, Methode 3

    Funktionen einstellen 8.2 Umrichtersteuerung 8.2.5 Zweidrahtsteuerung, Methode 3 Sie schalten den Motor mit einem Steuerbefehl ein und aus (EIN/AUS1) und wählen gleichzeitig Rechtslauf des Motors an. Mit dem zweiten Steuerbefehl schalten Sie den Motor ebenfalls ein und aus, wählen aber Linkslauf des Motors an. Im Gegensatz zur Methode 2 akzeptiert der Umrichter die Steuerbefehle jederzeit unabhängig von der Drehzahl des Motors.
  • Seite 229: Dreidrahtsteuerung, Methode 1

    Funktionen einstellen 8.2 Umrichtersteuerung 8.2.6 Dreidrahtsteuerung, Methode 1 Sie geben mit einem Steuerbefehl die Freigabe für die beiden anderen Steuerbefehle. Durch Wegnahme der Freigabe schalten Sie den Motor aus (AUS1). Mit der positiven Flanke des zweiten Steuerbefehls schalten Sie die Drehrichtung des Motors auf Rechtslauf um.
  • Seite 230: Dreidrahtsteuerung, Methode 2

    Funktionen einstellen 8.2 Umrichtersteuerung 8.2.7 Dreidrahtsteuerung, Methode 2 Sie geben mit einem Steuerbefehl die Freigabe für die beiden anderen Steuerbefehle. Durch Wegnahme der Freigabe schalten Sie den Motor aus (AUS1). Mit der positiven Flanke des zweiten Steuerbefehls schalten Sie den Motor ein (EIN). Der dritte Steuerbefehl legt die Drehrichtung des Motors fest (Reversieren).
  • Seite 231: Motor Im Tippbetrieb Verfahren (Jog-Funktion)

    Funktionen einstellen 8.2 Umrichtersteuerung 8.2.8 Motor im Tippbetrieb verfahren (JOG-Funktion) Die Funktion "Tippen" wird typischerweise eingesetzt, um ein Maschinenteil, z. B. ein Transportband, langsam zu bewegen. Mit der Funktion "Tippen" schalten Sie den Motor über einen Digitaleingang ein und aus. Nach dem Einschalten beschleunigt der Motor auf den Sollwert für Tippen.
  • Seite 232: Einstellungen Für Tippen

    Funktionen einstellen 8.2 Umrichtersteuerung Einstellungen für Tippen Parameter Beschreibung p1058 Tippen 1 Drehzahl-Sollwert (Werkseinstellung 150 1/min) p1059 Tippen 2 Drehzahl-Sollwert (Werkseinstellung -150 1/min) p1082 Maximaldrehzahl (Werkseinstellung 1500 1/min) p1110 Richtung negativ sperren =0: Negative Drehrichtung ist freigegeben =1: Negative Drehrichtung ist gesperrt p1111 Richtung positiv sperren...
  • Seite 233: Umrichtersteuerung Umschalten (Befehlsdatensatz)

    Funktionen einstellen 8.2 Umrichtersteuerung 8.2.9 Umrichtersteuerung umschalten (Befehlsdatensatz) In einigen Anwendungen muss der Umrichter von unterschiedlichen übergeordneten Steuerungen bedienbar sein. Beispiel: Sie bedienen einen Motor entweder von einer zentralen Steuerung über Feldbus oder über einen Schaltkasten vor Ort. Befehlsdatensatz (Control Data Set, CDS) Sie können die Umrichtersteuerung auf unterschiedliche Arten einstellen und zwischen den Einstellungen umschalten.
  • Seite 234: Erweiterte Einstellungen

    Funktionen einstellen 8.2 Umrichtersteuerung Eine Übersicht aller Parameter, die zu den Befehlsdatensätzen gehören, finden Sie im Listenhandbuch. Hinweis Die Zeit zum Umschalten des Befehlsdatensatzes beträgt ca. 4 ms. Erweiterte Einstellungen Um die Anzahl der Befehlsdatensätze im STARTER zu ändern, müssen Sie Ihr STARTER- Projekt offline öffnen.
  • Seite 235: Sollwerte

    Funktionen einstellen 8.3 Sollwerte Sollwerte 8.3.1 Übersicht Über die Sollwertquelle erhält der Umrichter seinen Hauptsollwert. Der Hauptsollwert gibt normalerweise die Drehzahl des Motors vor. Bild 8-11 Sollwertquellen des Umrichters Sie haben folgende Möglichkeiten für die Sollwertquelle des Hauptsollwerts: ● Analogeingang des Umrichters. ●...
  • Seite 236: Analogeingang Als Sollwertquelle

    Funktionen einstellen 8.3 Sollwerte 8.3.2 Analogeingang als Sollwertquelle Analogeingang verschalten Wenn Sie eine Vorbelegung ohne Funktion des Analogeingangs gewählt haben, müssen Sie den Parameter des Hauptsollwerts mit einem Analogeingang verschalten. Bild 8-12 Beispiel: Analogeingang 0 als Sollwertquelle Tabelle 8- 7 Einstellung mit Analogeingang 0 als Sollwertquelle Parameter Anmerkung p1070 = 755[0]...
  • Seite 237: Motorpotenziometer Als Sollwertquelle

    Funktionen einstellen 8.3 Sollwerte Tabelle 8- 8 Feldbus als Sollwertquelle einstellen Parameter Anmerkung p1070 = 2050[1] Hauptsollwert Hauptsollwert mit Prozessdatum PZD2 vom Feldbus verschalten. p1075 = 2050[1] Zusatzsollwert Zusatzsollwert mit Prozessdatum PZD2 vom Feldbus verschalten. 8.3.4 Motorpotenziometer als Sollwertquelle Die Funktion "Motorpotenziometer" bildet ein elektromechanisches Potenziometer nach. Der Ausgangswert des Motorpotenziometers lässt sich stufenlos über die Steuersignale "höher"...
  • Seite 238 Funktionen einstellen 8.3 Sollwerte Verhalten des Motorpotenziometers anpassen Bild 8-15 Funktionsdiagramm des Motorpotenziometers Tabelle 8- 11 Erweiterte Einstellung des Motorpotenziometers Parameter Beschreibung p1030 MOP Konfiguration (Werkseinstellung 00110 Bin) Parameterwert mit vier unabhängig voneinander einstellbaren Bits 00 … 03 Bit 00: Sollwert nach dem Ausschalten des Motors speichern 0: Nach dem Einschalten des Motors wird p1040 als Sollwert vorgegeben 1: Sollwert wird nach dem Ausschalten des Motors gespeichert und nach dem Einschalten auf den gespeicherten Wert gesetzt...
  • Seite 239: Festdrehzahl Als Sollwertquelle

    Funktionen einstellen 8.3 Sollwerte 8.3.5 Festdrehzahl als Sollwertquelle In vielen Anwendungen ist es ausreichend, den Motor nach dem Einschalten mit einer gleichbleibenden Drehzahl zu verfahren oder zwischen unterschiedlichen festen Drehzahlen umzuschalten. Beispiel: Ein Förderband läuft nach dem Einschalten nur mit zwei unterschiedlichen Geschwindigkeiten.
  • Seite 240: Beispiel: Zwei Festsollwerte Direkt Wählen

    Funktionen einstellen 8.3 Sollwerte Bild 8-17 Vereinfachter Funktionsplan bei direkter Anwahl der Festsollwerte Beispiel: Zwei Festsollwerte direkt wählen Der Motor soll folgendermaßen mit zwei unterschiedlichen Drehzahlen laufen: ● Das Signal am Digitaleingang 0 schaltet den Motor ein und beschleunigt ihn auf 300 1/min.
  • Seite 241: Sollwertaufbereitung

    Funktionen einstellen 8.4 Sollwertaufbereitung Sollwertaufbereitung 8.4.1 Übersicht der Sollwertaufbereitung Mit der Sollwertaufbereitung lässt sich der Sollwert folgendermaßen modifizieren: ● Sollwert invertieren, um die Drehrichtung des Motors umzukehren (Reversieren). ● Positive oder negative Drehrichtung sperren, z. B. für Förderbänder, Pumpen oder Lüfter. ●...
  • Seite 242: Drehrichtung Sperren

    Funktionen einstellen 8.4 Sollwertaufbereitung 8.4.3 Drehrichtung sperren In der Werkseinstellung des Umrichters sind beide Drehrichtungen des Motors freigegeben. Vorgehen Um eine Drehrichtungen dauerhaft zu sperren, gehen Sie folgendermaßen vor: Setzen Sie den entsprechenden Parameter auf den Wert = 1. Sie haben die die entsprechende Drehrichtung dauerhaft gesperrt. Tabelle 8- 16 Beispiele für Einstellungen zum Sperren der Drehrichtung Parameter Anmerkung...
  • Seite 243: Maximaldrehzahl

    Funktionen einstellen 8.4 Sollwertaufbereitung 8.4.5 Maximaldrehzahl Funktion Die Maximaldrehzahl begrenzt den Bereich des Drehzahl-Sollwertes in beiden Drehrichtungen. Beim Überschreiten der Maximaldrehzahl erzeugt der Umrichter eine Meldung (Störung oder Warnung). Wenn Sie eine richtungsabhängige Begrenzung der Drehzahl brauchen, können Sie Drehzahlgrenzen für jede Richtung festlegen. Tabelle 8- 18 Parameter für Minimal- und Maximaldrehzahl Parameter Beschreibung...
  • Seite 244: Erweiterter Hochlaufgeber

    Funktionen einstellen 8.4 Sollwertaufbereitung Erweiterter Hochlaufgeber Hochlaufzeit und Rücklaufzeit des Erweiterten Hochlaufgebers lassen sich unabhängig voneinander einstellen. Die optimalen Zeiten hängen von Ihrer Anwendung ab und können im Bereich von wenigen 100 ms (z. B. bei Bandförderantrieben) bis zu einigen Minuten (z. B. bei Zentrifugen) liegen.
  • Seite 245 Funktionen einstellen 8.4 Sollwertaufbereitung Parameter Beschreibung p1136 AUS3 Anfangsverrundungszeit (Werkseinstellung: 0 s) Anfangsverrundungszeit für AUS3 beim Erweiterten Hochlaufgeber. p1137 AUS3 Endverrundungszeit (Werkseinstellung: 0 s) Endverrundungszeit für AUS3 beim Erweiterten Hochlaufgeber Weitere Informationen finden Sie im Funktionsplan 3070 und in der Parameterliste des Listenhandbuchs.
  • Seite 246: Einfachhochlaufgeber

    Funktionen einstellen 8.4 Sollwertaufbereitung Einfachhochlaufgeber Der Einfachhochlaufgeber verzichtet im Vergleich zum Erweiterten Hochlaufgeber auf die Verrundungszeiten. Tabelle 8- 20 Parameter zur Einstellung des Einfachhochlaufgebers Parameter Beschreibung p1115 = 0 Hochlaufgeber Auswahl (Werkseinstellung: 1) Hochlaufgeber wählen: 0: Einfachhochlaufgeber 1: Erweiterter Hochlaufgeber p1120 Hochlaufgeber Hochlaufzeit (Werkseinstellung: 10 s) Beschleunigungsdauer in Sekunden von Drehzahl Null bis zur Maximaldrehzahl...
  • Seite 247 Funktionen einstellen 8.4 Sollwertaufbereitung Tabelle 8- 21 Parameter zur Einstellung der Skalierung Parameter Beschreibung p1138 Hochlauframpe Skalierung (Werkseinstellung: 1) Signalquelle für die Skalierung der Hochlauframpe. p1139 Rücklauframpe Skalierung (Werkseinstellung: 1) Signalquelle für die Skalierung der Rücklauframpe. Beispiel Im folgenden Beispiel stellt die übergeordnete Steuerung über PROFIBUS die Hoch- und Rücklaufzeit des Umrichters ein.
  • Seite 248: Motorregelung

    Funktionen einstellen 8.5 Motorregelung Motorregelung Entscheidungskriterien für die Regelungsart, die zu Ihrer Anwendung passt, finden Sie im Abschnitt: U/f-Steuerung oder Vektorregelung (Drehzahl/Drehmoment)? (Seite 83) 8.5.1 U/f-Steuerung Die U/f-Steuerung stellt die Spannung an den Klemmen des Motors abhängig vom vorgegebenen Drehzahl-Sollwert ein. Der Zusammenhang zwischen Drehzahl-Sollwert und Ständerspannung wird anhand von Kennlinien berechnet.
  • Seite 249: Kennlinien Der U/F-Steuerung

    Funktionen einstellen 8.5 Motorregelung 8.5.1.1 Kennlinien der U/f-Steuerung Der Umrichter verfügt über mehrere U/f-Kennlinien. Anhand der Kennlinie erhöht der Umrichter mit steigender Frequenz die Spannung am Motor. ① Die Spannungsanhebung der Kennlinie verbessert das Verhalten des Motors bei kleinen Drehzahlen. Die Spannungsanhebung ist wirksam bei Frequenzen < Bemessungsfrequenz Bild 8-20 U/f-Kennlinien des Umrichters Umrichter mit den Control Units CU250S-2 (Vektor)
  • Seite 250: U/F-Kennlinie Wählen

    Funktionen einstellen 8.5 Motorregelung Der Umrichter erhöht seine Ausgangsspannung auch über die Bemessungsdrehzahl des Motors hinaus bis zur maximalen Ausgangsspannung. Je höher die Netzspannung ist, desto größer ist auch die maximale Ausgangsspannung des Umrichters. Wenn der Umrichter seine maximale Ausgangsspannung erreicht hat, kann er nur noch die Ausgangsfrequenz erhöhen.
  • Seite 251 Funktionen einstellen 8.5 Motorregelung Tabelle 8- 22 Lineare und parabolische Kennlinien Anforderung Anwendungsbeispiele Anmerkung Kennlinie Parameter Das erforderliche Förderband, linear p1300 = 0 Drehmoment ist Rollenförderer, Der Umrichter gleicht die durch den Linear mit Flux p1300 = 1 unabhängig von Kettenförderer, Ständerwiderstand verursachten Current Control...
  • Seite 252: Optimierung Bei Hohem Losbrechmoment Und Kurzzeitiger Überlast

    Funktionen einstellen 8.5 Motorregelung 8.5.1.3 Optimierung bei hohem Losbrechmoment und kurzzeitiger Überlast Spannungsanhebung der U/f-Steuerung (Boost) einstellen Die Spannungsanhebung wirkt auf jede U/f- Kennlinie. Das nebenstehende Bild zeigt die Spannungsanhebung am Beispiel der linearen Kennlinie. Vorgehen Um die Spannungsanhebung einzustellen, gehen Sie folgendermaßen vor: Erhöhen Sie die Spannungsanhebung nur in kleinen Schritten.
  • Seite 253 Funktionen einstellen 8.5 Motorregelung Parameter Beschreibung p1310 Spannungsanhebung permanent (Werkseinstellung 50 %) Kompensiert Spannungsverluste durch lange Motorleitungen und die ohmschen Verluste im Motor. p1311 Spannungsanhebung bei Beschleunigung (Werkseinstellung 0 %) Stellt zusätzliches Drehmoment zur Verfügung, wenn der Motor beschleunigt. p1312 Spannungsanhebung bei Anlauf (Werkseinstellung 0 %) Stellt zusätzliches Drehmoment zur Verfügung, jedoch nur für den ersten Beschleunigungsvorgang nach dem Einschalten des Motors ("Losbrechmoment").
  • Seite 254: Drehzahlregelung

    Funktionen einstellen 8.5 Motorregelung 8.5.2 Drehzahlregelung Geberlose Vektorregelung Die Drehzahlregelung berechnet anhand eines Motormodells die Belastung und den Schlupf des Motors. Aufgrund dieser Berechnung gibt der Umrichter seine Ausgangsspannung und -frequenz so vor, dass die Drehzahl des Motors dem Sollwert folgt, unabhängig von der Belastung des Motors.
  • Seite 255: Gebersignal Prüfen

    Funktionen einstellen 8.5 Motorregelung 8.5.2.1 Gebersignal prüfen Wenn Sie einen Geber für die Erfassung der Drehzahl verwenden, sollten Sie das Gebersignal prüfen, bevor die Geberrückführung aktiv ist. Vorgehen Um das Gebersignal mit dem STARTER zu prüfen, gehen Sie folgendermaßen vor: 1.
  • Seite 256 Funktionen einstellen 8.5 Motorregelung ● Der Umrichter berechnet die Momentengrenzen passend zur Stromgrenze, die Sie bei der Grundinbetriebnahme eingestellt haben. Unabhängig davon können Sie zusätzlich positive und negative Momentengrenzen einstellen oder die Leistung des Motors begrenzen. ● Der Umrichter hat den Drehzahlregler bei der Selbstoptimierung (drehende Messung) vor-eingestellt.
  • Seite 257: Drehzahlregler Optimieren

    Funktionen einstellen 8.5 Motorregelung 8.5.2.3 Drehzahlregler optimieren Optimales Regelverhalten - nachoptimieren nicht erforderlich Wenn der Motor nach der Selsbtoptimierung des Drehzahlreglers folgendes Hochlaufverhalten zeigt, müssen Sie den Drehzahlregler nicht manuell optimieren: Optimales Regelverhalten für Anwendungen, die kein Überschwingen zulassen. Istwert nähert sich dem Sollwert, ohne wesentlich überzuschwingen.
  • Seite 258 Funktionen einstellen 8.5 Motorregelung Istwert nähert sich nur langsam dem Sollwert. • Vergrößern Sie den Proportionalanteil K und verkleinern Sie die Integrationszeit T Istwert nähert sich schnell dem Sollwert, schwingt aber weit über. • Verkleinern Sie den Proportionalanteil K und vergrößern Sie die Integrationszeit T Drehzahlregler optimieren mit BOP-2 oder STARTER Vorgehen...
  • Seite 259: Erweiterte Einstellungen

    Funktionen einstellen 8.5 Motorregelung 8.5.2.4 Erweiterte Einstellungen - und T -Adaption Die K - und T -Adaption unterdrückt eventuell auftretende Schwingungen der Drehzahlregelung. Während der Grundinbetriebnahme optimiert der Umrichter seine Regelung durch eine "drehende Messung". Wenn Sie die drehende Messung durchgeführt haben, ist die K - und T -Adaption eingestellt.
  • Seite 260: Drehmomentregelung

    Funktionen einstellen 8.5 Motorregelung 8.5.3 Drehmomentregelung Die Drehmomentregelung ist ein Teil der Vektorregelung und erhält normalerweise ihren Sollwert vom Ausgang des Drehzahlreglers. Durch Deaktivierung des Drehzahlreglers und direkte Vorgabe des Drehmoment-Sollwertes wird aus der Drehzahlregelung eine Drehmomentregelung. Der Umrichter regelt dann nicht mehr die Drehzahl des Motors, sondern das Drehmoment, das der Motor abgibt.
  • Seite 261: Schutzfunktionen

    Parameter Beschreibung p0290 Leistungsteil Überlastreaktion (Werkseinstellung für Umrichter SINAMICS G120 mit Power Module PM260: 0; Werkseinstellung für alle anderen Umrichter: 2) Einstellung der Reaktion auf eine thermische Überlastung des Leistungsteils: 0: Ausgangsstrom (bei Vektorregelung) oder Drehzahl (bei U/f-Steuerung) reduzieren 1: Keine Reduktion, Abschalten bei Erreichen der Überlastschwelle (F30024)
  • Seite 262: Temperaturüberwachung Des Motors Über Einen Temperaturfühler

    Funktionen einstellen 8.6 Schutzfunktionen 8.6.2 Temperaturüberwachung des Motors über einen Temperaturfühler Temperatursensor anschließen Zum Schutz des Motors gegen Übertemperatur können Sie einen der folgenden Sensoren einsetzen: ● Temperaturschalter (z. B. Bimetall-Schalter) ● PTC-Sensor ● KTY84-Sensor Schließen Sie den Temperatursensor des Motors an den Klemmen 14 und 15 des Umrichters an.
  • Seite 263: Parameter Für Die Temperaturüberwachung Einstellen

    Funktionen einstellen 8.6 Schutzfunktionen – Warnung Übertemperatur (A07910): - Motortemperatur > p0604 und p0610 = 0 – Störung Übertemperatur (F07011): Der Umrichter schaltet in folgenden Fällen mit Störung ab: - Motortemperatur > p0605 - Motortemperatur > p0604 und p0610 ≠ 0 ●...
  • Seite 264: Schutz Vor Überstrom

    Funktionen einstellen 8.6 Schutzfunktionen 8.6.3 Schutz vor Überstrom Bei Vektorregelung bleibt der Motorstrom innerhalb der dort eingestellten Momentengrenzen. Bei U/f-Steuerung verhindert der Maximalstromregler (I-max.-Regler) Überlastungen des Motors und Umrichters, indem er den Ausgangsstrom begrenzt. Wirkungsweise des I-max.-Reglers Bei Überlast werden sowohl die Drehzahl als auch die Ständerspannung des Motors solange reduziert, bis der Strom wieder im zulässigen Bereich liegt.
  • Seite 265: Begrenzung Der Maximalen Zwischenkreisspannung

    Funktionen einstellen 8.6 Schutzfunktionen 8.6.4 Begrenzung der maximalen Zwischenkreisspannung Wie verursacht der Motor Überspannungen? Ein Asynchronmotor arbeitet als Generator, wenn er von der angeschlossenen Last angetrieben wird. Ein Generator wandelt mechanische Leistung in elektrische Leistung um. Die elektrische Leistung fließt zurück in den Umrichter und lässt die Zwischenkreisspannung Vdc im Umrichter ansteigen.
  • Seite 266 Funktionen einstellen 8.6 Schutzfunktionen Je nachdem, ob der Motor mit U/f-Steuerung oder Vektorregelung betrieben wird, gibt es zwei unterschiedliche Gruppen von Parametern für die Vdc_max-Regelung. Parameter für Parameter für Beschreibung U/f-Steuerung Vektorregelung p1280 = 1 p1240 = 1 Vdc_max-Regelung oder Vdc-Überwachung Konfiguration (Werkseinstellung: 1) 1: Vdc_max-Regelung freigeben r1282...
  • Seite 267: Applikationsspezifische Funktionen

    Funktionen einstellen 8.7 Applikationsspezifische Funktionen Applikationsspezifische Funktionen Der Umrichter bietet eine Reihe von Funktionen, die Sie abhängig von Ihrer Anwendung verwenden können, z. B.: ● Einheitenumschaltung ● Bremsfunktionen ● Wiedereinschalten und Fangen ● Einfache Prozessregelungsfunktionen ● Logische und arithmetische Funktionen über frei verschaltbare Funktionsbausteine ●...
  • Seite 268: Umstellen Der Motornorm

    Funktionen einstellen 8.7 Applikationsspezifische Funktionen Hinweis Die Motornorm, das Einheitensystem sowie die Prozessgrößen können nur offline geändert werden. Das Vorgehen ist in Abschnitt Einheiten mit STARTER umschalten (Seite 270) beschrieben. Hinweis Einschränkungen bei der Einheitenumschaltung • Die Werte auf dem Typenschild des Umrichters oder des Motors lassen sich nicht als Prozentwerte darstellen.
  • Seite 269: Umschalten Des Einheitensystems

    Funktionen einstellen 8.7 Applikationsspezifische Funktionen Von der Umschaltung sind die nachfolgend aufgeführten Parameter betroffen. Tabelle 8- 26 Betroffene Größen beim Umschalten der Motornorm P-Nr. Bezeichnung Einheit bei p0100 = r0206 Power Module Bemessungsleistung p0307 Motor-Bemessungsleistung p0316 Motor-Drehmomentkonstante Nm/A lbf ft/A Nm/A r0333 Motor-Bemessungsdrehmoment...
  • Seite 270: Umschalten Der Prozessgrößen Für Technologieregler

    Funktionen einstellen 8.7 Applikationsspezifische Funktionen 8.7.1.3 Umschalten der Prozessgrößen für Technologieregler Hinweis Wir empfehlen, die Einheiten und Bezugswerte der Technologieregler bei der Inbetriebnahme aufeinander abzustimmen. Nachträgliches Ändern der Bezugsgröße oder der Einheit kann zu falschen Berechnungen oder Anzeigen führen. Prozessgrößen des Technologiereglers umschalten Die Prozessgrößen des Technologiereglers schalten Sie über p0595 um.
  • Seite 271 Funktionen einstellen 8.7 Applikationsspezifische Funktionen Vorgehen Um die Einheiten mit dem STARTER umzuschalten, gehen Sie folgendermaßen vor: 1. Wählen Sie Konfiguration 2. Gehen Sie zum Umschalten der Einheiten in den Reiter "Einheiten" in der Konfigurationsmaske. 3. Umschalten des Einheitensystems 4. Prozesgrößen des Technologiereglers auswählen 5.
  • Seite 272: Energiesparanzeige

    Funktionen einstellen 8.7 Applikationsspezifische Funktionen 8.7.2 Energiesparanzeige Hintergrund Herkömmlich geregelten Strömungsmaschine steuern die Fördermenge über Schieber oder Drosselklappen. Der Antrieb läuft dabei konstant mit der Nenndrehzahl. Wenn die sich die Fördermenge durch Schieber oder Drosselklappen verringert, geht der Wirkungsgrad der Anlage zurück.
  • Seite 273 Funktionen einstellen 8.7 Applikationsspezifische Funktionen Betriebskennlinie anpassen Voraussetzung Sie benötigen für die Berechnung der anlagenspezifischen Betriebskennlinie die folgenden Daten: ● Betriebskennlinien des Herstellers – bei Pumpen: Förderhöhe und Leistung in Abhängigkeit vom Förderstrom – bei Lüftern: Totaldruckerhöhung und Leistungsbedarf in Abhängigkeit vom Volumenstrom ●...
  • Seite 274: Bremsfunktionen Des Umrichters

    Funktionen einstellen 8.7 Applikationsspezifische Funktionen 8.7.3 Bremsfunktionen des Umrichters Man unterscheidet zwischen dem mechanischen Bremsen und dem elektrischen Bremsen eines Motors: ● Mechanische Bremsen sind in der Regel Motorhaltebremsen, die im Stillstand des Motors geschlossen werden. Mechanische Betriebsbremsen, die bei drehendem Motor geschlossen werden, haben einen hohen Verschleiß...
  • Seite 275: Widerstandsbremsung

    Funktionen einstellen 8.7 Applikationsspezifische Funktionen Widerstandsbremsung Der Umrichter wandelt die generatorische Leistung mithilfe eines Bremswiderstands in Wärme um. Vorteile: definiertes Bremsverhalten; keine • zusätzliche Motorerwärmung; konstantes Bremsmoment; funktioniert prinzipiell auch bei Netzausfall Nachteile: Bremswiderstand erforderlich; • generatorische Leistung geht als Wärme verloren Bremsung mit Netzrückspeisung Der Umrichter speist die generatorische Leistung...
  • Seite 276: Gleichstrombremsung

    Funktionen einstellen 8.7 Applikationsspezifische Funktionen 8.7.3.2 Gleichstrombremsung Die Gleichstrombremsung wird für Anwendungen ohne Netzrückspeisung verwendet, in denen der Motor durch die Einprägung eines Gleichstroms schneller abgebremst werden kann, als an der Rücklauframpe. Typische Applikationen für die Gleichstrombremsung sind: ● Zentrifugen ●...
  • Seite 277 Funktionen einstellen 8.7 Applikationsspezifische Funktionen Gleichstrombremsung durch Steuerbefehl Gleichstrombremsung beim Ausschalten des Voraussetzung: p1231 = 4 und p1230 = Motors Steuerbefehl, z. B. p1230 = 722.3 (Steuerbefehl Voraussetzung: p1231 = 5 oder p1230 = 1 und über DI 3) p1231 = 14 Gleichstrombremsung beim Unterschreiten einer Startdrehzahl 1.
  • Seite 278: Einstellungen Für Die Gleichstrombremsung

    Funktionen einstellen 8.7 Applikationsspezifische Funktionen Einstellungen für die Gleichstrombremsung Parameter Beschreibung p0347 Motor-Entregungszeit (Berechnung nach Grundinbetriebnahme) Bei zu kurzer Entregungszeit kann es bei der Gleichstrombremsung zur Abschaltung wegen Überstroms kommen. p1230 Gleichstrombremsung Aktivierung (Werkseinstellung: 0) Signalquelle zum Aktivieren der Gleichstrombremsung 0-Signal: deaktiv •...
  • Seite 279: Compound-Bremsung

    Funktionen einstellen 8.7 Applikationsspezifische Funktionen 8.7.3.3 Compound-Bremsung Typische Anwendungen für die Compound-Bremsung sind: ● Zentrifugen ● Sägen ● Schleifmaschinen ● Horizontalförderer Bei diesen Anwendungen wird der Motor normalerweise mit konstanter Drehzahl gefahren und nur in größeren Zeitabständen zum Stillstand abgebremst. Funktionsweise Bild 8-23 Bremsen des Motors ohne und mit aktiver Compound-Bremsung...
  • Seite 280: Compound-Bremsung Einstellen Und Freigeben

    Funktionen einstellen 8.7 Applikationsspezifische Funktionen Compound-Bremsung einstellen und freigeben Parameter Beschreibung p3856 Compound Bremsstrom (%) Mit dem Compound Bremsstrom wird die Höhe des Gleichstroms festgelegt, der beim Stillsetzen des Motors bei Betrieb mit U/f-Steuerung zur Erhöhung der Bremswirkung zusätzlich erzeugt wird. p3856 = 0 Compound-Bremsung gesperrt p3856 = 1 …...
  • Seite 281: Bremswiderstand Anschließen

    Funktionen einstellen 8.7 Applikationsspezifische Funktionen Der Umrichter steuert den Brems-Chopper abhängig von seiner Spannung im Zwischenkreis. Die Zwischenkreisspannung steigt an, sobald der Umrichter die generatorische Leistung beim Abbremsen des Motors aufnimmt. Der Brems-Chopper wandelt diese Leistung im Bremswiderstand in Wärme um. Das verhindert das Ansteigen der Zwischenkreisspannung über den Grenzwert U ZK, max Bild 8-24...
  • Seite 282 Anschluss des Bremswiderstands (als Beispiel: Temperaturüberwachung über Digitaleingang DI 3) Sie haben den Bremswiderstand an den Umrichter angeschlossen. Weitergehende Informationen zum Bremswiderstand finden Sie in der Montageanleitung des Power Modules PM240 (http://support.automation.siemens.com/WW/view/de/30563173/133300). Umrichter mit den Control Units CU250S-2 (Vektor) Betriebsanleitung, 06/2013, FW V4.6, A5E31759476A AB...
  • Seite 283: Vorgehen: Widerstandsbremsung Einstellen

    Funktionen einstellen 8.7 Applikationsspezifische Funktionen Vorgehen: Widerstandsbremsung einstellen Um den angeschlossenen Bremswiderstand optimal zu nutzen, müssen Sie die Bremsleistung kennen, die in Ihrer Anwendung auftritt. Tabelle 8- 29 Parameter Parameter Beschreibung p0219 Bremsleistung des Bremswiderstands (Werkseinstellung: 0 kW) Stellen Sie die Bremsleistung ein, die der Bremswiderstand in Ihrer Anwendung maximal aufnehmen muss.
  • Seite 284: Einstellen Der Bremsung Mit Netzrückspeisung

    Das Brake Relay kann auf einem Montageblech, an der Schaltschrankwand oder am Schirmanschlussatz des Umrichters montiert werden. Weitere Informationen finden Sie in der zugehörigen Installationsanleitung: Montageanleitung Brake Relay (http://support.automation.siemens.co m/WW/view/de/23623179). Umrichter mit den Control Units CU250S-2 (Vektor) Betriebsanleitung, 06/2013, FW V4.6, A5E31759476A AB...
  • Seite 285 Funktionen einstellen 8.7 Applikationsspezifische Funktionen Vorgehen Um das Brake Relay mit dem Umrichter zu verbinden, gehen Sie folgendermaßen vor: 1. Verbinden Sie das Brake Relay über das mitgelieferte Formkabel mit dem Power Module. Power Module FSA … FSC Power Module FSD … FSF Schließen Sie das Brake Relay am Stecker an der Unterseite des Power Modules an.
  • Seite 286 Funktionen einstellen 8.7 Applikationsspezifische Funktionen Funktion nach AUS1- und AUS3-Befehl Der Umrichter steuert die Motorhaltebremse folgendermaßen an: ● Nach dem EIN-Befehl (Motor einschalten) magnetisiert der Umrichter den Motor auf. ● Nach der Magnetisierungszeit (p0346) gibt der Umrichter den Befehl zum Öffnen der Bremse.
  • Seite 287: Motorhaltebremse In Betrieb Nehmen

    Funktionen einstellen 8.7 Applikationsspezifische Funktionen Funktion nach AUS2- oder Anwahl der Sicherheitsfunktion "Safe Torque Off" (STO) Die Bremsenschließzeit wird bei folgenden Signalen nicht berücksichtigt: ● AUS2-Befehl ● Nach Anwahl der Sicherheitsfunktion "Safe Torque Off" (STO) Nach diesen Steuerbefehlen gibt der Umrichter den Befehl zum Schließen der Motorhaltebremse unmittelbar und unabhängig von der Motordrehzahl.
  • Seite 288 Funktionen einstellen 8.7 Applikationsspezifische Funktionen Vorgehen Gehen Sie folgendermaßen vor, um die Funktion "Motorhaltebremse" mit einem Operator Panel in Betrieb zu nehmen: 1. Setzen Sie p1215 = 1. Die Funktion "Motorhaltebremse" ist freigegeben. 2. Kontrollieren Sie die Magnetisierungszeit p0346; die Magnetisierungszeit wird bei der Inbetriebnahme vorbelegt und muss größer Null sein.
  • Seite 289 Funktionen einstellen 8.7 Applikationsspezifische Funktionen Tabelle 8- 30 Ansteuerlogik der Motorhaltebremse einstellen Parameter Beschreibung p1215 = 1 Freigabe Motorhaltebremse 0 Motorhaltebremse gesperrt (Werkseinstellung) 1 Motorhaltebremse wie Ablaufsteuerung 2: Motorhaltebremse stets offen 3: Motorhaltebremse wie Ablaufsteuerung, Anschluss über BICO p1216 Motorhaltebremse Öffnungszeit (Werkseinstellung 0,1 s) p1216 >...
  • Seite 290: Wiedereinschalten & Fangen

    Funktionen einstellen 8.7 Applikationsspezifische Funktionen 8.7.4 Wiedereinschalten & Fangen 8.7.4.1 Fangen - Einschalten bei laufendem Motor Wenn Sie den Motor einschalten, während er noch dreht, kommt es mit hoher Wahrscheinlichkeit zu einer Störung wegen Überstrom (Überstromfehler F07801). Beispiele für Anwendungen mit einem ungewollt drehenden Motor unmittelbar vor dem Einschalten: ●...
  • Seite 291: Automatisch Einschalten

    Funktionen einstellen 8.7 Applikationsspezifische Funktionen Tabelle 8- 33 Erweiterte Einstellungen Parameter Beschreibung p1201 Fangen Freigabe Signalquelle (Werkseinstellung: 1) Definiert einen Steuerbefehl, z. B. einen Digitaleingang, durch den die Funktion Fangen freigegeben wird. p1202 Fangen Suchstrom (Werkseinstellung 100 %) Definiert den Suchstrom bezogen auf den Motormagnetisierungsstrom (r0331), der während des Fangens in den Motor fließt.
  • Seite 292 Funktionen einstellen 8.7 Applikationsspezifische Funktionen Inbetriebnahme der Wiedereinschaltautomatik Vorgehen Um die Inbetriebnahme der Wiedereinschaltautomatik durchzuführen, gehen Sie folgendermaßen vor: 1. Wenn die Möglichkeit besteht, dass der Motor nach dem Netzausfall oder nach einer Störung noch längere Zeit dreht, müssen Sie zusätzlich die Funktion "Fangen" aktivieren, siehe Fangen - Einschalten bei laufendem Motor (Seite 290).
  • Seite 293 Funktionen einstellen 8.7 Applikationsspezifische Funktionen Der Umrichter quittiert Störungen unter folgenden Bedingungen automatisch: p1210 = 1 oder 26: immer. • p1210 = 4 oder 6: wenn der Befehl zum Einschalten des Motors an einem Digitaleingang • oder über den Feldbus ansteht (EIN/AUS1 = 1). p1210 = 14 oder 16: nie.
  • Seite 294 Funktionen einstellen 8.7 Applikationsspezifische Funktionen Parameter zum Einstellen der Wiedereinschaltautomatik Parameter Erläuterung p1210 Modus der Wiedereinschaltautomatik (Werkseinstellung: 0) Wiedereinschaltautomatik sperren. Quittieren aller Störungen ohne Wiedereinschalten. Wiedereinschalten nach Netzausfall ohne weitere Wiedereinschaltversuche. Wiedereinschalten nach Störung mit weiteren Wiedereinschaltversuchen. Wiedereinschalten nach Netzausfall nach manueller Quittierung. Wiedereinschalten nach Störung nach manueller Quittierung.
  • Seite 295 Funktionen einstellen 8.7 Applikationsspezifische Funktionen Parameter Erläuterung p1213[0] Wiedereinschaltautomatik Überwachungszeit für Wiederanlauf (Werkseinstellung: 60 s) Dieser Parameter ist nur wirksam bei den Einstellungen p1210 = 4, 6, 14, 16, 26. Mit dieser Überwachung begrenzen Sie die Zeit, in welcher der Umrichter versuchen darf, den Motor automatisch wieder einzuschalten.
  • Seite 296: Pid-Technologieregler

    Funktionen einstellen 8.7 Applikationsspezifische Funktionen 8.7.5 PID-Technologieregler 8.7.5.1 Übersicht Der Technologieregler regelt Prozessgrößen, z. B. Druck, Temperatur, Füllstand oder Durchfluss. Bild 8-30 Beispiel für den Technologieregler als Füllstandsregler 8.7.5.2 Regler einstellen Vereinfachte Darstellung des Technologiereglers Der Technologieregler ist als PID-Regler (Regler mit Proportional-,Integral- und Differential- Anteil) ausgeführt und damit sehr flexibel anpassbar.
  • Seite 297: Technologieregler Einstellen

    Funktionen einstellen 8.7 Applikationsspezifische Funktionen ① Der Umrichter verwendet den Startwert, wenn gleichzeitig folgende Bedingungen erfüllt sind: ● Der Technologieregler liefert den Hauptsollwert (p2251 = 0). ● Der Hochlaufgeberausgang des Technologiereglers hat den Startwert noch nicht erreicht. Technologieregler einstellen Parameter Anmerkung p2200 = 1 Technologieregler freigeben.
  • Seite 298: Regler Optimieren

    Funktionen einstellen 8.7 Applikationsspezifische Funktionen 8.7.5.3 Regler optimieren Technologieregler nach praktischen Gesichtspunkten einstellen Vorgehen Um den Technologieregler einzustellen, gehen Sie folgendermaßen vor: 1. Stellen Sie die Hoch- und Rücklaufzeit des Hochlaufgebers (p2257 und p2258) vorübergehend auf Null. 2. Geben Sie einen Sollwertsprung vor und beobachten Sie den zugehörigen Istwert, z. B. mit der Trace-Funktion des STARTERs.
  • Seite 299 Funktionen einstellen 8.7 Applikationsspezifische Funktionen Istwert nähert sich nur langsam dem Sollwert. Vergrößern Sie den Proportionalanteil • und verkleinern Sie die Integrationszeit T Istwert nähert sich mit leichten Schwingungen nur langsam dem Sollwert. Vergrößern Sie den Proportionalanteil • und verkleinern Sie die Vorhaltezeit T (Differenzierzeit).
  • Seite 300: Das Lastmoment (Anlagenschutz) Überwachen

    Funktionen einstellen 8.7 Applikationsspezifische Funktionen 8.7.6 Das Lastmoment (Anlagenschutz) überwachen In vielen Anwendungen ist es sinnvoll, das Drehmoment des Motors zu überwachen: ● Anwendungen, in denen über das Lastmoment eine indirekte Überwachung der Lastdrehzahl möglich ist. So ist z. B. ein zu geringes Drehmoment ein Indiz für das Abreißen des Antriebsriemens bei Lüftern oder Förderbändern.
  • Seite 301 Funktionen einstellen 8.7 Applikationsspezifische Funktionen Tabelle 8- 34 Parametrierung der Überwachungen Parameter Beschreibung Leerlaufüberwachung p2179 Stromgrenze für Leerlauferkennung Ein Umrichterstrom unterhalb dieses Werts führt zu der Meldung "keine Last" p2180 Verzögerungszeit für die Meldung "keine Last" Blockierschutz p2177 Verzögerungszeit für die Meldung "Motor blockiert" Kippschutz p2178 Verzögerungszeit für die Meldung "Motor gekippt"...
  • Seite 302: Überwachung Auf Lastausfall

    Funktionen einstellen 8.7 Applikationsspezifische Funktionen 8.7.7 Überwachung auf Lastausfall Lastausfall Mit dieser Funktion überwacht der Umrichter Drehzahl oder Geschwindigkeit einer Maschinenkomponente. Der Umrichter wertet aus, ob ein Gebersignal vorhanden ist. Wenn das Gebersignal für eine einstellbare Zeit ausfällt, meldet der Umrichter eine Störung. Beispiele für die Anwendung der Funktion: ●...
  • Seite 303: Überwachung Auf Drehzahlabweichung

    Funktionen einstellen 8.7 Applikationsspezifische Funktionen 8.7.8 Überwachung auf Drehzahlabweichung Drehzahlabweichung Mit dieser Funktion berechnet und überwacht der Umrichter Drehzahl oder Geschwindigkeit einer Maschinenkomponente. Der Umrichter wertet ein Gebersignal aus, berechnet aus dem Signal eine Drehzahl und vergleicht sie mit der Motordrehzahl. Der Umrichter meldet eine zu große Abweichung zwischen Gebersignal und Motordrehzahl.
  • Seite 304 Funktionen einstellen 8.7 Applikationsspezifische Funktionen Parameter Beschreibung p0583 Messtaster Messzeit maximal (Werkseinstellung 10 s) Maximalen Messzeit für den Messtaster. Wenn vor Ablauf der maximalen Messzeit kein neuer Puls auftritt, setzt der Umrichter den Drehzahlistwert in r0586 zu Null. Mit dem nächsten Puls startet die Zeit neu. p0585 Messtaster Getriebefaktor (Werkseinstellung 1) Der Umrichter multipliziert die gemessene Drehzahl mit dem Getriebefaktor,...
  • Seite 305: Freie Funktionsblöcke

    Funktionen einstellen 8.7 Applikationsspezifische Funktionen 8.7.9 Freie Funktionsblöcke Die freien Funktionsblöcke erlauben eine zusätzliche Signalverarbeitung innerhalb des Umrichters. Um die freien Funktionsblöcke zu nutzen, müssen Sie die Ein- und Ausgänge der Funktionsblöcke mit passenden Signalen verschalten. Die folgenden freien Funktionsblöcke stehen u. a. zur Verfügung: ●...
  • Seite 306: Ablaufgruppen Und Zeitscheiben

    Funktionen einstellen 8.7 Applikationsspezifische Funktionen Ablaufgruppen und Zeitscheiben Der Umrichter rechnet die Ablaufgruppen 1 … 6 in unterschiedlichen Zeitabständen (Zeitscheiben). Tabelle 8- 35 Ablaufgruppen, Zeitscheiben und Zuordnung der freien Funktionsblöcke Ablaufgruppen 1 … 6 mit zugehörigen Zeitscheiben Freie Funktionsblöcke 8 ms 16 ms 32 ms 64 ms...
  • Seite 307: Beispiel: And-Verknüpfung

    Ein weiteres Beispiel einer AND-Verknüpfung inklusive der Verwendung eines Zeitbausteins finden Sie im Kapitel Beispiel (Seite 438). Weitere Informationen zu den freien Funktionsblöcken Siehe auch: Funktionshandbuch SINAMICS S110 (http://support.automation.siemens.com/WW/view/de/66206528). Umrichter mit den Control Units CU250S-2 (Vektor) Betriebsanleitung, 06/2013, FW V4.6, A5E31759476A AB...
  • Seite 308: Sicherheitsfunktion Safe Torque Off (Sto)

    Funktionen einstellen 8.8 Sicherheitsfunktion Safe Torque Off (STO) Sicherheitsfunktion Safe Torque Off (STO) Die vorliegende Betriebsanleitung beschreibt die Inbetriebnahme der Sicherheitsfunktion STO bei Ansteuerung über einen fehlersicheren Digitaleingang. Eine ausführliche Beschreibung aller Sicherheitsfunktionen und der Ansteuerung über PROFIsafe finden Sie im Funktionshandbuch Safety-Integrated, siehe Abschnitt Handbücher für Ihren Umrichter (Seite 469).
  • Seite 309: Voraussetzung Zur Nutzung Von Sto

    Sie die Parameter-Tabellen in den folgenden Abschnitten ignorieren. Tabelle 8- 36 Inbetriebnahme-Tool STARTER (PC Software) Download Bestellnummer STARTER 6SL3255-0AA00-2CA0 (http://support.automation.siemens.com/WW/v PC Connection Kit, enthält STARTER DVD und USB iew/de/10804985/130000) Kabel Umrichter mit den Control Units CU250S-2 (Vektor) Betriebsanleitung, 06/2013, FW V4.6, A5E31759476A AB...
  • Seite 310: Schutz Der Einstellungen Vor Unbefugten Änderungen

    Funktionen einstellen 8.8 Sicherheitsfunktion Safe Torque Off (STO) 8.8.3.2 Schutz der Einstellungen vor unbefugten Änderungen Die Sicherheitsfunktionen sind mit einem Passwort vor unberechtigter Änderung geschützt. Tabelle 8- 37 Parameter Beschreibung p9761 Passwort Eingabe (Werkseinstellung: 0000 hex) Zulässige Passwörter liegen im Bereich 1 … FFFF FFFF. p9762 Passwort neu p9763...
  • Seite 311: Einstellungen Ändern

    Funktionen einstellen 8.8 Sicherheitsfunktion Safe Torque Off (STO) Parmeter Beschreibung p0010 Antrieb Inbetriebnahme Parameterfilter Bereit Safety Integrated Inbetriebnahme p0970 Antrieb Parameter zurücksetzen Inaktiv Start Safety-Parameter zurücksetzen. Nach dem Rücksetzen setzt der Umrichter p0970 = 0. p9761 Passwort Eingabe (Werkseinstellung: 0000 hex) Zulässige Passwörter liegen im Bereich 1 …...
  • Seite 312: Signal "Sto Aktiv" Verschalten

    Funktionen einstellen 8.8 Sicherheitsfunktion Safe Torque Off (STO) 4. Wählen Sie "STO über Klemme": Sie haben folgende Schritte der Inbetriebnahme abgeschlossen: ● Sie haben die Inbetriebnahme der Sicherheitsfunktionen begonnen. ● Sie haben die Basisfunktionen über die Onboard-Klemmen des Umrichters gewählt. Tabelle 8- 38 Parameter Parameter Beschreibung...
  • Seite 313: Filter Für Fehlersichere Eingänge Einstellen

    Funktionen einstellen 8.8 Sicherheitsfunktion Safe Torque Off (STO) 8.8.3.6 Filter für fehlersichere Eingänge einstellen Vorgehen Um das Eingangsfilter und die Gleichzeitigkeitsüberwachung des fehlersicheren Eingangs einzustellen, gehen Sie folgendermaßen vor: 1. Wählen Sie die erweiterten Einstellungen von STO. 2. Stellen Sie die Entprellzeit für das F-DI-Eingangsfilter ein. 3.
  • Seite 314: Filter Zur Unterdrückung Kurzzeitiger Signale

    Funktionen einstellen 8.8 Sicherheitsfunktion Safe Torque Off (STO) Die Toleranzzeit verlängert nicht die Reaktionszeit des Umrichters. Der Umrichter wählt seine Sicherheitsfunktion an, sobald eines der beiden F-DI-Signale seinen Zustand von high nach low ändert. Bild 8-35 Toleranz gegenüber Diskrepanz Filter zur Unterdrückung kurzzeitiger Signale Der Umrichter reagiert normalerweise sofort auf Signaländerungen seiner fehlersicheren Eingänge.
  • Seite 315 Funktionen einstellen 8.8 Sicherheitsfunktion Safe Torque Off (STO) Wenn der fehlersichere Eingang zu viele Signalwechsel innerhalb einer bestimmten Zeit meldet, reagiert der Umrichter mit einer Störung. Bild 8-36 Reaktion des Umrichters auf einen Bitmustertest Ein einstellbares Signalfilter im Umrichter unterdrückt kurzzeitige Signalwechsel durch Bitmustertest oder Kontaktprellen.
  • Seite 316: Zwangsdynamisierung Einstellen

    Funktionen einstellen 8.8 Sicherheitsfunktion Safe Torque Off (STO) Entprellzeiten für Standard- und Sicherheitsfunktionen Die Entprellzeit p0724 für "Standard"-Digitaleingänge hat keinen Einfluss auf die Signale der fehlersicheren Eingänge. Umgekehrt gilt das gleiche: Die F-DI-Entprellzeit beeinflusst die Signale der "Standard"-Eingänge nicht. Wenn Sie einen Eingang als Standard-Eingang nutzen, stellen Sie die Entprellzeit über den Parameter p0724 ein.
  • Seite 317 Funktionen einstellen 8.8 Sicherheitsfunktion Safe Torque Off (STO) Der Umrichter überwacht die regelmäßige Zwangsdynamisierung. Bild 8-38 Start und Überwachung der Zwangsdynamisierung Parameter Beschreibung p9659 Zwangsdynamisierung Timer (Werkseinstellung: 8 h) Überwachungszeit für die Zwangsdynamisierung. r9660 Zwangsdynamisierung Restzeit Anzeige der Restzeit bis zur Durchführung von Dynamisierung und Test der Safety- Abschaltpfade.
  • Seite 318: Einstellungen Aktivieren

    Funktionen einstellen 8.8 Sicherheitsfunktion Safe Torque Off (STO) 8.8.3.8 Einstellungen aktivieren Einstellungen aktivieren Vorgehen Um die Einstellungen der Sicherheitsfunktionen zu aktivieren, gehen Sie folgendermaßen vor: 1. Wählen Sie die Schaltfläche "Parameter kopieren", um ein redundantes Abbild Ihrer Einstellungen im Umrichter zu erzeugen. 2.
  • Seite 319: Belegung Der Digitaleingänge Kontrollieren

    Funktionen einstellen 8.8 Sicherheitsfunktion Safe Torque Off (STO) 8.8.3.9 Belegung der Digitaleingänge kontrollieren Belegung der Digitaleingänge kontrollieren Wenn Sie Sicherheitsfunktionen im Umrichter über Digitaleingänge ansteuern, müssen Sie prüfen, ob diese Digitaleingänge mit einer weiteren Funktion belegt sind. Bild 8-39 Beispiel: Belegung der Digitaleingänge DI 4 und DI 5 mit STO Die Belegung von Digitaleingängen sowohl mit der Anwahl einer Sicherheitsfunktion als auch mit einer "Standard"-Funktion kann zu unerwartetem Verhalten des Antriebs führen.
  • Seite 320: Abnahme - Abschluss Der Inbetriebnahme

    Funktionen einstellen 8.8 Sicherheitsfunktion Safe Torque Off (STO) 3. Wenn Sie die Datensatzumschaltung CDS nutzen, müssen Sie die Mehrfachbelegung der Digitaleingänge für alle CDS löschen. Sie haben sichergestellt, dass die fehlersicheren Eingänge der Sicherheitsfunktionen keine weiteren Funktionen im Umrichter ansteuern. 8.8.3.10 Abnahme - Abschluss der Inbetriebnahme Warum ist eine Abnahme erforderlich?
  • Seite 321 Funktionen einstellen 8.8 Sicherheitsfunktion Safe Torque Off (STO) Berechtigte Personen Zur Abnahme berechtigt sind vom Maschinenhersteller befugte Personen, die mit ihrer fachlichen Ausbildung und Kenntnis der sicherheitsrelevanten Funktionen die Abnahme in angemessener Weise durchführen können. Reduzierte Abnahme Eine vollständige Abnahme ist nur nach der Erstinbetriebnahme erforderlich. Für Erweiterungen der Sicherheitsfunktionen reicht eine reduzierte Abnahme aus.
  • Seite 322: Dokumente Für Die Abnahme

    Funktionen einstellen 8.8 Sicherheitsfunktion Safe Torque Off (STO) Dokumente für die Abnahme Der STARTER stellt Ihnen eine Reihe von Dokumenten zur Verfügung, die als Empfehlung für die Abnahme der Sicherheitsfunktionen zu verstehen sind. Vorgehen Um die Abnahmedokumentation des Antriebs mit dem STARTER zu erstellen, gehen Sie folgendermaßen vor: 1.
  • Seite 323 Funktionen einstellen 8.8 Sicherheitsfunktion Safe Torque Off (STO) Die Protokolle und die Maschinendokumentation finden Sie auch im Abschnitt: Dokumentation zur Abnahme der Sicherheitsfunktionen (Seite 466). Empfohlener Abnahmetest Die folgenden Beschreibungen zum Abnahmetest sind Empfehlungen, die das Prinzip der Abnahme verdeutlichen. Sie dürfen von der Empfehlung abweichen, wenn Sie nach Abschluss der Inbetriebnahme Folgendes überprüfen: ●...
  • Seite 324 Funktionen einstellen 8.8 Sicherheitsfunktion Safe Torque Off (STO) Bild 8-41 Abnahmetest für STO (Basisfunktionen) Vorgehen Um den Abnahmetest der Funktion STO als Teil der Basisfunktionen durchzuführen, gehen Sie folgendermaßen vor: Status Der Umrichter ist betriebsbereit Der Umrichter meldet weder Störungen noch Warnungen der •...
  • Seite 325: Prüfen Sie Folgendes

    Funktionen einstellen 8.8 Sicherheitsfunktion Safe Torque Off (STO) Status STO anwählen 3.1. Wählen Sie STO an, während der Motor dreht Testen Sie jede konfigurierte Ansteuerung, z. B. über Digitaleingänge und über PROFIsafe. 3.2. Prüfen Sie folgendes: Bei Ansteuerung über PROFIsafe Bei Ansteuerung über Klemme Der Umrichter meldet: Der Umrichter meldet:...
  • Seite 326: Umschalten Zwischen Unterschiedlichen Einstellungen

    Funktionen einstellen 8.9 Umschalten zwischen unterschiedlichen Einstellungen Umschalten zwischen unterschiedlichen Einstellungen Es gibt Anwendungen, in denen unterschiedliche Einstellungen des Umrichters nötig sind. Beispiel: Sie betreiben unterschiedliche Motoren an einem Umrichter. Je nach Motor muss der Umrichter mit den zugehörigen Motordaten und dem passenden Hochlaufgeber arbeiten. Antriebsdatensätze (Drive Data Set, DDS) Sie können einige Funktionen des Umrichters unterschiedlich einstellen und zwischen den unterschiedlichen Einstellungen umschalten.
  • Seite 327 Funktionen einstellen 8.9 Umschalten zwischen unterschiedlichen Einstellungen Tabelle 8- 41 Parameter für die Umschaltung der Antriebsdatensätze: Parameter Beschreibung p0820[0…n] Antriebsdatensatz-Anwahl DDS Bit 0 Wenn Sie mehrere Befehlsdatensätze CDS nutzen, müssen Sie diese p0821[0…n] Antriebsdatensatz-Anwahl DDS Bit 1 Parameter für jeden CDS einstellen. Die Parameter sind über ihren Index jeweils einem CDS zugeordnet: CDS0: p0820[0], p0821[0]...
  • Seite 328 Funktionen einstellen 8.9 Umschalten zwischen unterschiedlichen Einstellungen Umrichter mit den Control Units CU250S-2 (Vektor) Betriebsanleitung, 06/2013, FW V4.6, A5E31759476A AB...
  • Seite 329: Daten Sichern Und Serieninbetriebnahme

    Daten sichern und Serieninbetriebnahme Externe Datensicherung Nach der Inbetriebnahme sind Ihre Einstellungen netzausfallsicher im Umrichter gespeichert. Wir empfehlen Ihnen, die Einstellungen zusätzlich auf einem Speichermedium außerhalb des Umrichters zu sichern. Ohne Sicherung könnten Ihre Einstellungen bei einem Defekt des Umrichters verloren gehen (siehe auch Control Unit tauschen mit freigegebener Sicherheitsfunktion (Seite 351)).
  • Seite 330 Daten sichern und Serieninbetriebnahme Serieninbetriebnahme durchführen Eine Serieninbetriebnahme ist die Inbetriebnahme mehrerer identischer Antriebe. Voraussetzung Die Control Unit, auf welche Sie die Einstellungen übertragen, hat die gleiche Bestellnummer und die gleiche oder eine höhere Firmware-Version wie die Quell-Control Unit. Übersicht Um eine Serieninbetriebnahme durchzuführen, müssen Sie folgendermaßen vorgehen: 1.
  • Seite 331: Einstellungen Sichern Auf Speicherkarte

    Daten sichern und Serieninbetriebnahme 9.1 Einstellungen sichern auf Speicherkarte Einstellungen sichern auf Speicherkarte Welche Speicherkarten empfehlen wir? Die empfohlenen Speicherkarten finden Sie im Abschnitt: Control Units (Seite 26). Speicherkarten anderer Hersteller verwenden Der Umrichter unterstützt nur Speicherkarten bis 2 GB. SDHC-Karten (SD High Capacity) und SDXC-Karten (SD Extended Capacity) sind nicht erlaubt.
  • Seite 332: Einstellung Auf Speicherkarte Sichern

    Daten sichern und Serieninbetriebnahme 9.1 Einstellungen sichern auf Speicherkarte 9.1.1 Einstellung auf Speicherkarte sichern Wir empfehlen Ihnen, die Speicherkarte vor dem Einschalten des Umrichters zu stecken. Der Umrichter sichert seine Einstellungen immer auch auf einer gesteckten Karte. Wenn Sie die Einstellung des Umrichters auf einer Speicherkarte sichern wollen, stehen Ihnen zwei Möglichkeiten zur Verfügung: Automatisch sichern Voraussetzungen...
  • Seite 333 Daten sichern und Serieninbetriebnahme 9.1 Einstellungen sichern auf Speicherkarte Vorgehen Um Einstellungen auf einer Speicherkarte mit dem STARTER zu sichern, gehen Sie folgendermaßen vor: 1. Gehen Sie mit dem STARTER online, z. B. über eine USB-Leitung. Wählen Sie im STARTER die Schaltfläche "RAM nach ROM kopieren" Wählen Sie in Ihrem Antrieb den "Drive Navigator".
  • Seite 334: Einstellung Von Speicherkarte Übertragen

    Daten sichern und Serieninbetriebnahme 9.1 Einstellungen sichern auf Speicherkarte Vorgehen Um Einstellungen auf einer Speicherkarte mit dem BOP-2 zu sichern, gehen Sie folgendermaßen vor: 1. Falls eine USB-Leitung im Umrichter steckt, entfernen Sie diese. 2. Stecken Sie einen BOP-2 auf den Umrichter. 3.
  • Seite 335 Daten sichern und Serieninbetriebnahme 9.1 Einstellungen sichern auf Speicherkarte Vorgehen Um Einstellungen von einer Speicherkarte mit dem STARTER zu übertragen, gehen Sie folgendermaßen vor: 1. Gehen Sie mit dem STARTER online und wählen Sie in Ihrem Antrieb den "Drive Navigator". 2.
  • Seite 336 Daten sichern und Serieninbetriebnahme 9.1 Einstellungen sichern auf Speicherkarte Vorgehen Um Einstellungen von einer Speicherkarte mit dem BOP-2 zu übertragen, gehen Sie folgendermaßen vor: Falls eine USB-Leitung im Umrichter steckt, entfernen Sie diese. Stecken Sie das Operator Panel BOP-2 auf den Umrichter. Gehen Sie zur Menübene "EXTRAS".
  • Seite 337: Speicherkarte Sicher Entfernen

    Daten sichern und Serieninbetriebnahme 9.1 Einstellungen sichern auf Speicherkarte 9.1.3 Speicherkarte sicher entfernen ACHTUNG Zerstörung der Dateien auf der Speicherkarte durch Entfernen der Speicherkarte Wenn Sie die Speicherkarte bei eingeschaltetem Umrichter entfernen, ohne die Funktion "Sicheres Entfernen" auszuführen, können Sie das Dateisystem auf der Speicherkarte zerstören.
  • Seite 338 Daten sichern und Serieninbetriebnahme 9.1 Einstellungen sichern auf Speicherkarte Vorgehen Um die Speicherkarte mit dem BOP-2 sicher zu entfernen, gehen Sie folgendermaßen vor: 1. Gehen Sie zum Parameter p9400. Wenn eine Speicherkarte korrekt gesteckt ist, ist p9400 = 1. 2. Setzen Sie p9400 = 2. Das BOP-2 zeigt darauf für einige Sekunden "BUSY"...
  • Seite 339: Einstellungen Sichern Auf Einem Pc

    Daten sichern und Serieninbetriebnahme 9.2 Einstellungen sichern auf einem PC Einstellungen sichern auf einem PC Voraussetzung Bei eingeschalteter Versorgungsspannung können Sie die Einstellungen des Umrichters in ein PG oder einen PC übertragen oder umgekehrt die Daten von PG/PC in den Umrichter übernehmen. Voraussetzung ist, dass Sie das Inbetriebnahme-Werkzeug STARTER auf Ihrem PG/PC installiert haben.
  • Seite 340 Daten sichern und Serieninbetriebnahme 9.2 Einstellungen sichern auf einem PC Sie haben die Einstellungen vom PG auf den Umrichter übertragen. Vorgehen mit Sicherheitsfunktionen: Um die Einstellungen vom PG auf den Umrichter zu übertragen und die Sicherheitsfunktionen zu aktivieren, gehen Sie folgendermaßen vor: 1.
  • Seite 341: Einstellungen Sichern Auf Einem Operator Panel

    Neben der Standard-Einstellung besitzt der Umrichter interne Speicher für die Sicherung dreier weiterer Einstellungen. Auf der Speicherkarte können Sie neben der Standard-Einstellung des Umrichters 99 weitere Einstellungen sichern. Weitere Informationen finden Sie im Internet: Speichermöglichkeiten (http://support.automation.siemens.com/WW/view/de/43512514). Umrichter mit den Control Units CU250S-2 (Vektor) Betriebsanleitung, 06/2013, FW V4.6, A5E31759476A AB...
  • Seite 342: Schreib- Und Know-How-Schutz

    Daten sichern und Serieninbetriebnahme 9.5 Schreib- und Know-How-Schutz Schreib- und Know-How-Schutz Der Umrichter bietet die Möglichkeit, die eigenen Projektierungseinstellungen gegen Änderung oder Kopieren zu schützen. Dazu gibt es die Methoden Schreibschutz und Know-How-Schutz. 9.5.1 Schreibschutz Der Schreibschutz verhindert das versehentliche Ändern der Umrichtereinstellungen. Für den Schreibschutz ist kein Passwort erforderlich, Ihre Einstellungen bleiben unverschlüsselt.
  • Seite 343 Daten sichern und Serieninbetriebnahme 9.5 Schreib- und Know-How-Schutz Vorgehen Um den Schreibschutz zu aktivieren oder deaktivieren, gehen Sie folgendermaßen vor: 1. Markieren Sie den Umrichter in Ihrem STARTER-Projekt mit der linken Maustaste. 2. Öffnen Sie mit der rechten Maustaste das Kontextmenü. 3.
  • Seite 344: Know-How-Schutz

    Zustimmung des Maschinenherstellers möglich. Den Know-How-Schutz gibt es in folgenden Ausprägungen: ● Know-How-Schutz ohne Kopierschutz (mit oder ohne Speicherkarte möglich) ● Know-How-Schutz mit Kopierschutz (nur mit empfohlener Siemens-Karte möglich, siehe auch Abschnitt: Control Units (Seite 26)) Für den Know-How-Schutz ist ein Passwort erforderlich.
  • Seite 345 Daten sichern und Serieninbetriebnahme 9.5 Schreib- und Know-How-Schutz Umrichter mit Know-How-Schutz in Betrieb nehmen Vorgehen - Übersicht Um den Umrichter mit Know-How-Schutz in Betrieb zu nehmen, gehen Sie folgendermaßen vor: 1. Nehmen Sie den Umrichter in Betrieb 2. Erstellen Sie die Ausnahmeliste (Seite 348) 3.
  • Seite 346: Einstellungen Für Den Know-How-Schutz

    ● Sie sind mit dem STARTER online. Wenn Sie ein Projekt offline auf Ihrem Rechner erstellt haben, müssen Sie es in den Umrichter laden und online gehen. ● Sie haben die empfohlene Siemens-Karte gesteckt. Siehe auch Abschnitt: Control Units (Seite 26). Vorgehen Um den Know-How-Schutz zu aktivieren, gehen Sie folgendermaßen vor:...
  • Seite 347 9.5 Schreib- und Know-How-Schutz Know-How-Schutz deaktivieren, Passwort löschen Voraussetzungen ● Sie sind mit dem STARTER online. ● Sie haben die empfohlene Siemens-Karte gesteckt. Siehe auch Abschnitt: Control Units (Seite 26). Vorgehen Um den Know-How-Schutz zu deaktivieren, gehen Sie folgendermaßen vor: 1.
  • Seite 348: Ausnahmeliste Für Den Know-How-Schutz Erstellen

    Daten sichern und Serieninbetriebnahme 9.5 Schreib- und Know-How-Schutz 9.5.2.2 Ausnahmeliste für den Know-How-Schutz erstellen Über die Ausnahmeliste können Sie als Maschinenhersteller dem Endkunden trotz Know- How-Schutz einzelne Einstellparameter zugänglich machen. Die Ausnahmeliste definieren Sie über die Parameter p7763 und p7764 in der Expertenliste. In p7763 legen Sie die Anzahl der Parameter für die Auswahlliste fest.
  • Seite 349: Instandsetzen

    Instandsetzen 10.1 Übersicht zum Tausch von Umrichterkomponenten Zulässiger Komponententausch Im Falle einer dauerhaften Funktionsstörung müssen Sie Power Module oder Control Unit tauschen. Power Module und Control Unit des Umrichters lassen sich unabhängig voneinander tauschen. Tausch des Power Modules Tausch der Control Unit Ersatz: Ersatz: Ersatz:...
  • Seite 350: Gerätetausch Ohne Wechselmedium - Nur Bei Kommunikation Über Profinet

    Die Umrichtereinstellungen können Sie entweder über die Speicherkarte oder - falls Sie eine SIMATIC S7-Steuerung mit DriveES verwenden - über DriveES in den Umrichter laden. Details zum Gerätetausch ohne Wechselmedium finden Sie in der Profinet- Systembeschreibung (http://support.automation.siemens.com/WW/view/de/19292127). Umrichter mit den Control Units CU250S-2 (Vektor) Betriebsanleitung, 06/2013, FW V4.6, A5E31759476A AB...
  • Seite 351: Control Unit Tauschen Mit Freigegebener Sicherheitsfunktion

    Instandsetzen 10.2 Control Unit tauschen mit freigegebener Sicherheitsfunktion 10.2 Control Unit tauschen mit freigegebener Sicherheitsfunktion Control Unit tauschen mit Datensicherung auf Speicherkarte Voraussetzung Sie haben eine Speicherkarte mit den aktuellen Einstellungen der zu tauschenden Control Unit. Wenn Sie eine Speicherkarte mit Firmware verwenden, erhalten Sie nach dem Tausch eine exakte Kopie (Firmware und Einstellungen) der getauschten Control Unit.
  • Seite 352 Instandsetzen 10.2 Control Unit tauschen mit freigegebener Sicherheitsfunktion Control Unit tauschen mit Datensicherung im PC Voraussetzung Sie haben die aktuellen Einstellungen der zu tauschenden Control Unit mit dem STARTER auf einem PC gesichert. Vorgehen Um die Control Unit zu tauschen, gehen Sie folgendermaßen vor: 1.
  • Seite 353 Instandsetzen 10.2 Control Unit tauschen mit freigegebener Sicherheitsfunktion Vorgehen Um die Control Unit zu tauschen, gehen Sie folgendermaßen vor: 1. Schalten Sie die Netzspannung des Power Modules und - falls vorhanden - die externe 24-V-Versorgung bzw. die Spannung für die Digitalausgänge der Control Unit ab. 2.
  • Seite 354: Control Unit Tauschen Ohne Freigegebene Sicherheitsfunktionen

    Instandsetzen 10.3 Control Unit tauschen ohne freigegebene Sicherheitsfunktionen 10.3 Control Unit tauschen ohne freigegebene Sicherheitsfunktionen Control Unit tauschen mit Datensicherung auf Speicherkarte Vorgehen Um die Control Unit zu tauschen, gehen Sie folgendermaßen vor: 1. Schalten Sie die Netzspannung des Power Modules und - falls vorhanden - die externe 24-V-Versorgung bzw.
  • Seite 355 Instandsetzen 10.3 Control Unit tauschen ohne freigegebene Sicherheitsfunktionen Control Unit tauschen mit Datensicherung im PC Vorgehen Um die Control Unit zu tauschen, gehen Sie folgendermaßen vor: 1. Schalten Sie die Netzspannung des Power Modules und - falls vorhanden - die externe 24-V-Versorgung bzw.
  • Seite 356: Control Unit Tauschen Ohne Datensicherung

    Instandsetzen 10.4 Control Unit tauschen ohne Datensicherung 10.4 Control Unit tauschen ohne Datensicherung Ohne Sicherung der Einstellungen müssen Sie den Antrieb nach dem Tausch der Control Unit neu inbetriebnehmen. Vorgehen Um die Control Unit ohne gesicherte Einstellungen zu tauschen, gehen Sie folgendermaßen vor: 1.
  • Seite 357: Control Unit Tauschen Bei Aktivem Know-How-Schutz

    Wenn der Know-How-Schutz mit Kopierschutz aktiv ist, kann der Umrichter nicht, wie in "Control Unit tauschen mit freigegebener Sicherheitsfunktion (Seite 351)" beschrieben, ausgetauscht werden. Um den Tausch dennoch zu ermöglichen, müssen Sie eine Siemens-Speicherkarte verwenden und der Maschinenhersteller muss eine identische Mustermaschine besitzen. Für den Gerätetausch gibt es dann zwei Möglichkeiten: Möglichkeit 1: der Maschinenhersteller kennt nur die Seriennummer des neuen Umrichters...
  • Seite 358 – kopiert das verschlüsselte Projekt von der Karte auf seinen PC – schickt es z. B. per Email an den Endkunden ● Der Endkunde kopiert das Projekt auf die Siemens-Speicherkarte, die zur Maschine gehört, steckt sie in den Umrichter und schaltet den Umrichter ein.
  • Seite 359: Power Module Tauschen Bei Freigegebener Sicherheitsfunktion

    Instandsetzen 10.6 Power Module tauschen bei freigegebener Sicherheitsfunktion 10.6 Power Module tauschen bei freigegebener Sicherheitsfunktion Vorgehen Um ein Power Module zu tauschen, gehen Sie folgendermaßen vor: 1. Schalten Sie die Netzspannung des Power Modules ab. Die eventuell vorhandene externe 24-V-Versorgung der Control Unit müssen Sie nicht abschalten.
  • Seite 360: Power Module Tauschen Ohne Freigegebene Sicherheitsfunktion

    Instandsetzen 10.7 Power Module tauschen ohne freigegebene Sicherheitsfunktion 10.7 Power Module tauschen ohne freigegebene Sicherheitsfunktion Vorgehen Um ein Power Module zu tauschen, gehen Sie folgendermaßen vor: 1. Schalten Sie die Netzspannung des Power Modules ab. Die eventuell vorhandene externe 24-V-Versorgung der Control Unit müssen Sie nicht abschalten.
  • Seite 361: Geber Tauschen

    Instandsetzen 10.8 Geber tauschen 10.8 Geber tauschen Gleiche Schnittstelle, gleicher Gebertyp Wenn Sie einen defekten Geber ersetzen müssen, verwenden Sie nach Möglichkeit den gleichen Gebertyp. Führen Sie in diesem Fall die Schritte durch, die in Abschnitt "Geber tauschen - gleicher Gebertyp (Seite 361)" beschrieben sind. Gleiche Schnittstelle, anderer Gebertyp Wenn Sie einen Geber eines anderern Typs verwenden, führen Sie die Schritte durch, die in Abschnitt "Geber tauschen - anderer Gebertyp (Seite 362)"...
  • Seite 362: Geber Tauschen - Anderer Gebertyp

    Instandsetzen 10.8 Geber tauschen 10.8.2 Geber tauschen - anderer Gebertyp Voraussetzung Sie haben die aktuellen Umrichtereinstellungen mit dem STARTER auf Ihrem PC gesichert. Vorgehen Um einen Geber mit einem anderen Gebertyp zu tauschen, gehen Sie folgendermaßen vor: 1. Schalten Sie die Versorgungsspannung des Umrichters inklusive der externen 24-V-Versorgung für die Control Unit und der Digitalausgänge aus.
  • Seite 363 Instandsetzen 10.8 Geber tauschen Geberdaten ändern Vorgehen Um die Geberdaten zu ändern, gehen Sie folgendermaßen vor: 1. Öffnen Sie über die Navigationsleiste die Maske "Control_Unit/Konifguration". 2. Wählen Sie den Reiter "Konfiguration". 3. Wählen Sie die Schaltfläche "Geberdaten". 4. Ändern Sie die Geberdaten. Sie haben die Geberdaten geändert.
  • Seite 364: Firmware-Upgrade

    Instandsetzen 10.9 Firmware-Upgrade 10.9 Firmware-Upgrade Bei einem Firmware-Upgrade ersetzen Sie die Firmware des Umrichters durch eine neuere Version. Aktualisieren Sie die Firmware nur auf einen neueren Stand, wenn Sie den erweiterten Funktionsumfang der neueren Version brauchen. Voraussetzung ● Die Firmware-Version Ihres Umrichters ist mindestens V4.5. ●...
  • Seite 365 Instandsetzen 10.9 Firmware-Upgrade 7. Entfernen Sie die Karte mit der Firmware aus dem Umrichter. 8. Schalten Sie die Versorgungsspannung des Umrichters aus. 9. Warten Sie, bis alle LED auf dem Umrichter erloschen sind. 10.Schalten Sie die Versorgungsspannung des Umrichters ein. 11.Wenn der Firmware-Upgrade erfolgreich war, meldet sich der Umrichter nach einigen Sekunden mit einer grün leuchtenden LED RDY.
  • Seite 366: Firmware-Downgrade

    Instandsetzen 10.10 Firmware-Downgrade 10.10 Firmware-Downgrade Bei einem Firmware-Downgrade ersetzen Sie die Firmware des Umrichters durch eine ältere Version. Aktualisieren Sie die Firmware auf einen älteren Stand nur, wenn Sie nach einem Umrichtertausch in allen Umrichtern die gleiche Firmware brauchen. Voraussetzung ●...
  • Seite 367 Instandsetzen 10.10 Firmware-Downgrade 7. Entfernen Sie die Karte mit der Firmware aus dem Umrichter. 8. Schalten Sie die Versorgungsspannung des Umrichters aus. 9. Warten Sie, bis alle LED auf dem Umrichter erloschen sind. 10.Schalten Sie die Versorgungsspannung des Umrichters ein. 11.Wenn der Firmware-Downgrade erfolgreich war, meldet sich der Umrichter nach einigen Sekunden mit einer grün leuchtenden LED RDY.
  • Seite 368: Fehlgeschlagenen Firmware-Upgrade Oder -Downgrade Korrigieren

    Instandsetzen 10.11 Fehlgeschlagenen Firmware-Upgrade oder -Downgrade korrigieren 10.11 Fehlgeschlagenen Firmware-Upgrade oder -Downgrade korrigieren Wie meldet der Umrichter einen fehlgeschlagenen Up- oder Downgrade? Der Umrichter signalisiert einen fehlgeschlagenen Firmware- Upgrade oder -Downgrade durch eine schnell blinkende LED RDY und eine leuchtende LED BF. Fehlgeschlagenen Up- oder Downgrade korrigieren Um einen fehlgeschlagenen Firmware-Upgrade oder Downgrade zu korrigieren, können Sie Folgendes prüfen:...
  • Seite 369 Instandsetzen 10.12 Wenn der Umrichter nicht mehr reagiert Vorgehen Um den Umrichter in die Werkseinstellung zurückzusetzen, gehen Sie folgendermaßen vor: 1. Wenn eine Speicherkarte im Umrichter steckt, entfernen Sie diese. 2. Schalten Sie die Versorgungsspannung des Umrichters aus. 3. Warten Sie, bis alle LED auf dem Umrichter dunkel sind. Schalten Sie danach die Versorgungsspannung des Umrichters wieder ein.
  • Seite 370: Der Motor Lässt Sich Nicht Einschalten

    Instandsetzen 10.12 Wenn der Umrichter nicht mehr reagiert Der Motor lässt sich nicht einschalten Wenn sich der Motor nicht einschalten lässt, dann überprüfen Sie Folgendes: ● Liegt eine Störung an? Wenn ja, dann beseitigen Sie die Störungsursache und quittieren die Störung. ●...
  • Seite 371: Warnungen, Störungen Und Systemmeldungen

    Warnungen, Störungen und Systemmeldungen Der Umrichter bietet folgende Arten der Diagnose: ● LED Die LED auf der Front des Umrichters informieren Sie über die wichtigsten Zustände des Umrichters. ● Warnungen und Störungen Der Umrichter meldet Warnungen und Störungen über – den Feldbus –...
  • Seite 372: Über Led Angezeigte Betriebszustände

    Warnungen, Störungen und Systemmeldungen 11.1 Über LED angezeigte Betriebszustände 11.1 Über LED angezeigte Betriebszustände Nach dem Einschalten der Versorgungsspannung ist die LED RDY (Ready) vorübergehend orange. Sobald die Farbe der LED RDY in rot oder grün wechselt, zeigen die LED den Umrichterzustand an.
  • Seite 373: Systemlaufzeit

    Warnungen, Störungen und Systemmeldungen 11.2 Systemlaufzeit Tabelle 11- 4 Diagnose der Kommunikation über PROFIBUS DP LED BF Erläuterung Zyklischer Datenverkehr (oder PROFIBUS nicht verwendet, p2030 = 0) ROT - langsam Busfehler - Konfigurationsfehler ROT - schnell Busfehler - kein Datenaustausch - suchen Baudrate - keine Verbindung GELB - variable...
  • Seite 374: Warnungen

    Warnungen, Störungen und Systemmeldungen 11.3 Warnungen 11.3 Warnungen Warnungen haben die folgenden Eigenschaften: ● Sie haben keine direkte Auswirkung im Umrichter und verschwinden wieder, wenn die Ursache beseitigt ist ● Sie müssen nicht quittiert werden ● Sie werden folgendermaßen signalisiert –...
  • Seite 375 Warnungen, Störungen und Systemmeldungen 11.3 Warnungen Der Warnpuffer nimmt bis zu acht Warnungen auf. Tritt nach der achten Warnung eine weitere Warnung auf und ist noch keine der letzten acht Warnungen behoben, wird die vorletzte Warnung überschrieben. Bild 11-3 Kompletter Warnpuffer Warnpuffer leeren: Warnhistorie Die Warnhistorie zeichnet bis zu 56 Warnungen auf.
  • Seite 376: Parameter Des Warnpuffers Und Der Warnhistorie

    Warnungen, Störungen und Systemmeldungen 11.3 Warnungen Die noch nicht behobenen Warnungen bleiben im Warnpuffer. Der Umrichter sortiert die Warnungen neu und schließt Lücken zwischen den Warnungen. Wenn die Warnhistorie bis zum Index 63 gefüllt ist, wird mit jeder Übernahme einer neuen Warnung in die Warnhistorie die älteste Warnung gelöscht.
  • Seite 377: Störungen

    Warnungen, Störungen und Systemmeldungen 11.4 Störungen 11.4 Störungen Eine Störung zeigt einen schwerwiegenden Fehler beim Betrieb des Umrichters an. Der Umrichter meldet eine Störung folgendermaßen: ● am Operator Panel mit Fxxxxx ● auf dem Umrichter über die rote LED RDY ●...
  • Seite 378: Quittierung

    Warnungen, Störungen und Systemmeldungen 11.4 Störungen Der Störpuffer nimmt bis zu acht aktuelle Störungen auf. Wenn nach der achten Störung eine weitere Störung auftritt, wird die vorletzte Störung überschrieben. Bild 11-7 Kompletter Störpuffer Quittierung Sie haben in den meisten Fällen die folgenden Möglichkeiten, um eine Störung zu quittieren: ●...
  • Seite 379 Warnungen, Störungen und Systemmeldungen 11.4 Störungen Bild 11-8 Störhistorie nach dem Quittieren der Störungen Nach dem Quittieren stehen die nicht behobenen Störungen sowohl im Störpuffer als auch in der Störhistorie. Bei diesen Störungen bleibt die "Störzeit gekommen" unverändert und die "Störzeit behoben"...
  • Seite 380: Parameter Des Störpuffers Und Der Störhistorie

    Warnungen, Störungen und Systemmeldungen 11.4 Störungen Parameter des Störpuffers und der Störhistorie Parameter Beschreibung r0945 Störcode Anzeige der Nummern der aufgetretenen Störungen r0948 Störzeit gekommen in Millisekunden Anzeige des Zeitpunkts in Millisekunden, zu dem die Störung aufgetreten ist r0949 Störwert Anzeige der Zusatzinformation der aufgetretenen Störung p0952 Störfälle Zähler...
  • Seite 381: Erweiterte Einstellungen Für Störungen

    Warnungen, Störungen und Systemmeldungen 11.4 Störungen Erweiterte Einstellungen für Störungen Parameter Beschreibung Sie können für bis zu 20 unterschiedliche Störcodes die Störreaktion des Motors ändern: p2100 Störungsnummer für Störreaktion einstellen Auswahl der Störungen, bei denen die Störreaktion wird p2101 Einstellung Störreaktion Einstellung der Störreaktion für die ausgewählte Störung Sie können für bis zu 20 unterschiedliche Störcodes die Art der Quittierung ändern: p2126...
  • Seite 382: Liste Der Warnungen Und Störungen

    Warnungen, Störungen und Systemmeldungen 11.5 Liste der Warnungen und Störungen 11.5 Liste der Warnungen und Störungen Axxxxx: Warnung Fyyyyy: Störung Tabelle 11- 6 Die wichtigsten Warnungen und Störungen der Sicherheitsfunktionen Nummer Ursache Abhilfe F01600 STOP A ausgelöst STO anwählen und wieder abwählen. F01650 Abnahmetest erforderlich Abnahmetest durchführen und Abnahmeprotokoll erstellen.
  • Seite 383 Warnungen, Störungen und Systemmeldungen 11.5 Liste der Warnungen und Störungen Nummer Ursache Abhilfe F01512 Es wurde versucht, für eine nicht Normierung anlegen oder Übergabewert prüfen. vorhandene Normierung einen Umrechnungsfaktor zu ermitteln F01662 Hardwarefehler der CU CU aus- und wieder einschalten, Firmware hochrüsten oder Technischen Support kontaktieren.
  • Seite 384 Warnungen, Störungen und Systemmeldungen 11.5 Liste der Warnungen und Störungen Nummer Ursache Abhilfe A01590 Motor Wartungsintervall Führen Sie die Wartung durch und stellen Sie das Wartungsintervall neu abgelaufen ein (p0651). F01800 DRIVE-CLiQ: Es ist ein Fehler bei der DRIVE-CLiQ-Verbindung aufgetreten. Hardware/Konfiguration fehlerhaft Prüfen Sie die DRIVE-CLiQ-Leitungen an der Control Unit.
  • Seite 385 Warnungen, Störungen und Systemmeldungen 11.5 Liste der Warnungen und Störungen Nummer Ursache Abhilfe F07320 Automatischer Wiederanlauf Anzahl der Wiederanlaufversuche erhöhen (p1211). Die aktuelle Anzahl abgebrochen der Anlaufversuche wird in r1214 angezeigt. Die Wartezeit in p1212 und/oder die Überwachungszeit in p1213 erhöhen.
  • Seite 386 Warnungen, Störungen und Systemmeldungen 11.5 Liste der Warnungen und Störungen Nummer Ursache Abhilfe F07413 Kommutierungswinkel fehlerhaft Ein fehlerhafter Kommutierungswinkel kann zu einer Mitkopplung im (Pollageidentifikation) Drehzahlregler führen. Prüfen Sie die Phasenfolge für den Motor (Verdrahtung, p1820). Justieren Sie den Geber. Tauschen Sie den Geber.
  • Seite 387 Warnungen, Störungen und Systemmeldungen 11.5 Liste der Warnungen und Störungen Nummer Ursache Abhilfe F07902 Motor gekippt Überprüfen Sie, ob die Motordaten korrekt eingestellt sind, und führen Sie eine Motoridentifikation durch. Überprüfen Sie die Stromgrenzen (p0640, r0067, r0289). Bei zu kleinen Stromgrenzen kann der Antrieb nicht aufmagnetisiert werden.
  • Seite 388 Warnungen, Störungen und Systemmeldungen 11.5 Liste der Warnungen und Störungen Nummer Ursache Abhilfe A07981 Drehende Messung Freigaben Quittieren Sie anstehende Störungen. fehlen Stellen Sie fehlende Freigaben her (siehe r00002, r0046). A07991 Motordaten-Identifikation aktiviert Motor einschalten und Motordaten identifizieren. F07995 Pollageidentifikation Während der Pollageidentifikation ist ein Fehler aufgetreten.
  • Seite 389 Warnungen, Störungen und Systemmeldungen 11.5 Liste der Warnungen und Störungen Nummer Ursache Abhilfe F30001 Überstrom Überprüfen Sie Folgendes: Motordaten, gegebenenfalls Inbetriebnahme durchführen • Schaltungsart des Motors (Υ / Δ) • U/f-Betrieb: Zuordnung der Nennströme von Motor und Leistungsteil • Netzqualität •...
  • Seite 390 Warnungen, Störungen und Systemmeldungen 11.5 Liste der Warnungen und Störungen Nummer Ursache Abhilfe Lüftermatten prüfen. • F30036 Übertemperatur Innenraum Prüfen, ob die Umgebungstemperatur im zulässigen Bereich liegt. • F30037 Übertemperatur Gleichrichter Siehe F30035 und zusätzlich: Motorlast prüfen. • Netzphasen prüfen •...
  • Seite 391: Technische Daten

    Technische Daten 12.1 Technische Daten, Control Unit CU250S-2 Merkmal Daten Bestellnummern 6SL3246-0BA22-1BA0 Mit RS485-Schnittstelle für folgende Protokolle: • Modbus RTU • 6SL3246-0BA22-1PA0 Mit PROFIBUS-Schnittstelle. 6SL3246-0BA22-1FA0 Mit RJ45-Stecker für folgende Feldbusse: PROFINET • EtherNet/IP • 6SL3246-0BA22-1CA0 Mit CANopen-Schnittstelle. Betriebsspannung Sie haben zwei Möglichkeiten für die Stromversorgung der Control Unit: Versorgung aus dem Power Module.
  • Seite 392 Technische Daten 12.1 Technische Daten, Control Unit CU250S-2 Merkmal Daten Ausgangsspannungen +24 V out (Klemme 9) 18 V … 26,8 V, max. 200 mA. Abhängig von Betriebsspannung +10 V out (Klemme 1) 9,5 V … 10,5 V, max. 10 mA HTL-Geber (Klemme 33) Betriebsspannung - 2 V, max.
  • Seite 393 Technische Daten 12.1 Technische Daten, Control Unit CU250S-2 Merkmal Daten Analogausgänge 2 (AO 0, AO 1) 0 V … 10 V oder 0 mA … 20 mA • Bezugspotenzial: "GND" • 16 Bit Auflösung • 4 ms Aktualisierungszeit • Gebereingang HTL, TTL 500 kHz maximale Eingangsfrequenz 1 MHz maximale Baudrate.
  • Seite 394: Zulässige Leitungslängen Für Geber

    SSI-Geber 100 m DRIVE-CLiQ mit MC800 50 m DRIVE-CLiQ mit MC500 100 m Wir empfehlen Ihnen, DRIVE-CLiQ-Komponenten mit SIEMENS-Leitungen zu verbinden. Beim SSI-Geber hängt die zulässige Leitungslänge auch von der Baudrate ab. Maximal durch einen Resolver auswertbare Drehzahlen Resolver Maximal auswertbare Drehzahl des Resolvers...
  • Seite 395: Anschließbare Impedanzen Am Resolvereingang

    Technische Daten 12.1 Technische Daten, Control Unit CU250S-2 Anschließbare Impedanzen am Resolvereingang Bild 12-1 Anschließbare Impedanzen bei Erregerfrequenz von 8kHz Umrichter mit den Control Units CU250S-2 (Vektor) Betriebsanleitung, 06/2013, FW V4.6, A5E31759476A AB...
  • Seite 396: Technische Daten, Power Module

    Technische Daten 12.2 Technische Daten, Power Module 12.2 Technische Daten, Power Module Zulässige Überlast des Umrichters Für die Power Module gibt es unterschiedliche Leistungsangaben, "Low Overload" (LO) und "High Overload" (HO), abhängig von der zu erwartenden Belastung. Bild 12-2 Lastspiele "High Overload" und "Low Overload" Hinweis Die Grundlast (100 % Leistung oder Strom) von "Low Overload"...
  • Seite 397 Technische Daten 12.2 Technische Daten, Power Module Definitionen 100 % des zulässigen Eingangsstroms bei einem Lastspiel nach • LO-Eingangsstrom Low Overload (LO-Grundlasteingangsstrom). 100 % des zulässigen Ausgangsstroms bei einem Lastspiel nach • LO-Ausgangsstrom Low Overload (LO-Grundlastausgangsstrom). Leistung des Umrichters bei LO-Ausgangsstrom. •...
  • Seite 398: Technische Daten Pm240

    Technische Daten 12.2 Technische Daten, Power Module 12.2.1 Technische Daten PM240 12.2.1.1 Allgemeine Daten, PM240 Eigenschaft Ausprägung Netzspannung 3 AC 380 V … 480 V ± 10 % Ausgangsspannung 3 AC 0 V … Eingangsspannung x 0,95 (max.) Eingangsfrequenz 50 Hz … 60 Hz, ± 3 Hz Ausgangsfrequenz 0 Hz …...
  • Seite 399: Leistungsabhängige Daten Pm240

    1,6 A 2,0 A 2,5 A HO-Ausgangsstrom 1,3 A 1,7 A 2,2 A Sicherung gemäß UL (von SIEMENS) 3NE1813-0, 16 A 3NE1813-0, 16 A 3NE1813-0, 16 A Sicherung gemäß UL (Klasse J, K-1 oder K-5) 10 A 10 A 10 A...
  • Seite 400 7,6 A 10,2 A 13,4 A HO-Ausgangsstrom 5,9 A 7,7 A 10,2 A Sicherung gemäß UL (von SIEMENS) 3NE1813-0, 16 A 3NE1813-0, 16 A 3NE1814-0, 20 A Sicherung gemäß UL (Klasse J, K-1 oder K-5) 16 A 16 A 20 A...
  • Seite 401 22 kW HO-Eingangsstrom 40 A 46 A 56 A HO-Ausgangsstrom 32 A 38 A 45 A Sicherung gemäß UL (von SIEMENS) 3NE1817-0 3NE1818-0 3NE1820-0 Sicherung gemäß UL (Klasse J) 50 A, 600 V Verlustleistung 0,44 kW 0,55 kW 0,72 kW...
  • Seite 402 HO-Eingangsstrom 108 A 132 A 169 A HO-Ausgangsstrom 90 A 110 A 145 A Sicherung gemäß UL (von SIEMENS) 3NE1224-0 3NE1225-0 3NE1227-0 Sicherung gemäß UL (Klasse J) 150 A, 600 V 200 A, 600 V 250 A, 600 V Verlustleistung ohne Filter...
  • Seite 403 245 A 297 A 354 A HO-Ausgangsstrom 250 A 302 A 370 A Sicherung gemäß IEC 3NA3254 3NA3260 3NA3372 Sicherung gemäß UL (von SIEMENS) 3NE1333-2 3NE1333-2 3NE1436-2 Verlustleistung, 3,9 kW 4,4 kW 5,5 kW Benötigter Kühlluftstrom 360 l/s 360 l/s...
  • Seite 404: Technische Daten Pm240-2

    Technische Daten 12.2 Technische Daten, Power Module 12.2.2 Technische Daten PM240-2 12.2.2.1 Allgemeine Daten, PM240-2 Eigenschaft Ausprägung Netzspannung 3 AC 380 V … 480 V ± 10 % Ausgangsspannung 3 AC 0 V … Eingangsspannung x 0,95 (max.) Eingangsfrequenz 50 … 60 Hz, ± 3 Hz Ausgangsfrequenz 0 …...
  • Seite 405: Leistungsabhängige Daten Pm240-2

    Technische Daten 12.2 Technische Daten, Power Module 12.2.2.2 Leistungsabhängige Daten PM240-2 Tabelle 12- 13 PM240-2, IP20, Frame Sizes A, 3 AC 380 V … 480 V Bestell-Nr. - ohne Filter 6SL3210… …1PE11-8UL1 …1PE12-3UL1 …1PE13-2UL1 Bestell-Nr. - mit Filter 6SL3210… …1PE11-8AL1 …1PE12-3AL1 …1PE13-2AL1 LO-Leistung...
  • Seite 406 Technische Daten 12.2 Technische Daten, Power Module Tabelle 12- 15 PM240-2, PT, Frame Sizes A, 3 AC 380 V … 480 V Bestell-Nr. - ohne Filter 6SL3211… …1PE18-0UL1 Bestell-Nr. - mit Filter 6SL3211… …1PE16-1AL1 LO-Leistung 2,2 kW 3,0 kW LO-Eingangsstrom 7,7 A 10,1 A LO-Ausgangsstrom...
  • Seite 407 Technische Daten 12.2 Technische Daten, Power Module Tabelle 12- 17 PM240-2, PT, Frame Sizes B, 3 AC 380 V … 480 V Bestell-Nr. - ohne Filter 6SL3211… ...1PE21-8UL0 Bestell-Nr. - mit Filter 6SL3211… ...1PE21-8AL0 LO-Leistung 7,5 kW LO-Eingangsstrom 22,2 A LO-Ausgangsstrom 18,0 A HO-Leistung...
  • Seite 408 Technische Daten 12.2 Technische Daten, Power Module Tabelle 12- 19 PM240-2, PT, Frame Sizes C, 3 AC 380 V … 480 V Bestell-Nr. - ohne Filter 6SL3211… ...1PE23-3UL0 Bestell-Nr. - mit Filter 6SL3211… ...1PE23-3AL0 LO-Leistung 15,0 kW LO-Eingangsstrom 39,9 A LO-Ausgangsstrom 32,0 A HO-Leistung...
  • Seite 409: Technische Daten Pm250

    Technische Daten 12.2 Technische Daten, Power Module 12.2.3 Technische Daten PM250 Eigenschaft Ausprägung Netzspannung 3 AC 380 V … 480 V ± 10 % Ausgangsspannung 3 AC 0 V … Eingangsspannung x 0,87 (max.) Eingangsfrequenz 47 Hz … 63 Hz Leistungsfaktor λ...
  • Seite 410: Leistungsabhängige Daten Pm250

    Technische Daten 12.2 Technische Daten, Power Module 12.2.3.1 Leistungsabhängige Daten PM250 Tabelle 12- 20 PM250, IP20, Frame Sizes C, 3 AC 380 V … 480 V Bestell-Nr. - mit Filter 6SL3225-… 0BE25-5AA0 0BE27-5AA0 0BE31-1AA0 Bemessungs-/LO-Leistung 7,5 kW 11 kW 15 kW Bemessungs-/LO-Eingangsstrom 18 A 25 A...
  • Seite 411 Technische Daten 12.2 Technische Daten, Power Module Tabelle 12- 22 PM250, IP20, Frame Sizes E, 3 AC 380 V … 480 V Bestell-Nr. - mit Filter 6SL3225-… 0BE33-0AA0 0BE33-7AA0 Bemessungs-/LO-Leistung 37 kW 45 kW Bemessungs-/LO-Eingangsstrom 70 A 84 A Bemessungs-/LO-Ausgangsstrom 75 A 90 A HO-Leistung...
  • Seite 412: Technische Daten Pm260

    Technische Daten 12.2 Technische Daten, Power Module 12.2.4 Technische Daten PM260 Eigenschaft Ausprägung Netzspannung 3 AC 660 V … 690 V ± 10% Die Leistungsteile können auch mit einer minimalen Spannung von 500 V –10 % betrieben werden. Dabei wird die Leistung linear reduziert. Eingangsfrequenz 50 Hz …...
  • Seite 413: Leistungsabhängige Daten Pm260

    Technische Daten 12.2 Technische Daten, Power Module 12.2.4.1 Leistungsabhängige Daten PM260 Tabelle 12- 24 PM260, IP20, Frame Sizes D - 3 AC 660 V … 690 V Bestell-Nr. - ohne Filter 6SL3225-… 0BH27-5UA1 0BH31-1UA1 0BH31-5UA1 Bestell-Nr. - mit Filter 6SL3225-… 0BH27-5AA1 0BH31-1AA1 0BH31-5AA1...
  • Seite 414: Technische Daten Pm340

    Technische Daten 12.2 Technische Daten, Power Module 12.2.5 Technische Daten PM340 12.2.5.1 Allgemeine Daten, PM340, 1 AC 200 … 240 V Eigenschaft Ausprägung Eingangsspannung 1 AC 200 … 240 V Ausgangsspannung 3 AC 0 V … Eingangsspannung x 0,95 (max.) Eingangsfrequenz 47 Hz …...
  • Seite 415: Leistungsabhängige Daten Pm340

    Technische Daten 12.2 Technische Daten, Power Module 12.2.5.2 Leistungsabhängige Daten PM340 Tabelle 12- 26 PM340, IP20, Frame Size A, 1 AC 200 V … 240 V Bestell-Nr. - ohne Filter 6SL3210… …1SB11-0UA0 …1SB12-3UA0 …1SB14-0UA0 Bestell-Nr. - mit Filter 6SL3210… …1SB11-0AA0 …1SB12-3AA0 …1SB14-0AA0 Bemessungsleistung...
  • Seite 416 Technische Daten 12.2 Technische Daten, Power Module Umrichter mit den Control Units CU250S-2 (Vektor) Betriebsanleitung, 06/2013, FW V4.6, A5E31759476A AB...
  • Seite 417: Anhang

    Anhang Neue und erweiterte Funktionen A.1.1 Firmware Version 4.6 Funktion SINAMICS G120 G120D Unterstützung der neuen Power Module ✓ ✓ ✓ ✓ ✓ PM240-2 IP20 FSB … FSC • PM240-2 in Durchstecktechnik FSB … FSC • Unterstützung der neuen Power Module ✓...
  • Seite 418: A.1.2 Firmware Version 4.6.6

    Anhang A.1 Neue und erweiterte Funktionen Funktion SINAMICS G120 G120D Firmware-Update über Speicherkarte ✓ ✓ ✓ ✓ ✓ ✓ ✓ ✓ Safety-Infochannel ✓ ✓ ✓ ✓ ✓ BICO-Ausgang r9734.0…14 für die Zustandsbits der erweiterten • Sicherheitsfunktionen Diagnosealarme für PROFIBUS ✓ ✓...
  • Seite 419: A.2 Lizenzierte Funktionen Freischalten

    Anhang A.2 Lizenzierte Funktionen freischalten Lizenzierte Funktionen freischalten A.2.1 Lizenzierung Wie schalte ich eine lizenzierte Funktion frei? Vorgehen Fall 1: Empfohlen 1. Bestellen Sie eine Speicherkarte - mit oder ohne Firmware - mit der von Ihnen benötigten Lizenz als Z-Option. 2.
  • Seite 420: A.2.2 Licence Key Erzeugen Oder Anzeigen

    Die Fortschrittsanzeige steht auf "Produkt identifizieren". 3. Geben Sie die Seriennummer der Speicherkarte ein und wählen Sie bei "Produkt" SINAMICS G120 aus. Klicken Sie anschließend auf "Weiter". Wenn Ihrer Software schon Lizenzen zugeordnet sind, werden sie hier angezeigt. Die Fortschrittsanzeige steht nach wie vor auf "Produkt identifizieren".
  • Seite 421: License Keys Über Den "Web License Manager" Anzeigen Und Anfordern

    License Keys über den "WEB License Manager" anzeigen und anfordern Sie wollen einen Überblick, welche Funktionen welcher Karte mit welchen License Keys zugeordnet sind. Voraussetzung ● Sie haben den License Manager geöffnet (http://www.siemens.com/automation/license (http://www.siemens.com/automation/license)). ● Sie benötigen entweder: – die Seriennummer der Speicherkarte –...
  • Seite 422: A.2.3 Licence Key Auf Die Karte Schreiben

    Anhang A.2 Lizenzierte Funktionen freischalten Daraufhin wird der aktuelle License Key angezeigt. 4. Geben Sie Ihre E-Mail-Adresse ein und klicken auf "License Report anfordern". 5. Sie erhalten den License Report im PDF-Format. Er enthält neben dem aktuellen License Key die Seriennummer der Speicherkarte und alle dieser Speicherkarte zugeordneten Lizenzen.
  • Seite 423 Anhang A.2 Lizenzierte Funktionen freischalten License Key auf die Speicherkarte schreiben und aktivieren Vorgehen Um den License Key mit STARTER zu schreiben und zu aktivieren, gehen Sie wie folgt vor: 1. Gehen Sie online und öffnen die Expertenliste über "Projekt/Control_Unit/Expertenliste". 2.
  • Seite 424: Umwandeln Des License Keys Zum Eingeben Über Das Bop

    Anhang A.2 Lizenzierte Funktionen freischalten Umwandeln des License Keys zum Eingeben über das BOP-2 Den License Code wandeln Sie anhand der folgenden ASCII-Tabelle in Dezimalzahlen um. Auszug ASCII-Code Zeichen Dezimal Zeichen Dezimal Zeichen Dezimal Leerzeichen License Key-Tabelle In die folgende Tabelle können Sie die Zeichen des License Keys und die zugehörigen Dezimalzahlen eintragen.
  • Seite 425: A.3 Stern- Dreieckschaltung Des Motors Und Anwendungsbeispiele

    Getriebemotoren eingesetzt. Überprüfen Sie bevor Sie den Motor anschließen, ob der Motor entsprechend Ihrer Anwendung verschaltet ist: Motor in Stern oder Dreieck verschalten Bei SIEMENS-Motoren finden Sie auf der Deckel-Innenseite des Anschlusskastens eine Abbildung der beiden Schaltungsarten: • Sternschaltung (Y) •...
  • Seite 426: A.4 Parameter

    Anhang A.4 Parameter Parameter Parameter sind die Schnittstelle zwischen der Firmware des Umrichters und dem Inbetriebnahme-Werkzeug, z. B. einem Operator Panel. Einstellparameter Einstellparameter sind die Stellschrauben, mit denen Sie den Umrichter an Ihre Anwendung anpassen. Wenn Sie den Wert eines Einstellparameters ändern, ändert sich auch das Verhalten des Umrichters.
  • Seite 427 Anhang A.4 Parameter Parameter Beschreibung p1120 Hochlaufzeit 10.00 [s] p1121 Rücklaufzeit 10.00 [s] Tabelle A- 5 So stellen Sie die Regelungsart ein Parameter Beschreibung P1300 0: U/f-Steuerung mit linearer Charakteristik 1: U/f-Steuerung mit linearer Charakteristik und FCC 2: U/f-Steuerung mit parabolischer Charakteristik 3: U/f-Steuerung mit einstellbarer Charakteristik 4: U/f-Steuerung mit linearer Charakteristik und ECO 5: U/f-Steuerung für frequenzgenauen Antrieb (Textilbereich)
  • Seite 428: A.5 Mit Dem Operator Panel Bop-2 Umgehen

    Anhang A.5 Mit dem Operator Panel BOP-2 umgehen Mit dem Operator Panel BOP-2 umgehen Bild A-1 Menü des BOP-2 Bild A-2 Weitere Tasten und Symbole des BOP-2 Umrichter mit den Control Units CU250S-2 (Vektor) Betriebsanleitung, 06/2013, FW V4.6, A5E31759476A AB...
  • Seite 429: A.5.1 Einstellungen Mit Dem Bop-2 Ändern

    Anhang A.5 Mit dem Operator Panel BOP-2 umgehen A.5.1 Einstellungen mit dem BOP-2 ändern Einstellungen mit dem BOP-2 ändern Sie ändern die Einstellungen Ihres Umrichter, indem Sie die Werte von Parametern im Umrichter ändern. Der Umrichter erlaubt nur "Schreib"parameter zu ändern. Schreibparameter beginnen mit einem "P", z.
  • Seite 430: A.5.2 Indizierte Parameter Ändern

    Anhang A.5 Mit dem Operator Panel BOP-2 umgehen A.5.2 Indizierte Parameter ändern Indizierte Parameter ändern Bei indizierten Parametern sind einer Parameternummer mehrere Parameterwerte zugeordnet. Jeder der Parameterwerte hat einen eigenen Index. Vorgehen Um einen indizierten Parameter zu ändern, gehen Sie folgendermaßen vor: 1.
  • Seite 431: A.5.4 Ein Parameter Lässt Sich Nicht Ändern

    Anhang A.5 Mit dem Operator Panel BOP-2 umgehen Parameterwert direkt eingeben Das BOP-2 bietet die Möglichkeit, den Parameterwert Ziffer für Ziffer einzustellen. Voraussetzung Der Parameterwert blinkt in der Anzeige des BOP-2. Vorgehen Um den Parameterwert direkt zu wählen, gehen Sie folgendermaßen vor: 1.
  • Seite 432: A.6 Mit Dem Starter Umgehen

    Anhang A.6 Mit dem STARTER umgehen Mit dem STARTER umgehen A.6.1 Einstellungen ändern Nach der Grundinbetriebnahme können Sie den Umrichter wie im Leitfaden zur Inbetriebnahme (Seite 75) beschrieben, an Ihre Anwendung anpassen. STARTER bietet dazu zwei Möglichkeiten: ● Sie ändern die Einstellungen über die Masken - unsere Empfehlung. ①...
  • Seite 433: Offline Gehen

    Anhang A.6 Mit dem STARTER umgehen Offline gehen Nach der Datensicherung (RAM nach ROM) beenden Sie die Online-Verbindung mit "Vom Zielsystem trennen". A.6.2 Den Antrieb durch die Trace-Funktion optimieren Beschreibung Die Trace-Funktion dient zur Umrichterdiagnose und hilft das Verhalten des Antriebs zu optimieren.
  • Seite 434 Anhang A.6 Mit dem STARTER umgehen Trigger Für den Trace können Sie eine eigene Startbedingung (Trigger) vorgeben. Werksseitig startet der Trace, sobald Sie den Button (Start Trace) drücken. Über den Button können Sie andere Trigger für den Beginn der Messung festlegen. Über den Pretrigger stellen Sie die Zeit ein, für die Sie eine Aufzeichnung haben möchten, bevor der Trigger gesetzt wird.
  • Seite 435: Messwiederholung

    Anhang A.6 Mit dem STARTER umgehen Anzeigeoptionen In diesem Bereich legen Sie die Darstellungsart der Messergebnisse fest. ● Messwiederholung Damit legen Sie Messungen übereinander, die Sie zu verschiedenen Zeiten durchführen. ● Kurven in Spuren anordnen Damit legen Sie fest, ob der Trace alle Messwerte auf einer gemeinsamen Nulllinie oder auf getrennten Nulllinien darstellt.
  • Seite 436: A.7 Signale Im Umrichter Verschalten

    Anhang A.7 Signale im Umrichter verschalten Signale im Umrichter verschalten A.7.1 Grundlagen Im Umrichter sind folgende Funktionen realisiert: ● Steuerungs- und Regelungsfunktionen ● Kommunikationsfunktionen ● Diagnose- und Bedienfunktionen Jede Funktion besteht aus einem oder mehreren miteinander verschalteten Bausteinen. Bild A-5 Beispiel eines Bausteins: Motorpotenziometer (MOP) Die meisten Bausteine lassen sich über Parameter an die Anwendung anpassen..
  • Seite 437: Binektoren Und Konnektoren

    Anhang A.7 Signale im Umrichter verschalten Binektoren und Konnektoren Konnektoren und Binektoren dienen dem Signalaustausch zwischen den einzelnen Bausteinen: ● Konnektoren dienen der Verschaltung von "analogen" Signalen. (z. B. MOP- Ausgangsdrehzahl) ● Binektoren dienen der Verschaltung von "digitalen" Signalen. (z. B. Befehl 'Freigabe MOP höher') Bild A-7 Symbole für Binektor und Konnektorein- und -ausgänge...
  • Seite 438: A.7.2 Beispiel

    Anhang A.7 Signale im Umrichter verschalten A.7.2 Beispiel Beispiel: Eine einfache Steuerungs-Logik in den Umrichter verlagern Angenommen, eine Fördereinrichtung darf erst dann starten, nachdem zwei Signale gleichzeitig anstehen. Das können z. B. folgende Signale sein: ● Ölpumpe läuft (Druck ist aber erst nach 5 Sekunden aufgebaut) ●...
  • Seite 439 Anhang A.7 Signale im Umrichter verschalten Erläuterungen zum Beispiel anhand des Befehls EIN/AUS1 Parameter p0840[0] ist der Eingang des Bausteins "EIN/AUS1" des Umrichters. Parameter r20031 ist der Ausgang des UND-Bausteins. Um EIN/AUS1 mit dem Ausgang des UND- Bausteins zu verschalten, setzen Sie p0840 = 20031. Bild A-9 Bausteine verschalten durch Setzen von p0840[0] = 20031 Denkrichtung beim Verschalten von Bausteinen...
  • Seite 440: A.8 Applikationsbeispiele

    Anhang A.8 Applikationsbeispiele Applikationsbeispiele A.8.1 Absolutwertgeber einstellen Geberdaten Im folgenden Beispiel muss der Umrichter einen SSI-Geber auswerten. Das Datenblatt des Gebers enthält unter anderem die folgenden Geberdaten: Tabelle A- 8 Auszug aus dem Datenblatt des Absolutwertgebers Eigenschaft Wert Geber Geberdaten Parameter konfigurieren anpassen...
  • Seite 441 Anhang A.8 Applikationsbeispiele Vorgehen Um den Absolutwertgeber im STARTER einzustellen, gehen Sie folgendermaßen vor: 1. Wählen Sie im Konfigurations-Schritt "Geber" den Multiturn-Geber mit SSI-Schnittstelle. 2. Stellen Sie die Konfiguration fertig. Sie haben den Absolutwertgeber konfiguriert. Geberdaten anpassen Nach der Konfiguration dürfen Sie die Geberdaten anpassen. Voraussetzungen ●...
  • Seite 442 Anhang A.8 Applikationsbeispiele 3. … 10. Passen Sie in der Maske "Geberdaten" die Einstellungen entsprechend dem Datenblatt Ihres Gebers an. Umrichter mit den Control Units CU250S-2 (Vektor) Betriebsanleitung, 06/2013, FW V4.6, A5E31759476A AB...
  • Seite 443 Anhang A.8 Applikationsbeispiele Die Lasche "Details" dient den applikationsspezifischen Einstellungen, z. B. zum Invertieren des Gebersignals. Die Feinauflösung lässt sich für die Prozessdaten Gx_XIST1 und Gx_XIST2 getrennt einstellen. Bei Rechteckgebern sind 2 Bit Feinauflösung sinnvoll. Sin/cos-Geber haben typischerweise 11 Bit Feinauflösung. Sie haben die Geberdaten angepasst.
  • Seite 444: A.8.2 Profibus-Kommunikation In Step 7 Konfigurieren

    Anhang A.8 Applikationsbeispiele A.8.2 PROFIBUS-Kommunikation in STEP 7 konfigurieren Im Folgenden ist beispielhaft beschrieben, wie Sie die Kommunikation eines Umrichter mit einer übergeordneten SIMATIC-Steuerung konfigurieren. Zum Konfigurieren der Kommunikation zwischen einem Umrichter und einer SIMATIC- Steuerung brauchen Sie das Software-Tool SIMATIC STEP 7 mit HW-Konfig. Es wird vorausgesetzt, dass Sie mit einer SIMATIC-Steuerung umgehen können und das Engineeringtool STEP 7 gut kennen.
  • Seite 445: A.8.2.2 Umrichter Ins Projekt Einfügen

    Dieser etwas komfortablere Weg steht nur bei installiertem STARTER zur Verfügung (siehe Abschnitt Werkzeuge zur Inbetriebnahme des Umrichters (Seite 41)). Das Vorgehen zeigt am Beispiel eines SINAMICS G120 mit Control Unit CU240B-2 oder CU240E-2, wie Sie den Umrichter über die GSD ins Projekt einfügen.
  • Seite 446 Die Anbindung des Umrichters über PROFIsafe ist im "Funktionshandbuch Safety Integrated" beschrieben. 2. PKW-Kanal, falls verwendet. 3. Standard-, SIEMENS- oder freies Telegramm, falls verwendet. 4. Querverkehr Falls Sie eines oder mehrere der Telegramme 1, 2 oder 3 nicht verwenden, projektieren Sie Ihre Telegramme beginnend mit dem 1.
  • Seite 447 Anhang A.8 Applikationsbeispiele Keine zyklische Kommunikation zum Umrichter mit Universalmodul Ein Universalmodul mit den folgenden Eigenschaften ist nicht erlaubt: ● PZD-Länge 4/4 Worte ● Konsistenz über gesamte Länge Mit diesen Eigenschaften hat das Universalmodul dieselbe DP-Kennung (4AX) wie der "PKW-Kanal 4 Worte". Die übergeordnete Steuerung baut keine zyklische Kommunikation zum Umrichter auf.
  • Seite 448: A.8.3 Profinet-Kommunikation In Step 7 Konfigurieren

    PROFINET-Kommunikation in STEP 7 konfigurieren A.8.3.1 Steuerung und Umrichter in HW-Konfig projektieren Das Vorgehen zeigt am Beispiel eines SINAMICS G120 mit Control Unit CU240B-2 oder CU240E-2, wie Sie den Umrichter ins Projekt einfügen. Vorgehen Um die Kommunikation über PROFINET zwischen Umrichter und Steuerung zu konfigurieren, gehen Sie folgendermaßen vor:...
  • Seite 449 Anhang A.8 Applikationsbeispiele 8. Markieren Sie Ihr Subnetz. 9. Fügen Sie über den Hardware-Katalog per "Drag-and-Drop" zuerst den Umrichter ein. 10.Fügen Sie das Kommunikationstelegramm ein. 11.Öffnen Sie das Eigenschaftsfenster des Umrichters und geben dem Umrichter einen eindeutigen und sprechenden Gerätenamen. Anhand des Gerätenamens vergibt der PROFINET-Contoller beim Hochlauf die IP- Adresse.
  • Seite 450 Anhang A.8 Applikationsbeispiele 15.Stellen Sie die IP-Adresse der Steuerung ein. Wenn Sie die IP-Adresse nicht parat haben, lassen Sie sich die erreichbaren Teilnehmer über den Button "Anzeigen" auflisten. Wählen die Steuerung in der Liste der erreichbaren Teilnehmer an und verlassen die Maske mit OK. 16.Wenn Sie Drive ES Basic installiert haben, öffnen Sie den STARTER über einen Doppelklick auf das Umrichtersymbol im Hardware Manager und konfigurieren den Umrichter im STARTER.
  • Seite 451: A.8.3.2 Diagnosemeldungen Über Step 7 Aktivieren

    Anhang A.8 Applikationsbeispiele A.8.3.2 Diagnosemeldungen über STEP 7 aktivieren Vorgehen Um die Diagnosemeldungen des Umrichters zu aktivieren, gehen Sie folgendermaßen vor: 1. Markieren Sie in HW-Konfig den Umrichter. Bild A-10 Umrichter in HW-Konfig markieren 2. Öffnen Sie über Doppelklick auf Steckplatz 0 im Stationsfenster das Eigenschaftsfenster für die Netzeinstellungen des Umrichters.
  • Seite 452: A.8.4 Mit Dem Starter Online Gehen Über Profinet

    Anhang A.8 Applikationsbeispiele A.8.4 Mit dem STARTER online gehen über PROFINET A.8.4.1 PROFINET-Schnittstelle anpassen Wenn Sie den Umrichter mit STARTER über PROFINET in Betrieb nehmen wollen, müssen Sie Ihren PC richtig adressieren und dem STARTER die Schnittstelle zuweisen, über die er mit dem Umrichter online gehen soll.
  • Seite 453: A.8.4.2 Referenz Für Starter Erzeugen

    Wenn Sie den Umrichter über die GSDML konfiguriert haben, müssen Sie in STEP 7 eine Referenz des Umrichters für den STARTER erzeugen, damit Sie den STARTER aus STEP 7 heraus aufrufen können. Das Vorgehen ist am Beispiel eines SINAMICS G120 mit Control Unit CU240B-2 oder CU240E-2 beschrieben. Vorgehen Um eine Referenz des Umrichters für den STARTER zu erzeugen, gehen Sie...
  • Seite 454: A.8.4.3 Starter Aufrufen Und Online Gehen

    Anhang A.8 Applikationsbeispiele 7. Tragen in die Lasche "Allgemein" den PROFINET-Gerätenamen ein. 8. Verlassen Sie die Maske mit OK. 9. Der Umrichter ist in Ihrem Projekt sichtbar. Sie haben in Ihrem Projekt eine Referenz des Umrichters für den STARTER erzeugt. Sie können den STARTER jetzt aus Ihrem STEP-7-Projekt aufrufen.
  • Seite 455: A.8.5 Step 7 Programmbeispiele

    Anhang A.8 Applikationsbeispiele A.8.5 STEP 7 Programmbeispiele Datenaustausch über den Feldbus Analoge Signale Der Umrichter normiert vom Feldbus übertragene Signale immer auf den Wert von 4000 hex. Tabelle A- 9 Signalkategorie und zugehörige Normierungsparameter Signalkategorie 4000 hex ≙ … Signalkategorie 4000 hex ≙...
  • Seite 456: Step 7-Programmbeispiel Zur Zyklischen Kommunikation

    Anhang A.8 Applikationsbeispiele A.8.5.1 STEP 7-Programmbeispiel zur zyklischen Kommunikation Steuerung und Umrichter kommunizieren über das Standardtelegramm 1. Die Steuerung gibt Steuerwort 1 (STW1) und Drehzahl-Sollwert vor; der Umrichter antwortet mit Statuswort 1 (ZSW1) und seinem Drehzahl-Istwert. Die Eingänge E0.0 und E0.6 werden in diesem Beispiel mit dem Bit EIN/AUS1 bzw.
  • Seite 457 Anhang A.8 Applikationsbeispiele Tabelle A- 10 Zuordnung der Steuerbits im Umrichter zu den Merkern und Eingängen in der SIMATIC Bit im Bedeutung Bit im Bit im Bit im Eingänge STW1 EIN/AUS1 E0.0 AUS2 AUS3 Betriebsfreigabe Hochlaufgeber-Freigabe Start Hochlaufgeber Sollwertfreigabe Störung quittieren E0.6 Tippen 1 Tippen 2...
  • Seite 458: A.8.5.2 Step 7 Programmbeispiel Zur Azyklischen Kommunikation

    Lesevorgang an M9.3 zeigt den Schreibvorgang an Die Anzahl der gleichzeitigen Aufträge zur azyklischen Kommunikation ist begrenzt. Nähere Informationen finden Sie im Datensatzkommunikation (http://support.automation.siemens.com/WW/vie w/de/15364459). Umrichter mit den Control Units CU250S-2 (Vektor) Betriebsanleitung, 06/2013, FW V4.6, A5E31759476A AB...
  • Seite 459 Anhang A.8 Applikationsbeispiele Bild A-11 Lesen von Parametern Hinweis Bei PROFINET Standard-Funktionsbausteine (SFB) statt Systemfunktionen (SFC) Bei der azyklischen Kommunikation über PROFINET müssen Sie die Systemfunktionen wie folgt durch Standardfunktionsbausteine ersetzen: • SFC 58 → SFB 53 • SFC 59 → SFB 52 Umrichter mit den Control Units CU250S-2 (Vektor) Betriebsanleitung, 06/2013, FW V4.6, A5E31759476A AB...
  • Seite 460 Anhang A.8 Applikationsbeispiele Erläuterung zum FC 1 Tabelle A- 11 Auftrag zum Lesen von Parametern Datenblock DB 1 Byte n Byte n + 1 MB 40 Header Referenz 01 hex: Leseauftrag MB 62 01 hex Anzahl der Parameter (m) 10 hex: Wert des MB 58 Adresse Attribut...
  • Seite 461 Anhang A.8 Applikationsbeispiele Bild A-12 Schreiben von Parametern Erläuterung zum FC 3 Tabelle A- 12 Auftrag zum Ändern von Parametern Datenblock DB 3 Byte n Byte n + 1 MB 42 Header Referenz 02 hex: Änderungsauftrag MB 44 01 hex Anzahl der Parameter 00 hex Adresse...
  • Seite 462: A.8.6 Querverkehr In Step 7 Konfigurieren

    Anhang A.8 Applikationsbeispiele A.8.6 Querverkehr in STEP 7 konfigurieren Zwei Antriebe kommunizieren über das Standardtelegramm 1 mit der übergeordneten Steuerung. Zusätzlich empfängt der Antrieb 2 seinen Drehzahl-Sollwert direkt vom Antrieb 1 (aktuelle Drehzahl). Bild A-13 Kommunikation zur übergeordneten Steuerung und zwischen Antrieben mit Querverkehr Querverkehr in der Steuerung einstellen Vorgehen Um den Querverkehr in der Steuerung einzustellen, gehen Sie folgendermaßen vor:...
  • Seite 463: Einstellungen Im Antrieb 2 (Subscriber)

    Anhang A.8 Applikationsbeispiele Aktivieren Sie den Reiter "Adresse-Konfiguration". Markieren Sie die Zeile 1. Öffnen Sie das Dialogfeld, in dem Sie den Publisher und den zu übertragenden Adressbereich festlegen. Wählen Sie DX für direkten Datenaustausch Wählen Sie die Adresse des Antriebs 1 (Publisher) Wählen Sie im Adressfeld die Startadresse, welcher Datenbereich vom Antrieb 1...
  • Seite 464: A.8.7 Fehlersichere Digitaleingänge Anschließen

    Anhang A.8 Applikationsbeispiele A.8.7 Fehlersichere Digitaleingänge anschließen Die folgenden Beispiele zeigen Verschaltung eines fehlersicheren Digitaleingangs entsprechend PL d nach EN 13849-1 und SIL2 nach IEC61508. Weitere Beispiele und Informationen finden Sie im Safety Integrated Funktionshandbuch. A.8.8 Fehlersichere Digitaleingänge anschließen Der Umrichter erlaubt den Anschluss sowohl eines PM-schaltenden Ausgangs als auch eines PP-schaltenden Ausgangs.
  • Seite 465 Anhang A.8 Applikationsbeispiele Bild A-17 Anschluss einer F-DO-BaugruppeAnschluss einer F-Digitalausgabebaugruppe, z. B. SIMATIC F-Digitalausgabebaugruppe Weitere Anschlussmöglichkeiten und Anschlüsse in getrennten Schaltschränken finden Sie im Funktionshandbuch Safety Integrated, siehe Abschnitt: Handbücher für Ihren Umrichter (Seite 469). Umrichter mit den Control Units CU250S-2 (Vektor) Betriebsanleitung, 06/2013, FW V4.6, A5E31759476A AB...
  • Seite 466: A.9 Dokumentation Zur Abnahme Der Sicherheitsfunktionen

    Anhang A.9 Dokumentation zur Abnahme der Sicherheitsfunktionen Dokumentation zur Abnahme der Sicherheitsfunktionen A.9.1 Maschinen-Dokumentation Maschinen- oder Anlagenbeschreibung Bezeichnung … … Seriennummer … Hersteller … Endkunde … Übersichtsbild der Maschine bzw. Anlage: … … … … … … … Umrichterdaten Tabelle A- 13 Hardware-Ausgabestand der sicherheitsrelevanten Umrichter Bezeichnung des Antriebs Bestellnummer und Hardware-Ausgabestand der Umrichter …...
  • Seite 467 Anhang A.9 Dokumentation zur Abnahme der Sicherheitsfunktionen Abnahmetest-Protokolle Dateinamen der Abnahmetestprotokolle … … … … Datensicherung Daten Speichermedium Aufbewahrungsort Aufbewahrungsart Bezeichnung Datum Abnahmetest-Protokolle … … … … PLC-Programm … … … … Schaltpläne … … … … Gegenzeichnungen Inbetriebnehmer Bestätigt wird die fachgerechte Durchführung der oben aufgeführten Tests und Kontrollen. Datum Name Firma / Abteilung...
  • Seite 468: A.9.2 Protokoll Der Einstellungen Für Die Basisfunktionen, Firmware V4.4

    Anhang A.9 Dokumentation zur Abnahme der Sicherheitsfunktionen A.9.2 Protokoll der Einstellungen für die Basisfunktionen, Firmware V4.4 ... V4.6 Antrieb = <pDO-NAME_v> Tabelle A- 15 Firmware-Version Name Nummer Wert Control Unit Firmware-Version <r18_v> SI Version antriebsintegrierte Sicherheitsfunkt (Prozessor 1) r9770 <r9770_v> Tabelle A- 16 Überwachungstakt Name Nummer...
  • Seite 469: A.10 Weitergehende Informationen Zum Umrichter

    Komplette Liste aller englisch, Parameter, Warnungen und deutsch, Störungen. chinesisch Grafische Funktionspläne. Getting Started Guide Power Module installieren. englisch für die folgenden SINAMICS G120 Power Module: PM240, PM250 und PM260 • PM240-2 • Installationsanleitung Komponenten installieren. für Drosseln, Filter und Bremswiderstände Umrichter mit den Control Units CU250S-2 (Vektor) Betriebsanleitung, 06/2013, FW V4.6, A5E31759476A AB...
  • Seite 470 A.10 Weitergehende Informationen zum Umrichter Informa- Handbuch Inhalt Verfügbare Download oder tionstiefe Sprachen Bestellnummer Montagehandbuch Power Module, Drosseln englisch, für die folgenden SINAMICS G120 und Filter installieren. deutsch Power Module: Power Module warten. PM240 • PM240-2 • PM250 • PM260 •...
  • Seite 471: Wenn Sie Noch Fragen Haben

    A.10 Weitergehende Informationen zum Umrichter Wenn Sie noch Fragen haben Weitere Informationen zum Produkt und darüber hinaus finden Sie im Internet unter: Product support (http://support.automation.siemens.com/WW/view/de/4000024). Zusätzlich zu unserem Dokumentations-Angebot bieten wir Ihnen unter dieser Adresse unser komplettes Wissen online an. Im Einzelnen finden Sie: ●...
  • Seite 472: A.11 Fehler Und Verbesserungen

    Fehler und Verbesserungen Wenn Sie beim Lesen dieses Handbuchs auf Fehler stoßen oder wenn Sie Vorschläge für Verbesserungen haben, schicken Sie Ihre Anregungen an folgende Adresse oder senden sie per Email: Siemens AG Drive Technologies Motion Control Systems Postfach 3180 D-91050 Erlangen Email (mailto:documentation.standard.drives@siemens.com)
  • Seite 473: Index

    Index AUS1-Befehl, 223 AUS2-Befehl, 223 AUS3-Befehl, 223 Motor, 223 Automatikbetrieb, 233 87-Hz-Kennlinie, 425 azyklische Kommunikation, 140 Ablaufgruppe, 306 Baustein, 436 Ablaufreihenfolge, 306 Befehlsdatensatz, 233 Ablaufsteuerung, 223 Befehlsquelle, 222 Abnahme, 320 Auswahl der, 426 Anforderungen, 320 Beobachtungsparameter, 426 reduzierte, 321 Berechtigte Person, 321 Abnahmeprotokoll, 320 Bestellnummer, 25 Abnahmetest...
  • Seite 474 Index EMCY, 184 Drehzahlüberwachung, 302, 303 Geräteprofil, 184 Dreidrahtsteuerung, 225 NMT, 184 Dreieckschaltung (Δ), 76, 425 SDO, 184 Drive Data Set, DDS, 326 SYNC, 184 Drive ES Basic, 41, 445 CANopen-Kommunikationsprofil, 184 Druckregelung, 296 CDS (Control Data Set), 233, 320 DS 47, 141 Checkliste Durchflussregelung, 296...
  • Seite 475 Index Firmware-Version, 5, 349, 417, 418, 426, 466 HW-Konfig (Hardware-Konfiguration), 444 Förderband, 276 Fördertechnik, 90 Formatieren, 331 Fragen, 471 I2t-Überwachung, 261 Freie Funktionsbausteine, 305, 307 I-max.-Regler, 264 Füllstandsregelung, 296 Impulsfreigabe, 129 Funkstörklasse, 31 Impulslöschung, 129 Funktionen Inbetriebnahme BOP-2, 428 Leitfaden, 75 technologische, 222 Überblick, 24 Funktionserweiterung, 321...
  • Seite 476 Index Montagehandbuch, 469 MOP (Motorpotenziometer), 237 Lastausfall, 302, 303 Motor einschalten mit BOP-2, 428 Lastmoment, 300 Motordaten, 76 identifizieren, 94, 257, 260 BF, 372, 373 Motorhaltebremse, 274, 284, 286, 287 LNK, 372 Motorleitung, 57 RDY, 372 Motornorm, 268 SAFE, 373 Motorpotenziometer, 237 LED (Light Emitting Diode), 371 Motorregelung, 222...
  • Seite 477 Index Parameternummer, 137, 430 Schleifmaschine, 274, 276, 279 Parametertypen, 426 Schnellhalt, 223 Parameterwert, 141, 431 Schnittstellen, 59, 63 Passwort, 310 konfigurieren, 63 PC Connection Kit, 41, 309 Schrägförderer, 83, 274, 280, 284 PC-Tool STARTER, 309 Schreibschutz, 342 PDO, 193 Schutzfunktionen, 222 PELV, 391 Schutzleiter, 54 PFH (Probability of failure per hour), 393...
  • Seite 478 Index Steuerwort 1, 129 Control Unit, 25 Steuerwort 3, 131 Power Module, 25 STO (Safe Torque Off), 308, 309 Abnahmestest, 324 anwählen, 309 Störcode, 377 U/f-Steuerung, 248, 427 Störfall, 377 Überlast, 264, 427 Störhistorie, 378 Übersicht Störpuffer, 377 Handbücher, 469 Störung, 371, 377 Überspannung, 265 des Motors, 370...
  • Seite 479 Index Werkseinstellungen, 85 Rücksetzen auf, 85, 86, 310 Werksseitige Belegung, 77 Wickler, 83, 283 Widerstandsbremsung, 280 Wiedereinschaltautomatik, 291 Zeitscheiben, 306 Zentrifuge, 274, 276, 279, 283 ZSW1 (Zustandswort 1), 130 ZSW3 (Zustandswort 3), 132 Zurücksetzen Parameter, 85, 86, 310 Zusatzkomponenten, 46 Zustandsübersicht, 223 Zustandswort, 128, 131 Zustandswort 1, 130...

Diese Anleitung auch für:

Cu250s-2

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