Inhaltsverzeichnis 1. Produktbeschreibung 2. Installation der OPTOIO-16 EXTENDED 3. Systemkomponenten Blockschaltbild Adressierung 4. Anschlussstecker Lage der Anschlussstecker Steckerbelegung von P1 Steckerbelegung von P2 Steckerbelegung von P3 5. 16-Kanal-Eingabe über Optokoppler Pinbelegung der Eingangsoptokoppler Eingangsspannungsbereich 6. 16-Kanal-Ausgabe über Optokoppler Pinbelegung der Ausgangsoptokoppler Optokopplerdaten 7.
1. Produktbeschreibung Die OPTOIO-16 bietet 16 digitale Eingänge und 16 digitale Aus- EXTENDED gänge mit galvanischer Trennung über hochwertige Optokoppler einzeln für jeden Kanal. Jedem Optokoppler ist zur Statusanzeige eine LED zu- geordnet. Alle Eingangsoptokoppler sind mit integrierter Schmitt-Trigger- Funktion ausgestattet. Spezielle, leistungsfähige Ausgangsoptokoppler bewältigen einen Schaltstrom von maximal 150 mA.
Bevor Sie mit dem Einbau der Adapterkarte beginnen, überzeugen Sie sich davon, dass der Rechner vom Netz getrennt oder zumindest aus- geschaltet worden ist. Beim Einbau der Interface-Karte OPTOIO-16 in den laufenden Rechner können nicht nur die Karte selber, sondern auch andere Karten des PC´s oder der Rechner zerstört werden.
RA10 RA12 Basis-Adresse Die Interfacekarte OPTOIO-16 decodiert die Adressleitungen A4 bis A11. Für die Basis-Portadresse sind die Adressleitungen A4 bis A9 relevant, da in den PC´s nicht der volle Adressbereich ausdecodiert wird. Die Dip- Schalter der Adressleitungen A10 und A11 müssen immer ON sein.
4.2 Steckerbelegung von P1 P1 ist eine 37polige D-Sub-Buchse die am Slotblech der Platine mon- tiert ist und zu P1 der OPTOIO-16 , OPTOOUT-16 und OP- STANDARD STANDARD TOOUT-32 eine identische Pinbelegung aufweist. Der D-Sub- EXTENDED Buchse P1 sind die Optokoppler-Ausgänge zugeführt.
Flachbandleitung auf eine 37po- lige D-Sub-Buchse mit Slotblech verlegt werden. An P2 liegen die 16 Optokoppler-Eingänge an und ist kompatibel zu P2 der OPTOIO-16 STAN- . Wird P2 auf eine 37polige D-Sub-Buchse verlegt, dann sind die DARD Anschlüsse kompatibel zu P2 der OPTOIN-16...
5. 16-Kanal-Eingabe über Optokoppler 5.1 Pinbelegung der Eingangsoptokoppler Die OPTOIO-16 verfügt über 16-Eingangskanäle, deren galvani- EXTENDED sche Trennung mittels Optokoppler erreicht wird. Die Isolationsspannung zwischen Masse des Computers und Eingang beträgt 500 Volt, während die Spannung zwischen den Eingangskanälen auf 100 Volt begrenzt ist.
5.2 Eingangsspannungsbereich Durch Austausch der Widerstands-Arrays R1 und R2 können mit der OPTOIO-16 zwei Eingangsspannungsbereiche erreicht werden. EXTENDED Widerstands-Arrays OPTOIO-16 COPYRIGHT 1992 MADE IN GERMANY ISO212 ISO208 ISO204 ISO200 D120 D121 D122 D123 D124 D125 D126 D127 D128 D129 D130...
7. Statusanzeige Bei der OPTOIO-16 ist jedem Optokoppler eine LED parallel ge- EXTENDED schaltet. Diese Statusanzeige ist mit dem Jumperblock JK25 zu- bzw. abschaltbar. OPTOIO-16 COPYRIGHT 1992 MADE IN GERMANY ISO212 ISO208 ISO204 ISO200 D120 D121 D122 D123 D124 D125...
8. 24 TTL-Ein-/Ausgänge über PIO 8255 Zur digitalen Ein-/Ausgabe ist auf der OPTOIO-16 ein Schnittstel- EXTENDED len-Baustein vom Typ 82C55A vorhanden. Der PIO-Baustein 8255A ist ein programmierbarer Mehrzweck-Ein-/Aus- gabe-Baustein. Er hat 24 Ein-/Ausgabeanschlüsse, die in zwei Gruppen von je zwölf Anschlüssen getrennt programmierbar sind und im wesentli- chen in drei Betriebsarten benutzt werden können.
9. 3 * 16 Bit Zähler - Timer 8254 Die Interfacekarte OPTOIO-16 dient häufi g als Schnittstelle zu EXTENDED elektronischen Geräten, wie Druckköpfe oder Schrittmotoren. Alle der- artigen Geräte weisen spezifi sche Verzögerungszeiten auf, die für den zuverlässigen Betrieb genau beachtet werden müssen. Die Anwender- Software kann diese Zeitverzögerungen durch Zeitschleifen berücksichti-...
16Bit-Zähler Controller oszillator (8254) (8259A) Der Prioritätsinterruptcontroller-Baustein 8259 der OPTOIO-16 EXTENDED dient als Verwalter der Interrupteingänge IR0 .. IR7 (IN00..IN07 oder OUT2/Timer) Um zeitabhängige Interruptauslösungen über den Timer ausführen zu können, wird mit Dip4 vom Dipschalterblock SW1 zwischen dem Optokopplereingang IN00 und dem Timerausgang OUT2 umge- schalten.
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Liegt eine Interruptmeldung an einem der acht Eingänge an, leitet er diese Anforderung an einen der Interrupteingänge IRQ2..IRQ7 des PC's weiter. Die Auswahl des zu bedienenden IRQ-Eingangs vom Rechner erfolgt über die Jumperstellung von JP6 auf der Platine. OPTOIO-16 COPYRIGHT 1992 MADE IN GERMANY D120...
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Disketten-Controller (XT), IRQ6 Disketten-/Festplatten-Controller (AT) IRQ7 erste parallele Schnittstelle Der PIC 8259 der Interfacekarte OPTOIO-16 ordnet aufgrund sei- EXTENDED ner Programmierung die Anfragen an den Leitungen IR0 bis IR7 (IN00 bis IN07) nach Prioritäten, stellt fest, ob die Interrupt-Quelle überhaupt zugelassen ist und leitet die jeweils höchstpriore Anfrage über die ausge-...
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Originalvektor des gewählten Rechner-IRQ´s aus der Vektortabelle sichern Vektor auf die Interrupt-Service-Routine setzen Unterbrechungsmasken-Register (IMR) des Prioritäts-Interrupt-Controllers des Rechners zwischenspeichern. PIC 8259 der OPTOIO-16 EXTENDED initialisieren Interrupt-Kanäle freigeben Hauptprogrammschleife Originalvektor des IRQ´s in der Interrupt- Tabelle wiederherstellen. Unterbrechungsmasken-Register / Rechner zurückspeichern...
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Weise festzulegen. Die ICW´s bzw. OCW´s werden mit Hilfe von Port-Befehlen im Programm über die in Kapitel 3.2 (Aufteilung der Portadressen) beschriebenen I/O-Adressen dem 8259A der Inter- facekarte OPTOIO-16 übermittelt. EXTENDED Die einzelnen Steuerworte sind an folgende Portadressen zu schicken:...
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Folgende ICW´s und OCW´s sind bei Verwendung der OPTOIO-16 EXTENDED in erster Linie von Bedeutung: ICW´s : Der PIC der OPTOIO-16 muss durch die Instruktionsworte ICW1 EXTENDED und ICW2 initialisiert werden. ICW3 und ICW4 können entfallen. ICW1 : LTIM SNGL...
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256 möglichen, vier Bytes langen Interrupt-Vektoren in der 8086/8088- Interrupt-Tabelle erreichen, wobei man allerdings ausgehend von der Basisadresse auf acht aufeinanderfolgende Vektoren festgelegt ist. Bei Verwendung der OPTOIO-16 wird jedoch lediglich die Interrupt- EXTENDED Service-Routine mit der für den gewählten IRQ in der Interrupt-Tabelle befi...
Jedoch haben diese Waitstates den Nachteil, dass Sie bei jeglichen Zugriffen im Portbereich den Computer zurück- bremsen. Bei manchen Zusatzkarten ist dies nötig, bei anderen nicht. Aus diesem Grund hat die Interface-Karte OPTOIO-16 einen eigenen EXTENDED Waitstategenerator, der den Computer nur bei Zugriffen auf die Adressen der OPTOIO-16 bremst.
12. Programmierung Um Ihnen das Programmieren der Industrial Control Interface Card OPTOIO-16 zu erleichtern, haben wir für Sie Beispielprogramme in Basic, Turbo-C und Turbo-Pascal erstellt. Die Programme sind mit Erklärungen versehen, so dass Sie das Ansprechen der Interfacebausteine nachvoll- ziehen können. Diese Beispielprogramme fi nden Sie im Quellcode in den entsprechenden Unterdirectories auf dem beiliegenden Datenträger.
14. Fehlersuche Im folgenden fi nden Sie eine kurze Zusammenstellung der häufi gsten, bekannten Fehlerursachen, die während der Inbetriebnahme oder wäh- rend der Arbeit mit der OPTOIO-16 auftauchen können. EXTENDED Prüfen Sie bitte zunächst folgende Punkte, bevor Sie mit Ihrem Händler Kontakt aufnehmen, denn wir hoffen, dass sich damit bereits der größte...
17. EG-Konformitätserklärung Für das folgende Erzeugnis OPTOIO-16 EXTENDED EDV-Nummer A-1294 wird hiermit bestätigt, dass es den Anforderungen der betreffenden EG- Richtlinien entspricht. Bei Nichteinhaltung der im Handbuch angegebe- nen Vorschriften zum bestimmungsgemäßen Betrieb des Produktes ver- liert diese Erklärung Ihre Gültigkeit.