Auswertegerät SLVA-4Kplus
Produktbeschreibung
aufzusetzen.
Werden die DIP-Schalter während des Betriebes geschaltet, wechselt das Auswertegerät
in den sicheren Zustand (Ausgänge abgeschaltet) und die 7-Segmentanzeige zeigt ein P
an. Zusätzlich blinkt der Ausgang 15/16 (Anlaufbereitschaft).
Nach jeder Veränderung der DIP-Schalterstellungen muss die Sicher-
heitseinrichtung geprüft werden (siehe Abschnitt 6).
Veränderungen dieser Einstellung über die DIP-Schalter gemäß Tabelle 2.3 müssen auf
den entsprechenden Ankreuzfeldern des Typenschildes markiert werden.
2.5.2 Anlauf-/Wiederanlaufsperre (Restart)
Die Anlauf-/Wiederanlaufsperre (Restart) verhindert, dass nach dem Durchqueren des
Schutzfeldes die gefährliche Bewegung selbsttätig wieder eingeschaltet wird. Der Taster
für die Anlauf-/Wiederanlaufsperre (Restart) ist so anzubringen, dass der Gefahrenbe-
reich gut einsehbar ist und es nicht möglich ist, aus dem Gefahrenbereich heraus diesen
Taster zu betätigen.
Um die Anlage wieder einzuschalten, muss die Anlauffreigabe / Restart (Klemmen 3-4) für
0,05 s ... 1 s betätigt werden. Die dynamische Freigabe dient der Sicherung gegen stati-
sche Fehler im Anlauffreigabekreis.
Die Geräte werden mit ein- oder ausgeschalteter Anlauf-/Wiederanlaufsperre (Restart)
geliefert. Das ist auf dem Typenschild markiert.
Veränderungen dieser Einstellung mittels DIP-Schalter müssen auf den entsprechenden
Ankreuzfeldern des Typenschildes markiert werden.
2.5.3 Relaismonitor
Der Relaismonitor dient der Überwachung externer angeschlossener Relais (oder Schüt-
ze) durch das SLVA-4Kplus. Die Verdrahtung des Relaismonitors ist in Bild 2.4 darge-
stellt. Es können beliebig viele Öffnerkontakte von beliebig vielen Relais in Reihe
geschaltet werden.
In der Abbildung sind K1 und K2 zwangsgeführte Relais. Die Öffnerkontakte K1K und K2K
(Kontrollkontakte) müssen bei 24 V/5 mA eine sichere Kontaktgabe gewährleisten. Auf-
setzbare Hilfskontakte oder Kontakte von Hilfsrelais erfüllen üblicherweise diese Anforde-
rung.
Zwischen den Kontrollkontakten und anderen Kontakten, die gefährliche
Spannungen führen, muss durch den Relaishersteller eine Stoßspan-
nungsfestigkeit von 6 kV garantiert sein. Der Arbeitskreis der Relais
muss mit einer Sicherung mit einem Nennwert von maximal
60 % der Belastbarkeit der Relaiskontakte abgesichert werden, um ein
Verschweißen der Kontakte zu verhindern.
Die Relais werden mit einer Verzögerung von 200 ms nach dem Schaltvorgang über-
wacht. Wenn nach 200 ms der neue Schaltzustand nicht eingenommen ist, geht das
11