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Inhaltsverzeichnis
Vielen Dank
für den Kauf eines der besten Außenborder auf dem Markt. Sie haben eine gute Investition in Ihr
Bootsvergnügen getätigt. Ihr Außenborder wurde von Mercury Marine gefertigt, einem seit 1939 weltweit
marktführenden Unternehmen in Bootstechnik und Außenborderfertigung. Diese langjährige Erfahrung
fließt bei der Herstellung der qualitativ besten Produkte ein. Mercury Marine hat auf dieser Grundlage
einen guten Ruf für strengste Qualitätskontrollen, ausgezeichnete Qualität, Langlebigkeit, lange
Leistungsfähigkeit und besten Kundendienst gewonnen.
Bitte lesen Sie dieses Handbuch vor Inbetriebnahme des Außenborders gut durch. Dieses Handbuch
dient dazu, Ihnen beim Betrieb, sicheren Gebrauch und der Pflege Ihres Außenborders zu helfen.
Wir bei Mercury Marine sind stolz auf die Fertigung Ihres Außenborders und wünschen Ihnen viele Jahre
frohes und sicheres Bootsvergnügen.
Wir möchten uns nochmals bei Ihnen für Ihr Vertrauen in Mercury Marine bedanken.
EPA-Emissionsvorschriften
Alle neuen von Mercury Marine hergestellten Außenborder sind von der Umweltschutzbehörde der USA
(United States Environmental Protection Agency - EPA) zertifiziert und erfüllen die Abgasvorschriften für
neue Außenborder. Dieses Zertifikat hängt von bestimmten Einstellungen auf die Werksnormen ab.
Daher muss das Werksverfahren zur Wartung des Produktes strikt befolgt und wenn möglich der
ursprüngliche Konstruktionszweck wiederhergestellt werden. Wartung, Austausch oder Reparatur der
Abgasschutzvorrichtungen und -systeme können von einer beliebigen Bootsmotorenwerkstatt oder
Person durchgeführt werden.
Motoren erhalten ein Informationsschild zur Abgaskontrolle, das als Nachweis der EPA-Zertifizierung gilt.
Dem US-Bundesstaat Kalifornien ist bekannt, dass die Abgase dieses Motors Chemikalien enthalten,
die Krebs, Geburtsschäden oder andere Schäden des Fortpflanzungssystems verursachen.
Garantiehinweis
Das von Ihnen gekaufte Produkt wird mit einer beschränkten Garantie von Mercury Marine geliefert; die
Garantiebedingungen finden Sie im Abschnitt Garantieinformationen in diesem Handbuch. Die Garantie
enthält eine Beschreibung der gedeckten und ausgeschlossenen Garantieleistungen, die Laufzeit,
Empfehlungen zur Geltendmachung eines Garantieanspruchs, wichtige Ausschlüsse und
Beschränkungen sowie andere relevante Informationen. Lesen Sie sich diese wichtigen Informationen
bitte durch.
Die hierin enthaltenen Beschreibungen und technischen Daten galten zum Zeitpunkt der Drucklegung.
Mercury Marine behält sich das Recht vor, zum Zwecke der ständigen Verbesserung Modelle jederzeit
auslaufen zu lassen und technische Daten, Konstruktion und Verfahren ohne Vorankündigung oder
daraus entstehende Verpflichtungen zu ändern.
Mercury Marine, Fond du Lac, Wisconsin, USA
Litho in den USA
© 2009, Mercury Marine
Mercury, Mercury Marine, MerCruiser, Mercury MerCruiser, Mercury Racing, Mercury Precision Parts,
Mercury Propellers, Mariner, Quicksilver, #1 On The Water, Alpha, Bravo, Pro Max, OptiMax, Sport-Jet,
K-Planes, MerCathode, RideGuide, SmartCraft, Zero Effort, M mit Wellenlogo, Mercury mit Wellenlogo
und das SmartCraft Logo sind eingetragene Marken der Brunswick Corporation. Das Mercury Product
Protection Logo ist eine eingetragene Dienstleistungsmarke der Brunswick Corporation.
Konformitätserklärung - Standard Zweitakt-Außenborder
Hersteller:
VORSICHT
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Inhaltsverzeichnis
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Inhaltszusammenfassung für Mercury Marine 9.9 MH

  • Seite 1 Bitte lesen Sie dieses Handbuch vor Inbetriebnahme des Außenborders gut durch. Dieses Handbuch dient dazu, Ihnen beim Betrieb, sicheren Gebrauch und der Pflege Ihres Außenborders zu helfen. Wir bei Mercury Marine sind stolz auf die Fertigung Ihres Außenborders und wünschen Ihnen viele Jahre frohes und sicheres Bootsvergnügen.
  • Seite 2 Vibration (1.5.9) ICOMIA 38/94 Motortyp: Außenborder Kraftstoffsorte: Benzin Verdichtungszyklus: Zweitakt Diese Erklärung wird unter ausschließlicher Verantwortung von Mercury Marine und Brunswick Marine in EMEA Inc. herausgegeben. Name und Funktion: Mark D. Schwabero Geschäftsführer, Mercury Marine, Fond du Lac, WI, USA Datum und Ort der Ausstellung: 20.
  • Seite 3: Inhaltsverzeichnis

    INHALTSVERZEICHNIS Garantieinformationen Übertragung der Garantie........................... 1 Garantieregistrierung USA und Kanada......................1 Garantieregistrierung außerhalb der USA und Kanada..................1 Garantie für Außenborder – Vereinigte Staaten, Kanada und Europa..............2 Garantie für Außenborder (Gemeinschaft Unabhängiger Staaten, Mittlerer Osten, Afrika)........ 4 3‑jährige Garantie gegen Korrosion........................5 Garantieleistungen und ‑ausschlüsse.........................
  • Seite 4 INHALTSVERZEICHNIS KRAFTSTOFF UND ÖL Kraftstoffempfehlungen............................. 39 Ölempfehlungen..............................40 Kraftstoff‑/Ölgemisch............................40 Einfahren des Motors............................40 Kraftstofftank füllen............................41 AUSSTATTUNG UND BEDIENELEMENTE Ausstattungsmerkmale der Fernschaltung....................... 42 Kippen nach oben und unten..........................42 Betrieb in seichten Gewässern......................... 43 Einstellung des Trimmwinkels........................... 44 Einstellung des Lenkungs‑Reibmomentwiderstands..................45 Einstellung des Gasgriff‑Reibmomentwiderstands...................
  • Seite 5 Leistungsverlust..............................74 Batterie lädt sich nicht auf..........................75 SERVICEUNTERSTÜTZUNG FÜR EIGNER Örtlicher Reparaturservice..........................76 Reparaturservice auf Reisen..........................76 Ersatzteil‑ und Zubehöranfragen........................76 Kundendienst..............................76 Mercury Marine Serviceniederlassungen......................76 WARTUNGSPROTOKOLL Wartungsprotokoll............................. 78 ZUBEHÖR Propellertabelle..............................79 Zubehör................................80 ZUGEHÖRIGE TEILE Zugehörige Teile............................... 82...
  • Seite 6 INHALTSVERZEICHNIS SCHALTPLÄNE MH‑Modelle............................... 84 EH‑Modelle............................... 86 E‑Modelle................................88 Einzelne Fernschaltbox............................. 90 Kabelfarbcodes..............................91...
  • Seite 7: Garantieinformationen

    Fond du Lac, WI 54936-1939 920-929-5054 Fax 920-929-5893 HINWEIS: Mercury Marine muss Registrierungslisten und eine Liste aller Händler führen, die in den USA Bootssportprodukte verkaufen. Diese Informationen sind im Rahmen des Federal Safety Act (US-Gesetz zur Sicherheit) im Falle eines Sicherheitsrückrufs erforderlich.
  • Seite 8: Garantie Für Außenborder - Vereinigte Staaten, Kanada Und Europa

    Garantie beschränkt sich – nach eigenem Ermessen – auf die Reparatur eines defekten Teils, auf den Austausch eines oder mehrerer solcher Teile durch neue oder von Mercury Marine zertifizierte überholte Teile oder die Rückerstattung des Kaufpreises des Mercury Produktes. Mercury behält sich das Recht vor, von Zeit zu Zeit Verbesserungen oder Modifikationen an Produkten vorzunehmen, ohne dadurch die Verpflichtung einzugehen, vorher hergestellte Produkte zu modifizieren.
  • Seite 9 Keine Person oder Firma, einschließlich Mercury Marine Vertragshändler, hat von Mercury Marine die Befugnis erhalten, neben den in dieser Garantie beinhalteten weitere Zusagen, Vorstellungen oder Gewährleistungen bezüglich des Produktes zu leisten. Falls solche geleistet wurden, können sie bei Mercury Marine nicht durchgesetzt werden.
  • Seite 10: Garantie Für Außenborder (Gemeinschaft Unabhängiger Staaten, Mittlerer Osten, Afrika)

    Garantie beschränkt sich – nach eigenem Ermessen – auf die Reparatur eines defekten Teils, den Austausch eines oder mehrere solcher Teile durch neue oder von Mercury Marine zertifizierte, überholte Teile oder die Rückerstattung des Kaufpreises des Mercury Produktes. Mercury behält sich das Recht vor, von Zeit zu Zeit Verbesserungen oder Modifikationen an Produkten vorzunehmen, ohne dadurch die Verpflichtung einzugehen, vorher hergestellte Produkte zu modifizieren.
  • Seite 11: 3-Jährige Garantie Gegen Korrosion

    Keine Person oder Firma, einschließlich Mercury Marine Vertragshändler, hat von Mercury Marine die Befugnis erhalten, neben den in dieser Garantie beinhalteten weitere Zusagen, Vorstellungen oder Gewährleistungen bezüglich des Produktes zu leisten. Falls solche geleistet wurden, können sie bei Mercury Marine nicht durchgesetzt werden.
  • Seite 12 Garantie beschränkt sich – nach eigenem Ermessen – auf die Reparatur eines korrodierten Teils, den Austausch eines oder mehrere solcher Teile durch neue oder von Mercury Marine zertifizierte überholte Teile oder die Rückerstattung des Kaufpreises des Mercury Produktes. Mercury behält sich das Recht vor, von Zeit zu Zeit Verbesserungen oder Modifikationen an Produkten vorzunehmen, ohne dadurch die Verpflichtung einzugehen, zuvor hergestellte Produkte zu modifizieren.
  • Seite 13: Garantieleistungen Und -Ausschlüsse

    GARANTIEINFORMATIONEN AUSSCHLÜSSE UND BESCHRÄNKUNGEN: DIE STILLSCHWEIGENDEN GEWÄHRLEISTUNGEN DER MARKTGÄNGIGKEIT UND EIGNUNG FÜR EINEN BESTIMMTEN ZWECK WERDEN AUSDRÜCKLICH AUSGESCHLOSSEN. FALLS DIESE NICHT AUSGESCHLOSSEN WERDEN KÖNNEN, BESCHRÄNKEN SICH DIE STILLSCHWEIGENDEN GEWÄHRLEISTUNGEN AUF DIE DAUER DER AUSDRÜCKLICHEN GARANTIE. NEBEN- UND FOLGESCHÄDEN WERDEN VON EINER DECKUNG UNTER DIESER GARANTIE AUSGESCHLOSSEN. IN EINIGEN STAATEN/LÄNDERN SIND DIE OBEN AUFGEFÜHRTEN AUSSCHLÜSSE UND BESCHRÄNKUNGEN NICHT ZULÄSSIG, DAHER TREFFEN SIE NICHT UNBEDINGT AUF SIE ZU.
  • Seite 14 GARANTIEINFORMATIONEN 11. Motorgeräusch deutet nicht unbedingt auf ein ernstes Motorproblem hin. Wenn die Diagnose einen schweren internen Motorzustand ergibt, der einen Defekt verursachen könnte, muss die Ursache für das Motorgeräusch im Rahmen der Garantie behoben werden. 12. Schäden am Unterteil oder Propeller, die durch den Aufprall auf ein Unterwasserobjekt entstanden sind, gelten als Seefahrtsrisiko.
  • Seite 15: Allgemeine Informationen

    ALLGEMEINE INFORMATIONEN Verantwortung des Bootsführers Der Bootsführer (Fahrer) ist für den ordnungsgemäßen und sicheren Betrieb des Bootes, für die Sicherheit der Bootsinsassen und die öffentliche Sicherheit verantwortlich. Es wird dringendst empfohlen, daß jeder Bootsführer (Fahrer) vor Inbetriebnahme des Außenbordmotors diese Anleitung vollständig durchliest und versteht.
  • Seite 16: Fernsteuerung Des Außenbordmotors

    ALLGEMEINE INFORMATIONEN Ein Übermotorisieren oder Überladen des Boots vermeiden. Die meisten Boote sind mit einem Schild mit der vom Hersteller entsprechend den öffentlichen Vorschriften festgelegten zulässigen Motorisierung und Belastung ausgestattet. Im Zweifelsfall wenden Sie sich bitte an Ihren Händler oder an den Bootshersteller. U.S.
  • Seite 17: Notstoppschalter

    ALLGEMEINE INFORMATIONEN Die Lenkstange, die den Lenkzug mit dem Motor verbindet, muss mit selbstsichernden Muttern befestigt werden. Diese selbstsichernden Muttern dürfen nicht durch gewöhnliche Muttern (ohne Selbstsicherung) ersetzt werden, da sie sich sonst durch Vibration lösen können und die Lenkstange dadurch abgetrennt werden kann. Selbstsichernde Muttern 3018 Notstoppschalter...
  • Seite 18: Sicherheit Für Im Wasser Befindliche Personen

    ALLGEMEINE INFORMATIONEN Wir empfehlen dringendst, dass andere Bootsinsassen mit den korrekten Start- und Betriebsverfahren vertraut gemacht werden, damit sie das Boot in einem Notfall betreiben können (falls der Bootsführer beispielsweise unbeabsichtigt aus dem Boot geschleudert wird). VORSICHT Sollte der Bootsführer über Bord gehen, kann das Risiko einer schweren oder tödlichen Verletzung durch das Boot stark reduziert werden, wenn der Motor sofort abgestellt wird.
  • Seite 19: Sicherheitsinformationen Für Passagiere - Ponton- Und Deckboote

    ALLGEMEINE INFORMATIONEN Sicherheitsinformationen für Passagiere – Ponton- und Deckboote Der Fahrer muss während der Fahrt stets alle Passagiere beobachten. Passagiere dürfen nicht stehen und keine Sitze benutzen, die nicht für den Gebrauch bei einem fahrenden Boot vorgesehen sind. Eine plötzliche Reduzierung der Bootsgeschwindigkeit, wie z.
  • Seite 20: Springen Über Wellen Und Kielwasser

    ALLGEMEINE INFORMATIONEN Springen über Wellen und Kielwasser Freizeitboote werden ständig über Wellen und Kielwasser gefahren. Wenn dies jedoch mit genügend hoher Geschwindigkeit getan wird, um den Bootsrumpf teilweise oder vollständig aus dem Wasser zu heben, treten bestimmte Gefahren auf, vor allem bei Wiedereintritt in das Wasser. 26784 Hauptproblem ist der Richtungswechsel des Bootes während eines Sprunges.
  • Seite 21: Sicherheitsanweisungen Für Außenborder Mit Ruderpinne

    ALLGEMEINE INFORMATIONEN VORSICHT Um schwere oder tödliche Verletzungen durch einen nach Aufprall auf Treibgut oder ein Unterwasserobjekt ins Boot fallenden Außenborder oder dessen Teile zu vermeiden, sollte das Boot maximal mit Mindestgleitfahrtgeschwindigkeit betrieben werden. Aufprall auf Treibgut oder ein Unterwasserobjekt kann viele Risiken bergen und Folgendes bewirken: •...
  • Seite 22: Abgasemissionen

    ALLGEMEINE INFORMATIONEN Abgasemissionen GEFAHR VON KOHLENMONOXIDVERGIFTUNG Die Abgase aller Verbrennungsmotoren enthalten Kohlenmonoxid. Hierzu gehören Bootsantriebe wie Außenborder, Z-Antriebe und Innenborder sowie die Generatoren, die verschiedenes Bootszubehör antreiben. Kohlenmonoxid ist ein geruchloses, farbloses, geschmacksneutrales und tödliches Gas. Zu den frühen Symptomen einer Kohlenmonoxidvergiftung, die nicht mit Seekrankheit oder Trunkenheit zu verwechseln sind, gehören Kopfschmerzen, Schwindelgefühl, Benommenheit und Übelkeit.
  • Seite 23: Das Richtige Zubehör Für Ihren Außenbordmotor

    Zubehörteilen oder die Verwendung von unzulässigen Zubehörteilen kann schwere oder tödliche Verletzungen zur Folge haben oder zu einem Produktausfall führen. Manche Zubehörteile, die nicht von Mercury Marine hergestellt oder vertrieben werden, sind nicht für den sicheren Betrieb mit Ihrem Außenbordmotor oder dessen Betriebssystem geeignet. Lesen Sie die Anleitungen für Installation, Betrieb und Wartung aller Ihrer Zubehörteile durch.
  • Seite 24: Notieren Der Seriennummer

    Diese Nummer hilft im Falle eines Diebstahls und für die schnelle Identifizierung des Produkttyps. Seriennummer: Modelljahr: Modellkennzeichnung: Baujahr: Europäisches Prüfzeichen (falls zutreffend): Technische Daten MODELL 9.9 MH 9.9 EH Gesamtlänge 869 mm (34.2 in.) Gesamtbreite 345 mm (13.6 in.) S = 1067 mm (42.0 in.), L = 1194 mm (47.0 in.), Gesamthöhe UL = 1321 mm (52.0 in.)
  • Seite 25 ALLGEMEINE INFORMATIONEN MODELL 9.9 MH 9.9 EH Schmiersystem Motoröl/Benzin-Gemisch Kühlsystem Durch den Thermostat geregelt E-Starter mit Handstarter als Startsystem Handstarter Reserveoption Zündung Hochspannungs-Kondensatorzündung mit Schwungrad-Zündmagnet NGK B7HS-10/BR7HS-10 oder Champion L82C/RL82C Zündkerzen (Elektrodenabstand:1,0 mm/0.039 in.) Trimmsystem Manuell, 6 Positionen Motoröl-Mischverhältnis Mercury/Quicksilver Zweitakt-Motoröl 1: Bleifreies Benzin 50 Getriebeöl...
  • Seite 26 ALLGEMEINE INFORMATIONEN MODELL 15 MH 15 E 18 MH Kraftstofftank-Fassungsver‐ 25 l (6.6 US gal.) mögen Untersetzungsverhältnis 13:24...
  • Seite 28: Identifizierung Von Bauteilen

    ALLGEMEINE INFORMATIONEN Identifizierung von Bauteilen 40465...
  • Seite 29 ALLGEMEINE INFORMATIONEN MH-Modelle 16 - Schalthebel Kippgriff 17 - Stoppschalter Motorhaube 18 - Startschalterknopf Motorwanne 19 - Chokeknopf Rückfahrsperrhebel 20 - Kraftstoffschlauchanschluss Wasserpumpenkontrolldüse 21 - Gasgriff Antriebswellengehäuse 22 - Klemmschrauben Kühlwassersieb 23 - Spiegelhalter Antiventilationsplatte 24 - Druckstange Anode/Trimmflosse 25 - Pumpball 10 - Sekundärer Wassereinlass...
  • Seite 30 ALLGEMEINE INFORMATIONEN 40466...
  • Seite 31 ALLGEMEINE INFORMATIONEN EH-Modelle 16 - Schalthebel Kippgriff 17 - Stoppschalter Motorhaube 18 - Startschalterknopf Motorwanne 19 - Chokeknopf Rückfahrsperrhebel 20 - Kraftstoffschlauchanschluss Wasserpumpenkontrolldüse 21 - Gasgriff Antriebswellengehäuse 22 - Klemmschrauben Kühlwassersieb 23 - Spiegelhalter Antiventilationsplatte 24 - Druckstange Anode/Trimmflosse 25 - Batteriekabel 10 - Sekundärer Wassereinlass...
  • Seite 32 ALLGEMEINE INFORMATIONEN 40467...
  • Seite 33 ALLGEMEINE INFORMATIONEN E-Modelle 18 - Startschalterknopf Kippgriff 19 - Chokeknopf Motorhaube 20 - Kraftstoffschlauchanschluss Motorwanne 21 - Gasgriff Rückfahrsperrhebel 22 - Klemmschrauben Wasserpumpenkontrolldüse 23 - Spiegelhalter Antriebswellengehäuse 24 - Druckstange Kühlwassersieb 25 - Batteriekabel Antiventilationsplatte 26 - Pumpball Anode/Trimmflosse 27 - Kraftstoffanschluss-Winkelstück 10 - Sekundärer Wassereinlass...
  • Seite 34: Installation

    INSTALLATION Anbau des Außenborders HINWEIS: Wenn der Außenborder mit Fernschaltung und E-Starter ausgestattet ist, den Anweisungen im Installationshandbuch (im Lieferumfang des Außenborders enthalten) folgen, um die Lenk- und Gaszüge sowie den Kabelbaum für die Fernschaltung zu installieren. ANBAU DES AUSSENBORDERS AM SPIEGEL WICHTIG: Die meisten Boote sind gemäß...
  • Seite 35: Einbau Der Fernschaltungsteile

    INSTALLATION Der Abstand zwischen der Antiventilationsplatte des Motors und dem Bootsboden muss 30–50 mm (1.2– 2 in.) betragen. Wenn der Höhenunterschied 50 mm (2 in.) überschreitet, wird die Motorleistung aufgrund eines größeren Wasserwiderstands am Getriebe möglicherweise herabgesetzt. Unterseite des Rumpfes Antiventilationsplatte 30–50 mm (1.2”...
  • Seite 36 INSTALLATION Einbau der Fernschaltbox: Die Anweisungen in der mit der Fernschaltbox gelieferten Einbauanleitung befolgen. 37529 Einbau des Fernschaltzugs (auf der Seite des Motors) und des Kabelbaums. a. Anbau der Gaszug- und Schaltzugführung: • Drosselklappenseite: Den Gaszugadapter am Ende des Seilzugs anbringen und mit der Mutter befestigen.
  • Seite 37 INSTALLATION • Schaltungsseite: Den Schaltzugadapter am Ende des Seilzugs anbringen und mit der Mutter befestigen. 40469 Außennut des Seilzugs Schaltzug Mutter Schaltzugadapter Sicherungsstift Feder Federbolzen b. Anschluss des Fernschaltzugs an den Motor: • Drosselklappenseite: Den Gaszug durch den Seilzugclip einführen und den Gaszugadapter mit dem Kugelgelenk des Vorschubarms verbinden.
  • Seite 38 INSTALLATION • Schaltungsseite: Den Schaltzug durch den Seilzugclip einführen. Den Sicherungsstift in die Schalthebel-Befestigungsbohrung einsetzen und mit einer 90° Drehung arretieren. 40470 Seilzug auf der Schaltungsseite Splint Feder Schaltzugadapter Federbolzen Schalthebel CDI-Schaltgerät Vorschubarm Kugelgelenk Kugelhalter Gaszugadapter Feder Unterlegscheibe Durchführungshülse an der Motorwanne installiert Seilzug auf der Drosselklappenseite Außennut des Seilzugs Seilzugclip...
  • Seite 39: Kabelfarbcodes

    INSTALLATION Schaltzugclip HINWEIS: Den Schalthebel in die Neutralstellung (N) bewegen und den Warmlaufhebel in die vollständig geschlossene Position stellen. HINWEIS: Sicherstellen, dass die motorseitige Schaltvorrichtung den Gang einlegt, wenn der Schalthebel an der Fernschaltbox in die erste Position der Vorwärts- (F) oder Rückwärtsstellung (R) bewegt wird (ca. 32°), und dass die Drosselklappe des Vergasers vollständig geöffnet ist, wenn der Hebel weiter bewegt wird.
  • Seite 40: Batterie - Einbau

    INSTALLATION Kabelfarbcodes Rosa PPL oder PUR Violett Beige Weiß Gelb LT oder LIT Hell DK oder DRK Dunkel Batterie - Einbau MONTAGE DER BATTERIE Die Anweisungen des Batterieherstellers genau befolgen. Die Batterie sicher an einer Stelle des Rumpfes befestigen, wo sie nicht mit Spritzwasser in Berührung kommen kann. HINWEIS: Bei Außenbordern mit E-Starter müssen die Batteriekabel an eine Batterie angeschlossen sein, wenn der Motor läuft, um eine Beschädigung des Ladesystems zu vermeiden.
  • Seite 41: Propellerauswahl

    INSTALLATION Propellerauswahl Der mit dem Außenborder mitgelieferte Propeller gewährleistet eine optimale Gesamtleistung unter durchschnittlichen Betriebsbedingungen. Der Propeller muss so gewählt werden, dass die Motordrehzahl bei Volllastbetrieb des Boots innerhalb des empfohlenen Bereichs liegt. Modell Volllastdrehzahlbereich 4500-5300 U/min 15/18 5200-5800 U/min Falls die Drehzahl aufgrund veränderter Bedingungen (z.
  • Seite 42: Transport

    TRANSPORT Abbau des Motors Den Motor abstellen. Kraftstoffleitungs-Verbindungsstück, Fernschaltzug, Batteriekabel, Befestigungsschrauben und -muttern der Halterung usw. vom Motor trennen bzw. entfernen. Den Motor vom Rumpf abbauen und das Wasser vollständig aus dem Getriebegehäuse ablassen. Beim Tragen den Motor stets höher als den Propeller halten. Tragen des Motors Deb Motor stets in vertikaler Stellung tragen.
  • Seite 43: Transportieren Von Tragbaren Kraftstofftanks

    TRANSPORT HINWEIS: Der Anhängertransport des Motors in der Kippstellung kann Schäden am Motor, Boot usw. verursachen. Wenn der Motor nicht in der vollständig nach unten gekippten Position auf einem Anhänger transportiert werden kann (z. B. weil der Abstand zwischen Skeg und Fahrbahnoberfläche in der vertikalen Position zu klein ist), den Motor mit einer Zusatzvorrichtung wie einer Spiegelschutzstange in der gekippten Position sichern.
  • Seite 44 TRANSPORT KRAFTSTOFFTANKS MIT AUTOMATISCHER ENTLÜFTUNG Die dezentrale Kraftstoffleitung vom Tank trennen. Dadurch wird die Entlüftungsöffnung geschlossen, und Kraftstoff oder Dämpfe können nicht aus dem Tank entweichen. Den Tankdeckel mit Tankdeckelbefestigung auf den Anschlußstutzen der Kraftstoffleitung setzen. Dadurch wird vermieden, daß der Anschlußstutzen versehentlich eingedrückt wird und Kraftstoff oder Dämpfe aus dem Tank entweichen können.
  • Seite 45: Kraftstoff Und Öl

    Zusätze sind Alkohol (Ethanol) und Ether (MTBE oder ETBE). Wenn Ethanol im Benzin enthalten ist, lesen Sie Alkoholhaltiges Benzin. Diese umformulierten Benzinsorten sind für die Verwendung in einem Mercury Marine Motor zugelassen. ALKOHOLHALTIGES BENZIN Wenn das Benzin in Ihrer Gegend Methanol (Methylalkohol) oder Ethanol (Ethylalkohol) enthält, sollten sie sich eventueller nachteiliger Auswirkungen bewusst sein.
  • Seite 46: Ölempfehlungen

    KRAFTSTOFF UND ÖL WICHTIG: Wenn ein Mercury Marine Motor mit alkoholhaltigem Kraftstoff betrieben wird, darf der Kraftstoff nicht über einen längeren Zeitraum im Kraftstofftank gelagert werden. Längere Lagerungsperioden, die bei Booten nicht ungewöhnlich sind, führen zu außergewöhnlichen Problemen. Kraftfahrzeuge verbrauchen Mischkraftstoffe gewöhnlich, bevor der Kraftstoff eine Feuchtigkeitsmenge absorbieren kann, die zu Problemen...
  • Seite 47: Kraftstofftank Füllen

    KRAFTSTOFF UND ÖL Kraftstofftank füllen VORSICHT Schwere oder tödliche Verletzungen durch Kraftstoffbrände und -explosionen verhindern. Den Motor stets abstellen, nicht rauchen und offene Flammen oder Funken vom Arbeitsbereich fernhalten, während der Kraftstofftank gefüllt wird. Kraftstofftanks im Freien füllen. Wärme, Funken und offene Flammen fernhalten. Vor dem Auffüllen von Tanks immer den Motor abstellen.
  • Seite 48: Ausstattung Und Bedienelemente

    AUSSTATTUNG UND BEDIENELEMENTE Ausstattungsmerkmale der Fernschaltung Ihr Boot ist ggf. mit der abgebildeten Fernschaltung ausgestattet. Andernfalls die Funktionen und Bedienung der jeweiligen Fernschaltung vom Vertragshändler erläutern lassen. 37982 Fernschalthebel „Nur Gas"-Hebel Zündschalter Notstoppschalter Kippen nach oben und unten GRUNDFUNKTION DES KIPPSYSTEMS Mit der Kippfunktion kann der Bootsführer den Außenborder für den Betrieb in seichten Gewässern auf einen größeren Kippwinkel einstellen bzw.
  • Seite 49: Betrieb In Seichten Gewässern

    AUSSTATTUNG UND BEDIENELEMENTE Kippen nach oben: Den Rückfahrsperrhebel bis zum Anschlag nach unten drücken. In dieser Stellung kann der Motor nach oben gekippt werden. Den Motor bis zum Anschlag nach oben kippen. Der Motor rastet in dieser Stellung ein. Rückfahrsperrhebel 37535 Kippen nach unten: Den Rückfahrsperrhebel bis zum Anschlag nach oben ziehen.
  • Seite 50: Einstellung Des Trimmwinkels

    AUSSTATTUNG UND BEDIENELEMENTE Kippen nach oben: Den Rückfahrsperrhebel in die Stellung zum Anheben drücken und den Motor für den Betrieb in seichten Gewässern nach oben kippen. Rückfahrsperrhebel 37535 Kippen nach unten: Den Rückfahrsperrhebel in die Stellung zum Absenken ziehen und den Motor etwas anheben und dann durch das Eigengewicht absenken lassen.
  • Seite 51: Einstellungen Der Trimmposition

    AUSSTATTUNG UND BEDIENELEMENTE Passagiere und Ladung gleichmäßig im Boot verteilen. Der Trimmwinkel wird durch Versetzen des Trimmbolzens in die richtige Trimmposition eingestellt. EINSTELLUNGEN DER TRIMMPOSITION • Korrekte Trimmung: Der Trimmwinkel ist optimal, wenn das Boot während des Betriebs parallel zur Wasseroberfläche steht.
  • Seite 52: Einstellung Des Gasgriff-Reibmomentwiderstands

    AUSSTATTUNG UND BEDIENELEMENTE • Den Co-Pilot gegen den Uhrzeigersinn drehen, um die Reibung zu verringern. Lenkungs-Co-Pilot 40867 HINWEIS: Die Einstellschraube der Lenkung dient der Einstellung des Reibmoments der Lenkung und nicht der Korrektur der Lenkung. Wird die Schraube zu fest angezogen, kann Schwenkhalterung beschädigt werden. Einstellung des Gasgriff-Reibmomentwiderstands Die Einstellschraube für die Reibung drehen, um das Gas auf die gewünschte Drehzahl einzustellen und zu halten.
  • Seite 53 AUSSTATTUNG UND BEDIENELEMENTE Die Trimmflosse befindet sich unter der Antiventilationsplatte. • Wenn das Boot nach links zieht, die Trimmflosse in Richtung B bewegen. • Wenn das Boot nach rechts zieht, die Trimmflosse in Richtung C bewegen. 37494 Trimmflosse Zieht nach links: Trimmflosse in Richtung B bewegen Zieht nach rechts: Trimmflosse in Richtung C bewegen Linkswendung Rechtswendung...
  • Seite 54: Fernschalthebel-Reibmomentwiderstand (Einstellschraube Für Das Gasgriff-Reibmoment)

    AUSSTATTUNG UND BEDIENELEMENTE FERNSCHALTHEBEL-REIBMOMENTWIDERSTAND (EINSTELLSCHRAUBE FÜR DAS GASGRIFF-REIBMOMENT) Zum Einstellen des Fernschalthebel-Reibmoments die Einstellschraube für das Gasgriff-Reibmoment an der Vorderseite der Fernschaltbox drehen. Die Schraube im Uhrzeigersinn drehen, um das Reibmoment zu erhöhen und gegen den Uhrzeigersinn, um das Reibmoment zu verringern. Gegen den Uhrzeigersinn drehen, um das Reib‐...
  • Seite 55: Betrieb

    BETRIEB Prüfliste vor dem Start • Der Bootsführer muß mit den Sicherheitsvorschriften für Navigation, Wasserverkehr und Betrieb vertraut sein. • Für jede Person muß eine zugelassene Schwimmweste in der richtigen Größe griffbereit an Bord sein. • Es muß ein Rettungsring oder ein Rettungskissen an Bord sein, das einer im Wasser befindlichen Person zugeworfen werden kann.
  • Seite 56: Anweisungen Vor Dem Start

    BETRIEB WICHTIG: Wenn das Boots mit Hilfe des Hauptantriebs betrieben wird, muss der Außenborder so gesichert werden, dass er nicht wippt. WIPPEN KANN DEN AUSSENBORDER UND DEN BOOTSSPIEGEL BESCHÄDIGEN. Anweisungen vor dem Start Das Kraftstoffleitungs-Verbindungsstück an den Anschluss am Motor anschließen. Die Pfeilmarkierung auf dem Pumpball sollte zum Motor weisen.
  • Seite 57: Motor-Einfahrverfahren

    BETRIEB Sicherstellen, dass der Kühlwassereinlass unter Wasser liegt. 43116 Motor-Einfahrverfahren WICHTIG: Missachtung der Verfahren zum Einfahren des Motors kann zu schlechter Motorleistung während der gesamten Lebensdauer des Motors und zu Motorschäden führen. Die Einfahrverfahren müssen stets befolgt werden. MOTORÖL Mercury oder Quicksilver Motoröl bzw. das andere empfohlene Öl (TC-W3) verwenden. HINWEIS: Keine unterschiedlichen Ölsorten oder -marken mischen.
  • Seite 58: Starten Des Motors

    BETRIEB HINWEIS: Wenn kein Kühlwasser aus der Wasserpumpenkontrolldüse oder der Leerlaufkontrolldüse austritt und der Motor weiter betrieben wird, kann der Motor überhitzen. Wasserpumpenkontrolldüse Leerlaufkontrolldüse 40472 Motordrehzahlen: Leerlaufdrehzahl nach dem Warmlaufen. Gang eingelegt In Neutralstellung 800 U/min 950 U/min Starten des Motors Vor Inbetriebnahme die Prüfliste vor dem Start, die besonderen Betriebsanweisungen und das Motor- Einfahrverfahren im Abschnitt Betrieb durchlesen.
  • Seite 59 BETRIEB Den Gasgriff drehen, bis die Markierung am Griff der Dreiecksmarkierung am Lenkgriff gegenüber liegt. 28847 Den Chokeknopf vollständig herausziehen. Bei warmem Motor ist die Betätigung des Choke nicht erforderlich. 38349 MH-Modelle: Den Startseilgriff langsam ziehen, bis Widerstand spürbar ist. Den Griff dann schnell ziehen. Langsam ziehen Schnell ziehen 37523...
  • Seite 60 BETRIEB Den Startknopf freigeben, sobald der Motor anspringt. WICHTIG: Falls der Chokeknopf zum Starten des Motors verwendet wurde, den Knopf wieder eindrücken, nachdem der Motor angesprungen ist. E-Modelle: Den Zündschlüssel in den Hauptschalter einführen. Den Schalthebel in die Neutralstellung (N) legen. Den Warmlaufhebel der Neutralstellung (N) anheben. Vollständig geöffnet Vollständig geschlossen Neutralstellungs-Warmlaufhebel...
  • Seite 61: Schalten

    BETRIEB HINWEIS: E- und EH-Modelle: • Die kontinuierliche Betätigung des Starters kann die Lebensdauer der Batterie und des Starters verkürzen. Den Starter maximal drei Sekunden pro Startversuch betätigen. Wenn der Motor nicht startet, fünf Sekunden warten, bevor der Starter erneut betätigt wird. •...
  • Seite 62: Abstellen Des Motors

    BETRIEB E-Modelle 39483 Vollständig geöffnet Gasregelung Vorwärts (F) Schaltung Neutral (N) Rückwärts (R) Vollständig geschlossen Neutralstellungs-Warmlaufhebel Verriegelungsknopf Vorwärts: Den Schalthebel schnell auf ca. 32° in die Vorwärtsstellung (F) schieben; an dieser Stelle wird der Gang eingelegt. Gleichzeitig den Verriegelungsknopf an der Unterseite des Schalthebelgriffs nach oben ziehen.
  • Seite 63 BETRIEB Den Stoppschalter drücken, um den Motor abzustellen. 37877 E-Modelle Den Schalthebel in die Neutralstellung (N) legen und den Motor 2–3 Minuten mit Leerlaufdrehzahl laufen lassen. 37882...
  • Seite 64: Notstart

    BETRIEB Den Hauptzündschlüssel auf OFF (Aus) drehen oder die Verriegelung des Notstoppschalters herausziehen. Haken Verriegelung des Notstoppschal‐ ters 37716 WICHTIG: Die nachfolgenden Anweisungen befolgen: • Nach dem Abstellen des Motors die Entlüftungsschraube am Kraftstofftankdeckel schließen. • Das Kraftstoffleitungs-Verbindungsstück vom Motor oder Kraftstofftank trennen. •...
  • Seite 65 BETRIEB VORSICHT Wenn der Zündschlüssel gedreht wird, liegt stets Hochspannung an, insbesondere beim Starten oder Betrieb des Motors. Bei der Durchführung von Prüfungen unter Strom keine Zündungsteile oder Prüfkontakte aus Metall berühren und Abstand von den Zündkabeln halten. VORSICHT Das freiliegende rotierende Schwungrad kann schwere Verletzungen verursachen. Beim Start oder Betrieb des Motors Hände, Haare, Kleidung, Werkzeug und andere Gegenstände vom Motor fernhalten.
  • Seite 66: Wartung

    WARTUNG Pflege des Außenborders Zur Gewährleistung des optimalen Betriebszustands des Außenborders ist es wichtig, dass der Außenborder regelmäßigen Inspektionen und Wartungen unterzogen wird. Siehe Inspektions- und Wartungsplan. Wir raten Ihnen dringendst, den Motor korrekt warten zu lassen, um Ihre Sicherheit und die Ihrer Passagiere sowie die Zuverlässigkeit des Motors zu gewährleisten.
  • Seite 67: Alle 300 Betriebsstunden Oder Alle Drei Jahre

    WARTUNG • Modelle mit E-Starter - Die Batterie untersuchen. Siehe Abschnitt Batterie - Prüfung. • Modelle mit Fernschaltung - Die Einstellung der Seilzüge prüfen. • Motorablagerungen mit Mercury Precision oder Quicksilver Motorreiniger entfernen. • Schrauben, Muttern und andere Befestigungselemente auf korrektes Anzugsdrehmoment überprüfen. •...
  • Seite 68: Motorhaube - Aus- Und Einbau

    WARTUNG Motorhaube - Aus- und Einbau AUSBAU Den Hebel nach unten drücken, um die hintere Verriegelung zu öffnen. 29054 Die Motorhaube an der Rückseite anheben und den vorderen Haken lösen. 26851 EINBAU Den vorderen Haken verriegeln und die Motorhaube über die Dichtung nach hinten schieben. Die Motorhaube nach unten drücken und den hinteren Hebel nach oben ziehen, um die Motorhaube zu verriegeln.
  • Seite 69: Inspektion Der Kraftstoffleitung

    WARTUNG Vor Wartungsarbeiten am Kraftstoffsystem den Motor abstellen und die Batterie abklemmen. Das Kraftstoffsystem vollständig entleeren. Zum Auffangen und Aufbewahren von Kraftstoff nur zugelassene Behälter verwenden. Verschütteten Kraftstoff sofort aufwischen. Material, das zum Aufwischen von Kraftstoff verwendet wurde, in einem zugelassenen Abfallbehälter entsorgen. Jegliche Wartungsarbeiten am Kraftstoffsystem müssen in einem gut belüfteten Bereich durchgeführt werden.
  • Seite 70: Außenpflege

    WARTUNG Motorfilter: Die Kappe entfernen und den Kraftstofffilter im Motor reinigen. Vergaser Kraftstofffilter 40475 Kraftstofftank: In den Kraftstofftank eingedrungenes/r Wasser oder Schmutz kann zu Motorproblemen führen. Den Tank zu den angegebenen Intervallen bzw. nach längerer Lagerung des Motors (über drei Monate) reinigen.
  • Seite 71: Austausch Der Anoden

    WARTUNG Austausch der Anoden Der Außenborder ist mit einer Opferanode am Getriebe ausgestattet. Eine Anode schützt den Außenborder vor galvanischer Korrosion, indem ihr Metall anstelle dem des Außenborders der allmählichen Korrosion ausgesetzt wird. Die beiden Anoden sind am Getriebe und an der Montagehalterung zu finden. Die Anoden müssen unverzüglich ausgetauscht werden, wenn sie mehr als 2/3 abgenutzt sind.
  • Seite 72 WARTUNG Die Zündkabel abklemmen, damit der Motor nicht anspringen kann. 26899 Einen Holzblock zwischen Getriebegehäuse und Propeller klemmen, um den Propeller zu fixieren. Die Propellermutter entfernen. 27296 Den Propeller gerade von der Welle abziehen. Wenn der Propeller an der Welle festsitzt und nicht abgebaut werden kann, muss er von einem Vertragshändler abmontiert werden.
  • Seite 73 WARTUNG Schlauchref Beschreibung Verwendungszweck Teilnummer .-Nr. Korrosionsschutzfett Propellerwelle 92-802867 Q1 2-4-C mit Teflon Propellerwelle 92-802859Q 1 WICHTIG: Um Korrosion an der Propellernabe vorzubeugen und Festfressen an der Propellerwelle (vor allem in Salzwasser) vorzubeugen, immer eine Schicht des empfohlenen Schmiermittels in den empfohlenen Wartungsintervallen und bei jedem Propellerabbau auf die gesamte Propellerwelle auftragen.
  • Seite 74: Zündkerzen - Prüfen Und Austauschen

    WARTUNG Die Zündkabel anschließen. Zündkerzen - Prüfen und Austauschen VORSICHT Beschädigte Zündkerzenstecker können Funken freisetzen, die die Kraftstoffdämpfe unter der Motorhaube entzünden können. Dies kann zu schweren oder tödlichen Verletzungen durch einen Brand oder eine Explosion führen. Um eine Beschädigung der Zündkerzenstecker zu vermeiden, die Stecker nicht mit einem scharfen Gegenstand oder Metallwerkzeug entfernen.
  • Seite 75: Schmierstellen

    WARTUNG Schmierstellen Schmier- und Wartungsarbeiten an diesem Produkt sollten von einem Mercury Vertragshändler durchgeführt werden. Ausschließlich Originalteile und originale oder empfohlene Schmiermittel verwenden. Wechseln des Getriebeöls Den Außenborder in der vertikalen Betriebsstellung positionieren. Eine Ölwanne unter den Außenborder stellen. Die (obere und untere) Ölablassschraube entfernen und das Getriebeöl vollständig ablaufen lassen. Obere Ölablassschraube Untere Ölablassschraube Kühlwassersieb...
  • Seite 76: Untergetauchter Außenbordmotor

    WARTUNG Untergetauchter Außenbordmotor Sobald der Motor aus dem Wasser geborgen ist, sollte er innerhalb weniger Stunden von einem autorisierten Händler gewartet werden. Wenn der Motor der Atmosphäre ausgesetzt ist, ist sofortige Wartung erforderlich, um interne Korrosionsschäden des Motors so gering wie möglich zu halten.
  • Seite 77: Lagerung

    LAGERUNG Prüfung vor Saisonbeginn Den Batteriesäurestand prüfen und die Spannung und das spezifische Gewicht der Batterie messen. Spezifisches Gewicht bei 20 °C Klemmenspannung (V) Ladezustand 1,120 10,5 Voll aufgeladen 1,160 11,1 1/4 geladen 1,210 11,7 1/2 geladen 1,250 12,0 3/4 geladen 1,280 13,2 Voll aufgeladen...
  • Seite 78: Schutz Externer Außenborderteile

    LAGERUNG Spülanschluss 91-44357Q 2 Wird an die Wassereinlassöffnungen angeschlossen, um Kühlsystem bzw. Motor zum Spülen oder Betrieb mit frischem Wasser zu versorgen. 9192 Schutz externer Außenborderteile • Alle Außenborderkomponenten, die im Inspektions- und Wartungsplan aufgeführt sind, schmieren. • Schadstellen im Lack ausbessern. Ausbesserungslack ist beim Vertragshändler erhältlich. •...
  • Seite 79: Batterielagerung

    LAGERUNG HINWEIS Der Außenborder kann beschädigt werden, wenn er in einer gekippten Position gelagert wird. Das in den Kühlkanälen eingeschlossene Wasser oder im Propeller-Abgasauslass im Getriebe angesammeltes Regenwasser kann einfrieren. Den Außenborder in der ganz nach unten (innen) getrimmten Position lagern. Batterielagerung •...
  • Seite 80: Fehlersuche

    FEHLERSUCHE Starter dreht den Motor nicht (Modelle mit E-Starter) MÖGLICHE URSACHEN • Modelle mit Fernschaltung - 20-A-Sicherung im Startschaltkreis durchgebrannt. Siehe Abschnitt Wartung . • Außenborder nicht in Neutralstellung. • Schwache Batterie oder lockere bzw. korrodierte Batterieanschlüsse. • Defekter Zündschalter. •...
  • Seite 81: Batterie Lädt Sich Nicht Auf

    FEHLERSUCHE • Propeller beschädigt oder falsche Größe. • Falsche Zündeinstellung, Einstellungen oder Einrichtung des Motors. • Boot überlastet oder Last falsch verteilt. • Zu viel Wasser in der Bilge. • Bootsboden ist verschmutzt oder beschädigt. Batterie lädt sich nicht auf MÖGLICHE URSACHEN •...
  • Seite 82: Serviceunterstützung Für Eigner

    Händler in Verbindung. Schlagen Sie im Branchenverzeichnis des Telefonbuchs nach, oder rufen Sie die Auskunft an. Wenn Sie aus irgendwelchen Gründen keinen Reparaturdienst erreichen können, setzen Sie sich mit dem nächsten Mercury Marine (International) Marine Power Service Center in Verbindung.
  • Seite 83 (954) 744-3500 Mercury Marine 11650 Interchange Circle North Miramar, FL 33025 (954) 744-3535 Japan Telefon 072-233-8888 Kisaka Co., Ltd. 4-130 Kannabecho Sakai-shi Sakai-ku 5900984 Osaka, 072-233-8833 Japan Asien, Singapur Telefon 5466160 Mercury Marine Singapore 72 Loyang Way 5467789 Singapur, 508762...
  • Seite 84: Wartungsprotokoll

    WARTUNGSPROTOKOLL Wartungsprotokoll Tragen Sie alle an Ihrem Außenbordmotor ausgeführten Wartungsarbeiten hier ein. Bewahren Sie alle Wartungsscheine und Belege auf. Datum Ausgeführte Arbeit Motorbetriebsstunden...
  • Seite 85: Propellertabelle

    ZUBEHÖR Propellertabelle Einen Mercury/Quicksilver Propeller verwenden. Der Propeller muss so gewählt werden, dass die gemessene Motordrehzahl bei Volllastbetrieb des Boots innerhalb des empfohlenen Bereichs liegt. 9.9 = 4500–5300 U/min; 15, 18 = 5200–5800 U/min. Leichte Boote ------------------------------------------------- Schwere Boote Größe gemäß Angabe auf dem Pro‐ peller 234 x 250 mm 234 x 231 mm...
  • Seite 86: Zubehör

    ZUBEHÖR Zubehör OPTIONALES ZUBEHÖR 40476...
  • Seite 87 ZUBEHÖR Drehzahlmesserkit Spülanschluss Drehzahlmesser Verlängerungskabel für Beleuchtung (Beleuchtungseinrichtungen sind im Mercury/Quicksilver Schmiermittel (250 g) Fachhandel erhältlich) Mercury/Quicksilver Getriebeöl (500 ml) Ausbesserungslack Mercury/Quicksilver Motoröl (0,4 l, 1 l, 4 l, 20...
  • Seite 88: Zugehörige Teile

    ZUGEHÖRIGE TEILE Zugehörige Teile Bezeichnung Menge Abmessungen Werkzeugtasche Zange Steckschlüssel 10 x 13 mm Wartungswerkzeug Steckschlüssel 21 mm Steckschlüsselgriff Schraubendreher Schraubendrehergriff Startseil 1000 mm NGK B7HS-10 oder Ersatzteile Zündkerze Champion L82C (Elektrodenabstand: 1,0 mm) Splint Kraftstofftank Pumpball 1 Satz Sonstige* Fernschaltbox 1 Satz Nur E-Modelle...
  • Seite 89: Hinweis

    ZUGEHÖRIGE TEILE HINWEIS:...
  • Seite 90: Schaltpläne

    SCHALTPLÄNE MH-Modelle 39493...
  • Seite 91 SCHALTPLÄNE Fernschaltbox (optional) Batterie Verlängerungskabel (optional) Sicherung Gleichrichter Verlängerungskabel für Beleuchtung (optional) Buchse (optional) Lampe (12 V, 80 W) [Wechselstrom] (separat erhältlich) Drehzahlmesser (optional) Drehzahlmesser, Anschlussleitung (optional) Separates Kabel, gelb (optional) Separates Kabel, weiß (optional) Schwungrad-Zündmagnet Zündkerze Zündspule CDI-Schaltgerät Notstoppschalter Reißleine (optional)
  • Seite 92: Eh-Modelle

    SCHALTPLÄNE EH-Modelle 39494...
  • Seite 93 SCHALTPLÄNE Hauptschalter Neutralschalter Starter Startseil Einrückrelais Sicherung Gleichrichter Drehzahlmesser Drehzahlmesser, Anschlussleitung (optional) Separates Kabel, gelb (optional) Separates Kabel, weiß (optional) Schwungrad-Zündmagnet Zündkerzen Zündspule CDI-Schaltgerät Notstoppschalter 12 V, 40 Ah oder 12 V, 70 Ah (separat erhältlich)
  • Seite 94: E-Modelle

    SCHALTPLÄNE E-Modelle 39495...
  • Seite 95 SCHALTPLÄNE Kabelbaum Separates Kabel, gelb (optional) 12 V, 40 Ah oder 12 V, 70 Ah Batterie (separat Zündkerzen erhältlich) Zündspule Drehzahlmesser CDI-Schaltgerät Batteriekabel (+) Anschlussleitung, schwarz Drehzahlmesser, Anschlussleitung (optional) Anschlussleitung, braun Sicherung, 15 A Starter Einrückrelais Chokerelais Gleichrichter Batteriekabel Schwungrad-Zündmagnet Notstoppschalter (optional) Separates Kabel, weiß...
  • Seite 96: Einzelne Fernschaltbox

    SCHALTPLÄNE Einzelne Fernschaltbox 39496...
  • Seite 97: Kabelfarbcodes

    SCHALTPLÄNE Neutralschalter Hauptschalter Stoppschalter Kabelstrang Kabelfarbcodes Kabelfarbcodes Schwarz Blau Braun Grau Grün ORN oder ORG Orange Rosa PPL oder PUR Violett Beige Weiß Gelb LT oder LIT Hell DK oder DRK Dunkel...

Diese Anleitung auch für:

9.9 eh15 mh15 e18 mh

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