Inbetriebnahme
Generelle Vorgehensweise
Die Inbetriebnahme des eibNodes wird in zwei Schritten
durchgeführt:
•
Kontanktaufnahme zum eibNode mit dem
Konfigurationstool und eventuell Änderung der IP-
Adresse.
•
Vergabe der physikalischen Adresse und weiterer
Parameter.
Physikalische Adresse im EIB
In einer EIB-Anlage werden die Geräte in Bereiche,
Hauptlinien und Linien aufgeteilt. Die physikalische
Adresse der EIB-Komponenten folgt dieser Struktur und ist
in Bereich, Linie und Gerät (z.B. 4.7.11) aufgeteilt. Normale
EIB-Geräte können in der Regel frei in dieser Struktur
angeordnet werden, bis auf Linien- und Bereichskoppler.
Diese Geräte müssen mit der Geräteadresse „0" (z.B. 4.7.0)
versehen werden.
Das Besondere an diesen Geräten ist, dass sie anhand ihrer
eigenen phys. Adresse erkennen müssen, welche phys.
Adressen über, und welche unter ihnen angeordnet sind.
So liegt z.B. die Adresse 4.7.x (mit x >=0 und x <= 255)
unter dem Linienkoppler der Adresse 4.7.0. Ein Gerät mit
der Adresse 4.8.x liegt über dem genannten Linienkoppler.
Linien- und Bereichskoppler müssen dafür
sorgen, dass physikalisch adressierte Telegramme
(Programmiertelegramme) zu den richtigen Geräten
weitergereicht oder geroutet werden. Der eibNode kann
auch diese Aufgabe übernehmen. Mehrere eibNodes
kommunizieren untereinander über das UDP-Protokoll. Im
Konfigurationstool kann der UDP Port eingestellt werden
(siehe Abschnitt Konfigurationstool). Über die Line Mask
wird definiert, welche funktion ein eibNode im Netzwerk
erfüllen soll (seiehe Abschnitt Line Mask).
Bei der Funktion als Linienkopler ist eine Besonderheit bei
der phys. Adresse zu berücksichtigen: Die Geräteadresse
eibNode
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Dok. Rev. 11/05