NetID
Wenn man mehrere EIB-Anlagen an einem Ort plant
können diese Anlagen über den LAN zusammengeschaltet
werden. Jeder eibNode hat eine NetID. Neben den
Netzwerkparametern (IP-Adresse, SubNet und UDP-
Message Händler) bilden die eibNodes mit der gleichen
NetID eine EIB-Anlage. Innerhalb dieses Bereichs
darf es, wie in einer klassischen EIB-Anlage, keine
Adressüberschneidungen bei den Gruppenadressen
geben und die phys. Adressierung muss eindeutig und der
Netztopologie angepasst sein.
Die NetID unterscheidet nun unterschiedliche EIB-Anlagen.
Der gesamte Adressbereich der Gruppenadressen und der
phys. Adressen wird um eine Zahl, der NetID, erweitert.
Dennoch kommunizieren alle eibNodes über das gleiche
Netzwerk (gleicher UDP-Port).
Eine zentrale Visualisierung oder Ähnliches hat
nun mit dem Zugang zum LAN bei entsprechender
Berücksichtigung der NetID alle Daten von mehreren EIB-
Anlagen und kann auch zu allen Anlagen entsprechende
Schalthandlungen senden.
Die NetID ist eine Ein-Byte Zahl von 0 bis 255. Jede
Message über den UDP-Message Händler wird mit
der NetID des Senders versendet. Ein eibNode als
Empfänger behandelt normalerweise nur die Messages
mit der eigenen NetID . Eine Ausnahme gibt es lediglich
bei bestimmten Group Messages Telegrammen
(Schalttelegramme). Dazu aber später mehr.
Da die eibNodes diese eindeutige Zuordnung bei Single
Device Telegrammen (Programmier-Telegramme) haben,
wird jede EIB-Anlage mit einem ETS-Projekt unabhängig
von anderen EIB-Anlagen erstellt und programmiert.
Dies hat nicht nur den Vorteil, dass parallel programmiert
werden kann, sondern auch die Unabhängigkeit der
einzelnen Anlagen. Adressüberschneidungen können
nicht vorkommen. Entsprechend brauchen sich die
Inbetriebnehmer nicht abzugleichen. Die Inbetriebnahme
wird kalkulierbarer. Auch zum Nachrüsten von EIB-Anlagen
braucht nun nicht mehr das alte ETS-Projekt erweitert zu
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werden, es kann ein komplett neues Projekt aufgebaut
MONTAGEANLEITUNG eibNode Art.-Nr.: 10100 / Art. 10200