0 (z.B. in 4.6.0) kann die ETS nur einem Linienkoppler
zuordnen. Der eibNode ist aber kein Linienkoppler und
muss somit eine physikalische Geräteadresse zwischen 1
und 255 haben.
Dennoch übernimmt er die Funktion eines Linienkopplers
mit der Geräteadresse 0. Um es beispielhaft zu erklären
gehen wir hier von einer LineMask von 255 aus. Dies
Bedeutet dass der eibNode einen Linienkoppler ersetzt.
Näheres hierzu im Kapitel über die LineMask.
Der eibNode bekommt die phys. Adresse von 4.7.x wobei
x >= 1 und x <= 255 ist. Wie ein echter Linienkoppler
erkennt der eibNode die Geräte in seiner Linie anhand der
phys. Adresse. Alle Geräte mit einer Adresse 4.7.x außer der
Adresse des eibNodes selbst müssen unter dem eibNode
angeordnet sein. Alle anderen Adressen liegen außerhalb
des vom eibNode verwalteten Adressbereichs.
Wird nun von aussen ein Gerät angesprochen, dass
innerhalb seiner Linie liegt, so routet der eibNode diese
Telegramme.
Wird mit der ETS über eine serielle Schnittstelle
(innerhalb des Adressbereichs/Linie montiert) ein Gerät
angesprochen, dass innerhalb des Adressbereiches/der
Linie liegt, so verhält sich der eibNode passiv. Liegt das
angesprochene Gerät außerhalb des Bereichs, so sendet
der eibNode die entsprechenden Telegramme über den
UDP-Message Händler auf das LAN. Der weitere eibNode,
der diesen Adressbereich bearbeitet, nimmt nun dieses
Telegramm an und sendet es in seinen Bereich. Die
Adressbereiche müssen, wie es auch bei Linien- und
Bereichskoppler notwendig ist, eindeutig sein.
Im Prinzip ist es egal, welche Geräteadresse der eibNode
hat. Bei der LineMask von 255 beschreibt nur der Bereich
und die Linie den Adressbereich unter dem eibNode.
Dennoch, um die Übersicht in einer EIB-Anlage und im
entsprechenden ETS Projekt zu behalten, sollten alle
eibNodes in einer Anlage die Geräteadresse 1 bekommen
(z.B. 4.7.1). Ein Linienkoppler mit der Adresse 0 darf nicht
existieren. Somit ist der eibNode das erste Gerät in der Liste
für diese Linie.
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MONTAGEANLEITUNG eibNode Art.-Nr.: 10100 / Art. 10200