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Sender-Überspannungsschutz - Veeder-Root Tls-Rf 4-Serie Handbuch

Standortvorbereitung und installation
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Funkgeräte funktionieren nicht ordnungsgemäß, wenn bestimmte Bedingungen eintreten,
wie unter anderem:
• RF-Störungen und/oder Hindernisse – Infolge von RF-abschwächenden Hindernissen am
Standortlayout (z. B. Schächte und/oder Schachtdeckel mit Metallauskleidung) oder RF-Störimpulse
von anderen Funksystemen. Die Funktionalität und Services von TLS–4xx und Insite360 sind
reduziert, wenn der RF-Übertragungsweg länger als ein paar Minuten blockiert oder beeinträchtigt
ist. Hinweis: Um Auswirkungen von RF-Störungen und/oder Hindernissen auf „Sonde-Aus"-Alarme
abzuschwächen, kann das Feld „Gerätetimeout" (Anzeige ATG-Setup > Geräte) angepasst werden.
• Unsachgemäße Geräteinstallation – Es darf zu keinem unsachgemäßen Kontakt von Objekten mit
der Antenne kommen. Befolgen Sie diese Installationsanleitungen und montieren Sie den Sender
in einer festen Position, um die maximale Zuverlässigkeit der Sender/Gateway-Verbindung zu
gewährleisten. Die richtige Antennenausrichtung ist sehr wichtig, um einen optimalen
Übertragungsweg zu erlangen.
• Geräte/Schacht-Parameter – Schächte, die zum Einsatz mit dem Sendersystem bestimmt sind,
müssen für die Regenbedingungen im schlimmsten Fall eintreten könnten, ausgestattet sein. Der
Sender und die Antenne haben eine IP–67-Klassifizierung, funktionieren aber nicht ordnungsgemäß
unter Wasser. Wenn im Schacht vorübergehend stehendes Wasser zu erwarten ist, dann ist der
857060–111 oder 857060–112 Mag-Sensor eine Option für die Überwachung des Wasserstands
und die Auslösung eines ATG-Alarms, wenn der Stand einen programmierten Grenzwert übersteigt,
der unterhalb des Niveaus des tiefsten Punkts des Sendersystems liegt. Eine geeignete
Wasserpumpe kann im Schacht installiert werden, um die Auswirkung von stehendem Wasser auf
das Sendersystem abzuschwächen.
Die Leistung des TLS–RF-Funksystems der Serie 4 reduziert sich, wenn eine der obigen Bedingungen
eintritt, und ist gemäß der Veeder–Root Produktgarantie nicht abgedeckt. Für Hilfsmaßnahmen bei solchen
Bedingungen ist der Inhaber des Produktionsstandorts zuständig. Veeder–Root trägt keine Haftung für
Ereignisse, die infolge einer unsachgemäßen Installation oder Verwendung dieser Ausrüstung auftreten.
Sender-Überspannungsschutz
Ein Überspannungsschutz muss gemäß 12 IEC/EN 60079–25 sowie konform den Anforderungen für
Überspannungsschutzgeräte im Sinne von Klausel 16.3 der Norm IEC/EN 60079–14 zwischen dem I.S.-
Gerät und dessen Sender wie folgt installiert sein:
1.
Überspannungsschutz ist zwischen jedem Leiter des Kabels, einschließlich Abschirmung und
Struktur, erforderlich, wenn der Leiter nicht bereits fest mit der Struktur verbunden ist.
2.
Das Überspannungsschutzgerät muss einen Mindest-Spitzenentladestrom von 10 kA
(8/20
μ
s Impuls gemäß IEC 60060–1 für 10 Vorgänge) ableiten können.
3.
Die Verbindung zwischen dem Schutzgerät und der lokalen Struktur muss eine
Mindestquerschnittsfläche aufweisen, die 4 mm
4.
Das Kabel zwischen dem eigensicheren Apparat in Zone 0 und dem Überspannungsschutzgerät
muss so installiert werden, dass es vor Blitzschlag geschützt ist.
5.
Jedes in einen eigensicheren Stromkreis eingeführte Überspannungsschutzgerät muss über einen
geeigneten Explosionsschutz für den vorgesehenen Standort verfügen.
2
Kupfer entspricht.
6
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Diese Anleitung auch für:

Tls-rf 4 serie

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