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Kübler SMC1.3 Bedienungsanleitung

Sicherer drehzahlwächter für inkrementalgeber / sensoren
Inhaltsverzeichnis
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Bedienungsanleit ung
R60047.0009 - Index 2 (Deutsch, Originalversion)
Sicherer Drehzahlwächter für Inkrementalgeber / Sensoren
Produkteigenschaften:
Überwachung von Rampen, Unterdrehzahl, Überdrehzahl, Stillstand, und Drehrichtung
Leitungsbruchüberwachung der Sensorsignale
Bis zu SIL3/PLe mit zwei unabhängigen, nicht zertifizierten Sensoren (Version SMC2.4)
Bis zu SIL3/PLe mit einem gleichermaßen zertifizierten Sensor (Version SMC1.3)
Sicherheitsfunktionen äquivalent zu EN 61800-5-2 (SS1, SS2, SOS, SLS, SDl, SSM, SLI, SBC, STO,
SMS)
Eingänge:
2 Inkrementaleingänge (HTL differenziell/ HTL single ended/ RS422) (Version SMC2.4)
1 Inkrementaleingang (HTL differenziell/ RS422) (Version SMC1.3)
8 Steuereingänge (HTL, PNP)
Ausgänge (sicher):
2 gleichschaltende Relaisausgänge, 2 Schließer (5 ... 250 VAC/ VDC)
1 Analogausgang (4 ... 20 mA)
4 x 2 Steuerausgänge (HTL, Push-Pull)
Signalverteiler (sicher): 1 programmierbarer Splitterausgang (HTL/ RS422)
Montage auf 35 mm Hutschiene (nach EN 60715)
USB Schnittstelle zur einfachen Parametrierung über Bedieneroberfläche OS 6.0
SMCB Anzeigegerät (optional)
Verfügbare Geräte:
• SMC2.4: 2 Eingänge für nicht zertifizierte Inkrementalgeber
SMC1.3: 1 Eingang für einen SIL3 / PLe Inkrementalgeber
SMC1.3 / SMC2.4

Kapitel

Inhaltsverzeichnis
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Inhaltszusammenfassung für Kübler SMC1.3

  • Seite 1 Leitungsbruchüberwachung der Sensorsignale • Bis zu SIL3/PLe mit zwei unabhängigen, nicht zertifizierten Sensoren (Version SMC2.4) • Bis zu SIL3/PLe mit einem gleichermaßen zertifizierten Sensor (Version SMC1.3) • Sicherheitsfunktionen äquivalent zu EN 61800-5-2 (SS1, SS2, SOS, SLS, SDl, SSM, SLI, SBC, STO, •...
  • Seite 2 Genehmigung durch die Fritz Kübler GmbH. Wichtiger Hinweis zu diesem Dokument: Ergänzend zu dieser Bedienungsanleitung muss die separate Parameter- Beschreibung SMC1.3 /2.4_pd_d verwendet werden, die alle zur Bedienung und Programmierung wichtigen Parameter sowie eine Parameterliste enthält. Weitere wichtige Dokumente sind: •...
  • Seite 3: Inhaltsverzeichnis

    Allgemeines ..................... 9 Verfügbare Ausführungen ................10 Blockschaltbilder und Anschlüsse ..............11 SMC2.4 Blockschaltbild .................... 11 SMC2.4 Anschlüsse ....................11 SMC1.3 Blockschaltbild .................... 12 SMC1.3 Anschlüsse ....................12 Beschreibung der Anschlüsse ................. 13 Spannungsversorgung ....................14 Geberversorgung ..................... 15 5.2.1 Direkter Anschluss der Geberversorgung ..........
  • Seite 4 Kombination: HTL (differentiell) SIL2 / PLd Geber ........... 42 Inbetriebnahme ..................... 43 Installation im Schaltschrank ................... 43 Montage / Demontage .................... 44 Vorbereitung zur Parametrierung und Test............. 45 Parametrierung mit PC .................... 46 Visualisierung mit SMCB ..................47 Parametrierung ..................... 48 Betriebsart .......................
  • Seite 5 12.14 SMS (Switch Mode = 12) ..................79 12.15 SDI (f > 0 Hz) durch Eingang (Switch Mode = 13) ............ 80 12.16 SDI (f < 0 Hz) durch Eingng (Switch Mode = 14) ............81 12.17 SSM (Unterdrehzahl) durch Eingang (Switch Mode = 15) ........82 12.18 SSM (Frequenzband) durch Eingang (Switch Mode = 16) ........
  • Seite 6: Sicherheit Und Verantwortung

    1 Sicherheit und Verantwortung 1.1 Allgemeine Sicherheitshinweise Diese Beschreibung ist wesentlicher Bestandteil des Gerätes und enthält wichtige Hinweise bezüglich Installation, Funktion und Bedienung. Nichtbeachtung kann zur Beschädigung oder zur Beeinträchtigung der Sicherheit von Menschen und Anlagen führen! Bitte lesen Sie vor der ersten Inbetriebnahme des Geräts diese Beschreibung sorgfältig durch und beachten Sie alle Sicherheits- und Warnhinweise! Bewahren Sie diese Beschreibung für eine spätere Verwendung auf.
  • Seite 7: Installation

    1.3 Installation Das Gerät darf nur in einer Umgebung installiert und betrieben werden, die dem zulässigen Temperaturbereich entspricht. Stellen Sie eine ausreichende Belüftung sicher und vermeiden Sie den direkten Kontakt des Gerätes mit heißen oder aggressiven Gasen oder Flüssigkeiten. Vor der Installation sowie vor Wartungsarbeiten ist die Einheit von sämtlichen Spannungsquellen zu trennen.
  • Seite 8 Öffnen und Instandsetzen kann zur Beeinträchtigung oder gar zum Ausfall der vom Gerät unterstützten Schutzmaßnahmen führen. Das Wartungsintervall des SMCx-Gerätes beträgt 1 Jahr, so dass das Gerät bei Dauerbetrieb mindestens 1 Mal im Jahr ein- und ausgeschaltet werden muss. R60047.0001 - Index 2 DE - Seite 8 / 120...
  • Seite 9: Allgemeines

    Allgemeines Die vorliegende Serie von Drehzahlwächtern dient zur sicherheitsgerichteten Überwachung drehzahlbezogener Grenzwerte wie Maximaldrehzahl, Minimaldrehzahl, Stillstand oder Drehrichtung. Die SIL3/PLe zertifizierten Wächter werden eingesetzt, wenn für die Sicherheit und Zuverlässigkeit einer Anlage erhöhte Sicherheitskriterien bestehen, insbesondere aber, wenn als Folge einer Fehlfunktion erhebliche Schäden oder gar Verletzungs- bzw.
  • Seite 10: Verfügbare Ausführungen

    Verfügbare Ausführungen SMC2.4 ist die Ausführung für zwei unabhängige Geber SMC1.3 ist die Ausführung für einen zertifizierten SIL2 / PLd Geber R60047.0001 - Index 2 DE - Seite 10 / 120...
  • Seite 11: Blockschaltbilder Und Anschlüsse

    Blockschaltbilder und Anschlüsse SMC2.4 Blockschaltbild SMC2.4 Anschlüsse (Die Abbildung zeigt die verfügbaren Anschlüsse) R60047.0001 - Index 2 DE - Seite 11 / 120...
  • Seite 12: Smc1.3 Blockschaltbild

    SMC1.3 Blockschaltbild SMC1.3 Anschlüsse (Die Abbildung zeigt die verfügbaren Anschlüsse) R60047.0001 - Index 2 DE - Seite 12 / 120...
  • Seite 13: Beschreibung Der Anschlüsse

    Beschreibung der Anschlüsse Die nachfolgende Beschreibung aller Anschlüsse beschränkt sich auf allgemeine Hinweise. Bezeichnung Beschreibung siehe Kapitel X1 | RELAY OUT Relaisausgänge X2 | RELAY OUT Relaisausgänge X3 | 24V IN Spannungsversorgung X4 | CONTROL OUT Steuerausgänge X5 | ANALOG OUT Analogausgang 4 bis 20 mA X5 | ENCODER OUT Geberausgang (RS422 / HTL)
  • Seite 14: Spannungsversorgung

    Spannungsversorgung Wird das Gerät an einem Gleichspannungsversorgungsnetz betrieben, an dem auch andere Geräte oder Systeme angeschlossen werden können, so ist sicherzustellen, dass keine Spannungen ≥ 60 V an den Klemmen [X3:1] und [X3:2] auftreten können. Sollte dies nicht sichergestellt sein, muss das Gerät durch ein separates Netzteil versorgt werden, an dem auf der Sekundärseite außer dem Sicherheitsgerät keine weiteren Geräte angeschlossen sind.
  • Seite 15: Geberversorgung

    Geberversorgung Die Geberversorgung ist eine Hilfsspannung, mit der jeweils die verwendeten Drehgeber oder Sensoren getrennt versorgt werden. Die Versorgung der Geber muss direkt vom Sicherheitsgerät oder bei indirekter Versorgung über ein Relais erfolgen. Klemmen für Geberversorgung (24V oder 5V) mit optionaler Spannungsüberwachung Die Geberversorgung darf pro Kanal (Sensor 1 oder Sensor 2) mit max.
  • Seite 16: Direkter Anschluss Der Geberversorgung

    5.2.1 Direkter Anschluss der Geberversorgung Bei einem direkten Anschluss der Geberversorgung muss der Geber wie im nach- folgenden Bild angeschlossen werden. Beispiel: Direkte Geberversorgung mit Überwachung (optional) der Geberversorgung für Geber mit 5 VDC Versorgungsspannung 5.2.2 Indirekter Anschluss der Geberversorgung Eine indirekte Geberversorgung ist nur zulässig, wenn diese über ein Relais geschaltet wird.
  • Seite 17 Fortsetzung „Indirekter Anschluss der Geberversorgung“ Beispiel: Indirekte Geberversorgung (2 Geber über 2 Relais) mit Überwachung (optional) der Geberversorgung Eine indirekte Geberversorgung muss zwingend jeweils getrennt • über ein Relais erfolgen, welches von der Hilfsspannung des Sicherheitsgerätes angesteuert wird. Es müssen zwei unabhängige Spannungsversorgungen und Relais •...
  • Seite 18: Gebereingänge

    Die Verwendung von einspurigen HTL Signalen (HTL Single Ended) • kann den Safety Integrity Level (SIL) bzw. den Performance Level (PL) reduzieren. Beim SMC1.3 sind SIL2 / PLd Geber in HTL Single ended Konfiguration nicht erlaubt, da keine Sensorfehler mehr detektiert werden können.
  • Seite 19: Steuereingänge

    Steuereingänge An der Klemmenleiste [X23 | CONTROL IN 1] und [X24 | CONTROL IN 2] stehen zusammen bis zu 8 Eingangskanäle für Steuersignale mit HTL-Pegel und PNP Schalt- Charakteristik zur Verfügung. Die Konfiguration der Eingänge hat Auswirkungen auf den Safety Integrity Level (SIL) bzw.
  • Seite 20 • Ein 4-poliger Eingang (IN1, /IN1, IN2 und /IN2) Signale im Gray (4 Zustände mit Fehlerdetektion) oder Signal 1 - 4 [X23: 2-5] Binär Format (16 Zustände ohne Fehlerdetektion) zur Umschaltung der Schaltpunkte Die Verwendung von 1-poligen Eingängen reduziert den Safety •...
  • Seite 21: Steuereingänge Control In 2

    5.4.2 Steuereingänge CONTROL IN 2 An der Klemmenleiste [X24 | CONTROL IN 2] stehen folgende Funktionen und Konfigurationsmöglichkeiten zur Verfügung: • Zwei 2-polige Eingänge (IN3, /IN3 und IN4, /IN4) [X24: 2] IN3 Steuersignal 5, Fehlerdetektion Signalpaar 1 [X24: 3] /IN3 homogenes oder inverses Steuersignal 5 [X24: 4] IN4 Steuersignal 6, Fehlerdetektion...
  • Seite 22: Geberausgang

    Geberausgang Das Gerät verfügt über einen sicherheitsgerichteten und programmierbaren HTL / RS422 Splitterausgang. Der Splitter-Ausgang ermöglicht es, die Eingangsfrequenz von Sensor 1 oder Sensor 2 wieder auszugeben. Die Parameter im Splitter Menu ermöglichen die Auswahl des Ausgangspegels (5V = RS422 oder 18-30V = HTL) als auch die Auswahl der Frequenzquelle (Sensor 1 oder Sensor 2).
  • Seite 23: Analogausgang 4 Bis 20 Ma

    Analogausgang 4 bis 20 mA An Klemmenleiste [X5 | ANALOG OUT] steht ein sicherheitsgerichteter Analogausgang zur Verfügung. Der Stromausgang ist durch die Parameter „Analog Start“ und „Analog End“ frei skalierbar. Bei Nicht-Verwendung des Analogausgangs muss [X5:2] und [X5:3] gebrückt werden. Bei offenem Analogausgang (z.
  • Seite 24: Steuerausgänge

    Steuerausgänge An Klemmenleiste [X4 | CONTROL OUT] stehen 4 inverse / homogene Steuerausgänge mit HTL Pegel zur Verfügung. Die Schaltpunkte und Schaltbedingungen sind parametrierbar. Der Pegel der Ausgänge liegt im HIGH Zustand etwa 2 V unterhalb der an [X3 | 24V IN] zugeführten Versorgungsspannung.
  • Seite 25: Relaisausgänge

    Relaisausgänge Das Gerät verfügt über zwei gleichgeschaltete sicherheitsgerichtete (zwangsgeführten) Relaisausgänge. Jeder Relaisausgang besteht intern aus zwei hintereinander geschalteten Schließer-Kontakten (NO). Diese Reihenkontakte stehen an [X1 | RELAY OUT] und [X2 | RELAY OUT] zur Verfügung. • Alle Kontakte sind nur bei störungsfreiem Normalbetrieb geschlossen, und öffnen sowohl im Fehlerfall als auch bei Eintreten der programmierten Schaltbedingung.
  • Seite 26: Dil-Schalter

    DIL-Schalter Auf der Frontseite befindet sich ein 3-poliger DIL-Schalter [S1] mit dem der Geräte- Status eingestellt wird (nur zugänglich, wenn kein Anzeigegerät SMCB aufgesteckt ist). 3-poliger DIL-Schalter [S1] Über den DIL-Schalter [S1] wird der Geräte-Status eingestellt: DIL1 DIL2 DIL3 Geräte-Status Info Gerät im Normalbetrieb.
  • Seite 27: Schnittstelle Anzeigegerät Smcb

    Diese Schnittstelle dient zur Anzeige der Gebersignale in Benutzereinheiten und zur visuellen Überwachung des SMCx-Gerätes. Es können mit dem SMCB keine Parameter beim SMC2.4 / SMC1.3 verändert oder eingestellt werden. Die Steckbuchse [X11] darf nur im Zusammenhang mit dem SMCB verwendet werden.
  • Seite 28: Led Statusanzeige

    5.12 LED Statusanzeige Auf der Frontseite des Gerätes befinden sich zwei Status-LEDs, eine grüne (bezeichnet mit [ON]) und eine gelbe (bezeichnet mit [ERROR]). Status LEDs Die grüne Status-LED gibt die folgenden Zustände wieder: Grüne LED Zustand Gerät ist ausgeschaltet, es liegt keine Versorgungsspannung an Gerät ist eingeschaltet, es liegt eine Versorgungspannung an Die gelbe Status-LED gibt die folgenden Zustände wieder: Gelbe LED...
  • Seite 29: Betriebsarten Smc2.4

    Betriebsarten SMC2.4 Die folgenden Betriebsarten (Kombinationen von Gebern) sind geeignet zur Abbildung eines zweikanaligen Systems. Die Tabelle zeigt nur einen Ausschnitt der Anschluss- möglichkeiten, auf verschiedene doppelt vorhandene Varianten wurde verzichtet. Sensor 1 Sensor 2 Erforderliche Optionale Erforderliche Optionale Format Format Signale Signale...
  • Seite 30: Kombination: Rs422 + Rs422

    Kombination: RS422 + RS422 Gerät: SMC2.4 „Op-Mode 1“: Sensor 1: [X21 | ENCODER IN 1]: RS422 Geber A, /A, B, /B, (Z,/Z) „Op-Mode 2“: Sensor 2: [X22 | ENCODER IN 2]: RS422 Geber A, /A, B, /B, (Z,/Z) Safety Level Drehzahl ...
  • Seite 31: Kombination: Rs422 + Htl (Differenziell)

    Kombination: RS422 + HTL (differenziell) Gerät: SMC2.4 „Op-Mode 1“: Sensor 1: [X21 | ENCODER IN 1]: RS422 Geber A, /A, B, /B, (Z,/Z) „Op-Mode 2“: HTL (differenziell) Sensor 2: [X22 | ENCODER IN 2]: A, /A, B, /B, (Z,/Z) Geber Sicherheitslevel: Drehzahl ...
  • Seite 32: Kombination: Rs422 + Htl (A, B, 90°)

    Kombination: RS422 + HTL (A, B, 90°) Gerät: SMC2.4 „Op-Mode 1“: Sensor 1: [X21 | ENCODER IN 1]: RS422 Geber A, /A, B, /B, (Z,/Z) „Op-Mode 2“: Sensor 2: [X22 | ENCODER IN 2]: HTL (A,B,90°) Geber A, B, (Z) Sicherheitslevel: Drehzahl ...
  • Seite 33: Kombination: Rs422 + Htl (A)

    Kombination: RS422 + HTL (A) Gerät: SMC2.4 „Op-Mode 1“: Sensor 1: [X21 | ENCODER IN 1]: RS422 Geber A, /A, B, /B, (Z,/Z) „Op-Mode 2“: Sensor 2: [X22 | ENCODER IN 2]: HTL (A) Geber Sicherheitslevel: Drehzahl  SIL3 / PLe erreichbar (siehe unten) * Drehrichtung ...
  • Seite 34: Kombination: Htl (Differenziell) + Htl (Differenziell)

    Kombination: HTL (differenziell) + HTL (differenziell) Gerät: SMC2.4 „Op-Mode 1“: HTL (differenziell) Sensor 1: [X21 | ENCODER IN 1]: A, /A, B, /B, (Z,/Z) Geber „Op-Mode 2“: HTL (differenziell) Sensor 2: [X22 | ENCODER IN 2]: A, /A, B, /B, (Z,/Z) Geber Sicherheitslevel: Drehzahl...
  • Seite 35: Kombination: Htl (Differenziell) + Htl (A, B, 90°)

    Kombination: HTL (differenziell) + HTL (A, B, 90°) Gerät: SMC2.4 „Op-Mode 1“: HTL (differenziell) Sensor 1: [X21 | ENCODER IN 1]: A, /A, B, /B, (Z,/Z) Geber „Op-Mode 2“: Sensor 2: [X22 | ENCODER IN 2]: HTL (A,B,90°) Geber A, B, (Z) Sicherheitslevel: Drehzahl ...
  • Seite 36: Kombination: Htl (Differentiell) + Htl (A)

    Kombination: HTL (differentiell) + HTL (A) Gerät: SMC2.4 „Op-Mode 1“: HTL (differentiell) Sensor 1: [X21 | ENCODER IN 1]: A, /A, B, /B, (Z,/Z) Geber „Op-Mode 2“: Sensor 2: [X22 | ENCODER IN 2]: HTL (A) Geber Sicherheitslevel: Drehzahl  SIL3 / PLe erreichbar (siehe unten) * Drehrichtung ...
  • Seite 37: Kombination: Htl (A, B, 90°) + Htl (A, B, 90°)

    Kombination: HTL (A, B, 90°) + HTL (A, B, 90°) Gerät: SMC2.4 „Op-Mode 1“: Sensor 1: [X21 | ENCODER IN 1]: HTL (A,B,90°) Geber A, B, (Z) „Op-Mode 2“: Sensor 2: [X22 | ENCODER IN 2]: HTL (A,B,90°) Geber A, B, (Z) Sicherheitslevel: Drehzahl ...
  • Seite 38: Kombination: Htl (A, B, 90°) + Htl (A)

    Kombination: HTL (A, B, 90°) + HTL (A) Gerät: SMC2.4 „Op-Mode 1“: Sensor 1: [X21 | ENCODER IN 1]: HTL (A,B,90°) Geber A, B, (Z) „Op-Mode 2“: Sensor 2: [X22 | ENCODER IN 2]: HTL (A) Geber Sicherheitslevel: Drehzahl  SIL3 / PLe erreichbar (siehe unten) * Drehrichtung ...
  • Seite 39: Kombination: Htl (A) + Htl (A)

    6.10 Kombination: HTL (A) + HTL (A) Gerät: SMC2.4 „Op-Mode 1“: Sensor 1: [X21 | ENCODER IN 1]: HTL (A) Geber „Op-Mode 2“: Sensor 2: [X22 | ENCODER IN 2]: HTL (A) Geber Sicherheitslevel: Drehzahl  SIL3 / PLe erreichbar (siehe unten) * Drehrichtung ...
  • Seite 40: Betriebsarten Smc1.3

    • Der endgültige Safety Integrity Level (SIL) bzw. Performance Level (PL) hängt von der Konfiguration und den verwendeten externen Komponenten ab. • Beim SMC1.3 kann aber max. SIL2 / PLd erreicht werden. R60047.0001 - Index 2 DE - Seite 40 / 120...
  • Seite 41: Kombination: Rs422 Sil2 / Pld Geber

    • Der endgültige Safety Integrity Level (SIL) bzw. Performance Level (PL) hängt von der Konfiguration und den verwendeten externen Komponenten ab. Beim SMC1.3 kann aber max. SIL2 / PLd erreicht werden. • R60047.0001 - Index 2 DE - Seite 41 / 120...
  • Seite 42: Kombination: Htl (Differentiell) Sil2 / Pld Geber

    • Der endgültige Safety Integrity Level (SIL) bzw. Performance Level (PL) hängt von der Konfiguration und den verwendeten externen Komponenten ab. Beim SMC1.3 kann aber max. SIL2 / PLd erreicht werden. • R60047.0001 - Index 2 DE - Seite 42 / 120...
  • Seite 43: Inbetriebnahme

    Inbetriebnahme Installation im Schaltschrank 1. Das Gerät muss sich in einem mechanisch und technisch einwandfreien Zustand befinden. 2. Das Sicherheitsgerät wird mittels der auf der Rückseite befindlichen Hutschienenklammer auf eine 35 mm Hutschiene (nach EN 60715) aufgeschnappt. 3. Es muss sichergestellt sein, dass die zulässigen Umweltbedingungen entsprechend der Spezifikation eingehalten werden.
  • Seite 44: Montage / Demontage

    8.2 Montage / Demontage R60047.0001 - Index 2 DE - Seite 44 / 120...
  • Seite 45: Vorbereitung Zur Parametrierung Und Test

    8.3 Vorbereitung zur Parametrierung und Test Um das SMCx-Gerät in Betrieb zu nehmen oder Einstellungen / Parameter zu ändern, muss wie folgt vorgegangen werden: Gerät an eine Spannungsversorgung anschließen • Am DIL-Schalter die Schieber 1, 2 auf ON und 3 auf OFF stellen (Programmier / -Test •...
  • Seite 46: Parametrierung Mit Pc

    8.4 Parametrierung mit PC Die Parametrierung des Sicherheitsgerätes müssen über die Bedienersoftware OS6.0 erfolgen. Diese wird auf CD mitgeliefert und kann auch kostenlos von unserer Homepage http://www.kuebler.com/safeconfig heruntergeladen werden. Nach erfolgreicher Installation der Bedienersoftware OS6.0 und USB-Treiberstinstallation (Hinweis siehe Seite 2) kann der PC über ein USB Kabel mit dem Gerät verbunden werden. Parametrierung mit PC Die Funktionen der Bedieneroberfläche OS6.0 sind in einem separaten Manual beschrieben (Hinweis siehe Seite 2).
  • Seite 47: Visualisierung Mit Smcb

    8.5 Visualisierung mit SMCB Eine Visualisierung verschiedener Zustände des Sicherheitsgerätes kann auch über das Anzeigegerät SMCB erfolgen. Das SMCB dient zur Visualisierung und Diagnose ohne PC. Das SMCB kann NICHT zur Parametrierung eingesetzt werden. Es ist optional erhältlich und wird einfach auf die Front des SMCx-Sicherheitsgerätes gesteckt. Visualisierung mit SMCB Die Funktionen des Anzeigegerätes SMCB sind in einem separaten Manual beschrieben.
  • Seite 48: Parametrierung

    Siehe Kapitel „Betriebsarten SMC2.4“ bzw. „Betriebsarten SMC1.3“ „Op-Mode 2“ Siehe Kapitel „Betriebsarten SMC2.4“ bzw. „Betriebsarten SMC1.3“. Beim SMC1.3 muss „Op-Mode 2“ gleich wie „Op- Mode 1“ gesetzt werden! 9.2 Drehrichtung Zur Definition der Drehrichtungen muss sich die Maschine in Arbeitsrichtung bewegen oder drehen.
  • Seite 49 R60047.0001 - Index 2 DE - Seite 49 / 120...
  • Seite 50: Frequenzverhältnis

    Parameter Bemerkung „Multiplier 1“ proportionaler Faktor für Sensor 1 Beim SMC1.3 muss dieser Parameter auf den Wert 1 gesetzt werden. „Divisor 1“ reziproker Faktor für Sensor 1 Beim SMC1.3 muss dieser Parameter auf den Wert 1 gesetzt werden. „Multiplier 2“...
  • Seite 51 Durch die Skalierung der Frequenz 2 sind beide intern berechneten Frequenzen annähernd gleich und das berechnete Verhältnis ist nahe R60047.0001 - Index 2 DE - Seite 51 / 120...
  • Seite 52: Fehler Löschen

    Fehler löschen Nach dem korrekten Setzen der Parameters „Op-Mode 1“ und „Op-Mode 1“ läuft die Maschine nun in Arbeitsrichtung mit positiver Frequenz der Sensoren 1 und 2. Das Frequenzverhältnis wurde so eingestellt, dass beide Frequenzen auf den niedrigen Frequenzwert angepasst wurden und gleich sind. Nun kann mit Hilfe des Parameter „Error Stimulation“...
  • Seite 53: Sampling Time Und Filter

    schlupfen oder kein genauer Abgleich möglich ist, darf der Positionsvergleich nicht verwendet werden. Sampling Time und Filter Alle Felder im Fenster „States“, bis auf die DIL Switch States (S1. ), sind grün. In der Buttonleiste muss zunächst betätigt werden. Nun wird der Arbeitsbereich festgelegt, welcher den Frequenzbereich vom höchsten zum niedrigsten Schaltpunkt umfasst: 1.
  • Seite 54: F1-F2 Selection

    Filter (aus = 0, mittel = 5, hoch = 10) „Div. Inc-Value“ Max. Inkrementelle Abweichung Die Divergenz Parameter sind für die SMC1.3 Geräte ebenfalls zu berücksichtigen, da selbst bei einem SIL2 Geber die Frequenz oder Position unabhängig auf zwei Kanäle aufgeteilt wird. Bei Frequenzänderungen können hier aufgrund der Asynchronität...
  • Seite 55: Frequenzvergleich

    9.8.1 Frequenzvergleich: Mit diesen Parametern wird die zulässige Frequenzabweichung zwischen Sensor 1 und Sensor 2 festgelegt. Dabei wird die prozentuale Berechnungsart mit Parameter „Div. Calculation“ bestimmt. Der Parameter „Div. Switch %-f“ definiert die Frequenzschwelle, unterhalb dieser die Abweichung absolut erfasst wird und oberhalb dieser die Abweichung prozentual erfasst wird.
  • Seite 56: Encoder-Splitterausgang

    9.10 Encoder-Splitterausgang Es wird das Signal (A, /A, B, /B, Z, /Z) von Sensor 1 oder Sensor 2, unabhängig von der Eingangskonfiguration ausgegeben. Mit dem Parameter „Split. Level“ kann die Höhe der Ausgangsspannung (5V oder 24V) eingestellt werden. Der Parameter „Split. Selector“ legt fest, ob das Signal von Sensor 1 oder von Sensor 2 ausgegeben wird.
  • Seite 57: Steuerausgänge Einstellen

    9.12 Steuerausgänge einstellen Die Konfiguration der Steuerausgänge beeinflusst die Sicherheitsstufe (SIL/PL). 1. Die Auslösepunkte werden durch den Parameter „F1-F2 Selection“ beeinflusst. 2. Eine mehrfache Auslösung durch unruhige Frequenzen ist durch Setzen der Hysterese zu unterbinden. 3. Bei der Verwendung der Selbsthaltung kann auf die Hysterese verzichtet werden. Parameter Bemerkung 040 –...
  • Seite 58: Fehler Simulation

    9.15 Fehler Simulation Nach dem Setzen aller relevanten Parameter kann zum Test ein Fehler ausgelöst werden, um alle Ausgänge des Sicherheitsgerätes in den Fehlerzustand zu setzen und damit die Folgegeräte und deren Verhalten zu überprüfen. • Gerät in Fehlerzustand setzten: Parameter „Error Simulation“...
  • Seite 59: Abschluss Inbetriebnahme

    10 Abschluss Inbetriebnahme Abschließend sollten alle applikationsabhängigen Parameter nochmals auf Plausibilität überprüft werden. Der sicherheitsgerichtete Relaisausgang öffnet sowohl im Fehlerfall als auch bei Eintreten der programmierten Schaltbedingung. Im stromlosen Zustand des Gerätes ist der Kontakt ebenfalls offen. Die Sicherheitsfunktion und die Auswertung im Zielgerät müssen zwingend zum Abschluss geprüft werden.
  • Seite 60: Fehlererkennung

    11 Fehlererkennung Das Sicherheitsgerät ist mit umfangreichen und tiefgreifenden Überwachungsfunktionen ausgerüstet, um jederzeit ein Maximum an Funktionssicherheit und höchstmögliche Zuverlässigkeit der Maschinenüberwachung zu gewährleisten. Diese Überwachung dient zur sofortigen Erkennung und Meldung möglicher Funktionsfehler. Im Fehlerfall reagiert das Gerät wie folgt: •...
  • Seite 61: Initialization Test

    11.2 Initialization Test Diese Überwachungen / Tests laufen einmalig automatisch ab, wenn das Gerät eingeschaltet wird. Fehlercode Fehler Bedienersoftware Hinweis SMCB OS6.0 H‘ 0000 0001 ADC Error Interner Fehler H‘ 0000 0002 I2C Error Interner Fehler SMCB- oder Geberversorgung H‘ 0000 0004 OTH Error überprüfen oder interner Fehler H‘...
  • Seite 62: Runtime Test

    11.3 Runtime Test Diese Überwachungen / Tests laufen automatisch und permanent im Hintergrund: Fehlercode Fehler Bedienersoftware Hinweis SMCB OS6.0 H‘ 0000 0001 Sense Error 1 Falscher Spannungswert am PWR Sense Eingang X21[4] oder interner Fehler H‘ 0000 0002 Sense Error 2 Falscher Spannungswert am PWR Sense Eingang X22[4] oder interner Fehler H‘...
  • Seite 63: Fehler Zurücksetzen

    Fortsetzung „Runtime Test“: H‘ 0400 0000 Internal Error (CLK) Interner Fehler H‘ 0800 0000 Wrong Parameter Setting Frequenz zu hoch für Parameter- Einstellung „Sampling Time“ (Overflow) oder Rampenzeit zu hoch eingestellt Fehlercode Fehler Bedienersoftware Hinweis SMCB OS6.0 H‘ 1000 0000 Internal Error (ADC) Interner Fehler H‘...
  • Seite 64: Fehlererkennungszeit

    11.5 Fehlererkennungszeit Grundsätzlich kann keine genaue Fehlererkennungszeit angegeben werden, da die Fehlererkennung von vielen Faktoren und Ursachen abhängt. So ist die Zeitdauer bis ein Frequenzfehler erkannt wird eine andere wie z.B. bei einem analogen Fehler. Zur Vereinfachung kann man davon ausgehen, dass die Fehler nach 85 ms zuzüglich der Auslösezeit erkannt sind.
  • Seite 65: Überwachungsfunktionen

    12 Überwachungsfunktionen Mit den Überwachungsfunktionen werden die digitalen Ausgänge oder der Relaisausgang gesetzt. 12.1 Überdrehzahl (Switch Mode = 0) Wenn der Parameter „Switch Mode“ = 0 gesetzt ist, wird die Frequenz auf Überdrehzahl überwacht. Die Funktion ist immer aktiv und richtungsunabhängig. Der Schaltpunkt für die Überdrehzahl befindet sich immer bei Frequenz = Presel (mit oder ohne Hysterese).
  • Seite 66: Unterdrehzahl (Switch Mode = 1)

    Beispiel: Bei Presel = 1000.0 Hz und Hysteresis = 10 % wird bei Frequenzen |f| ≥ 1000 Hz eine Überdrehzahl erkannt und bei Frequenzen |f| < 900 Hz die Überdrehzahl am Ausgang zurückgenommen. 12.2 Unterdrehzahl (Switch Mode = 1) Wenn der Parameter „Switch Mode“ = 1 gesetzt ist, wird die Frequenz auf Unterdrehzahl überwacht.
  • Seite 67: Frequenzband (Switch Mode = 2)

    Beispiel: Bei Presel = 1000.0 Hz und Hysteresis = 10 % wird bei Frequenzen |f| < 1000 Hz eine Unterdrehzahl erkannt und bei Frequenzen |f| > 1100 Hz die Unterdrehzahl am Ausgang zurückgenommen. 12.3 Frequenzband (Switch Mode = 2) Wenn der Parameter „Switch Mode“ = 2 gesetzt ist, wird die Frequenz innerhalb eines Frequenzbandes überwacht.
  • Seite 68: Stillstand (Switch Mode = 3)

    Beispiel: Bei Presel = 1000.0 Hz und Hysteresis = 10 % wird bei Frequenzen |f| < 900 Hz eine Unterdrehzahl und bei Frequenzen |f| > 1100 Hz eine Überdrehzahl erkannt. 12.4 Stillstand (Switch Mode = 3) Wenn der Parameter „Switch Mode“ = 3 gesetzt ist, wird die Frequenz auf Stillstand überwacht.
  • Seite 69: Überdrehzahl (Switch Mode = 4)

    12.5 Überdrehzahl (Switch Mode = 4) Wenn der Parameter „Switch Mode“ = 4 gesetzt ist, wird die Frequenz auf Überdrehzahl überwacht. Die Funktion ist immer aktiv und richtungsabhängig. Der Schaltpunkt für Überdrehzahl befindet sich immer bei Frequenz = Presel (mit oder ohne Hysterese). Wenn die Hysterese verwendet wird, sind nur positive Presel.
  • Seite 70: Unterdrehzahl (Switch Mode = 5)

    12.6 Unterdrehzahl (Switch Mode = 5) Wenn der Parameter „Switch Mode“ = 5 gesetzt ist, wird die Frequenz auf Unterdrehzahl überwacht. Die Funktion ist immer aktiv. Der Schaltpunkt für Unterdrehzahl befindet sich immer bei Frequenz = Presel (mit oder ohne Hysterese). Wenn die Hysterese verwendet wird, sind nur positive Presel.
  • Seite 71: Frequenzband (Switch Mode = 6)

    12.7 Frequenzband (Switch Mode = 6) Wenn der Parameter „Switch Mode“ = 6 gesetzt ist, wird die Frequenz innerhalb eines Frequenzbandes überwacht. Die Funktion ist immer aktiv. Die Schaltpunkte für das Frequenzband befinden sich bei Presel +/- Hysteresis. Nur positive Presel Werte sind zugelassen.
  • Seite 72: Frequenz > 0 Hz (Switch Mode = 7)

    12.8 Frequenz > 0 Hz (Switch Mode = 7) Wenn der Parameter „Switch Mode“ = 7 gesetzt ist, wird die Frequenzrichtung überwacht. Die Funktion ist immer aktiv. Wenn eine Frequenz größer 0 Hz (f > 0 Hz) erkannt wird, wird der Ausgang gesetzt. Der Ausgang wird zurückgesetzt, wenn eine Frequenz kleiner als 0 Hz (f <...
  • Seite 73: Frequenz

    12.9 Frequenz < 0 Hz (Switch Mode = 8) Wenn der Parameter „Switch Mode“ = 8 gesetzt ist, wird die Frequenzrichtung überwacht. Die Funktion ist immer aktiv. Wenn eine Frequenz kleiner 0 Hz (f < 0 Hz) erkannt wird, wird der Ausgang gesetzt. Der Ausgang wird zurückgesetzt, wenn eine Frequenz höher als 0 Hz (f >...
  • Seite 74: Takterzeugung Für Gepulste Rücklesung (Switch Mode = 9)

    12.10 Takterzeugung für gepulste Rücklesung (Switch Mode = 9) Wenn der Parameter „Switch Mode“ = 9 gesetzt ist, wird ein Takt bzw. ein invertierter Takt mit bestimmter Frequenz am Ausgang ausgegeben. Hier muss der Output Mode dieses Ausgangs auf Null gesetzt werden. Die Takt-Ausgänge unterscheiden sich zueinander in ihrer Frequenz.
  • Seite 75: Sto/Sbc/Ss1 Durch Eingang (Switch Mode = 10)

    12.11 STO/SBC/SS1 durch Eingang (Switch Mode = 10) Wenn der Parameter „Switch Mode“ = 10 gesetzt ist, wird dem Ausgang eine STO, SBC oder eine SS1 Funktion zugeordnet. Für die Funktion wird ein Enable Eingangssignal benötigt, welches durch den „Matrix “...
  • Seite 76: Sto/Sbc Durch Zustand (Switch Mode = 10)

    12.11.1 STO/SBC durch Zustand (Switch Mode = 10) Wenn ein STO durch z. B. Überdrehzahl ausgelöst werden soll, kann ein rückgekoppelter zweiter Ausgang (konfiguriert als Überdrehzahl) als Enable-Eingang verwendet werden (Parameter „Matrix “). Eine der beiden Funktionen benötigt eine Selbsthaltung. Relevante Bemerkung Parameter...
  • Seite 77 Schaltverhalten (einkanalig, zweikanalig, invers, homogen, dynamisch, „ IN Config“ statisch) Relevante Eingangsfunktion Bemerkung Enable, z.B. Parameter „IN1 Function“ = 21 Aktiviert die Funktion Selbsthaltung lösen, z.B. Parameter „IN2 Function“ = Nur wenn Selbsthaltung aktiviert ist 1 … 6 R60047.0001 - Index 2 DE - Seite 77 / 120...
  • Seite 78: Sls (Überdrehzahl) Durch Eingang (Switch Mode = 11)

    12.13 SLS (Überdrehzahl) durch Eingang (Switch Mode = 11) Wenn der Parameter „Switch Mode“ = 11 gesetzt ist, wird dem Ausgang eine SLS Funktion zugeordnet. Die Funktion löst drehrichtungs-unabhängig bei einer Überdrehzahl aus. Für die Funktion wird ein Enable Eingangssignal benötigt, welches durch den Parameter „Matrix “...
  • Seite 79: Sms (Switch Mode = 12)

    12.14 SMS (Switch Mode = 12) Wenn der Parameter „Switch Mode“ = 12 gesetzt ist, wird dem Ausgang eine SMS Funktion zugeordnet. Die Funktion löst unabhängig der Drehrichtung bei einer Überdrehzahl aus. Eine Selbsthaltung kann zugeschaltet werden. Die Selbsthaltung kann durch einen weiteren Eingang quittiert werden.
  • Seite 80: Sdi (F > 0 Hz) Durch Eingang (Switch Mode = 13)

    12.15 SDI (f > 0 Hz) durch Eingang (Switch Mode = 13) Wenn der Parameter „Switch Mode“ = 13 gesetzt ist, wird dem Ausgang eine SDI Funktion zugeordnet. Die Funktion löst bei positiver Frequenz aus. Eine Selbsthaltung kann zugeschalten werden. Die Selbsthaltung kann durch einen weiteren Eingang quittiert werden.
  • Seite 81: Sdi

    12.16 SDI (f < 0 Hz) durch Eingng (Switch Mode = 14) Wenn der Parameter „Switch Mode“ = 14 gesetzt ist, wird dem Ausgang eine SDI Funktion zugeordnet. Die Funktion löst bei negativer Frequenz aus. Eine Selbsthaltung kann zugeschalten werden. Die Selbsthaltung kann durch einen weiteren Eingang quittiert werden.
  • Seite 82: Ssm (Unterdrehzahl) Durch Eingang (Switch Mode = 15)

    12.17 SSM (Unterdrehzahl) durch Eingang (Switch Mode = 15) Wenn der Parameter „Switch Mode“ = 15 gesetzt ist, wird dem Ausgang eine SSM Funktion zugeordnet. Die Funktion löst unabhängig von der Drehrichtung bei einer Unterdrehzahl aus. Für die Funktion wird ein Enable Eingangssignal benötigt, welches durch den Parameter „Matrix “...
  • Seite 83: Ssm (Frequenzband) Durch Eingang (Switch Mode = 16)

    12.18 SSM (Frequenzband) durch Eingang (Switch Mode = 16) Wenn der Parameter „Switch Mode“ = 16 gesetzt ist, wird dem Ausgang eine SSM Funktion zugeordnet. Die Funktion löst unabhängig von der Drehrichtung bei einem Verlassen eines Frequenzbandes aus. Für die Funktion wird ein Enable Eingangssignal benötigt, welches durch den Parameter „Matrix “...
  • Seite 84: Sos/Sli/Ss2 Durch Eingang (Switch Mode = 17)

    12.19 SOS/SLI/SS2 durch Eingang (Switch Mode = 17) Wenn der Parameter „Switch Mode“ = 17 gesetzt ist, wird dem Ausgang eine SOS/SLI/SS2 Funktion zugeordnet. Die Funktion löst unabhängig von der Drehrichtung bei Überdrehzahl oder Positionsfehler aus. Für die Funktion wird ein Enable Eingangssignal benötigt, welches durch den Parameter „Matrix “...
  • Seite 85: Stillstand Durch Eingang (Switch Mode = 18)

    Fortsetzung „SOS/SLI/SS2 durch Eingang (Switch Mode = 17)“: Relevante Eingangsfunktion Bemerkung Enable, z.B. Parameter „IN1 Function“ = 21 Aktiviert die Funktion Selbsthaltung lösen, z.B. Parameter „IN2 Function“ = 1 … 6 Nur wenn Selbsthaltung aktiviert ist 12.20 Stillstand durch Eingang (Switch Mode = 18) Wenn der Parameter „Switch Mode“...
  • Seite 86 Fortsetzung „Stillstand durch Eingang (Switch Mode = 18)“: Relevante Parameter Bemerkung = 18 „Switch Mode “ „Wait Time“ Nullsetzzeit Nur Eingänge verwenden, keine rückgekoppelten Ausgänge „Matrix “ = 0 (kann auch je nach Anwendung gesetzt werden) „MIA-Delay “ = 0 (kann auch je nach Anwendung gesetzt werden) „MAI-Delay “...
  • Seite 87: Ssm (Frequenzband) Durch Eingang (Switch Mode = 19)

    12.21 SSM (Frequenzband) durch Eingang (Switch Mode = 19) Wenn der Parameter „Switch Mode“ = 19 gesetzt ist, wird dem Ausgang eine SSM Funktion zugeordnet. Der Mittelpunkt des Schaltpunktes entspricht der aktuellen Frequenz beim Übergang von inaktiver zu aktiver Enable Flanke und wird im Gerät zwischengespeichert.
  • Seite 88: Kein Stillstand (Switch Mode = 20)

    Fortsetzung „SSM (Frequenzband) durch Eingang (Switch Mode = 19)“: Relevante Eingangsfunktionen Bemerkung Enable, z.B. Parameter „IN1 Function“ = 21 Aktiviert die Funktion Selbsthaltung lösen, z.B. Parameter „IN2 Function“ = 1 … 6 Nur wenn Selbsthaltung aktiviert ist 12.22 Kein Stillstand (Switch Mode = 20) Wenn der Parameter „Switch Mode“...
  • Seite 89 Fortsetzung „Rampenüberwachung (Switch Mode = 21)“: Relevante Parameter Bemerkung = 21 „Switch Mode “ Nur Eingänge verwenden, keine rückgekoppelten Ausgänge „Matrix “ = 0 (kann auch je nach Anwendung gesetzt werden) „MIA-Delay “ = 0 (kann auch je nach Anwendung gesetzt werden) „MAI-Delay “...
  • Seite 90: Rampenüberwachung (Switch Mode = 22)

    Fortsetzung „Rampenüberwachung (Switch Mode = 21)“: Das Fenster wird durch den Parameter „Presel. “ bestimmt und wird direkt in 0,00 Hz Werten eingegeben. Eine Eingabe von 100,00 Hz erzeugt ein Fenster von +/- 100,00 Hz um die kalkulierte Frequenz. Der Parameter „Presel. .F“...
  • Seite 91 Funktion des Steuereingangs „ IN Function“ Schaltverhalten (einkanalig, zweikanalig, invers, homogen, dynamisch, „ IN Config“ statisch) „GPI Err Time“ Max. zugelassene Fehlerzeit während des illegalen Übergangszustands Relevante Eingangsfunktionen Bemerkung Enable, z.B. Parameter „IN1 Function“ = 21 Aktiviert die Funktion Selbsthaltung lösen, z.B. Parameter „IN2 Function“ = 1 … 6 Nur wenn Selbsthaltung aktiviert ist Das Fenster wird durch den Parameter „Presel.
  • Seite 92: Reaktionszeiten

    13 Reaktionszeiten 13.1 Reaktionszeit des Relaisausgangs Reaktionszeit des Relais: 25 ms (max.) Im normalen Betrieb für Überdrehzahl, Unterdrehzahl oder Frequenzband: (Bei Frequenzband kleinere Frequenzgrenze wählen, da dann die Zeitdauer länger ist) 2 x Sampling Time + 25 ms für Frequenzen > 1 / Sampling Time z.
  • Seite 93: Reaktionszeit Der Digitalausgänge

    (5 = 100% vom Endwert erreicht, 3 = 95% vom Endwert erreicht) Bei einem Systemfehler (kritischer interner Fehler) gilt: 85 ms + 1 ms ergibt 86 ms 13.3 Reaktionszeit der Digitalausgänge Reaktionszeit der digitalen Ausgänge: 1 ms Im normalen Betrieb für Überdrehzahl, Unterdrehzahl bzw. Frequenzband: (Bei Frequenzband kleinere Frequenzgrenze wählen, da dann die Zeitdauer länger ist) 2 x Sampling Time + 1 ms für Frequenzen >...
  • Seite 94: Reaktionszeit Bei Frequenzfehlerauswertung

    13.5 Reaktionszeit bei Frequenzfehlerauswertung Reaktionszeiten bei Abriss einer Frequenz: Einstellung Sampling Time = 10 ms, Wait Time = 100 ms - Benutze Sampling Time für die Berechnung wenn f > 1/Sampling Time - Benutze 1/f wenn f < 1/Sampling Time Für die folgenden Tabellen gilt: Der Parameter Filter hat hier keinen Einfluss.
  • Seite 95 Fortsetzung „Reaktionszeit bei Frequenzfehlerauswertung“: Filterwirkung bei 10 % Frequenzeinbruch Div. Filter = 3 und Div. %-Value = 10: Auslösung nach 9 x (Sampling Time oder 1/f) Div. Filter = 5 und Div. %-Value = 10: Auslösung nach 10 x (Sampling Time oder 1/f) Div.
  • Seite 96: Anschluss Der Eingänge

    14 Anschluss der Eingänge Die Eingänge können auf unterschiedliche Art angeschlossen werden. Das SMCx hat SIL- 3 fähige HTL-Eingänge, wenn die Konfiguration auf 2-polig invers geschaltet ist. Der endgültige Safety Integrity Level (SIL) hängt von der externen Beschaltung und von der Konfiguration ab.
  • Seite 97: Anschluss: 1-Polig Getakteter Eingang

    14.2 Anschluss: 1-polig getakteter Eingang Ein 1-poliger getakteter Eingang kann wie unten gezeigt, angeschlossen werden. Ein 1- polig getakteter Eingang hat den Safety Integrity Level (SIL) = 1-2. Der Parameter „ “ muss auf Werte zwischen 20-35, der Parameter „Input Mode “ auf 1 oder 2 Config gesetzt werden.
  • Seite 98: Anschluss: 2-Polig Nicht Getakteter Eingang

    14.3 Anschluss: 2-polig nicht getakteter Eingang Ein 2-poliger nicht getakteter Eingang kann wie unten gezeigt, angeschlossen werden. Ein 2-polig nicht getakteter Eingang hat den Safety Integrity Level (SIL) = 2-3. (homogen = 2-3, invers = 3). Der Parameter „„ “ muss auf Werte zwischen 0-7, der Parameter „Input Mode IN Config “...
  • Seite 99: Anschluss: Schaltpunktumschaltung

    14.4 Anschluss: Schaltpunktumschaltung Wenn eine Schaltpunktumschaltung nur zwischen 2 unterschiedlichen Schaltpunkten erfolgen soll, kann einem Steuereingang ein Umschaltbefehl zugeordnet werden. Dazu muss der Parameter „ IN Function“ auf 13 gesetzt werden und beide Parameter „Input Mode “ ungleich 3 sein. Der Eingang kann wie ein beliebiger Steuereingang konfiguriert werden (siehe dazu Kapitel 14.1-3).
  • Seite 100: Anschluss Der Ausgänge

    15 Anschluss der Ausgänge Die Ausgänge können auf unterschiedliche Art angeschlossen werden. Das SMCx hat SIL3 fähige HTL-Ausgänge, wenn die Konfiguration auf 2-polig invers geschalten. Der endgültige Safety Integrity Level (SIL) hängt von der externen Beschaltung und von der Konfiguration ab. Relevante Parameter Bemerkung Output Mode...
  • Seite 101 • X24 (IN3, /IN3, IN4, /IN4) muss für die Rücklesung des Taktes verwendet werden 16.1 EDM: 1 externes Relais an X4 mit SIL1 Voraussetzung: 1 Relais, 2 Steuerausgänge, 1 Steuereingang, Hilfskontakt NO Parameter Wert Beschreibung „Switch Mode OUT1 detektiert Überdrehzahl OUT1“...
  • Seite 102: Edm: 1 Externes Relais An X4 Mit Sil1

    fällt ab und zeigt damit Überdrehzahl an. Tritt ein Fehlerfall im Taktkreis bei normaler Drehzahl auf, wird ein Fehler ausgelöst und Überdrehzahl angezeigt. (Safety Integrity Level = 1) Hauptkontakte können je nach Applikation als Schliesser oder Öffner ausgeführt sein. 16.2 EDM: 1 externes Relais an X4 mit SIL1 Voraussetzung: 1 Relais, 2 Steuerausgänge, 1 Steuereingang, Hilfskontakt NC Parameter Wert...
  • Seite 103: Edm: 2 Externe Relais An X4 Mit Sil2

    Relais fällt ab und zeigt damit Überdrehzahl an. Tritt ein Fehlerfall im Taktkreis bei Überdrehzahl auf, wird ein Fehler ausgelöst und Überdrehzahl angezeigt. (Safety Integrity Level = 1) Hauptkontakte können je nach Applikation als Schliesser oder Öffner ausgeführt sein. 16.3 EDM: 2 externe Relais an X4 mit SIL2 Voraussetzung: 2 Relais, 2 Steuerausgänge, 1 Steuereingang, Hilfskontakt NC,NO Parameter Wert...
  • Seite 104: Edm: 2 Externe Relais An X4 Mit Sil2

    Ein Fehler im Taktkreis kann nur im geschlossenen Zustand erkannt werden. Im Fehlerfall schaltet das Sicherheitsgerät alle digitalen Ausgänge auf LOW, und die externen Relais fallen ab und es wird Überdrehzahl angezeigt. Tritt ein Fehlerfall im Taktkreis bei Überdrehzahl auf, wird ein Fehler ausgelöst und Überdrehzahl angezeigt.
  • Seite 105 Reihe geschalten und auf einen Eingang geführt. Da das Schaltverhalten beider Ausgänge gleich sein muss, kann der Parameter „IN3 Function“ auf 18 oder 19 gesetzt sein Safety Integrity Level = 2). Hauptkontakte können je nach Applikation als Schliesser oder Öffner ausgeführt sein. 16.5 EDM: 2 externe Relais an X4 mit SIL3 Voraussetzung : 2 Relais, 3 Steuerausgänge, 2 Steuereingänge, Hilfskontakt NC Parameter...
  • Seite 106: Edm: 2 Externe Relais An X4 Mit Sil3

    entspricht der Funktion mit einem Relais. Die Hilfskontakte der Relais werden jeweils auf einen eigenen Eingang geführt (Safety Integrity Level = 3). Hauptkontakte können je nach Applikation als Schliesser oder Öffner ausgeführt sein. 16.6 EDM: 2 externe Relais an X4 mit SIL3 Voraussetzung: 2 Relais, 3 Steuerausgänge, 2 Steuereingänge, Hilfskontakt NO Parameter Wert...
  • Seite 107: Edm: 2 Externe Relais An X4 Mit Sil3

    jeweils auf einen eigenen Eingang geführt (Safety Integrity Level = 3). Hauptkontakte können je nach Applikation als Schliesser oder Öffner ausgeführt sein. 16.7 EDM: 2 externe Relais an X4 mit SIL3 Voraussetzung : 2 Relais, 3 Steuerausgänge, 2 Steuereingänge, Hilfskontakt NO und NC Parameter Wert Beschreibung...
  • Seite 108: Edm: 1 Externes Relais An X1/2 Mit Sil1

    jeweils auf einen eigenen Eingang geführt (Safety Integrity Level = 3). Hauptkontakte können je nach Applikation als Schliesser oder Öffner ausgeführt sein. 16.8 EDM: 1 externes Relais an X1/2 mit SIL1 Voraussetzung : 1 Relais, 1 Steuer- und 1 Relais-Ausgang, 1 Steuereingang, Hilfskontakt NO Parameter Wert Beschreibung „Switch Mode REL1“...
  • Seite 109: Edm: 2 Externe Relais An X1/2 Mit Sil2

    Fehlerfall im Taktkreis bei normaler Drehzahl auf, wird ein Fehler ausgelöst und Überdrehzahl angezeigt. (Safety Integrity Level = 1) Hauptkontakte können je nach Applikation als Schliesser oder Öffner ausgeführt sein. 16.9 EDM: 2 externe Relais an X1/2 mit SIL2 Voraussetzung : 2 Relais, 1 Steuer- und 1 Relais-Ausgang, 2 Steuereingänge, Hilfskontakt NO Voraussetzung : 2 Relais, 1 Steuer- und 2 Relais-Ausgänge, 2 Steuereingänge, Hilfskontakt NO : R60047.0001 - Index 2...
  • Seite 110: Edm: 2 Externe Relais An X1/2 Mit Sil3

    Fortsetzung „EDM: 2 externe Relais an X1/2 mit SIL2“: Parameter Wert Beschreibung „Switch Mode REL1“ REL1 detektiert Überdrehzahld „Switch Mode OUT2“ OUT2 dient zur Takterzeugung „Read Back OUT“ Invertierung (Anschluss an X1/2 mit NO Kontakt) „IN3 Function“ Funktionsausgang REL1 (Überdrehzahl) „IN3 Config“...
  • Seite 111 Voraussetzung : 2 Relais, 2 Steuer- und 2 Relais-Ausgänge, 2 Steuereingänge, Hilfskontakt Parameter Wert Beschreibung „Switch Mode REL1“ REL1 detektiert Überdrehzahld „Switch Mode OUT1“ OUT1 dient zur Takterzeugung „Read Back OUT“ Invertierung (Anschluss an X1/2 mit NO Kontakt) „IN3 Function“ Funktionsausgang REL1 (Überdrehzahl) „IN3 Config“...
  • Seite 112: Overlap

    17 Overlap Mit Hilfe des Parameters „Sensor Overlap“ kann die Overlap Überwachung aktiviert werden. Die Overlap Funktion kann nur durchgeführt werden, wenn der „Op Mode “ = 3 aktiviert ist, d.h. beide Sensoren mit A HTL Signalen arbeiten. Wenn es sich bei den Sensoren um Nährungsschalter handelt, müssen die Aussparungen beider Sensoren so angebracht sein, dass beim Überfahren nur drei von vier möglichen Ausgangszuständen auftreten.
  • Seite 113: Kaskadierung

    18 Kaskadierung Durch die Kaskadierung von zwei Einheiten kann die Anzahl der Steuereingänge und der Ausgänge erhöht werden. Fehler der ersten Stufe werden über den Encoderausgang bzw. über den digitalen Ausgang weitergeleitet. Es müssen beide Anbindungen vorhanden sein. Der Parameter „Split.Level“ der ersten Einheit muss auf 0 (5V) gesetzt werden, hier muss auch der Parameter „Power-Cas Delay“...
  • Seite 114: Technische Daten

    200 mA pro Geber Schutzschaltung: kurzschlussfest Inkremental- Anzahl Eingänge: 2 Encoder (A, /A, B, /B, Z, /Z), (1 Encoder bei Eingänge: Format: SMC1.3) Frequenz: HTL differenziell/ HTL single ended/ RS422 Anschlussart: max. 500 kHz Schraubklemme, 1,5 mm² / AWG 16 Control-Eingänge: Anzahl Eingänge: 8 (einspurig) bzw.
  • Seite 115 Technische Daten: Konformität und MR 2006/42/EG: EN ISO 13849-1, EN 61508, EN 62061, Normen: EN 60947-5-1 EMV 2004/108/EG: EN 61000-6-2, EN 61000-6-3, EN 61000-6-4, EN 61326-3-2 Vibrationsfestigkeit: EN 60068-2-6 (Sinus, 7 g, 10 – 200 Hz, 20 Zyklen) Schockfestigkeit: EN 60068-2-27 (Halbsinus, 30 g, 11 ms, 3 Schocks) EN 60068-2-27 (Halbsinus, 17 g, 6 ms, 4000 Schocks) RoHS 2011/65/EU: EN 50581...
  • Seite 116: Abmessungen

    19.1 Abmessungen (inklusive aufgestecktes SMCB) Frontansicht: Seitenansicht: SMC2.4 SMCB (Option) R60047.0001 - Index 2 DE - Seite 116 / 120...
  • Seite 117: Zertifikat

    20 Zertifikat R60047.0001 - Index 2 DE - Seite 117 / 120...
  • Seite 118 R60047.0001 - Index 2 DE - Seite 118 / 120...
  • Seite 119 R60047.0001 - Index 2 DE - Seite 119 / 120...
  • Seite 120 Kübler Group Fritz Kübler GmbH Schubertstraße 47 78054 Villingen-Schwenningen Germany Tel. +49 7720 3903-0 Fax +49 7720 21564 info@kuebler.com www.kuebler.com R60047.0001 - Index 2 DE - Seite 120 / 120...
  • Seite 233: Dimensions

    19.1 Dimensions (incl. SMCB on front) Front: Rear: SMC2.4 SMCB (option) R60047.0002 - Index 2 EN – page 113 / 115...
  • Seite 234: Certificate

    20 Certificate R60047.0002 - Index 2 EN – page 114 / 115...
  • Seite 235 Kübler Group Fritz Kübler GmbH Schubertstraße 47 D-78054 Villingen-Schwenningen Germany Phone: +49 7720 3903-0 Fax: +49 7720 21564 info@kuebler.com www.kuebler.com R60047.0002 - Index 9 EN – page 115 / 115...

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