7.14 Wechsel- oder Gleichstrommessungen
Achtung
Keine Strommessung im Stromkreis bei einer
Netzspannung > 1000 V durchführen.
Dies kann das Instrument beschädigen oder zu
Körperverletzungen bei durchbrennenden
Sicherungen während der Messung führen.
Vorsicht
Zur Vermeidung von Schäden am Instrument oder am zu
testenden Gerät vor einer Strommessung die Sicherungen
des Instruments überprüfen.
Die richtigen Anschlüsse, Funktionen und Bereiche für die
Messung verwenden. Niemals Stromkreise oder Bauteile mit
den Meßsonden überbrücken (in Parallelschaltung), wenn die
Meßleitungen mit den Anschlüssen für Strommessungen
verbunden sind.
Strom ist der Fluß von Elektronen durch einen Leiter. Zur
Strommessung muß der zu testende Stromkreis
unterbrochen und das Instrument in Serie mit dem
Stromkreis geschaltet werden.
Die Strombereiche betragen 400 µA, 4000 µA,
40 mA, 400 mA, 4000 mA und 10 A. Wechselstrom wird
als RMS-Wert dargestellt.
Zur Strommessung Abbildung 7 heranziehen und wie
folgt verfahren:
1. Die Netzversorgung zum Stromkreis
unterbrechen. Alle Hochspannungskonden-
satoren entladen.
2. Die schwarze Meßleitung in den COM-Anschluß
stecken. Für Stromstärken zwischen 4 mA und
400 mA die rote Meßleitung in den mA/µA-Anschluß
stecken. Für Stromstärken über 400 mA die rote
Meßleitung in den A-Anschluß stecken.
Hinweis
Den mA/ µA-Anschluß nur dann benutzen, wenn
die Stromstärke weniger als 400 mA beträgt,
damit ein Durchbrennen der 400 mA Sicherung
im Instrument vermieden wird.
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