2.2 Befestigen der Bohrhilfe
DE
• Bei Übergreifungsstößen ist grundsätzlich darauf zu achten, dass parallel zur vorhandenen
Bewehrung und damit parallel zu einer Referenzoberfläche gebohrt wird.
• Bei Verwendung der Bohrhilfe ist diese zunächst mit einem Dübel zu befestigen.
• Danach ist die Grundplatte so zu justieren, dass der Referenzstab mit der Betonoberfläche
parallel ist.
• Der schwenkbare Führungsstab ist schließlich so auszurichten, dass er sich in unmittelbarer
Nähe der Bohrlochmarkierung befindet und somit als optische Führungshilfe für paralleles
Bohren dienen kann.
Abb. 5: Bohrhilfe (Grundplatte, Referenzstab, Führungsstab)
2.3 Erstellen des Bohrlochs
2.3.1. Hohlbohren
Hammerbohren mit in der ETA geregeltem Hohlbohrer (z.B. fischer FHD) und Absaugung
unter Verwendung eines geeigneten Staubabsaugungssystems (z.B. fischer FVC 35 M oder
Staubabsaugungssystem mit vergleichbaren Leistungsdaten). Das Staubabsaugsystem
ist auf maximale Leistung einzustellen und muss während des gesamten Bohrvorgangs
den Bohrstaub konstant absaugen. Die korrekte Funktion des Staubabsaugsystems ist
vor, während und nach jedem Bohrvorgang zu prüfen. Eine weitere Bohrlochreinigung ist
bei Bohrlöchern, die mit Hohlbohrer erstellt wurden, nicht erforderlich. Bei Bohrlöchern mit
einer Setztiefe l
Es wird empfohlen, nach Abschluss der Vorbohrung, die Betonoberfläche nach den
Angaben des planenden Ingenieurs aufzurauen (siehe Kapitel 2.4).
Die maximale Setztiefe l
8
Referenzstab
Grundplatte mit
Justierschrauben
> 25 cm ist mit einem kurzen Bohrer mindestens 15 cm tief vorzubohren.
v
v,max
Schwenkbarer
Führungsstab
(max. Bohrlochtiefe) ist den Tabellen 3 bis 5 zu entnehmen.
21
AR
Autoclean
Führungsstab