2.9 Setzen des Bewehrungsstabes
EN
DE
• Nach Abschluss der Vermörtelung die Injektionsverlängerung aus dem Bohrloch ziehen.
• Der bereitliegende Bewehrungsstab ist unter kräftigem Druck und mit drehender Bewegung in
das verfüllte Bohrloch bis zur Setztiefenmarkierung einzuführen.
a)
Das Setzen des Bewehrungsstabes gilt als korrekt ausgeführt, wenn:
→ kein Federn des Bewehrungsstabes auftritt.
→ kein Platzen von Luftblasen auftritt.
→ am Bohrlochmund ein Mörtelüberschuss erscheint.
→ die Setztiefenmarkierung des Bewehrungsstabes bündig mit der Betonoberfläche ist.
2.10 Mörtelaushärtung
Siehe Tabelle Verarbeitungs- und Aushärtezeiten (Tabellen 8-10).
• Bis zum Ende der Aushärtezeit darf der Bewehrungsstab nicht bewegt werden.
• Die Aushärtezeit ist abhängig von der Temperatur im Betonbauteil und beginnt nach Ende der
Verarbeitungszeit.
2.11 Montageprotokoll
• Für eine zulassungskonforme Montage (gemäß ETA und der jeweils gültigen Musterverwaltungs-
vorschrift Technische Baubestimmungen (MVV TB) Anhang 1 bzw. der jeweiligen Umsetzung
durch die Verwaltungsvorschrift Technische Baubestimmungen (VV TB) der einzelnen Bundes-
länder) ist zu jedem Bewehrungsanschluss das Montageprotokoll (siehe Abschnitt 4) vollständig
auszufüllen und sowohl vom Monteur als auch vom Bauleiter zu unterschreiben.
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b)
l
l
Unter kräftigem Druck und
gleichzeitigem Drehen wird der
Bewehrungsstab (a) oder der
Bewehrungsanker FRA (b) bis zur
Setztiefenmarkierung in das
Bohrloch eingeführt.
Nach der Aushärtezeit kann der
verankerte Stab belastet werden.