BETRIEBSANLEITUNG
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5.2.3 Heizen mit PID-Kontrolle
Wählen Sie REVR für OUT1, PB und TI sollten nicht = 0 gesetzt sein. Wählen Sie für einen neuen
Prozess die automatische Optimierung oder benutzen Sie zuvor bestimmte Parameter für PB, TI und TD.
Falls das Ergebnis der automatischen Optimierung nicht zufriedenstellend ist, benutzen Sie die manuelle
Steuerung mit veränderten Parametern.
5.2.4 Kühlen mit ON-OFF-/ P- und PID-Kontrolle
Die Parameter der 3 Betriebsmodi entsprechen denselben wie die der Heizkontrolle, ausgenommen die
Ausgangsvariable, diese ist invertiert.
Hinweis: Die ON-OFF-Kontrolle erzeugt für gewöhnlich hohe Über- und
Unterschwingungen im Prozess und ist generell nur für einfache Regelaufgaben zu
empfehlen. Für ein Präzises und schnelles Regelergebnis ist stets die PID-Kontrolle zu
empfehlen.
5.2.5 Einstellungsparameter in Abhängigkeit des Ausgangstyps
O1TY, CYC1, O2TY, CYC2, O1FT, O2FT, O1TY und O2TY werden in Abhängigkeit des gewählten
Ausgangstyps an OUT1 und OUT2 konfiguriert.
Für CYC1 und CYC2 gilt: wählen Sie 0,5 – 2 Sek. für SSRD oder SSR; 10 – 20 Sek. für mechanische
Relais.
5.2.6 Proportionalband beim Kühlen
Das Proportionalband beim Kühlen wird in Prozent (%) von PB mit einem Bereich von 50 – 300
angegeben. Stellen Sie das Proportionalband anfangs auf 100% und überprüfen Sie die Kühlfunktion.
Sollte diese zu schwach sein, verringern Sie das Proportionalband, andernfalls erhöhen Sie dieses. Der
Wert des Proportionalbandes ist abhängig von PB und bleibt während der automatischen Optimierung
unverändert.
Eine Veränderung des Proportionalbandes beim Kühlen ist auch abhängig vom verwendeten Medium.
Für Luft als Kühlmedium setzen Sie das Proportionalband auf 100%; für Öl setzen Sie das
Proportionalband auf 125% und für Wasser setzen Sie das Proportionalband auf 250%.
5.2.7 Totzeitbereich
Die Einstellung des Totzeitbandes ist abhängig von den Prozessanforderungen. Falls ein größerer
positiver Totzeitbereich gewählt wird können ungewollte Kühlvorgänge vermieden werden; dadurch
entstehen aber hohe Überschwingungen über dem Sollwert. Falls ein größerer negativer Totzeitbereich
gewählt wird, können ungewollte Überschwingungen über dem Sollwert vermieden werden; dadurch
treten aber ungewollte Kühlvorgänge auf. Der Wert ist justierbar von -36,0 % bis 36,0% von PB.
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