Über dieses Dokument 5/40 Über dieses Dokument Gültigkeitsbereich Das vorliegende Benutzerhandbuch gilt für Elektrizitätszähler E320 Series 1. Es gilt für alle Zählervarianten: E320‐AM1D 60 A Basiszähler E320‐AM3D 100 A Basiszähler E320‐AMCD CT Basiszähler Das Handbuch beschreibt auch alle Messmodi: +A mit Rücklaufsperre nur Wirkenergie plus ‐A mit Rücklaufsperre nur Wirkenergie minus +A / ‐A Wirkenergie plus und minus ‐A saldierend ohne Rücklaufsperre Wirkenergie aufsummiert 4‐Quadranten ...
Beschreibung des Geräts 9/40 Beschreibung des Geräts Allgemeine Ansicht Abbildung 1. Allgemeine Ansicht des Geräts Funktionsübersicht Der E320 ist ein Elektrizitätszähler mit Smart Meter‐Funktion, der zuverlässige Leistung und vielseitige Funktionalität bietet. Er ist gemäss der FNN‐Spezifikation für Basiszähler für den Rollout von Smart Metern, die Einführung intelligenter Messsysteme, in Deutschland ausgelegt. Die LMN‐Kommunikation basiert auf der RS‐485‐Technologie und ermöglicht die Integration mit dem intelligenten Messsystem (iMsys). Der E320 ist in den folgenden Zählervarianten erhältlich: E320‐AM1D 60 A Basiszähler E320‐AM3D 100 A Basiszähler E320‐AMCD CT (Stromwandler) Basiszähler Jede Variante kann während des Fertigungsprozesses auf einen der folgenden Messmodi konfiguriert werden: +A mit Rücklaufsperre nur Wirkenergie plus ‐A mit Rücklaufsperre nur Wirkenergie minus +A / ‐A Wirkenergie plus und minus ...
Die TLS‐Kommunikation auf LMN benötigt die NIST‐Kurve. Der öffentliche Schlüssel (Public Key) des Zählers ist auf der Frontplatte aufgedruckt. Impulsausgangs‐LED (metrologische LED) Es ist möglich, den Betrieb der Impulsausgangs‐LED (metrologische LED) durch Auswahl des LED‐Modus festzulegen. Je nach Modus zeigt die Impulsausgangs‐ LED die Wirk‐ oder Blindenergie an. Der Modus muss im Fertigungsprozess definiert werden. Zählerkonfiguration Die Erstkonfiguration des Zählers wird bei der Bestellung des Zählers von Landis+Gyr vorgenommen. 5.4.1 Mechanische Varianten Parameter Werte Zählervarianten – E320 – 60A, 0.25‐5 (60) A – E320 – 100A, 0.25‐5 (100) A – E320 – CT, 0.05‐1 (6) A Modulabdeckung – Modulabdeckung, geschlossen – Modulabdeckung, offen (4 Einheiten offen) Klemmenabdeckung – Standardklemmenabdeckung (60 mm Freiraum) – Lange Klemmenabdeckung (100 mm Freiraum) 5.4.2 Frontplatte Parameter Werte Betreiberschild – Betreiberschild, Standard – Betreiberschild, kundenspezifisch ...
Wartung 35/40 Wartung Service Der E320 hat keine zu wartenden Teile. Der Geräteservice wird von der lokalen Landis+Gyr‐Vertretung geleistet. Fehlerbehebung Wenn der Zähler nicht ordnungsgemäss funktioniert, die Fehleranzeigen und die LED prüfen (siehe Abschnitt 5.1 „Display“ für Anweisungen zur Bedienung des Displays). Bei Problemen mit dem Betrieb des Zählers zuerst folgende Punkte prüfen: Ist Netzspannung vorhanden (Zähleranzeige prüfen)? Wurde die maximale Umgebungstemperatur überschritten? Ist der Zähler sichtbar beschädigt? Gibt es einen Fehlercode auf dem Display (Code F.F.)? Die Fehlercodes sind im Abschnitt 6.2.1 „Fehlercodes“ beschrieben. 6.2.1 Fehlercodes Kritischer Fehler Ein kritischer Fehler bedeutet, dass eichrechtsrelevante Funktionen nicht mehr gewährleistet werden. Messwerte dürfen nicht mehr ungeprüft zur Abrechnung herangezogen werden. Kritische Fehler weisen auf schwerwiegende Probleme hin, aber das Gerät kann trotzdem noch arbeiten. Die gemessenen und gespeicherten Daten im Zähler können jedoch beschädigt sein und es wird empfohlen, dass Zähler mit kritischem Fehler an das benannte Landis+Gyr‐Servicezentrum zurückgeschickt werden. Wenn das Gerät das F.F.‐Register mit einem Fehlercode anzeigt, liegt ein kritischer Fehler vor. Wenn das Fehlerregister nicht gelöscht wird, kann der Fehlercode im Installations‐/Servicemenü oder durch Auslesen des F.F.‐Registers über die Kommunikationsschnittstelle eingesehen werden. Kritische Fehler können nur durch Kommunikation mit einem Reset‐Befehl behoben werden. Kommunikationsfehler sind temporärer Natur und führen daher nicht zur Anzeige des F.F.‐Registers. Kommunikationsfehler werden jedoch im Fehlerregister gespeichert. Sie werden gelöscht, wenn die Kommunikation wiederhergestellt wird. Kommunikationsfehler erfordern in der Regel keinen Zähleraustausch. Diese Fehler führen nicht zur automatischen Anzeige des F.F.‐Registers auf dem Display, ...