3.5 BETRIEBSSTÖRUNGEN MIT
ELEKTRISCHEM RESET.
Code
Beschreibung
b 18
Vorlauft emperatur über 95°C
b 19
Rücklauft emperatur über 90°C
b 24
Temperaturdiff erenz zwischen Vorlauf und Rücklauf über 10°C nach 180 Sekunden
b 25
Anstieg Vorlauft emperatur zu schnell
b 26
Kein Wasser
b 28
Gebläsestörung (kein Hall-Signal)
b 29
Gebläsestörung
b 30
Temperaturdiff erenz zwischen Vorlauf und Rücklauf über 40°C
b 33
Warmwasserstörung (Kurzschluss)
b 38
Warmwasserstörung (Unterbrechung)
b 65
Stand-by für Gebläseanlauf
b 118
Flammensignal während Brennerbetrieb verloren
D.h., würde das Display diese beiden Werte
zeigen, besteht eine Temperaturdiff erenz zwi-
schen Vor- und Rücklauf von über 40°C. Diese
Störungen sind temporär und der Kessel setzt au-
tomatisch zurück, wenn der Fehler behoben ist.
P
3 0
Anmerkung: Die Wartung muss von einem
qualifi zierten Techniker (GEBE Kundendienst)
durchgeführt werden.
• Gasgeruch. Zeugt von einem Leck in den
Gasleitungen. Die Dichtheit der Gasleitungen
überprüfen.
• Unregelmäßige Verbrennung oder Geräu-
schentwicklung. Können von einem verun-
reinigten Brenner, falschen Verbrennungsbe-
dingungen oder einem falsch installierten Fri-
schluft /Abgas-System herrühren. Die genann-
ten Komponenten reinigen und sicherzustellen,
dass die Rohre des Frischluft /Abgas-Systems
richtig angebracht sind. Richtige Einstellung
des Gasventils (Off -Set Einstellung) und übli-
cher CO
-Gehalt der Abgase überprüfen.
2
• Kondensatfalle blockiert. Kann die Ursache
von Dreck oder Verbrennungsprodukten im
Inneren sein. Kondensatablauf auf Verunrei-
nigungen überprüfen, die den Kondensatfl uss
behindern könnten.
• Überträger blockiert. Kann von einer blo-
ckierten Kondensatfalle verursacht sein. Ist die
Kondensatfalle blockiert, kann dies die Ursache
von Dreck oder Verbrennungsprodukten im
Inneren sein. Kondensatablauf auf Verunrei-
nigungen überprüfen, die den Kondensatfl uss
behindern könnten.
• Geräuschentwicklung aufgrund von Luft im Sy-
stem. Das Entlüft ungsventil muss geöff net sein
(Abb. 1.24). Sicherstellen, dass der Systemdruck
und die Vorfüllung des Ausdehungsgefäßes im
Rahmen der Systemauslegung sind.
Anmerkung: Bei Wartungsarbeiten, bei denen
die Kessel- oder Systemversorgung unterbrochen
wird, muss der Kessel ausgeschaltet werden.
3.6 UMSTELLUNG AUF ANDERE
GASARTEN.
Muss der Kessel auf andere Gasarten, als die in
den Spezifi kationen angegebene umgestellt wer-
den, ist das entsprechende Umbauset für schnelle
und einfache Umstellung anzufordern. Der Um-
bau muss von einem qualifi zierten Techniker
(GEBE Kundendienst) durchgeführt werden.
Für den Umbau auf eine anderes Gasart ist fol-
gendes zu beachten:
• Unterbrechung der Spannungsversorgung des
Gerätes;
• Düse zwischen Gasrohr und Venturigehäuse
(Bauteil 12 Abb. 1-24) austauschen;
• Spannungsversorgung des Gerätes wiederher-
stellen;
• Maximale Kesselleistung durch Abändern der
Gebläsedrehzahl Parameter 22 "Maximale Ge-
bläsedrehzahl Heizung (in Hundert)");
• Die Gebläsegeschwindigkeit in der Zündphase
anpassen (Parameter 28 "Gebläsegeschwindi-
gkeit in der Einschaltphase (in Hundert)");
• CO
-Gehalt der Abgase bei maximaler Leistung
2
im Vergleich mit Tabelle 3.22 überprüfen;
• CO
-Gehalt der Abgase bei minimaler Leistung
2
im Vergleich mit Tabelle 3.22 überprüfen;
• Verschließen der Gasleitungseinrichtungen
(wenn Einstellungen geändert wurden);
• Nach vollzogenem Umbau den im Umbauset
mitgegebenen Aufk leber neben dem Typen-
schild anbringen. Die Spezifi kationen der alten
Gasversorgung mit einem Permanentmarker
streichen.
Diese Abänderungen müssen mit der neuen
Gasart abgestimmt werden.
3.7 NACHFOLGENDE ÜBERPRÜFUN-
GEN BEI GASART-UMSTELLUNG.
Nachdem sichergestellt wurde, dass der Umbau
mit einem für die Gasart ausgelegten Gasdüsen-
durchmesser durchgeführt und der passende
Gasdruck eingestellt wurde, ist folgendes zu
überprüfen:
• Die Brennerfl amme muss stabil und darf nicht
zu hoch oder zu klein sein (nicht über den
Brenner hinausragt);
• In den Gasleitungen sind keine Lecks vorhan-
den.
Anmerkung: Alle Einstellungen müssen von
einem qualifi zierten Techniker (GEBE Kunden-
dienst) durchgeführt werden.
27
Problemlösung
Wasserzirkulation im System überprüfen
Wasserzirkulation im System überprüfen
Hauptwärmetauscher überprüfen
Wasserzirkulation im System überprüfen
Wasserdruck im System überprüfen
Gebläse überprüfen
Gebläse überprüfen
Wasserzirkulation im System überprüfen
Warmwasserfühler überprüfen
Warmwasserfühler überprüfen
Abgasstromkreis überprüfen
Gas- und Stromversorgung überprüfen
3.8 MÖGLICHE EINSTELLUNGEN.
Nennwärmeleistung überprüfen. Die Kessel-
wärmeleistung steht mit der Länge der Einlass/
Auslass-Rohre in Beziehung. Die Wärmeleistung
nimmt leicht mit ansteigender Länge der Rohre
ab. Nach der Installation von Kaminelementen
ist es notwendig, nach mindestens 5 Minuten
des Brennerbetriebes und wenn sich Frischluft -
und Abgas-Temperaturen stabilisiert haben, die
Gebläsedrehzahl wie folgt anzupassen:
3.9 EINSTELLUNG LUFT-GAS-
MISCHUNGSVERHÄLTNIS.
Maximale CO
-Einstellung. Kessel einschalten
2
und durch gleichzeitiges Drücken der Tasten
"MODE" und "+" für 2 Sekunden in den "Ka-
minkehrer-Modus" bringen; so stellt sich der
Kessel auf Maximalleistung ein und am Display
erscheint der Buchstabe "H", gefolgt von einer
zweistelligen Nummer. Um einen genauen CO
Wert der Abgase zu erhalten, muss ein Techniker
einen Messfühler am Boden der Kammer anbrin-
gen und dann mit dem CO
-Wert auf der Tabelle
2
3.22 vergleichen, bei Nichtübereinstimmung ist
die Gasmenge an der Stellschraube einzustellen
(Schraube 12, Abb. 3-4).
Um die CO
-Menge nach oben zu korrigieren ist
2
die Einstellschraube (12) gegen den Uhrzeiger-
sinn zu drehen, für eine Korrektur nach unten
im Uhrzeigersinn. Mit jeder Drehung an der
Stellschraube (12) ist eine Wartezeit von etwa 30
Sekunden einzuhalten, damit sich der Brenner
stabilisieren kann.
Minimale CO
-Einstellung. Nachdem die ma-
2
ximale CO
-Einstellung vorgenommen wur-
2
de, wird der Kessel eingeschaltet und durch
gleichzeitiges Drücken der Tasten "MODE"
und "-" für 2 Sekunden auf die minimale Wär-
meleistung gebracht; so stellt sich der Kessel auf
Minimalleistung ein und am Display erscheint
der Buchstabe "L", gefolgt von einer zweistelli-
gen Nummer. Um einen genauen CO
Abgase zu erhalten, muss ein Techniker einen
Messfühler am Boden der Kammer anbringen
und dann mit dem CO
-Wert auf der Tabelle
2
3.22 vergleichen, bei Nichtübereinstimmung ist
die Off set-Stellschraube einzustellen (Schraube
3, Abb. 3-4).Um die CO
-Menge nach oben zu
2
korrigieren ist die Stellschraube (3) imUhrzeiger-
sinn zu drehen, für eine Korrektur nach unten
gegen sen Uhrzeigersinn.
-
2
-Wert der
2