BFT VIRGO Handbuch

BFT VIRGO Handbuch

Vielen Dank für den Kauf dieses Produkts. Unser Unternehmen ist sicher, dass Sie mit der Leistung des Produkts mehr als zufrieden sein werden.

Lesen Sie die dem Produkt beiliegende Broschüre "WARNINGS" (WARNUNGEN) und die "INSTRUCTION BOOKLET" (BEDIENUNGSANLEITUNG) sorgfältig durch, da diese wichtige Informationen zur Sicherheit, Installation, Verwendung und Wartung des Produkts enthalten. Dieses Produkt entspricht den anerkannten technischen Standards und Sicherheitsvorschriften. Wir erklären, dass dieses Produkt den folgenden europäischen Richtlinien entspricht: 73/23/EWG, 89/336/EWG, 98/37/EWG und nachfolgenden Änderungen.

ALLGEMEINE SICHERHEIT

Warnung
Eine fehlerhafte Installation oder unsachgemäße Verwendung des Produkts kann Personen, Tieren oder Sachen Schaden zufügen.

  • Das diesem Produkt beiliegende Hinweisblatt "Warnings" (Warnungen) und die "Instruction booklet" (Bedienungsanleitung) sollten sorgfältig gelesen werden, da sie wichtige Informationen zur Sicherheit, Installation, Verwendung und Wartung enthalten.
  • Verpackungsmaterialien (Kunststoff, Karton, Styropor etc.) gemäß den geltenden Vorschriften entsorgen. Nylon- oder Styroporbeutel außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren.
  • Bewahren Sie die Anweisungen zusammen mit der technischen Broschüre für zukünftige Referenz auf.
  • Dieses Produkt wurde ausschließlich für den in der vorliegenden Dokumentation angegebenen Verwendungszweck entwickelt und hergestellt. Jede andere, in dieser Dokumentation nicht spezifizierte Verwendung kann das Produkt beschädigen und gefährlich sein.
  • Das Unternehmen lehnt jede Verantwortung für Konsequenzen ab, die sich aus unsachgemäßer Verwendung des Produkts oder einer Verwendung ergeben, die von der erwarteten und in der vorliegenden Dokumentation angegebenen abweicht.
  • Installieren Sie das Produkt nicht in explosionsgefährdeten Umgebungen.
  • Die Baukomponenten dieses Produkts müssen den folgenden europäischen Richtlinien entsprechen: 89/336/EWG, 73/23/EWG, 98/37/EWG und nachfolgenden Änderungen. Für alle Nicht-EWG-Länder sind die vorgenannten Normen sowie die geltenden nationalen Normen einzuhalten, um ein gutes Sicherheitsniveau zu gewährleisten.
  • Das Unternehmen lehnt jede Verantwortung für Konsequenzen ab, die sich aus der Nichteinhaltung der guten technischen Praxis beim Bau von Verschlusskonstruktionen (Türen, Tore usw.) sowie aus eventuellen Verformungen während des Gebrauchs ergeben.
  • Die Installation muss den Bestimmungen der folgenden europäischen Richtlinien entsprechen: 89/336/EWG, 73/23/EWG, 98/37/EWG und nachfolgenden Änderungen.
  • Trennen Sie die elektrische Stromversorgung, bevor Sie Arbeiten an der Anlage durchführen. Trennen Sie auch eventuell vorhandene Pufferbatterien ab.
  • Installieren Sie einen allpoligen oder magnetothermischen Schalter an der Netzstromversorgung mit einem Kontaktabstand von 3 mm oder mehr.
  • Überprüfen Sie, ob ein Differenzschalter mit einer Auslöseschwelle von 0,03 A direkt vor der Netzstromversorgung installiert ist.
  • Überprüfen Sie, ob die Erdung korrekt durchgeführt wurde: Schließen Sie alle Metallteile für den Verschluss (Türen, Tore usw.) und alle Systemkomponenten, die mit einem Erdungsanschluss versehen sind, an.
  • Installieren Sie alle Sicherheitseinrichtungen (Lichtschranken, elektrische Schaltleisten usw.), die zum Schutz des Bereichs vor Gefahren durch Quetschen, Fördern und Scheren erforderlich sind, gemäß und in Übereinstimmung mit den anwendbaren Richtlinien und technischen Normen.
  • Positionieren Sie mindestens ein optisches Signalgerät (Blinkleuchte) gut sichtbar und befestigen Sie ein Warnschild an der Struktur.
  • Das Unternehmen lehnt jede Verantwortung für die Sicherheit und den korrekten Betrieb der Automatisierung ab, wenn Komponenten anderer Hersteller verwendet werden.
  • Verwenden Sie für Wartungs- oder Reparaturarbeiten ausschließlich Originalteile.
  • Verändern Sie die Automatisierungskomponenten nicht, es sei denn, dies wurde ausdrücklich vom Unternehmen genehmigt.
  • Weisen Sie den Produktbenutzer in die vorhandenen Steuerungssysteme und die manuelle Öffnungsfunktion im Notfall ein.
  • Gestatten Sie Personen oder Kindern nicht, sich im Betriebsbereich der Automatisierung aufzuhalten.
  • Funkfernbedienungen oder andere Steuergeräte außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren, um eine unbeabsichtigte Aktivierung der Automatisierung zu vermeiden.
  • Der Benutzer muss jeden Versuch vermeiden, Arbeiten oder Reparaturen am Automatisierungssystem durchzuführen, und stets die Hilfe von qualifiziertem Personal anfordern.
  • Alles, was in der vorliegenden Anleitung nicht ausdrücklich vorgesehen ist, ist nicht gestattet.

ALLGEMEINER ÜBERBLICK

Niederspannungsantrieb (24Vdc) für den privaten Gebrauch. Entwickelt für Drehtore mit kleinen Pfosten. Der Bedienungsarm mit seiner speziellen Scherensicherung ermöglicht das Manövrieren der Torflügel, auch wenn der Antrieb weit vom Drehpunkt entfernt positioniert ist. Der irreversible elektromechanische Getriebemotor hält das Tor in den Schließ- und Öffnungspositionen verriegelt.

Der Freigabehebel, der außen an jedem Antrieb angebracht ist, ermöglicht eine sehr einfache manuelle Betätigung.

Warnung
Die Installation, Wartung und Reparatur sollte von verantwortungsbewussten und qualifizierten Personen mit aktuellem Kenntnisstand der geltenden Sicherheitsnormen durchgeführt werden. Es ist strengstens verboten, die Automatisierung unter Spannung zu warten.

ATTENTION! (ACHTUNG!) Der Controller des Modells VIRGO ist nicht mit einer mechanischen Drehmomenteinstellung ausgestattet. Es ist zwingend erforderlich, eine Steuerung desselben Herstellers zu verwenden, die den grundlegenden Sicherheitsanforderungen der Richtlinien 73/23/CEE, 89/336/CEE, 98/37/CEE entspricht und mit einer entsprechenden elektrischen Drehmomenteinstellung versehen ist.

TECHNISCHE SPEZIFIKATIONEN

VIRGO ANTRIEB

Motor 24Vd.c. 2500 min-1

Leistung: 40W

Isolationsklasse: F

Schmierung: Dauerschmierung

Untersetzungsverhältnis: 1-1224

Ausgangswellenumdrehungen: 2 min-1

MAX Öffnungszeit 90° 14s

Geliefertes Drehmoment: 170 Nm

Max. Flügelgewicht und -länge: 2000N (~200kg) für 2m langen Flügel

Aufprallreaktion: Integrierter Drehmomentbegrenzer
auf LINX Steuerplatine

Bewegungsantrieb: Hebelarm

Stopp: Integrierte elektrische Endschalter + mechanische Verriegelungen

Manuelle Betätigung: Entriegelungshebel mit CLS-Schlüssel

Anzahl der Manöver in 24h: 60

Umgebungsbedingungen: von -15 bis +60°C

Schutzart: IP 44

Antriebsgewicht: VIRGO:80N (~8kg) - VIRGO SQ:60N (~6kg)

Abmessungen: siehe Abb.1

LINX STEUERPLATINE

Stromversorgung: 230Va.c. ±10% 50Hz*

Netz-/Niederspannungsisolation: > 2MOhm 500Vdc

Arbeitstemperatur: -10 / +55°C

Durchschlagsfestigkeit: Netz/Niederspannung 3750Va.c. für 1 Minute

Motor-Ausgangsstrom: 3.5A+3.5A max

Motorschaltrelais-Strom: 10A

Maximale Motorleistung: 40W (24Vd.c.)

Stromversorgung für Zubehör: 24Va.c. (180mA max. Absorption)
24Va.c.sicher (180mA max. Absorption)

Tor-offen-Warnleuchte: N.O. Kontakt (24Va.c./1A max)

Blinker: 24Va.c. 25W max

Abmessungen: siehe Abbildung 1

Sicherungen: siehe Abbildung 2

(*andere Spannungen auf Anfrage erhältlich)

VIRGO BAT BATTERIE-KIT

(OPTIONAL - Abb.14)

Ermöglicht den Weiterbetrieb auch bei kurzzeitigem Netzausfall.

Ladespannung: 27.2Vd.c.

Ladestrom: 130mA

Daten ermittelt bei Außentemperatur von: 25°C

Batteriekapazität: 2x (12V 1.2Ah)

Schutzschwelle für erschöpfte Batterie: 20.4Vd.c.

Batterie-Ladezeit: 12/14 h

Wichtige Information HINWEIS: Bei Betrieb mit Batteriepufferung zeigen die Ausgänge an den Klemmen 8-9 (Vsafe 24Va.c.) und 10-11 (Vsafe 24Va.c.) eine Spannung von 24Vd.c., polarisiert wie in Abb.13 angegeben.

Beim Installieren des VIRGO BAT Kits ist zu überprüfen, ob die Sicherheitseinrichtungen korrekt angeschlossen sind.

ANTRIEBSEINBAU

Vorprüfung

Überprüfen Sie, dass:

  • Die Torstruktur ausreichend stabil und steif ist. Die Befestigungsposition muss entsprechend der Flügelstruktur gewählt werden. Der Manövrierarm muss in jedem Fall gegen einen verstärkten Flügelpunkt drücken (Abb. 2).
  • Die Torflügel manuell über ihren gesamten Hub bewegt werden können. Wenn das Tor nicht kürzlich installiert wurde, überprüfen Sie den Verschleißzustand aller seiner Komponenten. Reparieren oder ersetzen Sie defekte und verschlissene Teile. Die Zuverlässigkeit und Sicherheit des Antriebs werden direkt durch den Zustand der Torstruktur beeinflusst.

BEFESTIGUNG DER TRÄGERPLATTE

(Abb.2)
BEFESTIGUNG DER TRÄGERPLATTE - Schritt 1

Der Antrieb wird mit einer Befestigungskonsole und einem Hebelarm geliefert.

Nachdem der Verstärkungspunkt des Flügels identifiziert wurde, zeichnen Sie bei geschlossenem Tor eine imaginäre horizontale Linie von der Mitte des Verstärkungspunkts zum Pfosten (Abb. 3-4).
BEFESTIGUNG DER TRÄGERPLATTE - Schritt 2

Abb. 2 zeigt die gängigsten Installationsarten:

  • mit dem Flügelgelenk nicht ausgerichtet zur Befestigungsplatte (90° Öffnung – maximaler Abstand zwischen Gelenk und Platte: 210mm)
  • mit dem Gelenk ausgerichtet zur Befestigungsplatte

Positionieren Sie die Ankerkonsole unter Beachtung der in Abb.3 gezeigten Maße für eine Öffnung bis zu 90° oder in Abb.4 für eine Öffnung über 90° bis maximal 120°. Die Pfostenoberfläche, an der die Konsole befestigt wird, muss flach und parallel zum Torflügel sein. Verwenden Sie Schrauben und Dübel, die für den Pfostentyp geeignet sind. Falls die Pfostenoberfläche unregelmäßig ist, verwenden Sie Dübel mit Gewindebolzen, um die Befestigungskonsole parallel zum Torflügel ausrichten zu können (Abb.5).
BEFESTIGUNG DER TRÄGERPLATTE - Schritt 3

  • Montieren Sie den Hebelarm wie in Abb.7.
    BEFESTIGUNG DER TRÄGERPLATTE - Schritt 5
    DX = Montage am rechten Flügel
    SX = Montage am linken Flügel
    Wählen Sie die am besten geeignete Position für die Befestigung der Halterung "F" am Flügel.
  • Führen Sie Hebel L in die Getriebemotor-Abtriebswelle ein und befestigen Sie ihn mit dem passenden Zapfen P und der selbstsichernden Mutter D (Abb.7).
  • Entriegeln Sie den Antrieb, indem Sie den Freigabehebel betätigen, um eine leichte Bewegung des Arms zu ermöglichen (siehe Abschnitt "EMERGENCY MANOEUVRE" (NOTBETRIEB)).
  • Öffnen Sie die Getriebemotorabdeckung und befestigen Sie sie an der Platte, wie in Abb.8 angegeben.
    BEFESTIGUNG DER TRÄGERPLATTE - Schritt 6
  • Befestigen Sie den Zugwinkel "F" am Flügel.
  • Die korrekte Position für den Antriebsarm ist in Abb.6 dargestellt. Der Befestigungspunkt am Flügel kann durch Positionieren des Arms gemäß den in Abb.6 angegebenen Maßen identifiziert werden.
    BEFESTIGUNG DER TRÄGERPLATTE - Schritt 4
  • Überprüfen Sie bei entriegeltem Antrieb die korrekte Bewegung des Arms.
  • Wiederholen Sie den gleichen Vorgang für den anderen Torflügel.

ENDANSCHLAG BEFESTIGUNG

Der VIRGO Antrieb ist mit mechanischen Endanschlägen ausgestattet, die die Installation von Bodenanschlagplatten überflüssig machen.

Unter Bezugnahme auf Abb. 10 gehen Sie wie folgt vor:
ENDANSCHLAG BEFESTIGUNG

  • Identifizieren Sie die Endanschlagpunkte für Öffnen und Schließen und befestigen Sie die Anschläge entsprechend.
  • Befestigen Sie die Schutzabdeckung C.

EINRICHTUNG DER ELEKTROINSTALLATION

Richten Sie die Elektroinstallation wie in Abb.11 gezeigt ein.
EINRICHTUNG DER ELEKTROINSTALLATION - Schritt 1

Die Stromversorgungsanschlüsse müssen von den Hilfsanschlüssen (Lichtschranken, Sicherheitsleiste usw.) getrennt gehalten werden.

Zu diesem Zweck ist der Antrieb mit entsprechenden Anschlüssen (Abb.9) für ein flexibles Spiralrohr mit einem Innendurchmesser von 20 ausgestattet:
EINRICHTUNG DER ELEKTROINSTALLATION - Schritt 2

  • P1 Eingang für Netzstromversorgung + GND.
  • P2/P3 Eingänge für Sicherheitseinrichtungen und Zubehör.

Für die Netzstromversorgung verwenden Sie die passende Kabelverschraubung (Abb.9 -"S"), die Klemmleiste mit integrierter Schutzsicherung (Abb.9 -"L-N") und die GND-Klemme.

Abb.11 zeigt den Querschnitt und die Anzahl der Anschlüsse.

KLEMMLEISTENANSCHLÜSSE

(Abb.16)
KLEMMLEISTENANSCHLÜSSE

Information HINWEIS: Die VIRGO-Antriebe, die mit integrierten LINX-Steuerungen ausgestattet sind, sind für die Montage am linken Torflügel voreingestellt, während die Antriebe ohne Steuerungen (VIRGO-SQ) für die Montage am rechten Torflügel voreingestellt sind, wie im Beispiel in Abb.11 dargestellt.

Sollte es notwendig sein, die Öffnungsrichtung des Antriebs umzukehren, gehen Sie wie folgt vor:

1 – Motorenpolarität umkehren (JP1 Klemmen 1-2)
2 – Motorenpolarität umkehren (JP2 Klemmen 14-15)


Beachten Sie bei den Verdrahtungs- und Installationsarbeiten die aktuellen Normen sowie die Grundsätze der guten technischen Praxis. Kabel, die mit unterschiedlichen Spannungen versorgt werden, müssen physisch getrennt oder ausreichend mit mindestens 1 mm zusätzlicher Isolierung isoliert werden. Die Kabel müssen in der Nähe der Klemmen mit einer zusätzlichen Befestigung, z. B. durch Kabelbinder, fixiert werden.

Alle Anschlusskabel müssen in ausreichendem Abstand vom Kühlkörper (Abb.14 "D") gehalten werden.


Für den Netzanschluss ist ein mehrpoliges Kabel mit einem Mindestquerschnitt von 3x1.5mm2 zu verwenden, das den zuvor genannten Vorschriften entspricht. Wenn das Kabel zum Beispiel im Freien verlegt ist, muss es mindestens der Bezeichnung H07RN-F entsprechen; ist es jedoch innen (oder außen, aber in einem Kunststoffkabelkanal verlegt), muss es mindestens der Bezeichnung H05VV-F mit einem Querschnitt von 3x1.5mm2 entsprechen.

JP1
1-2 Motor 2 Anschluss (VIRGO mit LINX-Platine):
3-5 Endschalter SWO M2 öffnen (N.C.)
4-5 Endschalter SWC M2 schließen (N.C.)
6-7 24 Va.c. Stromversorgungseingang vom Transformator

JP2
8-9 24Va.c. Vsafe 180mA max Ausgang – Stromversorgung für Fotozellen-Sender mit Kontrolle (Abb.14)
10-11 24Va.c. 180mA max Ausgang – Stromversorgung für Fotozellen oder andere Geräte
12-13 Anschluss Blinkleuchte (24Va.c. 25W max)
14-15 Motor 1 Anschluss (VIRGO-SQ – ohne LINX-Platine - Abb.13a):
16-18 Endschalter SWO M1 öffnen (N.C.)
17-18 Endschalter SWC M1 schließen (N.C.)
19-24 Fußgängeröffnungstaste PED (N.O.). Steuert die Teilöffnung von Motor M2.
20-24 Fehlereingang (N.O.). Eingang für Fotozellen oder Sicherheitseinrichtungen mit N.O.-Kontrollkontakt (Abb.14).
21-24 Fotozelleneingang (N.C.). Bei Nichtgebrauch gebrückt lassen.
22-24 STOP-Taste (N.C.). Bei Nichtgebrauch gebrückt lassen. 23-24 START-Taste (N.O.).
25-26 Ausgang für Warnleuchte Tor offen (N.O.-Kontakt (24Va.c./1A max) oder alternativ für 2. Funkkanal (siehe Konfiguration - Menü "logics" (Logik)))
27-28 Antenneneingang für integrierte Funkempfängerplatine (27 Masse - 28 Signal).

PROGRAMMIERUNG

Die mit einem Mikroprozessor ausgestattete Steuerung wird mit werkseitig voreingestellten Funktionsparametern geliefert, die für Standardinstallationen geeignet sind. Die vordefinierten Parameter können entweder über den integrierten Display-Programmierer oder über UNIPRO geändert werden.

Wenn die Programmierung mittels UNIPRO erfolgt, lesen Sie die Anweisungen zu UNIPRO sorgfältig durch und gehen Sie wie folgt vor.

Verbinden Sie den UNIPRO-Programmierer über die Zubehörteile UNIFLAT und UNIDA mit der Steuerung (Siehe Abb. 18). Die LINX-Steuerung versorgt den UNIPRO-Programmierer nicht mit Strom und benötigt daher eine entsprechende Versorgungseinheit.
PROGRAMMIERUNG - Teil 1

Rufen Sie das Menü "CONTROL UNITS" (STEUERUNGEN) und das Untermenü "PARAMETERS" (PARAMETER) auf, blättern Sie dann mit den Auf-/Ab-Pfeilen durch die Anzeige, um die numerischen Werte der unten aufgeführten Parameter einzustellen.

Für die Funktionslogiken siehe Untermenü "LOGIC" (LOGIK).

Wenn die Programmierung mittels des integrierten Programmierers erfolgt, beachten Sie Abb. A und B und den Abschnitt "CONFIGURATION" (KONFIGURATION).
Abb. A
PROGRAMMIERUNG - Teil 2

KONFIGURATION

Der Display-Programmierer wird verwendet, um alle Funktionen des LINX-Bedienfelds einzustellen. Der Programmierer ist mit drei Tasten zur Menünavigation und Konfiguration von Funktionsparametern ausgestattet:

+ Menünavigation/Wert erhöhen
- Menünavigation/Wert reduzieren
OK Eingabe- (Bestätigungs-) Taste

Durch gleichzeitiges Drücken der Tasten + und - verlassen Sie das aktive Menü und wechseln zum vorhergehenden Menü.

Die vorgenommenen Änderungen werden nur übernommen, wenn anschließend die OK-Taste gedrückt wird. Wird die OK-Taste zum ersten Mal gedrückt, wird der Programmiermodus aufgerufen.

Die folgenden Informationen erscheinen zuerst auf dem Display:

  • Softwareversion der Steuerung
  • Anzahl der insgesamt durchgeführten Manöver (der Wert wird in Tausend angegeben, daher zeigt das Display während der ersten tausend Manöver konstant 0000 an)
  • Anzahl der seit der letzten Wartung durchgeführten Manöver (der Wert wird in Tausend angegeben, daher zeigt das Display während der ersten tausend Manöver konstant 0000 an)
  • Anzahl der gespeicherten Funkfernbedienungsgeräte.

Wird die OK-Taste während der anfänglichen Anzeigephase gedrückt, kann direkt auf das erste Menü zugegriffen werden.

Es folgt eine Liste der verfügbaren Hauptmenüs und der entsprechenden Untermenüs. Der voreingestellte Parameter wird in eckigen Klammern [ 0 ] angezeigt.

Die auf dem Display erscheinende Schrift ist in runden Klammern angegeben.

Informationen zur Konfigurationsprozedur finden Sie in Abbildung A und B.

PARAMETERMENÜ

(Parameter)

  • Automatische Schließzeit (Automatische Schließzeit) [ 10s ]
    Stellen Sie den numerischen Wert der automatischen Schließzeit von 3 bis 60 Sekunden ein.
  • Motor 1 Drehmoment (Motor 1 Drehmoment) [ 50% ]
    (UNIPRO ⇒ Advanced parameters ⇒ address 3)
    Stellen Sie den numerischen Wert des Drehmoments von Motor 1 zwischen 1 % und 99 % ein.
  • Motor 2 Drehmoment (Motor 2 Drehmoment) [ 50% ]
    (UNIPRO ⇒ Advanced parameters ⇒ address 4)
    Stellen Sie den numerischen Wert des Drehmoments von Motor 2 zwischen 1 % und 99 % ein.
  • Motor 1 Sanftstopp-Drehmoment (Motor 1 Sanftstopp-Drehmoment) [ 45% ]
    (UNIPRO _ Advanced parameters _ address 8)
    Stellen Sie den numerischen Wert für das Sanftstopp-Drehmoment von Motor 1 zwischen 1 % und 99 % ein.
  • Motor 2 Sanftstopp-Drehmoment (Motor 2 Sanftstopp-Drehmoment) [ 45% ]
    (UNIPRO _ Advanced parameters _ address 9)
    Stellen Sie den numerischen Wert für das Sanftstopp-Drehmoment von Motor 2 zwischen 1 % und 99 % ein.

Information HINWEISE: Im Falle einer Hinderniserkennung stoppt die Ampere-Stopp-Funktion die Torflügelbewegung, kehrt die Bewegung für 1 Sek. um und hält dann im STOP-Zustand an. Das Sanftstopp-Drehmoment des Motors stellt das maximale Drehmoment dar, das dem Motor während der Verlangsamungsphase zugeführt wird. Es muss auf einen niedrigeren Wert als das Motordrehmoment eingestellt werden, um die Aktivierung der Ampere-Stopp-Funktion auch während der Verlangsamungsphase zu ermöglichen.

Warnung
Überprüfen Sie, dass der an den durch die Norm EN 12445 festgelegten Punkten gemessene Aufprallkraftwert niedriger ist als der in der Norm EN 12453 angegebene Wert.

WarnungEine falsche Empfindlichkeitseinstellung kann zu Verletzungen von Personen oder Tieren oder zu Sachschäden führen.

  • Öffnungsverzögerungszeit (Öffnungsverzögerungszeit) [ 1s ]
    Stellen Sie die Öffnungsverzögerungszeit für Motor 2 relativ zu Motor 1 zwischen 1 und 10 Sekunden ein.
  • Schließverzögerungszeit (Schließverzögerungszeit) [ 1s ]
    Stellen Sie die Schließverzögerungszeit für Motor 1 relativ zu Motor 2 zwischen 1 und 10 Sekunden ein.
  • Motor 1 Normalgeschwindigkeitszeit (Motor 1 Normalgeschwindigkeitszeit) [ 5s ]
    (UNIPRO fi Advanced parameters fi address 6)
    Stellen Sie die Zeit für die normale Geschwindigkeit (nicht verlangsamt) von 1 bis 30 Sekunden ein.
  • Motor 2 Normalgeschwindigkeitszeit (Motor 2 Normalgeschwindigkeitszeit) [ 5s ]
    (UNIPRO fi Advanced parameters fi address 7)
    Stellen Sie die Zeit für die normale Geschwindigkeit (nicht verlangsamt) von 1 bis 30 Sekunden ein.
    Information Hinweis: Die Sanftstoppzeit (Verlangsamungszeit) beim Schließen und Öffnen wird durch die Messung eines Manövers und die Einstellung eines niedrigeren Wertes innerhalb dieses Parameters ermittelt. Wenn zum Beispiel ein Manöver 25 Sekunden dauert, stellen Sie die „Normalgeschwindigkeitszeit“ auf 20s ein, um eine Sanftstoppzeit von 5s sowohl beim Schließen als auch beim Öffnen zu erhalten.
  • Sanftstopp-Geschwindigkeit (Sanftstopp-Geschwindigkeit) [ 2 ]
    (UNIPRO ⇒ Advanced parameters ⇒ address 5)
    Stellen Sie die Sanftstopp-Geschwindigkeit ein, indem Sie aus den folgenden Werten wählen:
    0 – Sanftstopp deaktiviert
    1 – Sanftstopp auf 50 % der Normalgeschwindigkeit
    2 – Sanftstopp auf 33 % der Normalgeschwindigkeit.
    3 – Sanftstopp auf 25 % der Normalgeschwindigkeit.

LOGIKMENÜ

Logikmenü

  • TCAAutomatische Schließung [ OFF ]
    ON Aktiviert automatische Schließung
    OFF Deaktiviert automatische Schließung
  • 3 Schritte (3 Steps) 3 Schritte [ OFF ]
    ON Aktiviert 3-Schritt-Logik. Ein Startimpuls hat folgende Auswirkungen:
    Tor geschlossen: öffnet
    beim Öffnen: stoppt und aktiviert TCA (falls konfiguriert)
    Tor offen: schließt
    beim Schließen: stoppt und öffnet erneut

OFF Aktiviert 4-Schritt-Logik. Ein Startimpuls hat folgende Auswirkungen: Tor geschlossen: öffnet
beim Öffnen: stoppt und aktiviert TCA (falls konfiguriert)
Tor offen: schließt
beim Schließen: stoppt und aktiviert TCA nicht (Stopp)
nach dem Stoppen: öffnet

  • Impulssperre (Impulse lock) Impulssperre [ OFF ]
    ON Der Startimpuls hat während der Öffnungsphase keine Wirkung.
    OFF Der Startimpuls wird während der Öffnungs- oder Schließphase wirksam.
  • Schnelles Schließen (Rapid closing) Schnelles Schließen[ OFF ]
    ON Schließt das Tor nach dem Freigeben der Lichtschranke, bevor das Ende der eingestellten TCA abgewartet wird.
    OFF Befehl nicht aktiv.
  • Lichtschranken beim Öffnen (Photocells on opening) Lichtschranken beim Öffnen [ OFF ]
    ON: Im Falle einer Verdeckung wird der Lichtschrankenbetrieb beim Öffnen ausgeschlossen. Während der Schließphase wird die Bewegung sofort umgekehrt.
    OFF: Im Falle einer Verdeckung sind die Lichtschranken sowohl beim Öffnen als auch beim Schließen aktiv. Wenn eine Lichtschranke beim Schließen verdeckt wird, kehrt sie die Bewegung erst um, nachdem die Lichtschranke freigegeben wurde.
  • Lichtschrankentest (Photocell test) Lichtschrankentest [ OFF ]
    (UNIPRO ⇒ Advanced logics ⇒ address 14)
    ON Aktiviert Lichtschrankenprüfung
    OFF Deaktiviert Lichtschrankenprüfung
    Wenn diese Einstellung nicht aktiviert ist (OFF), wird die Lichtschrankenprüffunktion deaktiviert, wodurch der Anschluss von Geräten ermöglicht wird, die keinen zusätzlichen Prüfkontakt besitzen.
  • Tor-offen-Warnleuchte oder 2. Funkkanal (Gate-open or 2nd radio channel warning light) Tor-offen-Warnleuchte oder 2. Funkkanal [ OFF ]
    ON Der Ausgang zwischen den Klemmen 25 und 26 ist als Tor-offen-Warnleuchte konfiguriert, in diesem Fall steuert der 2. Funkkanal die Fußgängeröffnung.
    OFF Der Ausgang zwischen den Klemmen 25 und 26 ist als 2. Funkkanal konfiguriert.
  • Motoren in Betrieb (Motors in operation) Motoren in Betrieb [ OFF ]
    ON Nur Motor 2 ist in Betrieb (Klemmen 1 und 2).
    Mit dieser Konfiguration ist der Fußgänger-Eingang deaktiviert.
    OFF Beide Motoren sind in Betrieb.
  • Endanschlag halten (Lock hold) Endanschlag halten [ OFF ]
    ON Wird verwendet, wenn mechanische Endanschläge beim Öffnen und Schließen montiert sind.
    Diese Funktion aktiviert den Druck des Torflügels auf den Endanschlag, ohne dass dies vom Ampere-Stopp-Sensor als Hindernis betrachtet wird. Danach fährt der Torflügel seinen Hub für weitere 0,5 s fort, nachdem die Endschalter ausgelöst wurden. Daher werden die Endschalter etwas früher ausgelöst, und die Torflügel bleiben perfekt an der Endanschlagplatte stehen.
    OFF Wird verwendet, wenn keine mechanischen Endanschläge montiert sind. Die Bewegung wird ausschließlich durch das Auslösen der Endschalter gestoppt; in diesem Fall ist es notwendig, den Auslösepunkt der Öffnungs- und Schließendschalter präzise einzustellen.
  • Voralarm (Prealarm) Voralarm [ OFF ]
    ON Die Blinkleuchte schaltet sich etwa 3s vor dem Start der Motoren ein.
    OFF Die Blinkleuchte schaltet sich gleichzeitig mit dem Start der Motoren ein.
  • Festcode (Fixed code) Festcode [ OFF ]
    (UNIPRO ⇒ Advanced logics ⇒ address 13)
    ON Der Empfänger ist für den Betrieb im Festcode-Modus konfiguriert, siehe Abschnitt "Radio Transmitter Cloning" (Klonen von Funksendern).
    OFF Der Empfänger ist für den Betrieb im Rolling-Code-Modus konfiguriert, siehe Abschnitt "Radio Transmitter Cloning" (Klonen von Funksendern).
  • Funksenderprogrammierung (Radio transmitter programming) Funksenderprogrammierung [ OFF ]
    (UNIPRO ⇒ Advanced logics ⇒ address 15)
    ON Dies ermöglicht die Senderspeicherung per Funk:
    1 – Drücken Sie zuerst die versteckte Taste (P1) und dann die normale Taste (T1, T2, T3 oder T4) eines bereits im Standardmodus über das Funkmenü gespeicherten Senders.
    2 – Drücken Sie innerhalb von 10 Sekunden die versteckte Taste (P1) und die normale Taste (T1, T2, T3 oder T4) eines zu speichernden Senders.
    Der Empfänger verlässt den Programmiermodus nach 10 Sekunden, weitere neue Sender können vor Ablauf dieser Zeit eingegeben werden.
    Dieser Modus erfordert keinen Zugriff auf das Bedienfeld.
    OFF Dies deaktiviert die Senderspeicherung per Funk.
    Die Sender können nur über das entsprechende Funkmenü gespeichert werden.

FUNKMENÜ

Funkmenü

  • Hinzufügen (Add)
    Ermöglicht das Hinzufügen einer Taste eines Funkfernbedienungsgeräts zum Empfängerspeicher; nach dem Speichern wird eine Meldung angezeigt, die die Empfängernummer im Speicherplatz (von 01 bis 64) angibt.
    Start-Taste hinzufügen (Add Start button) Start-Taste hinzufügen weist die gewünschte Taste dem Startbefehl zu
    2ch-Taste hinzufügen (Add 2ch button) 2ch-Taste hinzufügenweist die gewünschte Taste dem 2. Funkkanal zu
  • Lesen (Read) Lesen
    Überprüft eine Taste eines Empfängers; falls gespeichert, wird eine Meldung angezeigt, die die Empfängernummer im Speicherplatz (von 01 bis 64) und die Tastennummer (T1, T2, T3 oder T4) angibt.
  • Liste löschen (Eliminate list) Liste löschen

Warnung
Entfernt alle gespeicherten Funkfernbedienungsgeräte vollständig aus dem Empfängerspeicher.

  • Empfängercode lesen (Receiver code reading) (RX-Code) Dies zeigt den im Empfänger eingegebenen Code an.

Weitere Informationen zu den erweiterten Funktionen des integrierten Clonix-Empfängers finden Sie in den Abschnitten 12-13-14-15.

SPRACHMENÜ

Sprachmenü
Ermöglicht die Einstellung der Sprache am Display-Programmierer.

  • ITALIENISCH (ITA)
  • FRANZÖSISCH (FRA)
  • DEUTSCH (DEU)
  • ENGLISCH (ENG)
  • SPANISCH (ESP)

STANDARDMENÜ

Standardmenü
Stellt die voreingestellten Standardwerte auf der Steuerung wieder her. Nach der Wiederherstellung muss ein neuer Autoset-Vorgang durchgeführt werden.

DIAGNOSE UND ÜBERWACHUNG

Das Display am LINX-Bedienfeld zeigt nützliche Informationen an, sowohl im Normalbetrieb als auch im Falle von Störungen.

Diagnose:
Im Falle von Störungen zeigt das Display eine Meldung an, die angibt, welches Gerät überprüft werden muss:

PED = PED-Eingang aktiv
STRT= START-Eingang aktiv
STOP= STOP-Eingang aktiv
PHOT= PHOT-Eingang aktiv
FLT = FAULT-Eingang aktiv für geprüfte Lichtschranken

Wird ein Hindernis erkannt, stoppt das LINX-Bedienfeld das Tor und leitet ein Rückfahrmanöver ein; gleichzeitig zeigt das Display die Meldung „AMP“ (AMP) an.

Überwachung:
Während der Öffnungs- und Schließphasen zeigt das Display vier Ziffern, getrennt durch einen Punkt, z. B. 35.40. Die Ziffern werden während des Manövers ständig aktualisiert und stellen das von Motor 1 (35) und Motor 2 (40) erreichte maximale Drehmoment dar.

Diese Werte ermöglichen die Korrektur der Drehmomenteinstellung.

Wenn der während des Manövers erreichte maximale Drehmomentwert dem im Parametermenü eingestellten Wert merklich nahe kommt, können zukünftig Störungen aufgrund von Verschleiß oder leichter Torverformung auftreten.

Es ist daher ratsam, das während einiger der bei der Installation durchgeführten Manöver erreichte maximale Drehmoment zu überprüfen und bei Bedarf einen um etwa 15-20 Prozentpunkte höheren Wert im Parametermenü einzustellen.

AUTOSET-MENÜ

Autoset-Menü
Ermöglicht die automatische Einstellung des Motordrehmoments.

Warnung
Der Autoset-Vorgang darf nur nach Überprüfung der exakten Torflügelbewegung (Öffnen/Schließen) und der korrekten Endschalteraktivierung durchgeführt werden.

Sobald die OK-Taste gedrückt wird, wird die Meldung „.... ....“ (.... ....) angezeigt, und die Steuerung führt ein Öffnungs- gefolgt von einem Schließmanöver aus, wobei der für die Torflügelbewegung benötigte minimale Drehmomentwert automatisch eingestellt wird.

In dieser Phase ist es wichtig, die Lichtschranken nicht zu verdecken und die Befehle START, STOP oder PED sowie das Display nicht zu verwenden.

Danach, wenn die automatische Einstellung erfolgreich abgeschlossen wurde, zeigt die Steuerung die Meldung „OK“ (OK) an und kehrt nach dem Drücken einer beliebigen Taste zum Autoset-Menü zurück.

Zeigt die Steuerung hingegen die Meldung „KO“ (KO) an, bedeutet dies, dass der Autoset-Vorgang nicht erfolgreich abgeschlossen wurde; es ist daher notwendig, den Verschleißzustand des Tors und die regelmäßige Bewegung der Torflügel zu überprüfen, bevor ein neuer Autoset-Vorgang durchgeführt wird.

Warnung
Während der Autoset-Phase ist die Hinderniserkennungsfunktion nicht aktiv, daher muss der Installateur die Bewegung der Automatisierung kontrollieren und verhindern, dass Personen und Gegenstände sich dem Arbeitsbereich der Automatisierung nähern oder sich darin aufhalten.

Wenn Pufferbatterien verwendet werden, muss die automatische Einstellung bei Netzspannung durchgeführt werden.

Warnung
Überprüfen Sie, dass der an den durch die Norm EN 12445 festgelegten Punkten gemessene Aufprallkraftwert niedriger ist als der in der Norm EN 12453 angegebene Wert.

WarnungEine falsche Empfindlichkeitseinstellung kann zu Verletzungen von Personen oder Tieren oder zu Sachschäden führen.

STATISTIKEN

Nachdem der UNIPRO Programmierer an die Steuerung angeschlossen wurde, rufen Sie das Menü STEUERUNG / STATISTIKEN auf und scrollen Sie durch die Anzeige der statistischen Parameter:

  • Softwareversion des Platinen-Mikroprozessors.
  • Anzahl der durchgeführten Zyklen. Werden Motoren ausgetauscht, ist die bis dahin durchgeführte Manöveranzahl zu erfassen.
  • Anzahl der seit der letzten Wartung durchgeführten Zyklen. Sie wird nach jeder Selbstdiagnose oder Parametereingabe automatisch auf Null gesetzt.
  • Datum der letzten Wartung. Manuelle Aktualisierung über das entsprechende Menü "Update maintenance date" (Wartungsdatum aktualisieren).
  • Installationsbeschreibung. Für die Identifikation der Installation können 16 Zeichen eingegeben werden.

TECHNISCHE SPEZIFIKATION DES INTEGRIERTEN EMPFÄNGERS

Empfängerausgangskanäle:

  • Ausgangskanal 1, wenn aktiviert, steuert einen START-Befehl.
  • Ausgangskanal 2, wenn aktiviert, steuert die Erregung des Relais des 2. Funkkanals für 1s.

Verwendbare Senderversionen: alle Rolling Code Sender, kompatibel mit

ANTENNENINSTALLATION
Verwenden Sie eine auf 433 MHz abgestimmte Antenne.

Für die Antennen-Empfänger-Verbindung verwenden Sie ein RG8 Koaxialkabel.
Die Anwesenheit von Metallmassen in der Nähe der Antenne kann den Funkempfang stören. Bei unzureichender Senderreichweite die Antenne an eine geeignetere Position bringen.

EMPFÄNGERKONFIGURATION

Der integrierte Empfänger kombiniert höchste Sicherheit beim Kopieren von variablen Codes (Rolling Code) mit der Komfortabilität der Sender-"Klonungs"-Vorgänge dank eines exklusiven Systems.

Das Klonen eines Senders bedeutet, einen Sender zu erstellen, der automatisch in die Liste der im Empfänger gespeicherten Sender aufgenommen werden kann, entweder als Ergänzung oder als Ersatz eines bestimmten Senders.

Das Klonen durch Ersatz wird verwendet, um einen neuen Sender zu erstellen, der den Platz des zuvor im Empfänger gespeicherten Senders einnimmt; auf diese Weise kann ein bestimmter Sender aus dem Speicher entfernt werden und ist nicht mehr nutzbar. Somit ist es möglich, eine große Anzahl zusätzlicher Sender oder beispielsweise Ersatzsender für verlorene Sender aus der Ferne zu programmieren, ohne direkte Änderungen am Empfänger vorzunehmen. Wenn die Codiersicherheit kein entscheidender Faktor ist, ermöglicht der integrierte Empfänger die Durchführung einer zusätzlichen Festcode-Klonierung, die, obwohl sie den variablen Code aufgibt, eine hohe Anzahl von Codierungskombinationen bietet und somit die Möglichkeit beibehält, jeden bereits programmierten Sender zu "kopieren".

PROGRAMMIERUNG
Die Senderspeicherung kann im manuellen Modus oder mittels des UNIRADIO Programmierers erfolgen, der die Verwaltung der kompletten Installationsdatenbank über die Eedbase Software ermöglicht.

In diesem zweiten Fall erfolgt die Empfängerprogrammierung durch den Anschluss von UNIRADIO an die LINX Steuerung unter Verwendung der Zubehörteile UNIFLAT und UNIDA, wie in Abb. 15 dargestellt.
EMPFÄNGERKONFIGURATION

MANUELLE PROGRAMMIERUNG

Bei Standardinstallationen, bei denen erweiterte Funktionen nicht erforderlich sind, können Sie die Sender manuell speichern, siehe Abb. B für die grundlegende Programmierung.
 MANUELLE PROGRAMMIERUNG

  • Wenn der Sender Ausgang 1 (START) mittels Taste1, Taste2, Taste3 oder Taste4 aktivieren soll, geben Sie den Sender im Menü "Start key" (Starttaste) ein, wie in Abb. B.
  • Wenn der Sender Ausgang 2 (Relais 2. Funkkanal) mittels Taste1, Taste2, Taste3 oder Taste4 aktivieren soll, geben Sie den Sender im Menü "2nd ch. key" (Taste 2. Kanal) ein, wie in Abb. B.

Information Hinweis: Die versteckte Taste P1 erscheint je nach Sendermodell unterschiedlich. Bei Sendern mit versteckter Taste drücken Sie die versteckte Taste P1 (Abb. B1). Bei Sendern ohne versteckte Taste entspricht die Funktion der Taste P1 dem gleichzeitigen Drücken der 4 Sendertasten oder, nach dem Öffnen des Batteriefachs, dem Überbrücken der beiden P1-Punkte mittels eines Schraubendrehers (Abb. B2).


KLEBEN SIE DAS AUFKLEBE-TASTENETIKETT AUF DEN ERSTEN GESPEICHERTEN SENDER (MASTER).

Bei der manuellen Programmierung weist der erste Sender dem Empfänger den Schlüsselcode zu; dieser Code ist erforderlich, um die nachfolgende Klonierung der Funksender durchzuführen.

FUNKSENDER-KLONIERUNG

Rolling-Code-Klonierung / Festcode-Klonierung
Beachten Sie die UNIRADIO Anweisungen und das CLONIX Programmierhandbuch.

ERWEITERTE PROGRAMMIERUNG: KOLLEKTIVE EMPFÄNGER

Beachten Sie die UNIRADIO Anweisungen und das CLONIX Programmierhandbuch.

ENDSCHALTEREINSTELLUNG

(Abb.12)
 ENDSCHALTEREINSTELLUNG

  • Identifizieren Sie die Öffnungs- und Schließendschalter (FC1 und FC2) unter Berücksichtigung, dass:FC1 dem SCHLIESSEN Endschalter entspricht, FC2 dem ÖFFNEN Endschalter entspricht.
  • Bei vollständig geschlossenem oder geöffnetem Tor die entsprechende Nocke drehen, bis der entsprechende Endmikroschalter ausgelöst wird, und dann die Nocke mit den entsprechenden Schrauben in Position arretieren.
  • Überprüfen Sie die korrekte Auslösung der Endschalter, indem Sie einige vollständige motorisierte Öffnungs- und Schließzyklen initiieren.
  • Wenn die Logik "lock hold" (Verriegelung halten) im LINX-Bedienfeld auf EIN gestellt ist, fährt das Torblatt seinen Hub für etwa 0,5 Sekunden fort, um Stabilität und ein perfektes Anhalten des Torblatts an den Endanschlägen zu gewährleisten.

NOTMANÖVER

(Abb.19)
 NOTMANÖVER

Falls die Stromversorgung unterbrochen ist oder Störungen vorliegen, kann das manuelle Notmanöver durch Betätigung des externen Entriegelungshebels (Abb.1 Pos."S") durchgeführt werden.

  1. Den Entriegelungsschlüssel einstecken und im Uhrzeigersinn drehen (Abb.19 Pos."1").
  2. Hebel "S" bewegen, bis die Verriegelung gelöst ist (Abb.19 Pos."2").
  3. Halten Sie den Hebel in der Entriegelungsposition, indem Sie den Schlüssel im Uhrzeigersinn drehen (Abb.19 Pos."3").
  4. Das Torblatt langsam schieben, um das Tor zu öffnen oder zu schließen.

Um den Motorbetrieb wieder zu aktivieren, drehen Sie den Schlüssel im Uhrzeigersinn, um den Hebel aus seiner entriegelten Position zu lösen, und bringen Sie ihn dann in seine ursprüngliche Position für den Normalbetrieb zurück.

MANUELLE SEILENTRIEGELUNGSVORRICHTUNG

(Abb.13)
 MANUELLE SEILENTRIEGELUNGSVORRICHTUNG

Die manuelle Notentriegelung kann mittels einer Seilvorrichtung betätigt werden:

  • Nehmen Sie das gesamte Metallkabel aus der Hülle und führen Sie es in den Entriegelungshebel ein (Abb.13 - "L").
  • Arretieren Sie die Hülle und stellen Sie ihre Position mittels der entsprechenden Schraube passend ein (Abb.13 - "V").
  • Die Abdeckung ist mit einer abreißbaren Sektion versehen, damit die Hülle hindurchgeführt werden kann.
  • Weitere Informationen entnehmen Sie bitte den spezifischen Anweisungen für die Entriegelungsvorrichtung.

INSTALLATION DES VIRGO BAT KIT

  • Befestigen Sie die SBS-Platine mittels einer Schraube an der Rückseite des Schaltschrankes, wie in Abb.14 angegeben.
    INSTALLATION DES VIRGO BAT KIT
  • Befestigen Sie den mit dem Kit gelieferten Platinenschutz (Abb.14 - "C").
  • Positionieren Sie die beiden Batterien auf den Halterungen, wie in Abb.14 ("A") angegeben. - Sichern Sie die Batterien mit der mitgelieferten Halterung und den Schrauben.
  • Fahren Sie mit der Verdrahtung der SBS-Platine gemäß dem Diagramm in Abb.14 fort.

PRÜFUNG DER AUTOMATISIERUNG

Bevor die Automatisierung normal verwendet werden darf, führen Sie die folgende Prozedur sehr sorgfältig durch:

  • Überprüfen Sie die korrekte Funktion aller Sicherheitseinrichtungen (Endmikroschalter, Lichtschranken, Sicherheitsleisten etc.).
  • Überprüfen Sie, ob die Druckkraft (Quetschschutz) des Torblatts innerhalb der durch die geltenden Vorschriften festgelegten Grenzen liegt.
  • Überprüfen Sie den manuellen Öffnungsbefehl.
  • Überprüfen Sie die Öffnungs- und Schließvorgänge mit den verwendeten Steuergeräten.
  • Überprüfen Sie die Standard- und kundenspezifische elektronische Funktionslogik.

BETRIEB DER AUTOMATISIERUNG

Da die Automatisierung mittels Fernbedienung oder Starttaste ferngesteuert werden kann und somit außer Sichtweite ist, sollte die ordnungsgemäße Funktion aller Sicherheitseinrichtungen regelmäßig überprüft werden. Bei jeglicher anomaler Funktion der Sicherheitseinrichtungen ist sofort ein spezialisierter Techniker zu konsultieren. Halten Sie Kinder in sicherem Abstand vom Betriebsbereich der Automatisierung.

STEUERUNG

Die Automatisierung dient zum kraftbetätigten Öffnen und Schließen des Tores. Die Steuerung kann je nach Anforderungen und Eigenschaften der Installation verschiedene Typen aufweisen (manuell, ferngesteuert, magnetische Ausweiskontrolle etc.). Beachten Sie die spezifischen Anweisungen für die verschiedenen Steuerungssysteme. Die Benutzer der Automatisierung müssen in deren Steuerung und Bedienung eingewiesen werden.

WARTUNG

Trennen Sie die Stromversorgung bei der Durchführung jeglicher Wartungsarbeiten.

  • Schmieren Sie die beweglichen Teile des VIRGO-Antriebsarms regelmäßig.
  • Reinigen Sie von Zeit zu Zeit die Linsen der Lichtschranken.
  • Lassen Sie die korrekte Motordrehmomenteinstellung von einer qualifizierten Person (Installateur) überprüfen.
  • Bei jeder anomalen Funktion, die nicht behoben werden kann, trennen Sie die Stromversorgung und kontaktieren Sie einen spezialisierten Techniker (Installateur). Während die Automatisierung außer Betrieb ist, aktivieren Sie die manuelle Entriegelung, um manuelles Öffnen und Schließen zu ermöglichen.

VERSCHROTTUNG


Dieser Vorgang darf nur von qualifiziertem Personal durchgeführt werden. Materialien müssen gemäß den geltenden Vorschriften entsorgt werden. Im Falle der Verschrottung bergen die Automatisierungsvorrichtungen keine besonderen Risiken oder Gefahren. Im Falle von zu recycelnden Materialien sollten diese nach Typ sortiert werden (elektrische Komponenten, Kupfer, Aluminium, Kunststoff etc.).

DEMONTAGE


Dieser Vorgang darf nur von qualifiziertem Personal durchgeführt werden. Wenn das Automatisierungssystem zur Wiederzusammenfügung an einem anderen Standort demontiert wird, gehen Sie wie folgt vor:

  • Trennen Sie die Stromversorgung und die gesamte externe elektrische Installation.
  • Falls einige Komponenten nicht entfernt werden können oder beschädigt sind, müssen diese ersetzt werden.


Die korrekte Funktion der Steuerung ist nur gewährleistet, wenn die in diesem Handbuch enthaltenen Angaben beachtet werden. Das Unternehmen übernimmt keine Haftung für Schäden, die aus der Nichtbeachtung der Installationsnormen und der in diesem Handbuch enthaltenen Anweisungen resultieren.

Die in diesem Handbuch enthaltenen Beschreibungen und Abbildungen sind unverbindlich. Das Unternehmen behält sich das Recht vor, jederzeit und ohne Verpflichtung zur Aktualisierung dieser Veröffentlichung Änderungen vorzunehmen, die für die technische, fertigungstechnische und kommerzielle Verbesserung des Produkts als angemessen erachtet werden, während die wesentlichen Produktmerkmale unverändert bleiben.

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