Suunto D4I Handbuch

Inhalt

Sicherheit

Arten von Sicherheitsvorkehrungen


wird in Verbindung mit einem Verfahren oder einer Situation verwendet, die zu ernsthaften Verletzungen oder zum Tod führen kann.


wird in Verbindung mit einem Verfahren oder einer Situation verwendet, die zu einer Beschädigung des Produkts führen kann.

Warnung HINWEIS: - wird verwendet, um wichtige Informationen hervorzuheben.

Information TIPP: - wird für zusätzliche Tipps zur Nutzung der Merkmale und Funktionen des Geräts verwendet.

Vor dem Tauchgang

Stellen Sie sicher, dass Sie die Verwendung, Anzeigen und Einschränkungen Ihrer Tauchinstrumente vollständig verstehen. Wenn Sie Fragen zu diesem Handbuch oder Tauchcomputer haben, wenden Sie sich vor dem Tauchgang an Ihren Suunto Händler. Denken Sie immer daran, dass SIE FÜR IHRE EIGENE SICHERHEIT VERANTWORTLICH SIND!
Dieser Tauchcomputer ist nur für die Verwendung mit Druckluft bestimmt.

Sicherheitsvorkehrungen


NUR AUSGEBILDETE TAUCHER DÜRFEN EINEN TAUCHCOMPUTER VERWENDEN! Eine unzureichende Ausbildung für jegliche Art des Tauchens, einschließlich Freitauchen, kann dazu führen, dass ein Taucher Fehler begeht, wie z.B. die falsche Verwendung von Gasgemischen oder eine unsachgemäße Dekompression, die zu ernsthaften Verletzungen oder zum Tod führen können.


Sie müssen die gedruckte Kurzanleitung und die Online-Bedienungsanleitung für Ihren Tauchcomputer lesen. Andernfalls kann es zu unsachgemäßer Verwendung, ernsthaften Verletzungen oder zum Tod kommen.


ES BESTEHT IMMER EIN RISIKO FÜR DEKOMPRESSIONSKRANKHEIT (DCS) FÜR JEDES TAUCHPROFIL, AUCH WENN SIE DEN VON TAUCHTABELLEN ODER EINEM

TAUCHCOMPUTER VORGEGEBENEN TAUCHPLAN BEFOLGEN. KEIN VERFAHREN, TAUCHCOMPUTER ODER KEINE TAUCHTABELLE KANN DIE MÖGLICHKEIT EINER DCS ODER SAUERSTOFFTOXIZITÄT VERHINDERN! Die physiologische Konstitution eines Individuums kann von Tag zu Tag variieren. Der Tauchcomputer kann diese Variationen nicht berücksichtigen. Es wird dringend empfohlen, die vom Instrument bereitgestellten Expositionsgrenzwerte gut einzuhalten, um das Risiko einer DCS zu minimieren. Als zusätzliche Sicherheitsmaßnahme sollten Sie vor dem Tauchen einen Arzt bezüglich Ihrer Tauchtauglichkeit konsultieren.


Wenn Sie einen Herzschrittmacher tragen, empfehlen wir Ihnen, nicht zu tauchen. Tauchen erzeugt körperliche Belastungen, die für Herzschrittmacher möglicherweise nicht geeignet sind.


Wenn Sie einen Herzschrittmacher tragen, konsultieren Sie vor der Verwendung dieses Geräts einen Arzt. Die vom Gerät verwendete induktive Frequenz kann Herzschrittmacher stören.


Allergische Reaktionen oder Hautreizungen können auftreten, wenn das Produkt mit der Haut in Kontakt kommt, auch wenn unsere Produkte den Industriestandards entsprechen. Stellen Sie in einem solchen Fall die Verwendung sofort ein und konsultieren Sie einen Arzt.


Nicht für den professionellen Gebrauch! Suunto Tauchcomputer sind nur für den Freizeiteinsatz bestimmt. Die Anforderungen des kommerziellen oder professionellen Tauchens können den Taucher Tiefen und Bedingungen aussetzen, die das Risiko einer Dekompressionskrankheit (DCS) erhöhen. Daher empfiehlt Suunto dringend, das Gerät nicht für kommerzielle oder professionelle Tauchaktivitäten zu verwenden.


VERWENDEN SIE BACKUP-INSTRUMENTE! Stellen Sie sicher, dass Sie immer Backup-Instrumente verwenden, einschließlich Tiefenmesser, Tauchmanometer, Timer oder Uhr, und Zugang zu Dekompressionstabellen haben, wenn Sie mit einem Tauchcomputer tauchen.


Aus Sicherheitsgründen sollten Sie niemals alleine tauchen. Tauchen Sie mit einem bestimmten Buddy. Sie sollten auch nach einem Tauchgang für längere Zeit bei anderen bleiben, da das Auftreten einer möglichen DCS verzögert oder durch Oberflächenaktivitäten ausgelöst werden kann.


FÜHREN SIE VORABKONTROLLEN DURCH! Überprüfen Sie immer, ob Ihr Tauchcomputer ordnungsgemäß funktioniert und die richtigen Einstellungen hat, bevor Sie tauchen. Überprüfen Sie, ob die Anzeige funktioniert, der Batteriestand in Ordnung ist, der Flaschendruck korrekt ist usw.


Überprüfen Sie Ihren Tauchcomputer während eines Tauchgangs regelmäßig. Wenn Sie der Meinung sind oder feststellen, dass ein Problem mit einer Computerfunktion vorliegt, brechen Sie den Tauchgang sofort ab und kehren Sie sicher an die Oberfläche zurück. Rufen Sie den Suunto Kundendienst an und senden Sie Ihren Computer zur Überprüfung an ein autorisiertes Suunto Service Center.


DER TAUCHCOMPUTER SOLLTE NIEMALS ZWISCHEN BENUTZERN IM BETRIEB GETAUSCHT ODER GETEILT WERDEN! Seine Informationen gelten nicht für jemanden, der ihn während eines Tauchgangs oder einer Reihe von Wiederholungstauchgängen nicht getragen hat. Seine Tauchprofile müssen mit denen des Benutzers übereinstimmen. Wird er während eines Tauchgangs an der Oberfläche gelassen, liefert der Tauchcomputer ungenaue Informationen für nachfolgende Tauchgänge. Kein Tauchcomputer kann Tauchgänge berücksichtigen, die ohne den Computer durchgeführt wurden. Daher kann jede Tauchaktivität bis zu vier Tage vor der ersten Verwendung des Computers zu irreführenden Informationen führen und muss vermieden werden.


SETZEN SIE KEINEN TEIL IHRES TAUCHCOMPUTERS EINEM GASGEMISCH MIT MEHR ALS 40% SAUERSTOFF AUS! Angereicherte Luft mit höherem Sauerstoffgehalt birgt Brand- oder Explosionsgefahr sowie ernsthafte Verletzungen oder Tod.


TAUCHEN SIE NICHT MIT EINEM GAS, WENN SIE DESSEN INHALT NICHT PERSÖNLICH ÜBERPRÜFT UND DEN ANALYSIERTEN WERT IN IHREN TAUCHCOMPUTER EINGEGEBEN HABEN! Das Versäumnis, den Flascheninhalt zu überprüfen und die entsprechenden Gaswerte gegebenenfalls in Ihren Tauchcomputer einzugeben, führt zu falschen Tauchplanungsinformationen.


Die Verwendung einer Tauchplanungssoftware wie Suunto DM5 ersetzt keine ordnungsgemäße Tauchausbildung. Das Tauchen mit Gasgemischen birgt Gefahren, die Tauchern, die mit Luft tauchen, nicht vertraut sind. Um mit Trimix, Triox, Heliox und Nitrox oder allen davon zu tauchen, müssen Taucher eine spezielle Ausbildung für die Art des Tauchens haben, die sie durchführen.


Verwenden Sie das Suunto USB-Kabel nicht in Bereichen, in denen brennbare Gase vorhanden sind. Dies kann eine Explosion verursachen.


Demontieren oder modifizieren Sie das Suunto USB-Kabel in keiner Weise. Dies kann einen Stromschlag oder Brand verursachen.


Verwenden Sie das Suunto USB-Kabel nicht, wenn das Kabel oder Teile beschädigt sind.


LASSEN SIE DIE KONTAKTSTIFTE DES USB-KABELS NICHT MIT EINER LEITFÄHIGEN OBERFLÄCHE IN BERÜHRUNG KOMMEN. Dies kann zu einem Kurzschluss des Kabels führen und es unbrauchbar machen.

Notaufstiege

In dem unwahrscheinlichen Fall, dass der Tauchcomputer während eines Tauchgangs eine Fehlfunktion aufweist, befolgen Sie die Notfallverfahren Ihrer zertifizierten Tauchausbildungsorganisation, um sofort und sicher aufzusteigen.

Erste Schritte

Anzeigestatus und Ansichten

Suunto D4i verfügt über vier Hauptmodi: TIME (Zeit), DIVE (Tauchgang), PLANNING (Planung) und MEMORY (Speicher). Wechseln Sie die Modi durch Drücken von [MODE] (Modus).

Sofern der DIVE (Tauchgang) Modus nicht ausgeschaltet ist, wechselt Suunto D4i automatisch in den DIVE (Tauchgang) Modus, wenn Sie sich mehr als 1,2 m (4 ft) unter Wasser befinden.
Anzeigestatus und Ansichten

Der Zeit- und Tauchmodus verfügen über verschiedene Ansichten in der unteren Zeile, durch die Sie mit [DOWN] (Abwärts) und [UP] (Aufwärts) scrollen können.

Einrichtung

Um das Beste aus Ihrem Suunto D4i herauszuholen, nehmen Sie sich etwas Zeit, dieses Handbuch zu lesen und sich mit den Modi und Einstellungen vertraut zu machen. Stellen Sie absolut sicher, dass es so eingerichtet ist, wie Sie es wünschen, bevor Sie ins Wasser gehen.

Um zu beginnen:

  1. Wecken Sie das Gerät auf, indem Sie eine beliebige Taste gedrückt halten, bis das Display angeht.
  2. Halten Sie [DOWN] (Abwärts) gedrückt, um in die General Settings (Allgemeine Einstellungen) zu gelangen.
  3. Stellen Sie die Uhrzeit ein. Siehe Time (Zeit).
  4. Stellen Sie das Datum ein. Siehe Date (Datum).
  5. Stellen Sie die Einheiten ein. Siehe Units (Einheiten).
  6. Drücken Sie [MODE] (Modus), um die Einstellungen zu verlassen.

Der Standard-Tauchmodus ist Air (Luft). Weitere Informationen zu Tauchmodi finden Sie unter Dive modes (Tauchmodi).

Symbole

Suunto D4i verwendet die folgenden Symbole:

Symbole

Symbol Beschreibung
1 Täglicher Alarm
2 Tauchalarm
3 Flugverbot
4 Sicherheitsstopp
5 Flaschendruck (falls verfügbar)
6 Drahtlose Übertragung (falls verfügbar)
7 Batterie schwach
8 Aktiver Wasserkontakt
9 Symbol für Taucheraufmerksamkeit
10 Aufstiegsgeschwindigkeit

Softwareversionsprüfung

Bitte beachten Sie, dass diese Bedienungsanleitung für die neueste Softwareversion von Suunto D4i gilt. Wenn Sie eine ältere Version haben, funktionieren einige Funktionen anders.

So überprüfen Sie die Softwareversion:

  1. Halten Sie [DOWN] (Abwärts) gedrückt, um die Einstellungen aufzurufen.
  2. Drücken Sie [DOWN] (Abwärts), um zu Version zu scrollen und mit [SELECT] (Auswählen) zu bestätigen.
  3. Die erste Informationszeile zeigt die Softwareversion an.
  4. Wenn die Versionsnummer V1.5.x oder höher ist, können Sie den Rest dieses Abschnitts überspringen und die Bedienungsanleitung wie gewohnt lesen.
  5. Wenn die Versionsnummer V1.2.x ist, lesen Sie bitte die folgenden Abschnitte zur Verwendung spezifischer Funktionen.
  6. Drücken Sie [MODE] (Modus) zweimal, um die Einstellungen zu verlassen.

Warnung HINWEIS: Wenn Sie Ihre Uhr zur Batterieänderung oder anderen Wartungsarbeiten an ein autorisiertes Suunto Service Center senden, wird die Software auf die neueste Version aktualisiert.

Tauchmodi

Jedes Mal, wenn Sie den Tauchmodus aufrufen, haben Sie die Möglichkeit, den zu verwendenden Modus auszuwählen.

So ändern Sie die Tauchmodi:

  1. Im Zeitmodus drücken Sie [MODE] (Modus), um in den Tauchmodus zu gelangen.
  2. Scrollen Sie mit [UP] (Aufwärts) oder [DOWN] (Abwärts) zu dem Tauchmodus, den Sie verwenden möchten.
  3. Warten Sie, bis die Vorabkontrollen abgeschlossen sind.

Um die Einstellungen für einen Tauchmodus zu ändern, halten Sie [DOWN] (Abwärts) gedrückt, während Sie sich in diesem Modus befinden. Weitere Informationen zu den Einstellungen des Tauchmodus finden Sie im entsprechenden Abschnitt dieses Benutzerhandbuchs.

Stoppuhr

Greifen Sie auf die Stoppuhr im Zeit- oder Tauchmodus zu, wie unter Stopwatch (Stoppuhr) erläutert.

So verwenden Sie die Stoppuhr:

  1. Drücken Sie [DOWN] (Abwärts), um die Stoppuhr zu starten.
  2. Während die Stoppuhr läuft, drücken Sie [DOWN] (Abwärts), um Zwischenzeiten zu nehmen.
  3. Drücken Sie [UP] (Aufwärts), um die Stoppuhr zu stoppen.
  4. Halten Sie [UP] (Aufwärts) gedrückt, um die Stoppuhr zurückzusetzen.

Apnoe-Timer

Greifen Sie auf den Apnoe-Timer zu und passen Sie die Einstellungen an, wie unter Apnea timer (Apnoe-Timer) erläutert.

So verwenden Sie den Apnoe-Timer:

  1. Drücken Sie [DOWN] (Abwärts), um das erste Intervall zu starten.
  2. Drücken Sie [DOWN] (Abwärts), um den Apnoe-Zyklus zu starten.
  3. Drücken Sie [DOWN] (Abwärts) erneut, um den nächsten Ventilationszyklus zu starten.
  4. Wiederholen Sie dies bis zum Ende der definierten Anzahl von Intervallen. Drücken Sie [UP] (Aufwärts), um den Timer anzuhalten.
  5. Halten Sie [UP] (Aufwärts) gedrückt, um den Timer zurückzusetzen, und drücken Sie [MODE] (Modus), um den Vorgang zu beenden.

Produktkompatibilität

Suunto D4i kann zusammen mit dem Suunto Wireless Tank Pressure Transmitter für die drahtlose Übertragung des Flaschendrucks an den Tauchcomputer verwendet werden.

Sie können diesen Tauchcomputer auch mit dem mitgelieferten USB-Kabel an einen PC oder Mac anschließen und Suunto DM5 verwenden, um Geräteeinstellungen zu ändern, Tauchgänge zu planen sowie die Tauchcomputer-Software zu aktualisieren.

Verwenden Sie diesen Tauchcomputer nicht mit nicht autorisiertem Zubehör oder Geräten, die nicht von Suunto autorisiert oder offiziell unterstützt werden.

Funktionen

Aktivierung und Vorprüfungen

Wenn der Tauchmodus nicht deaktiviert ist, aktiviert er sich automatisch, sobald Sie tiefer als 1,2 m (4 ft) tauchen. Sie sollten jedoch vor dem Tauchgang in den Tauchmodus wechseln, um Höhen- und persönliche Einstellungen, den Batteriezustand usw. zu überprüfen.

Jedes Mal, wenn Ihr Suunto D4i in den Tauchmodus wechselt, werden eine Reihe automatischer Prüfungen durchgeführt. Alle grafischen Anzeigeelemente werden EINGESCHALTET, und die Hintergrundbeleuchtung sowie der Piepton werden aktiviert. Danach werden Ihre Höhen- und persönlichen Einstellungen zusammen mit der maximalen Betriebstiefe (MOD), dem Gasgemisch und den PO2-Werten angezeigt. Anschließend wird der Batteriestand überprüft.
Aktivierung und Vorprüfungen

Zwischen aufeinanderfolgenden Tauchgängen zeigen die automatischen Prüfungen auch die aktuelle Gewebesättigung an.

Vor Antritt einer Tauchreise wird dringend empfohlen, in den Tauchmodus zu wechseln, um sicherzustellen, dass alles ordnungsgemäß funktioniert.

Nach den automatischen Prüfungen wechselt der Suunto D4i in den Oberflächenmodus. Zu diesem Zeitpunkt sollten Sie Ihre manuellen Prüfungen durchführen, bevor Sie ins Wasser gehen.

Stellen Sie sicher, dass:

  1. Der Suunto D4i sich im richtigen Modus befindet und vollständige Anzeigen liefert.
  2. Die Höheneinstellung korrekt ist.
  3. Die persönliche Einstellung korrekt ist.
  4. Die Tiefenstopps korrekt eingestellt sind.
  5. Das Einheitensystem korrekt ist.
  6. Die korrekte Temperatur und Tiefe angezeigt werden.
  7. Der Alarm piept.

Vorprüfung des drahtlosen Senders

Wenn der optionale drahtlose Flaschendrucksender verwendet wird, prüfen Sie, ob:

  1. Die Tankgas- und O2-Einstellungen korrekt sind.
  2. Der Sender ordnungsgemäß installiert und das Flaschenventil geöffnet ist.
  3. Der Sender und der Suunto D4i gekoppelt sind.
  4. Der Sender Daten sendet (Symbol für drahtlose Übertragung blinkt, Flaschendruck wird angezeigt).
  5. Keine Warnung bei niedrigem Senderbatteriestand angezeigt wird.
  6. Genügend Gas für Ihren geplanten Tauchgang vorhanden ist. Vergleichen Sie die Druckanzeige mit Ihrem Ersatz-Manometer.

Batterieanzeigen

Temperatur oder interne Oxidation können die Batteriespannung beeinflussen. Wenn Sie Ihren Suunto D4i längere Zeit lagern oder ihn bei kalten Temperaturen verwenden, kann die Warnung bei niedrigem Batteriestand erscheinen, obwohl die Batterie noch genügend Kapazität hat.

In diesen Fällen wechseln Sie erneut in den Tauchmodus und überprüfen Sie die Batterieleistung. Wenn die Batterie schwach ist, erscheint die Warnung „Low Battery“ (Batterie schwach).
Batterieanzeigen

Wenn das Symbol für niedrigen Batteriestand im Oberflächenmodus erscheint oder das Display verblasst aussieht, ist die Batterie möglicherweise zu schwach. Ein Batteriewechsel wird empfohlen.

Warnung HINWEIS: Aus Sicherheitsgründen können die Hintergrundbeleuchtung und der Summer (Ton) nicht aktiviert werden, wenn die Warnung bei niedrigem Batteriestand angezeigt wird.

Luftzeit

Die Luftzeit kann nur angezeigt werden, wenn ein drahtloser Flaschendrucksender installiert und in Betrieb ist.

So aktivieren Sie die Luftzeit:

  1. Halten Sie im Tauchmodus [DOWN] (UNTEN) gedrückt.
  2. Drücken Sie [DOWN] (UNTEN), um zu Air Time (Luftzeit) zu scrollen.
  3. Drücken Sie [UP] (OBEN), um die Luftzeitanzeige einzuschalten.
  4. Drücken Sie [SELECT] (AUSWÄHLEN).
  5. Drücken Sie [MODE] (MODUS), um zu beenden.

Alarme, Warnungen und Benachrichtigungen

Der Suunto D4i verfügt über akustische und visuelle Alarme, die Sie darüber informieren, wenn wichtige Grenzwerte oder Voreinstellungen erreicht werden.

Die beiden akustischen Alarmtypen, die hohe oder niedrige Priorität anzeigen:

Alarmtyp Klangmuster Dauer
Hohe Priorität 2,4 s Ton + 2,4 s Pause
Niedrige Priorität 0,8 s Ton + 3,2 s Pause

Zusätzlich gibt es zwei akustische Führungshinweise:

Hinweis-Piepton Klangmuster Interpretation
Aufsteigen Beginnen Sie mit dem Aufstieg
Absteigen Beginnen Sie mit dem Abstieg

Der Suunto D4i zeigt Informationen während der Alarmpausen an, um die Batterielebensdauer zu schonen.

Alarme mit hoher Priorität:

Alarm Erklärung
Alarm mit hoher Priorität, gefolgt vom Piepton „Start ascending“ (Aufstieg beginnen), maximal drei Minuten lang wiederholt
PO2-Wert blinkt
PO2-Wert größer als der eingestellte Wert. Aktuelle Tiefe ist zu tief für das verwendete Gas. Sie sollten sofort aufsteigen oder zu einem Gas mit niedrigerem O2%-Anteil wechseln.
Alarm mit hoher Priorität, gefolgt vom Piepton „Start descending“ (Abstieg beginnen), maximal drei Minuten lang wiederholt Er blinkt und ein Pfeil zeigt nach unten. Dekompressionsgrenze überschritten. Sie sollten sofort zur oder unter die Grenze absteigen.
Alarm mit hoher Priorität, dreimal wiederholt.
SLOW (LANGSAM) blinkt.
Maximale Aufstiegsgeschwindigkeit von 10 m/min (33 ft/min) überschritten. Verlangsamen Sie Ihre Aufstiegsgeschwindigkeit.

Alarme mit niedriger Priorität:

Alarmtyp Alarmgrund
Alarm mit niedriger Priorität, gefolgt vom Piepton „Start ascending“ (Aufstieg beginnen), zweimal abgespielt.
ASC TIME (AUFSTIEGSZEIT) blinkt und ein Pfeil zeigt nach oben.
Ein Nullzeit-Tauchgang wird zu einem Dekompressions-Stopp-Tauchgang. Die Tiefe liegt unterhalb der Dekompressions-Bodenebene. Sie sollten zur oder über die Bodenebene aufsteigen.
Alarm mit niedriger Priorität, gefolgt vom Piepton „Start descending“ (Abstieg beginnen).
DEEPSTOP (TIEFENSTOPP) blinkt und ein Pfeil zeigt nach unten.
Obligatorischer Tiefenstopp verletzt. Sie sollten absteigen, um den Tiefenstopp abzuschließen.
Alarm mit niedriger Priorität, gefolgt vom Piepton „Start descending“ (Abstieg beginnen), drei Minuten lang wiederholt.
Ein Pfeil zeigt nach unten.
Obligatorischer Sicherheitsstopp verletzt. Sie sollten absteigen, um den Sicherheitsstopp abzuschließen.
Alarm mit niedriger Priorität, gefolgt von zwei kurzen Pieptönen.
DEEPSTOP (TIEFENSTOPP) und Timer werden angezeigt.
Tiefenstopp-Tiefe erreicht. Führen Sie den obligatorischen Tiefenstopp für die vom Timer angezeigte Dauer durch.
Alarm mit niedriger Priorität, zweimal wiederholt.
Flaschendruckwert blinkt.
Flaschendruck erreicht den definierten Alarmdruck oder den festen Alarmdruck von 50 bar (700 psi).
Bestätigen Sie den Alarm durch Drücken einer beliebigen Taste.
Alarm mit niedriger Priorität, zweimal wiederholt.
OLF%-Wert blinkt, wenn der PO2-Wert größer als 0,5 bar ist.
OLF-Wert bei 80 % oder 100 % (nur im Nitrox-Tauchmodus). Bestätigen Sie den Alarm durch Drücken einer beliebigen Taste.
Alarm mit niedriger Priorität, zweimal wiederholt.
Maximaler Tiefenwert blinkt
Definierte Maximaltiefe oder die Maximaltiefe des Geräts überschritten. Bestätigen Sie den Alarm durch Drücken einer beliebigen Taste.
Alarm mit niedriger Priorität, zweimal wiederholt; Tauchzeitwert blinkt Definierte Tauchzeit überschritten.
Bestätigen Sie den Alarm durch Drücken einer beliebigen Taste.
Alarm mit niedriger Priorität. Maximaler Tiefenwert blinkt. Definierte Tiefe erreicht (nur im Free-Tauchmodus). Bestätigen Sie den Alarm durch Drücken einer beliebigen Taste.
Alarm mit niedriger Priorität,
Oberflächenzeitwert blinkt.
Dauer der Oberflächenzeit bis zum nächsten Tauchgang (nur im Free-Tauchmodus). Bestätigen Sie den Alarm durch Drücken einer beliebigen Taste.

Visuelle Alarme

Symbol auf dem Display Anzeige
Achtung – Oberflächenintervall verlängern
ER Dekompressionsgrenze verletzt oder Grundzeit zu lang
Flugverbot

Apnoe-Timer

Sie können den Apnoe-Timer für das Intervalltraining beim Freitauchen verwenden. Sie können die folgenden Einstellungen anpassen:

  • Vent. (Ventilation): Ventilationszeit; dies ist die Startdauer Ihrer Atemzeit. Die Zeit wird für jedes Intervall um die Inkrementzeit erhöht.
  • Incr (Inkrement): Inkrementzeit; diese wird für jedes Intervall zur Ventilationszeit hinzugefügt. Wenn Ihre Ventilationszeit beispielsweise 1:00 Minute und Ihre Inkrementzeit 0:30 Sekunden beträgt, beträgt die Ventilation des ersten Intervalls 1:00, des zweiten 1:30, des dritten 2:00 und so weiter.
  • Repeats (Wiederholungen): Anzahl der Intervalle

So passen Sie die Apnoe-Timer-Einstellungen an:

  1. Halten Sie im Zeitmodus [UP] (OBEN) gedrückt, um die Apnoe-Timer-Ansicht aufzurufen.
    Apnoe-Timer-Einstellungen anpassen
  2. Halten Sie [DOWN] (UNTEN) gedrückt, um die Apnoe-Timer-Einstellungen aufzurufen.
  3. Passen Sie die Ventilationszeit mit [UP] (OBEN) oder [DOWN] (UNTEN) an und bestätigen Sie mit [SELECT] (AUSWÄHLEN).
  4. Passen Sie die Inkrementzeit mit [UP] (OBEN) oder [DOWN] (UNTEN) an und bestätigen Sie mit [SELECT] (AUSWÄHLEN).
  5. Passen Sie die Anzahl der Intervalle mit [UP] (OBEN) oder [DOWN] (UNTEN) an und bestätigen Sie mit [SELECT] (AUSWÄHLEN).

So verwenden Sie den Apnoe-Timer:

  1. Drücken Sie [SELECT] (AUSWÄHLEN), um das erste Intervall zu starten. Der Timer zählt die Ventilationszeit herunter. Der Countdown läuft bis -0:30 Sekunden über die definierte Ventilationszeit hinaus.
  2. Drücken Sie [SELECT] (AUSWÄHLEN), um den Apnoe-Zyklus zu starten. Sie können dies jederzeit während des Ventilations-Countdowns starten. Die Apnoe-Zeit ist in der Uhr nicht definiert. Sie ist so lang oder kurz, wie Sie möchten.
  3. Drücken Sie [SELECT] (AUSWÄHLEN) erneut, um den nächsten Ventilationszyklus zu starten.
  4. Wiederholen Sie dies bis zum Ende der definierten Anzahl von Intervallen.
  5. Drücken Sie [MODE] (MODUS), um den Apnoe-Timer zu verlassen.

Sie können den Apnoe-Timer zurücksetzen, indem Sie [SELECT] (AUSWÄHLEN) gedrückt halten.

Der Apnoe-Timer unterstützt bis zu 20 Intervalle, dies hängt jedoch von den Ventilations- und Inkrementzeiten ab. Der letzte Ventilationszyklus darf nicht kürzer als 0:05 Sekunden oder länger als 20:00 Minuten sein.


Jeder, der irgendeine Form des Apnoetauchens betreibt, ist dem Risiko eines Flachwasser-Blackouts (SWB) ausgesetzt, dem plötzlichen Verlust des Bewusstseins, verursacht durch Sauerstoffmangel.

Aufstiegsgeschwindigkeit

Die Aufstiegsgeschwindigkeit wird als vertikaler Balken auf der rechten Seite des Displays angezeigt.

Wenn die maximal zulässige Aufstiegsgeschwindigkeit überschritten wird, beginnt das untere Segment des Balkens zu blinken und das obere Segment bleibt durchgehend.

Kontinuierliche Überschreitungen der Aufstiegsgeschwindigkeit führen zu obligatorischen Sicherheitsstopps. Siehe Sicherheitsstopps und Tiefenstopps .


ÜBERSCHREITEN SIE NICHT DIE MAXIMALE AUFSTIEGSGESCHWINDIGKEIT! Schnelle Aufstiege erhöhen das Verletzungsrisiko. Sie sollten immer die obligatorischen und empfohlenen Sicherheitsstopps einlegen, wenn Sie die maximal empfohlene Aufstiegsgeschwindigkeit überschritten haben. Wenn der obligatorische Sicherheitsstopp nicht abgeschlossen wird, bestraft der Dekompressionsalgorithmus Ihre nächsten Tauchgänge.

Hintergrundbeleuchtung

Um die Hintergrundbeleuchtung während des Tauchgangs zu aktivieren, drücken Sie [MODE].
Halten Sie andernfalls [MODE] gedrückt, bis die Hintergrundbeleuchtung aktiviert wird, um die Hintergrundbeleuchtung zu verwenden.
Sie können festlegen, wie lange die Hintergrundbeleuchtung eingeschaltet bleibt, wenn Sie sie aktivieren, oder die Hintergrundbeleuchtung ganz ausschalten.

So stellen Sie die Dauer der Hintergrundbeleuchtung ein:

  1. Halten Sie im Zeitmodus [DOWN] gedrückt.
  2. Drücken Sie [DOWN], um zu BACKLIGHT (Hintergrundbeleuchtung) zu blättern, und drücken Sie [SELECT].
  3. Stellen Sie die Dauer ein oder schalten Sie sie mit [DOWN] oder [UP] aus.
  4. Drücken Sie [MODE], um zu speichern und die Einstellungen zu verlassen.

Warnung HINWEIS: Wenn die Hintergrundbeleuchtung ausgeschaltet ist, leuchtet sie nicht auf, wenn ein Alarm ertönt.

Lesezeichen

Sie können jederzeit während eines Tauchgangs ein Lesezeichen zum Tauchprotokoll hinzufügen, indem Sie [SELECT] drücken.
Sie können Lesezeichen anzeigen, wenn Sie das Tauchprofil im Logbuch scrollen.
Jedes Lesezeichen erfasst die aktuelle Tiefe, Zeit, Wassertemperatur und den Flaschendruck (falls verfügbar).

Kalenderuhr

Die Kalenderuhr ist der Standardmodus von Suunto D4i.

Zeit

In den Zeiteinstellungen können Sie Stunden, Minuten, Sekunden und das Format (12- oder 24-Stunden) einstellen.

So stellen Sie die Zeit ein:

  1. Halten Sie im Zeitmodus [DOWN] gedrückt.
  2. Drücken Sie [UP], um zu Time (Zeit) zu blättern, und drücken Sie [SELECT].
  3. Stellen Sie die Stunden mit [DOWN] oder [UP] ein und bestätigen Sie mit [SELECT].
  4. Wiederholen Sie dies für Minuten und Sekunden. Stellen Sie das Format mit [DOWN] oder [UP] ein und bestätigen Sie mit [SELECT].
  5. Drücken Sie [MODE], um zu verlassen.

Datum

Datum und Wochentag werden in der unteren Zeile des Zeitmodus angezeigt. Drücken Sie [DOWN], um zwischen den Ansichten zu wechseln.

So stellen Sie das Datum ein:

  1. Halten Sie im Zeitmodus [DOWN] gedrückt.
  2. Drücken Sie [UP], um zu Date (Datum) zu blättern, und drücken Sie [SELECT].
  3. Stellen Sie das Jahr mit [DOWN] oder [UP] ein und bestätigen Sie mit [SELECT].
  4. Wiederholen Sie dies für Monat und Tag.
  5. Drücken Sie [MODE], um zu verlassen.

Einheiten

In der Einstellung für Einheiten wählen Sie, ob die Einheiten im metrischen oder imperialen System angezeigt werden sollen.

  1. Halten Sie im Zeitmodus [DOWN] gedrückt.
  2. Drücken Sie [UP], um zu Units (Einheiten) zu blättern, und drücken Sie [SELECT].
  3. Drücken Sie [DOWN], um zwischen Metric (Metrisch) und Imperial (Imperial) zu wechseln und mit [SELECT] zu bestätigen.
  4. Drücken Sie [MODE], um zu verlassen.

Zweite Zeitzone

Mit der zweiten Zeitzone können Sie die Zeit in einer zweiten Zeitzone verfolgen. Die zweite Zeitzone wird unten links auf der Zeitanzeige angezeigt, indem Sie [DOWN] drücken.

So stellen Sie die zweite Zeitzone ein:

  1. Halten Sie im Zeitmodus [DOWN] gedrückt.
  2. Drücken Sie [UP], um zu Dual Time (Zweite Zeitzone) zu blättern, und drücken Sie [SELECT].
  3. Stellen Sie die Stunden mit [DOWN] oder [UP] ein und bestätigen Sie mit [SELECT].
  4. Wiederholen Sie dies für Minuten.
  5. Drücken Sie [MODE], um zu verlassen.

Wecker

Suunto D4i verfügt über einen täglichen Alarm, der einmal, an Wochentagen oder jeden Tag aktiviert werden kann.
Wenn der tägliche Alarm aktiviert wird, blinkt der Bildschirm und der Alarm ertönt 60 Sekunden lang. Drücken Sie eine beliebige Taste, um den Alarm zu stoppen.

So stellen Sie den täglichen Alarm ein:

  1. Halten Sie im Zeitmodus [DOWN] gedrückt.
  2. Drücken Sie [UP], um zu Alarm (Alarm) zu blättern, und drücken Sie [Select].
  3. Wählen Sie die Alarmaktivierung mit [DOWN] oder [UP] und bestätigen Sie mit [Select]. Die Optionen sind OFF (Aus), ONCE (Einmal), WEEKDAYS (Wochentage) oder EVERY DAY (Jeden Tag).
  4. Stellen Sie die Stunden mit [DOWN] oder [UP] ein und bestätigen Sie mit [SELECT].
  5. Wiederholen Sie dies für Minuten.
  6. Drücken Sie [MODE], um zu verlassen.

Dekompressionstauchgänge

Wenn Sie beim Tauchen die Nullzeitgrenze überschreiten und NO DEC TIME (Nullzeit) Null erreicht, wird Ihr Tauchgang zu einem Dekompressionstauchgang. Daher müssen Sie auf dem Weg zur Oberfläche einen oder mehrere Dekompressionsstopps einlegen.

Wenn der Dekompressionstauchgang beginnt, wird die Anzeige NO DEC TIME (Nullzeit) auf Ihrem Display durch ASC TIME (Aufstiegszeit) ersetzt, und eine CEILING (Dekompressionstiefe)-Anzeige erscheint. Ein nach oben zeigender Pfeil fordert Sie außerdem auf, mit dem Aufstieg zu beginnen.

Suunto D4i liefert die für den Aufstieg erforderlichen Dekompressionsinformationen mit zwei Schlüsselwerten:

  • CEILING (Dekompressionstiefe): Tiefe, die Sie nicht überschreiten sollten
  • ASC TIME (Aufstiegszeit): optimale Aufstiegszeit in Minuten zur Oberfläche mit definierten Gasen

Wenn Sie die Nullzeitgrenzen bei einem Tauchgang überschreiten, liefert der Tauchcomputer die für den Aufstieg erforderlichen Dekompressionsinformationen zusammen mit nachfolgenden Details, die während des Aufstiegs aktualisiert werden.

Mit anderen Worten, anstatt Sie dazu zu zwingen, Stopps in festen Tiefen einzulegen, ermöglicht Ihnen der Tauchcomputer die Dekompression innerhalb eines Tiefenbereichs. Dies wird als kontinuierliche Dekompression bezeichnet.

Dekompressionstiefe, Dekompressionszone, Bodentiefe und Dekompressionsbereich

Bevor Sie einen Dekompressionstauchgang durchführen, müssen Sie die Bedeutung von Dekompressionstiefe, Dekompressionszone, Bodentiefe und Dekompressionsbereich verstehen. Sie müssen diese Konzepte verstehen, um die vom Tauchcomputer bereitgestellten Anweisungen richtig interpretieren zu können.

  • Die Dekompressionstiefe ist die geringste Tiefe, bis zu der Sie beim Dekomprimieren aufsteigen sollten.
  • Die Dekompressionszone ist der optimale Dekompressionstiefenbereich. Sie ist der Bereich zwischen der Dekompressionstiefe und 1,2 m (4 ft) unter dieser Dekompressionstiefe.
  • Die Bodentiefe ist die größte Tiefe, bei der die Dekompressionsstoppzeit nicht zunimmt. Die Dekompression beginnt, wenn Sie diese Tiefe während Ihres Aufstiegs überschreiten.
  • Der Dekompressionsbereich ist der Tiefenbereich zwischen der Dekompressionstiefe und der Bodentiefe. Innerhalb dieses Bereichs findet die Dekompression statt. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass die Dekompression an oder nahe der Bodentiefe langsamer ist als in der Dekompressionszone.

Die Tiefe der Dekompressionstiefe und der Bodentiefe hängt von Ihrem Tauchprofil ab. Die Dekompressionstiefe ist ziemlich gering, wenn Sie den Dekompressionstauchgang beginnen. Bleiben Sie jedoch in der Tiefe, bewegt sich die Dekompressionstiefe nach unten, und die Aufstiegszeit erhöht sich. Das Gegenteil ist auch der Fall: Die Bodentiefe und Dekompressionstiefe können sich während der Dekompression nach oben verschieben.

Bei rauen Bedingungen kann es schwierig sein, eine konstante Tiefe nahe der Oberfläche zu halten. In solchen Fällen ist es einfacher, eine Tiefe etwas unterhalb der Dekompressionstiefe zu halten, um sicherzustellen, dass die Wellen Sie nicht über die Dekompressionstiefe heben. Suunto empfiehlt, tiefer als 4 m (13 ft) zu dekomprimieren, auch wenn die angegebene Dekompressionstiefe geringer ist.

Aufstiegszeit

Die auf Ihrem Tauchcomputer angezeigte Aufstiegszeit ist die Mindestzeit, die benötigt wird, um bei einem Dekompressionstauchgang die Oberfläche zu erreichen. Dies beinhaltet:

  • Erforderliche Zeit für Tiefenstopps
  • Aufstiegszeit aus der Tiefe mit einer Aufstiegsgeschwindigkeit von 10 m (32,8 ft) pro Minute
  • Erforderliche Zeit für die Dekompression
  • Erforderliche Zeit für zusätzliche Sicherheitsstopps bei zu schnellem Aufstieg während des Tauchgangs

Warnung
Ihre tatsächliche Aufstiegszeit kann länger sein als von Suunto D4i angezeigt. Sie kann länger sein, wenn Ihre Aufstiegsgeschwindigkeit langsamer als 10 m (32,8 ft) pro Minute ist oder Sie einen Dekompressionsstopp tiefer als die empfohlene Dekompressionstiefe durchführen. Berücksichtigen Sie dies, da es die Menge des benötigten Atemgases bis zur Oberfläche erhöhen könnte.

Dekompressionsempfehlungen

Bei einem Dekompressionstauchgang kann es drei Arten von Stopps geben:

  • Sicherheitsstopp
  • Tiefenstopp
  • Dekompressionsstopp

Obwohl nicht empfohlen, dürfen Sie Tiefenstopps und Sicherheitsstopps unterbrechen (ignorieren). Suunto D4i bestraft solche Handlungen mit zusätzlichen Stopps oder anderen Maßnahmen, entweder während des Tauchgangs oder bei nachfolgenden Tauchgängen. Weitere Informationen finden Sie unter Sicherheitsstopps und Tiefenstopps.

Suunto D4i zeigt den Dekompressionstiefenwert immer vom tiefsten dieser Stopps an. Tiefenstopp- und Sicherheitsstopp-Dekompressionstiefen liegen immer in konstanter Tiefe, wenn Sie sich am Stopp befinden. Die Stoppzeit wird in Minuten und Sekunden heruntergezählt.

Bei Dekompressionsstopps nimmt die Dekompressionstiefe immer ab, während Sie sich in der Nähe der Dekompressionstiefe befinden, was eine kontinuierliche Dekompression mit optimaler Aufstiegszeit ermöglicht.

Warnung HINWEIS: Es wird immer empfohlen, sich beim Aufstieg in der Nähe der Dekompressionstiefe zu halten.

Unterhalb der Bodentiefe

Der blinkende Text ASC TIME (Aufstiegszeit) und ein nach oben gerichteter Pfeil zeigen an, dass Sie sich unterhalb der Bodentiefe befinden. Es ertönt auch ein Alarm mit niedriger Priorität. Sie sollten Ihren Aufstieg sofort beginnen. Die Dekompressionstiefe wird auf der linken Seite des Mittelfeldes und die minimale Gesamtaufstiegszeit auf der rechten Seite angezeigt.

Unten ist ein Beispiel für einen Dekompressionstauchgang mit einer Dekompressionstiefe von 3 m und einer Gesamtaufstiegszeit von 9 Minuten.

Oberhalb der Bodentiefe

Wenn Sie über die Bodentiefe aufsteigen, hört der Text ASC TIME (Aufstiegszeit) auf zu blinken und der nach oben gerichtete Pfeil verschwindet, wie unten gezeigt.

Dies zeigt an, dass Sie sich im Dekompressionsbereich befinden. Die Dekompression beginnt, aber langsam. Daher sollten Sie Ihren Aufstieg fortsetzen.

An der Dekompressionstiefe

Wenn Sie die Dekompressionszone erreichen, zeigt das Display zwei aufeinander zeigende Pfeile an, wie unten gezeigt.

Während des Dekompressionsstopps zählt Ihre gesamte Aufstiegszeit weiterhin gegen Null. Wenn sich die Dekompressionstiefe nach oben bewegt, können Sie zur neuen Dekompressionstiefe aufsteigen.

Sie dürfen erst dann an die Oberfläche kommen, wenn ASC TIME (Aufstiegszeit) und CEILING (Dekompressionstiefe) verschwunden sind. Dies bedeutet, dass der Dekompressionsstopp und jeder obligatorische Sicherheitsstopp abgeschlossen wurden.

Es wird Ihnen jedoch geraten, unterhalb der Dekompressionstiefe zu bleiben, bis der Text STOP (Stopp) ebenfalls verschwunden ist. Dies zeigt an, dass der dreiminütige empfohlene Sicherheitsstopp ebenfalls abgeschlossen wurde.

Über der Dekompressionstiefe

Wenn Sie während eines Dekompressionsstopps über die Dekompressionstiefe aufsteigen, erscheint ein nach unten gerichteter Pfeil vor der Dekompressionstiefe, und ein kontinuierliches Piepen beginnt.

Zusätzlich erinnert Sie eine Fehlermeldung ER (Fehler) daran, dass Sie nur drei (3) Minuten Zeit haben, die Situation zu korrigieren. Sie müssen sofort zur oder unter die Dekompressionstiefe abtauchen. Wenn Sie die Dekompression weiterhin verletzen, geht der Tauchcomputer in einen permanenten Fehlermodus (Fehlerzustand (Algorithmus-Sperre)) über.

Tiefenalarm

Standardmäßig ertönt der Tiefenalarm bei 30 m (100 ft). Sie können die Tiefe nach Ihren persönlichen Vorlieben anpassen oder den Alarm ausschalten.

So stellen Sie den Tiefenalarm ein:

  1. Halten Sie in einem Tauchmodus [DOWN] gedrückt, um die Einstellungen aufzurufen.
  2. Drücken Sie [UP], um zu Depth Alarm (Tiefenalarm) zu blättern, und drücken Sie [SELECT].
  3. Drücken Sie [UP], um den Alarm ein-/auszuschalten und mit [SELECT] zu bestätigen.
  4. Passen Sie die Tiefe mit [DOWN] oder [UP] an und bestätigen Sie mit [SELECT].
  5. Drücken Sie [MODE], um zu verlassen.

Wenn der Tiefenalarm aktiviert wird, blinkt die Hintergrundbeleuchtung und das akustische Alarmmuster mit niedriger Priorität ertönt. Bestätigen Sie den Alarm durch Drücken einer beliebigen Taste.

Displaykontrast

Sie können den Kontrast des Displays nach Ihren Vorlieben oder zum Beispiel an wechselnde Tauchbedingungen anpassen.

  1. Halten Sie im Zeitmodus [DOWN] gedrückt.
  2. Drücken Sie [UP], um zu Contrast (Kontrast) zu blättern, und drücken Sie [Select].
  3. Verwenden Sie [DOWN] oder [UP], um den Kontrast von 0 (niedrigster) auf 10 (höchster) zu ändern.
  4. Drücken Sie [MODE], um zu verlassen.

Tauchhistorie

Der Suunto D4i verfügt im Speichermodus über ein detailliertes Logbuch und eine Tauchhistorie.

Das Logbuch enthält ein detailliertes Tauchprofil für jeden aufgezeichneten Tauchgang. Die Zeit zwischen den einzelnen im Logbuch gespeicherten Datenpunkten basiert auf der konfigurierbaren Abtastrate (siehe Abtastrate).

Die Tauchhistorie ist eine Zusammenfassung aller aufgezeichneten Tauchgänge.

So greifen Sie auf die Tauchhistorie zu:

  1. Drücken Sie [MODE], bis Sie MEM sehen.
  2. Wechseln Sie mit [DOWN] oder [UP] zwischen History (Historie) und Logbook (Logbuch).
  3. Wenn Sie die Historie oder das Logbuch anzeigen, können Sie [MODE] drücken, um zurückzugehen und die jeweils andere Option auszuwählen. Drücken Sie [MODE] ein zweites Mal, um den Vorgang zu beenden.

Historie

Wenn Sie die Tauchhistorie-Ansicht aufgerufen haben, können Sie mit [DOWN] und [UP] zwischen Scuba History (Gerätetauchhistorie) und FREE DIVE HISTORY (Freitauchhistorie) wechseln.

Die Gerätetauchhistorie zeigt Ihnen eine Zusammenfassung der folgenden Punkte:

  • Tauchstunden
  • Gesamtzahl der Tauchgänge
  • Maximale Tiefe

Die Gerätetauchhistorie zeichnet maximal 999 Tauchgänge und 999 Tauchstunden auf. Wenn diese Grenzwerte erreicht sind, werden die Zähler auf Null zurückgesetzt.

Die Freitauchhistorie zeigt Folgendes:

  • die tiefsten und längsten Freitauchgänge
  • die kumulierte Tauchzeit in Stunden und Minuten
  • die Gesamtzahl der Tauchgänge

Die Freitauchhistorie zeichnet maximal 999 Tauchgänge und 99:59 Tauchstunden auf. Wenn diese Grenzwerte erreicht sind, werden die Zähler auf Null zurückgesetzt.

Logbuch

So greifen Sie auf das Logbuch zu:

  1. Drücken Sie dreimal [MODE], bis Sie in den MEM-Modus gelangen.
  2. Drücken Sie [UP], um Logbook (Logbuch) auszuwählen.
  3. Drücken Sie [DOWN] oder [UP], um zu dem Logbuch-Eintrag zu blättern, den Sie ansehen möchten, und drücken Sie [SELECT].
  4. Drücken Sie [SELECT], um durch die Seiten zu blättern.
  5. Drücken Sie [MODE], um den Vorgang zu beenden.

Jeder Logbuch-Eintrag hat drei Seiten:

  1. Hauptseite
    Hauptseite des Logbuchs
    • maximale Tiefe
    • Tauchdatum
    • Tauchtyp (angezeigt durch den ersten Buchstaben des Tauchmodus, z. B. A für den Air (Luft)-Modus)
    • Tauchstartzeit
    • Tauchgangsnummer – vom ältesten zum neuesten
    • Gasprozentsatz(e) des zuerst verwendeten Gasgemischs
    • Gesamttauchzeit (in Minuten in allen Modi)
    • Oberflächenzeit- und Warnseite
      Oberflächenzeit- und Warnseite
  • maximale Tiefe
  • Oberflächenzeit nach dem vorherigen Tauchgang
  • durchschnittliche Tiefe
  • verbrauchter Druck (falls aktiviert)
  • Warnungen
  • OLF% (falls zutreffend)
  • Tauchprofil-Grafik
    Tauchprofil-Grafik
  • Wassertemperatur
  • Flaschendruck (falls aktiviert)
  • Tiefen-/Zeitprofil des Tauchgangs

Drücken Sie [UP], um die Tauchprofil-Grafik schrittweise anzuzeigen, oder halten Sie [UP] gedrückt, um automatisch zu scrollen.
Die Tauchprofil-Grafik zeigt punktweise Tauchinformationen wie Tiefe, Dekompressionsinformationen, Tauchgrenze und Aufstiegszeit.
Der Text End of Logs (Ende der Logbuch-Einträge) wird zwischen dem ältesten und dem neuesten Tauchgang angezeigt.
Die Logbuchkapazität hängt von der Abtastrate ab.
Wenn der Speicher voll ist und neue Tauchgänge hinzugefügt werden, werden die ältesten Tauchgänge gelöscht.
Der Speicherinhalt bleibt beim Batteriewechsel erhalten (vorausgesetzt, die Batterie wurde gemäß den Anweisungen gewechselt).

Warnung HINWEIS: Mehrere Wiederholungstauchgänge gelten als zur selben Wiederholungstauchserie gehörend, wenn die Flugverbotszeit noch nicht abgelaufen ist.

Tauchmodi

Der Suunto D4i verfügt über die folgenden Tauchmodi:

  • Air (Luft): für das Tauchen mit normaler Luft
  • Nitrox (Nitrox): für das Tauchen mit sauerstoffangereicherten Gasgemischen
  • Free (Freitauchen): für das Freitauchen
  • Off (Aus): schaltet den Tauchmodus vollständig aus; der Tauchcomputer wechselt beim Untertauchen nicht automatisch in den Tauchmodus, und der Tauchplanungsmodus ist ausgeblendet

Standardmäßig wird der Air (Luft)-Modus aktiviert, wenn Sie den Tauchmodus aufrufen. Sie können in den allgemeinen Einstellungen ändern, welcher Modus aktiviert wird oder den Tauchmodus ausschalten.

Information TIPP: Der Tauchmodus kann in Zeiten, in denen Sie keinen Tauchcomputer benötigen, ausgeschaltet werden.

So ändern Sie die Tauchmodi:

  1. Halten Sie im Zeitmodus die Taste [DOWN] gedrückt.
  2. Drücken Sie [SELECT], um in den Dive Mode (Tauchmodus) zu gelangen.
  3. Wechseln Sie mit [UP] oder [DOWN] zum gewünschten Modus und bestätigen Sie mit [SELECT].
  4. Drücken Sie [MODE], um den Vorgang zu beenden.

Jeder Tauchmodus verfügt über eigene Einstellungen, die Sie im jeweiligen Modus anpassen müssen.

So ändern Sie die Einstellungen des Tauchmodus:

  1. Halten Sie in einem bestimmten Tauchmodus die Taste [DOWN] gedrückt.
  2. Drücken Sie [DOWN] oder [UP], um durch die Einstellungen zu blättern.
  3. Drücken Sie [SELECT], um eine Einstellung aufzurufen.
  4. Passen Sie die Einstellung mit [DOWN] oder [UP] an und bestätigen Sie mit [SELECT].
  5. Drücken Sie [MODE], um den Vorgang zu beenden.

Warnung HINWEIS: Einige Einstellungen können erst fünf (5) Minuten nach dem Tauchgang geändert werden.

Air (Luft)-Modus

Der Air (Luft)-Modus ist für das Tauchen mit normaler Luft vorgesehen und verfügt über die folgenden Einstellungen:

  • Persönliche/Höhenanpassung (siehe Persönliche und Höhenanpassungen)
  • Flaschendruck (siehe Flaschendruck)
  • Flaschendruckalarm (siehe Flaschendruckalarm)
  • Tiefenalarm (siehe Tiefenalarm)
  • Tauchzeitalarm (siehe Tauchzeitalarm)
  • Abtastrate (siehe Abtastrate)
  • Deepstop (siehe Sicherheitsstopps und Deepstops)
  • Air time (siehe Air time)

Nitrox-Modus

Der Nitrox-Modus ist für das Tauchen mit sauerstoffangereicherten Gasgemischen.
Das Tauchen mit Nitrox ermöglicht es Ihnen, die Grundzeiten zu verlängern oder das Risiko einer Dekompressionskrankheit zu verringern. Wenn jedoch das Gasgemisch geändert oder die Tiefe erhöht wird, steigt der Sauerstoffpartialdruck im Allgemeinen an. Der Suunto D4i liefert Ihnen Informationen, um Ihren Tauchgang anzupassen und innerhalb sicherer Grenzen zu bleiben.

Der Nitrox-Modus verfügt über die folgenden Einstellungen:

  • Nitrox (Gasgemisch)
  • Persönliche/Höhenanpassung (siehe Persönliche und Höhenanpassungen)
  • Tiefenalarm (siehe Tiefenalarm)
  • Tauchzeitalarm (siehe Tauchzeitalarm)
  • Abtastrate (siehe Abtastrate)
  • Deepstop (siehe Sicherheitsstopps und Deepstops)
  • Air time (siehe Air time)

Im Nitrox-Modus müssen sowohl der Sauerstoffanteil in Ihrer Flasche als auch der Sauerstoffpartialdruckgrenzwert in den Suunto D4i eingegeben werden.

Dies gewährleistet korrekte Stickstoff- und Sauerstoffberechnungen und die korrekte maximale Betriebstiefe (MOD), die auf Ihren eingegebenen Werten basiert.

Die Standardeinstellung für den Sauerstoffanteil (O2%) beträgt 21% (Luft) und für den Sauerstoffpartialdruck (PO2) 1,4 bar (20 psi).

So ändern Sie die Gasgemisch-Einstellungen:

  1. Halten Sie im Nitrox-Modus [DOWN] gedrückt.
  2. Drücken Sie [SELECT], um die Nitrox-Einstellungen aufzurufen.
  3. Drücken Sie [SELECT], um zwischen den O2- und PO2-Werten umzuschalten.
  4. Passen Sie den blinkenden O2-Wert mit [DOWN] oder [UP] an den Sauerstoffprozentsatz Ihrer Flasche an und bestätigen Sie mit [SELECT].
  5. Passen Sie den blinkenden PO2 (Sauerstoffpartialdruck)-Wert mit [DOWN] oder [UP] an und bestätigen Sie mit [SELECT].
  6. Drücken Sie [MODE], um den Vorgang zu beenden.

Warnung HINWEIS: Wenn der Sauerstoffgehalt eines Gemischs auf 22% oder höher eingestellt ist, bleibt der Einstellungswert erhalten, bis er geändert wird. Er wird nicht automatisch auf 21% zurückgesetzt.

Free (Freitauchen)-Modus

Mit dem Free (Freitauchen)-Modus kann der Suunto D4i als Freitauchinstrument verwendet werden. Die Tauchzeit wird in Minuten und Sekunden in der Mitte des Displays angezeigt.

Der Freitauchgang beginnt bei 1,2 m (4 ft) und endet, wenn Ihre Tiefe weniger als 0,9 m (3 ft) beträgt.

Der Free (Freitauchen)-Modus verfügt über die folgenden Einstellungen:

  • Tiefenbenachrichtigungen (siehe Tiefenbenachrichtigungen)
  • Tiefenalarm (siehe Tiefenalarm)
  • Tauchzeitalarm (siehe Tauchzeitalarm)
  • Oberflächen-Timer (siehe Oberflächen- und Flugverbotszeit)
  • Abtastrate (siehe Abtastrate)

Tiefenbenachrichtigungen
Sie können bis zu fünf unabhängige Tiefenbenachrichtigungen für das Freitauchen definieren, z. B. um Sie auf den Beginn des freien Falls oder die Mundfülltechnik aufmerksam zu machen. Jede Benachrichtigung hat eine definierte Tiefe und kann ein- oder ausgeschaltet werden.

Wenn Sie die Benachrichtigungstiefe erreichen, blinkt die Hintergrundbeleuchtung und der akustische Alarm mit niedriger Priorität ertönt.

So definieren Sie Tiefenbenachrichtigungen:

  1. Halten Sie im Free (Freitauchen)-Modus [DOWN] gedrückt.
  2. Drücken Sie [SELECT], um die Einstellungen für Depth Notify (Tiefenbenachrichtigungen) aufzurufen.
  3. Blättern Sie mit [DOWN] oder [UP] durch die Benachrichtigungen und rufen Sie eine Benachrichtigung mit [SELECT] auf.
  4. Drücken Sie [DOWN] oder [UP], um die Benachrichtigung Ein/Aus zu schalten und mit [SELECT] zu bestätigen.
  5. Passen Sie die Tiefe mit [DOWN] oder [UP] an und bestätigen Sie mit [SELECT].
  6. Blättern Sie zur nächsten Benachrichtigung, um sie zu ändern, oder drücken Sie [MODE], um den Vorgang zu beenden.

Tauchgangsplanungsmodus

Der Tauchgangsplanungsmodus PLAN NoDeco (Tauchgang ohne Dekompression) kann verwendet werden, um einen Tauchgang zu planen, der keine Dekompression erfordert. Sie geben die Tiefe Ihres bevorstehenden Tauchgangs ein, und Suunto D4i berechnet die maximale Zeit, die Sie in dieser Tiefe bleiben können, ohne Dekompressionsstopps zu benötigen.

Der Tauchgangsplan berücksichtigt:

  • jeglichen berechneten Reststickstoff
  • Tauchverlauf der letzten vier Tage

So planen Sie Tauchgänge:

  1. Drücken Sie [MODE] (MODUS), bis **PLAN NODEC** (PLAN NULL DEKO) angezeigt wird.
  2. Das Display zeigt kurz Ihre verbleibende Entsättigungszeit an, bevor es zur Planungsanzeige übergeht.
  3. Drücken Sie [DOWN] (AB) oder [UP] (AUF), um durch Ihre bevorstehenden Tauchtiefen zu blättern. Die Tiefe bewegt sich in Schritten von 3 m (10 ft) von 9 m – 45 m (30 ft – 150 ft). Das Nullzeitlimit für die ausgewählte Tiefe wird in der Mitte des Displays angezeigt. Wenn Sie mindestens einmal mit Suunto D4i getaucht sind, erscheint das Feld **SURFTIME +** (OBERFLÄCHENZEIT +). Sie können die Oberflächenzeit mit [UP] (AUF) anpassen.
  4. Zwischen aufeinanderfolgenden Tauchgängen können Sie [SELECT] (AUSWÄHLEN) drücken, um die Oberflächenzeit anzupassen.
  5. Drücken Sie [MODE] (MODUS), um zu beenden.

Warnung HINWEIS: Der Tauchgangsplanungsmodus ist deaktiviert, wenn sich der Tauchcomputer in einem Fehlerzustand befindet (siehe Fehlerzustand (Algorithmus-Sperre)) oder wenn der Tauchmodus ausgeschaltet ist.

Tauchzeit-Alarm

Der Tauchzeitalarm kann aktiviert und für verschiedene Zwecke zur Erhöhung Ihrer Tauchsicherheit verwendet werden. Es handelt sich einfach um einen Countdown-Timer in Minuten.

So stellen Sie den Tauchzeitalarm ein:

  1. Halten Sie in einem relevanten Tauchmodus [DOWN] (AB) gedrückt.
  2. Drücken Sie [DOWN] (AB) oder [UP] (AUF), um zu **ALARM TIME** (ALARMZEIT) zu blättern.
  3. Drücken Sie [UP] (AUF), um den Alarm einzuschalten, und drücken Sie [SELECT] (AUSWÄHLEN), um zu bestätigen.
  4. Passen Sie die Dauer mit [UP] (AUF) oder [DOWN] (AB) an und bestätigen Sie mit [SELECT] (AUSWÄHLEN).
  5. Drücken Sie [MODE] (MODUS), um zu beenden.

Fehlerzustand (Algorithmus-Sperre)

Suunto D4i verfügt über Warnanzeigen, die Sie dazu auffordern, auf bestimmte Situationen zu reagieren, die das Risiko einer DCI erheblich erhöhen würden. Wenn Sie auf diese Warnungen nicht reagieren, wechselt Suunto D4i in einen Fehlerzustand und zeigt Er auf dem Display an. Dies weist darauf hin, dass das Risiko einer DCI stark erhöht ist.

Wenn Sie Dekompressionsstopps länger als drei (3) Minuten auslassen, wird der RGBM-Algorithmus für 48 Stunden gesperrt. Wenn der Algorithmus gesperrt ist, sind keine Algorithmusinformationen verfügbar und stattdessen wird **ER** angezeigt. Das Sperren des Algorithmus ist eine Sicherheitsfunktion, die hervorhebt, dass die Algorithmusinformationen nicht mehr gültig sind.

In einem solchen Zustand sollten Sie wieder unter die Deckenhöhe abtauchen, um die Dekompression fortzusetzen. Wenn Sie dies nicht innerhalb von drei (3) Minuten tun, sperrt Suunto D4i die Algorithmusberechnung und zeigt stattdessen **ER** an, wie unten gezeigt. Beachten Sie, dass der Deckenwert nicht mehr vorhanden ist.

In diesem Zustand erhöhen Sie Ihr Risiko einer Dekompressionskrankheit (DCS) erheblich. Dekompressionsinformationen sind für die nächsten 48 Stunden nach dem Auftauchen nicht verfügbar.

Es ist möglich, mit dem Gerät zu tauchen, wenn der Algorithmus gesperrt ist, aber anstelle der Dekompressionsinformationen wird **ER** angezeigt.
Wenn Sie in diesem Fehlerzustand erneut tauchen, wird die Algorithmus-Sperrzeit beim Auftauchen auf 48 Stunden zurückgesetzt.

Persönliche und Höhenanpassungen

Es gibt verschiedene Faktoren, die Ihre Anfälligkeit für DCS beeinflussen können. Solche Faktoren variieren zwischen Tauchern und von Tag zu Tag.

Zu den persönlichen Faktoren, die die Wahrscheinlichkeit einer DCS erhöhen, gehören:

  • Exposition gegenüber kaltem Wasser – weniger als 20 °C (68 °F)
  • unterdurchschnittlicher körperlicher Fitnesszustand
  • Müdigkeit
  • Dehydrierung
  • Stress
  • Fettleibigkeit
  • offenes Foramen ovale (PFO)
  • Anstrengung vor oder nach dem Tauchgang

Die dreistufige persönliche Einstellung kann verwendet werden, um den Algorithmus an Ihre DCS-Anfälligkeit anzupassen.

Persönliche Anpassung Erklärung
0 Ideale Bedingungen (Standardwert).
1 Konservativ. Einige Risikofaktoren oder Bedingungen vorhanden.
2 Konservativer. Mehrere Risikofaktoren oder Bedingungen vorhanden.

Zusätzlich zur persönlichen Einstellung kann Suunto D4i für Tauchgänge in verschiedenen Höhen angepasst werden. Dies passt die Dekompressionsberechnung entsprechend der gewählten Höhenanpassung an.

Höhenanpassung Erklärung
0 0 – 300 m (0 – 980 ft) (Standard)
1 300 – 1500 m (980 – 4900 ft)
2 1500 – 3000 m (4900 – 9800 ft)

So ändern Sie die Einstellungen für die persönliche und Höhenanpassung:

  1. Halten Sie in einem Tauchmodus [DOWN] (AB) gedrückt.
  2. Drücken Sie [SELECT] (AUSWÄHLEN), um die Einstellungen für **Personal Altitude** (Persönliche Höhe) aufzurufen.
  3. Drücken Sie [UP] (AUF), um die **Personal** (Persönliche) Anpassung zu ändern und mit [SELECT] (AUSWÄHLEN) zu bestätigen.
  4. Drücken Sie [UP] (AUF), um die **Altitude** (Höhen-) Anpassung zu ändern und mit [SELECT] (AUSWÄHLEN) zu bestätigen.
  5. Drücken Sie [MODE] (MODUS), um zu beenden.


Reisen in größere Höhen kann vorübergehend Veränderungen im Gleichgewicht des gelösten Stickstoffs im Körper verursachen. Es wird empfohlen, sich an die neue Höhe zu akklimatisieren, indem Sie mindestens drei (3) Stunden vor dem Tauchgang warten.

Sicherheitsstopps und Tiefenstopps

Sicherheitsstopps gelten weithin als gute Tauchpraxis und sind ein wichtiger Bestandteil der meisten Tauchtabellen. Gründe für einen Sicherheitsstopp sind: Reduzierung subklinischer DCI, Mikroblasenreduzierung, Aufstiegsüberwachung und Orientierung vor dem Auftauchen.

Suunto D4i zeigt zwei verschiedene Arten von Sicherheitsstopps an: empfohlene und obligatorische.

Bei jedem Tauchgang über 10 Metern (30 Fuß) gibt es einen dreiminütigen Countdown für den empfohlenen Sicherheitsstopp. Dieser Stopp erfolgt im Bereich von 3–6 m (10–20 ft). Suunto D4i zeigt ein STOP-Symbol und einen dreiminütigen Countdown an.

Warnung HINWEIS: Wenn Tiefenstopps aktiviert sind, wird die Dauer der obligatorischen Sicherheitsstopps in Sekunden angegeben.

Wenn die Aufstiegsgeschwindigkeit fünf aufeinanderfolgende Sekunden lang 10 m (33 ft) pro Minute überschreitet, kann die Mikroblasenbildung größer sein, als im Dekompressionsmodell vorgesehen ist.

In dieser Situation fügt Suunto D4i einen obligatorischen Sicherheitsstopp zum Tauchgang hinzu. Die Dauer dieses Stopps hängt von der Geschwindigkeitsüberschreitung der Aufstiegsrate ab.

Das STOP-Symbol wird im Display angezeigt. Wenn Sie die Tiefenzone zwischen 6 m und 3 m (18 ft und 9 ft) erreichen, wird Folgendes angezeigt:

  1. CEILING (DECKENHÖHE) und **STOP** (STOPP)
  2. Deckenhöhe
  3. Sicherheitsstoppzeit

    Warten Sie an der Deckenhöhe, bis die Warnung für den obligatorischen Sicherheitsstopp verschwindet.


NIEMALS DIE DECKENHÖHE ÜBERSCHREITEN! Sie dürfen während Ihrer Dekompression nicht über die Deckenhöhe aufsteigen. Um dies versehentlich zu vermeiden, sollten Sie etwas unter der Deckenhöhe bleiben.

Tiefenstopps werden aktiviert, wenn Sie tiefer als 20 m (65,6 ft) tauchen.
Wenn der Tauchzeitmesser auf dem Bildschirm ist, wenn der Tiefenstopp aktiviert wird, wird der Zeitmesser durch den Tiefenstopp ersetzt.
Nach Beendigung des Tiefenstopps kann der Benutzer durch langes Drücken der MODE-Taste zwischen Tiefenstopp und Zeitmesser wechseln.
Tiefenstopps werden auf die gleiche Weise wie Sicherheitsstopps dargestellt. Suunto D4i benachrichtigt Sie, dass Sie sich im Tiefenstoppbereich befinden, indem es anzeigt:

  • CEILING (DECKENHÖHE) oben
  • DEEPSTOP (TIEFENSTOPP) in der mittleren Zeile
  • Stopptiefe
  • Countdown-Timer

Tiefenstopp ist standardmäßig in den Modi **Air** (Luft) und **Nitrox** aktiviert. So deaktivieren Sie den Tiefenstopp:

  1. Halten Sie in einem Tauchmodus [DOWN] (AB) gedrückt.
  2. Drücken Sie [DOWN] (AB), um zu Deepstop (Tiefenstopp) zu blättern und mit [Select] (AUSWÄHLEN) zu bestätigen.
  3. Drücken Sie [UP] (AUF), um ein-/auszuschalten.
  4. Drücken Sie [MODE] (MODUS), um zu beenden.

Abtastrate

Die Abtastrate steuert, wie oft Informationen vom Tauchgang im aktiven Log gespeichert werden. Die Standard-Abtastrate beträgt 20 Sekunden im Luft- und Nitrox-Modus und 2 Sekunden im Freitauchmodus.

So ändern Sie die Abtastrate:

  1. Halten Sie in einem Tauchmodus [DOWN] (AB) gedrückt.
  2. Drücken Sie [UP] (AUF), um zu **Sample Rate** (Abtastrate) zu blättern und drücken Sie [SELECT] (AUSWÄHLEN).
  3. Drücken Sie [DOWN] (AB) oder [UP] (AUF), um die Rate zu ändern und mit [SELECT] (AUSWÄHLEN) zu bestätigen.
  4. Drücken Sie **MODE** (MODUS), um zu beenden.

Die Optionen für die Abtastrate im Luft- und Nitrox-Modus sind: 10, 20, 30 und 60 Sekunden.
Die Optionen für die Abtastrate im Freitauchmodus sind: 1, 2 und 5 Sekunden.

Stoppuhr

Die Stoppuhr kann verwendet werden, um verstrichene Zeiten und Zwischenzeiten zu messen.

So aktivieren Sie die Stoppuhr:

  1. Blättern Sie im Zeitmodus durch die untere Zeilenansicht, indem Sie [UP] (AUF) oder [DOWN] (AB) drücken, bis die Stoppuhr angezeigt wird.
  2. Drücken Sie [SELECT] (AUSWÄHLEN), um die Stoppuhr zu starten/stoppen.
  3. Drücken Sie [DOWN] (AB), um Zwischenzeiten zu nehmen.
  4. Halten Sie [SELECT] (AUSWÄHLEN) gedrückt, um die Stoppuhr zurückzusetzen.

Nach dem Stoppen der Stoppuhr können Sie mit [DOWN] (AB) durch die Zwischenzeiten blättern. Sie können die Stoppuhr auch während des Tauchens für verschiedene Zeitmessungszwecke verwenden. Um die Stoppuhr im Tauchmodus zu aktivieren, halten Sie [MODE] (MODUS) gedrückt.

Starten und stoppen Sie die Stoppuhr durch Drücken von [SELECT] (AUSWÄHLEN).

Warnung HINWEIS: Wenn ein Tiefenstopp aktiviert wird, während Sie die Stoppuhr verwenden, ist das Zeitfeld nicht sichtbar.

Oberfläche und Flugverbotszeit

Sobald Sie wieder an der Oberfläche sind, liefert Suunto D4i weiterhin Sicherheitsinformationen und Alarme nach dem Tauchgang. Wenn Sie nach Ihrem Tauchgang warten müssen, bevor Sie fliegen dürfen, wird das Flugverbots-Symbol in allen Modi angezeigt.

Um weitere Informationen zu Ihren Oberflächen- und Flugverbotszeiten abzurufen, wechseln Sie in den Tauchmodus.

Suunto D4i zeigt die Zeit seit dem Auftauchen im Feld Surf t. an. Das Flugzeugsymbol zeigt an, dass Sie nicht fliegen sollten. Der Countdown, bis Sie sicher fliegen können, wird im Feld No Fly angezeigt.

Die Flugverbotszeit beträgt immer mindestens 12 Stunden und entspricht der Entsättigungszeit, wenn sie mehr als 12 Stunden beträgt. Bei Entsättigungszeiten, die kürzer als 70 Minuten sind, wird die Flugverbotszeit nicht angezeigt.

Wenn während eines Tauchgangs die Dekompression ausgelassen wird, sodass Suunto D4i in einen Fehlerzustand gerät (siehe Fehlerzustand (Algorithmus-Sperre)), beträgt die Flugverbotszeit immer 48 Stunden.


ES WIRD IHNEN DRINGEND EMPFOHLEN, DAS FLIEGEN ZU VERMEIDEN, SOLANGE DER COMPUTER DIE FLUGVERBOTSZEIT HERUNTERZÄHLT. AKTIVIEREN SIE IMMER DEN COMPUTER, UM DIE VERBLEIBENDE FLUGVERBOTSZEIT VOR DEM FLUG ZU ÜBERPRÜFEN! Das Fliegen oder Reisen in größere Höhen innerhalb der Flugverbotszeit kann das Risiko einer DCS erheblich erhöhen. Überprüfen Sie die Empfehlungen des Divers Alert Network (DAN). Es kann niemals eine Flugregel nach dem Tauchen geben, die garantiert eine Dekompressionskrankheit vollständig verhindert!

Das Divers Alert Network (DAN) empfiehlt Folgendes bezüglich der Flugverbotszeiten:

  • Ein Mindest-Oberflächenintervall von 12 Stunden wäre erforderlich, um einigermaßen sicherzustellen, dass ein Taucher beim Aufstieg in die Höhe in einem kommerziellen Passagierflugzeug (Höhe bis zu 2.400 m (8.000 ft)) symptomfrei bleibt.
  • Taucher, die tägliche, mehrere Tauchgänge über mehrere Tage planen oder Tauchgänge durchführen, die Dekompressionsstopps erfordern, sollten besondere Vorsichtsmaßnahmen treffen und ein verlängertes Intervall von mehr als 12 Stunden vor einem Flug abwarten. Des Weiteren empfiehlt die Undersea and Hyperbaric Medical Society (UHMS), dass Taucher, die Standard-Luftflaschen verwenden und keine Symptome einer Dekompressionskrankheit aufweisen, 24 Stunden nach ihrem letzten Tauchgang warten, bevor sie in einem Flugzeug mit Kabinendruck bis zu 2.400 m (8.000 ft) fliegen. Die einzigen zwei Ausnahmen von dieser Empfehlung sind:
    • Wenn ein Taucher in den letzten 48 Stunden weniger als zwei (2) Stunden Gesamt-Tauchzeit angesammelt hat, wird ein 12-stündiges Oberflächenintervall vor dem Flug empfohlen.
    • Nach jedem Tauchgang, der einen Dekompressionsstopp erforderte, sollte das Fliegen um mindestens 24 Stunden, wenn möglich um 48 Stunden, verschoben werden.

Suunto empfiehlt, das Fliegen zu vermeiden, bis alle DAN- und UHMS-Richtlinien sowie die Flugverbotsbedingungen des Tauchcomputers erfüllt sind.

Suunto RGBM

Die Entwicklung des Suunto Dekompressionsmodells geht auf die 1980er Jahre zurück, als Suunto das auf M-Werten basierende Modell von Bühlmann in Suunto SME implementierte. Seitdem werden Forschung und Entwicklung mit Hilfe externer und interner Experten kontinuierlich vorangetrieben.

In den späten 1990er Jahren implementierte Suunto das Blasenmodell RGBM (Reduced Gradient Bubble Model) von Dr. Bruce Wienke, um mit dem früheren M-Wert-basierten Modell zusammenzuarbeiten. Die ersten kommerziellen Produkte mit dieser Funktion waren die ikonischen Suunto Vyper und Suunto Stinger. Mit diesen Produkten wurde die Tauchsicherheit erheblich verbessert, da sie eine Reihe von Tauchumständen außerhalb des Bereichs von Nur-Gelöste-Gase-Modellen berücksichtigten, indem sie:

  • Kontinuierliches Mehrtagestauchen überwachten
  • Eng aufeinanderfolgende Wiederholungstauchgänge berechneten
  • Auf einen tieferen Tauchgang als den vorherigen reagierten
  • Sich an schnelle Aufstiege anpassten, die einen hohen Aufbau von Mikroblasen (silent bubbles) verursachen
  • Konsistenz mit realen physikalischen Gesetzen der Gaskinetik integrierten

Der Suunto RGBM sagt sowohl gelöstes als auch freies Gas im Blut und Gewebe von Tauchern voraus. Es ist ein bedeutender Fortschritt gegenüber den klassischen Haldane-Modellen, die kein freies Gas vorhersagen. Der Suunto RGBM bietet zusätzliche Sicherheit durch seine Fähigkeit, sich an eine Vielzahl von Situationen und Tauchprofilen anzupassen.

Tauchersicherheit

Da jedes Dekompressionsmodell rein theoretisch ist und nicht den tatsächlichen Körper eines Tauchers überwacht, kann kein Dekompressionsmodell das Ausbleiben einer DCS garantieren. Experimentell wurde gezeigt, dass sich der Körper bei ständigem und häufigem Tauchen bis zu einem gewissen Grad an die Dekompression anpasst. Persönliche Anpassungseinstellungen stehen Tauchern zur Verfügung, die ständig tauchen und bereit sind, ein größeres persönliches Risiko einzugehen.


Verwenden Sie immer dieselben persönlichen und Höheneinstellungsparameter für den tatsächlichen Tauchgang und für die Planung. Eine Erhöhung der persönlichen Anpassungseinstellung gegenüber der geplanten Einstellung sowie eine Erhöhung der Höhenanpassungseinstellung können zu längeren Dekompressionszeiten in der Tiefe und somit zu einem größeren benötigten Gasvolumen führen. Ihnen kann unter Wasser das Atemgas ausgehen, wenn die persönliche Anpassungseinstellung nach der Tauchgangsplanung geändert wurde.

Höhentauchen

Der atmosphärische Druck ist in großen Höhen niedriger als auf Meereshöhe. Nach der Reise in eine höhere Höhe haben Sie im Vergleich zur Gleichgewichtssituation in der ursprünglichen Höhe zusätzlichen Stickstoff in Ihrem Körper. Dieser „zusätzliche“ Stickstoff wird allmählich über die Zeit freigesetzt und das Gleichgewicht wird wiederhergestellt. Es wird empfohlen, sich an eine neue Höhe zu akklimatisieren, indem Sie mindestens drei Stunden warten, bevor Sie einen Tauchgang machen.

Vor dem Höhentauchen müssen Sie die Höheneinstellungen Ihres Tauchcomputers anpassen, damit die Berechnungen die größere Höhe berücksichtigen. Die maximalen Stickstoffpartialdrücke, die das mathematische Modell des Tauchcomputers zulässt, werden entsprechend dem niedrigeren Umgebungsdruck reduziert.

Infolgedessen werden die zulässigen Nullzeitgrenzen erheblich reduziert.


STELLEN SIE DIE KORREKTE HÖHENEINSTELLUNG EIN! Beim Tauchen in Höhen über 300 m (1000 ft) muss die Höheneinstellung korrekt gewählt werden, damit der Computer den Dekompressionsstatus berechnen kann. Der Tauchcomputer ist nicht für den Einsatz in Höhen über 3000 m (10000 ft) vorgesehen. Wenn die korrekte Höheneinstellung nicht gewählt oder über die maximale Höhenbegrenzung hinaus getaucht wird, führt dies zu fehlerhaften Tauch- und Planungsdaten.

Sauerstoffexposition

Die Berechnungen der Sauerstoffexposition basieren auf den derzeit anerkannten Tabellen und Prinzipien für Expositionszeitgrenzen.

Der Tauchcomputer berechnet separat die Sauerstofftoxizität des Zentralnervensystems (CNS) und die pulmonale Sauerstofftoxizität, letztere gemessen durch die Addition von Sauerstofftoxizitätseinheiten (OTU).

Beide Fraktionen sind so skaliert, dass die maximal tolerierte Exposition des Tauchers für jede 100 % beträgt.

Suunto D4i zeigt nicht CNS% oder OTU% an, sondern den größeren der beiden Werte im Feld OLF%. Der OLF%-Wert ist die Sauerstofflimitfraktion oder Sauerstofftoxizitätsexposition.

Wenn beispielsweise die maximal tolerierte Exposition des Tauchers für CNS% 85% und die maximal tolerierte Exposition für OTU% 80% beträgt, zeigt der OLF% den größten skalierten Wert an, hier 85%.

Sauerstoffbezogene Informationen, die vom Tauchcomputer angezeigt werden, sind ebenfalls so konzipiert, dass alle Warnungen und Anzeigen in den entsprechenden Phasen eines Tauchgangs erfolgen.


WENN DIE SAUERSTOFFLIMITFRAKTION ANZEIGT, DASS DIE MAXIMALE GRENZE ERREICHT IST, MÜSSEN SIE SOFORT MASSNAHMEN ERGREIFEN, UM DIE SAUERSTOFFEXPOSITION ZU REDUZIEREN. Wenn nach einer CNS/OTU-Warnung keine Maßnahmen zur Reduzierung der Sauerstoffexposition ergriffen werden, kann dies das Risiko von Sauerstofftoxizität, Verletzungen oder Tod rapide erhöhen.

Flaschendruck

Bei Verwendung des optionalen Suunto Wireless Transmitter wird der Druck Ihrer Flasche unten links im Display angezeigt.

Jedes Mal, wenn Sie einen Tauchgang beginnen, beginnt die Berechnung der verbleibenden Luftzeit. Nach 30–60 Sekunden wird die erste Schätzung der verbleibenden Luftzeit in der linken Mitte des Displays angezeigt.

Die Berechnung basiert immer auf dem tatsächlichen Druckabfall in Ihrer Flasche und passt sich automatisch an Ihre Flaschengröße und Ihren aktuellen Luftverbrauch an.

Die Änderung Ihres Luftverbrauchs basiert auf konstanten Druckmessungen im Ein-Sekunden-Intervall über Zeiträume von 30–60 Sekunden. Ein Anstieg des Luftverbrauchs verringert die verbleibende Luftzeit schnell, während ein Abfall des Luftverbrauchs die Luftzeit langsam erhöht. Auf diese Weise wird eine übermäßig optimistische Schätzung der Luftzeit, verursacht durch einen vorübergehenden Abfall des Luftverbrauchs, vermieden.

Die Berechnung der verbleibenden Luftzeit beinhaltet eine Sicherheitsreserve von 35 bar (500 psi). Das bedeutet, dass, wenn das Instrument anzeigt, dass die Luftzeit Null ist, immer noch eine kleine Reserve vorhanden ist.

Warnung HINWEIS: Das Füllen Ihres BCD beeinflusst die Luftzeitberechnung aufgrund des temporären Anstiegs des Luftverbrauchs.

Die verbleibende Luftzeit wird nicht angezeigt, wenn entweder Deepstops oder die Dekompressionsgrenze aktiviert wurden. Sie können die verbleibende Luftzeit überprüfen, indem Sie [DOWN] (RUNTER) gedrückt halten. Temperaturschwankungen beeinflussen den Flaschendruck und folglich die Luftzeitberechnung.


Warnungen bei niedrigem Luftdruck

Der Tauchcomputer warnt Sie mit zwei (2) akustischen Doppelpieptönen und einer blinkenden Druckanzeige, wenn der Flaschendruck 50 bar (700 psi) erreicht.
Zwei (2) Doppelpieptöne ertönen, wenn der Flaschendruck den definierten Alarmdruck erreicht und wenn die verbleibende Zeit Null erreicht.

Drahtlose Übertragung

Um die drahtlose Übertragung von Flaschendruckdaten an den Suunto D4i zu ermöglichen, ist Folgendes erforderlich:

  1. Installation des Suunto Wireless Transmitter an Ihrem Atemregler.
  2. Kopplung des Senders mit Ihrem Suunto D4i.
  3. Aktivierung der drahtlosen Integration in den Einstellungen Ihres Suunto D4i.

Der Sender wechselt in den Energiesparmodus mit langsamerer Datenübertragungsrate, wenn der Flaschendruck länger als fünf (5) Minuten unverändert bleibt.

Der optionale Sender sendet eine Warnung bei niedrigem Batteriestand (batt) aus, wenn seine Batteriespannung niedrig wird. Dies wird intermittierend anstelle der Druckanzeige angezeigt. Wenn Sie diese Warnung erhalten, muss die Batterie des Flaschendrucksenders ausgetauscht werden.

Sender installieren und koppeln

Beim Kauf des Suunto Wireless Transmitter empfehlen wir dringend, dass Ihr Suunto-Vertreter den Sender an der ersten Stufe Ihres Atemreglers anbringt.

Das Gerät muss nach der Installation einer Druckprüfung unterzogen werden, und dies erfordert in der Regel einen geschulten Techniker.
Um drahtlose Daten zu empfangen, müssen Sender und Suunto D4i gekoppelt werden.

Der drahtlose Sender aktiviert sich, wenn der Flaschendruck 15 bar (300 psi) übersteigt. Der Sender beginnt dann, Druckdaten zusammen mit einer Codenummer zu senden.

Wenn Ihr Suunto D4i sich innerhalb von 0,3 m (1 ft) vom Sender befindet, empfängt und speichert er diesen Code. Sender und Suunto D4i sind nun gekoppelt. Der Suunto D4i zeigt dann die Druckdaten an, die er mit diesem Code empfängt. Dieses Codierungsverfahren verhindert Datenvermischungen von anderen Tauchern, die ebenfalls einen Suunto Wireless Transmitter verwenden.

Warnung HINWEIS: Der Kopplungsvorgang muss normalerweise nur einmal durchgeführt werden. Möglicherweise müssen Sie den Kopplungsvorgang wiederholen, wenn ein anderer Taucher in Ihrer Gruppe denselben Code verwendet.

Um einen neuen Sendercode zuzuweisen:

  1. Öffnen Sie das Flaschenventil langsam vollständig, um das System unter Druck zu setzen.
  2. Schließen Sie das Flaschenventil sofort.
  3. Machen Sie den Atemregler schnell drucklos, sodass der Druck auf weniger als 10 bar (145 psi) reduziert wird.
  4. Warten Sie etwa 10 Sekunden und öffnen Sie das Flaschenventil langsam erneut, um den Druck wieder auf über 15 bar (300 psi) zu erhöhen.

Der Sender weist automatisch einen neuen Code zu. Um den Sender erneut mit Ihrem Suunto D4i zu koppeln:

  1. Halten Sie in einem anderen Tauchmodus als Free (Frei) [DOWN] (RUNTER) gedrückt, um die Einstellungen aufzurufen.
  2. Drücken Sie [DOWN] (RUNTER), um zu Tank Press Pairing (Kopplung Flaschendruck) zu scrollen, und drücken Sie SELECT (AUSWÄHLEN).
  3. Stellen Sie sicher, dass TANK PRESS PAIRING (Kopplung Flaschendruck) auf ON (EIN) gestellt ist, und drücken Sie [SELECT] (AUSWÄHLEN).
  4. Eine Codenummer wird angezeigt. Drücken Sie [UP] (HOCH), um den Code zu löschen.
  5. Drücken Sie [SELECT] (AUSWÄHLEN).
  6. Drücken Sie [MODE] (MODUS), um den Vorgang zu beenden.

Wenn das System auf über 15 bar (300 psi) unter Druck steht, bringen Sie Ihren Suunto D4i nahe an den Sender. Wenn die Kopplung abgeschlossen ist, zeigt der Tauchcomputer die neue Codenummer und den übertragenen Flaschendruck an.

Die Anzeige des drahtlosen Senders wird jedes Mal angezeigt, wenn ein gültiges Signal empfangen wird.

Übertragene Daten

Nach der Kopplung empfängt Ihr Suunto D4i Flaschendruckdaten vom Sender.
Jedes Mal, wenn der Suunto D4i ein Signal empfängt, wird eines der folgenden Symbole in der unteren linken Ecke des Displays angezeigt.

Anzeige Bedeutung
Cd: – Kein Code gespeichert, der Tauchcomputer ist bereit für die Kopplung mit dem Sender.
Cd: 10 Aktuelle Codenummer. Die Codenummer kann von 01 bis 40 reichen.
- - - Das Blitzsymbol blinkt. Der Druckwert überschreitet den zulässigen Grenzwert (über 360 bar (5220 psi)).
Letzte Druckanzeige gefolgt von no conn Flaschendruckdaten wurden seit 1 Minute nicht aktualisiert. Siehe unten für Lösungen.
- - - gefolgt von no conn Flaschendruckdaten wurden seit 5 Minuten nicht aktualisiert. Siehe unten für Lösungen.
no conn

Der Text no conn (Keine Verbindung) wird angezeigt, wenn das Gerät keine Daten vom Sender empfängt.

Der Druckwert wurde seit über einer Minute nicht aktualisiert. Der zuletzt empfangene Druck blinkt. Das Blitzsymbol wird nicht angezeigt.

Dieser Zustand kann verursacht werden durch:

  1. Sender außerhalb der Reichweite (>1,2 m (4 ft))
  2. Sender ist im Energiesparmodus
  3. Sender verwendet einen anderen Code. Zur Korrektur:
Aktivieren Sie den Sender, indem Sie am Atemregler atmen. Bringen Sie den Tauchcomputer näher an den Sender und prüfen Sie, ob das Blitzsymbol erscheint. Falls nicht, koppeln Sie den Sender erneut, um einen neuen Code zu erhalten.
batt Die Batteriespannung des Drucksenders ist niedrig. Senderbatterie wechseln!

Flaschendruckalarm

Es gibt zwei Flaschendruckalarme. Der erste ist auf 50 bar (700 psi) festgelegt und kann nicht geändert werden.
Der zweite ist vom Benutzer konfigurierbar. Er kann ein- oder ausgeschaltet werden und für einen Druckbereich von 10–200 bar (200-3000 psi) verwendet werden.

So stellen Sie den Flaschendruckalarmwert ein:

  1. Halten Sie in einem Tauchmodus [DOWN] (RUNTER) gedrückt, um die Einstellungen aufzurufen.
  2. Drücken Sie [DOWN] (RUNTER), um zu Tank Press Alarm (Flaschendruckalarm) zu scrollen, und drücken Sie [SELECT] (AUSWÄHLEN).
  3. Drücken Sie [UP] (HOCH), um den Alarm einzuschalten, und bestätigen Sie mit [SELECT] (AUSWÄHLEN).
  4. Passen Sie den Druckwert mit [UP] (HOCH) oder [DOWN] (RUNTER) an und bestätigen Sie mit [SELECT] (AUSWÄHLEN).
  5. Drücken Sie [MODE] (MODUS), um den Vorgang zu beenden.

Luftzeit

Die Luftzeit kann nur angezeigt werden, wenn ein drahtloser Flaschendrucksender installiert und in Gebrauch ist.

So aktivieren Sie die Luftzeit:

  1. Halten Sie in einem Tauchmodus [DOWN] (RUNTER) gedrückt.
  2. Drücken Sie [DOWN] (RUNTER), um zu Air Time (Luftzeit) zu scrollen.
  3. Drücken Sie [UP] (HOCH), um die Luftzeitanzeige einzuschalten.
  4. Drücken Sie [SELECT] (AUSWÄHLEN).
  5. Drücken Sie [MODE] (MODUS), um den Vorgang zu beenden.

Töne

Gerätetöne können ein- oder ausgeschaltet werden. Wenn die Töne ausgeschaltet sind, gibt es keine akustischen Alarme.

So stellen Sie die Töne ein:

  1. Halten Sie im Zeitmodus [DOWN] (RUNTER) gedrückt.
  2. Drücken Sie [DOWN] (RUNTER) oder [UP] (HOCH), um zu Tones (Töne) zu scrollen, und drücken Sie [SELECT] (AUSWÄHLEN).
  3. Drücken Sie [DOWN] (RUNTER) oder [UP] (HOCH), um ein/aus umzuschalten, und bestätigen Sie mit [SELECT] (AUSWÄHLEN).
  4. Drücken Sie [MODE] (MODUS), um den Vorgang zu beenden.

Wasserkontakt

Der Wasserkontakt befindet sich an der Seite des Gehäuses. Beim Untertauchen werden die Pole des Wasserkontakts durch die Leitfähigkeit des Wassers verbunden. Der Suunto D4i wechselt in den Tauchzustand, wenn Wasser erkannt wird und der Tiefenmesser Wasserdruck bei 1,2 m (4 ft) erfasst.

Die AC (Wasserkontakt)-Anzeige bleibt sichtbar, bis der Wasserkontakt deaktiviert wird. Es ist wichtig, den Bereich des Wasserkontakts sauber zu halten. Verunreinigungen oder Schmutz können die automatische Aktivierung/Deaktivierung verhindern.

Warnung HINWEIS: Feuchtigkeitsansammlungen um den Wasserkontakt können dazu führen, dass der Tauchmodus aktiviert wird. Dies kann beispielsweise beim Händewaschen oder Schwitzen geschehen. Um Batteriestrom zu sparen, deaktivieren Sie den Wasserkontakt, indem Sie ihn reinigen und/oder mit einem weichen Tuch trocknen.

Pflege und Wartung

Handhabungsrichtlinien

Behandeln Sie den Suunto D4i vorsichtig. Die empfindlichen internen elektronischen Komponenten können beschädigt werden, wenn das Gerät fallen gelassen oder anderweitig unsachgemäß behandelt wird.

Wenn Sie mit diesem Tauchcomputer reisen, stellen Sie sicher, dass er sicher im aufgegebenen Gepäck oder Handgepäck verpackt ist. Er sollte in einer Tasche oder einem anderen Behälter platziert werden, wo er nicht verrutschen, stoßen oder leicht getroffen werden kann.

Versuchen Sie nicht, den Suunto D4i selbst zu öffnen oder zu reparieren. Wenn Sie Probleme mit dem Gerät haben, wenden Sie sich bitte an Ihr nächstgelegenes autorisiertes Suunto Service Center.


GEWÄHRLEISTEN SIE DIE WASSERDICHTIGKEIT DES GERÄTS! Feuchtigkeit im Gerät und/oder im Batteriefach kann das Gerät ernsthaft beschädigen. Servicearbeiten sollten nur von einem autorisierten Suunto Service Center durchgeführt werden.

Waschen und trocknen Sie den Tauchcomputer nach Gebrauch. Spülen Sie ihn nach jedem Salzwassertauchgang sehr sorgfältig ab.

Achten Sie besonders auf den Drucksensorbereich, die Wasserkontakte, die Drücker und den USB-Kabelanschluss. Wenn Sie das USB-Kabel vor dem Waschen des Tauchcomputers verwenden, sollte das Kabel (Geräteende) ebenfalls gespült werden.

Spülen Sie es nach Gebrauch mit Frischwasser und milder Seife ab und reinigen Sie das Gehäuse vorsichtig mit einem feuchten, weichen Tuch oder einem Fensterleder.

Warnung HINWEIS: Lassen Sie Ihren Suunto D4i nicht in einem Eimer Wasser (zum Spülen). Das Display bleibt unter Wasser an und verbraucht Batterielebensdauer.

Verwenden Sie nur Original-Suunto-Zubehör – Schäden, die durch nicht-originales Zubehör verursacht werden, sind nicht durch die Garantie abgedeckt.


Verwenden Sie keine Druckluft oder Hochdruckschläuche zur Reinigung Ihres Tauchcomputers. Diese können den Drucksensor Ihres Tauchcomputers dauerhaft beschädigen.

Information TIPP: Denken Sie daran, Ihren Suunto D4i unter www.suunto.com/support zu registrieren, um personalisierten Support zu erhalten.

Wasserdichtigkeit

Der Suunto D4i ist wasserdicht bis 100 Meter (328 ft) gemäß dem Taucheruhrenstandard ISO 6425.


Wasserdichtigkeit ist nicht gleichbedeutend mit maximaler Betriebstiefe. Die maximale Betriebstiefe dieses Tauchcomputers beträgt 120 Meter (393 ft).

Um die Wasserdichtigkeit zu erhalten, wird empfohlen:

  • das Gerät niemals für andere als den vorgesehenen Zweck zu verwenden.
  • sich für Reparaturen an ein autorisiertes Suunto Service Center, einen Händler oder Einzelhändler zu wenden.
  • das Gerät sauber von Schmutz und Sand zu halten.
  • niemals zu versuchen, das Gehäuse selbst zu öffnen.
  • das Gerät keinen schnellen Luft- und Wassertemperaturänderungen auszusetzen.
  • Ihr Gerät immer mit Süßwasser zu reinigen, wenn es Salzwasser ausgesetzt war.
  • das Gerät niemals anzustoßen oder fallen zu lassen.

Batteriewechsel

Der Suunto D4i zeigt ein Batteriesymbol als Warnung an, wenn die Leistung zu gering wird. In diesem Fall sollte Ihr Suunto D4i nicht zum Tauchen verwendet werden, bis die Batterie ausgetauscht wurde.

Wenden Sie sich für den Batteriewechsel an ein autorisiertes Suunto Service Center. Es ist unerlässlich, dass der Wechsel sachgemäß durchgeführt wird, um das Eindringen von Wasser in das Batteriefach oder den Computer zu vermeiden.

Mängel, die durch unsachgemäßen Batteriewechsel verursacht werden, sind nicht von der Garantie abgedeckt.

Alle Verlaufs- und Logbuchdaten sowie die Höhen-, persönlichen und Alarmeinstellungen bleiben nach dem Batteriewechsel im Speicher des Tauchcomputers erhalten. Andere Einstellungen werden auf die Standardwerte zurückgesetzt.

Technische Daten

Abmessungen und Gewicht

  • Länge: 50 mm (1.97 in)
  • Breite: 50 mm (1.97 in)
  • Höhe: 16.0 mm (0.61 in)
  • Gewicht: 85 g (3.0 oz)

Betriebsbedingungen

  • Wasserdichtigkeit: 100 m (328 ft) (gemäß ISO 6425)
  • Normaler Höhenbereich: 0 bis 3.000 m (0 bis 10.000 ft) über dem Meeresspiegel

Anleitung herunterladen

Hier können Sie die vollständige PDF-Version des Handbuchs herunterladen. Sie kann zusätzliche Sicherheitsanweisungen, Garantieinformationen, FCC-Regeln usw. enthalten.

Suunto D4I Handbuch herunterladen

Verfügbare Sprachen

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