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Reinigung, Desinfektion, Verpackung und Sterilisation - das ist unser Element. Wichtig ist uns dabei der Blick aufs Gan- ze: Deshalb bieten wir eine technische Unterstützung mit vielen Möglichkeiten. Unser flächendeckendes Netzwerk mit Fachhandels- und MELAG Hygiene-Technikern stellt einen erstklassigen Service sicher. Egal ob Wartung, Reparatur oder Validierung - gemeinsam finden wir den idealen Ansprechpartner: MELAG Kundenservice für Deutschland...
Materialkreislauf verringert das Abfallaufkommen und spart Rohstoffe. Entsorgen Sie nicht mehr verwendete Ersatzteile, wie z. B. Dichtungen fachgerecht. MELAG weist den Betreiber darauf hin, dass er für das Löschen personenbezogener Daten auf dem zu entsorgenden Gerät selbst verantwortlich ist.
Aufstellung, Installation, Inbetriebnahme Kontrollieren Sie das Gerät nach dem Auspacken auf Transportschäden. Lassen Sie das Gerät nur von Personen aufstellen, installieren und in Betrieb nehmen, die durch MELAG autorisiert sind. Lassen Sie den Elektroanschluss und die Anschlüsse für Zu- und Abwasser nur von einem Fachmann einrichten.
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Vorfälle (z. B. Todesfall oder eine schwerwiegende Verschlechterung des Gesundheitszustandes eines Patienten), welche vermutlich durch das Produkt verursacht wurden, dem Hersteller (MELAG) und der zuständigen Behörde des Mitgliedstaates, in dem der Anwender und/oder der Patient niedergelassen ist, zu melden sind.
Sicherheitsbeeinträchtigungen kommen. Verwenden Sie den Autoklav nur für die in den zugehörigen technischen Dokumenten vorgesehenen Einsatzfälle und nur in Verbindung mit den von MELAG empfohlenen Geräten und Komponenten. Wie die vorangehende Instrumentenaufbereitung ist auch die Sterilisation von Instrumenten mit diesem Autoklav (in Deutschland nach §2 der...
3 Leistungsbeschreibung Sicherheitsvorrichtungen Interne Prozessüberwachung In der Elektronik des Autoklaven ist ein Prozessbeurteilungssystem integriert. Es vergleicht während eines Programms die Prozessparameter wie Temperatur, Zeit und Druck. Es überwacht die Parameter hinsichtlich ihrer Grenzwerte bei Ansteuerung und Regelung und gewährleistet eine sichere und erfolgreiche Sterilisation. Ein Überwachungssystem prüft die Gerätekomponenten des Autoklaven auf ihre Funktionstüchtigkeit und Zusammenspiel.
3 Leistungsbeschreibung Programmphase Beschreibung 3. Sterilisierphase Die Sterilisierphase beginnt sobald Druck und Temperatur den programmabhängigen Sollwerten entsprechen. Die Sterilisierzeit wird am Display angezeigt. 4. Druckablass Am Ende der Sterilisierphase erfolgt ein Druckablass mit gleichzeitiger Entleerung. 5. Trocknungsphase Nach dem Druckablass beginnt die Trocknungsphase. Programmübersicht Haupmenü...
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SETUP-Menü Funktion hh:mm:ss Grundstellung 0,00 bar 89°C Beide Tasten gleichzeitig drücken kein Ausgabemedium MELAprint SETUP-Menü Funktion: MELAflash MELAnet-Grafikdaten (MELAnet Box) Computer Letzte Gesamt- Protokoll- autom. Speisewasser- Datum/Uhrzeit Chargennr. chargen Ausgabe Vorwärmung Zufuhr Letzte Chargennr. Gesamtchargen Datum/Uhrzeit Nein Intern Ausgabemedium Stunde: xx Extern Datum/Uhrzeit Sofort-Ausgabe...
4 Gerätebeschreibung 4 Gerätebeschreibung Lieferumfang Kontrollieren Sie bitte den Lieferumfang, bevor Sie das Gerät aufstellen und anschließen. Standard-Lieferumfang ▪ MELAquick 12+/MELAquick 12+ p ▪ Benutzerhandbuch ▪ Gewährleistungsurkunde ▪ Werksprüfungsprotokoll inklusive Konformitätserklärung ▪ Installations- und Aufstellungsprotokoll ▪ Korbheber ▪ Siebboden ▪ Stützblech ▪...
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4 Gerätebeschreibung Ansicht von hinten Gerätesicherung Kabelanschluss für Überwachung des Wasserstandes im Speisewasserbehälter Kabelanschluss für Überwachung des Wasserstandes im Abwasserbehälter Anschluss für Abwasserbehälter Schlitz zur Notentriegelung Federsicherheitsventil Anschluss für Speisewasserbehälter Netzanschluss für Kaltgerätestecker Sterilfilter und Anschluss für Druckluft (nur MELAquick 12+) Serielle Schnittstelle (RS232) Ansicht von oben Wasserabstreifer (unter Schiebetür)
4 Gerätebeschreibung Symbole auf dem Gerät Typenschild Hersteller des Produktes Herstellungsdatum des Produktes Kennzeichnung als Medizinprodukt Artikelnummer des Produktes Seriennummer des Produktes Benutzerhandbuch oder elektronisches Benutzerhandbuch beachten Produkt nicht im Hausmüll entsorgen Durch die Kennzeichnung mit diesem CE-Zeichen wird vom Hersteller erklärt, dass das 0197 Medizinprodukt den grundlegenden Anforderungen der Medizinprodukterichtlinie entspricht.
4 Gerätebeschreibung Bedienpanel Das Bedienpanel besteht aus einem 2-zeiligem alphanumerischen LED-Display und vier Folientasten. 12:27:12 0.02 bar 25 °C Programm Start - Stop Kammerdruck (bar) und (Dampf-)Temperatur (°C) Uhrzeit (hh:mm:ss) 2-zeiliges LED-Display zur Programmstatusanzeige und Parameteranzeigen Start – Stop Taste 'S' zum Starten von Programmen, Abbruch von Programmen/Trocknung sowie zur Steuerung der Spezialfunktionen Programmwahltaste 'P' zur Anwahl der Sterilisationsprogramme/Testprogramme sowie zur Wahl/Einstellung von Optionen (Untermenüs)
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4 Gerätebeschreibung Untersetzer für Einsatzkörbe Der Untersetzer wird auf die Arbeitsfläche gestellt. Zum Abkühlen der Instrumente nach der Sterilisation kann der Universalkorb oder der Träger mit Rundhalterungen/ISO-Adaptern auf den Untersetzer gestellt werden. Folienhalter für verpackte Instrumente Der Folienhalter dient für die Aufnahme von bis zu 3 separat verpackten Instrumenten (Verpackung gemäß...
Lassen Sie den Autoklav nur von Personen aufstellen, installieren und in Betrieb nehmen, die durch MELAG autorisiert sind. Der Autoklav ist nicht für den Betrieb in explosionsgefährdeten Bereichen geeignet. Der Autoklav ist für den Einsatz außerhalb der Patientenumgebung vorgesehen. Der Mindestabstand zum Behandlungsplatz muss im Radius mindestens 1,5 m betragen.
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5 Installationsvoraussetzungen Platzbedarf ACHTUNG Die Nichtbeachtung des Platzbedarfes kann zu einem Wärmestau führen. Dieser könnte die Funktion des Gerätes beeinträchtigen und die Verkürzung der Lebensdauer der Bauteile und verlängerte Programmzeiten zur Folge haben. Halten Sie den vorgegebenen Abstand zu den Umgebungsflächen an den Seiten, oberhalb und an der Rückseite des Gerätes unbedingt frei.
Eine nicht fachgerecht ausgeführte Installation kann zu einem Kurzschluss, Brand, Wasserschäden oder einem elektrischen Schlag führen. Schwere Verletzungen können die Folge sein. Lassen Sie das Gerät nur von Personen aufstellen, installieren und in Betrieb nehmen, die durch MELAG autorisiert sind. Beachten Sie zur sicheren Handhabung Folgendes: Beschädigen oder verändern Sie niemals das Netzkabel oder den Netzstecker.
MELAdem 47 Zulässiger Wasserdruck 1,5-10 bar 2-6 bar Wasserstopp Der Einbau eines Wasserstopps mit Absperrventil (z. B. von MELAG) wird aus versicherungsrechtlichen Gründen empfohlen, da die MELAdem 40 bzw. MELAdem 47 ständig unter Hauswasserdruck steht. Druckluftanschluss (nur MELAquick 12+) Für MELAquick 12+ ist ein Druckluftanschluss vorgesehen. Die von extern zugeführte Druckluft muss folgende Voraussetzungen erfüllen: Getrocknet, kondensatfrei, ölfrei und gefiltert mit einer Filtereinheit ≤ 2 µm...
CF-Card ACHTUNG Verwenden Sie für ein Update der Gerätesoftware ausschließlich die für den entsprechenden Gerätetyp von MELAG freigegebene Updatedaten. Betrieb des Gerätes mit Speichermedien Um Datenverluste auszuschließen, verwenden Sie für die Speicherung der Protokolldaten ausschließlich Speichermedi- en mit folgenden Eigenschaften: funktionsfähig (ohne Schadsoftware usw.)
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5 Installationsvoraussetzungen ACHTUNG Kontrollieren Sie die IP-Adresse bei der Umstellung auf eine manuelle Konfiguration sorgfältig, bevor Sie das Gerät an das LAN anschließen. Eine falsch eingegebene IP-Adresse kann IP-Konflikte im Netzwerk verursachen und dadurch ein anderes Gerät in Ihrem Netzwerk stören. Lassen Sie in einem LAN mit Firewall nur Verbindungen zum/vom Gerät zu, die dem bestimmungsgemäßen Gebrauch des Gerätes entsprechen.
Aufstellung und Installation Installations- und Aufstellungsprotokoll Als Nachweis für eine ordnungsgemäße Aufstellung, Installation und Erstinbetriebnahme und für Ihren Anspruch auf Gewährleistung ist das Aufstellungsprotokoll vom verantwortlichen Fachhändler auszufüllen und eine Kopie an MELAG zu schicken. Versorgung mit Speisewasser Für die Dampfsterilisation ist die Verwendung von...
6 Erste Schritte Speisewasseranschluss Stecken Sie den Zulaufschlauch (Ø 6 mm, Pos. f) in den Speisewasseranschluss „feed water“ an der Rückseite des Gerätes bis zum Anschlag und befestigen Sie den Schlauch mit der Überwurfmutter. Für die Abfrage des Wasserstandes im Behälter (Pos. d) schließen Sie das Kabel (Pos. e) an der Rückseite des Gerätes Abwasseranschluss Stecken Sie den Ablaufschlauch (Ø 8 mm, Pos. a) in den Abwasseranschluss „waste water“...
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6 Erste Schritte Installationsbeispiele MELAdem 40 Die Einspeisung des Speisewassers erfolgt aus dem Ionenaustauscher MELAdem 40. Der Abfluss erfolgt in den Abwas- serbehälter. 5.1.1 Position Beschreibung Art.-Nr. enthalten in Montageset EN 1717 für MELAdem ME49600 Sicherungskombination EN 1717 inkl. Halterung ME82375 ME49600 Wasserzulaufschlauch EN 1717 ME24930...
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6 Erste Schritte MELAdem 47 Die Einspeisung des Speisewassers erfolgt aus der Umkehr-Osmose-Anlage MELAdem 47. Der Abfluss erfolgt in den Abwasserbehälter. 2.4.1 Position Beschreibung Art.-Nr. enthalten in Sicherungskombination EN 1717 inkl. Halterung ME82375 MELAquick 12+/12+ p Anschluss für Überwachung des Wasserstandes im MELAquick Abwasserbehälter Anschluss Abwasserbehälter...
6 Erste Schritte Position Beschreibung Art.-Nr. enthalten in Kühlwasser Ablaufstutzen Vacuklav Wasserzulaufschlauch EN 1717 ME24930 Vacuklav Wasserstopp (optional) ME01056 Wasserhahn mit Sicherungskombination (gebäudeseitig vorhanden) Druckluft anschließen (nur MELAquick 12+) ACHTUNG Nach EN 13060 darf der Autoklav nicht ohne den im Druckluftschlauch integrierten Sterilfilter ...
6 Erste Schritte Tür öffnen und schließen Tür öffnen Nach Programmende wird die Aufforderung Quittieren mit '+' angezeigt. Entriegeln Sie die Tür mit der Taste '+'. Ê Die Tür entriegelt hörbar. HINWEIS Nur wenn der Drehgriff vollständig um 90° gedreht ist, lässt sich die Tür öffnen. Wenn irrtümlich versucht wurde, die Tür zu öffnen, während diese verriegelt war, muss der Drehgriff erst wieder zurückgedreht werden, bis die Rille quer zur Längsachse steht.
6 Erste Schritte Manuelle Tür-Notöffnung WARNUNG Der Autoklav muss vollständig druckentlastet sein! Nichtbeachtung kann zu schweren Verbrühungen/Verletzungen führen. Zwischen Sterilfilter und der Rückseite des Autoklaven darf kein Dampf austreten. Lassen Sie den Autoklav unbedingt abkühlen. Metallteile wie die Tür und die Sterilisierkammer können heiß...
6 Erste Schritte Um z. B. den Parameter Stunde zu verstellen, drücken Sie die Taste 'P' zur Bestätigung. Ê Der aktuelle Wert auf dem Display blinkt. Mit den Tasten '+' und '-' können Sie den Wert erhöhen bzw. herabsetzen. Um den Wert zu speichern, bestätigen Sie mit der Taste 'P'. Ê...
7 Sterilisieren 7 Sterilisieren Beladung vorbereiten Vor der Sterilisation erfolgt immer die sachgemäße Reinigung und Desinfektion. Nur so kann eine anschließende Sterili- sation der Beladung gewährleistet werden. Verwendete Materialien, Reinigungsmittel und Aufbereitungsverfahren sind von entscheidender Bedeutung. ACHTUNG Betreiben Sie den Autoklav nur mit einem eingesetzten Sterilfilter. Beachten Sie zur sicheren Handhabung Folgendes: Befolgen Sie die Anweisungen der Instrumentenhersteller zur Aufbereitung...
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7 Sterilisieren Unverpackte Instrumente Beachten Sie zur sicheren Handhabung Folgendes: Verwenden Sie für unverpackte Instrumente stets den Universalkorb, siehe Zubehör [} Seite 15]. In diesem können ca. 12 Hand- und Winkelstücke, Turbinen oder andere Instrumente bis zu einer Länge von max. 20 cm sterilisiert werden.
HINWEIS Für die automatische Vorwärmung muss der Autoklav durchgehend eingeschaltet bleiben. MELAG empfiehlt die automatische Vorwärmung zu aktivieren. Um die Einstellung zu ändern, gehen Sie wie folgt vor: Wählen Sie das Menü Funktion durch gleichzeitiges Drücken der Tasten '+' und '-' bis zur...
7 Sterilisieren Navigieren Sie mit der Taste '+' oder '-', bis auf dem Display Funktion: autom. Vorwärmung angezeigt wird. Funktion: autom. Vorwärmung Programm Start-Stop Drücken Sie zur Bestätigung die Taste 'P'. Ê Das Display zeigt die aktuell eingestellte Option, z. B. Vorwärmung JA. Drücken Sie die Taste 'P' erneut, schaltet die Displayanzeige um auf Vorwärmung NEIN.
7 Sterilisieren Wenn die Beladung ausschließlich unverpackte Instrumente enthält, drücken Sie die Taste 'S' erneut, um zu bestätigen und das Programm zu starten. Programm läuft Nach dem Start des Programms können Sie den Programmlauf (siehe Programmläufe [} Seite 9]) auf dem Display ver- folgen.
7 Sterilisieren Programmabbruch vor Beginn der Trocknung WARNUNG Infektionsgefahr durch vorzeitigen Programmabbruch Wenn ein Programm vor Beginn der Trocknung abgebrochen wird, ist die Beladung unsteril. Dies gefährdet die Gesundheit Ihrer Patienten und des Praxisteams. Verpacken Sie ggf. die Beladung neu. Wiederholen Sie die Sterilisation der Beladung.
7 Sterilisieren Um ein Programm während der Trocknung abzubrechen, gehen Sie wie folgt vor: Drücken Sie die Taste 'S'. HINWEIS Die Sicherheitsabfrage wird für ca. 5 s auf dem Display angezeigt. Wenn die Taste 'S' nicht wiederholt gedrückt wird, fährt das Programm mit dem normalen Ablauf fort. Bestätigen Sie die nachfolgende Sicherheitsabfrage Sofort Entnahme 'Stop' wiederholt mit der Taste 'S'.
7 Sterilisieren Wenn Sie das Sterilgut direkt nach Programmende aus dem Gerät entnehmen, kann es vorkommen, dass sich geringe Mengen Feuchtigkeit auf dem Sterilgut befinden. Gemäß Roter Broschüre des Arbeitskreis für Instrumentenaufbereitung AKI) gelten in der Praxis einzelne Wassertropfen (keine Pfützen) als tolerierbare Restfeuchte, die innerhalb von 15 min ...
8 Protokollieren 8 Protokollieren Chargendokumentation Die Chargendokumentation ist als Nachweis für ein erfolgreich abgelaufenes Programm und als verpflichtende Maßnah- me der Qualitätssicherung unerlässlich. Im internen Protokollspeicher des Gerätes werden die Daten, wie z. B. Pro- grammtyp, Charge und Prozessparameter aller gelaufenen Programme abgelegt. ...
8 Protokollieren Ausgabemedien Sie haben die Möglichkeit, die Protokolle der gelaufenen Programme an folgende Ausgabemedien auszugeben und ent- sprechend zu archivieren: ▪ MELAflash CF-Card-Printer auf CF-Card ▪ Computer, z. B. mit Software MELAtrace/MELAview (optional mit MELAnet Box) ▪ Protokolldrucker MELAprint 42/44 Im Auslieferzustand des Autoklaven ist keine Option zum Ausgeben der Protokolle eingestellt.
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8 Protokollieren Drücken Sie die Taste 'P' zur Auswahl des Untermenüs Protokoll-Ausgabe: Ausgabemedium. Protokoll-Ausgabe Ausgabemedium Programm Start-Stop Drücken Sie die Taste 'P' erneut. Ê Das Display zeigt die Meldung Protokoll-Ausgabe - kein Ausgabemedium, falls noch kein Ausgabemedium gewählt wurde. Navigieren Sie mit der Taste '+' oder '-', bis zur Displayanzeige Ausgabemedium Computer.
8 Protokollieren Markieren Sie den Editor und bestätigen Sie mit „OK“. Ê Danach können Sie Dateien mit dieser Endung durch Doppelklick im Windows Editor öffnen. Alternativ können Sie alle Textprotokolle mit der Dokumentationssoftware MELAtrace/MELAview (ab MELAview 3) öff- nen. Protokolle sofort automatisch ausgeben Textprotokolle Wenn Sie sofort nach dem Ende eines Programms das zugehörige Textprotokoll automatisch auf ein Ausgabemedium ausgeben möchten, dann nutzen Sie die Funktion Sofort-Ausgabe JA.
Menü vollständig und kehren zurück in die Grundstellung. HINWEIS Ist es für die Sofortausgabe nicht möglich, ein Protokoll auszugeben, z. B. weil das aktivierte Ausgabemedium nicht angeschlossen ist, erscheint eine Warnmeldung. MELAG empfiehlt, die Sofortausgabe der Protokolle zu nutzen. Grafikprotokolle Beachten Sie für die Protokollausgabe sofort nach Ende eines Programms Folgendes: Im Menü...
8 Protokollieren Alle gespeicherten Protokolle ausgeben Um nachträglich alle gespeicherten Protokolle auszugeben, gehen Sie wie folgt vor: Wählen Sie das Menü Funktion durch gleichzeitiges Drücken der Taste '+' und '-'. Das Display zeigt die Meldung Funktion: Letzte Chargennr. Navigieren Sie mit der Taste '+' oder '-' bis zur Displayanzeige: Funktion: Protokoll-Ausgabe und drücken Sie die Taste 'P'.
8 Protokollieren Navigieren Sie mit der Taste '+' oder '-' bis zur Displayanzeige für die Speicherbelegung: Belegt: Frei: Programm Start-Stop Um das Menü wieder zu verlassen, drücken Sie 2x die Taste 'S'. Protokolle im internen Protokollspeicher löschen Um z. B. die Warnmeldung Protokollspeicher voll bei eingestellter Option Sofort-Ausgabe NEIN zu unter- drücken, können Sie die gespeicherten Protokolle manuell löschen.
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8 Protokollieren Protokollkopf Der Kopf des Programmprotokolls umfasst die allgemeinen grundlegenden Informationen zum gelaufenen Programm wie z. B. Tagesdatum, das gewählte Programm, die Tageschargennummer und den Gerätetyp. Werte der Programmschritte Während des Programms werden die Programmlaufphasen mit den dazugehörigen Werten für den Dampfdruck, die Temperatur und die Zeit (relativ zum Programmstart) erfasst.
[} Seite 39]. Chargenbezogene Prüfungen Helix-Prüfkörpersystem MELAG empfiehlt, mindestens einmal im Monat die Funktionssicherheit des Autoklaven mit einem Helix-Prüfkörpersys- tem zu kontrollieren. Der Fachhandel bietet dafür spezielle Dental-Prüfkörpersysteme als Indikator- und Chargenkontrollsystem an, z. B. das Dental-BMS (Batch Monitoring System) der Fa. GKE. Dieses besteht aus einem Prüfkörper, der Helix und einem Indika- torstreifen und wird bei MELAquick im Universal-Programm S eingesetzt.
Türdichtung und Sterilisierkammer Zur Werterhaltung Ihres Gerätes sowie zur Vermeidung von hartnäckigen Verunreinigungen und Ablagerungen empfiehlt MELAG eine wöchentliche Reinigung der Oberflächen wie Sterilisierkammer einschließlich Türdichtung und Abstreifgum- mi (z. B. mit dem MELAG Kesselreinigungsset). Folgendes muss erfüllt oder vorhanden sein: ü...
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10 Instandhaltung Kontrollieren Sie, ob die Türdichtung im gesamten Umfang richtig in der Nut sitzt. Die Türdichtung darf keine Wellen aufweisen, andernfalls drücken Sie sie wieder mit einem abgerundeten Gegenstand in die Nut. Starten Sie im Anschluss ein Sterilisationsprogramm ohne Beladung. Siebboden der Sterilisierkammer Ein stark verschmutzter Siebboden kann Störungsmeldungen auslösen.
10 Instandhaltung Schieben sie den Dämmstopfen unter leichten Drehbewegungen bis etwa 2 mm über den Absatz hinaus in den Kunststoffhalter ein. Setzen Sie den Kunststoffhalter in die Öffnung an der Seitenwand ein und drehen sie den Kunststoffhalter einmal eine volle Umdrehung, so dass der Dämmstopfen wieder sicher in der Öffnung des Sterilfilters sitzt. Fleckenbildung vermeiden Nur wenn Sie die Instrumente vor der Sterilisation richtig reinigen, vermeiden Sie, dass sich Rückstände von der zu steri- lisierenden Beladung unter dem Dampfdruck während der Sterilisation lösen.
10 Instandhaltung Wartung ACHTUNG Bei Fortsetzen des Betriebes über das Wartungsintervall hinaus können Funktionsstörungen am Gerät auftreten! Lassen Sie die Wartung nur von geschulten und autorisierten Technikern durchführen. Halten Sie die vorgegebenen Wartungsintervalle ein. Für die Werterhaltung und den zuverlässigen Praxisbetrieb des Autoklaven ist eine regelmäßige Wartung unerlässlich. Bei einer Wartung müssen alle funktions- und sicherheitsrelevanten Bauteile und elektrischen Einrichtungen kontrolliert und, wenn notwendig, ausgetauscht werden.
11 Betriebspausen 11 Betriebspausen Sterilisierhäufigkeit Pausenzeiten zwischen einzelnen Programmen sind nicht erforderlich. Nach Ablauf bzw. Abbruch der Trocknungszeit und Entnahme des Sterilgutes können Sie den Autoklav sofort neu beladen und ein Programm starten. Betriebspausen Abhängig von der Dauer der Betriebspausen müssen folgende Maßnahmen eingehalten werden: Dauer der Betriebspause Maßnahme Kurze Pausen zwischen zwei Sterilisationen ▪...
11 Betriebspausen Wiederinbetriebnahme nach Ortswechsel Bei der Wiederinbetriebnahme nach einem Ortswechsel des Gerätes verfahren Sie wie bei einer Erstinbetriebnahme, siehe Erste Schritte [} Seite 23].
Sollten Sie das betreffende Ereignis nicht in der aufgeführten Tabelle finden oder Ihre Handlungen nicht zum Erfolg füh- ren, dann wenden Sie sich an Ihren Fachhändler oder an den autorisierten MELAG-Kundendienst in Ihrer Nähe. Halten Sie die Seriennummer Ihres Gerätes und eine detaillierte Beschreibung der Meldung bereit.
12 Betriebsstörungen Hinweismeldungen Ereignis Mögliche Ursachen Was Sie tun können Keine Anzeige auf dem Die Stromversorgung ist unzureichend. Kontrollieren Sie den Netzstecker auf kor- Display rekten Sitz in der Steckdose. Kontrollieren Sie die Netzspannung an der Steckdose. WARNUNG! Nichtbeachtung kann zu einem elektrischen Schlag führen.
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Speisewasser/ Wiederinbetriebnahme einmalig Speisewasser-Zufuhr auftreten, weil das Rohrsystem noch prüfen nicht vollständig befüllt ist. Bei Verwednung einer Wasser-Aufbereitungsanlage von MELAG: Die Meldung erscheint nach dem Start MELAdem 40: eines Programms. Der eingebaute Kontrollieren Sie die Wasser- Strömungswächter schließt nicht. Aufbereitungsanlage und, wenn nötig, öffnen Sie den Zufluss zur Anlage.
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Speisewasser spülen und mit Speisewasser entsprechender Qualität vollständig befüllen, siehe Versorgung mit Speisewasser [} Seite 23]. Bei Verwendung einer Wasser-Aufbereitungsanlage von MELAG: Das Mischbettharz ist verbraucht. MELAdem 40: Tauschen Sie das Mischbettharz (Art.- Nr. ME61026) aus, siehe Benutzerhandbuch zur Wasser-Aufbereitungsanlage MELAdem 40. Das Mischbettharz im Ionenaustauscher MELAdem 47: (3.
12 Betriebsstörungen Ereignis Mögliche Ursachen Was Sie tun können Protokollspeicher voll Der interne Protokollspeicher des Geräts Die Meldung wird mit dem Start eines ist belegt (max. 40 Protokolle möglich). Programms angezeigt. Durch wiederholtes Drücken der Taste 'S' erlischt die Meldung und das Programm startet. Das älteste Protokoll wird dabei gelöscht.
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Sie ihn wieder ein, siehe Siebboden der Sterilisierkammer [} Seite 49]. Bei Verwendung einer Wasser-Aufbereitungsanlage von MELAG: Nach der ersten Inbetriebnahme oder nach Quittieren Sie die Störungsmeldung und starten Sie das einem Austausch der Mischbettharzpatrone Programm mehrmals, bis die Meldung nicht mehr ist Restluft im Fördersystem der Wasser-...
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Schrauben Sie den Deckel des Speisewasserbehälters Bewegen Sie den Schwimmerschalter auf und ab und versuchen Sie ihn so wieder leichtgängig zu machen. Bei Verwendung einer Wasser-Aufbereitungsanlage von MELAG: Die Speiswasserversorgung ist auf INTERN Stellen Sie die Speisewasserversorgung im Menü eingestellt.
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Leeren und reinigen Sie den Behälter. (z. B. Leitungswasser) verwendet. Befüllen Sie den Behälter mit Wasser entsprechender Qualität (EN 13060, Anhang C). Bei Verwendung einer Wasser-Aufbereitungsanlage von MELAG: MELAdem 40: Tauschen Sie das Mischbettharz (Art.-Nr. ME61026) aus, Die Mischbettharzpatrone ist aufgebraucht. siehe Benutzerhandbuch zur Wasser-Aufbereitungsanlage MELAdem 40.
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12 Betriebsstörungen Ereignis Mögliche Ursachen Was Sie tun können Der Druck in der Sterilisierkammer fällt Kontrollieren Sie, ob die Türdichtung verschmutzt oder während der Sterilisationsphase zu weit ab. verschlissen ist. Die Tür schließt nicht dicht, evtl. weil die Reinigen oder, wenn nötig, tauschen Sie die Türdich- Türdichtung verschmutzt oder verschlissen tung aus, siehe Türdichtung austauschen...
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12 Betriebsstörungen Ereignis Mögliche Ursachen Was Sie tun können Die Tür schließt nicht dicht, evtl. weil die Kontrollieren Sie, ob die Türdichtung verschmutzt oder Türdichtung verschmutzt oder verschlissen verschlissen ist. ist. Reinigen oder, wenn nötig, tauschen Sie die Türdich- tung aus, siehe Türdichtung austauschen [} Seite 50].
13 Technische Tabellen 13 Technische Tabellen Toleranzen der Sollwerte Step Schnell- Universal- Prionen- Alle Werte in mbar Programm S Programm S Programm S 2700 -30/+160 ◄ ◄ ◄ ◄ Dampfeinlass Fraktionierung Fraktionierung 1250 -390/+30 ◄ ◄ ◄ ◄ Dampfabströmen 2700 -50/+110 ◄...
13 Technische Tabellen Druck-Zeit-Diagramme Universal-Programm S (134 °C und 2,1 bar) Druck (mbar rel.) 2170 Schnell-Programm S (134 °C und 2,1 bar) Druck (mbar rel.) 2170...
13 Technische Tabellen Prionen-Programm S (134 °C und 2,1 bar) Druck (mbar rel.) 2170 Qualität des Speisewassers Mindestanforderungen an die Qualität des Speisewassers in Anlehnung an EN 13060, Anhang C Inhaltsstoff/Eigenschaft Speisewasser Verdampfungsrückstand ≤ 10 mg/l Siliziumoxid, SiO ≤ 1 mg/l Eisen ≤ 0,2 mg/l Cadmium ≤ 0,005 mg/l Blei ≤ 0,05 mg/l...
14 Technische Daten 14 Technische Daten Gerätetyp MELAquick 12+ MELAquick 12+ p Gerätemaße (B x H x T) 19,5 x 43 x 47 cm 20,5 x 43 x 46 cm Leergewicht 23 kg 24 kg Betriebsgewicht ca. 25 kg Sterilisierkammer Durchmesser 9 cm Tiefe...
15 Zubehör und Ersatzteile 15 Zubehör und Ersatzteile Alle aufgeführten Artikel sowie eine Übersicht über weiteres Zubehör sind über den Fachhandel zu beziehen. Artikel Art.-Nr. MELAquick MELAquick 12+ p Zubehör Träger mit ISO-Adaptern für 7 Instrumente ME00122 Träger mit Rundhalterungen für 7 Instrumente ME00123 Universalkorb mit Kleinteile-Einsatz ME00125...
Verfahren. EN 13060 Norm – Dampf-Klein-Sterilisatoren Autorisierter Techniker Ein autorisierter Techniker ist eine von MELAG intensiv ge- EN 1717 schulte und autorisierte Person, die über ausreichend spe- Norm - Schutz des Trinkwassers vor Verunreinigungen in zifische Geräte- und Fachkenntnisse verfügt. Nur dieser...
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Glossar Prozessbeurteilungssystem auch Self-Monitoring-System – beobachtet sich selbst, ver- gleicht Messfühler während laufender Programme unterei- nander Abkürzung für „Robert Koch-Institut“. Ist die zentrale Ein- richtung der für die Erkennung, Verhütung und Bekämp- fung von Krankheiten, insbesondere der Infektionskrank- heiten. Sachkundiges Personal Geschultes Personal gemäß...
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Eignungsbeleg Nach den Empfehlungen der Kommission für Krankenhaushygiene und Infektions- prävention am Robert Koch-Institut Hersteller: MELAG Medizintechnik GmbH & Co. KG Adresse: Geneststraße 6-10 10829 Berlin Land: Deutschland Produkt: MELAquick 12+/MELAquick 12+ p ® ® Produktbezeichnung: Dampfsterilisator (Autoklav) Klassifizierung: Klasse IIb Gerätetyp nach EN 13060:...
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MELAG Medizintechnik GmbH & Co. KG Geneststraße 6-10 10829 Berlin Deutschland E-Mail: info@melag.de Web: www.melag.com Originalbetriebsanleitung Verantwortlich für den Inhalt: MELAG Medizintechnik GmbH & Co. KG Technische Änderungen vorbehalten Ihr Fachhändler...